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Posts Tagged ‘katholisch’

Gott sagt sinngemäß: „Glaubt an mich! Glaubt an mich, und ihr werdet mich finden! Glaubt an mich, und ihr werdet mich erkennen! Glaubt an mich, und ich werde euch retten!“

Was ist für die meisten Menschen eigentlich so aberwitzig an der Vorstellung, besser noch an der Tatsache, dass Gott ein WESEN ist? Dieser Schöpfergott, der die Erde samt Menschen geschaffen hat? Mit dem WORT!  Mit seinem Atem (Geist) hauchte Er uns Leben ein. Er erhob die Schöpfung zu einem lebendigen Zeugnis seines Seins. Er wollte sich an ihr freuen, Er wollte mit ihr sein, mit ihr sprechen, sie auf Händen tragen, Seine Liebe über ihr ausschütten, über uns, den Menschen!

Ist es so schwer vorstellbar, dass Gott tatsächlich das LEBEN ist? Das Leben nicht im Sinne von Materie die vorhanden ist, sondern von Vermehrung, Frucht tragen, Kinder haben, Samen ausstreuen, wachsen und gedeihen… Da gibt es diese wunderbaren Zeitrafferfilme von wachsenden Pflanzen, Pilzen, Farnen, Blümchen… sie zeigen doch überdeutlich, wie herrlich dieses Lebendigsein ist, welche Kraft dahinter steckt, welche Sehnsucht, welche Liebe, und welche Schönheit…

Und was wäre, wenn der Hauptsinn unseres Daseins als Menschen in einer lebendigen Beziehung zu IHM bestünde? Zum Schöpfer des Lebens? Und auch darin, Seine geistlichen Samen auszustreuen, Seine Wege zu gehen, Seine Kraft und Liebe zu empfangen und dafür ein Zeugnis zu sein? Und dann mit Seiner Liebe beseelt und unter Seiner Führung zu leben, Kinder zu bekommen, Familien zu gründen, mit Ihm alt zu werden und zu sterben?

Wer sich dem Weg der Nachfolge Christi ganz und gar öffnet, wird mehr als erstaunt sein. Heute sehe ich mein altes Leben wie in einer Dunkelheit, wie ein Tappen im Nebel. Und seit meiner Taufe geht mehr und mehr der Himmel auf, wie die Sonne…  Es ist so hell in mir, dass ich schier platzen könnte vor Freude, vor all dem Segen und dem Glück im Herzen, das die Beziehung mit Ihm gebiert. Endlich wieder Kind sein! Einfach nur Kind sein! Nichts mehr aus mir heraus müssen! Sich ganz überantworten, immer mehr, immer öfter, immer tiefer… Nicht an ein Nichts, sondern an IHN, an das WESEN GOTT, diese unglaublich liebevolle, großartige, allmächtige Person, die mich so sehr liebt, dass sie sich bis zu mir Winzling herab lässt und mit mir spricht durch Seinen heiligen Geist.

„Heilig“, das ist ein wunderschönes Wort! Wem ist heute noch irgendetwas heilig? Wie kann die Stille, ein Nichts heilig sein? Die Stille an sich ist nicht heilig. Das Nichts an sich ist nicht heilig. Heilig kann nur eine ANWESENHEIT sein. Also ein ETWAS. Und WER ist da anwesend? Gott. Er ist an-wesen-d, ein Wesen das DA ist. Ein WESEN.

Wenn ich mich auf das Gefühl der Heiligkeit ganz einlasse, spüre ich Sein Wesen, spüre ich eine große Kraft, eine so tiefe Liebe, großartige Weisheit und eine Reinheit die Ihresgleichen sucht. Warum soll es nicht möglich sein, mit dieser Weisheit, dieser Liebe, dieser Reinheit zu sprechen? Es IST möglich! All das gehört zu Seiner PERSON! Ein Wesen, ein Charakter, eine Stimme, ja ein Wesen wie du und ich, gekrönt von Heiligkeit und Reinheit, von dem Wesen das wir in Jesus Christus erleben durften und zu dem wir uns hin entwickeln können.

Die Bibel ist Sein Sprachrohr, und durch die Bibel können wir Ihn besser kennen lernen. Dort eröffnet sich Sein Charakter, dort finden wir Seine Vorstellungen, Wünsche, Enttäuschungen, seine Liebe zu uns Menschen und auch seine Wut und Ärger über uns.

Gott als geistliches Wesen kann nur im Menschen, durch Menschen, durch Propheten zu uns sprechen. Und Er kann nur zu und durch diejenigen sprechen, die an Ihn glauben und die Ihn kennen wollen. Dieses Kennen-wollen ist eine Grundvoraussetzung, um mit Ihm in Kontakt zu treten.

In der Bibel zeigt sich auch Sein Ringen mit sich selbst, wenn er von uns enttäuscht ist. Oft sind da Wut und Ärger, doch immer wieder gefolgt von großer Liebe und Seinem Willen zur Vergebung. Es heißt nicht umsonst, dass Er uns nach seinem Bilde geschaffen hat. Wir sind doch auch oft wütend und dann tut es uns leid, und wir wollen vergeben. Wir wissen doch alle im Grunde unseres Herzens, dass nur Vergebung uns glücklich machen kann. Und die Liebe zueinander.

Ja, ich höre die Zweifler die sagen, wir sollen nicht unser Wesen auf einen Gott projizieren. Doch was ist, wenn Gott sein Wesen auf UNS projiziert hat????

