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Posts Tagged ‘Gottes Wort’

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.“ Hebräer 11, 1 (Schlachter 2000)

Immer wieder höre ich von Menschen, dass sie einfach nicht an einen guten, persönlichen Gott glauben können. Die Welt sei zu schlecht, wo solle denn dieser gute Gott sein, und warum verhindert er nicht all die Gräuel und Schrecklichkeiten?

Doch was für einen Gott stellt man sich eigentlich vor, wenn man diese Fragen stellt? Anscheinend doch einen Gott, der mit uns Marionetten spielt. Aber sind wir alle hilflose, willenlose Marionetten eines Gottes, der – wenn er nur wollte all das könnte? Uns retten, die Welt retten, aus diesem Horroszenario wieder ein Paradies machen… die Menschen von Böse auf Gut umpolen, und alles wäre wieder gut?

Man schafft es nicht, an einen guten zu Gott glauben, aber an einen solchen Gott als Marionettenspieler anscheinend schon! Man hat dann aber eine Vorstellung die von satan geprägt ist und nicht von dem was wir von Gott wissen können. Was Gott wirklich IST, das steht in der Bibel (Gottes Wort).

Liest man die Bibel, insbesondere die Geschichte von Adam und Eva, so steht dort glasklar, warum Gott die Menschen einst aus dem Paradies vertrieben hat. Weil sie Ihm misstrauten, weil sie sich verführen ließen, weil sie Seinen Vorschlägen nicht gefolgt sind. Adam und Eva glaubten, genau wie die Menschen von denen ich hier spreche, auch nicht an einen guten Gott.

Was war satans (der Schlange) erster Akt? Der der Verführung und Lüge. Und was tat der Mensch? Er glaubte ihm mehr als Gott und folgte nicht Gottes Ratschlägen sondern den Lügen der Schlange. Genauso ist es noch heute. Erst daraufhin trieb Gott die Menschen aus dem Paradies. Sie hatten gewählt, dem Schöpfer zu misstrauen und der Schlange zu vertrauen – in Aussicht auf einen angeblichen Vorteil (werden wie Gott).

So leicht kann man alles verspielen. Dabei ist dieser Gott so durch und durch gut! Niemand ist mehr unseres Vertrauens würdig! Er stellt Regeln auf, bzw. macht Vorschläge. Er zwingt aber nicht. Die Vorschläge dienen – wie es sich für einen guten König gehört – nur dem Besten der Geschöpfe. Sie kommen aus Seiner Liebe und wollen uns bewahren. Wir Gotteskinder sind wirkliche Kinder, die einfach nicht auf den Papa hören wollen. Diesen Vorschlägen zu folgen ist nämlich eine freiwillige Sache. Der freie Wille ist das größte Geschenk dieses Schöpfer-Gottes an uns. Ohne diesen wären wir nicht „in Seinem Bilde“.

Wir haben alsozu jedem Augenblick und immer wieder neu die Wahl. Wir können uns nicht heraus reden. Und so haben wir auch die Wahl, was wir glauben wollen und wem wir vertrauen wollen. Folgen wir den düsteren Prognosen, mit denen Dämonen uns bombadieren? Glauben wir der Dunkelheit, die wir überall sehen und die uns glauben machen will, es gäbe keine Hoffnung? Oder glauben wir dem was unsere Sehnsucht sagt, was unser Herz aus tiefsten Grunde wünscht? Und warum ziehen wir nicht die Bibel zu Rate – das Wort Gottes an uns? Es ist das gleiche Wort, auf das sich der Rabbi Jesus Christus bezog, aus dem Er oft zitierte, insbesondere wenn es darum ging, satan das Handwerk zu legen. Jesus selbst war durch Sein Leben und Sterben Ausdruck dieses Wortes, das von einem Gott der Liebe und des Lichtes spricht. Und Er selbst war und ist der „Beweis“ dafür, wozu die Liebe zu Gott den Menschen befähigen kann.

Wir sind keine Zombies, die gezwungen sind, an die übergroße Macht des Bösen in der Welt zu glauben. Nein, wir können an die weitaus größere Macht des Guten glauben und uns auf diese Seite stellen! Ein kleiner Schritt, und du bist auf der anderen Seite.

