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Posts Tagged ‘Umkehr’

»Der Herr ist König!«Fest gegründet ist die Erde, sie wird nicht wanken. Und der Herr wird für alle Völker ein gerechter Richter sein. 11 Der Himmel soll sich freuen, und die Erde soll jubeln, rauschen soll das Meer mit allem, was in ihm lebt. 12 Die Felder sollen in Jubel ausbrechen mit allem, was auf ihnen wächst! Auch alle Bäume im Wald sollen jauchzen, 13 wenn der Herr kommt! Ja, er kommt, um auf der Erde Gericht zu halten. Er wird die Welt gerecht richten und über alle Völker ein Urteil sprechen, durch das sich seine Wahrhaftigkeit zeigt.

Psalm 96

Ruhe

Die Welt scheint still zu stehen. Der Himmel ist stahlblau, kein Wölkchen, kein Kondensstreifen ist zu sehen. Die Stille ist laut geworden. Vogelgezwitscher erfüllt die Luft – so viel lauter als früher. Und die Vögel scheinen mehr geworden zu sein… Sie jubeln in den Lüften – zu wem jubeln sie?

Die Äste wiegen sich im kalten Wind – die Welt hält die Luft an. Es ist ein übernatürlicher Frieden da. Kein Flugzeug in der Luft, kaum Autogeräusche, kaum Menschen auf der Straße, nur in die Natur treibt es jetzt viele heraus. Alles scheint wie erstarrt, die Menschen, viele gebannt in Angst. Ein unsichtbarer kleiner Dämon jagt ihnen Angst und Schrecken ein. Er könnte überall lauern, besonders wenn Menschen sich nahe kommen – also Distanz.

Jetzt haben wir die Gelegenheit, tief durch zu atmen und ganz direkt zu erleben, wie sich das Leben vor hundert Jahren angefühlt haben muss – ohne Ablenkung durch all die vielen Möglichkeiten, die wir heute haben. Ohne Ablenkung durch Reisen, Sport, Feiern, Kultur, Konzerte, Menschenmassen… Man ist auf sich selbst geworfen – und kann endlich einmal nachsinnen über das Leben.

Das was wir jetzt erleben, diese Stille und Schönheit der reinen Natur, der plötzlich klarer werdenden Gewässer, des sauberen Himmels, der plötzlich so guten Luft, die sich atmet wie Nahrung… Das ist die Schöpfung eines einmaligen Gottes, der uns einstmals in ein solches Paradies gesetzt hat. Der uns Land gegeben hat und alles unter unsere Hoheit setzte, damit wir es hegen und pflegen, damit wir es lieben und mit Weisheit – gemeinsam mit Ihm, diesem großartigen Gott – verwalten.

Sein großes JA zur Schöpfung, Sein Wort hat all das geschaffen, und jetzt ist die Liebe spürbar – mehr denn je! Gott hat uns eine Atempause geschenkt! Er hat die Welt angehalten. Nur ein Gott kann das tun, es ist in Seinem Plan!

Jetzt ist eine Zeit, in der sich jeder tief besinnen kann auf das Eigentliche. Auf das Wesentliche. auf den Sinn seines Lebens.

Wir haben einen guten Gott, einen Gott, der nichts mehr liebt als den Menschen! Einen Gott, der all Seine Güte über uns ausschütten möchte – der dringend sucht nach Seinen Kindern, nach denen, die Ihn wirklich annehmen als König, als Leitfigur, als einzigen, unbeschreiblichen, gütigen, liebenden Gott. Er wartet nur darauf, dass Er Seine Güte in den einzelnen Leben zeigen kann. Und Er tut es ja bereits in all den Leben derer, die ihr Leben Ihm bereits gegeben haben. Doch Er möchte es allen Menschen zeigen, wie gut Er ist, wie sehr Er uns liebt.

Doch Gott ist nicht gewaltsam. Das Besondere am Menschen, das was ihn Gott-ähnlich macht, was Ihn in Sein Bild stellt – das ist sein freier Wille. Das ist einmalig in der Schöpfung. Engel haben keinen freien Willen, Dämonen auch nicht, doch der Mensch, der hat ihn! Und er soll ihn einsetzen, FÜR GOTT!

Er soll nachdenken, er soll sich fragen: spüre ich Gottes Liebe in meinem Leben? Wendet sich immer wieder alles zum Guten? Bin ich überwiegend gesund und gut versorgt? Hat Gott in meinem Leben den Raum, der Ihm gebührt? Wende ich mich mit meinen Problemen an Ihn? Steht Er an erster Stelle in meinem Leben? Lasse ich mich von Ihm führen? Höre ich hin was Er mir sagt und folge ich dem? Und: bin ich sozial gut eingebunden in eine Familie oder familienähnliche Strukturen? Gibt es Menschen, denen ich nicht egal bin, die mich annehmen und Vergebung leben? Bin ich also aufgehoben in einer Gemeinschaft und getragen von Gott? Komme ich immer wieder in Frieden durch Seine Hilfe? Rede ich überhaupt mit Gott? Lade ich Ihn in mein Leben ein? Ist Er mir nah? Und wessen Willen tue ich jeden Tag – Seinen oder meinen?