Juchhuuu, ich bin Ihm ähnlich! Jipppieeeeh, ich bin wie Er! Herrlich, ich trage IHN in mir! Er reicht mir Seine Hand, um mich zu sich zu ziehen! Er schenkt mir Seine Liebe, Er hat mich angehaucht, ich bin Sein Kind…. Er ist meine Fülle, mein Segen, meine Gesundheit, mein Glück, mein Weg und mein Ziel. Ich setze mich auf Ihn wie auf ein Pferd, Er trägt mich wohin Er will. Ich weiß, dass es gut ist, denn niemand ist wohlwollender als Er. Er ist der weiße Schimmel, der mich ins Glück trägt und der mich niemals enttäuschen wird. Und das nicht erst im Jenseits, nein, das Jenseits ist hier, der Himmel ist hier. Gott ist das Gute. Das Gute, Güte, Glanz und Glorie… Herrlichkeit.

Ja, du, HERR, bist meine Leuchte;

der HERR macht meine Finsternis licht. 

2. Sam. 22/29


 

 

Bitte: all das nicht mit Religion verwechseln!!!!!!! Die geht da ganz andere Wege. Ich spreche von direkter Erfahrung, direktem Erleben, für das es keine Kirche braucht, keine Dogmen und keine Rituale. Auch keine Meditation, Stille-Übungen, Yoga etc… einfach nur Ja sagen zu Ihm, total JA. Und schauen was passiert.

 

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Der Gott der Bibel ist ein anderer als der, den spirituelle Menschen als Gott bezeichnen. Sie meinen mit dem Begriff Gott zumeist „Bewusstsein“, oder „Quelle“, oder einfach „das Sein“. Diese Lehre findet sich nicht in der Bibel, die als das „Wort Gottes“ von Gott inspiriert ist und von Menschen aufgeschrieben wurde. Im Grunde passt die ganze spirituelle Lehre überhaupt nicht zu dem was in der Bibel steht. Man hat sich allerdings Jesus Christus als Lichtgestalt und Heiler daraus entlehnt und ihn zur unpersönlichen „Christus-Energie“ umgestaltet, weil man in unseren aufgeklärten Zeiten nicht anders an Ihn zu glauben vermag. Der persönliche Gott als Vater, Jesus Christus, Heiliger Geist ist „out“. Nur an etwas Unpersönliches kann man gerade noch glauben, alles Andere scheint uns abstrus oder zu kindlich zu sein.

„Bewusstsein“, oder „das Sein“ ist jedoch nichts an das man glauben muss, sondern beides ist offensichtlich für jeden, der es erforscht. Nicht umsonst nennt man das Ruhen darin ja auch den „natürlichen Zustand“. In früheren Zeiten waren es nur wenige Menschen, die so weit eindrangen. Damals waren die Menschen noch nicht so verstandesbetont wie heute. Das abstrakte Denken war in der westlichen Welt wenigen Philosophen vorbehalten. In der östlichen Welt näherte man sich diesem Thema in Askese, Übung und Meditation. „Das, worin alle Gedanken erscheinen“, „die leere Leinwand“, „Sat, Chit, Ananda“ – dieses Bewusstsein ist keine Glaubensfrage, sondern es ist gar nicht so schwer, es wahr zu nehmen und sich dessen bewusst zu werden, dann nämlich, wenn man sich darin übt zu beobachten woraus Gedanken aufsteigen, wenn also das Bewusstsein sich selbst anschaut. Dann versiegen die Gedanken und die Stille und Weite entwickelt einen Sog, der in manchen Fällen die Identifikation mit dem Ego einsaugen kann.

In unserer Zeit sind mit der Entdeckung und den zweifellos spannenden und zunächst erhebenden Erfahrungen im reinen Bewusstsein dann schlagartig alle weitere Nachforschungen nach Gott beendet, alle Glaubensfragen scheinen sich zu beantworten mit dem Satz: „die Dualität ist ein Traum, der im Bewusstsein erscheint.“ Im reinen Bewusstsein, so stellt der Verstand fest, scheint alles erlöst und nicht mehr wichtig, denn es findet sich dort weder ein Gott, noch Engel, noch Teufel. So liegt es nahe, dass Bewusstsein an sich als Gott zu deklarieren und sich im „natürlichen Zustand“ in Gott ruhend zu wähnen.

Doch leider gelingt es NIEMANDEM, lange im reinen Bewusstsein zu verharren. Jedes Erlebnis, jede Erfahrung, jedes Wort zieht uns ins direkte Leben hinein und erfordert Antworten oder Entscheidungen. Die Dualität ist unausweichlich. Und die alte Struktur der Seele wird durch den Versuch, sich mit der Aufmerksamkeit möglichst oft und dauerhaft im reinen Bewusstsein zu verankern, keineswegs verändert.  Nach meiner Erfahrung hat Bewusstsein keine dauerhaft heilende Wirkung, weder körperlich noch psychisch. Die Aufmerksamkeit auf dem Bewusstsein ruhen zu lassen hat letztendlich wenig Effekt außer den, dass man sich für diese Zeit abschaltet und tot ist für sein eigenes Leben. Man glaubt sich vielleicht manchmal mehr im Frieden verankert, doch schon kleine Vorkommnisse bringen diesen dann doch wieder ins wanken. Dennoch hält man daran fest und gelangt schließlich zu der Überzeugung, dass es keinen freien Willen geben kann, da in diesem Bewusstsein das Ich nicht mehr als Person, sondern viel mehr fragmentiert erlebt wird. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass es kein Ich mehr geben kann und alles, was im Bewusstsein auftaucht, gleichermaßen gültig ist (gleich-gültig).