Hast du auch nur einen Funken Glauben (wie ein Senfkorn), dann entscheide dich dazu, diesen persönlichen guten Gott in dein Leben einzuladen, damit du Ihn kennen lernen kannst – indem du Ihn ansprichst. Laut, nicht nur in Gedanken. Unsere Worte werden gehört, alle! Und ganz besonders diese!

Dazu braucht es keine Übung, keine Konzentration auf den Atem, keine spezielle Körperhaltung, kein Händefalten, keine besonderen Gewänder, keine Kirchenmitgliedschaft, keine Dogmen, Riten, keine Kathedralen, Päpste, Pastoren, Gemeindeleiter, Gurus. Nur Du und Gott, ihr beide. Denn dies ist ein Gott, der sich zu den Menschen herab bewegt, wenn sie Ihn aus dem Herzen anrufen.

Es braucht nur deine Ausrichtung und einen Funken Glauben. Öffne den Mund und sprich zu Ihn. Komm raus aus deinem Kokon, aus all den hindernden Gedanken und Meinungen, Urteilen und Vorbehalten. Geh einfach mal davon aus, dass es diesen Gott gibt, dass er gut ist, und dass Er sich sehr für dich interessiert, und dass Er dich über die Maßen liebt! Und dann warte ab, ob und auf welche Art du Antwort empfängst.

Meine Gebete ändern sich. Am Anfang musste ich noch sehr viel mit Gott reden. Das tue ich immer noch. Doch inzwischen genügt in einem kurzen Moment des tiefen Vertrauens die gezielte Ausrichtung auf Ihn, im Glauben an Ihn, im Vertrauen auf Ihn, um sofort eine Antwort zu bekommen. Ein Segen, ein Göttlicher Kuss im Herzen, Eine Antwort, die schlagartig mein Herz schmelzen lässt.

Glauben ist Übungssache, Glaube kann wachsen, ja ins Unermessliche, hinein in eine absolute Sicherheit, ohne Zweifel. Gott beweist sich immer wieder und immer mehr, wenn wir in eine intensive Beziehung eintreten. Das Verrückte ist nämlich, dass Gebete keine Einbahnstraße sind, sondern sie bringen Segen zurück. Zurück zu den Menschen für die gebetet wird, aber auch zurück zu mir und dir.

Wie ein Chamäleon, dessen Zunge blitzartig vor schnellt, so schnellt dein Glaube vor dir her, rasant, quer durchs Weltall, hin zu Gott, mit Lichtgeschwindigkeit. Und er bringt immer etwas mit zurück. Göttliche Nahrung, Berührung, Erkenntnis, ein Wort, ein Satz, eine Bibelstelle für dich, ein Bild das dir alles sagt, Liebe, Weisheit – alles mögliche kann zurück kommen auf deine Ausrichtung hin. Es braucht deine Entscheidung dazu, Gott ohne irgendeine Sicherheit deinen Vertrauensvorschuss zu geben. Nicht nur einmal sondern immer wieder. Dein Vertrauen ist der Nährboden, dein Wille zur Hinwendung drückt dein Vertrauen aus, deine Worte machen es wirklich. Und so schießt du einen einen Pfeil ab, und Segen wird zurück kommen. In welcher Form auch immer.

Gehe davon aus, dass die Antwort immer eine Bereicherung ist! Und sie ist oft so überirdisch, so weise und genial, dass du kopfschüttelnd zugeben musst: sie kann nicht aus deinem Hirn entsprungen sein…

In dem Film von 2005 „Per Anhalter durch die Galaxis“ gibt es am Ende eine wunderbare Szene. Der Protagonist steigt mit Anderen zusammen in eine Art Bollerwagen auf Schienen, so etwas wie eine „Lore“ in einem Bergwerk, und kaum sind sie eingestiegen, rast der Wagen in einer Affengeschwindigkeit los. Er rast und rast in einem Wahnsinnstempo quer durchs Universum, auf einem geraden Gleis, das sich erst im Moment des Fahrens bildet. Genauso fliegt unser Gebet zu Gott, in Lichtgeschwindigkeit rast es kerzengerade zu Ihm hin, um sich in Hoffnung auf Ihn zu werfen, sich in kindlichem Vertrauen an Ihn zu heften, um dann einfach in Offenheit zu erwarten, zu sehen und zu hören was wohl geschieht.

