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Posts Tagged ‘Jesus’

Heute Nacht, als ich nicht schlafen konnte, fragte ich Jesus, ob es wirklich sein könne, ob es wirklich, wirklich wahr sei, dass all die Menschen verloren gehen, die nicht den Weg über Ihn, Jesus Christus, die Person, wählen (ich komme aus 40 Jahren Spiritualität und bin erst seit 2017 bekehrt) Und Er antwortete:

Warum bin ich denn sonst gekommen? Gott hätte nicht Mensch werden müssen, wenn dies nicht notwendig gewesen wäre. Niemand kommt zum Vater denn durch mich. Ich kam als Mensch, damit diejenigen noch gerettet werden, die wirklich umkehren wollen von ihrem falschen Weg.

Es gefällt meiner alten Natur nicht, dass das wirklich die Wahrheit ist, es fällt mir schwer, das zu vertreten und wirklich dahinter zu stehen. Eine andere Antwort wäre mir lieber gewesen. Es ist ja so unpopulär. Doch wenn Jesus das sogar selbst zu mir sagt: wie könnte ich dem noch widerstehen? Zumal es auch noch mit der Bibel übereinstimmt?

Es verschließt mir mehr und mehr den Mund, bzw. lässt mich fein auswählen, wem ich etwas sage und wem nicht und vor allem: was. Die Wahrheit erzeugt Ablehnung. Und es fällt auch mir schwer, Ablehnung einzustecken. Alles Fleisch lehnt sich auf gegen die Wahrheit. Wird mein Fleisch (die alte Natur, das gottlose Ego) angetastet, steht alles in mir auf und bringt tausend Argumente gegen die Wahrheit. Das ist überhaupt DAS Symptom dafür, dass die Wahrheit wahr ist – wenn diese alte Natur in mir aufsteht und dagegen redet.

Mein gottloses Ego will nicht sterben, der Geist aber, der in mir wohnt, kennt die Wahrheit und kann sie trotzdem aussprechen. Ich setze täglich die Wahrheit gegen die Lüge. Und es tut der Seele so gut sie zu hören. Sie lauscht andächtig und wartet, bis sie ausgesprochen ist. Und oft muss sie zustimmen, zumindest akzeptieren. Und wenn Jesus der Herr meines Lebens ist, und das ist Er, hilft Er mir, danach zu leben. Und Er beruhigt meine Seele wieder mit Seiner unvergleichlichen Liebe und Seinem Frieden.

Die Gedanken von Auflehnung gegen die Wahrheit erkenne ich und bringe Sie zu Ihm ans Kreuz. Sie dürfen mich nicht bestimmen. Das haben sie mein Leben lang gemacht und mein Leben damit verdorben – doch damit ist Schluss.

Verrückte Welt

Paragraph

Die Welt wird immer verrückter. Seit gestern ist es auch in Deutschland erlaubt, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Der offizielle Grund ist, dass der freie Wille nicht vom Staat beschnitten werden darf. Was für Konsequenzen eine solche Gesetzgebung haben wird, darüber macht sich kaum jemand Gedanken. Der freie Wille des Normalmenschen ist nicht frei, sondern geprägt von Dämonen. Es wird in Zukunft viel mehr Suizide geben, weil es so leicht gemacht wird, und weil wir geneigt sind, unsere negativen Gedanken zu glauben. Es wird einem ein Giftcocktail hin gestellt, man musst ihn nur trinken. Das gefällt satan, da feixt er, da kriegt er wieder Personal…

Solche Dinge machen Gott wütend und traurig. Gott ist das Leben. Der Mensch fördert den Tod. Die Dämonen haben nichts anderes im Sinn, als den Egoismus des Menschen bis zum Exzess und zur letzten Konsequenz aufzustacheln, so dass man sich für alles das Recht nimmt. Man entscheidet über Leben und Tod. Gott hat nichts zu sagen.

Wer sich umbringt hat den Tod gewählt und nicht das Leben. Und zwar ein für alle mal. Es ist eine Entscheidung, die den eigenen Willen über den Gottes stellt. Unsere Gesellschaft ist ohnehin davon geprägt, dass des Menschen Wille über dem Gottes steht. Das ist modern, und es kommt den Menschen komisch vor, wenn jemand dagegen redet. Wir haben kein Vertrauen in Gott, sondern vertrauen nur uns selbst.

Dabei….

…kam Gott als Mensch auf die Erde. Er kam mit einem Auftrag, nämlich dem, uns ein Rettungsanker zu sein. Wow, er hat sich in einen verletzlichen Körper begeben, der Schmerz empfinden kann und die ganze Gefühlspalette. Und Sein Geist war so groß, dass Er das Schrecklichste in Kauf nahm, um als Derjenige erkannt zu werden, der die Prophezeiungen der Schrift erfüllt.

Er hatte erkannt, dass Er Derjenige ist, welcher… und Er ging zu Johannes, um sich taufen zu lassen – und anschließend in die Wüste, um sich von satan versuchen zu lassen. Und Er widerstand Ihm.

Und Er wusste, dass Ihn die Liebe zum Vater und Seine Botschaft das Leben kosten würde – das menschliche Leben im Körper. Jesus ist nicht freiwillig gestorben, Er ging vorher zum Vater beten.Er schwitzte Blut und Wasser vor Angst.

Und Er fragte, ob dieser Kelch nicht doch an Ihm vorüber gehen könne. Die Wut der damaligen Religiösen richtete sich hemmungslos auf Ihn, weil Er nicht in ihr Konzept passte, ja weil Er gefährlich für sie war, weil Er zeigte, dass sie auf dem Holzweg waren. Statt umzukehren und Ihn zu erkennen, sich von Ihm belehren zu lassen brachten sie Ihn um.

Das steht symbolisch für das was heute Tag für Tag auf der Welt geschieht. Täglich wird Gott umgebracht. Alles mögliche erklären wir selbst zum Gott, als anbetungswürdig und verehrungswürdig. Manche verehren Achtsamkeit wie einen Gott, oder Stille, Yoga, Erwachen, Gurus, Präsenz, Engel, die Madonna… oder den eigenen Körper – die Krankheit unserer Zeit: Schönheit, Reichtum, Popularität. Doch nichts von all dem ist Jesus wichtig. Aber uns ist es wichtig.

Jesus wäre wichtig, dass Menschen von ihrem hohen Ross herunter kommen und umkehren, dass sie sich beugen vor einem Gott, der sie liebt und lieben möchte… Gott als Person anzunehmen ist die einzige Möglichkeit, um in eine Beziehung mit Ihm zu kommen, die fruchtbar ist für unser Leben – genau gesagt: Ihn in den drei Personen anzunehmen, in denen Er mit uns in Kontakt treten möchte: als Vater, als Jesus Christus, als Heiliger Geist.

Geist – Austauschort mit Gott

Geist ist viel mehr als nur Achtsamkeit oder Bewusstsein oder Stille oder der sonntägliche Kirchgang. Der Geist ist der Austauschort mit Gott. Hier ist die Kommunikation mit Ihm möglich. Hier ist der Ort der Hingabe (nicht in der Seele), hier ist auch der Ort des Empfangens von Frieden und Liebe, von Segen. Dann, wenn der Geist auf Ihn persönlich ausgerichtet ist, in der Zwiesprache, im Hinhalten – am Lot der Bibel ausgerichtet, die eine Messlatte ist für die Wahrheit dessen was wir denken.

Lot, Messlatte

Facebook, Instagram, Blogs, Youtube… es wird so viel geredet. Womit wollen wir abgleichen was wir hören? Woher nehmen wir die Weisheit, nach der wir gehen wollen? Wir sind umher geworfen von Informationen und zahllosen Möglichkeiten. Wir picken uns überall etwas heraus und zimmern uns unser persönliches Weltbild. Und wir hoffen, dass es so richtig ist.

Doch da gibt es einen Gott, einen guten Gott, der es extrem gut mit uns meint, und nur das Beste für uns will. Er, Derjenige, der uns gemacht hat weiß am Besten was gut für uns ist, und Er möchte mit uns SPRECHEN! Doch Gott ist nicht bei Facebook oder Instagram. Er macht keine Videos und schreibt keine Blogs. Er möchte es PERSÖNLICH sagen, jedem Einzelnen – ins Ohr, in den Geist, in die Träume.

Doch dazu müssen wir eine Kehrtwendung vollziehen, innerlich. Weg vom alten Weg ohne diesen Gott, hin zu Ihm, um Ihm mehr zu vertrauen als uns, MEHR als uns selbst und: Jesus nachfolgen.

Das Vertrauen von Jesus in den Vater

Gott kam in Jesus Christus auf die Welt, um uns zu rufen. Jesus war beispielhaft für Vertrauen und Liebe zum Vater. Ein Mensch, der uns zeigt, dass auch wir Menschen das tun können was Er tat, dass auch wir Kinder Gottes sind, die Rettung brauchen durch die Hingabe an Ihn – selbst wenn es uns das Leben kostet. Treue bis in den Tod. Dabei ist es doch für uns noch komfortabel: wir müssen nicht wirklich physisch sterben, sondern nur den gottlosen Teil von uns hingeben in der echten Nachfolge Jesu. Einmal als endgültige Entscheidung, und dann immer wieder – bis dieser Teil Ruhe gibt.

Gott macht stark in der Schwäche. Welchen Mut, aber vor allem wie viel Vertrauen muss ein Mensch zu Seinem Vater haben, wenn Er sich abmetzeln lässt? Jesus vertraute auf die Schrift. Er wusste, dass Sie vom Vater inspiriert war. Und Er wusste, dass er wieder kommen würde, und dass Sein Opfer notwendig war.

Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet

2. Petrus 1, 21

Er wusste, dass Er derjenige war, der die Menschen aufrütteln sollte und dafür schließlich sterben würde. Dies war kein selbstgewählter Selbstmord, dies war die Erfüllung des Willens des Vaters. Es war die maximal mögliche Hingabe an Ihn.

Das Ende der eigenen Weisheit

Die Bibel kann nicht mit dem Verstand verstanden werden. Dazu braucht es das Herz und die Berührung Gottes. Sie ist nicht zum Verstehen da, sondern zum Glauben. Und der Glaube rettet. Und der Glaube führt zum Verständnis der Bibel. Glauben und Vertrauen folgen auf die Umkehr und Abkehr vom alten gottlosen Weg – hin zu einem Weg gemeinsam mit Jesus. Bei den meisten Menschen geschieht das erst dann, wenn das Ende der eigenen Weisheit erreicht ist, wenn man gescheitert ist. Dann kommt Jesus und hält Seine Hand hin, wenn man sich nach Ihm ausstreckt.

Es wäre schön, es wäre besser, wenn dies VOR dem Sterbebett geschieht, vor dem vielleicht selbst gewählten Suizid, bevor die Sterbehelfer kommen – dann wird auch noch die letzte Sekunde des Lebens wertvoll sein.

Fotos von Pixelio – Lot: Nr. 633043 von Rainer Sturm, Blutstropfen: Nr. 198049 von Katzensteiner, Paragraph: Nr. 496377 von Iwona Goldczyk

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Die persönliche, direkte Beziehung ist das A und O des Lebens mit Jesus. Keine Kirche, keine Pastoren, auch kein Ältester darf über dich bestimmen, es gibt nur einen Bezugspunkt, einen Einzigen, dem du dich fügen solltest, unbedingt fügen solltest und fügen darfst, das ist Jesus Christus, der Erlöser.

Viele Jesusse geistern durch die Köpfe, viele Christusse werden angebetet, doch es gibt nur einen WAHREN Jesus Christus. Wenn du beginnst, Seine Stimme zu hören und Seinen Charakter zu erleben, weißt du was ich meine. Viele glauben Ihn zu kennen und kennen Ihn dennoch nicht. Denn wenn man vom allgemein üblichen Weltbild ausgeht, in dem jeder selbst der Schmied seines Schicksals ist und alleiniger Herrscher seines Lebens ist – wo sollte da noch ein echter Jesus hinein passen?

Viele lesen die Bibel und verstehen sie dennoch nicht. Man glaubt nur die Hälfte, versucht das Gelesene in sein Weltbild zu pressen, sein Weltbild irgendwie darin wieder zu finden – ein Weltbild das besagt, man muss nur die richtigen Dinge tun oder denken, dann sei man auf dem richtigen Weg. Doch wer sagt einem denn, was „richtig“ ist? Das Bauchgefühl ist nicht Jesus. Die „innere Stimme“? Davon gibt es zahllose. Visionen? Bilder? Zufälle? Sind das alles gute Wegweiser?

Es ist eine Tatsache, dass die Beziehung zu Jesus erst dann möglich wird, wenn man erkannt hat, dass man Ihn dringend braucht. Es braucht also schon Druck dahinter, nicht nur Druck, sondern Verlangen, Sehnsucht, die Überzeugung davon, dass nur Er wirklich helfen kann. Deshalb gehen diesen Schritt meist die Menschen, die am Ende angekommen sind, Gescheiterte, Gestrauchelte, Verlorene. Diese innere Not führt dann auf den Weg zur Taufe. Ich spreche nicht von Baby-Taufe, die ist sinnlos. Ich spreche auch nicht von dem Ritual, das dazu dient, jemanden in eine Kirche aufzunehmen… Sondern ein Mensch muss sich mit seinem ganzen Willen, Verstand und Herz Jesus übereignen. Bewusst und wach und aufgrund einer Entscheidung, die ernster nicht sein könnte. Die Taufe ist das Symbol dafür, sie ist jedoch nicht nur Symbol, sondern sie schließt einen Vertrag, einen Bund mit Gott.

Vertragsabschluss, Handschlag

Das Wesen eines Bundes ist ein Versprechen, in dem beide Bündnispartner einander gewisse Dinge versprechen. Wir versprechen Gott, Seinen Sohn als Erlöser anzunehmen, als denjenigen, den wir in Zukunft als unseren Lehrer, Partner, Bruder, Meister, Heiler annehmen wollen. Es ist wie ein Ehe-Versprechen – in guten wie in schlechten Zeiten. Und Gott verspricht uns ein gutes Leben, Gesundheit, eine geistliche Familie, er verspricht, unsere Gebete zu erhören, unsere Bitten zu erfüllen und uns stark zu machen. Er verspricht uns ein neues Leben in einer neuen Identität, in der wir erstarken können – sofern wir sie annehmen und der Bibel glauben.

Es geht gar nicht darum, vor der Taufe all das bereits zu können. Vor der Taufe geht es allein um die Sehnsucht und den ehrlichen, tiefen Wunsch, sich ganz und gar Jesus auszuliefern. Dann kommt das Geschenk. Nach der Taufe brauchen wir Anleitung und Hilfe, um nicht wieder ständig in unsere alte Natur zurück zu fallen, denn unsere Seele ist nicht sofort erneuert. Die Seele braucht Jahre, um immer reiner zu werden. Der Geist jedoch wird sofort neu gemacht. Und in diesem Geist ist die direkte Verbindung zu Jesus durch den Heiligen Geist da.

Heiliger Geist

Manche Menschen erleben das Kommen des Heiligen Geistes intensiv und beglückend. Andere spüren gar nichts. Die Veränderung erweist sich oft erst in der Rückschau durch die Summe an Gebetserhörungen, durch die Summe glücklicher Fügungen, durch den Anstieg des Vertrauens in Ihn, denn interessanterweise wird das Leben immer besser. Neigungen verändern sich zum Positiven, manches fällt ab. Mit der Zeit spürt man deutlich, wenn der Heilige Geist etwas nicht will, wenn Er in eine andere Richtung zieht als man selber. Man merkt viel schneller, was einem nicht gut tut und beginnt sich danach zu richten. Die Reinheit nimmt zu, auch die des Körpers. Krankheiten verschwinden – bei manchen alle, bei manchen einige. Wir selbst entscheiden nicht darüber.

Möglichst täglich in der Bibel zu lesen ist nach der Taufe sehr sinnvoll, denn Gott spricht gerne in Bibel-Worten. So fing es bei mir jedenfalls an. Und die Bibel ist ein unendlicher Quell von Weisheit.  Sie ist das Tutorial, die Bedienungsanleitung für Gott und Sein Königreich. Natürlich erscheint zunächst vieles kryptisch, doch mit der Zeit steigt das Verständnis, die Türen gehen auf, und man beginnt zu verstehen. Ich empfehle zuerst das neue Testament, die Evangelien, die Apostelgeschichte, später dann die Briefe. Um das alte Testament auch zu verstehen braucht es Offenbarung über das Wesen Gottes. Dazu gibt es jedoch sehr gute Bücher (von Frank Viola z. B. „Urschrei“).

Das Weltbild der Bibel zeichnet ein ganz anderes Bild als das was wir kennen. Gott liebt uns. Er liebt uns alle, jeden Einzelnen! Jedoch kann Er nicht mit einem Menschen Gemeinschaft haben, der Ihn nicht kennt, der Ihn ablehnt und sich selbst als König auf den Thron seines Lebens gesetzt hat. Wenn das (gottlose) Ich auf dem Thron bleibt, nützt auch eine Taufe nichts. Es funktioniert nicht, Gott sozusagen als „Beiwerk“ anzunehmen, um noch einen Helfer bei seinen Ich-geprägten Entscheidungen dabei zu haben. Nein, es geht tatsächlich um eine tiefe Hingabe alles dessen was wir bisher ohne Gott getan haben. Es geht darum, Ihn bei ALLEM einzubeziehen. Nur so kann eine tiefe Beziehung wachsen. Wie bei einem Ehe-Partner, den man in alle Entscheidungen einbezieht, ohne dessen Einverständnis man nichts mehr unternehmen möchte, den man als Ratgeber braucht, als Unterstützer und Freund.

Man muss all das nicht von Anfang an „können“. Es geht zunächst um die Entscheidung! Danach beginnt ein neuer Weg, nämlich Dein Weg mit Jesus. Ich habe noch heute bei manchen Themen Probleme, mich Ihm hin zu halten, weil da noch alte Überzeugungen im Weg stehen, die tief eingebrannt sind durch meine Kindheit. Zum Glück kann man beten, und zum Glück arbeitet Gott an uns und verändert uns allmählich, wenn wir Ihn darum bitten.

Glaubst du an einen liebenden, gütigen Gott? Dann kannst du Ihm auch vertrauen, dann kannst du dich auf Seinen Schoß setzen und dich an Seine Brust lehnen. Er wird dich niemals verstoßen. Und wenn du Fehler machst, dann erzählst du Ihm davon, und Er verzeiht dir. Dieser Gott ist kein strafender Gott. Er hat ein riesiges Herz für dich. Wenn du dich für Ihn entscheidest, jubeln die Engel im Himmel, ein Freudenfest beginnt.

Gott hören

Jesus mehr und mehr zu hören ist ein Prozess, der lediglich eins erfordert: fragen, reden, hören, mit ganzen Herzen und ganzem Geist. Immer wieder, Tag für Tag. Wo du vorher nicht glauben kannst, tust du es plötzlich. Wo du vorher Zweifel hattest, wächst plötzlich Vertrauen. Dein Leben wird eine Abfolge von interessanten „Zufällen“ und Geschehnissen, die eigentlich ganz normal aussehen und geschehen, aber dennoch ganz eindeutig im Zusammenhang stehen mit dem was du gebetet hast. Immer wieder überraschend fragst du dich: kann das wirklich sein? Ja, es ist so.

