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Posts Tagged ‘Rebellion’

Wir leben in einer Welt von Ursache und Wirkung. Es gibt nichts, was nicht bedingt wäre. Ein Kind wird geboren, weil Vater und Mutter miteinander geschlafen haben. Das haben sie getan, weil sie sich lieben und weil es einen Sex-Trieb gibt. Woher kommt der Sex-Trieb? Da sind Hormone und chemische Stoffe, die werden zu gewissen Zeiten im Leben ausgeschüttet. Woher kommen diese Stoffe? Sie werden im Körper gebildet. Was ist die Ursache, dass sie gebildet werden? Das bestimmen die Gene. Was ist die Ursache der Gene? Das wissen wir nicht. Es ist das Leben an sich, das ein Geheimnis für uns ist.

Doch können wir sagen, dass etwas keine Ursache hat, nur weil wir die Ursache nicht verstehen? Können wir sagen, der Kosmos kann keine Ursache haben, sondern ist zufällig entstanden, nur weil wir nicht wissen, was seine Ursache ist?

Nichts in unserer Welt hat keine Ursache!

Die Schöpfung ist von unvergleichlicher Schönheit und Intelligenz. Komplex, sehr geordnet, und etwas scheint alles zusammen zu halten. Zu sagen, dies alles sei rein zufällig entstanden, ist sehr simpel. Zu sagen, die Ursache sei Zufall würde implizieren, dass der Zufall eine geniale Ordnung erschaffen könnte, zu der es doch recht viel, sogar sehr viel Intelligenz bräuchte. Besitzt der Zufall Intelligenz?

Laut Duden bedeutet das Wort „Zufall“ ‚etwas, was man nicht vorausgesehen hat, was nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah‘. Es beschreibt also ein Ereignis. Kann man also ein Ereignis mit sich selbst begründen, wenn man in einem Kosmos von Ursache und Wirkung lebt?

Wird ein Kind gezeugt, einfach weil es gezeugt wird? Gebe ich dir eine Backpfeife einfach so ganz zufällig? Oder hast du mich vielleicht vorher geärgert?

Chaos

Erkennen wir da nicht, wie aberwitzig die Argumentation ist, der Kosmos sei „aus Zufall“ entstanden?

Ein Chaos, das sich zufällig zu einer hyper-intelligenten Ordnung zusammenfügt, in der unumstößliche Gesetze herrschen von Schwerkraft, Masse, Lichtgeschwindigkeit…. – was ist ihre Ursache?

Zufall an sich besitzt doch keine Intelligenz! Höchstens ist der Zufall selbst Ausdruck einer Intelligenz, die ihn steuert. Wer ist der Steuermann des Zufalls?

Ordnung

Oder könnte man sagen, der Kosmos sei aus purer Intelligenz entstanden, aber ohne Absicht oder Grund? Dann gäbe es also pure Intelligenz, die eine grandiose Natur bildet – ohne Absicht oder Grund, einfach nur so…? Das an sich wäre schon alles andere als intelligent!

Nehmen wir diese Intelligenz also als Erzeuger des Universums an. Sie erzeugt ein geniales Universum mit Planeten und Menschen und Tieren darauf, einfach so ohne Grund. Völlig unabsichtlich und ohne Plan. Diese Intelligenz müsste ganz schön dumm sein. Hat also eigentlich Dummheit alles geschaffen? Das kann auch nicht sein, weil alles so intelligent gebaut ist, dass es sich auch nicht der komplexeste Computer ausdenken könnte.

Dann muss die Dummheit also doch intelligent sein. Doch was ist die Ursache dieser Intelligenz? Wer ist der Besitzer dieser Intelligenz?

Eine Erfindung braucht einen Erfinder. Ein Kunstwerk braucht einen Künstler.Ein Theaterstück braucht einen Autor, der mit Intelligenz gesegnet sein muss. Denn ein Gehirn, das nicht funktioniert, kann all diese Dinge nicht erschaffen.

Wer also ist der Autor, der Erfinder, der Künstler dieses Universums – dieser wunderschönen Erde, auf der wir herum laufen dürfen?