Gebete werden gehört und auf irgendeine Weise beantwortet! Wo und wie ist nicht unsere Sache. So kann eine kleine Ursache eine große Wirkung haben. Und wie stark sich Gebete auswirken, kann jeder selbst erleben. Es geht nicht um „Bestellungen beim Universum“. Es ist kein Wunschkonzert. Wenn dein Wille aber mit dem Willen Gottes sowie mit Seinem Wort übereinstimmt, wird die Wirkung um so größer sein.

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Dieses Video passt hervorragend zu meinem letzten Beitrag: Der Gemischtwarenladen. Diese brillante, junge Frau hat die richtige Wahl getroffen und wurde geheilt!

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Sich im Nichts, im sogenannten „Nirwana“ aufzulösen ist das  höchste Ziel der meisten spirituellen Lehren und Religionen. Es ist das krasse Gegenteil zu dem was die Bibel lehrt und was auch Jesus Christus gelehrt hat.

Per Definition von (O-Ton Gott aus der Bibel) ist LEBEN das was Frucht hervor bringt und sich vermehrt. „Seid fruchtbar und mehret euch“. Dieses Fruchtbringen wird von Gott unterstützt, und wer freut sich nicht, wenn ein neues Kind geboren wurde? Es ist die nackte Freude, ein Baby anzuschauen und zu beobachten, aus welcher Reinheit es kommt und wie schön diese Reinheit ist.

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Es ist die Reinheit, die wir verloren  haben. Und der Höhepunkt dieses Verlustes ist es, wenn wir bereits im Leben sterben wollen.

Der geistliche Tod ist das, was nur einer will, der Widersacher von Gott. Damit schaltet er uns aus und macht uns unfruchtbar für Gott.

Kein Tier auf dieser Welt strebt den Tod an. Im kleinsten Ameisenhaufen, im Wespennest, überall geht es nur darum, Brut hervor zu bringen, zu pflegen und zur Reife zu führen, damit diese sich wiederum multiplizieren kann.

Multiplikation ist per se Gottes Wirken und Willen. Und Multiplikation ist auch das was Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat. Sie sollten die Lehre vom Königreich verbreiten, auf dem ganzen Erdkreis, damit möglichst viele Menschenkinder sich wieder mit Gott verbinden.

Gott selbst hat sich in uns Menschen als Seine Abbilder multipliziert. Deshalb liebt Er uns auch mehr als alles andere auf dieser Welt. Wir sind Seine Kinder.

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Und für seine Kinder will jeder nur das Beste. Man möchte seine Kinder glücklich sehen und fruchtbar. Genauso sieht Gott auch uns. Setzen wir uns jedoch hin und versuchen so still wie möglich zu sein, die Gedanken auszuschalten, im Nichts aufzugehen, dann können wir Gottes Stimme kaum mehr hören, denn Er spricht mit uns auch durch Gedanken.

Wir haben viele Stimmen im Kopf, auch Dämonen sprechen durch unsere Gedanken. Da ist es wichtig, dass wir lernen, die Geister zu unterscheiden und uns an der liebevolle Stimme von Jesus Christus zu orientieren.

Seinen Gedanken immer wieder weg zu schieben, schaltet die Dämonen nicht aus. Sie wirken weiter. Keine Trauma-Therapie, keine Technik kann die Dämonen vertreiben, einzig und allein das Gebet in Hinwendung auf Jesus Christus. Denn hier, und nur hier ist Gott im Spiel. Er braucht unsere Einladung, unseren Ruf, unsere ehrliche Hinwendung zu Ihm, um wirken zu können.

Dazu müssen wir höchst lebendig sein im Geist, lebendig und wach. Nicht unsere Impulse sprechen Gottes Stimme, sie stammen zumeist aus der Prägung unseres gottlosen Egos, das sein Leben lang ohne Gott gelebt hat und ohne Ihn durch kommen musste, weil es ihn nicht kannte.

Um Gottes Stimme von all den anderen in uns unterscheiden zu können, müssen wir Ihn besser kennen lernen, Seinen Charakter betrachten und beobachten. Und dazu ist Jesus Christus der beste Lehrmeister. So wie Er sollen auch wir werden. Wer die Bibel liest, das neue Testament, ist da klar im Vorteil.

Wie ist Sein Charakter? Er ist sanft, voller Liebe, gnadenlos authentisch, hingegeben und rücksichtslos zu sich selbst, wenn es darum geht für Seinen Vater einzutreten und Seinen Willen zu tun. Er hat keine Vorurteile und hält sich nicht an die Gesetze der Schriftgelehrten, wenn sie unsinnig sind und Gottes Willen widersprechen.