Ich möchte hier betonen, dass in der ganzen Bibel nirgendwo die Rede von „Bewusstsein“ ist, oder vom „Sein“, oder davon, dass Gott etwas Unpersönliches sei. Ganz im Gegenteil, es geht immer um Personen: den Vater, Jesus Christus, satan als den Fürsten der Welt.  Auch dass es keinen freien Willen gibt steht nicht in der Bibel. Statt dessen geht es in der Bibel darum, sich aus freien Stücken, aus freiem Willen heraus (!) FÜR GOTT zu entscheiden, mit Ihm im GLAUBEN in Kontakt zu treten, um in der Nachfolge Jesu sein Leben dem persönlichen Gott zu überantworten – in einer direkten und nahen Beziehung mit Gott als Vater, Sohn und heiligem Geist.

Dieser Gott ist nicht auf der gleichen Ebene erfahrbar wie beispielsweise Bewusstsein oder das Sein erfahrbar sind. Er ist GLAUBBAR, unser Glauben bildet das Tor durch das Er übernatürlich eintritt und in unserem Leben wirkt. Aus diesem Glauben heraus und IN diesem Glauben zeigt Er sich dann – auf vielfältige Weise: durch Visionen, Worte, Eindrücke (die sehr mächtig sein können) und Geschehnisse. Es kann sicherlich auch sein, dass er uns ganz konkret in einer Gestalt begegnet, sogar ganz ohne unseren Glauben, denn Gott ist nichts unmöglich – doch im Allgemeinen zeigt Er sich auf ÜBERNATÜRLICHE Weise. In der engen Beziehung durch hörendes Gebet kommt er uns nah. Wenn Er das Herz berührt, ist das eine gewaltige und verwandelnde Erfahrung, die so sehr in die Tiefe geht, dass die Worte fehlen das zu beschreiben.  Wir können Ihn alles fragen. Seine Liebe, seine Weisheit, seine Macht und seine Hyperintelligenz gehen weit über das hinaus, was wir als „Bewusstsein“ bezeichnen.

Die Lehre vom „Bewusstsein“ als Gott der Spiritualität lässt uns alleine und völlig eigenverantwortlich zurück. Wir sind, wenn man so will „gottlos“. Wenn wir nach dieser Lehre gehen, sind wir gezwungen selbst zu entscheiden, uns selbst zu heilen, wir sind selbst verantwortlich für alles was uns geschieht. Wir bekommen keine Hilfe von einer übergeordneten Instanz. Wir bauen uns ein Weltbild, in dem die Rede ist von „Spiegel-Gesetzen“, oder von „wie oben so unten“,  wir geben unsere „Bestellung beim Universum“ im Nirgendwo ab, und wir haben in Wirklichkeit niemanden, dem wir uns ANHEIM geben können. Wir sind bitter alleine mit mit unserem Leben und allen, oftmals schwer wiegenden Entscheidungen, die unser unzureichendes Menschenhirn oft völlig überfordern. Wir bräuchten eigentlich übernatürliche Hilfe. Und oft genug sind wir verwirrt und wissen nicht was richtig ist. Wir glauben, unsere Impulse wären die Richtschnur und verkennen dabei, dass diese Impulse nach wie vor aus unserer alten Struktur kommen. Wir sind nach wie vor den Folgen unserer Traumata unterworfen wie Depressionen, Ängste, Wutausbrüche, Isolation, seelische Schmerzen, wir haben keine Lösung, wenn wir verletzt werden, wir haben niemanden der uns beisteht, kein Korrektiv außer der inneren Stimme, bzw. dem Bauchgefühl. Doch wir können nicht wissen, woher die innere Stimme wirklich kommt. Oft genug kommt sie von einer ganz anderen Adresse als wir glauben. Der Grund ist, dass wir nicht dem wahren Gott nachfolgen sondern einer Illusion.

Der Gott, der uns geschaffen hat und sich sehnlichst eine Beziehung zu uns wünscht, wartet. Er wartet schon so lange und muss zusehen, wie wir uns vor Buddha-Statuen setzen, meditieren, wie wir unseren Geist abschalten, uns tot für Ihn und das Leben machen, anstatt uns gemeinsam mit IHM zu weiten und von Ihm bereichern zu lassen.  Er hat uns so viel zu geben! Er sehnt sich, und er ist enttäuscht von uns – die Bibel spricht oft davon.

Warum bleiben so viele Menschen dort stehen , wo sie nach dem Erwachen, nach der Erleuchtung gelandet sind? Da mir das ja selbst passiert ist, kann ich es nachfühlen und weiß in etwa was geschieht. Es ist sehr befriedigend. Es ist auch teilweise erlösend. Schuldgefühle können abfallen, seelische Schmerzen scheinen geheilt – doch das Leben bringt später vieles zurück, denn wir sind nicht wirklich neu. Es fühlt sich toll an, diese Erfahrung, dieses Nichts/Alles für das Ende zu halten und es als „Gott“ zu bezeichnen. Nebenbei bietet es auch jede Menge Futter für den „mind“, der all das in ein neues Weltbild packt. Man ist sehr schnell davon überzeugt, angekommen zu sein, endlich Zuhause zu sein, es geschafft zu haben. Man kann sich einreihen in die (inzwischen) Vielen, die sich für weise halten und von Suchern für weise gehalten werden. Ich war selbst für Viele Ratgeberin und habe mich unbewusst darin gesonnt, von Bedeutung für sie zu sein. Ich schrieb ein Buch und hoffte insgeheim, dass es vielleicht ein Bestseller würde, so wie „Jetzt“ von Eckhart Tolle.