Der Schluss, alles sei nur aus Zufall entstanden ist also absurd. Die Welt sieht ganz so aus, als habe sich jemand etwas dabei gedacht.

Nun kann man natürlich sagen: „Was geht mich das an? Das interessiert mich gar nicht. Ich will einfach nur Spaß haben!“ Ja, das kann man sagen. Doch dann wird man mit Dingen konfrontiert, die keinen Spaß machen, wie Krankheit, Todesfälle und schließlich dem eigenen Tod. Erst dann beginnen die meisten Menschen sich zu fragen, was das wohl alles soll und was sie selbst damit zu tun haben.

Wir können unser Gehirn mit Geld, Luxus, Alkohol, Haschisch oder anderen Drogen versuchen auszuschalten – doch die Realität unseres eigenen Todes wird uns irgendwann einholen. Wenn wir bis dahin nicht für uns selbst und für unser Leben geklärt haben, was die wahre Ursache unserer Existenz ist, sterben wir nicht nur dumm, sondern auch komplett unerlöst. Denn wir haben Menschen verletzt, haben Schlechtes getan, haben versucht alles zu verheimlichen, vor Anderen und vor uns selbst – und nun kommt die Stunde der Nacktheit. Es kommt der Moment, wo du den Körper ausziehst und nackt da stehst.

Dann stehst du nicht vor dem dummen Zufall! Auch nicht vor der blanken Intelligenz, die wahllos Dinge macht. Du stehst dann vor dem, der dich so intelligent geschaffen hat, der dir einen Körper, eine Seele und einen Geist gegeben hast – damit du alle drei weise nutzt. Dann stehst du vor der Frage, ob du sie weise genutzt hast… Hast du dein Leben mit Betäubungen vertan? Hast du dich ständig irgendwie narkotisiert mit Beziehungen oder Drogen oder Geld? Dann ist jetzt die Narkose zu ende. Jetzt wirst du wach werden müssen.

Warum haben wir ein Gewissen? Einfach nur so aus Zufall? Eigentlich stört es mehr als das es hilft, stimmt’s? Es nagt und bohrt, und wenn wir es nicht wollen, müssen wir es auch mit Alkohol oder einem Joint oder dem nächsten Sex zuschütten. Die meisten Menschen gehen den drängenden Fragen ihrer Seele lieber aus dem Weg, anstatt nach der Antwort zu suchen. Die Antwort könnte schließlich unbequem sein. Sie könnte fordern, dass du etwas an deinem Leben änderst. Und das wollen wir einfach nicht. Es ist nicht bequem. Verdrängen ist leichter als sich zu ändern.

Eigentlich wollen wir keinen Gott, der ein Wesen ist, eventuell sogar mit Ansprüchen an uns. Wir wollen keinen Erzieher, keinen Lehrer, der dumme Zufall ist uns lieber. Wir wollen uns nicht bewegen, nicht lernen, nicht ändern – weil wir es ja schließlich selber wissen, was richtig ist und was falsch ist.

Der Baum der Erkenntnis schmeckt bestens. Seine Früchte zu essen hat aber leider folgen, mit denen wir allerspätestens nach unserem Tod konfrontiert werden.

Das Wesen namens „Gott“, das diesen Kosmos und diese Erde und uns geschaffen hat, ist hyper-intelligent. Es ist auch intelligent genug, dass es immer wieder versucht hat auf sich aufmerksam zu machen und Hinweise auf Seine Existenz zu streuen. In einer Welt, in der wirklich nahezu alle komplett vernagelt sind, in der fast alle Hirne narkotisiert sind (auch durch Religion übrigens) ist es zwingend erforderlich für Gott, auf sich aufmerksam zu machen.

Ein Schöpfer liebt seine Schöpfung, er liebt sein Kunstwerk, er möchte es weiter genießen, es pflegen, sich daran freuen. Gottes Kunstwerk sind lebende Menschen, denen Er aus Liebe den freien Willen gegeben hat. Und was machen wir mit diesem freien Willen? Wir laufen vor Ihm weg und machen lieber unser eigenes Ding. Das ist übrigens nicht sehr intelligent, denn Gott ist immer intelligenter als wir und weiß deshalb auch besser als wir selbst, was gut für uns ist. Wir würden gut daran tun, uns Seinen liebenden Händen auszuliefern, anstatt rebellisch in die Ferne zu schweifen.

