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Posts Tagged ‘Gott Vater’

Heute sah ich ein Video, indem eine Frau die Frage stellte, ob Meditation möglicherweise weniger emphatisch macht. Es gab Stimmen dagegen, aber auch dafür. Um die Empathie-Fähigkeit zu erhalten oder zu steigern wurde die „Liebende-Güte-Meditation“ empfohlen, da sie auch andere Menschen mit einschließt.

Auch ich habe diese Meditationsform eine Weile geübt, als ich noch auf dem spirituellen Weg war. Zunächst hat man sich selbst im Fokus und versucht, mit Hilfe von gewissen Techniken in eine Haltung der Liebe zu kommen. Man stellt sich eine glückliche Situation vor, bis man das Gefühl richtig spüren kann, dann wünscht man sich selbst Glück, Frieden und Zufriedenheit. Ist man an diesem Punkt, so dehnt man das auch auf andere Menschen aus. Das klingt erst mal gut – sofern man davon ausgeht, dass man sich selbst und Andere glücklich machen kann. Ist das so? Kann man das? In meinem Leben hat das nie funktioniert.

Was mir sofort in den Kopf schoss war die Tatsache, dass man sich hier an die Stelle Gottes setzt. Man glaubt, alles selbst in der Hand zu haben. Man produziert aus seiner eigener Kraft heraus Gefühle, projiziert sie aus eigener Kraft auf sich selbst und dann aus eigener Kraft auf Andere. Man ist der Überzeugung, man müsse Menschen Liebe schicken, um Gutes zu bewirken. Erst muss man diese Liebe mit Willenskraft erzeugen, dann schickt man sie mit der gleichen Willenskraft geistig weiter. Wie auch immer man meditiert, was auch immer man damit bewirken will – man hält sich selbst für den Erzeuger von Liebe, für den Sender von Liebe, man hält sich selbst für Denjenigen, der das Gute bewirkt. Man sieht sich als schöpferisch, ja als göttlich.

Verwechseln wir da nicht etwas? Wo kommt denn die Liebe her, die wir spüren können? Ist es nicht GOTT, aus dessen Liebe wir gemacht sind? Ist es nicht GOTT, der das Gute bewirkt? Ist es nicht Gott, der das Leben erhält und ständig neu bewirkt und erzeugt? Für wie unendlich wichtig halten wir uns eigentlich? Für mich ist das Hybris. Die Intention, Gutes zu bewirken, ist sicherlich richtig – doch der Weg ist falsch, weil die Haltung falsch ist. Sie ist eine Lüge, denn die Wahrheit ist: Gott tut all das – aber nur wenn Er es will, und nicht wenn wir es wollen.

Wer anfängt, den wahren, echten Gott zu schmecken, der wird nie wieder so agieren können. Nur falsche Götter leiten zu solchem Handeln an. Alles, was das gottlose Ego (das Ego ohne Gott) des Menschen fördert kommt aus der falschen Richtung.

Gottes Herz

Ich durfte heute einen tiefen Blick in das Herz des Vaters tun. Das ist keine Selbstverständlichkeit, und es war das erste Mal in einer solch erschütternden Tiefe. Es hat mich so tief berührt, dass ich mich vor Tränen kaum mehr retten kann – schon seit Stunden. Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist: Da steht im alten Testament, dass Gott Noah nach der Sintflut versprochen hat, dass Er einen Bund mit der Erde und den Menschen und allen Tieren schließen möchte. Er versprach Noah, dass Er so etwas (eine solche Flut und die Vernichtung des Lebens) nie wieder tun will. Und als Zeichen dieses Bundes habe Er ein Zeichen gemacht, einen Bogen in den Wolken aufgerichtet, und wann immer ein (Regen)Bogen am Himmel erscheint, wird Er diesem Bund gedenken (1. Mose, 9, 9-17).