Wer hat (laut Bibel) ein Interesse daran, Menschen von Gott abzuhalten, ihnen etwas vorzuspiegeln und sie in die Irre zu führen? Der Gott des Lebens sicherlich nicht. Er hat kein Interesse daran, uns wie in Watte gepackt und abgetötet zu sehen, denn Er hat etwas mit uns vor, mit jedem von uns. Wenn wir uns jedoch in diesem abgeschalteten Zustand befinden, sind wir in Wirklichkeit des Lebens und der Lebensfreude beraubt. Nicht Wenige geben sich den Drogen hin, um das Leben interessanter zu machen.

Es heißt nicht umsonst in der Bibel, dass der Weg zur Hölle breit und leicht ist. Spiritualität und Esoterik sind für satan wie ein Fischschwarm voller Heringe. Er muss nur die Netze auswerfen. Die Ernte ist groß, denn wenn das einst kleine Ego sich erst zum spirituellen Ego vergrößert hat, sucht es nach einem Wirkungskreis und tendiert dazu, sich wie Kettenbriefe zu verbreiten. Viele sammeln dann als „Erleuchtete“ Schüler, um sie in die gleiche Richtung zu geleiten. Natürlich nur in bester Absicht, das ist schon klar, jedoch unwissentlich gelenkt von Kräften, die einem anderen Herrn dienen als dem Schöpfergott, dem Gott der Liebe. Sie dienen und öffnen sich Kräften, die sich zunächst gut anfühlen, sich aber später entpuppen, Kräften die wir nicht einzuschätzen vermögen. Manche führt das Erwachen gar in den Selbstmord, weil das Erwachen sie in Fatalismus getrieben hat und in eine „alles-egal-Haltung“, denn das, was man zu seinem Gott gemacht hat, lässt dieses Leben als sinnlos und nicht mehr als wertvoll erscheinen. Dieser Fatalismus kann in die totale Depression führen, und es hat seine Gründe, dass viele Menschen auf dem spirituellen Weg in schweren Krisen fest stecken. Man nennt das dann „dunkle Nacht der Seele“, erklärt es sich damit, dies seien notwendige Zeichen von Weiterentwicklung – doch nein, es ist die Hand des Dunklen, die bereits mit aller Kraft an uns zieht und zerrt. Unser Schöpfergott ist jedoch ein Gott des LEBENS, er würde uns niemals demotivieren, in den Tod treiben oder uns schaden. Der Gott der Liebe will uns immer gut, er baut auf, er heilt, klärt und lenkt zum Besseren.

Die gute Nachricht ist: Auch satan ist nur ein Geschöpf des Schöpfers. Er ist ein gefallener Engel, der sich aus freiem Willen (!!!) entschieden hat, gegen Gott zu arbeiten. Er möchte selbst wie Gott sein. Er will Ihm die Seelen weg schnappen und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Doch als ein Geschöpf des Schöpfers ist er, wie wir alle, dem Gericht Gottes unterworfen, das eines Tages ausgerufen werden wird.

Er nutzt es aus, dass wir so kleingläubig sind, dass in unserer Kultur der Verstand so sehr die Oberhand gewonnen hat, dass wir so rational sind und nur noch das glauben was wir sehen oder direkt erfahren können. Viele aus der Esoterik-Szene stehen unter dämonischer Kontrolle. Sie alle sind seine „Heringe“, seine Opfer, die er an der Angel hat und mit seinen Mitteln bearbeitet.  Und das gerade dort wo wunderbare Menschen auf der Suche sind, die sich ehrlich und aufrichtig nach Gott und seiner Liebe und Heilung sehnen.

Die Mittel satans, um „Kunden“ zu generieren sind: Vorspiegeln, Lügen, Kopieren,  Verdrehen, in die Irre führen, Hochstapeln,  Verwirren, Einlullen, Verführen, Verlocken – mit den Zielen: kontrollieren, quälen, in die Verzweiflung treiben, töten, Seelen aufspalten, gefangen nehmen, traumatisieren. Er möchte selbst wie Gott verherrlicht werden. Die Motivation satans ist Machtgier und Konkurrenzdenken: sein kranker Wunsch so sein zu wollen wie Gott. Er kann es nicht ertragen, dass jemand über ihm steht – denn der Eine ist IMMER und in JEDEM FALL stärker als er: Gott: der Vater, Jesus Christus, der Heilige Geist.

ER ist unser wahres Zuhause, durch Bewusstsein hindurch, durch Weite und Stille hindurch. Ja, Gott kann zu uns sprechen, in der Weite, in der Stille, und Er will das auch, aber Er spricht vor allem wenn wir GLAUBEN.

Es heißt in der Bibel: er schuf den Menschen nach seinem Bilde. Gott ist uns Menschen sehr ähnlich. Er hat Gefühle, er hat Gedanken, er hat Willen.

Stell dir vor, du seist der Programmierer eines Spieles, in dem du deinen Schöpfungen den freien Willen schenkst. Du schenkst ihnen auch die Möglichkeit von dir zu wissen. Du möchtest liebend gerne mit deinen Geschöpfen in Kontakt treten, du möchtest um Rat gefragt werden, ihre Geschicke mit lenken, gemeinsam mit ihnen, deinen geliebten Kindern. Und was tun sie? Sie vergessen dich, sie schauen immer in die andere Richtung, sie stellen Götzen auf, beten sie an, oder sie versinken in einer Stille, die dich völlig ausschließt. Sie können deine Stimme nicht hören, weil ihr Radio auf Leere eingestellt ist oder auf die Stimmen der Welt, und kaum jemand nimmt dich noch wahr. Wärst du da nicht auch enttäuscht? Dass so wenige nach dir suchen, dass niemand mit dir sprechen möchte?

