Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Meine Schafe hören meine Stimme’

Wir leben in einer Welt von Ursache und Wirkung. Es gibt nichts, was nicht bedingt wäre. Ein Kind wird geboren, weil Vater und Mutter miteinander geschlafen haben. Das haben sie getan, weil sie sich lieben und weil es einen Sex-Trieb gibt. Woher kommt der Sex-Trieb? Da sind Hormone und chemische Stoffe, die werden zu gewissen Zeiten im Leben ausgeschüttet. Woher kommen diese Stoffe? Sie werden im Körper gebildet. Was ist die Ursache, dass sie gebildet werden? Das bestimmen die Gene. Was ist die Ursache der Gene? Das wissen wir nicht. Es ist das Leben an sich, das ein Geheimnis für uns ist.

Doch können wir sagen, dass etwas keine Ursache hat, nur weil wir die Ursache nicht verstehen? Können wir sagen, der Kosmos kann keine Ursache haben, sondern ist zufällig entstanden, nur weil wir nicht wissen, was seine Ursache ist?

Nichts in unserer Welt hat keine Ursache!

Die Schöpfung ist von unvergleichlicher Schönheit und Intelligenz. Komplex, sehr geordnet, und etwas scheint alles zusammen zu halten. Zu sagen, dies alles sei rein zufällig entstanden, ist sehr simpel. Zu sagen, die Ursache sei Zufall würde implizieren, dass der Zufall eine geniale Ordnung erschaffen könnte, zu der es doch recht viel, sogar sehr viel Intelligenz bräuchte. Besitzt der Zufall Intelligenz?

Laut Duden bedeutet das Wort „Zufall“ ‚etwas, was man nicht vorausgesehen hat, was nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah‘. Es beschreibt also ein Ereignis. Kann man also ein Ereignis mit sich selbst begründen, wenn man in einem Kosmos von Ursache und Wirkung lebt?

Wird ein Kind gezeugt, einfach weil es gezeugt wird? Gebe ich dir eine Backpfeife einfach so ganz zufällig? Oder hast du mich vielleicht vorher geärgert?

Chaos

Erkennen wir da nicht, wie aberwitzig die Argumentation ist, der Kosmos sei „aus Zufall“ entstanden?

Ein Chaos, das sich zufällig zu einer hyper-intelligenten Ordnung zusammenfügt, in der unumstößliche Gesetze herrschen von Schwerkraft, Masse, Lichtgeschwindigkeit…. – was ist ihre Ursache?

Zufall an sich besitzt doch keine Intelligenz! Höchstens ist der Zufall selbst Ausdruck einer Intelligenz, die ihn steuert. Wer ist der Steuermann des Zufalls?

Ordnung

Oder könnte man sagen, der Kosmos sei aus purer Intelligenz entstanden, aber ohne Absicht oder Grund? Dann gäbe es also pure Intelligenz, die eine grandiose Natur bildet – ohne Absicht oder Grund, einfach nur so…? Das an sich wäre schon alles andere als intelligent!

Nehmen wir diese Intelligenz also als Erzeuger des Universums an. Sie erzeugt ein geniales Universum mit Planeten und Menschen und Tieren darauf, einfach so ohne Grund. Völlig unabsichtlich und ohne Plan. Diese Intelligenz müsste ganz schön dumm sein. Hat also eigentlich Dummheit alles geschaffen? Das kann auch nicht sein, weil alles so intelligent gebaut ist, dass es sich auch nicht der komplexeste Computer ausdenken könnte.

Dann muss die Dummheit also doch intelligent sein. Doch was ist die Ursache dieser Intelligenz? Wer ist der Besitzer dieser Intelligenz?

Eine Erfindung braucht einen Erfinder. Ein Kunstwerk braucht einen Künstler.Ein Theaterstück braucht einen Autor, der mit Intelligenz gesegnet sein muss. Denn ein Gehirn, das nicht funktioniert, kann all diese Dinge nicht erschaffen.

Wer also ist der Autor, der Erfinder, der Künstler dieses Universums – dieser wunderschönen Erde, auf der wir herum laufen dürfen?

Der Schluss, alles sei nur aus Zufall entstanden ist also absurd. Die Welt sieht ganz so aus, als habe sich jemand etwas dabei gedacht.

Nun kann man natürlich sagen: „Was geht mich das an? Das interessiert mich gar nicht. Ich will einfach nur Spaß haben!“ Ja, das kann man sagen. Doch dann wird man mit Dingen konfrontiert, die keinen Spaß machen, wie Krankheit, Todesfälle und schließlich dem eigenen Tod. Erst dann beginnen die meisten Menschen sich zu fragen, was das wohl alles soll und was sie selbst damit zu tun haben.