Kann ich spüren und sehen wie Er in meinem Leben wirkt? Erlebe ich, wie Er täglich meine Gebete erhört, ja auch im Kleinsten? Folge ich Seinen Geboten? Bin ich als Sein Kind gehorsam den Regeln, die Er liebt und in Seiner Weisheit für uns erdacht hat? Wenn wir das nicht können – kein Problem! Gott hilft uns dabei. Er ist kein strenger Gott, wenn Er weiß, dass wir in Seiner Spur laufen WOLLEN. Da zeigt Er Seine Güte und Geduld. Und er hilft uns auch dabei, Seine Regeln zu verinnerlichen, denn Gott verändert den Menschen. Und zwar zum Guten!

Brauchst du das nicht? Bist du schon von dir aus gut? Kannst du das wirklich, dich ganz allein zum Gutsein zu erziehen? Bist du gütig, hilfreich, liebend, sanft, langsam zum Zorn und übst du täglich Vergebung und auch Unterordnung unter Ihn – die gute, höhere Macht?

Der Mensch ist ein soziales Wesen, und im Grunde sehnen wir uns alle nach einem guten König, der uns sagt, was wir tun sollen und wie. Und wir haben das Glück, dass es diesen König gibt, der uns in Sein Königreich aufnehmen möchte. Ein Königreich, in dem Liebe herrscht und Gemeinschaftssinn, in dem geteilt wird, und indem es nur ein Zentrum gibt: Gott Vater und Jesus Christus. Wie eine Sonne schenkt Er alles, und die Kinder strahlen Liebe und Dankbarkeit zurück. Gott liebt Dankbarkeit, Er liebt es, geliebt und gelobt zu werden – und Sein Herz geht weit auf, wenn dies geschieht.

Ich finde es gut, wenn jetzt viele Menschen zum nachsinnen kommen und sie sich einige Fragen stellen.

Diese Welt ist von uns kaputt gewirtschaftet worden – Gott und nur Gott könnte uns helfen dabei, sie wieder in einen besseren Zustand zu versetzen, wenn wir lernen auf Ihn zu hören und Ihm zu folgen. Wer ist weiser als Gott? Wer weiß besser, was wir und diese Erde brauchen? Niemand. Wir sollten sein Angebot nicht ausschlagen, uns Ihm hinzuwenden. Wer weiß wie lange dieses Angebot noch steht?

Die Bibel spricht von der Endzeit, in der noch die letzten Treuen gerufen werden, die im Buch des Lebens stehen. Und wenn die Zahl erfüllt ist, kommt eine schwere Zeit für uns alle – bevor dann Jesus eines Tages zurück kommt. Zahllose Prophezeiungen der Bibel haben sich bereits erfüllt, auch diese wird sich erfüllen. Glaube es, oder nicht, das ist nicht wichtig, doch es würde nicht schaden, damit anzufangen in der Bibel zu lesen, wenn du noch nicht viel über Gott weißt.

Dort findest du Seinen Charakter beschrieben. Das neue Testament ist leichter zu verstehen, vielleicht beginnst du erst mal damit. Um das alte zu verstehen braucht man einen tieferen Blick und eine gemeinsame Strecke mit Gott. Doch alles öffnet sich nach und nach…

Sprich mit Gott, rufe Ihn an. Nutze die herrliche Stimmung in der Natur, die Einsamkeit, atme die Schönheit dort tief ein, frage dich, ob du wirklich, wirklich ohne einen Gott leben kannst, und frage vor allem dein Herz! Bist du voller Angst, oder Härte, voller Stolz, glaubst du noch immer, du bist der Herr deines Lebens? Ist dein Herz rein? Oder brauchst du nicht einen Gott, der es rein macht? Gott will das – nichts lieber als das! Du musst nicht bereits rein und fertig sein, das ist Sein Job! Aber zeige Ihm, dass du umkehren willst von dem Alten und mit Ihm neu beginnen. Lass die Sehnsucht sprechen und zeige Ihm deine Wunden, öffne dich Ihm und lass Ihn hinein. Füge Ihn nicht hinzu wie einen Götzen, sondern sei dir bewusst, mit wem du es da zu tun hast. Er ist gewaltig, groß, gütig, herrlich, heilig, ein reinigendes Feuer und gerecht. Deshalb fordert diese Gerechtigkeit, dass du deine Fehler bekennst und bereust. Dass du einsiehst, dass du dein Leben auf dem Holzweg verbracht hast und eigenmächtig warst, ohne Liebe zu deinem Schöpfer.