Regenbogen - Bund Gottes mit der Erde, den Menschen, den Tieren

Gott denkt oft an uns, denn zahllose herrliche Regenbögen erscheinen täglich, stündlich überall auf der Welt. Und wenn wir einen erleben, so können wir ihn staunend anschauen und uns sicher sein, dass Gott an diesen Bund mit uns denkt, und dass Er uns nicht vergessen hat. Das kann ein Trost für jeden sein, der sich von Gott verlassen fühlt.

Für mich ist dieser Bund, dieses Band, diese Verbindung ohnehin keine Frage, auch ohne Regenbogen. Aber diese Versicherung Gottes vor tausenden von Jahren zeugt – so sagt mein Herz – von einer unendlichen Liebe, Güte und Zugewandtheit, so dass sie mich, als ich so darüber nachsann, in einer Weise anrührte, dass ich schlagartig einen Blick in Sein Herz tun durfte. Wie sehr Er doch die Menschen liebt… Wie nah Er uns doch ist… Wie weh Ihm all das tut, was hier geschieht, was wir unseren Mitmenschen und den Tieren und der Erde antun… Und wie es Ihn traurig macht, dass sich die meisten Menschen von Ihm abgewandt haben…

Was tun wir unserem Gott Tag für Tag an? Unserem Erzeuger, unserem Schöpfer, unserem Vater? Er hat das nicht verdient. Seine Schöpfung verschmäht Ihn. Dabei tut und tat Er bereits alles, um uns zu helfen, uns zu retten… Er machte einen neuen Bund und gab Seinen Sohn – doch wer greift wirklich nach Ihm? Der Rettungsring ist für jeden Einzelnen erreichbar… doch unser Stolz lässt es nicht zu, dass wir Jemanden, dass wir einen Gott über uns akzeptieren, dass wir uns vor Ihm beugen, ja demütigen. Wir sind zu stolz, um uns in die Ordnungen Gottes zu fügen, die doch FÜR uns gemacht sind, nicht gegen uns. Gott ist das pure Gute. Dieses Gute ist so dermaßen gut, dass wir es gar nicht ermessen können. Er ist gleichzeitig absolut rein und heilig.

Wir sind vermessen

Wir Menschen sind vermessen, wenn wir glauben, alles alleine in den Griff zu bekommen, alles alleine zu können, selbst zu wissen was wir brauchen und wie wir es bekommen können. Wir benutzen die Schöpfung ohne den Schöpfer zu beachten, ohne uns mit Ihm zu synchronisieren. Wir brauchen jedoch Gottes Anleitung, Seine Hilfe, Seine Hand, Seine Liebe. Wir ignorieren Gott, wir ignorieren den, von dem wir kommen, der uns gemacht hat, und DEN, durch den, in dem und zu dem hin alles gemacht ist (Römer 11, 36).

Für Menschen, für mehr Liebe zu meditieren ist sicher gut gemeint, jedoch der falsche Ansatz und muss unwirksam bleiben, denn Gott ist nicht mit im Boot. Für Menschen zu beten ist besser, denn hier bauen wir die Beziehung zu unserem Schöpfer auf, die persönliche Beziehung. Bisher ist der Bund Gottes mit uns zumeist einseitig. Doch im Beten erwidern wir den Bund, ergreifen wir das Band zwischen uns. Es entsteht dadurch eine Beziehung von Person zu Person – auch wenn es manchem als zu simpel erscheint, Gott als Person zu bezeichnen. Er hat eine gewaltige Persönlichkeit! Und hat Er nicht selbst gesagt, dass Er uns in Seinem Bilde geschaffen hat? Ein unpersönlicher Gott wäre uns doch gar nicht ähnlich! Doch Er ist uns ähnlich, vom Wesen her. Gott hat Gedanken, Gott hat Gefühle, Gott hat Absichten, Ziele, Sehnsucht etc…

Meditieren ist eine Handlung ohne Gott – beten ist eine Handlung MIT Gott.

Ein unpersönlicher Gott ist nicht wirksam. WEN oder WAS meinen wir denn, wenn wir einen unpersönlichen Gott ansprechen? Es ist ein Widerspruch in sich, mit einem unpersönlichen Gott zu sprechen. Ein solcher Gott muss der falsche sein, weil der wahre Gott sehr persönlich ist.