Mancher kommt freiwillig zurück, wenn er sich die Hörner abgestoßen hat, doch die Meisten haben sich wunderbare Theorien gebastelt, warum sie nicht zurück müssen und verharren in der Gottesferne (was man in der Bibel „Sünde“ nennt).

Ich wiederhole mich, aber es ist wahr: Die Stunde der Wahrheit wird kommen. Sei auf der Hut. Der liebende, hyper-intelligente Gott möchte nicht, dass du in den Bergen verloren gehst, in die du gerannt bist. Er möchte dich, sein liebstes Kunstwerk, in die Arme nehmen und heilen von all den Schrunden und Narben, die du dir auf deinem Weg zugezogen hast.

Der Kosmos ist nicht aus Zufall entstanden, sondern aus Liebe. Und auch Liebe kann nicht an sich und aus sich selbst heraus existieren, sondern jemand muss sie HABEN und ausstrahlen! WER ist es, der diese Schöpfung so sehr liebt, dass er sie gemacht hat? Wer hat diese Schönheit gebaut, diese zahllosen gegenseitigen Abhängigkeiten, Bedingtheiten, die Gesetzmäßigkeiten, die jedem seinen Platz geben und jedem seinen Sinn?

Manche sagen: ja, das ist halt das LEBEN an sich. Aber auch das Leben kann nicht ohne Ursache einfach so aus sich selbst heraus entstanden sein. Ja, sagen wir, das ist halt schon ewig… das ist das kosmische Prinzip. Hmmm. Auch hier wieder: das hyper-intelligente LEBEN ist einfach so aus sich selbst heraus entstanden ohne Ursache, ohne Sinn und Verstand und hat eine hyper-intelligente Natur und Wesenheiten erschaffen – einfach so? Weil es halt LEBEN ist?

All diese Theorien entbehren wirklicher Intelligenz und wirklich tiefer Nachfrage. Da gibt es etwas, was uns komplett verblendet und uns in Dummheit und in aberwitzigen Theorien fest hält. Was oder wer könnte das sein? Wir glauben lieber an Zufall, schiere Intelligenz, oder das große LEBEN, das keine Ursache hat – als dass wir bereit sind, uns mit dem Gedanken zu befassen, dass unser Leben uns zu einem Ziel führen soll. Zu einem guten Ziel, zu einem Ziel, das uns gut tun wird, das uns retten und heilen will, das uns die Augen öffnen will. Und das uns begleiten und tragen will. Gott. Gott der Vater, der Schöpfer – der Geist, der so hyper-intelligent ist und Leben in die Welt gesprochen hat durch seinen Atem.

Kannst du davor nicht ehrfürchtig werden und dich endlich beugen?

Die klugen Theorien negieren den Schöpfer-Gott, negieren einen Teufel und führen zu einem sinnlosen Leben der Betäubung. Und es heißt doch so wahr: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen – die falschen Propheten…“ Ist Betäubung eine gute Frucht? Gehst du damit nicht an deinem Potential vorbei? Du bist so genial gemacht, willst du das so verschleudern? Du rebellierst im Grunde gegen Gott! Willst du das bis zu deinem letzten Stündlein tun? Wenn du dich so sehr gegen Ihn wehrst, kann er dich nicht auffangen. Du strampelst mit allen Vieren gegen Ihn an, während Er dir auf alle möglichen Weisen versucht gut zuzureden.

Der Mensch schreit ein großes NEIN in den Himmel und erwartet von Gott, trotzdem gerettet zu werden. Ist das nicht aberwitzig? Ein Kind, das seinen Vater verschmäht, kann nicht in den Arm genommen werden, es kann nicht getröstet werden. Wenn es weg läuft, ist es allein auf weiter Flur…

Ja, Jesus suchte das verlorene Schaf, aber dieses Schaf war bereits Mitglied Seiner Herde gewesen, es war bereits in Seinem Besitz. Fremde Schafe wird Er nicht retten.