Wir kommen mit unserer Eigenmächtigkeit nun allmählich an ein Ende. Es hat zu nichts Gutem geführt. Wir erleben den Exzess des Egoismus in dieser Welt überall. Die Superreichen werden sich auch an diesem Absturz noch bereichern, so lange bis es knallt. Aber nicht nur die Superreichen sind egoistisch, wir alle, jeder sucht zuerst seinen Vorteil und seinen Gewinn. Wir können keine guten Menschen sein ohne Gott. Er will uns durchweben und umgestalten in Sein Bild. Das ist der Plan, ein genialer Plan – und ganz und gar abhängig von unserer individuellen Entscheidung.

Rede mit Ihm, und bitte Ihn in dein Leben – aus ehrlichem Herzen. Wenn du wirklich umkehrst und bereit bist, Ihn kennen zu lernen und Seinen Willen zu tun anstatt deinen, wird Er dir antworten. Such dir Menschen, die dir dabei helfen können, die bereits Erfahrung damit haben, aber schau genau, welche Menschen dies sind und wen sie wirklich verherrlichen. „An ihren Früchten werde ihr sie erkennen.“

Gottes Segen sei mir dir!

Foto: Pixelio Image ID611268 von Rainer Sturm

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Was für ein großartig Liebender ist dieser Gott? Sein Herz muss unendlich groß sein… Wenn ich sehe, mit welch zärtlicher Liebe er all seine unvollkommenen Kinder betrachtet, macht mich das weich und demütig. Wie kleinlich und knickerig wir immer sind – im Vergleich zu Ihm! Wie gern halten wir an unseren Verletzungen fest und grollen und werden bitter, sind ärgerlich und können nur so schwer vergeben… Wenn Gott so wäre, gäbe es diese Welt schon lange nicht mehr…

Und er liebt uns TROTZDEM! Trotz unserer Unvollkommenheit! Oder vielleicht sogar wegen??? Er muss ein Gott sein, der es liebt, wenn die Dinge nicht perfekt sind. Er liebt einfach Menschen – unperfekte Menschen. Und wir strampeln uns ab, um möglichst immer besser und perfekter zu werden…

Dabei will Er nur eins, wir sollen zu Ihm kommen in aller Unvollkommenheit. Wir sollen Ihn suchen, und wenn wir Ihn gefunden haben uns an Ihn kuscheln, und dann nur noch eins: bei Ihm bleiben! An Seiner Hand gehen, mit Ihm zusammen…

Was wir an Anderen vielleicht für einen Makel halten ist das was „aus der Reihe“ tanzt und besonders viel Liebe braucht. Wir kommen unperfekt und unvollkommen auf die Welt, und brauchen genau deshalb umso mehr Liebe und Wertschätzung! Und die Schwächen der Anderen brauchen nicht unsere Verurteilung, sondern unsere liebevolle Großzügigkeit.

Wir können jedoch den Makel an Anderen nur dann lieben, wenn wir Gott mehr lieben als uns selbst. Das erst gibt uns Größe, das weitet unsere Herzen. Wenn wir spüren können, dass Gott uns so sehr liebt, wie Er es tut, dann können auch wir selbst mehr lieben, einfach deshalb, weil Er es tut.

Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat… 20 Wenn jemand sagt: »Ich liebe Gott«, und hasst doch seinen Bruder, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht?

1. Joh, 4, 19
Der Gott der Herzen

Er ist ein Gott der Herzen. Der Kopf ist zweitrangig. Mit Kopf meine ich Gedanken, die zumeist aus anderen Quellen gespeist werden. Ohne die Gabe der „Unterscheidung der Geister“ können wir nicht wissen, wer uns gerade diese oder jene Gedanken in den Kopf spiegelt. Insbesondere ohne den Heiligen Geist können wir nicht unterscheiden. Wir denken immer, es wären unsere eigenen Gedanken, weil sie sich an unserem Erleben und an unseren Erfahrungen „entzünden“. Doch es gibt immer mehrere Möglichkeiten, mit dem Erfahrenen umzugehen, bzw. darauf zu reagieren. Die erste Reaktion ist meist nicht die weiseste.

Wut und Ärger z.B. sind immer sofort da, doch das heißt nicht, dass sie ausgelebt werden müssen. Ganz im Gegenteil!

19 Darum, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; 20 denn des Menschen Zorn vollbringt nicht Gottes Gerechtigkeit!

Jak. 1, 19
Ärger und Groll besiegen

Ich wüsste nicht, wie ich es ohne Gott schaffen sollte, meinen Ärger mit Liebe zu besiegen – denn die Liebe kann das. Es braucht allerdings Übung und vor allem Wachheit. Es braucht vor allem aber die Hinwendung zu Ihm! Mit Ihm darüber reden und sich klar werden, dass Wut und Ärger, Groll und Bitterkeit mich von Gott trennen.