Die meisten Menschen suchen nach besonderen Erfahrungen, nach höheren Zuständen, doch um diese Dinge geht es nicht mit dem Gott der Bibel. Ja, man kann schon mal in wunderbare Zustände kommen, doch das ist nicht das Ziel, sondern eine Folge der Beziehung mit Gott. Sie sind ein Geschenk, das man nicht selbst durch Techniken machen kann und auch nicht unbedingt erwarten sollte. Es geht vielmehr um dein LEBEN, dich Ihm hinzuhalten. Es geht um deinen Geist und um deine Seele. Der Frieden Gottes erfüllt dich mehr und mehr und immer öfter. Doch es geht nicht um Stille als Götze, der Frieden ist einfach da, mittendrin im Leben, höher als alle Vernunft. Geht er mal verloren, weißt du, dass Er ihn dir wieder geben wird, wenn du dich Ihm zuwendest. Und du kannst dich auf Jahre freuen, in denen – mit der richtigen Schulung und Ausrichtung – kein Dämon mehr an dich ran kommen kann, und falls doch weißt du genau, warum und wie du reagieren kannst. Jesus ist immer stärker als alle Dämonen dieser Welt. Und du hast Ihn im Rücken, wenn du dich für Ihn entschieden hast und Ihm treu bleibst.

Gedankenfestungen

Ebenso hilft Jesus dabei, alte Gedankenfestungen zu zerstören, die dich von einem Leben im Sinne der Bibel abhalten und deine Seele belasten. Leben im Sinne der Bibel heißt: Jesus ähnlicher werden, tatsächlich (mit Seiner Hilfe) dahin zu kommen, seinen Nächsten zu lieben, authentisch und ehrlich zu werden, Stolz abzulegen, Wut und Hass los zu werden, Bitterkeit in Vergebung zu verwandeln und kein Einzelkämpfer mehr zu sein. Ja, gerade Letzteres ist für meine Seele eine schwierige Herausforderung (aus meiner traumatischen Kindheit heraus) – doch auch hier spüre ich das liebevolle Schieben und Drängen des Heiligen Geistes, der Liebe in mein Herz senkt für andere Menschen, so dass ich inzwischen immer öfter aus meinem Schneckenhaus heraus komme. Wenn Jesus es mir sagt und zeigt, bin ich gerne dabei. Überhaupt wirkt der Heilige Geist mit der Zeit immer offensichtlicher in mir, das ist gar keine Glaubensfrage mehr für mich.

Mein Weltbild hat sich um 180 Grad gedreht, und es ist zwar von Anfang an schwer für mich gewesen, die Ablehnung, Skepsis und Irritation alter Freunde zu spüren, die nicht mit diesem Jesus gehen, doch das hält mich nicht von meinem Weg ab. Wer Jesus mal wirklich geschmeckt hat, kann nicht mehr anders.

Natürlich habe ich noch immer Fragen und Knoten, doch ich gehe nach und nach mit allem zu Gott und forsche was Er dazu sagt. Das lässt mich auch in kritischen Punkten erkennen, dass Er alles, wirklich alles aus Liebe tut oder auch lässt. Ich sehe, dass Gott selbst am meisten darunter leidet, was hier auf der Erde unter den Menschen los ist. Es schmerzt Ihn, Er weint um Seine geliebten Menschen. Aus unserem gängigen Weltbild heraus können wir uns das nicht vorstellen. Das Wesen Gottes übersteigt unseren Verstand, doch es ist real. Aus Liebe hat Er diese Welt geschaffen, und der Mensch ist Sein Liebstes. Ihm hat Er den freien Willen gegeben. Er, der Mensch, sollte einst der liebevolle Hüter eines Gartens sein, mit Gottes Hilfe, doch Er schlug die Hilfe aus.

Jesus bietet uns diese Hilfe wieder an, es ist nicht alles verloren – sofern wir sie auch annehmen.

Bilder von pixelio: Stefanie Hofschläger Nr. 253845, Angieconsious Nr. 699367, Reiner Sturm Nr. 345074 , „Turmbau zu Babel“ von Pieter Brueghel

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Joseph-Marie Verlinde war jahrelang persönlicher Sekretär von Maharishi Mahesh Yogi, dem Gründer und Guru der Transzendentalen Meditation und praktizierte selbst TM. Er hatte diverse mystische Erlebnisse, doch er fand nicht den Frieden, den er suchte. Der kam erst als er sein Leben Jesus übergeben hatte. Doch auch danach gab es weitere Fallstricke…

Er hat einen scharfen Blick für die Schwachstellen in den philosophischen Konstrukten der nondualen Philosophien, ebenso für die Realität des dunklen Reiches und dafür, wo es sich verbirgt. Es ist Ihm gelungen, die Geister zu unterscheiden, sich abzuwenden und den Weg der Liebe einzuschlagen.

Ich persönlich finde es schade, dass er sich am Ende der Kirche verschrieben hat, doch ich verstehe gut, dass das klösterliche Leben große Anziehungskraft auf ihn ausgeübt hat.

Dieses Zeugnis eines Lebens der Suche nach der absoluten Wahrheit ist spannend für jeden, der sich mit Erwachen, Nondualität und östlichen Religionen/Phiosophien beschäftigt, und hin und wieder an deren Wahrheit zweifelt. Hier wird ein Vergleich möglich zur Christlichen Philosophie, wie sie aus der Lektüre der Bibel erwächst. Das Entscheidende ist und bleibt immer wieder die Liebe.

1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. (1. Kor. 13 1-10)

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Ich wurde von einer Leserin gefragt, ob die Stille und der Frieden denn nicht erstrebenswert seien? Ob ich noch mehr sogenannte „Erwachte“ kenne, die doch scheinbar immer im Frieden sind, und ob das nicht viel erstrebenswerter sei als die Jesus-Nachfolge. Und ob nicht mein Leben, in dem auf Erwachen nach Jahren ein Absturz folgte, eine Ausnahme sei, da doch viele der Lehrer im Frieden stabil zu sein scheinen.

Gerade Letzteres kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich nicht in die Herzen der Menschen sehen kann, aber ich kannte viele der Erwachten, und ich fand gar nicht, dass sie immer im Frieden waren. Ja, sie hatten einen leichten Weg gefunden, immer wieder in Frieden zu kommen, und dieser Weg war auch für mich offen. Dennoch habe ich dieses Eintauchen in den Frieden als einzig mögliche Heilungsmaßnahme für mich verworfen, eben weil es mich einfach nicht dauerhaft heilte. Ob es Andere heilt, kann ich nicht sagen und nicht wissen. Das muss jeder für sich selbst beantworten.

Ich lehne Frieden und Stille nicht ab, ich erlebe beides mit meinem Gott, ich bin also dabei nicht allein. In der Stille bin ich in enger Zweisamkeit mit Ihm. Er hört mich, Er antwortet mir, Er liebt mich, ich liebe Ihn. Wir genießen unsere Beziehung in der Stille. In dieser Art von Stille schwingt immer tiefe Berührung des Herzens mit. Was ich mit Stille und Frieden nach dem Erwachen erlebte hatte eine ganz andere Qualität. Ich fühlte mich da viel mehr erstorben.

Als das Erwachen bei mir geschehen war, sehnte ich mich nach Kontakt zu anderen Menschen, die diese Erfahrung auch kannten. Ich meldete mich in einem Forum mit dem Thema an, war jedoch enttäuscht, weil es dort so viele, zum Teil recht heftige Streitereien gab. So machte ich ein eigenes Forum auf – mit gewissen Regeln, um Streitigkeiten zu vermeiden. Es begann sehr nett und harmonisch, doch es blieb nicht ohne Streitigkeiten, auch nicht ohne Verletzungen. Ich erinnere mich an einen Jahreswechsel, den ich komplett vor dem PC verbrachte, weil ich sehr aufgebracht war und verletzt. Auch für Andere gab es immer wieder Gelegenheiten, sich verletzt zu fühlen und Schutz zu brauchen und zu verlangen. Es waren viele Erwachte da, doch auch sie blieben verletzliche Menschen, die wütend werden konnten und aggressiv und ungerecht. Generell war der Ton meistens lieb und zugewandt, doch dahinter schmorte so einiges, bei mir wie bei Anderen.

Ich fuhr zwei oder drei Mal zu Erwachens-Kongressen nach Berlin, wurde selbst interviewt für Jetzt-tv – und immer wieder wunderte ich mich darüber, welcher Hype im Netz um dieses Erwachen und den daraus folgenden leichten Zugang zur Stille gemacht wurde. Nahezu jeder versuchte ein Lehrer zu sein, und irgendwie damit ein bisschen Geld zu verdienen. Viele wollten auch gerne Satsang geben, oder taten es zumindest irgendwann – mehr oder weniger erfolgreich.

Und ich war auch von mir selbst überrascht, welche „Weisheiten“ nach dem Erwachen mit völliger Leichtigkeit aus meiner Feder hervor quollen, sobald ich die Advaita-Theorie assimiliert hatte. Ich veröffentlichte eine Homepage, die sehr gut frequentiert war, begann mit dem Forum und schrieb ein Buch über das Thema Erwachen. Ich wollte mir das Erwachen nicht ans Ego heften, doch letztlich tat ich es doch – mit dem Hinweis auf unwiderstehliche Impulse. Ich lehnte es allerdings ab, Satsang zu geben oder Vorträge zu halten. Ich mochte noch nie das Hofieren von Menschen, die Guru-Verehrung oder gar das Niederknien vor denen, die man über sich stellte. Und es erregt in mir auch heute noch Widerwillen, wenn ich sehe, dass es noch immer Menschen gibt, die das für ihre Person zulassen.