Gottes Persönlichkeit

Im biblischen Vater, Seinem Sohn Jesus Christus und dem von Jesus gesandten Heiligem Geist finden wir zahlreiche Facetten von Gottes Persönlichkeit:

VaterSohnHeiliger Geist
SchöpferRetterLehrer
VaterGeliebter/BräutigamTröster
Behüter/BeschützerPartnerRatgeber
Ernährer/VersorgerHeiler/ArztFreund/Zuhörer
ErzieherTür zum VaterÜberführt von Sünde
HeiligErscheint in TräumenJesus Sprachrohr
LiebeWeg, Wahrheit, LebenÜberführt von Wahrheit
Das GuteLiebesanft
Vergibt die Sünden (Zielverfehlungen)Sanftmutsensibel
Voller GüteFriedefürstist manchmal betrübt
Spricht in TräumenWill in uns wohnenHelfer
AutoritätIst immer erreichbarWeisheit
SouveränitätHerr der Heerscharengibt Prophetie

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig… Man sieht aber, was für ein Gott uns geschaffen hat und welche Intention Er hat. Er möchte uns ins Gute führen, Er sucht Kontakt zu uns auf vielerlei Weise. Doch entdecken und kennen lernen können wir Ihn nur, wenn wir das auch wollen, wenn wir Ihn suchen und uns Seine Worte zu Herzen nehmen. Dazu braucht es eine radikale Umkehr vom Alten, auch eine Umkehr von der eigenen Wichtigkeit und Bedeutung, und eine Hinwendung zu dem was größer ist als wir: Jesus Christus, der extra für diese Mission lebte und starb, und dem Vater.

Betriebsanleitung für den Weg zu Gott

Es ist zwar krass, und man kann es kaum glauben, wenn man aus dem Humanismus kommt und viele Religionen und Philosophien kennen gelernt und ausprobiert hat – aber die Bibel ist das einzige Buch, durch das Gott durch Menschen wirklich und wahrhaftig und so klar wie möglich spricht. Es mag durchaus sein, dass auch andere Bücher Teile der Wahrheit enthalten, doch die Bibel ist überragend in ihrer Konsequenz und in ihren Ergebnissen, wenn man sie als Leitfaden nimmt, weil sie sozusagen die „Bedienungsanleitung“ enthält, wie man Gott kennen lernen, sich Ihm nähern und Ihm nahe bleiben kann, und man tatsächlich frei werden kann vom gottlosen Ego.

Das was die Spiritualität verspricht, kann sie nicht halten. Es geht nicht darum, das Ich zu verlieren, sondern die Persönlichkeitsanteile, die wir ohne Gott entwickelt haben, ohne Ihn einzubeziehen: die Selbst-Zentriertheit, die Selbst-Erhöhung, den Stolz, die Rebellion, die Bitterkeit, den Hass… So lange wir uns selbst anbeten, uns selbst für den Nabel der Welt halten, so lange wir alles selbst und alleine entscheiden wollen, so lange wir Richter spielen und selbst entscheiden, was richtig und falsch, was gut und böse ist – so lange werden wir nicht von Gott geführt, sondern von uns selbst, von unserer Seele und unserem Unbewussten – beides ist von der Dunkelheit geprägt und von ihr beeinflusst.

Nur ein guter Gott kann uns retten und uns auf einen guten Weg führen – auch wenn das unter Umständen bedeutet, dass Freunde abfallen und man zum Außenseiter wird. Es ist all das wert, denn was wir gewinnen und dafür bekommen ist: Frieden mit Gott und uns selbst, ein liebender, zugewandter Gott in uns und an unserer Seite – im Diesseits und im Jenseits – und zwar für immer.

Foto: Pixelio, ID 692727 von Dr. Klaus-Uwe Gerhardt

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Der Glaube bestimmt das Leben.