Je länger ich mit Gott gehe, umso sensibler werde ich dafür zu spüren, wann ich mich durch meine Reaktionen abtrenne und wann ich wieder bei Ihm bin. Das Abtrennen ist ein sehr subtiler Prozess. Zunächst mal merke ich, wie meine Stimmung sich verschlechtert. Ich merke auch, wie meine Lust nachlässt mit Gott zu sprechen, zu beten oder in der Bibel zu lesen. Denn mein Groll richtet sich unbewusst auch gegen Ihn. Wenn ich ehrlich wäre, müsste ich sagen: „Gott, deine Schöpfung ist Mist! Deine Menschen sind missraten, sie sind verletzend und egoistisch, und ich will das nicht!“ Ich müsste sagen: „Sorry, aber ich hätte das besser gemacht, wäre ich Gott!“

Kein Wunder, dass Gott da ein Stück ab rückt von mir und mich erst einmal meinem Ärger überlässt. Er drängt sich ja nicht auf. Und Er wird mich nicht zwingen, Andere zu lieben. Ich schmore dann im eigenen Saft, bis mir irgendwann auffällt, dass etwas nicht stimmen kann, weil ich meinen inneren Sonnenschein nicht mehr spüre. Ich habe das Gefühl, allein auf mich gestellt zu sein und komme vielleicht sogar mehr und mehr in einen Abwärtsstrudel von negativen Gedanken über mein Leben und mich…

Ohne den Heiligen Geist geht gar nichts

Das geht so lange, bis ich spüre, etwas läuft schief, ich muss mich unbedingt wieder Gott zuwenden. Dann frage ich den Heiligen Geist, was eigentlich los ist und was ich tun soll. Und wenn ich so nachsinne, fällt mir doch sofort ein, dass ich so schlecht drauf bin seit ich mich so dermaßen über jemanden geärgert habe. Und wenn ich dann weiter frage, höre ich, dass ich anscheinend seitdem Bitterkeit kultiviert habe und in keiner Weise mehr konform mit dem bin, was Gott sich von mir wünscht. Und wenn ich dann noch weiter frage und so über Gott nachdenke, kommt in mir die unbändige Sehnsucht auf, frei davon zu werden und wieder in Gottes Arme zu fallen.

Und Gott sagt in Seiner Liebe und Großzügigkeit: „Komm! Gib mir deinen Ärger, erzähle mir alles genau, erzähle mir was war und wie du dich damit gefühlt hast. Ich möchte alles von dir wissen. Und dann zeige mir, dass es dir Leid tut, wie du innerlich reagiert hast. Und dann bitte zunächst Mich um Vergebung! Ich habe dir doch schon längst vergeben! Aber ich möchte es trotzdem von dir hören… Und dann vergib der Person alles – rückstandslos! Gib dir einen Ruck! Und auch wenn du es nicht kannst, versuche es und sage mir, dass du dich wirklich dafür entscheidest, und dass ich dir dabei helfen soll!“

Ohne Demut geht gar nichts

Oh ja, das geht nicht, ohne sich vor Gott zu beugen, vor einem Gott, der liebender Vater, aber auch Richter ist – der Herr der Gerechtigkeit. Ärger und Groll beschmutzen uns. Wir hängen dann im Sumpf und brauchen einen starken Arm, der uns heraus holt. Deshalb ist es so wichtig, eine BEZIEHUNG zu Gott zu haben. Ein Geist der Stille oder reines Bewusstsein holt uns nicht aus dem Schlamm. Doch ein liebender Vater wird uns nicht hängen lassen, Er strömt über vor Liebe.

Jeder Vater würde sein Kind aus dem Sumpf ziehen… Er würde nicht lange zögern, wenn das Kind um Hilfe schreit. Es muss aber schreien, sonst hört er es nicht. Wenn er es hört, rennt er zu ihm und hilft sofort. Und mit
Gott bleibt kein Tropfen Schlamm an dem Kind hängen, sobald Er es berührt und auf Seine Arme zieht und tröstet. Das Kind ist danach genauso rein wie zuvor. So ist das mit Gott. Lotus-Effekt.

Danke, Papa!
An der Hand von Papa

Wir, die Kinder, werden erquickt nach so einem Prozess und mit Liebe und Annahme geflutet, mit Frieden gefüttert, so dass unsere Herzen in Dankbarkeit explodieren. Das Herz wird so erfüllt in dieser lebendigen Beziehung zu Gott, immer wieder…

…Und sicherlich fallen wir wieder in den Schlamassel… Doch irgendwann – so habe ich mir sagen lassen – werden die Schlammlöcher seltener, und wir merken immer schneller, wie wir sie umgehen können, indem wir Wut und Ärger immer kürzer Raum geben und immer schneller zu Gott zurück finden.

Früher wusste ich nur den einen Weg: mich mehr und mehr von Menschen zurück zu ziehen, um mich vor Verletzungen zu schützen. Heute wage ich mich immer mehr an Menschen und Situationen heran, denn mein Vertrauen wächst, dass ich mit Gottes Hilfe letztlich mit allem umgehen kann. Deshalb: dies ist ein Gott des Lebens und der Fülle, ein Gott der Beziehungen.