Ich stand auch dem Geldverdienen im Zusammenhang mit der Erwachens-Thematik kritisch gegenüber. Mir schien: etwas das man geschenkt bekommen hat, sollte man einfach weiter verschenken. mir erschienen Formulierungen wie „empfohlene Spende“ oder die Rechtfertigung mit dem sog. „Energie-Ausgleich“ als vorgeschoben. Nein, ich empfand da immer so etwas wie eine tief verborgene Verlogenheit, und ich sah, dass die Egos auf andere Weise groß wurden. Da war zwar nicht mehr die Identifikation mit dem kleinen Ego, statt dessen aber die Identifikation mit dem großen „Ich bin Gott“. Eigentlich war es schlimmer als zuvor, denn nach wie vor war man auf sich allein gestellt, auf sich selbst geworfen. Man hatte nur eine schöne Theorie gefunden, die die Dinge neu beschreibt. Altes, neu beschrieben, aus einem anderen Blickwinkel, doch nun mit dem recht cleveren Freibrief, einfach so zu sein und zu bleiben wie man eben war, selbst wenn man halt ein A.-loch war. Für mich fehlte da was, und ich spürte eine große Lüge darin.

Es scheint tatsächlich so, dass es keine andere Theorie über Gott und die Schöpfung gibt, die das Erwachen besser einbinden könnte als die des Advaita. Jedenfalls fand ich damals keine. Doch das heißt nicht, dass diese Theorie wahr ist. Was geschieht im Grunde beim Erwachen? Man kommt auf Ground Zero, man fällt herab, und das Leben ist auf einen Punkt geschmolzen. Und die Stille ist plötzlich ganz einfach da und laut wie nie. Mit ihr ein Gefühl von unsäglicher Entlastung und Befreiung. Und dann rappelt man sich auf und erkundet die Umgebung aus neuem Blickwinkel.

Man wählt den falschen Gott

Doch anstatt sich nun an diesem Punkt an den echten, realen, lebendigen, persönlichen Gott zu wenden und diesen um Führung zu bitten (nie bräuchte man sie dringender!!!), wählt man es, das LEBEN (Sein, Quelle, Alles, Nichts) als unpersönlichen Gott zu fixieren – ein Gott, der weder Charakter, noch Willen, noch Absichten hat, sondern einfach ist. Denn das ist die erste Theorie auf die man stößt, wenn man nach Erklärungen ohne persönlichen Gott sucht.

Waisengeist

Wir sind im Grunde Waisenkinder, denn wir lehnen einen Vater-Gott ab. Ein echter, realer, persönlicher, liebevoller Gott mit Willen und Absichten und Charakter erscheint uns heutzutage aberwitzig und viel zu unwahrscheinlich. Das ist doch Aberglaube, Kinderglaube, die Bibel, so lesen und hören wir in der spirituellen Szene, ist gelogen, gefälscht und verbogen. In unserer „aufgeklärten“ Zeit kann man nichts glauben, was man nicht sehen oder fühlen kann oder erfahren hat. Viel lieber glaubt man alles was die Annahme stützt man sei selbst Gott, Teil von Gott, und alles sei Gott, und noch besser: man habe nun den Stein der Weisen gefunden und sei am Ende des Kreislaufs der Geburten angekommen. Das fühlt sich doch für den Selbstwert tausendmal besser an…

Null-Linie

Das Erwachen haut einen runter auf die Null-Linie. Emotionen und Gedanken schweigen für geraume Zeit und regen sich nur zaghaft wieder. Die Philosophie besagt, diese Null-Linie sei das Nonpulusultra und das Geheimnis, um aus dem Leiden heraus zu kommen. Also bemüht man sich bei jedem Aufwallen darum, wieder in die Stille der Null-Linie zu kommen, um sich da hinein zu retten vor Gedanken und Gefühlen.

Datei:Aufgabe Schwingung v-t-Diagramm.png

Das gelingt aber nur mehr, oder auch weniger. Manchmal entgleisen die Gesichter, manchmal offensichtlich, manchmal heimlich.

Denn: die Null-Linie heilt nicht auf Dauer, sie tüncht zu, dennoch sie wird sie verherrlicht. Im Grunde symbolisiert sie den Tod. Wenn sich in der Physik auf dem Wellendiagramm nichts mehr abspielt, herrscht der Tod. Doch wozu sind wir denn ins LEBEN gesandt worden? Um tot zu sein? Um nichts mehr zu empfinden? Um immer weniger zu werden statt mehr? Ich kann das nicht glauben. Wir werden geboren und erfahren das Leben, um es dann wieder rückgängig zu machen? Wo ist da die Weiterentwicklung? Es ist ein Rückschritt für mich.

Das GANZE Leben

Um das Leben GANZ zu erfahren, um in die ganze Fülle des Lebens zu kommen brauchen wir einen PERSÖNLICHEN Gott! Um unsere Muster und Fehlverhalten wirklich zu heilen brauchen wir einen PERSÖNLICHEN Gott. Um uns wirklich ganz loszulassen, um wirklich frei von uns selbst zu werden, brauchen wir einen PERSÖNLICHEN Gott. Um beziehungsfähig und wirklich gute Menschen zu werden brauchen wir einen PERSÖNLICHEN Gott. Warum? Weil wir all das nicht aus uns selbst machen können – auch dann nicht, wenn wir glauben Gott zu sein. Wir sitzen einer Lüge auf, wenn wir glauben, selbst Gott zu sein. Wir sind Gottes Kinder! Ein Kind ist nicht der Vater, ein Kind ist nicht die Eltern, ein Kind ist das Kind, ein eigenes Wesen. Und der Vater möchte sich um seine Kinder kümmern. Wenn sie jedoch vor Ihm weg laufen, ihn nicht mehr kennen und lieber an die Körner im Sandkasten glauben wollen, so ist er ohnmächtig,. Er lässt sie, denn Er achtet nichts mehr als den freien Willen.

Die Null-Linie wird zum Gott erhoben, der Tod wird verherrlicht – von all dem steht aber kein Wort in der Bibel. Sondern ganz im Gegenteil geht es dort immer um das LEBEN, um die WAHRHEIT und um den WEG (Jesus). Die Erwachens-Philosophie negiert ab Erwachen jeden Weg, jede Weiterentwicklung, und Jesus wird zur Energie degradiert. Man versucht sich zu heilen, indem man sich immer wieder bemüht zur Ruhe und in die Stille zu kommen, darin möglichst lang und tief zu verharren und so die Probleme aufzulösen. Manche Menschen merken dabei gar nicht, wie egoistisch sie dabei werden, wenn sie sich nur noch um ihre eigenen Befindlichkeiten drehen. Aber viel schlimmer: man löscht sich so selbst mehr und mehr aus.

Was für eine perfide Umkehrung all dessen was in der Bibel steht und wofür Jesus Christus gestorben ist.

Gottes Antwort an mich

Kürzlich fragte ich (den persönlichen) Gott vor dem Einschlafen zum hundertsten Male, ob denn das Erwachen nicht wenigstens teilweise auch von Ihm gekommen sei, und Er antwortete mir mit einem Traum:

Ich ging in einen orientalischen Laden voller bunter Kissen, Lichtern, Decken und Räucherwerk.

Man konnte dort Geld abheben, so wie heute in jedem Supermarkt. Ich ging zur sympathischen Besitzerin, die mit Kettchen um Hals und Handgelenke locker und unkonventionell aussah, und wollte 300 Euro abheben. Da ich ihr blind vertraute, sah ich das Geld, das sie mir gab, gar nicht an, sondern steckte es einfach ein.

Als ich wieder auf der Straße war und mir etwas von dem Geld kaufen wollte, sah ich mit Erschrecken in meinen Händen, dass sie mir statt Euro indische Rupies gegeben hatte, das Geld war keinen Penny wert.

Sie hatte mich eiskalt betrogen und mir dabei in die Augen gesehen. Wutentbrannt kehrte ich um und forderte mein Geld in Euro zurück, doch die Dame hatte nichts. Ich bedrohte sie in Jesu Namen, so gab sie mir widerwillig einen Hunderter aus ihrer Kasse, mehr hatte sie nicht. Dann floh sie vor mir, weil ich in Jesu Namen gedroht hatte.

Ich bekam also doch noch etwas von meinem ganzen Prozess des Erwachens zurück: zumindest einige Erkenntnisse. Unter Anderem die Erkenntnis, dass das Erwachen – woher es auch immer gekommen war – keine segensreiche Wirkung haben konnte, weil ich sofort auf die falschen Theorien herein gefallen war. Selbst wenn diese einmalige Erfahrung vom Schöpfer selbst gekommen sein sollte, so war ich doch zu dem Zeitpunkt einfach nicht in der Lage, sie zu nutzen – nämlich FÜR eine Beziehung zu meinem Schöpfer. Ich verwandte sie viel mehr gegen Ihn. Ich hatte damals nicht den Glauben an einen persönlichen Gott. Mein Glaube war bereits im Alter von 18 Jahren so enttäuscht worden, dass ich mich damals entschieden hatte, nie wieder an diesen Gott zu glauben.

Manchmal frage ich mich, ob das Erwachen möglicherweise der Moment meiner Wiedergeburt in Christus war, denn ich hatte im Herzen eine sehr intime und liebevolle Erfahrung mit Jesus währenddessen. Da war dieses Nachhausekommen und dieser unendliche Frieden, und so vieles fiel ab. Doch schon die Suche nach einem passenden Weltbild und das Annehmen von östlichen Philosophien als Erklärung lenkte mich in eine ganz andere, wie ich finde unheilvolle Richtung, nämlich weg von meinem Schöpfer.