Was man glaubt entscheidet darüber, durch welche Brille man auf alles schaut. Je nachdem, was für ein Konglomerat an Überzeugungen, blau, rot, grün, schwarz oder bunt – es färbt den Blick auf die Welt und das persönliche Leben. Insofern ist das was wir glauben im wahrsten Sinne des Wortes von maßgeblicher Bedeutung, nicht nur für unser selbst, sondern auch für das der Menschen, auf die wir uns ja auswirken.

Meine alte Brille

Ich habe phasenweise unterschiedliche Glaubenssysteme für mich angenommen und ausprobiert. Daraus zimmerte ich mir ein eigenes Weltbild. Da ich an Religionen und Philosophien, als auch an nihilistischen Lehren interessiert war, sowie an Erleuchtung, Gurus, Meistern und Geistheilern und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die mein Weltbild bestätigten – war das Spektrum breit und bunt. Jesus war immer mein allerliebster „Guru“, doch in einem esoterischen Sinn. Ich glaubte nicht an den persönlichen Jesus, der heute noch lebt und mir nahe kommen möchte, sondern an einen unpersönlichen Gott.

Jesus belegte in meinem Leben zwar einen herausragenden Platz, er war jedoch einer unter vielen. Mir war nicht die Notwendigkeit bewusst, Ihm mein Leben zu übergeben, und ich war der Meinung, bereits Hingabe an meine Art von Gott zu leben. Ich kam ja ganz gut alleine klar.

Ich schaute also durch eine vielfarbige Brille aufs Leben, und versuchte, irgendwie mit dieser Brille vor den Augen Heilung zu finden, denn es ging mir oft seelisch sehr schlecht. Manchmal heilte etwas durch spirituelle Methoden, doch nicht für lange, dann kam es wieder zurück. Insbesondere emotionaler Schmerz war ein zäher Begleiter.

Als ich von der Sinnsuche völlig ausgebrannt war, landete ich im Burnout. An diesem Punkt geschah das größte Heilungs-Ereignis meines Lebens, das ich nie vergessen werde, weil es tiefgreifende Veränderungen brachte. Ich war in Frieden gefallen, ins Jetzt, auch in Befreiung von Schuld und Pflicht. Ich konnte das nach meiner damaligen Brille nur als „Erwachen“ (Satori, Erleuchtung) identifizieren. Die gute Phase hielt ein paar Jahre, doch auch hier verlor ich die Heilung sukzessive wieder.

Heute weiß ich, was der Grund war: mein Leben hatte sich nicht wirklich geändert. Ich fühlte mich zwar befreit, machte jedoch genauso weiter wie vorher. Meine Brille sagte mir, es gäbe nichts zu tun und ließ mich verharren und passiv sein. Mein Glaubenssystem sagte mir, ich sei nun angekommen, es gäbe den freien Willen nicht wirklich, und es gäbe auch nicht wirklich eine Notwendigkeit für eine neue Ausrichtung – wohin denn auch und warum? „Einfach nur sein“ war nach dem Erwachen meine Philosophie. Insofern wiederholte ich die gleichen Fehler wieder. Im Grunde regierte das Lustprinzip in meinem Leben und die Ausrichtung auf Genuss. So hat mich mein Glaube begrenzt.

Ich machte das was ich immer gemacht hatte, ich ging wieder eine Partnerschaft ein, und nach einer Weile begannen die Probleme, weil ich eigentlich alles andere als beziehungsfähig war. Ich hielt jedoch eisern an der Partnerschaft fest, weil ich der Meinung war, dies sei eine Beziehung, die Gott geschenkt hatte, und der Mann der Traummann. Es war für uns keine Frage, dass wir zusammen gehörten. Ich ließ mich auch nicht von irgendwann auftauchenden unguten Bauchgefühlen abhalten.