Die Bibel enthält ein Weltbild, das die Menschen zu mehr Liebe bringen will – mit Gottes Hilfe, und NUR mit Gottes Hilfe ist das möglich.

Fotos: Pixelio Image 589406 von Helene Souza, 788823 von Burkhart Maria

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In der Christenheit sind die meisten Christen der Ansicht, es sei genug, Buße zu tun, umzukehren und sich taufen zu lassen, und dann des Weiteren zu versuchen, alles möglichst richtig zu machen, um ein besserer Mensch zu werden. Wer jedoch Jesus nachfolgt wird mit der Zeit einsehen, dass wir dieser bessere Mensch nicht aus eigenem Bemühen heraus werden können, denn dazu brauchen wir unbedingt Gott. Versuchen wir es aus eigener Kraft, müssen wir in die Irre gehen, denn dann gehen wir ja wieder ohne Gott. Es geht nicht mehr darum, sich selbst auszuleben mit dem eigenen Bauchnabel als Zentrum, sondern es geht darum, den Willen Gottes zu erkennen, zu assimilieren und zu tun.

Gott will uns verändern, und zwar in das Bild Seines Sohnes. Dazu müssen wir uns damit einverstanden erklären und es Gott ausdrücklich erlauben, uns zu verändern. Das wird nicht ohne Schmerzen oder Probleme abgehen. Es ist ein langer Prozess, der unseren Charakter mehr und mehr verändert, aber seinen großen Lohn hat.

Gottes Erziehung

Wie arbeitet Gott an uns? Er schenkt uns Herausforderungen. Manchmal lässt er es richtig krachen zwischen den Menschen. Er schickt uns Menschen, die unser Blut reizen, die uns aufregen, unsere Knöpfe drücken, uns nervös machen, die genau die Schwächen haben, die wir keinesfalls ertragen können. So müssen wir erleben, dass wir noch keineswegs den Nächsten lieben wie uns selbst, dass wir noch keineswegs gut und untadelig sind. Wir hören unsere schwarzen Gedanken zu der Person, halten sie für wahr und geraten in eine Zwickmühle. Einerseits Sind unsere Emotionen aufgeputscht und voller Abwehr gegen Menschen, andererseits wissen wir genau, dass wir Gott gehorsam sein sollten, der doch in der Bibel (und auch in unseren Herzen) von uns verlangt einander zu lieben. So treibt Er uns in eine Entscheidungsnot hinein. Sollen wir uns von diesen Menschen trennen? Oder wie sollen wir mit unseren Gefühlen und Gedanken umgehen?

Er lässt uns die Wahl

Gott lässt uns die Wahl, und Er respektiert sie. Wir erleben dann allerdings auch die Folgen dieser Wahl, denn Trennungen, Parteiungen und Spaltungen verurteilt Er in Seinem Wort. Doch bevor wir uns entscheiden, sollten wir abwarten, das Gespräch mit Gott suchen und tief in uns gehen, um genauer zu erforschen, was Gottes Wille für uns wirklich ist, und auch, was die wahre Ursache unserer Widerspenstigkeit ist. Widerspenstigkeit besteht in den allermeisten oder sogar in allen Fällen aus Projektionen, die aus alten, schmerzlichen Erfahrungen als Schutzmechanismus aufsteigen.

Ablehnung und Trennung ist schon immer die Strategie des gottlosen Egos zum überleben. Meist kommt auch noch Stolz im Schlepptau. Wir tragen plötzlich wieder – getriggert durch das Verhalten eines Menschen – zahllose Urteile in uns und finden immer mehr am Anderen auszusetzen, je länger wir im Zustand der Ablehnung verharren. Je länger wir den negativen Gedanken zuhören, umso schlimmer wird es, um so höher wird die Mauer des Stolzes, und umso mehr glauben wir diese Gedanken.

Gott will uns verändern

Doch wir können den Anderen nicht ändern! Wir können noch so viel darüber nachdenken, warum er schuld ist, warum er blöd ist, warum er ein Idiot ist, warum das völlig inakzeptabel ist was er tut – wir können ihn nicht ändern. Wir können nur uns selbst ändern, und selbst das können wir nicht selbst tun, sondern wir müssen es Gott tun lassen. Der Weg ist Selbsterkenntnis! Wir gewinnen wir die? Wir sollten uns einige Fragen stellen: Sind wir in Übereinstimmung mit dem was Gott für uns will? Sind wir noch in der Spur der Bibel oder basteln wir uns gerade unsere eigene Wirklichkeit? Ist das alles wirklich wahr was wir denken und fühlen? Was ist die Wahrheit? Und vor allem: was ist Gottes Wahrheit dazu?