Es gibt unterschiedliche Formen und Grade des Erwachens. Und ich schrieb es schon mehrfach: Es gibt Erwachte Alkoholiker, Kettenraucher, Kiffer, Süchtige, Machthungrige, Missbraucher, Vergewaltiger, Kindesschänder. Oft wurden sie all das erst nach dem Erwachen… Welchem Gott sind sie also wirklich gefolgt? Dem „Fürst der Welt“ vielleicht, aber sicherlich nicht dem Schöpfergott. Einige haben sich später umgebracht, weil ihnen das Erwachen, bzw. die Erwachens-Philosophie jeden Sinn genommen hatte. Es gibt viele depressive, einsame, traurige, beziehungsunfähige Erwachte, deren Hoch-Sensibilität sie immer weiter in die Isolation treibt. Wie traurig – denn sie kennen den Gott nicht wirklich, der sie so gerne heilen möchte.

Manche verbringen ihre Rest-Lebenszeit verschwenderisch damit, nondualistische Weisheit zu verkünden, im Heimlichen stolz auf ihr Erwachen zu sein, das Leben einfach nur zu genießen, während sie sich egoistisch, vielleicht gar auf Kosten Anderer ausleben , mit dem Hinweis darauf, eben eine individuelle Ausdrucksform Gottes zu sein.

Schuldgefühle sind out

Man mag sich nicht vor dem wahren Gott demütigen, sich nicht klein machen, man will gar nicht leben als ein Kind Gottes, das vollkommen abhängig ist, ausgerichtet auf den Einen, den Einzigen, der uns wirklich retten könnte.

Wir sind schuldig, wenn wir so bleiben wie wir sind und nicht alles tun (im Idealfall uns Jesus überantworten), um uns verändern zu lassen von dem Gott der Kraft und Wirksamkeit. Wir sind schuldig, so lange wir unsere Verfehlungen nicht bekennen und Jesus als Retter annehmen, und auch all die Erwachten bleiben schuldig, auch wenn sie kein Schuld-Bewusstsein haben.

Vielleicht wird das ein Thema für einen weiteren Blog-Beitrag werden, denn ich möchte es selbst gern untersuchen, warum so wenige Menschen in der heutigen Zeit ein Schuldbewusstsein haben, und warum es für sie nichts Schlimmeres gibt, als Schuld einzugestehen. Doch es ist unabdingbar das zu tun – vor diesem einen unfassbar großen, herrlichen Gott, der diese geniale, wunderschöne Natur geschaffen hat, der uns hinein gesetzt hat, der heilig, rein, herrlich und pure Liebe ist.

Ehre sei dem wunderbaren Gott meines Herzens.

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Ich gebe zu, der Titel ist provokant, doch es brennt mir immer wieder unter den Nägeln, dieses Thema zu vertiefen. Denn ich kenne beides. Bei Jesus will ich bleiben und will diesen Weg weiter gehen, denn ich erlebe durch Ihn Frieden und Liebe.

Gesetzt den Fall

Gesetzt den Fall, es wäre wahr, dass es so etwas wie satan gibt, also eine finstere Macht, die mit allen Mitteln gegen das Licht kämpft… Gesetzt den Fall, es gäbe wirklich diesen Gegenspieler Gottes, der alles daran setzt, die Menschen von Gott abzuhalten, damit er selbst die Ehre einstreichen kann…

Gesetzt den Fall, es gäbe dieses Wesen wirklich, das sich als einstiger Engel des Lichts in Rebellion gegen den Schöpfer erhoben hat und seitdem die Menschen verführen will, so dass sie nicht mehr weiter nach Gott suchen… Gesetzt den Fall, all dies wäre wahr…. was wäre satans Strategie?

Er würde alles daran setzen, die Menschen davon zu überzeugen, es gäbe ihn, satan, gar nicht. Er würde sich unsichtbar machen. Und nicht nur das, er würde sich – wie es seinem Wesen entspricht – selbst an Gottes Stelle setzen, so wie es schon immer sein Plan war, und sich als Gott ausgeben.

Er würde uns Häppchen zuwerfen, z.B. eine oder mehrere Philosophien, die immer ein Körnchen Wahrheit enthalten, so dass sie uns gerade genug locken – uns aber dann subtil auf Abwege führen, um genau diese Wahrheit sofort wieder zu verdrehen und zu verschleiern. Er wird uns Wege anbieten, die der Wahrheit ähneln, doch dann wird er Lügengespinste erfinden und uns vorsätzlich auf falsche Fährte locken – und dieser Weg führt immer weg von dem wahren Gott.

Lügner von Anfang an

Satan wird in Bibel beschrieben als „Lügner von Anfang an“ (Joh. 8, 44). Nicht genug, dass er uns von Gott abziehen will, nein, er macht das sehr geschickt. Er wird eine Philosophie anbieten, die auf sehr subtile Weise unsere Egos lockt, uns einen neuen Selbstwert verheißt, indem er uns suggeriert, wir seien bereits selbst Gott, oder wir könnten durch Bemühungen in einen Zustand kommen, der uns wie Gott sein ließe. Er würde unsere Sehnsucht nach Gott missbrauchen und behaupten, wir müssten z.B. einen gewissen Grad der Erkenntnis erreichen, um unser eigenes Göttlichsein zu erkennen und ausleben zu können. Und um diese Erkenntnis zu erlangen braucht es immer noch irgendetwas was wir noch nicht haben, noch nicht erkannt haben, noch nicht assimiliert haben, nachdem wir streben müssten.

So würde er uns auf Trab halten und unsere Kräfte, die ursprünglich auf Gott zielen wollten, umlenken. In der Behauptung, Gott sei in Wirklichkeit ein unpersönlicher Gott geschieht ein subtiler aber sehr folgenreicher Schnitt, hier ist eine wichtige Weiche, die unseren ganzen weiteren Weg bestimmt!

Diese Behauptung leugnet nämlich das wahre Wesen Gottes als liebender Vater und dreht die Wahrheit um. Sie macht aus dem liebenden und persönlichen Vater der Bibel eine unpersönliche Kraft, mit der keine Beziehung möglich ist, denn wir verorten ab diesem Zeitpunkt Gott IN UNS SELBST.

Selbstoptimierung als Erlösungsweg

So geraten wir auf einen Weg der Selbstoptimierung. Dies wird uns als Erlösungsweg angeboten. Wir müssen uns nun also selbst erlösen, anstatt dass uns der persönliche Gott der Bibel erlösen könnte. Wir selbst wählen diesen Weg, indem wir ihn glauben und gehen. Selbstheilung als Heilungsweg. Selbstfürsorge als Lösung für unsere Leiden. Diese Dinge klingen alle so logisch und verführerisch, und so würde uns satan immer und immer weiter und weiter weg von dem Gott der Bibel ziehen, der uns doch Sein Wort gegeben hat! Der uns doch versprochen hat für alles zu sorgen was wir brauchen, wenn wir Ihm unser Leben überantworteten! Wir glauben Ihm das nicht, weil wir nicht mehr an Ihn glauben.

Wo ist denn eigentlich die Überantwortung an Gott, wenn wir uns weiterhin selbst heilen müssen oder uns von Gurus, Lehrern, Coaches oder Therapeuten Heilung holen müssen? Fällt es uns denn gar nicht auf, dass wir hier keine dauerhafte Heilung finden? Dass daran etwas faul sein könnte?

Satan würde uns in einen Zustand bringen, in dem wir letztendlich doch selbst für alles sorgen müssten, für unsere Gesundheit, für das Funktionieren unserer Beziehungen, für das Gelingen unseres Lebens. Er würde behaupten, wir seien selber schuld wenn wir unsere Emotionen oder Gedanken nicht in den Griff bekämen. Hie und da würde er uns gewaltige Erfahrungen schenken, die sehr überzeugend sein können, und die er bei Gott abgekupfert hat. Am Anfang würde er uns in glückseliger Sicherheit wiegen, und dann würde er nach und nach wieder zuschlagen und unsere Psyche malträtieren – mit unseren alten Mustern und Unzulänglichkeiten wie Minderwert, Kontrollsucht, Ärger, Verletztheit und dergleichen. Und um nicht das Gleichgewicht zu verlieren schlägt er uns vor, dass wir uns noch mehr und noch mehr und immer mehr entpersönlichen, noch stiller werden, noch tiefer meditieren, noch tiefer in die Unendlichkeit des Nichts eintauchen, möglichst so lange, bis wir darüber dann endlich sterben und dann endgültig für Gott verloren sind.

Ist das alles wirklich wahr? Ist unser Gott kein Vater, kein persönliches Wesen? Und geht es auch für uns selbst darum, unser Ich komplett zu verlieren, unser Identität als ein Ich aufzugeben?

Das gottlose Ego – leben ohne Gott

Auch hier gehen die Lügen satans haarscharf, aber mit großen Auswirkungen an der Wahrheit vorbei.

Denn es geht nach den Aussagen der Bibel zu keiner Zeit darum, sein Ich los zu werden oder aufzulösen, niemals das GANZE ICH, sondern nur den Teil, der glaubt, ohne Gott gehen zu können, das GOTTLOSE EGO. Dieses und sonst nichts soll vom Thron gestoßen werden, damit Gott Seinen Platz wieder einnehmen kann.

Die Bibel betont immer wieder die Wichtigkeit unserer freiwilligen Entscheidungen als ein Ich für Gott! Und wenn es heißt: „Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach“ (Lukas 9, 23) so bedeutet das, dass wir uns täglich neu entscheiden dürfen und sollen, Jesus zu folgen, so wie Er an den Vater zu glauben, Seinen Willen zu tun und den gottlosen Egotrips die A-Karte zu zeigen.

Wir haben selbst in der Hand, was und wohin wir uns wenden wollen, wir haben Eigenverantwortung: gehen wir MIT GOTT oder OHNE GOTT? Heilen wir uns selbst oder bitten wir Ihn um Heilung? Regeln wir unser Leben selbst oder fragen wir Ihn um Rat und bitten wir Ihn um Führung? Fragen wir uns selbst um Rat oder Ihn? Bauen wir eine Beziehung zu uns selbst auf oder zu Ihm?