Schafherde

„Meine Schafe hören meine Stimme“. Das impliziert, dass es auch Schafe gibt, die nicht zu Ihm gehören. Möchtest du zu Seinen Schafen gehören oder lieber nicht? Lull dich nicht mit dem Gedanken ein, jeder Mensch würde wahllos gerettet werden, weil Gott reine Liebe ist. Gott möchte deine dezidierte Entscheidung FÜR IHN. Du musst schon zu Ihm zurück kommen. Und erst, wenn du das getan hast, wird es dir mehr und mehr besser gehen. Dann kommst du endlich zum Sinn deiner Existenz.

Fotos: Pixelio, Bernhard Mayr 643711, http://www.jenafoto24.de 102935

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Wir sind Beziehungswesen

Schon immer lebten wir Menschen, wie auch die meisten Tiere in sozialen Verbänden, in Gruppen, in Partnerschaften, Familien, Sippen und Völkern. Die Gruppe gab und gibt uns Sicherheit und Schutz. Auch bei den Tieren bedeutet Einsamkeit oder verstoßen zu sein den sicheren Tod. Deshalb ist es von Gott genial gedacht, uns so zu prägen, dass aufeinander angewiesen sind.

Doch da gibt es noch etwas, worauf wir viel mehr angewiesen sind. Da ist in uns eine weitere tief in uns wohnende Prägung, und das ist die Sehnsucht nach einem Gott, nach einem grandiosen Wesen, das uns liebt und uns geschaffen hat: hypergenial, hyperintelligent, weise, allwissend, allmächtig, rein und heilig, nicht korrumpierbar. Aus dieser Sehnsucht heraus sind alle Religionen entstanden. Doch nur in einer einzigen von ihnen hat sich Gott persönlich auf die Erde begeben, um uns den Weg zu Ihm (sich selbst) zu weisen. Und dieser Mensch, in den Gott sich inkarniert hatte, Jesus Christus, war etwas äußerst Besonderes. Kein Menschenleben auf dieser Erde vor tausenden von Jahren wurde so gut dokumentiert und von so vielen Zeugen beschrieben. Dieser Jesus Christus ist, im Gegensatz zu vielen mythischen Geschichten anderer Religionen kein Mythos, sondern geschehene, echte Realität. Jesus ist keinem Mythos entsprungen, sondern war wirklich hier.

Prophetien erfüllt

Gott hat es für nötig befunden (und im Alten Testament vielfach darauf hingewiesen), jemanden zu schicken, der Ihn, den Vater, den Schöpfergott bezeugen konnte, und zwar nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten, durch vielfach bezeugte Wunder und Zeichen, sowie durch einen unbestechlichen und nahezu unglaublichen Charakter. Jesus war nicht abhängig davon, ob Ihn Menschen lieben, ja Er ließ sich sogar von ihnen töten – soweit ging Seine Opferbereitschaft für Seinen und unseren Vater. Und: Jesus war auch deshalb hier, um all das zu erfüllen, was bereits im alten Testament geweissagt wurde. Zahllose Prophezeiungen der Bibel sind bereits erfüllt, ein Artikel geht von 3.268 erfüllten Prophetien aus. http://www.kath.net/news/27913 (Hier noch ein Beitrag eines Wissenschaftlers zum gleichen Thema: http://www.professorenforum.de/bibliothek/artikel/detailansicht/biblische-prophezeiungen-und-mathematische-wahrscheinlichkeiten/

Gott hat zuletzt mit Jesu Erscheinen alles getan was möglich war, um noch möglichst vielen Menschen vor und in der Endzeit (die ebenfalls in der Bibel prophezeit ist) Anstöße zu geben, umzukehren und sich ganz und gar auf Gott zu werfen – auf einen Gott, der sie sehnsüchtig erwartet und nicht will, dass sie verloren gehen!