Es stellte sich mit der Zeit heraus, dass wir beide nicht geheilt waren, also therapierten wir aneinander herum (mein Freund war vom Fach), beschäftigten uns mit Trauma-Heilung etc, probierten so manches aus, doch statt besser wurden meine psychischen Zustände immer schlimmer. Ich bekam Depressionen, massive Schlafstörungen, schlechte Träume, chronische Entzündungen, es häuften sich plötzlich Vergiftungen durch falsches Essen und immer wieder Tieftraurigkeit.

Erst als ich irgendwann einfach nicht mehr konnte, wirklich physisch und psychisch am Boden lag dämmerte mir, dass etwas grundlegend schief lief. Zu erschreckend waren meine Albträume, sie fühlten sich so real an. Ich fühlte mich nachts bedrängt, belästigt, verlacht und verhöhnt. Ich erlebte merkwürdige Dinge, manchmal schien mir als wäre jemand im Raum oder vor der Zimmertür. Ich hörte merkwürdige Geräusche, etwas hob die Bettdecke hoch und legte sich zu mir ins Bett, berührte mich am Rücken, ekelhaft! Ich träumte Erschreckendes, befand mich halbwach plötzlich in völliger Starre, ausgeliefert. Es war mir, wie wenn Wesen mir mehr und mehr auf die Pelle rückten. Einmal konnte ich meinen Kopf minutenlang keinen Millimeter bewegen, obwohl ich all meinen Willen aufbot. Ich war schon in die abwegige Theorie verfallen, mein Kissen aus Memory-Schaum würde irgendeine mysteriöse Strahlung erzeugen oder sei irgendwie verhext. Ich recherchierte schließlich sogar nach Alien-Besuchen und passenden Verschwörungstheorien. Doch das war nicht wirklich überzeugend. Die Bedrückungen kamen immer öfter, und sie mussten ja irgendwo her kommen…

Die Wende

Zu dieser Zeit erzählte mir jemand von Jesus und führte mich zu Videos von Taufen (von „The last Reformation“). Menschen tauften Menschen in Jesu Namen, und verjagten dann ihre Dämonen. Die Bilder waren beeindruckend, wenn auch etwas gruselig. Ich glaubte an so etwas nicht und hatte da ein Negativbild von krass religiösen Priestern in schwarzen Kutten mit dicken Kreuzen um den Hals – doch die Täufer in den Videos waren jung und modern und wirkten ganz normal, offen und freundlich. Es faszinierte mich was ich sah, denn die Menschen erzählten dort auch davon, wie sehr sie die Taufe befreit habe und wie genial Jesus sei. Und schließlich fiel in einem Video ein Satz, der mich schlagartig wach machte: „Es existiert ein Krieg zwischen Gut und Böse!“

Normalerweise wäre dieser Satz bei mir durchs Raster gefallen. Doch in einem kurzen Moment durchbrach er mein Glaubenssystem wie ein Schwert. Mir wurde schlagartig klar, dass das wahr sein musste. Heute weiß ich, dass mir der Heilige Geist einen lichten Moment geschenkt hatte.

Ich ließ mein Leben Revue passieren, mit all seinen schweren Erfahrungen, üblen Träumen schon als Kind, emotionalen Abstürzen und Katastrophen als Frau, Fehlschlägen und Schmerzen in Partnerschaften, zum Teil düsteren spirituellen Erfahrungen… Und Ich wusste schlagartig, dass ich mein ganzes Leben hindurch immer wieder von Dämonen angegriffen, manipuliert und verführt worden war. Und sie kannten nur ein Ziel: mich davon abzuhalten, den wahren Gott, das wahre Licht zu finden.

Sie hatten andere Menschen dazu benutzt, sie hatten meine Verletzungen benutzt, meine Traumata und meine Schwächen. Sie hatten mich zu Menschen-Abhängigkeit verführt und ebenso Hass, Ärger und Trennungen inszeniert. Ihr Endziel war mich zu töten. Und sie hatten es schon fast geschafft, denn meine Schlafstörungen und Depressionen hatten mich ans Ende meiner Kräfte geführt. Derzeit arbeiteten sie am finalen Schlag. Und ich wusste: es kann mir nur Einer helfen: Jesus Christus.