Wenn wir einfach nur unserem Bauchgefühl folgen, werden wir in die Irre gehen, denn das Bauchgefühl ist nicht Gott und ist auch nicht Ausdruck von Gott, denn Gott ist Geist. Folgen wir einem unpersönlichen Gott gehen wir ebenfalls in die Irre, denn dies ist nicht der wahre, echte, lebendige Gott! Der wahre Gottvater ist sehr persönlich und ganz direkt an uns interessiert, denn – das steht mehr als einmal in der Bibel – wir sind schließlich Seine Kinder!

Derjenige, der ohne den persönlichen Gott der Bibel geht, geht in Wirklichkeit gänzlich ohne Gott, so hart wie es klingt. Er ist zwangsläufig an sein gottloses Ego als Führer in Seinem Leben gebunden, weil er der falschen Schiene folgt, und weil er auf diesen Abwegen den wahren Gott noch gar nicht kennen gelernt hat!

Der wahre Gott zeigt sich dann, wenn wir beginnen, an Ihn als unseren Vater, Heiler und Versorger zu glauben (zunächst genügt ein Senfkorn), Ihm zu vertrauen, Ihn zu suchen und Ihn AUSDRÜCKLICH in unser Leben einzuladen. Wenn wir dies wirklich von Herzen tun und ernst meinen werden wir Ihn kennen lernen – versprochen! Er wird sich uns eröffnen. Und erst dann erleben wir die Segnungen und erkennen das was Er tagtäglich für uns tut.

Prunk und Pomp statt lebendiger Jesus

Die besten und wertvollsten Menschen streben nach dem Erwachen/Erleuchtung, sie sehnen sich wirklich innig nach Gott, sie hungern danach und tun alles dafür, denn wir Menschen wollen frei sein, vor allem frei von Leid. Wir suchen nach einem günstigen Ausweg aus all den Schmerzen, die wir erfahren mussten und weiterhin erfahren.

Und die fehl geleitete Kirche mit all ihrem Prunk und Missbrauch von Menschen hat bei den Meisten den Glauben an einen biblischen Gott gründlich versaut. Das was durch sie in unseren Köpfen vom einstigen Jesus übrig geblieben ist, zieht nicht an und macht nicht frei, sondern es bindet viel mehr an ein System, in dem Machtstrukturen herrschen, das ebenso korrupt ist wie die sogenannte „Welt“, ebenso verlogen, voller Heimlichkeiten und innerlichem Schmutz. Und wir spüren das und fühlen uns abgestoßen.

Also, wo sollen wir westlich geprägte Menschen hin, wenn unser traditionell angebotenes Glaubenssystem dermaßen unattraktiv ist und wir dennoch die tiefe Sehnsucht nach dem Göttlichen und Heiligen in uns tragen? Wir wissen ja tief drin, dass es das Gute geben muss, dass wir Gott ähnlich sein müssen, dass es irgendeine Form von Hingabe braucht. Wir sehnen uns tief drin nach Gebet, nach Heiligkeit, nach Kontakt mit dem Höchsten, und für unser Leben nach Liebe und Frieden.

Gott ist nicht tot

Und in der Bibel bietet uns Gott all das an! Die Urgemeinde wusste all das noch und erlebte es! Gott war DA im Leben der Menschen, in ihrem alltäglichen Sein. Sie erlebten Wunder über Wunder. Gott liebt es, sich zu zeigen, wenn wir an Ihn glauben. Er macht unsere Herzen weich. Er verändert uns und unser Leben, wenn wir es Ihm gestatten, wenn wir Ihn danach fragen, wenn wir Ihn darum bitten!

Das Leben mit Gott ist ein ständiger Austausch, ein permanentes Gespräch, ein ständiges Hin und Her zwischen Gott und Mensch und Mensch und Gott. Ab der Taufe, wenn der Heilige Geist herab gebetet wurde und wir von der Dunkelheit befreit werden sind wir an Ihn angebunden, und es liegt an uns persönlich, wie stark und innig diese Beziehung wird, und auch wie sehr wir Gott in unserem Leben wirken lassen.

Gott ist nicht tot, und wir sollten es auch nicht sein. Wir sollten uns nicht von der Stille völlig lahm legen lassen und uns selbst so sehr reduzieren, dass wir nicht mehr für eine Beziehung mit dem echten Gott taugen! Gott will uns lebendig und entscheidungsfreudig! Er ist der Gott des Lebens, er möchte unser Leben bereichern.

Es geht jedoch nicht nur darum, von Ihm Geschenke zu bekommen, sondern auch IHM zu GEBEN – nämlich uns mit allem was wir vor Ihm verheimlichen oder verbergen, mit allem was wir eigentlich selbst machen wollten, mit allem, was wir selber besser zu wissen glauben… mit unserer ganzen Selbstherrlichkeit und mit unserem ganzen Selbsterlösungstrip.

Ich bin nicht tot

Ich habe Erwachen erfahren und kenne das Gefühl, kein Ich zu sein, sondern unendliche Weite. Die Entgrenzung in den Kosmos hinein ist sehr angenehm und fühlt sich zunächst unglaublich gut an. Doch dann sind wir trotzdem weiter im Leben und erleben weiter den täglichen Kleinkram und fallen trotz unseres kosmischen Wesens hie und da zurück in die alten Ego-Fallen. Und gesund werden wir auch nicht wirklich. Nicht jeder kann sich jahrelang im sogenannten „Bliss“ (Glückseligkeit) halten oder diesen immer wieder hervorrufen. Erwachen kann übrigens auch als Droge gebraucht werden, und viele suchen immer weiter nach dieser entgrenzenden Erfahrung als Selbstzweck. Doch mit Gott hat all dies leider nichts zu tun. Nicht mit dem Gott der Bibel.

Ich fühlte mich nach Erwachen viele Jahre zwar sehr entpsannt, jedoch auch wie lebendig gestorben, fast wie ein Automat, der halt noch funktioniert, aber eigentlich nicht mehr wirklich da ist. Doch wem dient es denn wirklich, wenn ich ausgeschaltet bin? Ich bin ausgeschaltet für Gott, das ist der Effekt davon! Und wer will das, wer hat ein Interesse daran? Wer gaukelt mir all die tollen Theorien vor, die mit dem Gott der Bibel nichts zu tun haben und behaupten, ich sei sozusagen der Kosmos in Person? Weshalb glaube ich ich sei bereits erlöst, wenn ich es doch eigentlich nicht wirklich fühlen kann? Was hindert mich daran, mich meinem echten Schöpfergott zu unterwerfen, Ihm zu vertrauen dass ER mich erlöst?

Die Erlösung kommt von einem persönlichen Gott. Nicht als ein Donnerschlag, wie wir es gerne hätten, jedoch als lebendiger Prozess eines Weges MIT GOTT Tag für Tag. Mein Leben ist so viel reicher geworden durch IHN. Dieses Gefühl tot zu sein blieb noch eine lange Weile. Doch irgendwann hatte ich die Nase voll davon und bat Gott, mir das wieder zu nehmen. Es dauerte eine Zehntelsekunde, es brauchte nur meine Entscheidung und meine Bitte darum, und dieses Gefühl des Totseins war verschwunden. Es kam nie zurück!

Erwachen aus biblischer Sicht

Erwachen/Erleuchtung erleben wir als Geschenk, doch das Geschenk ist in meinen Augen ein trojanisches Pferd.

Erwachen/Erleuchtung geschieht uns ohne jeden Glauben an den Gott der Bibel, auch ohne jeden Glauben an den Jesus der Bibel – das allein sollte schon misstrauisch machen. Erwachen gibt es ohne eine Entscheidung für Gott, ohne Umkehr und Reue, ohne die Erkenntnis, dass wir Gott für unser Leben brauchen, dass wir von Ihm abhängig sind, ohne Taufe und ohne Lebensübergabe.

So können wir bleiben wie wir sind, und damit bleiben wir auf dem eigenen Thron. Aber wir erleben nicht das was Gott für uns vorgesehen hat, was Er uns schenken möchte: Seine unendliche Liebe, Sein Herz für uns, Seine offenen Arme, Seine Wege, Seine Fürsorge, Seine Beziehung mit uns.

Nebenbei bietet die Bibel eine Fülle an Vorschlägen, wie Menschen wirklich gut – mit Gott – miteinander leben können und sollen. Das Buch der Liebe, das den Anderen höher schätzt als sich selbst könnte die Welt retten, wenn die Menschen sich nach ihm richten würden. Wer sich im Sinne der Urgemeinde ganz auf Gott einlässt, wird verändert werden – genau in die Richtung, wie es uns Jesus vorgelebt hat und vorgeschlagen hat. Doch er ist damit nicht alleine, denn die Nachfolge ist immer auch eine Sache von Gemeinschaft mit Anderen, die ebenfalls diesen Weg gehen. Hier findet man Austausch, Rat und Hilfe, hier ist es aus mit der Einsamkeit, aber auch mit dem ewigen „Mir… meiner…, mich…“.

Dieser Weg ist herausfordernd, ist aber auch sehr, sehr befriedigend. Wenn Gott jeden Tag dein Herz berührt, weil du Ihn anbetest, Ihn einlädst, Ihn fragst, dich ausrichtest… – wie wunderbar ist das? Niemals würde ich das mit der kosmischen Weite eintauschen, die ja ohnehin immer da ist und mir gar nicht verloren geht… Ich bin ja jetzt reicher als zuvor…. beschenkt, geliebt und geborgen.