Wir können unser Gehirn mit Geld, Luxus, Alkohol, Haschisch oder anderen Drogen versuchen auszuschalten – doch die Realität unseres eigenen Todes wird uns irgendwann einholen. Wenn wir bis dahin nicht für uns selbst und für unser Leben geklärt haben, was die wahre Ursache unserer Existenz ist, sterben wir nicht nur dumm, sondern auch komplett unerlöst. Denn wir haben Menschen verletzt, haben Schlechtes getan, haben versucht alles zu verheimlichen, vor Anderen und vor uns selbst – und nun kommt die Stunde der Nacktheit. Es kommt der Moment, wo du den Körper ausziehst und nackt da stehst.

Dann stehst du nicht vor dem dummen Zufall! Auch nicht vor der blanken Intelligenz, die wahllos Dinge macht. Du stehst dann vor dem, der dich so intelligent geschaffen hat, der dir einen Körper, eine Seele und einen Geist gegeben hast – damit du alle drei weise nutzt. Dann stehst du vor der Frage, ob du sie weise genutzt hast… Hast du dein Leben mit Betäubungen vertan? Hast du dich ständig irgendwie narkotisiert mit Beziehungen oder Drogen oder Geld? Dann ist jetzt die Narkose zu ende. Jetzt wirst du wach werden müssen.

Warum haben wir ein Gewissen? Einfach nur so aus Zufall? Eigentlich stört es mehr als das es hilft, stimmt’s? Es nagt und bohrt, und wenn wir es nicht wollen, müssen wir es auch mit Alkohol oder einem Joint oder dem nächsten Sex zuschütten. Die meisten Menschen gehen den drängenden Fragen ihrer Seele lieber aus dem Weg, anstatt nach der Antwort zu suchen. Die Antwort könnte schließlich unbequem sein. Sie könnte fordern, dass du etwas an deinem Leben änderst. Und das wollen wir einfach nicht. Es ist nicht bequem. Verdrängen ist leichter als sich zu ändern.

Eigentlich wollen wir keinen Gott, der ein Wesen ist, eventuell sogar mit Ansprüchen an uns. Wir wollen keinen Erzieher, keinen Lehrer, der dumme Zufall ist uns lieber. Wir wollen uns nicht bewegen, nicht lernen, nicht ändern – weil wir es ja schließlich selber wissen, was richtig ist und was falsch ist.

Der Baum der Erkenntnis schmeckt bestens. Seine Früchte zu essen hat aber leider folgen, mit denen wir allerspätestens nach unserem Tod konfrontiert werden.

Das Wesen namens „Gott“, das diesen Kosmos und diese Erde und uns geschaffen hat, ist hyper-intelligent. Es ist auch intelligent genug, dass es immer wieder versucht hat auf sich aufmerksam zu machen und Hinweise auf Seine Existenz zu streuen. In einer Welt, in der wirklich nahezu alle komplett vernagelt sind, in der fast alle Hirne narkotisiert sind (auch durch Religion übrigens) ist es zwingend erforderlich für Gott, auf sich aufmerksam zu machen.

Ein Schöpfer liebt seine Schöpfung, er liebt sein Kunstwerk, er möchte es weiter genießen, es pflegen, sich daran freuen. Gottes Kunstwerk sind lebende Menschen, denen Er aus Liebe den freien Willen gegeben hat. Und was machen wir mit diesem freien Willen? Wir laufen vor Ihm weg und machen lieber unser eigenes Ding. Das ist übrigens nicht sehr intelligent, denn Gott ist immer intelligenter als wir und weiß deshalb auch besser als wir selbst, was gut für uns ist. Wir würden gut daran tun, uns Seinen liebenden Händen auszuliefern, anstatt rebellisch in die Ferne zu schweifen.

Mancher kommt freiwillig zurück, wenn er sich die Hörner abgestoßen hat, doch die Meisten haben sich wunderbare Theorien gebastelt, warum sie nicht zurück müssen und verharren in der Gottesferne (was man in der Bibel „Sünde“ nennt).

Ich wiederhole mich, aber es ist wahr: Die Stunde der Wahrheit wird kommen. Sei auf der Hut. Der liebende, hyper-intelligente Gott möchte nicht, dass du in den Bergen verloren gehst, in die du gerannt bist. Er möchte dich, sein liebstes Kunstwerk, in die Arme nehmen und heilen von all den Schrunden und Narben, die du dir auf deinem Weg zugezogen hast.