Wir brauchen den Heiligen Geist…

…um wirklich die Zusammenhänge zu verstehen, deshalb sollten wir Ihn einladen, uns von der Wahrheit zu überführen, uns in die Wahrheit hinein zu führen, mit uns zu sprechen und uns zu zeigen, wo wir falsch liegen. In tiefem Gebet, der Kommunikation mit Gott und im Abgleichen mit der Bibel werden wir erleuchtet und können plötzlich erkennen, wie falsch wir lagen. Wir sehen plötzlich, wie unfähig wir sind, wirklich Jesus nachzufolgen, wie schwach und ja, wie unrein wir sind. Welcher Pfuhl wohnt doch noch immer in uns aus Überheblichkeit und Stolz.

Auf diese Erkenntnis kann nur Buße folgen, Reue und Umkehr. Die Einsicht, wie unrein wir im Grunde sind, sowie die Ohnmacht, dies selbst zu ändern treibt uns mit Macht in Gottes Arme. Und wie bei der Geschichte mit dem verlorenen Sohn erleben wir das Unerwartete: Der Vater hat bereits auf uns gewartet und läuft uns entgegen.

Umkehr segnet

Das sind so kostbare Prozesse, die man allein im stillen Kämmerlein, aber noch besser vor Zeugen (Brüdern und Schwestern) erleben kann. Sind Andere dabei, so segnet unsere Buße und Umkehr auch sie und berührt ihre Herzen. Und die Einheit miteinander wird gestärkt im gemeinsamen Gebet und Erleben der Liebe Gottes. Wir dürfen jede Schwäche zugeben und uns ganz öffnen, wenn wir mit Menschen unseres Vertrauens zusammen sind, die ebenfalls Jesus nachfolgen. Die Rebellion weicht der süßen Gewissheit, dass Gott uns vergeben hat, dass Er da und wirksam ist. Denn unser Herz ist wieder weich geworden, und wir beginnen mit dem Menschen, den wir zunächst so sehr ablehnten, auf einer neuen Stufe in Liebe und Eintracht. Wir können dann auch ihn um Vergebung bitten und uns sozusagen neu verbrüdern.

Gott nimmt sich unserer an, Er tröstet uns und erfüllt uns mit Seiner Liebe und Seinem Frieden. Er liebt es, wenn wir unsere Schuld eingestehen und bekennen und uns Ihm überantworten.

Es geht also niemals darum, andere Menschen zu verändern oder zu belehren, sondern es geht immer nur um uns selbst und Gott, und sich selbst von Gott verändern zu lassen, sich Ihm hinzuhalten im Austausch, im Gebet, sich Ihm auszuliefern, Sein Wirken zu erwarten und auf Ihn zu hören.

Das gottlose Ego* darf gehen

Wenn wir dies immer wieder praktizieren, so geschieht es, dass das gottlose Ego* mehr und mehr stirbt und wir sanftmütiger und stärker werden in Ihm. Deshalb sagt Gott in der Bibel, wir sollen nicht nur das Wort hören und lesen, sondern danach handeln (Jak. 1, 22)! Tun wir dies so ähnlich wie eben beschrieben, ist das herrliche Geschenk die Aussöhnung mit Gott, mit dem betreffenden Menschen und vor allem mit uns selbst. Wir werden befreit aus dem Gefängnis der Bitterkeit, des Ärgers, des Vorwurfs, fühlen uns nicht mehr getrennt von Gott sondern jungfräulich und sauber.

Es wird wieder Anfechtungen geben, doch wir lernen mehr und mehr, wie wir ihnen begegnen können, worauf es ankommt und wo es hin gehen soll. Immer öfter erleben wir Gott in unseren Herzen und in unserem Leben, und die Beziehungen entspannen sich und werden leicht.

Gott liebt die Demütigen

Gott liebt die Menschen so sehr, und noch viel mehr wenn sie ihren Stolz ablegen und sich vor Ihm als ohnmächtig und schwach bekennen. Nicht um den starken Macker zu machen, nicht weil er machthungrig ist, sondern um uns zu verändern in das Bild Seines Sohnes, der diese Liebe lebte bis in den Tod. Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen wendet Er sich zu. (Jak. 4, 6) Warum ist das so? Weil Er sich nicht mit der Unreinheit verbinden kann. Heiligkeit kann nur Heiligkeit in sich einschließen. Deshalb bringt uns nur wachsende Reinheit näher zu Ihm. Wachsende Reinheit, die nur Gott schenken kann und nicht aus eigenem Können erwächst.

Die Tatsache, dass Gott die Demütigen liebt, wird von den meisten Menschen falsch verstanden und deshalb abgelehnt. Wir projizieren unsere schlechten Erfahrungen mit unseren Eltern und Autoritätspersonen auf Gott und denken, Er sei streng und hart. Wir lehnen uns gegen Ihn auf, weil uns nicht gefällt, was Er uns in unserem Leben vor die Nase setzt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Gottes Erziehung geschieht immer nur aus Liebe zu uns. Das kann vielleicht nur verstehen, wer das in der Tiefe erlebt hat. Doch es lohnt sich mehr als alles Andere, diesen Weg zu gehen, weil er in die Tiefe führt und eine wahre und dauerhafte Herzöffnung bewirkt. Gott klopft uns weich.