Und was ist Gottes Wille? Alles was aus der Liebe heraus geschieht, alles was Ihn mit einbindet in unser Leben, alles was dem LEBEN dient und nicht dem Tod.

Er hat uns nicht geschaffen, damit wir geistlich absterben und nur noch auf die Impulse unseres alten „Fleisches“ hören.

Natürlich wollen wir nicht leiden. Natürlich tun wir alles, um das in unserem Leben abzuschaffen. Doch uns an das Nichts hinzugeben ist das Gegenteil von dem was Gott für uns will und wollte. Das Nichts ist nicht das Leben sondern der Tod. Es ist das fahle Licht der Finsternis. Deshalb springen uns auch aus dem Nichts weiterhin Dämonen an, deshalb beherrschen uns nach wie vor Angst und Unsicherheit. Wir sind nicht die Herrscher in unserem Leben, Gott ist nicht der Herrscher in unserem Leben, wenn wir diesen Weg gehen.

„Bittet und es wird euch gegeben werden“. Das ist das was Gott will. Er möchte uns beschenken, doch wir müssen bitten, und zwar aus ganzem Herzen.

Aus dem Nichts kommen keine Geschenke. Im Nichts liegt keine Kraft. Das Nichts ist tot und unfruchtbar. Es reinigt uns nicht, es nimmt uns nicht unsere Schmerzen, es gibt uns keinen Trost, es schenkt uns keine Liebe, es macht uns nicht beziehungsfähig, in ihm liegt kein Wert. Alles was wir in das Nichts hinein interpretieren sind Projektionen. Nichts was aus dem Nichts kommt hat Kraft oder Bestand.

Diese Erde ist nicht aus Nichts gemacht, sondern aus Gottes Willen, Gottes schöpferischer Kraft und Gottes Liebe. Doch wir ehren Ihn nicht dafür. Wir danken Ihm nichts. Wir rebellieren gegen Ihn und leugnen Seine Anwesenheit und damit alles was Er uns geschenkt hat und was Er uns schenken möchte.

Er möchte uns Lebensfreude schenken, Licht und Liebe, Sicherheit in Ihm, Schutz, Trost, Versorgung, Leitung und Halt. Jesus ist noch immer da, hier und jetzt. Er sagte von sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit uns das Leben“ und: „Wo zwei oder drei von euch IN MEINEM NAMEN versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ Er war ein echter Mensch aus Fleisch und Blut und gleichzeitig erfüllt mit Gottes Willen, Gnade und Heiligkeit – von Gott ausgesendet, eine Inkarnation  Gottes auf dieser Erde. Er hinterließ uns den Heiligen Geist, in dem Er weiter wirkt und durch den Er mit uns in Verbindung treten kann, und durch den wir auch in Verbindung mit dem Vater treten können.

Dieser Heilige Geist kann nicht mit uns sprechen, wenn wir uns an das Nichts verlieren und damit unser Unbewusstes zum Führer unseres Lebens machen.

Wir haben unsere Kindschaft verloren. Und damit das Vertrauen in unseren Vater. Kannst du dir vorstellen, wie unglücklich ein Vater ist, dessen Kinder ihm nicht mehr vertrauen? Die ihn nie um Rat fragen? Die einfach ihr Ding machen und ins Verderben rennen? Die ihm nichts danken, obwohl sie alles, aber auch alles nur von und durch ihn haben? Traurig ist das. Und sehr, sehr enttäuschend. Noch dazu, wo es ein reiner und guter Vater ist, der nur das Beste für seine Kinder will.

Vaterliebe

Würden sie Ihn fragen, Er würde ihnen alles geben. Er würde ihr Leben zum Besseren wenden. Er würde die dunklen Schatten vertreiben, Er würde sie beziehungsfähig machen, gemeinschaftsfähig. Eigenschaften, die in unserer heutigen Zeit Mangelware sind. Er würde ihre Herzen öffnen füreinander und den Egoismus vertreiben.

„Das (König-)Reich Gottes ist nah herbei gekommen!“ sagte Jesus Christus. Es ist nah und nicht fern. Es findet sich nicht im Nichts, nicht im Tod, sondern nur im Leben. Dieses Leben ist eine einmalige Chance, in dieses Königreich zu gelangen, bereits während wir leben. Deshalb ist dieses Leben so unendlich kostbar. Wir sollten es nicht verschwenden, nicht vergeuden, die Zeit nicht damit vertun, es uns einfach nur gut gehen zu lassen, sonder für Gott wirken und arbeiten, für Sein Königreich.