Der Kosmos ist nicht aus Zufall entstanden, sondern aus Liebe. Und auch Liebe kann nicht an sich und aus sich selbst heraus existieren, sondern jemand muss sie HABEN und ausstrahlen! WER ist es, der diese Schöpfung so sehr liebt, dass er sie gemacht hat? Wer hat diese Schönheit gebaut, diese zahllosen gegenseitigen Abhängigkeiten, Bedingtheiten, die Gesetzmäßigkeiten, die jedem seinen Platz geben und jedem seinen Sinn?

Manche sagen: ja, das ist halt das LEBEN an sich. Aber auch das Leben kann nicht ohne Ursache einfach so aus sich selbst heraus entstanden sein. Ja, sagen wir, das ist halt schon ewig… das ist das kosmische Prinzip. Hmmm. Auch hier wieder: das hyper-intelligente LEBEN ist einfach so aus sich selbst heraus entstanden ohne Ursache, ohne Sinn und Verstand und hat eine hyper-intelligente Natur und Wesenheiten erschaffen – einfach so? Weil es halt LEBEN ist?

All diese Theorien entbehren wirklicher Intelligenz und wirklich tiefer Nachfrage. Da gibt es etwas, was uns komplett verblendet und uns in Dummheit und in aberwitzigen Theorien fest hält. Was oder wer könnte das sein? Wir glauben lieber an Zufall, schiere Intelligenz, oder das große LEBEN, das keine Ursache hat – als dass wir bereit sind, uns mit dem Gedanken zu befassen, dass unser Leben uns zu einem Ziel führen soll. Zu einem guten Ziel, zu einem Ziel, das uns gut tun wird, das uns retten und heilen will, das uns die Augen öffnen will. Und das uns begleiten und tragen will. Gott. Gott der Vater, der Schöpfer – der Geist, der so hyper-intelligent ist und Leben in die Welt gesprochen hat durch seinen Atem.

Kannst du davor nicht ehrfürchtig werden und dich endlich beugen?

Die klugen Theorien negieren den Schöpfer-Gott, negieren einen Teufel und führen zu einem sinnlosen Leben der Betäubung. Und es heißt doch so wahr: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen – die falschen Propheten…“ Ist Betäubung eine gute Frucht? Gehst du damit nicht an deinem Potential vorbei? Du bist so genial gemacht, willst du das so verschleudern? Du rebellierst im Grunde gegen Gott! Willst du das bis zu deinem letzten Stündlein tun? Wenn du dich so sehr gegen Ihn wehrst, kann er dich nicht auffangen. Du strampelst mit allen Vieren gegen Ihn an, während Er dir auf alle möglichen Weisen versucht gut zuzureden.

Der Mensch schreit ein großes NEIN in den Himmel und erwartet von Gott, trotzdem gerettet zu werden. Ist das nicht aberwitzig? Ein Kind, das seinen Vater verschmäht, kann nicht in den Arm genommen werden, es kann nicht getröstet werden. Wenn es weg läuft, ist es allein auf weiter Flur…

Ja, Jesus suchte das verlorene Schaf, aber dieses Schaf war bereits Mitglied Seiner Herde gewesen, es war bereits in Seinem Besitz. Fremde Schafe wird Er nicht retten.

Schafherde

„Meine Schafe hören meine Stimme“. Das impliziert, dass es auch Schafe gibt, die nicht zu Ihm gehören. Möchtest du zu Seinen Schafen gehören oder lieber nicht? Lull dich nicht mit dem Gedanken ein, jeder Mensch würde wahllos gerettet werden, weil Gott reine Liebe ist. Gott möchte deine dezidierte Entscheidung FÜR IHN. Du musst schon zu Ihm zurück kommen. Und erst, wenn du das getan hast, wird es dir mehr und mehr besser gehen. Dann kommst du endlich zum Sinn deiner Existenz.

Fotos: Pixelio, Bernhard Mayr 643711, http://www.jenafoto24.de 102935

Read Full Post »

Wir sind Beziehungswesen

Schon immer lebten wir Menschen, wie auch die meisten Tiere in sozialen Verbänden, in Gruppen, in Partnerschaften, Familien, Sippen und Völkern. Die Gruppe gab und gibt uns Sicherheit und Schutz. Auch bei den Tieren bedeutet Einsamkeit oder verstoßen zu sein den sicheren Tod. Deshalb ist es von Gott genial gedacht, uns so zu prägen, dass aufeinander angewiesen sind.