Bilder: Von Pixelio.de – 630261 von Didi01 (Wesen der Finsternis) 737374 von Kurt Michel (Schienen), 365712 von Tokamuvi (Thron), 330068 von M. Großmann (troj. Pferd)

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Die meisten Christen geben sich damit zufrieden, an Jesus Christus zu glauben, Sonntags in die Kirche oder in die Gemeinde zu gehen, sich ein bisschen sozial zu engagieren, um ihrem Glauben Ausdruck zu verleihen. Das ist schön und ehrenwert, doch es ist etwas fundamental anderes, wenn man sich dazu entscheidet, Jesus Christus wirklich nachzufolgen.

Nachfolge ist das, was die Apostel machten, was die Jünger taten und die ersten Christen in den ersten Gemeinden. Es ist das wovon Paulus sprach und wozu er die Menschen in seinen Briefen unermüdlich ermahnte.
Es genügte nicht, einfach nur zu glauben, sondern der Glaube sollte sich ganz konkret im Leben und in den Taten und in den Beziehungen untereinander ausdrücken.

Die Liebe, die Jesus uns vorgelebt hat, seine Güte, seine unendliche Vergebungsbereitschaft, Seine Wahrheitsliebe, Menschenliebe, Seine Authentizität und auch Autorität – all das sind Eigenschaften, die auch wir leben dürfen und leben sollen – jedoch nicht auf unser Ego aufgebaut, das sein Leben zumeist ohne einen Gott verbracht hat, sondern auf die innige Beziehung zu Jesus Christus und dem Vater aufgebaut.
Jesus Christus hat uns versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage“. Er lebt, Er ist real, Er ist da, erreichbar. Und Er liebt es, uns zu lieben, uns zu führen, uns den Weg zu zeigen zu einem echten Leben in Liebe.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – das ist nicht einfach umzusetzen. Man kann daran verzweifeln, an seinem eigenen Egoismus, an seiner eigenen Gier, an all diesen Mustern, die es verhindern wollen, dass wir ein wirklich gutes Leben führen können.
Ich habe mich entschieden, Jesus wirklich nachzufolgen, und genau deshalb bin ich nicht in der Kirche. Mein Eindruck ist, dass man dort nicht Nachfolge lebt und nicht leben kann, da die Strukturen an sich das schon verhindern.
Es gibt viele Menschen, die Jesus nachfolgen wollen und sich in der Kirche nicht wirklich wohl fühlen. Und dazu möchte ich sagen: es gibt viele, die sich zusammentun und dies außerhalb der Kirche verwirklichen.

Ein Leben im Abgleich mit IHM….

Es gibt eine ganze Bewegung, die im Stillen, ja sozusagen im Untergrund daran arbeitet, ein Leben nach den Prinzipien der Urgemeinde, nach dem Prinzipien von Jesus Christus zu führen. Ein Leben, das ein Miteinander bedeutet, ein Füreinander und gleichzeitig ein Leben in Wahrheit, ein Leben in der Hinwendung an Jesus und im ständigen Abgleich mit Ihm.

Es ist möglich, sich von Ihm so verändern zu lassen, dass Menschen, die früher isoliert, einsam und egoistisch waren, die Familien und Gruppen nicht ausstehen konnten, weil sie schwere Erfahrungen damit gemacht haben, dass diese Menschen unter der Leitung von Jesus Christus, sowie in der Gemeinschaft mit anderen Menschen, die Jesus ebenfalls nachfolgen, eines Tages fähig werden, sich nicht nur ins soziale Gefüge einer Gruppe und Familie einzuleben, sondern auch wirklich sich gegenseitig zu lieben, zu vergeben, zu helfen, füreinander einzuspringen und einzustehen.

Es ist das Ziel, genauso zu werden wie Jesus Christus war und ist, genauso liebend, genauso vergebend, genauso sanft, aber auch genauso aufrecht, wahr und authentisch und vor Allem: genauso bezogen auf Gott. Und das muss man nicht aus eigener Kraft heraus schaffen, sondern Gott hilft uns dabei. Er verändert uns, Er schleift uns, Er erzieht uns auch.

Rebellion und Stolz

Das ist nicht immer leicht. Es kann sehr schwere Phasen geben, in denen das alte gottlose Ego alles daran setzt, nicht sterben zu müssen. Zeiten, in denen der Stolz groß wird, in denen Rebellion die Führung übernimmt, Zeiten in denen man sich einfach weigern will, mitzuspielen. Eine geistliche Familie ist ein Schleifstein. In einer geistlichen Familie gibt es – wie überall sonst auch) jede menge Reibungspunkte und viele Gründe, sich über Andere aufzuregen, sie abzulehnen, sie zu verurteilen, sich mit ihnen anzulegen etc. Der Unterschied zu anderen Gruppen ist der, dass alle verbunden sind durch die Liebe zu dieser einen Person: Jesus Christus. Er bildet den Punkt, das Ziel, Er ist der König, dem alle dienen wollen – doch nicht immer kann man das.

Die lange Leine

Solche Phasen von Rebellion, ja von Wut, Ärger und Hass lassen sich nicht abkürzen, man muss da einfach durch – im Vertrauen auf Ihn und darauf, dass es uns letztlich dienen wird. Jesus lässt uns dann an der langen Leine laufen und gestattet, dass wir herum schnuppern und andere Wege erkunden. „Schau dir nur alles an“, sagt Er. Doch je länger die Leine wird, je länger es dauert, um so weiter entfernen wir uns von Jesus, und ein schmerzliches Vermissen macht sich in deinem Herzen breit… Irgendwie geht die Nähe, die vorher da war, abhanden. Du kannst deinem Egoismus frönen, deinen Stolz pflegen, deine Arroganz sich ausleben lassen… doch du spürst mehr und mehr, dass hier etwas sehr schief läuft.

Alles hat Auswirkungen

Es kann dann alle möglichen Symptome geben, denn Gott lässt es dann zu, dass wir von der dunklen Seite wieder angetastet werden – wir selbst öffnen die Türen dazu durch unser Denken und Verhalten, ohne es zunächst zu merken. Doch je mehr wir Symptome wahr nehmen, wie z.B. schlechte Träume, negative Erlebnisse, Unfälle oder auch wieder Krankheiten, Schmerzen, vielleicht Schlafstörungen oder plötzlich wieder aufflackernde Depressionen – wenn unsere alten Probleme wieder kommen merken wir, dass wir uns weg von unserem Herrn und König bewegt haben.

Es zeigt sich, dass wir alleine nicht weiter kommen. Egoismus isoliert, er hält die Menschen von uns fern, wir selbst halten uns fern und sind in unserem Turm des Stolzes einsam und bitter allein. Wer darin bleibt, darin erstarrt und nicht aus seinen inneren Vorwürfen an Menschen oder Gott oder das Leben heraus findet, ist verloren für Gott. „Gott widersteht den Hochmütigen“ – das ist wahr!

Rückkehr ist heilsam

Doch sobald du dich besinnst, sobald du dich umentscheidest, sobald du dich aufrichtest, sobald du deinem alten Fleisch, deinen alten Mustern sowie eventuellen den dämonischen Angriffen (in Form von negativen, selbstzerstörerischen oder vorwurfsvollen Gedanken und Gefühlen) die Stirn bietest und proklamierst, wer und was du eigentlich bist – nämlich ein Kind des Allerhöchsten, eine Tochter, ein Sohn Gottes, eine Königstochte/Königessohn, sobald du dir deiner Reinheit und Autorität in Jesus Christus bewusst wirst und sie laut proklamierst und als Waffe benutzt und dich entgegen all dem was deine Gefühle wollen dich trotzdem FÜR VERGEBUNG UND LIEBE entscheidest – geschieht der Quantensprung:
Plötzlich fällt das ganze Kunstgebäude aus Negativität und Rebellion in sich zusammen, die Mauern um dich her stürzen ein, du bist plötzlich wieder offen und wohlgesonnen, du spürst wieder Liebe, Jesus ist wieder da, du kannst dich wieder voller Vertrauen an ihn wenden und stehst dir nicht mehr selbst im Wege… welche Freude…

Du kannst die Menschen wieder lieben, für sie beten, auch deine ehemaligen Widersacher, deine Lieblingsfeinde sehen für dich wieder ganz anders aus, ja du weißt wieder, hey, das sind ja auch nur Menschen, und niemand hat dich mit Absicht verletzt! Und so liegt man sich wieder in den Armen, bitten um Vergebung und weint, weil Jesus mitten drin ist und sich so wunderbar auswirkt!
Wenn Menschen wieder aufeinander zugehen, ist Jesus mittendrin. Wo Vergebung herrscht und man sich die Hände reicht, da legt Jesus seine Hand noch drauf.

Dieses Menschenbild, das Jesus vorgelebt hat, ist das Ideal für das soziale Gefüge der Menschen, und es ist nicht nur ein Ideal, sondern es ist tatsächlich möglich, das zu leben und sich dahin zu entwickeln. Mit Seiner Hilfe!

Ich habe gerade eine solche Phase der Rebellion hinter mir, und ich weiß wovon ich rede. Es war auch nicht die erste. Ohne Jesus zu leben ist ein armes Leben, es fehlt ihm das Wichtigste: die Liebe, die wir in Gott füreinander haben dürfen. Menschliche Liebe ist immer auch egoistisch. Die Liebe in Gott nicht.