Die Lehre von diesem Königreich ist in den Irrungen und Wirrungen der Christlichen Religionen komplett untergegangen. Kaum ein Pastor spricht davon oder versteht es überhaupt.

„Das Königreich ist nah herbei gekommen“. Gott ist der gütigste, weiseste, liebevollste König überhaupt. Und Er hat Macht und Kraft. Er möchte sie für uns einsetzen. Er möchte mit uns sprechen und von uns gehört werden.

Ja, er spricht durch die Natur, aber noch viel mehr spricht Er direkt zu uns, und Er möchte, dass wir lernen Ihn zu hören, Ihn zu verstehen und tatsächlich Seinen Willen zu tun – den auch Jesus Christus getan hat. Das können wir nur wenn wir das Leben wert schätzen, es erheben, es ehren und dafür dankbar sind.

Wirf es nicht weg, es ist Gottes Geschenk an dich.

 

 

Bildquellen: 

Pixelio ID 589321 von Christian v. R., ID 436949 von meltis, ID 676159 von sunny711

 

 

 

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Essenziell, geht an die Wurzel, führt in Richtung Befreiung!

Es genügt, bei 3’20 einzuschalten.

Ana Mendez Ferrell

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Andrew Wommack ist für mich wirklich ein Highlight. In diesem Video ist im Prinzip alles enthalten. Hier findet sich nicht nur die essenzielle Bedeutung von Sünde und Schuld – diese beiden Begriffe, die so viele Menschen von Gott durch die Deutungen der Kirchen abhalten, sondern auch, welche Arroganz darin steckt, wenn man glaubt selbst Gott zu sein.

Ich habe das jahrelang geglaubt. Ich hielt mich für Gott – in gewisser Weise. Die Folge davon ist, dass man jeden Halt verliert, denn man kann sich nur an sich selber halten. Die Folgen sind individuell verschieden, bei vielen Menschen entstehen Arroganz und Selbstgerechtigkeit.

All die Jahre über, in denen ich in mich in Kreisen von „Erwachten“ bewegte, gab es in mir immer wieder Zweifel. Ich stellte fest, dass das Erwachen aus keinem einen besseren Menschen gemacht hatte, auch nicht aus mir. Ich stellte fest, dass Muster und Empfindlichkeiten nicht dadurch verschwunden waren, dass man sich in der Weite und dem Sein aufgelöst hatte. Im Gegenteil verwandelten sich manche Menschen danach in recht unangenehme Zeitgenossen, die zum Fremdschämen einluden.

Woran liegt es, dass es so arrogant und selbstgerecht macht? Weil man sich vor nichts und niemandem mehr niederwerfen kann. Weil es nichts mehr gibt, was größer ist als man selber (in seiner Entgrenztheit). Weil es niemanden gibt, der einen gnädig annehmen und auffangen kann, der einen bedingungslos lieben kann. Man bildet sich selbst ein, bedingungslose Liebe zu sein und verkennt dabei, dass dies eine Lüge ist, mit der man sich einlullt.

Wenn ich etwas in den Monaten seit meiner Taufe und Hingabe an Jesus Christus gelernt habe, dann ist es das: Wir lernen nur durch Demut und durch das Anerkennen unserer Schwächen vor Gott. Gott hat erst dann die Möglichkeit, uns zu heilen, wenn wir einsehen, dass wir uns selbst nicht heilen können. Er kann uns nur dann seine Liebe geben, wenn wir uns niedrig machen, um sie empfangen zu können. Ein Glas kann nur dann gefüllt werden, wenn es leer ist. Ein volles Glas kann nicht mehr gefüllt werden. Gott kann uns seine Liebe nur zeigen, wenn wir unsere Unvollkommenheit eingestehen vor Ihm. Er kann nur jemanden erheben, der sich gebeugt hat. Und er erhebt ihn! Darin zeigt er seine große Liebe. Er lässt Dich nicht im Staub liegen, sondern er schüttet dann sein Füllhorn aus und badet Dich in Licht und Frieden.