Doch da gibt es noch etwas, worauf wir viel mehr angewiesen sind. Da ist in uns eine weitere tief in uns wohnende Prägung, und das ist die Sehnsucht nach einem Gott, nach einem grandiosen Wesen, das uns liebt und uns geschaffen hat: hypergenial, hyperintelligent, weise, allwissend, allmächtig, rein und heilig, nicht korrumpierbar. Aus dieser Sehnsucht heraus sind alle Religionen entstanden. Doch nur in einer einzigen von ihnen hat sich Gott persönlich auf die Erde begeben, um uns den Weg zu Ihm (sich selbst) zu weisen. Und dieser Mensch, in den Gott sich inkarniert hatte, Jesus Christus, war etwas äußerst Besonderes. Kein Menschenleben auf dieser Erde vor tausenden von Jahren wurde so gut dokumentiert und von so vielen Zeugen beschrieben. Dieser Jesus Christus ist, im Gegensatz zu vielen mythischen Geschichten anderer Religionen kein Mythos, sondern geschehene, echte Realität. Jesus ist keinem Mythos entsprungen, sondern war wirklich hier.

Prophetien erfüllt

Gott hat es für nötig befunden (und im Alten Testament vielfach darauf hingewiesen), jemanden zu schicken, der Ihn, den Vater, den Schöpfergott bezeugen konnte, und zwar nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten, durch vielfach bezeugte Wunder und Zeichen, sowie durch einen unbestechlichen und nahezu unglaublichen Charakter. Jesus war nicht abhängig davon, ob Ihn Menschen lieben, ja Er ließ sich sogar von ihnen töten – soweit ging Seine Opferbereitschaft für Seinen und unseren Vater. Und: Jesus war auch deshalb hier, um all das zu erfüllen, was bereits im alten Testament geweissagt wurde. Zahllose Prophezeiungen der Bibel sind bereits erfüllt, ein Artikel geht von 3.268 erfüllten Prophetien aus. http://www.kath.net/news/27913 (Hier noch ein Beitrag eines Wissenschaftlers zum gleichen Thema: http://www.professorenforum.de/bibliothek/artikel/detailansicht/biblische-prophezeiungen-und-mathematische-wahrscheinlichkeiten/

Gott hat zuletzt mit Jesu Erscheinen alles getan was möglich war, um noch möglichst vielen Menschen vor und in der Endzeit (die ebenfalls in der Bibel prophezeit ist) Anstöße zu geben, umzukehren und sich ganz und gar auf Gott zu werfen – auf einen Gott, der sie sehnsüchtig erwartet und nicht will, dass sie verloren gehen!

Gott ist kein Marionettenspieler

Gott ist kein Marionettenspieler. Wir alle haben Gelegenheit, uns freiwillig für oder gegen Ihn zu entscheiden, und zwar immer wieder. Der freie Wille ist es, der uns Gott ähnlich macht. Denn welchen Wert hat es, wenn eine Marionette tut was der Marionettenspieler will? Kann man jemanden zur Liebe zwingen? Liebe kann nur aus freiem Herzen und freier Entscheidung fließen, sonst ist sie nichts wert. Wer versucht, einen Menschen dazu zu zwingen, ihn zu lieben, wird das Gegenteil von Liebe ernten.

Deshalb ist unsere freiwillige Liebe für Gott so wertvoll! Und deshalb schickte Er Seinen Sohn wie einen Zeigefinger, der auf Ihn, den Schöpfergott hin wies. Doch Jesus ist noch weit mehr als der Zeigefinger, Er ist auch das offene Tor zum Vater hin. Da Er selbst von Ihm ausging, kam Gott uns durch Ihn richtig, richtig nah. Jesus sagte: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ Joh. 14, 23. Was für ein Angebot! Und: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ Joh. 14, 6.

Welche Beweise für Gottes Liebe brauchen wir noch?

Zahllosen Menschen auf der ganzen Welt erscheint Jesus Christus im Traum! Moslems bekehren sich zu Ihm, obwohl es für sie den Verlust von allem bedeutet, einschließlich Familie – was für Moslems tatsächlich einem Verlust der Identität gleich kommt. Doch Gott schenkt denen, die sich für Ihn entscheiden eine neue Identität, eine neue Sicherheit, einen neuen Weg durchs Leben, so dass sie befähigt werden, ihn auch zu gehen.