Gott ist kein Marionettenspieler

Gott ist kein Marionettenspieler. Wir alle haben Gelegenheit, uns freiwillig für oder gegen Ihn zu entscheiden, und zwar immer wieder. Der freie Wille ist es, der uns Gott ähnlich macht. Denn welchen Wert hat es, wenn eine Marionette tut was der Marionettenspieler will? Kann man jemanden zur Liebe zwingen? Liebe kann nur aus freiem Herzen und freier Entscheidung fließen, sonst ist sie nichts wert. Wer versucht, einen Menschen dazu zu zwingen, ihn zu lieben, wird das Gegenteil von Liebe ernten.

Deshalb ist unsere freiwillige Liebe für Gott so wertvoll! Und deshalb schickte Er Seinen Sohn wie einen Zeigefinger, der auf Ihn, den Schöpfergott hin wies. Doch Jesus ist noch weit mehr als der Zeigefinger, Er ist auch das offene Tor zum Vater hin. Da Er selbst von Ihm ausging, kam Gott uns durch Ihn richtig, richtig nah. Jesus sagte: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ Joh. 14, 23. Was für ein Angebot! Und: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ Joh. 14, 6.

Welche Beweise für Gottes Liebe brauchen wir noch?

Zahllosen Menschen auf der ganzen Welt erscheint Jesus Christus im Traum! Moslems bekehren sich zu Ihm, obwohl es für sie den Verlust von allem bedeutet, einschließlich Familie – was für Moslems tatsächlich einem Verlust der Identität gleich kommt. Doch Gott schenkt denen, die sich für Ihn entscheiden eine neue Identität, eine neue Sicherheit, einen neuen Weg durchs Leben, so dass sie befähigt werden, ihn auch zu gehen.

Jedem von uns möchte Gott das schenken. Er ruft uns Tag für Tag, Sekunde für Sekunde. Er wartet auf jeden Einzelnen. Und Er zeigt sich uns beständig durch die Genialität und Herrlichkeit der Schöpfung, der Natur.

  • Pusteblume

Vergleichen wir das was Gott gemacht hat (die herrliche Erde) mit dem was der Mensch gemacht hat (Fabrikschlote, Umweltverschmutzung, Kriege), dann sieht sogar ein Blinder, dass der Mensch, der ohne Göttlichen Ratschlag und nur aufgrund seiner menschlichen Entscheidungen durchs Leben geht, verloren ist.

Gott möchte mit uns sprechen! „Meine Schafe hören meine Stimme“ (Joh. 10,27) – dieser Satz aus der Bibel ist WAHR. Er möchte uns raten, uns helfen, uns zeigen wie es geht, uns in mehr Liebe führen, in Vergebung füreinander, in das Gegenteil von Hochmut und Stolz. Hochmut und Stolz führen zu Kriegen, zu Mord und Totschlag, zu Hass.

Wir leben in einem Zustand der Rebellion gegen Gott!

Die „gefallene Welt“ ist eine Welt von Rebellion gegen Gott! Nein, wir wollen Ihn nicht wirklich, wir wollen selber bestimmen. Und wir müssen ernten, jeder Einzelne in seinem eigenen Leben, was daraus erwächst.

Wir können nicht all das (Liebe, Vergebung, Bescheidenheit und Demut) aus uns selber schöpfen. Wir brauchen Gott, der uns bei allem hilft und helfen möchte! ER möchte uns die Liebe geben, die wir brauchen und auch die, die wir schenken möchten. ER will uns von unseren Zwängen befreien und von unseren Ängsten. Er greift jedoch nicht ein wie ein Diktator. Jemand der liebt, möchte freiwillig zurück geliebt werden.

Die Bibel mit den zehn Geboten ist eine Leitlinie. Die zehn Gebote wohnen ursprünglich auch in unseren Herzen, sie sind uns ja eingepflanzt. Sie wurden aufgeschrieben, um uns an das zu erinnern, was bereits tief in uns wohnt. Propheten kamen immer wieder, um auf Gott hinzuweisen, weil wir einfach sehr vergesslich sind und weil es uns viel zu lange ohne Gott ganz gut geht. Doch irgendwann ist Schluss, sowohl global als auch in jedem einzelnen Leben. Irgendwo ist der Point-of-no-return. Das ist nicht als Drohung gemeint, doch es ist Realität.