Weich, aber kein Weichei

Sich gegen Trennung und für Liebe zu entscheiden bedeutet nicht, dass wir uns alles bieten oder gefallen lassen müssen. Doch alles was wir sagen und tun, sollten wir mit Gott abgleichen, mit Seinem Wort und mit dem was wir von Ihm hören. Dann können wir authentisch und gerade und vor allem wahr sein. Wir dürfen beurteilen, sollten jedoch nicht verurteilen. Die harten Gedanken sollten wir für uns behalten und dem Herrn hin legen, es mit Ihm klären und nicht im Außen. In diesem Ringen mit einander und mit sich selbst können wir unseren Standpunkt finden, in dem wir letztendlich die sein dürfen, die wir sind, und der Andere der sein darf, der er ist. Wir lernen miteinander und aneinander. So schleifen wir uns auch aneinander – wie Rohdiamanten, die immer glänzender werden. Und wir finden Wege, wie wir einander nicht nur ertragen, sondern lieben können, ohne Hass, Ärger oder Stolz zu kultivieren und statt dessen immer wieder eines Herzens in Gott zu sein.

*Anmerkung: Mit dem Begriff „gottloses Ego“ ist nicht das Ego gemeint, das spirituellen Philosophien nach aufgelöst oder abgelegt oder transzendiert werden soll. Vielmehr ist der Teil der Persönlichkeit gemeint, der es von Geburt an mehr und mehr gelernt hat, sein Leben eigenmächtig und ohne Gott zu bestimmen, Entscheidungen nach egoistischen Motiven selbst zu treffen, ohne die höhere Instanz Gott zu fragen, oder ohne an Ihn als höhere Macht zu glauben. Dieses Verhalten hat unsere Persönlichkeit geprägt und ist schwer abzulegen. Es ist schwer, aber nicht unmöglich. Es geht also nicht darum, sich in etwas Höherem aufzulösen oder Ähnliches, sondern sich seiner gottlosen Verhaltens- und Denkstrukturen bewusst zu werden und diese bewusst vor Gott zu legen, um mit Ihm gemeinsam neue Wege zu finden.

Fotos von Pixelio.de: 788823-Burkhard Vogt/ 596322-Jorma Bork/

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Ich weiß nicht, wie oft ich schon in meinem Leben um Vergebung gebetet habe. Auch schon bevor ich mit Jesus ging war Vergebung ein Thema. Ich machte oft Ho’oponopono und erhoffte mir Heilung. Doch nichts was ich tat heilte mich, nichts davon heilte meine Beziehungen, geschweige denn meine Seele.

Erst seit ich Jesus kenne, erlebe ich Heilung und die Macht der Vergebung. Mir kommt das Bild eines Glases in den Sinn, das voll ist. In ein volles Glas kann man nichts mehr hinein geben, es muss leer sein. Wenn mein Glas voll ist mit dem Glauben an mich selbst, an meine eigene Größe und Macht, oder auch an die Macht meines Bewusstseins, das ich glaube zu sein, dann kann Jesus nicht hinein kommen, dann kann Gott nicht sein Füllhorn ausschütten.

Vergebung Gottes ist die größte Macht im Universum. Sie kann alle dunklen Geister vertreiben, zerstören, sie wirkt gegen die Dämonen, gegen satan – doch es ist die Frage: WER kann denn eigentlich wirklich vergeben? An WEN wenden wir uns, wenn wir um Vergebung bitten? Vor WEM bekennen wir, was wir falsch gemacht haben? WER kann uns erlösen und uns reinigen?

Das leere Glas muss unten stehen, das frische Wasser (des Lebens) kann nur von oben kommen – es braucht also auch ein Gefälle. Wenn ich mich jedoch mit Gott auf eine Stufe stelle – WER soll mir dann noch vergeben können? Wir berauben uns der Vergebung. Wenn wir uns nur selbst vergeben oder nur einander vergeben kann Gott nicht mehr kommen und uns vergeben. Ja, es ist wichtig einander und sich selbst zu vergeben, doch ZUERST sollten wir uns an Gott wenden, nicht an den Menschen! Denn hat Er uns denn nicht geschaffen und uns alles gegeben was wir brauchen? Er gibt uns auch die Vergebung, die wir so dringend brauchen – wenn wir uns an Ihn wenden.

Ich stellte mich mit Gott auf eine Stufe und kam und kam nicht vorwärts. Ich hatte keine Hilfe, niemand nahm mich an die Hand und gab mir Rat. Niemand versicherte mir, dass er mir helfen würde, ich war mit allem ganz und gar auf mich allein gestellt. Wenn ich Gott anrief, schwieg er. So glaubte ich, die Stille sei Gott, und er rede nun mal nicht. Ich gab mich also der Stille hin, bat die Stille und den Kosmos, die Weite um Vergebung, um Hilfe, um Heilung. Doch es geschah nichts außer kurze Momente von Trost.