Jedem von uns möchte Gott das schenken. Er ruft uns Tag für Tag, Sekunde für Sekunde. Er wartet auf jeden Einzelnen. Und Er zeigt sich uns beständig durch die Genialität und Herrlichkeit der Schöpfung, der Natur.

  • Pusteblume

Vergleichen wir das was Gott gemacht hat (die herrliche Erde) mit dem was der Mensch gemacht hat (Fabrikschlote, Umweltverschmutzung, Kriege), dann sieht sogar ein Blinder, dass der Mensch, der ohne Göttlichen Ratschlag und nur aufgrund seiner menschlichen Entscheidungen durchs Leben geht, verloren ist.

Gott möchte mit uns sprechen! „Meine Schafe hören meine Stimme“ (Joh. 10,27) – dieser Satz aus der Bibel ist WAHR. Er möchte uns raten, uns helfen, uns zeigen wie es geht, uns in mehr Liebe führen, in Vergebung füreinander, in das Gegenteil von Hochmut und Stolz. Hochmut und Stolz führen zu Kriegen, zu Mord und Totschlag, zu Hass.

Wir leben in einem Zustand der Rebellion gegen Gott!

Die „gefallene Welt“ ist eine Welt von Rebellion gegen Gott! Nein, wir wollen Ihn nicht wirklich, wir wollen selber bestimmen. Und wir müssen ernten, jeder Einzelne in seinem eigenen Leben, was daraus erwächst.

Wir können nicht all das (Liebe, Vergebung, Bescheidenheit und Demut) aus uns selber schöpfen. Wir brauchen Gott, der uns bei allem hilft und helfen möchte! ER möchte uns die Liebe geben, die wir brauchen und auch die, die wir schenken möchten. ER will uns von unseren Zwängen befreien und von unseren Ängsten. Er greift jedoch nicht ein wie ein Diktator. Jemand der liebt, möchte freiwillig zurück geliebt werden.

Die Bibel mit den zehn Geboten ist eine Leitlinie. Die zehn Gebote wohnen ursprünglich auch in unseren Herzen, sie sind uns ja eingepflanzt. Sie wurden aufgeschrieben, um uns an das zu erinnern, was bereits tief in uns wohnt. Propheten kamen immer wieder, um auf Gott hinzuweisen, weil wir einfach sehr vergesslich sind und weil es uns viel zu lange ohne Gott ganz gut geht. Doch irgendwann ist Schluss, sowohl global als auch in jedem einzelnen Leben. Irgendwo ist der Point-of-no-return. Das ist nicht als Drohung gemeint, doch es ist Realität.

Es braucht eine eindeutige Entscheidung

Eine Umkehr zu Gott beinhaltet jedoch nicht nur eine einzige Entscheidung und ein schlappes Übergabegebet. Denn der Weg mit Gott geht sehr, sehr in die Tiefen der eigenen Seele – wenn du es willst. Er geht ans „Eingemachte“. Er geht hinein bis in die Gene, auch in das was wir von den Vorfahren mit bekommen haben. Gott will alles ausputzen. Doch Er braucht für jeden Schritt unsere Bitte und unser Einverständnis, unsere ernst gemeinte Einladung. Gott ist nicht übergriffig!

Gott aus dem Glauben in Ihn heraus einzuladen, und jede Entscheidung mit Ihm zusammen zu treffen, das wird uns niemals ins Unglück führen, sondern aus aller Dunkelheit heraus ins Licht. Und wenn die Welt um uns herum untergeht – dieses Licht kann uns niemand nehmen. Dieses Licht wird uns auch noch im Sterben leiten, und es wird uns auch nach dem Tod nicht verlassen – das ist das heilige und große Versprechen von Jesus Christus. Ein ewiges Leben im Licht anstatt in Dunkelheit.

„Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet?“ ( Luk. 11,11). Genauso ist auch unser Schöpfergott. „Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ (Lukas 11,10). Eine ehrliche Bitte aus reinen Motiven, im Glauben und in Demut vor Ihm wird Er nicht abschlagen. Wenn du den „Draht“ zu Ihm hast, bist du gesegnet, dein Leben wird immer besser.

Gott ist viel mehr

Im Erwachen, Erleuchtung, im Advaita, in vielen New Age-Schulen wird Gott reduziert auf Seine Rolle als Schöpfer und das große LEBEN, mehr will man nicht von Ihm. Doch Gott ist mehr: Man kann mit Gott reden – Er antwortet! Er will uns durchs Leben begleiten, so wie Er damals vor dem Sündenfall mit Adam und Eva durch die Abenddämmerung ging – wie gute Freunde! Das könnte unser Leben sein, unsere Gegenwart und Zukunft. Mit Gott Hand durchs Leben zu gehen – was soll man sich sonst noch wünschen?