Erste Schritte im Licht

Mein Versuch, mir in Jesu Namen selbst die Dämonen auszutreiben war beeindruckend, denn ich spürte, dass mich etwas verließ. Ich wand mich wie ein Wurm in plötzlichem Würgereiz, Husten und Gähn-Anfällen, irgendetwas wollte wie ausgespuckt werden, und dann folgte ein tiefer Frieden. Alle Gedanken hatten aufgehört. Mit dem Frieden veränderte sich die Atmosphäre im Raum, es war wie frisch gelüftet, eine ganz natürlich wirkenden Helligkeit, Heiligkeit und Klarheit zog ein, die ich in dieser besonderen Qualität noch in keiner meiner spirituellen Erfahrungen erlebt hatte. Jesus schien anwesend zu sein.

Diese Erfahrung zerstreute meine letzten Zweifel – ich wollte mich unbedingt taufen lassen. Ich suchte nach Christen, die sich außerhalb der Kirchen betätigen – denn die Kirche war für mich nicht vertrauenswürdig. Ihr Gottesbild, ihre Vergangenheit und ihre Verlogenheit haben mich schon immer abgestoßen. Und dann durchlief ich bei einigen Jesus-Nachfolgern einen 3-tägigen Prozess von Befreiung (von restlichen Dämonen) und Lebensbereinigung. Eine Therapie mit Gott, Aufarbeitung des Lebens mit Umkehr und Gebet. Meine Begleiter waren erfahrene Leute. Nach diesem Prozess mit abschließender Taufe fühlte ich mich völlig durchgeweicht, gereinigt und entlastet. Die nächtlichen Angriffe verschwanden völlig, und mein geistiges und seelisches Leben bekam eine ganz neue Ausrichtung.

Die Brille durch Jesus

Ich hatte erlebt, dass die Sache mit den Dämonen wirklich stimmte. Und in der Lebensbereinigung lernte ich – vor allem durch die Menschen, die mit mir arbeiteten – Gott auf ganz neue Weise als persönlich, real, lebendig und anwesend kennen. Diese Leute waren anders als die aus der spirituellen Szene – ganz natürlich, nicht aufgesetzt, ganz normal, spontan, lebhaft, zugewandt, mitfühlend und zu Gott hin demütig. Sie hatten sich Jesus ganz und gar unterstellt, agierten für mich spürbar unter der Führung des Heiligen Geistes. Der brachte durch ihre Fragen und Eingebungen alte Erinnerungen und Zusammenhänge ans Licht, sanft und liebevoll, so dass es ganz leicht war, meinen Stolz fallen zu lassen und vor und mit ihnen zu weinen. Ich weinte viel in diesen Tagen. So konnte ich die vergangenen Ereignisse noch einmal neu mit und vor Gott durchleben, sie betrauern und im Gebet an IHN abgeben.

Von da an war mir klar, dass der biblische Gott real war. Deshalb konnte ich endlich die Bibel nicht nur als Weisheitsbuch annehmen, sondern auch als Wegweiser. Denn die Menschen, die mit mir so uneigennützig gearbeitet hatten, bezogen sich nur auf sie. Und sie teilten ihr Wissen mit mir – ohne auch nur einen Pfennig Geld zu verlangen. Letztlich stammte all ihr Wissen aus diesem heiligen Buch und vom Hören des Heiligen Geistes. Ich spürte einfach, dass Gott in ihnen lebt und durch sie wirkt. Das Zusammensein hatte eine Qualität von Liebe und Ehrlichkeit. Obwohl es schmerzhaft war, genoss ich es, endlich Gott ganz offen, ohne Rückhalt mein Leben hinzulegen, weil dieser Gott nicht straft sondern vergibt. Ich wollte diesen Gott, genau diesen, der sie zu solchen Menschen gemacht hatte, unbedingt haben und näher kennen lernen!