Es braucht eine eindeutige Entscheidung

Eine Umkehr zu Gott beinhaltet jedoch nicht nur eine einzige Entscheidung und ein schlappes Übergabegebet. Denn der Weg mit Gott geht sehr, sehr in die Tiefen der eigenen Seele – wenn du es willst. Er geht ans „Eingemachte“. Er geht hinein bis in die Gene, auch in das was wir von den Vorfahren mit bekommen haben. Gott will alles ausputzen. Doch Er braucht für jeden Schritt unsere Bitte und unser Einverständnis, unsere ernst gemeinte Einladung. Gott ist nicht übergriffig!

Gott aus dem Glauben in Ihn heraus einzuladen, und jede Entscheidung mit Ihm zusammen zu treffen, das wird uns niemals ins Unglück führen, sondern aus aller Dunkelheit heraus ins Licht. Und wenn die Welt um uns herum untergeht – dieses Licht kann uns niemand nehmen. Dieses Licht wird uns auch noch im Sterben leiten, und es wird uns auch nach dem Tod nicht verlassen – das ist das heilige und große Versprechen von Jesus Christus. Ein ewiges Leben im Licht anstatt in Dunkelheit.

„Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet?“ ( Luk. 11,11). Genauso ist auch unser Schöpfergott. „Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ (Lukas 11,10). Eine ehrliche Bitte aus reinen Motiven, im Glauben und in Demut vor Ihm wird Er nicht abschlagen. Wenn du den „Draht“ zu Ihm hast, bist du gesegnet, dein Leben wird immer besser.

Gott ist viel mehr

Im Erwachen, Erleuchtung, im Advaita, in vielen New Age-Schulen wird Gott reduziert auf Seine Rolle als Schöpfer und das große LEBEN, mehr will man nicht von Ihm. Doch Gott ist mehr: Man kann mit Gott reden – Er antwortet! Er will uns durchs Leben begleiten, so wie Er damals vor dem Sündenfall mit Adam und Eva durch die Abenddämmerung ging – wie gute Freunde! Das könnte unser Leben sein, unsere Gegenwart und Zukunft. Mit Gott Hand durchs Leben zu gehen – was soll man sich sonst noch wünschen?

Wenn du Gott noch nicht kennst, dann fang an zu beten, im Vertrauen darauf, dass Er dich hört, und bitte Ihn, in dein Leben zu kommen und sich dir mehr und mehr zu offenbaren. Sprich es laut aus, damit auch deine Seele es hört. Deine Stimme wird im Himmel (und dieser Himmel ist nahe) gehört und jedes Gebet kommt an. Du musst weder knien, noch die Hände falten, noch in die Kirche gehen, denn Gott sieht nur dein Herz!

Foto Marionette: Pixelio, Nr. 81727, Peter Rittmeier

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Die meisten Christen geben sich damit zufrieden, an Jesus Christus zu glauben, Sonntags in die Kirche oder in die Gemeinde zu gehen, sich ein bisschen sozial zu engagieren, um ihrem Glauben Ausdruck zu verleihen. Das ist schön und ehrenwert, doch es ist etwas fundamental anderes, wenn man sich dazu entscheidet, Jesus Christus wirklich nachzufolgen.

Nachfolge ist das, was die Apostel machten, was die Jünger taten und die ersten Christen in den ersten Gemeinden. Es ist das wovon Paulus sprach und wozu er die Menschen in seinen Briefen unermüdlich ermahnte.
Es genügte nicht, einfach nur zu glauben, sondern der Glaube sollte sich ganz konkret im Leben und in den Taten und in den Beziehungen untereinander ausdrücken.