Wenn du Gott noch nicht kennst, dann fang an zu beten, im Vertrauen darauf, dass Er dich hört, und bitte Ihn, in dein Leben zu kommen und sich dir mehr und mehr zu offenbaren. Sprich es laut aus, damit auch deine Seele es hört. Deine Stimme wird im Himmel (und dieser Himmel ist nahe) gehört und jedes Gebet kommt an. Du musst weder knien, noch die Hände falten, noch in die Kirche gehen, denn Gott sieht nur dein Herz!

Foto Marionette: Pixelio, Nr. 81727, Peter Rittmeier

Read Full Post »

Die persönliche, direkte Beziehung ist das A und O des Lebens mit Jesus. Keine Kirche, keine Pastoren, auch kein Ältester darf über dich bestimmen, es gibt nur einen Bezugspunkt, einen Einzigen, dem du dich fügen solltest, unbedingt fügen solltest und fügen darfst, das ist Jesus Christus, der Erlöser.

Viele Jesusse geistern durch die Köpfe, viele Christusse werden angebetet, doch es gibt nur einen WAHREN Jesus Christus. Wenn du beginnst, Seine Stimme zu hören und Seinen Charakter zu erleben, weißt du was ich meine. Viele glauben Ihn zu kennen und kennen Ihn dennoch nicht. Denn wenn man vom allgemein üblichen Weltbild ausgeht, in dem jeder selbst der Schmied seines Schicksals ist und alleiniger Herrscher seines Lebens ist – wo sollte da noch ein echter Jesus hinein passen?

Viele lesen die Bibel und verstehen sie dennoch nicht. Man glaubt nur die Hälfte, versucht das Gelesene in sein Weltbild zu pressen, sein Weltbild irgendwie darin wieder zu finden – ein Weltbild das besagt, man muss nur die richtigen Dinge tun oder denken, dann sei man auf dem richtigen Weg. Doch wer sagt einem denn, was „richtig“ ist? Das Bauchgefühl ist nicht Jesus. Die „innere Stimme“? Davon gibt es zahllose. Visionen? Bilder? Zufälle? Sind das alles gute Wegweiser?

Es ist eine Tatsache, dass die Beziehung zu Jesus erst dann möglich wird, wenn man erkannt hat, dass man Ihn dringend braucht. Es braucht also schon Druck dahinter, nicht nur Druck, sondern Verlangen, Sehnsucht, die Überzeugung davon, dass nur Er wirklich helfen kann. Deshalb gehen diesen Schritt meist die Menschen, die am Ende angekommen sind, Gescheiterte, Gestrauchelte, Verlorene. Diese innere Not führt dann auf den Weg zur Taufe. Ich spreche nicht von Baby-Taufe, die ist sinnlos. Ich spreche auch nicht von dem Ritual, das dazu dient, jemanden in eine Kirche aufzunehmen… Sondern ein Mensch muss sich mit seinem ganzen Willen, Verstand und Herz Jesus übereignen. Bewusst und wach und aufgrund einer Entscheidung, die ernster nicht sein könnte. Die Taufe ist das Symbol dafür, sie ist jedoch nicht nur Symbol, sondern sie schließt einen Vertrag, einen Bund mit Gott.

Vertragsabschluss, Handschlag

Das Wesen eines Bundes ist ein Versprechen, in dem beide Bündnispartner einander gewisse Dinge versprechen. Wir versprechen Gott, Seinen Sohn als Erlöser anzunehmen, als denjenigen, den wir in Zukunft als unseren Lehrer, Partner, Bruder, Meister, Heiler annehmen wollen. Es ist wie ein Ehe-Versprechen – in guten wie in schlechten Zeiten. Und Gott verspricht uns ein gutes Leben, Gesundheit, eine geistliche Familie, er verspricht, unsere Gebete zu erhören, unsere Bitten zu erfüllen und uns stark zu machen. Er verspricht uns ein neues Leben in einer neuen Identität, in der wir erstarken können – sofern wir sie annehmen und der Bibel glauben.