Sehr schön finde ich die Worte „Barmherzigkeit“ und „Erbarmen“. Wikipedia

Dieses Video von Andrew Wommack wird für mich richtig spannend ab der 16.ten Minute, wo es um jemanden geht, der glaubt selbst Gott zu sein.

Ich möchte noch ein Wort zum Thema Nondualität versus Dualität sagen. In den Erwachtenkreisen wird die Nondualität gefeiert, und die Dualität als „Traum“ betrachtet. Wir können jedoch nicht ohne Dualität miteinander in Beziehung treten. Weder wir Menschen untereinander noch mit Gott. Wir brauchen die Dualität um uns zu entwickeln. Die Dualität abzuwerten, in der Überzeugung mit der Nondualität am Ende angekommen zu sein, beendet jede Entwicklung, lähmt uns und beraubt uns unserer Lebendigkeit und Hoffnung. Es beraubt uns des Glaubens.

Gott aber ist Glaube, Liebe und Hoffnung. Also was geschieht durch das Erwachen? Es beraubt uns komplett. Wir sind lebendig gestorben, im arroganten Glauben, angekommen zu sein und alles bereits zu wissen. Es raubt uns Gott.

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Das Gottesbild, das mir als evangelisch aufgewachsenem Mädchen vermittelt wurde, war mir nie wirklich einleuchtend. Ganz große Zweifel kamen mir mit ca. 18 Jahren, als eine Freundin von mir tödlich verunglückte. Die Antwort der damaligen Pastorin war: „Gott kann tun was er will, und er hat sie einfach zu sich geholt.“ Dieses Geschehen und das was ich von den Antworten der Kirche wusste, hat mich dazu gebracht, so schnell wie möglich aus der Kirche auszutreten. Und so ist es bis heute geblieben.

In den Jahren danach erlebte ich mein Leben als extrem sinnlos. Ich hatte keinen Gott mehr, keinen Glauben mehr und kein Vertrauen in das Leben. Als ich dann irgendwann auf die spirituelle Sichtweise Gottes stieß, nämlich dass Gott erfahrbar sei und in jedem Menschen als Göttlicher Kern wohne, war ich begeistert, und von da an war meine Suche nach diesem Erleben von Gott geboren. Ich wollte Erleuchtung erlangen, mit Gott verschmelzen, Ihn erfahren, mit Ihm eins sein. Es folgten 26 Jahre der Meditation, des Lesens, des Erforschens meiner selbst, des Nachsinnens und Rätselratens. Ich schnupperte in viele Richtungen hinein, das Thema Heilung faszinierte mich, doch immer zogen mich die Menschen an, die Jesus Christus in ihre Lehre mit einbanden.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich suchte bis ich am Rand der Erschöpfung war. Das Burnout kam zum Einen weil ich nicht das fand was ich suchte, zum Anderen weil meine Lebensumstände mich über viele Jahre psychisch und körperlich extrem forderten. Und an diesem Punkt ließ ich die Suche enttäuscht fallen. Das völlige Aufgebens allen Suchens und Strebens ließ mich auf meinen „Grund“ fallen und da erlebte ich das was man „Erwachen“ nennt. Ich fiel und wurde aufgefangen von der endlosen Weite des Seins. Ich fand kein Ich mehr – und ganz offensichtlich war dieses Sein das was man mit dem Wort „Gott“ bezeichnen konnte.

Der Gott aus der Bibel blieb mir all die Jahre ein Rätsel, und ich konnte nur die spirituelle Deutung von Ihm wirklich akzeptieren. Doch trotz einiger wunderschönen Segnungen des Erwachens geriet ich in den 10 Jahren danach in einen schlimmeren Abwärtsstrudel denn je – und kam schließlich an einen Punkt an dem ich das Gefühl hatte zu sterben, wenn ich so weiter lebe. Gewisse Umstände, auf die ich vielleicht in einem späteren Beitrag eingehen werde, brachten mich dazu, mich mit dem „Bösen“ auseinanderzusetzen und mit dem, der die Menschen davon heilen kann: Jesus Christus. Denn ich suchte nach der Heilung, die mir das Erwachen nicht hatte geben können.