Die Liebe, die Jesus uns vorgelebt hat, seine Güte, seine unendliche Vergebungsbereitschaft, Seine Wahrheitsliebe, Menschenliebe, Seine Authentizität und auch Autorität – all das sind Eigenschaften, die auch wir leben dürfen und leben sollen – jedoch nicht auf unser Ego aufgebaut, das sein Leben zumeist ohne einen Gott verbracht hat, sondern auf die innige Beziehung zu Jesus Christus und dem Vater aufgebaut.
Jesus Christus hat uns versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage“. Er lebt, Er ist real, Er ist da, erreichbar. Und Er liebt es, uns zu lieben, uns zu führen, uns den Weg zu zeigen zu einem echten Leben in Liebe.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – das ist nicht einfach umzusetzen. Man kann daran verzweifeln, an seinem eigenen Egoismus, an seiner eigenen Gier, an all diesen Mustern, die es verhindern wollen, dass wir ein wirklich gutes Leben führen können.
Ich habe mich entschieden, Jesus wirklich nachzufolgen, und genau deshalb bin ich nicht in der Kirche. Mein Eindruck ist, dass man dort nicht Nachfolge lebt und nicht leben kann, da die Strukturen an sich das schon verhindern.
Es gibt viele Menschen, die Jesus nachfolgen wollen und sich in der Kirche nicht wirklich wohl fühlen. Und dazu möchte ich sagen: es gibt viele, die sich zusammentun und dies außerhalb der Kirche verwirklichen.

Ein Leben im Abgleich mit IHM….

Es gibt eine ganze Bewegung, die im Stillen, ja sozusagen im Untergrund daran arbeitet, ein Leben nach den Prinzipien der Urgemeinde, nach dem Prinzipien von Jesus Christus zu führen. Ein Leben, das ein Miteinander bedeutet, ein Füreinander und gleichzeitig ein Leben in Wahrheit, ein Leben in der Hinwendung an Jesus und im ständigen Abgleich mit Ihm.

Es ist möglich, sich von Ihm so verändern zu lassen, dass Menschen, die früher isoliert, einsam und egoistisch waren, die Familien und Gruppen nicht ausstehen konnten, weil sie schwere Erfahrungen damit gemacht haben, dass diese Menschen unter der Leitung von Jesus Christus, sowie in der Gemeinschaft mit anderen Menschen, die Jesus ebenfalls nachfolgen, eines Tages fähig werden, sich nicht nur ins soziale Gefüge einer Gruppe und Familie einzuleben, sondern auch wirklich sich gegenseitig zu lieben, zu vergeben, zu helfen, füreinander einzuspringen und einzustehen.

Es ist das Ziel, genauso zu werden wie Jesus Christus war und ist, genauso liebend, genauso vergebend, genauso sanft, aber auch genauso aufrecht, wahr und authentisch und vor Allem: genauso bezogen auf Gott. Und das muss man nicht aus eigener Kraft heraus schaffen, sondern Gott hilft uns dabei. Er verändert uns, Er schleift uns, Er erzieht uns auch.

Rebellion und Stolz

Das ist nicht immer leicht. Es kann sehr schwere Phasen geben, in denen das alte gottlose Ego alles daran setzt, nicht sterben zu müssen. Zeiten, in denen der Stolz groß wird, in denen Rebellion die Führung übernimmt, Zeiten in denen man sich einfach weigern will, mitzuspielen. Eine geistliche Familie ist ein Schleifstein. In einer geistlichen Familie gibt es – wie überall sonst auch) jede menge Reibungspunkte und viele Gründe, sich über Andere aufzuregen, sie abzulehnen, sie zu verurteilen, sich mit ihnen anzulegen etc. Der Unterschied zu anderen Gruppen ist der, dass alle verbunden sind durch die Liebe zu dieser einen Person: Jesus Christus. Er bildet den Punkt, das Ziel, Er ist der König, dem alle dienen wollen – doch nicht immer kann man das.

Die lange Leine

Solche Phasen von Rebellion, ja von Wut, Ärger und Hass lassen sich nicht abkürzen, man muss da einfach durch – im Vertrauen auf Ihn und darauf, dass es uns letztlich dienen wird. Jesus lässt uns dann an der langen Leine laufen und gestattet, dass wir herum schnuppern und andere Wege erkunden. „Schau dir nur alles an“, sagt Er. Doch je länger die Leine wird, je länger es dauert, um so weiter entfernen wir uns von Jesus, und ein schmerzliches Vermissen macht sich in deinem Herzen breit… Irgendwie geht die Nähe, die vorher da war, abhanden. Du kannst deinem Egoismus frönen, deinen Stolz pflegen, deine Arroganz sich ausleben lassen… doch du spürst mehr und mehr, dass hier etwas sehr schief läuft.