Es geht gar nicht darum, vor der Taufe all das bereits zu können. Vor der Taufe geht es allein um die Sehnsucht und den ehrlichen, tiefen Wunsch, sich ganz und gar Jesus auszuliefern. Dann kommt das Geschenk. Nach der Taufe brauchen wir Anleitung und Hilfe, um nicht wieder ständig in unsere alte Natur zurück zu fallen, denn unsere Seele ist nicht sofort erneuert. Die Seele braucht Jahre, um immer reiner zu werden. Der Geist jedoch wird sofort neu gemacht. Und in diesem Geist ist die direkte Verbindung zu Jesus durch den Heiligen Geist da.

Heiliger Geist

Manche Menschen erleben das Kommen des Heiligen Geistes intensiv und beglückend. Andere spüren gar nichts. Die Veränderung erweist sich oft erst in der Rückschau durch die Summe an Gebetserhörungen, durch die Summe glücklicher Fügungen, durch den Anstieg des Vertrauens in Ihn, denn interessanterweise wird das Leben immer besser. Neigungen verändern sich zum Positiven, manches fällt ab. Mit der Zeit spürt man deutlich, wenn der Heilige Geist etwas nicht will, wenn Er in eine andere Richtung zieht als man selber. Man merkt viel schneller, was einem nicht gut tut und beginnt sich danach zu richten. Die Reinheit nimmt zu, auch die des Körpers. Krankheiten verschwinden – bei manchen alle, bei manchen einige. Wir selbst entscheiden nicht darüber.

Möglichst täglich in der Bibel zu lesen ist nach der Taufe sehr sinnvoll, denn Gott spricht gerne in Bibel-Worten. So fing es bei mir jedenfalls an. Und die Bibel ist ein unendlicher Quell von Weisheit.  Sie ist das Tutorial, die Bedienungsanleitung für Gott und Sein Königreich. Natürlich erscheint zunächst vieles kryptisch, doch mit der Zeit steigt das Verständnis, die Türen gehen auf, und man beginnt zu verstehen. Ich empfehle zuerst das neue Testament, die Evangelien, die Apostelgeschichte, später dann die Briefe. Um das alte Testament auch zu verstehen braucht es Offenbarung über das Wesen Gottes. Dazu gibt es jedoch sehr gute Bücher (von Frank Viola z. B. „Urschrei“).

Das Weltbild der Bibel zeichnet ein ganz anderes Bild als das was wir kennen. Gott liebt uns. Er liebt uns alle, jeden Einzelnen! Jedoch kann Er nicht mit einem Menschen Gemeinschaft haben, der Ihn nicht kennt, der Ihn ablehnt und sich selbst als König auf den Thron seines Lebens gesetzt hat. Wenn das (gottlose) Ich auf dem Thron bleibt, nützt auch eine Taufe nichts. Es funktioniert nicht, Gott sozusagen als „Beiwerk“ anzunehmen, um noch einen Helfer bei seinen Ich-geprägten Entscheidungen dabei zu haben. Nein, es geht tatsächlich um eine tiefe Hingabe alles dessen was wir bisher ohne Gott getan haben. Es geht darum, Ihn bei ALLEM einzubeziehen. Nur so kann eine tiefe Beziehung wachsen. Wie bei einem Ehe-Partner, den man in alle Entscheidungen einbezieht, ohne dessen Einverständnis man nichts mehr unternehmen möchte, den man als Ratgeber braucht, als Unterstützer und Freund.

Man muss all das nicht von Anfang an „können“. Es geht zunächst um die Entscheidung! Danach beginnt ein neuer Weg, nämlich Dein Weg mit Jesus. Ich habe noch heute bei manchen Themen Probleme, mich Ihm hin zu halten, weil da noch alte Überzeugungen im Weg stehen, die tief eingebrannt sind durch meine Kindheit. Zum Glück kann man beten, und zum Glück arbeitet Gott an uns und verändert uns allmählich, wenn wir Ihn darum bitten.

Glaubst du an einen liebenden, gütigen Gott? Dann kannst du Ihm auch vertrauen, dann kannst du dich auf Seinen Schoß setzen und dich an Seine Brust lehnen. Er wird dich niemals verstoßen. Und wenn du Fehler machst, dann erzählst du Ihm davon, und Er verzeiht dir. Dieser Gott ist kein strafender Gott. Er hat ein riesiges Herz für dich. Wenn du dich für Ihn entscheidest, jubeln die Engel im Himmel, ein Freudenfest beginnt.