Und schließlich begibst du dich selbst in dieses Spiel hinein, um allen zu zeigen, wer du eigentlich bist. Du gibst deinen Sohn aus Fleisch und Blut als Mensch in das Spiel, Er, der deinen Charakter hat, der diese unglaubliche Reinheit ist, Liebe ist, die sich aufopfert für die gute Sache, für die Möglichkeit der Vergebung.

„Gericht“ , „Gerechtigkeit“ und „Gesetz“ sind Begriffe, die uns abschrecken, doch sie sind zentral in der Bibel. Insbesondere im alten Testament. Es fällt uns schwer, diese Begriffe zu verstehen wie Gott sie meint, alles in uns wehrt sich dagegen. Und es ist uns nicht möglich sie anzuerkennen, anzunehmen. Doch hat nicht auch jedes Computerspiel ein Gerüst und gewisse Vorgaben und Gesetze, die gelten? Eines der Attribute unseres Schöpfers ist, dass er die  „Gerechtigkeit“ ist. Gott hat die Welt so geschaffen, dass in dieser Dualität das was Er als Sünde bezeichnet irgendwie ausgeglichen werden muss. Doch was bedeutet das Wort „Sünde“? Es heißt „Zielverfehlung“. Das Ziel unseres Lebens sollte eine innige Beziehung mit Gott sein. Wenn wir dieses Ziel verfehlen, leben wir sozusagen in Sünde.

Gott ist Reinheit pur und Liebe, und wir sind ursprünglich in Seinem Bild geschaffen. Doch wir kamen auf Abwege und leben nun in einer „gefallenen Welt“, die vom Fürsten der Dunkelheit regiert wird. So waren Gesetze wie die 10 Gebote notwendig, um die Menschen einigermaßen auf Kurs zu halten. Dies gelang jedoch nicht. Es mag archaisch klingen, doch früher  – im alten Testament und somit im alten Bund – war es üblich, seinem Gott Blutopfer darzubringen, wenn man seine Gesetze übertreten hatte. Sie dienten als Gegengewicht, um das Schlechte wieder auszugleichen.

Doch die Zielverfehlungen (Sünden) häuften sich so sehr an, dass es Gott in seiner überirdischen Reinheit mehr und mehr unmöglich wurde, mit uns in Verbindung zu treten – von wenigen Ausnahmen abgesehen. So brachte Gott  selbst das größte Opfer für die Menschen, um wieder mit uns in Beziehung treten zu können: er gab seinen Sohn als Mensch auf die Erde und dieser opferte sich, freiwillig und dem Vater ergeben bis in den Tod, dem Mob: als Mensch (Vertreter Gottes) auf der Schlachtbank der Menschheit.

Das ist für unseren rationalen Verstand nur schwer nachzuvollziehen. Das Opfer des Sohnes jedoch bildete das dringend notwendige Gegengewicht zu all den Verfehlungen, zu denen wir uns verleiten ließen. Er tilgte damit unsere Schulden vor Gott, stellvertretend für uns. Mit anderen Worten: die Schulden sind seitdem erlassen. Und es gibt nun diesen neuen Zugang zum Vater – ÜBER JESUS CHRISTUS. Jesus Christus war in der Tat der Messias, von dem die Propheten im alten Testament immer wieder sprachen.  Und dass er wieder auf erstand und vielen Menschen nach seinem Tod erschien, ist von zentraler Bedeutung. Denn es bedeutet: er lebt. Er ist immer da.

Mit dem Tod von Jesus Christus am Kreuz trat der sog. „neue Bund“ in Kraft, der das alte Gesetz mit der Blutschuld aufhob. Pauschal bezahlte Jesus Christus für alles was jemals war, ist und sein wird. Sein Tod machte es für uns möglich, wieder mit unserem Schöpfer in Kontakt zu treten, und zwar durch den GLAUBEN an ihn, Jesus.

Joh. 14, 6 Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Gott brachte mit Jesus Christus ein Wunder in die Welt, einen Göttlichen Menschen, der Dämonen austrieb, seelisch und körperlich Kranke heilte, der sogar Tote auferweckte. Gott wollte damit den Glauben an Ihn anfachen, er wollte es uns damit erleichtern, uns an Ihn zu erinnern und uns die Möglichkeit geben, wieder zu glauben.

Der Glaube versetzt Berge – das ist auch eine Aussage in der Spiritualität. Doch dort gibt es nur schwache Zeugnisse dafür. Der Glaube an den persönlichen Gott hat wirklich Macht und Kraft, denn dieser Glaube erlaubt Ihm, unser Leben von Grund auf zu verändern und gut zu machen! Dafür gibt es zahllose Zeugnisse von Menschen, die sich bekehrt haben. Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus und dem Vater ist das Schönste was mir in meinem ganzen Leben passiert ist. Und das nach fast 40 Jahren Esoterik, Spiritualität, Buddhismus, Erwachen und der ganzen Palette.

Ich wurde in den letzten Jahren so sehr von Dämonen gequält, ja aus dem Körper gezogen, gefoppt, genarrt und gefangen gesetzt – bis es mir eines Tages dämmerte, dass es sinnlos ist, die Dualität zu leugnen oder zu ignorieren. Es tobt tatsächlich und ganz konkret ein Kampf zwischen Gut und Böse auf dieser Welt, in jedem Menschen. Wirst du dich willenlos dem Bösen überlassen? Oder willst du dich der Liebe und den Armen des Schöpfers überantworten? Er wird die helfen, all das Dämonische in deinem Leben zu besiegen, so dass du Seinen Frieden spüren wirst.