Fotos: Pixelio – 607428 M. Ottersbac/674993 Romelia

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Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden!“ Markus 11, 24

Mit keiner spirituellen Praxis, unter keinem anderen Meister, Guru oder Gott erlebte ich jemals so viele erstaunliche Dinge wie ich sie jetzt durch Beten mit dem Schöpfer-Gott der Bibel erlebe. „Bittet so wird euch gegeben“, das ist keine leere Floskel, jedoch in einem ganz anderen Sinne als der so bekannte „Bestellservice beim Universum“. Es geht nicht um materielle Dinge, obwohl die durchaus auch kommen können. Es geht viel mehr um unsere geistige Freiheit.
Was heißt das „geistige Freiheit“? Frei sein (und vor allem bleiben) von Bedrückungen, von Sorgen, von Angst, Depressionen, von Hass, Wut und Ärger – mit anderen Worten: frei von den Auswirkungen dämonischer Einflüsterungen.
Als Königstochter, also als wahrhaftige Tochter des Königs eines himmlischen Königreiches, angenommen und geliebt als Kind des Höchsten, darf ich mit der vollen Unterstützung meines Vaters rechnen. Jesus ist auf meiner Seite, und was ich in Seinem Namen erbitte wird der Vater mir nicht verweigern – sofern es nicht Seinem Willen widerspricht.
Es geht um geistige Dinge, denn Gott ist Geist.

Wenn ich früher hilflos ausgeliefert war, wenn Menschen ihre negativen Energien auf mir oder bei mir zu Hause ab luden, so brauche ich heute nur das Aufmerken auf das was gerade geschieht und dann ein Gebet, und schon ist die Luft wieder sauber. Wenn ich in Jesu Namen einen Schutzraum um meine Wohnung proklamiere, so erlebe ich, wie aus meinem Kopf heraus ein geistiger Fächer aufgeht, der sich um alles herum legt wie feines Perlmutt, während es in meinem Kopf heftig kribbelt (so war es gerade heute, es ist nicht immer gleich). Danach sind Bedrückungen weg, die mich zuvor belasteten, und ich kann wieder frei durchatmen. Statt der Bedrückung ist da eine heilige Anwesenheit, ein Duft von Freiheit und Liebe, alles scheint heller und ist mir freundlich gesinnt.
Diese Dinge gehören zum größten Schatz, den ich in meiner geistigen Familie von meinen Mentoren geschenkt bekam.
Wenn ich merke, wie ich mich in düsteren Gedanken verliere, immer die gleichen Probleme wälze, mich als Opfer fühle, hilflos und hoffnungslos werde, wenn ich mir plötzlich nichts mehr zutraue, den Mut verliere, Angst bekomme vor Menschen oder Situationen – all das wird oft dämonisch in uns hinein gespiegelt, und ein wirklich wiedergeborener Christ muss sich dem nicht beugen.

Ich habe die größte Macht des Universums auf meiner Seite, und ich bin in Jesus Christus ein neuer Mensch geworden. Es gibt Gebete, die sehr machtvoll sind und jeden Dämon spürbar in die Flucht schlagen. Und unmittelbar danach sehe ich wieder diese Helligkeit, atme diese Freiheit, dann ziehen wieder Frieden ein und Freude, Lebensfreude.

Bild von Milada Vigerova auf Pixabay

Die größte Macht in meinem Leben haben Gebete und Entscheidungen. Denn es ist immer wieder notwendig, mich FÜR Gott und gegen den alten Menschen zu entscheiden. So lebe ich angebunden an IHN, in Freude ausgeliefert an den, der mich gemacht hat und nur mein Bestes will.

Unkenrufe aus dem Off

Ich habe diese immer gleichen Sprüche so satt: „Ja warum lässt Gott denn all das Leid auf der Welt zu?“ So viele Menschen hassen Gott, weil sie glauben, Er sein ein Marionettenspieler und merken dabei nicht, wer eigentlich wirklich mit ihnen Marionetten spielt (satan). Gott ist kein Marionettenspieler. Das ist eine Lüge und ein völlig falsches Bild. Gott ist sehr respektvoll! Wir haben uns diesen ganzen Müll auf diesem Planeten schon selbst zuzuschreiben. Wir haben falsch gewählt, falsch entschieden, immer wieder. Hier auf dieser wunderschönen Erde, die gerade zugrunde geht, regiert als Gott der Mammon und nicht der Schöpfer. Und Gott lässt es zu, weil er unseren freien Willen respektiert.

Handeln ohne Verantwortung

Denn der freie Wille ist das was in uns Gott-ähnlich ist!!!!!! ER hat ihn in uns hinein gelegt, und deshalb stehen wir Menschen in der Schöpfung an höchster Stelle, ja sogar über den Engeln.
Was ist das für ein Schwachsinn, zu glauben, Gott spiele Marionetten???? Wir sind hier kein Puppentheater! Wir sind Menschen, die Verantwortung haben, jeden Tag, jede Minute, Sekunde, immer wieder treffen wir, jeder einzelne von uns, Entscheidungen. Und wir glauben, das soll sich bitte, bitte nicht auswirken??? Bitte, bitte, soll doch Gott all das weg nehmen, was wir versaut haben? Was ist das für eine Einstellung? Wir glauben an Gott gerade nur dann, wenn wir Ihn brauchen, ansonsten ist Er uns sch….egal!
Wir trampeln auf diesem Planeten herum, ja wir trampeln aufeinander herum, wir beuten Menschen aus für unseren Reichtum, sie sind uns egal, Hauptsache wir müssen es nicht sehen wie schlecht es vielen geht… Wir schicken unseren Müll in arme Länder, vergiften dort die Menschen, nehmen ihnen das Wasser weg… Wir sind rücksichtslos gegeneinander, gnadenlos und egoistisch. Wir haben ein riesiges Ego, das keinen Gott und keine Grenzen kennt.
Der zweite Gott neben Geld ist der Sex, Attraktivität, totale Freizügigkeit auf allen Ebenen, Hemmungslosigkeit, wir nehmen uns was wir wollen – auch auf diesem Gebiet und scheren uns nicht um die Folgen.

Uns fehlt jede Führung, wir halten uns an kein göttliches Gesetz, und wir überhören geflissentlich die inneren Gesetze, die Gott in uns hinein gelegt hat. Schamlos tun wir alles das, was Gott hasst.
Ja, Gott hasst diese Dinge!

Der Mensch – ein wunderbares Wesen

Der Mensch hat eigentlich eine wunderbare Natur. Sie entspringt ja der schönen Natur, die wir (sofern sie noch existiert) um uns herum sehen, wenn wir im Wald sind, den Vögeln zuschauen, oder von einem Berg herab schauen auf die Schönheit dieser Welt. So schön könnten wir auch sein! So schön sind wir gedacht! So schön sind wir geplant! So schön möchte uns Gott wieder machen. Doch ohne unsere Entscheidung wird das nichts werden. Es wird auch nichts werden, wenn wir uns entscheiden und trotzdem mit all dem weiter machen wollen. Es braucht schon einen tiefgreifenden Wechsel und eine Umkehr.

Die Wahl ist die: Entweder Gott oder die Welt.

So sieht’s aus. Die gute Nachricht ist: wer sich für Gott entscheidet wird dann von Ihm auf diesem Weg unterstützt. Es wird leicht, die Welt sein zu lassen, sich mehr und mehr an die Gebote zu halten, denn sie sind FÜR uns und nicht gegen uns gemacht. Je reiner dein Gewissen wird, umso leichter und besser fühlst du dich. Es wird leicht, nicht mehr zu lügen, es wird leicht, sich zu zügeln, es wird leicht, aus Hass in Liebe umzuschwenken – denn Gott schenkt uns nicht nur, dass wir es wollen, Er schenkt auch, dass wir es vollbringen.

Wir müssen all das nicht aus eigener Kraft, sondern wir dürfen bitten, dass es uns geschenkt wird. Bittet, so wird euch gegeben – auch hier. Ich bete inzwischen nahezu den ganzen Tag. Entweder ich bedanke mich, oder ich bitte um etwas, oder ich proklamiere eine geistige Realität, oder ich kämpfe gegen Dämonen oder mein eigenes Fleisch (Muster, die noch da sind), oder ich lobe meinen wunderbaren Gott. In allem bin ich geführt vom Heiligen Geist. Er sagt mir, was gerade wichtig ist.

Und täglich gibt es Staunen, unfassbare Geschehnisse, auch im ganz Kleinen. Was auch immer ich bitte, es geschieht. Oft sehr schnell, manchmal dauert es länger. Bin ich jedoch wieder auf Abwegen, entferne ich mich von meinem Gott, vergesse ich Ihn gar und treffe die falschen Entscheidungen, so ist Er auch nicht mehr so freigiebig, denn ich habe mich dann eventuell wider dunkleren Kanälen geöffnet, die sich unmittelbar auf den Weg machen, um mich zu drücken und zu quälen. Die Zusammenhänge liegen für mich immer auf der Hand. Da ich meinen Vater liebe, kehre ich meist sehr schnell zurück.

Freiwillige vor

Nun könnte man einwenden, dann möchte Gott ja doch Marionetten… Wirklich? Nein, er wünscht sich Freiwillige! Er wünscht sich Menschen, die Ihn achten als das was Er ist, als der der Er ist: der Schöpfer dieser Welt. Heilig, herrlich, untadelig, mächtig, liebevoll, vergebend, freigiebig. Zu unserer Verfügung hat Er uns diese Welt gegeben, und es die Entscheidung eines jeden Einzelnen, wie wir uns in ihr verhalten.

Nach einer endgültigen Entscheidung für IHN, nach all dem was sie bezeugt (Umkehr, umfangreiche Reue, Taufe in Wasser und Heiligem Geist) erhalten wir eine neue Identität, in der uns Gott stark macht, wenn wir Ihn lassen, wenn wir uns dieser Heiligkeit endlich beugen. Wir müssen diese Stärke nicht mehr aus uns heraus schöpfen, wir dürfen schwach sein und erkennen, dass wir ohne Ihn nichts sind. Dann werden wir stark – im Herrn.

Alles, alles dürfen wir abgeben und alles, alles dürfen wir empfangen. Welche Freiheit von sich selbst!

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