Gott hören

Jesus mehr und mehr zu hören ist ein Prozess, der lediglich eins erfordert: fragen, reden, hören, mit ganzen Herzen und ganzem Geist. Immer wieder, Tag für Tag. Wo du vorher nicht glauben kannst, tust du es plötzlich. Wo du vorher Zweifel hattest, wächst plötzlich Vertrauen. Dein Leben wird eine Abfolge von interessanten „Zufällen“ und Geschehnissen, die eigentlich ganz normal aussehen und geschehen, aber dennoch ganz eindeutig im Zusammenhang stehen mit dem was du gebetet hast. Immer wieder überraschend fragst du dich: kann das wirklich sein? Ja, es ist so.

Die meisten Menschen suchen nach besonderen Erfahrungen, nach höheren Zuständen, doch um diese Dinge geht es nicht mit dem Gott der Bibel. Ja, man kann schon mal in wunderbare Zustände kommen, doch das ist nicht das Ziel, sondern eine Folge der Beziehung mit Gott. Sie sind ein Geschenk, das man nicht selbst durch Techniken machen kann und auch nicht unbedingt erwarten sollte. Es geht vielmehr um dein LEBEN, dich Ihm hinzuhalten. Es geht um deinen Geist und um deine Seele. Der Frieden Gottes erfüllt dich mehr und mehr und immer öfter. Doch es geht nicht um Stille als Götze, der Frieden ist einfach da, mittendrin im Leben, höher als alle Vernunft. Geht er mal verloren, weißt du, dass Er ihn dir wieder geben wird, wenn du dich Ihm zuwendest. Und du kannst dich auf Jahre freuen, in denen – mit der richtigen Schulung und Ausrichtung – kein Dämon mehr an dich ran kommen kann, und falls doch weißt du genau, warum und wie du reagieren kannst. Jesus ist immer stärker als alle Dämonen dieser Welt. Und du hast Ihn im Rücken, wenn du dich für Ihn entschieden hast und Ihm treu bleibst.

Gedankenfestungen

Ebenso hilft Jesus dabei, alte Gedankenfestungen zu zerstören, die dich von einem Leben im Sinne der Bibel abhalten und deine Seele belasten. Leben im Sinne der Bibel heißt: Jesus ähnlicher werden, tatsächlich (mit Seiner Hilfe) dahin zu kommen, seinen Nächsten zu lieben, authentisch und ehrlich zu werden, Stolz abzulegen, Wut und Hass los zu werden, Bitterkeit in Vergebung zu verwandeln und kein Einzelkämpfer mehr zu sein. Ja, gerade Letzteres ist für meine Seele eine schwierige Herausforderung (aus meiner traumatischen Kindheit heraus) – doch auch hier spüre ich das liebevolle Schieben und Drängen des Heiligen Geistes, der Liebe in mein Herz senkt für andere Menschen, so dass ich inzwischen immer öfter aus meinem Schneckenhaus heraus komme. Wenn Jesus es mir sagt und zeigt, bin ich gerne dabei. Überhaupt wirkt der Heilige Geist mit der Zeit immer offensichtlicher in mir, das ist gar keine Glaubensfrage mehr für mich.

Mein Weltbild hat sich um 180 Grad gedreht, und es ist zwar von Anfang an schwer für mich gewesen, die Ablehnung, Skepsis und Irritation alter Freunde zu spüren, die nicht mit diesem Jesus gehen, doch das hält mich nicht von meinem Weg ab. Wer Jesus mal wirklich geschmeckt hat, kann nicht mehr anders.

Natürlich habe ich noch immer Fragen und Knoten, doch ich gehe nach und nach mit allem zu Gott und forsche was Er dazu sagt. Das lässt mich auch in kritischen Punkten erkennen, dass Er alles, wirklich alles aus Liebe tut oder auch lässt. Ich sehe, dass Gott selbst am meisten darunter leidet, was hier auf der Erde unter den Menschen los ist. Es schmerzt Ihn, Er weint um Seine geliebten Menschen. Aus unserem gängigen Weltbild heraus können wir uns das nicht vorstellen. Das Wesen Gottes übersteigt unseren Verstand, doch es ist real. Aus Liebe hat Er diese Welt geschaffen, und der Mensch ist Sein Liebstes. Ihm hat Er den freien Willen gegeben. Er, der Mensch, sollte einst der liebevolle Hüter eines Gartens sein, mit Gottes Hilfe, doch Er schlug die Hilfe aus.

Jesus bietet uns diese Hilfe wieder an, es ist nicht alles verloren – sofern wir sie auch annehmen.

Bilder von pixelio: Stefanie Hofschläger Nr. 253845, Angieconsious Nr. 699367, Reiner Sturm Nr. 345074 , „Turmbau zu Babel“ von Pieter Brueghel

Read Full Post »