Alles hat Auswirkungen

Es kann dann alle möglichen Symptome geben, denn Gott lässt es dann zu, dass wir von der dunklen Seite wieder angetastet werden – wir selbst öffnen die Türen dazu durch unser Denken und Verhalten, ohne es zunächst zu merken. Doch je mehr wir Symptome wahr nehmen, wie z.B. schlechte Träume, negative Erlebnisse, Unfälle oder auch wieder Krankheiten, Schmerzen, vielleicht Schlafstörungen oder plötzlich wieder aufflackernde Depressionen – wenn unsere alten Probleme wieder kommen merken wir, dass wir uns weg von unserem Herrn und König bewegt haben.

Es zeigt sich, dass wir alleine nicht weiter kommen. Egoismus isoliert, er hält die Menschen von uns fern, wir selbst halten uns fern und sind in unserem Turm des Stolzes einsam und bitter allein. Wer darin bleibt, darin erstarrt und nicht aus seinen inneren Vorwürfen an Menschen oder Gott oder das Leben heraus findet, ist verloren für Gott. „Gott widersteht den Hochmütigen“ – das ist wahr!

Rückkehr ist heilsam

Doch sobald du dich besinnst, sobald du dich umentscheidest, sobald du dich aufrichtest, sobald du deinem alten Fleisch, deinen alten Mustern sowie eventuellen den dämonischen Angriffen (in Form von negativen, selbstzerstörerischen oder vorwurfsvollen Gedanken und Gefühlen) die Stirn bietest und proklamierst, wer und was du eigentlich bist – nämlich ein Kind des Allerhöchsten, eine Tochter, ein Sohn Gottes, eine Königstochte/Königessohn, sobald du dir deiner Reinheit und Autorität in Jesus Christus bewusst wirst und sie laut proklamierst und als Waffe benutzt und dich entgegen all dem was deine Gefühle wollen dich trotzdem FÜR VERGEBUNG UND LIEBE entscheidest – geschieht der Quantensprung:
Plötzlich fällt das ganze Kunstgebäude aus Negativität und Rebellion in sich zusammen, die Mauern um dich her stürzen ein, du bist plötzlich wieder offen und wohlgesonnen, du spürst wieder Liebe, Jesus ist wieder da, du kannst dich wieder voller Vertrauen an ihn wenden und stehst dir nicht mehr selbst im Wege… welche Freude…

Du kannst die Menschen wieder lieben, für sie beten, auch deine ehemaligen Widersacher, deine Lieblingsfeinde sehen für dich wieder ganz anders aus, ja du weißt wieder, hey, das sind ja auch nur Menschen, und niemand hat dich mit Absicht verletzt! Und so liegt man sich wieder in den Armen, bitten um Vergebung und weint, weil Jesus mitten drin ist und sich so wunderbar auswirkt!
Wenn Menschen wieder aufeinander zugehen, ist Jesus mittendrin. Wo Vergebung herrscht und man sich die Hände reicht, da legt Jesus seine Hand noch drauf.

Dieses Menschenbild, das Jesus vorgelebt hat, ist das Ideal für das soziale Gefüge der Menschen, und es ist nicht nur ein Ideal, sondern es ist tatsächlich möglich, das zu leben und sich dahin zu entwickeln. Mit Seiner Hilfe!

Ich habe gerade eine solche Phase der Rebellion hinter mir, und ich weiß wovon ich rede. Es war auch nicht die erste. Ohne Jesus zu leben ist ein armes Leben, es fehlt ihm das Wichtigste: die Liebe, die wir in Gott füreinander haben dürfen. Menschliche Liebe ist immer auch egoistisch. Die Liebe in Gott nicht.

Fotos: Pixelio – 607428 M. Ottersbac/674993 Romelia

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