Es fällt uns schwer, an Gott zu glauben, an diesen persönlichen Gott. Doch wenn wir das „Bewusstsein“ an Gottes Stelle setzen, so ist auch das ein Glaube. Wir können ja gar nicht anders als irgendetwas zu glauben. Der Verstand hat irgendwann gesagt, dass dieses Bewusstsein wohl Gott sein muss, denn es fühlt sich großartig an, es scheint mit Ewigkeit und Zeitlosigkeit zu tun haben und auch mit Freiheit von Dualität, und schwups, glaubt man es. Man ist von etwas überzeugt. Man beurteilt etwas mit seinem menschlichen Verstand und stellt dieses beeindruckende Etwas als inneren Götzen auf. Dem inneren Götzen folgen spätestens dann auch die äußeren in Form von Bildern, von Gurus, oder Figuren von Göttern oder Buddhas. Und schon hat  der Dunkle Land gewonnen.

Unser Schöpfergott ist unsichtbar und nicht auf natürliche Weise erfahrbar. Er kann nur im Glauben sein Wirken entfalten und mit uns übernatürlich in Beziehung treten. Wenn du mit Gott gehen möchtest, dann sprich mit Ihm im Glauben (ohne jeden Beweis), im Gebet, nicht nur innerlich, sondern auch laut ausgesprochen. Die Dämonen z.B. hören nur was du laut sagst. Und im Aussprechen wird gleichzeitig deine Seele mit erbaut und wächst, wenn sie dein freiwilliges Glaubensbekenntnis hört. Deine Worte (so sie ernst gemeint sind und von Sehnsucht und Liebe zu Ihm getragen) dringen durch alle Dimensionen direkt zu Ihm, in Sein Herz.

Die alten Opfergesetze wurden mit dem Opfertod Jesu Christi aufgehoben. Jeder kann sich nun Gott nähern, wenn er an Jesus Christus glaubt und die Beziehung zu Ihm sucht. Dein Haupteinsatz ist dein freier Wille und dein Glaube. Es braucht deine Entscheidung FÜR IHN. Die Taufe ist ein Vertrag zwischen dir und Gott. Du versprichst, Jesus nachzufolgen, und Gott verspricht dir seine Liebe, Fürsorge und das ewige Leben. In der Wassertaufe steigst du symbolisch ins Grab, um mit Jesus Christus IN DIR wieder aufzuerstehen. Der Heilige Geist wird durch Gebet herab gerufen und zieht in dich ein. Er ist dein zukünftiger Berater, dein Lehrer, deine Mutter und dein bester Freund – und er unterscheidet sich in seiner Liebe und Weisheit SEHR von all den inneren Stimmen, die wir so gewöhnt sind. In dieser Nachfolge Jesu wird dein Ego dann erst wirklich sterben, denn alle Ehre bekommt letztlich der Vater, nicht du. Und Gott, der dich über alles liebt, wird deine alten Strukturen verändern. Er wird dich heilen an Körper, Seele und Geist. Er holt die Seele aus der Gefangenschaft und macht aus dir einen neuen Menschen. Der Preis ist, dass du dich Ihm in einer persönlichen Beziehung hingibst, dass du also dein Kreuz auf dich nimmst und Jesus folgst.

Denke daran: er wartet auf dich!

michelangeloHände

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Andrew Wommack ist für mich wirklich ein Highlight. In diesem Video ist im Prinzip alles enthalten. Hier findet sich nicht nur die essenzielle Bedeutung von Sünde und Schuld – diese beiden Begriffe, die so viele Menschen von Gott durch die Deutungen der Kirchen abhalten, sondern auch, welche Arroganz darin steckt, wenn man glaubt selbst Gott zu sein.

Ich habe das jahrelang geglaubt. Ich hielt mich für Gott – in gewisser Weise. Die Folge davon ist, dass man jeden Halt verliert, denn man kann sich nur an sich selber halten. Die Folgen sind individuell verschieden, bei vielen Menschen entstehen Arroganz und Selbstgerechtigkeit.

All die Jahre über, in denen ich in mich in Kreisen von „Erwachten“ bewegte, gab es in mir immer wieder Zweifel. Ich stellte fest, dass das Erwachen aus keinem einen besseren Menschen gemacht hatte, auch nicht aus mir. Ich stellte fest, dass Muster und Empfindlichkeiten nicht dadurch verschwunden waren, dass man sich in der Weite und dem Sein aufgelöst hatte. Im Gegenteil verwandelten sich manche Menschen danach in recht unangenehme Zeitgenossen, die zum Fremdschämen einluden.

Woran liegt es, dass es so arrogant und selbstgerecht macht? Weil man sich vor nichts und niemandem mehr niederwerfen kann. Weil es nichts mehr gibt, was größer ist als man selber (in seiner Entgrenztheit). Weil es niemanden gibt, der einen gnädig annehmen und auffangen kann, der einen bedingungslos lieben kann. Man bildet sich selbst ein, bedingungslose Liebe zu sein und verkennt dabei, dass dies eine Lüge ist, mit der man sich einlullt.

Wenn ich etwas in den Monaten seit meiner Taufe und Hingabe an Jesus Christus gelernt habe, dann ist es das: Wir lernen nur durch Demut und durch das Anerkennen unserer Schwächen vor Gott. Gott hat erst dann die Möglichkeit, uns zu heilen, wenn wir einsehen, dass wir uns selbst nicht heilen können. Er kann uns nur dann seine Liebe geben, wenn wir uns niedrig machen, um sie empfangen zu können. Ein Glas kann nur dann gefüllt werden, wenn es leer ist. Ein volles Glas kann nicht mehr gefüllt werden. Gott kann uns seine Liebe nur zeigen, wenn wir unsere Unvollkommenheit eingestehen vor Ihm. Er kann nur jemanden erheben, der sich gebeugt hat. Und er erhebt ihn! Darin zeigt er seine große Liebe. Er lässt Dich nicht im Staub liegen, sondern er schüttet dann sein Füllhorn aus und badet Dich in Licht und Frieden.