Und ich fand Heilung durch Gebet zu Jesus Christus, durch die innige Hinwendung zu Ihm.  Er, den ich jetzt jedoch nicht mehr als Teil von mir ansah, sondern als ein Gegenüber, das ich nicht sehen kann. Und ich spürte die Wirkung! Doch nach wie vor war mir die Bibel kryptisch und unverständlich, und ich bekam so vieles Widersprüchliches aus altem und neuem Testament einfach nicht übereinander. Einerseits spürte ich Gottes Gnade durch meine Heilung durch Jesus Christus, andererseits war mir der Christliche, der biblische Glaube äußerst fremd und suspekt.

Ich möchte hier ein Video von Andrew Wommack vorstellen, der sich hier mit der wahren Natur des biblischen Gottes beschäftigt, denn ich finde spannend und faszinierend, wie er seine Sicht darstellt. Es ist eine Sichtweise, die sich mir erschließt und die ich übernehmen kann – die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man überhaupt an einen Gott glauben kann, einen Gott der ein liebevolles, gütiges Wesen ist und sich nichts sehnlicher wünscht, als mit uns Menschen in Beziehung zu treten – auf der Basis einer Entscheidung von uns, aus unserem freien Willen heraus.

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Gottes Wort – die Bibel – ist völlig aus der Mode gekommen. Nicht nur aus der Mode, es mutet regelrecht antiquarisch an, wenn Menschen aus der Bibel zitieren oder behaupten, die Bibel sei tatsächlich Gottes Wort. Vermutlich liegt es daran, dass die Instanz, die standardmäßig aus der Bibel zitiert, die Kirche ist. Doch Kirche ist nicht das Gleiche wie Religion (lat.: religio = Anbindung, Rückbindung). Vielmehr hält die Kirche durch ihre verknöcherten Strukturen und ihre leeren Rituale viele Menschen von der wahren Religion und dem Finden des lebendigen Gottes ab. Auch in meinem Leben war das so.

Da man aber doch irgendwie spürt, dass die Bibel große Wahrheiten enthält, hangelt man sich an spirituellen oder esoterischen Lehren entlang, wendet sich anderen Religionen zu und greift sich einige Aussagen aus der Bibel heraus, die man dann in seinem Sinne auslegt, so dass sie in das spirituelle Weltbild passen. So entsteht ein heilloses Kuddelmuddel aus diverse Heilslehren, die sich alle Jesus Christus auf irgendeine Art zu eigen gemacht haben, ihn jedoch niemals wörtlich nehmen.

Wenn jedoch die Bibel wirklich Gottes Wort ist – sollte man sie nicht ganz besonders dann wörtlich nehmen?

Das Neue Testament, insbesondere alles was nach Jesu Auferstehung geschehen und geschildert ist, sowie die Apostelgeschichte und die Briefe enthalten wörtliche Anweisungen und zeigen welche Voraussetzungen es braucht, damit wir Gott nahe, sehr nahe kommen können, damit wir in eine lebendige Beziehung zu Ihm kommen. Und sie enthalten Verheißungen, Aussichten auf das was wir an Segnungen erhalten, wenn wir ihnen folgen.

In der Kirche wird nicht gelehrt, wie wir diesen Anweisungen folgen und Gott finden können, denn die Kirche ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und mit der Erhaltung ihrer Organisation. Sie hat gar kein ehrliches Interesse daran, Menschen zu Gott zu führen, denn sie ist sich Selbstzweck. Man könnte auch sagen, sie hat ein riesen Ego, das sie füttert, anstatt sich Gott hinzugeben. Sie hat keinen Bezug mehr zum Menschen und legt die Bibel in ihrem Sinne aus, sie hält damit mehr Menschen ab als dass sie sie zu Gott hin zieht.

Und doch sind wir gezogen, so sehr gezogen von unserer Sehnsucht nach Glück und Erfüllung, nach wahrem Leben, nach Freude, Frieden und Harmonie. Diese Sehnsucht ist es in uns, die auch eine Verheißung ist, und alles was diese Sehnsucht tötet ist nicht von Gott.

Der Gott der Bibel ist der Schöpfergott, der Gott des Lebens. LEBEN bezeichnet in der Bibel alles was Samen trägt und Frucht bringt. Lebendig sein an sich ist pure Freude, ist Frieden, ist Harmonie. Lebendig sein ist etwas ganz anderes, ist so viel mehr als das, was in der Spiritualität als SEIN verherrlicht wird. Es ist viel mehr als einfach nur vorhanden zu sein wie ein Fels vorhanden ist.

In der Bibel wird das LEBEN gefeiert, das Lebendigsein.

 Bibel

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