Die Kraft der Vergebung erlebe ich erst, seit ich Jesus folge und zu einem Gott bete, der ÜBER mir steht, zu einem Gott, der wirklich das Herz berührt und ergreift. Zu einer Persönlichkeit! Ich darf Ihm alles bekennen und auf Seine Vergebung vertrauen. Und dann erst, wenn ich spüre, dass Er mir vergeben hat, danke ich Ihm dafür und vergebe den beteiligten Mitmenschen und auch mir selbst. Dann erst bin ich wieder rein, wie geputzt. Denn ich bin umgekehrt, ich habe mich um- und abgewendet von meinem falschen Verhalten. Ich habe versprochen mich zu ändern, habe Vergebung erfahren und selbst vergeben. Nun kann ich wieder tief durchatmen.

Wir können mehr und mehr in diese Gutheit und Reinheit Gottes hinein wachsen, wenn wir Jesus Christus nachfolgen. Diese Gutheit und Reinheit kommt dann immer wieder auf uns herab, mit jedem Bekenntnis und jeder Vergebung. Sie ist wie eine Badewanne von Seligkeit, Geborgenheit und Liebe. Angenommen sein, bei Gott direkt auf dem Schoß sitzen und sich fühlen wie ein Kind.

Das geht nur, wenn da ein Gefälle ist. Ich selbst bin nicht Gott. Ich bin ein Mensch. Eine Schöpfung von Gott, und in Seinem Bilde gemacht, doch ich bin nicht selbst Gott.  Aber ich kann mit Ihm in Kontakt sein, ich darf auf Seine Güte und Liebe vertrauen, auf Seine Versorgung und Seinen Schutz. Und auf Seine Heilung – an Körper, Seele und Geist.

Inzwischen habe ich keine Angst mehr vor meinen negativen Gedanken und Gefühlen. Ich bekenne sie, ich bitte den Vater um Vergebung für sie, ich übergebe sie an Jesus und lasse sie los. Dann segne ich die Menschen, die ich verurteilt habe und bete für sie. Doch mein Jesus steht ÜBER mir. Er ist keine schlichte Energie, die man mal eben so einsetzt. Ja, Er wohnt in mir und ich in Ihm. Doch um in Gottes Schutz und Seine Liebe zu kommen, braucht Gott mein Versprechen, dass ich so werden möchte wie sein Sohn. So rein, so gut, so untadelig. Das heißt nicht, dass ich so SEIN muss, sondern einfach nur dass ich so werden möchte. Wir dürfen Fehler machen, wir dürfen Fehler haben, das ist nicht das Problem – dafür sind wir Menschen, eben die Kinder Gottes. Noch nicht erwachsen. Wir können aber erwachsen werden auf diesem Weg, und Vergebung ist das Einzige was uns dabei helfen kann.

Viele Menschen erkennen erst auf dem Sterbebett, dass sie klein sind und ohnmächtig, dass das Glas unten steht und nicht oben. Sie erinnern sich oft erst dann und erinnern sich an Gott und beten.  Diese Sehnsucht in unseren Herzen nach Führung, geliebt werden und gehalten sein beweist doch geradezu, dass es einen Gott geben muss, der ÜBER uns steht.

Wer suchet der findet. Doch gib nicht zu früh auf und glaube nicht zu früh, du hättest Ihn schon gefunden. Es heißt nicht umsonst, dass der Weg schmal und schwer zu finden ist, und nur wenige gehen ihn. Schau, ob die Vergebung, die du erfährst, dich wirklich auf Dauer heilt, oder ob da nicht leise Zweifel zurück bleiben an der Wirksamkeit deiner Gebete. Schau, ob sich die Dunkelheit deiner Träume löst, oder ob der Albdruck immer wieder kommt.

Denn unser Gott ist ein Gott, der WIRKT. Der sich auswirkt im Leben, in Worten und Taten. Einfach nur hier sein und nichts tun ist gemütlich und bequem, doch es ist nicht das was ER für uns will. Er hat uns zum LEBEN geschaffen. Er möchte unsere Herzen verändern, uns zu sich ziehen, Er möchte sich eingeladen wissen, denn Er kennt das Gefälle, Er weiß wer ER ist und wer wir sind. Er hat uns gemacht und hofft seit Jahrtausenden darauf, dass wir, dass jeder Einzelne von uns sich an Ihn wendet. Seine Arme sind weit offen und ausgebreitet. Mit jedem Schritt, den wir auf Ihn zugehen, kommt er uns zwei Schritte entgegen. Die verlorenen Söhne und Töchter werden voller Liebe empfangen.

Gefaelle

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