Sehr schön finde ich die Worte „Barmherzigkeit“ und „Erbarmen“. Wikipedia

Dieses Video von Andrew Wommack wird für mich richtig spannend ab der 16.ten Minute, wo es um jemanden geht, der glaubt selbst Gott zu sein.

Ich möchte noch ein Wort zum Thema Nondualität versus Dualität sagen. In den Erwachtenkreisen wird die Nondualität gefeiert, und die Dualität als „Traum“ betrachtet. Wir können jedoch nicht ohne Dualität miteinander in Beziehung treten. Weder wir Menschen untereinander noch mit Gott. Wir brauchen die Dualität um uns zu entwickeln. Die Dualität abzuwerten, in der Überzeugung mit der Nondualität am Ende angekommen zu sein, beendet jede Entwicklung, lähmt uns und beraubt uns unserer Lebendigkeit und Hoffnung. Es beraubt uns des Glaubens.

Gott aber ist Glaube, Liebe und Hoffnung. Also was geschieht durch das Erwachen? Es beraubt uns komplett. Wir sind lebendig gestorben, im arroganten Glauben, angekommen zu sein und alles bereits zu wissen. Es raubt uns Gott.

 

 

 

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Das Gottesbild, das mir als evangelisch aufgewachsenem Mädchen vermittelt wurde, war mir nie wirklich einleuchtend. Ganz große Zweifel kamen mir mit ca. 18 Jahren, als eine Freundin von mir tödlich verunglückte. Die Antwort der damaligen Pastorin war: „Gott kann tun was er will, und er hat sie einfach zu sich geholt.“ Dieses Geschehen und das was ich von den Antworten der Kirche wusste, hat mich dazu gebracht, so schnell wie möglich aus der Kirche auszutreten. Und so ist es bis heute geblieben.

In den Jahren danach erlebte ich mein Leben als extrem sinnlos. Ich hatte keinen Gott mehr, keinen Glauben mehr und kein Vertrauen in das Leben. Als ich dann irgendwann auf die spirituelle Sichtweise Gottes stieß, nämlich dass Gott erfahrbar sei und in jedem Menschen als Göttlicher Kern wohne, war ich begeistert, und von da an war meine Suche nach diesem Erleben von Gott geboren. Ich wollte Erleuchtung erlangen, mit Gott verschmelzen, Ihn erfahren, mit Ihm eins sein. Es folgten 26 Jahre der Meditation, des Lesens, des Erforschens meiner selbst, des Nachsinnens und Rätselratens. Ich schnupperte in viele Richtungen hinein, das Thema Heilung faszinierte mich, doch immer zogen mich die Menschen an, die Jesus Christus in ihre Lehre mit einbanden.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich suchte bis ich am Rand der Erschöpfung war. Das Burnout kam zum Einen weil ich nicht das fand was ich suchte, zum Anderen weil meine Lebensumstände mich über viele Jahre psychisch und körperlich extrem forderten. Und an diesem Punkt ließ ich die Suche enttäuscht fallen. Das völlige Aufgebens allen Suchens und Strebens ließ mich auf meinen „Grund“ fallen und da erlebte ich das was man „Erwachen“ nennt. Ich fiel und wurde aufgefangen von der endlosen Weite des Seins. Ich fand kein Ich mehr – und ganz offensichtlich war dieses Sein das was man mit dem Wort „Gott“ bezeichnen konnte.

Der Gott aus der Bibel blieb mir all die Jahre ein Rätsel, und ich konnte nur die spirituelle Deutung von Ihm wirklich akzeptieren. Doch trotz einiger wunderschönen Segnungen des Erwachens geriet ich in den 10 Jahren danach in einen schlimmeren Abwärtsstrudel denn je – und kam schließlich an einen Punkt an dem ich das Gefühl hatte zu sterben, wenn ich so weiter lebe. Gewisse Umstände, auf die ich vielleicht in einem späteren Beitrag eingehen werde, brachten mich dazu, mich mit dem „Bösen“ auseinanderzusetzen und mit dem, der die Menschen davon heilen kann: Jesus Christus. Denn ich suchte nach der Heilung, die mir das Erwachen nicht hatte geben können.

Und ich fand Heilung durch Gebet zu Jesus Christus, durch die innige Hinwendung zu Ihm.  Er, den ich jetzt jedoch nicht mehr als Teil von mir ansah, sondern als ein Gegenüber, das ich nicht sehen kann. Und ich spürte die Wirkung! Doch nach wie vor war mir die Bibel kryptisch und unverständlich, und ich bekam so vieles Widersprüchliches aus altem und neuem Testament einfach nicht übereinander. Einerseits spürte ich Gottes Gnade durch meine Heilung durch Jesus Christus, andererseits war mir der Christliche, der biblische Glaube äußerst fremd und suspekt.

Ich möchte hier ein Video von Andrew Wommack vorstellen, der sich hier mit der wahren Natur des biblischen Gottes beschäftigt, denn ich finde spannend und faszinierend, wie er seine Sicht darstellt. Es ist eine Sichtweise, die sich mir erschließt und die ich übernehmen kann – die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man überhaupt an einen Gott glauben kann, einen Gott der ein liebevolles, gütiges Wesen ist und sich nichts sehnlicher wünscht, als mit uns Menschen in Beziehung zu treten – auf der Basis einer Entscheidung von uns, aus unserem freien Willen heraus.

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Gottes Wort – die Bibel – ist völlig aus der Mode gekommen. Nicht nur aus der Mode, es mutet regelrecht antiquarisch an, wenn Menschen aus der Bibel zitieren oder behaupten, die Bibel sei tatsächlich Gottes Wort. Vermutlich liegt es daran, dass die Instanz, die standardmäßig aus der Bibel zitiert, die Kirche ist. Doch Kirche ist nicht das Gleiche wie Religion (lat.: religio = Anbindung, Rückbindung). Vielmehr hält die Kirche durch ihre verknöcherten Strukturen und ihre leeren Rituale viele Menschen von der wahren Religion und dem Finden des lebendigen Gottes ab. Auch in meinem Leben war das so.

Da man aber doch irgendwie spürt, dass die Bibel große Wahrheiten enthält, hangelt man sich an spirituellen oder esoterischen Lehren entlang, wendet sich anderen Religionen zu und greift sich einige Aussagen aus der Bibel heraus, die man dann in seinem Sinne auslegt, so dass sie in das spirituelle Weltbild passen. So entsteht ein heilloses Kuddelmuddel aus diverse Heilslehren, die sich alle Jesus Christus auf irgendeine Art zu eigen gemacht haben, ihn jedoch niemals wörtlich nehmen.

Wenn jedoch die Bibel wirklich Gottes Wort ist – sollte man sie nicht ganz besonders dann wörtlich nehmen?

Das Neue Testament, insbesondere alles was nach Jesu Auferstehung geschehen und geschildert ist, sowie die Apostelgeschichte und die Briefe enthalten wörtliche Anweisungen und zeigen welche Voraussetzungen es braucht, damit wir Gott nahe, sehr nahe kommen können, damit wir in eine lebendige Beziehung zu Ihm kommen. Und sie enthalten Verheißungen, Aussichten auf das was wir an Segnungen erhalten, wenn wir ihnen folgen.

In der Kirche wird nicht gelehrt, wie wir diesen Anweisungen folgen und Gott finden können, denn die Kirche ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und mit der Erhaltung ihrer Organisation. Sie hat gar kein ehrliches Interesse daran, Menschen zu Gott zu führen, denn sie ist sich Selbstzweck. Man könnte auch sagen, sie hat ein riesen Ego, das sie füttert, anstatt sich Gott hinzugeben. Sie hat keinen Bezug mehr zum Menschen und legt die Bibel in ihrem Sinne aus, sie hält damit mehr Menschen ab als dass sie sie zu Gott hin zieht.

Und doch sind wir gezogen, so sehr gezogen von unserer Sehnsucht nach Glück und Erfüllung, nach wahrem Leben, nach Freude, Frieden und Harmonie. Diese Sehnsucht ist es in uns, die auch eine Verheißung ist, und alles was diese Sehnsucht tötet ist nicht von Gott.

Der Gott der Bibel ist der Schöpfergott, der Gott des Lebens. LEBEN bezeichnet in der Bibel alles was Samen trägt und Frucht bringt. Lebendig sein an sich ist pure Freude, ist Frieden, ist Harmonie. Lebendig sein ist etwas ganz anderes, ist so viel mehr als das, was in der Spiritualität als SEIN verherrlicht wird. Es ist viel mehr als einfach nur vorhanden zu sein wie ein Fels vorhanden ist.

In der Bibel wird das LEBEN gefeiert, das Lebendigsein.

 Bibel

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Als sich aber eine große Volksmenge versammelte und sie aus jeder Stadt zu ihm hinkamen, sprach er in einem Gleichnis: Der Sämann ging hinaus, seinen Samen zu säen; und indem er säte, fiel einiges an den Weg, und es wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen es auf. Und anderes fiel auf den Felsen; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und indem die Dornen mit aufwuchsen, erstickten sie es. Und anderes fiel in die gute Erde und ging auf und brachte hundertfache Frucht. Als er dies sagte, rief er aus: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Seine Jünger aber fragten ihn, was dieses Gleichnis bedeute. Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu wissen, den Übrigen aber in Gleichnissen, damit sie sehend nicht sehen und hörend nicht verstehen.

Dies aber ist die Bedeutung des Gleichnisses: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber an dem Weg sind die, welche hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, damit sie nicht glauben und gerettet werden. Die aber auf dem Felsen sind die, welche, wenn sie hören, das Wort mit Freuden aufnehmen; und diese haben keine Wurzel; für eine Zeit glauben sie, und in der Zeit der Versuchung fallen sie ab. Das aber unter die Dornen fiel, sind die, welche gehört haben und hingehen und durch Sorgen und Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt werden und nichts zur Reife bringen. Das in der guten Erde aber sind die, welche in einem redlichen und guten Herzen das Wort, nachdem sie es gehört haben, bewahren und Frucht bringen mit Ausharren.

Lukas 8/5

Sämann

Quelle: Garret Walker

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Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Moses Lehrstuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, tut und haltet; aber handelt nicht nach ihren Werken! Denn sie sagen es und tun es nicht. Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. Alle ihre Werke aber tun sie, um sich vor den Menschen sehen zu lassen; denn sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten groß. Sie lieben aber den ersten Platz bei den Gastmählern und die ersten Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten und von den Menschen Rabbi genannt zu werden.

Ihr aber, lasst ihr euch nicht Rabbi nennen! Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel. Lasst euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.

Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.

Matth. 23, 1-14

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