Ich lernte und lerne weiter den Heiligen Geist, Jesus Stimme zu hören. Dabei lerne ich es, meine täglichen Probleme, Gedanken, Pläne mit dem Heiligen Geist zu bewegen, um zu hören, was Gott darüber denkt. So versuche ich, mein Verhalten an Ihn anzupassen und erlebe sein weises Wirken.

Gott bestätigt sich selbst durch Sein Reden, Handeln und Wirken, Er verändert alles zum Positiven. Mein Glaube ist gewachsen, je mehr ich in der Bibel lese. Ich vertraue der Bibel, weil ich den Menschen vertraue, die Jesus so positiv beeinflusst hat. Ich weiß jetzt, dass die Bibel von Menschen geschrieben, jedoch von Gott diktiert wurde – an Propheten, die Gottes Stimme hörten.

Meine früheren Götter ließen mich letztlich scheitern. Da konnte ich die alte Brille ablegen und mich neu auf Jesus ausrichten, dem Jesus, der von sich sagte, Er sei Gottes Sohn, und der auch heute noch Dämonen fliehen lässt. Er hat durch Sein Leben ein so starkes Zeugnis hinterlassen, dass sich immer mehr Menschen davon berühren lassen. Das Gute hat eine immense Anziehungskraft.

Bibel

Die Wahrheit der Bibel entblättert sich, wenn man sie mit offenen Herzen und ohne Brille liest – ohne voreingenommen zu sein. Die ehrliche Entscheidung für Gott und den Glauben (Vertrauen) verstärkt ihre Wirkung. Mein Leben hat sich mehr und mehr geordnet und ist sinnvoll und sättigend geworden. Es gibt mir tiefe Befriedigung, mich von Gott geliebt zu fühlen, mich Ihm unterzuordnen, Ihn anzubeten und zu erleben, wie Er sich im Leben täglich auswirkt und Gebete beantwortet.

Welche Auswirkungen haben meine Glaubenssätze?

Meine bunte Brille hatte diese Beziehung verhindert, denn an was ich glaube, das prägt mein Leben. Auch nicht zu glauben ist Glaube, man glaubt dann halt etwas anderes.

Vielleicht sollten wir unsere Glaubenssätze überprüfen, wie sie sich im Leben auswirken – ob sie uns in ein gutes, mitmenschliches Leben führen oder in die Passivität oder gar Einsamkeit. Wenn ich z.B. glaube: „Es gibt keinen freien Willen“, schneide ich mir die Möglichkeit ab, ihn zu benutzen, oder es wenigstens zu versuchen. Wir haben täglich neu die Entscheidungsmöglichkeit über dies oder das. Glaube ich an das Leben und meine eigene Lebendigkeit und an mein aktives Mitwirken auf dieser Erde, dann wird mich das motivieren, es macht mich lebendig. Glaube ich daran, dass ich gesteuert bin und gar nichts tun kann, bringt mich das in eine Art Lähmung und Passivität. Also ist die Frage: welcher Glaube bringt mich weiter ins Leben und welcher vielleicht in eine Art Tod?

Wir werden nicht gezwungen etwas zu glauben, sondern wir WÄHLEN was wir glauben. Glaube ist nicht unausweichlich. Wir könnten versuchen, durch Denken zu erkennen, ob wir wirklich auf einem guten Weg sind. Jesus sagte von sich: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und die Bibel ist in ihrer Ausrichtung immer FÜR das Leben und für das Gute.

Der Blick durch den biblischen Jesus hilft mir dabei, Gottes Charakter und Wirken in meinem eigenen Leben wahr zu nehmen, in all Seiner Güte und Zugewandtheit. Die Bibel ist der Fuß, den Gott auf der Erde hat, sie ist Sein Fingerabdruck, sie enthält Seinen Imprint und das was Er sich für diese Welt gedacht hat. Sie ist weise und erzählt davon, wie sehr uns Gott liebt, wie sehr Er auch von uns geliebt werden möchte, und wie wir dahin kommen könnten, ein sinnvolles Leben zu führen – zusammen mit Ihm.

Fotos: Pixelio Nr. 771743 Tim Reckmann, Nr. 447981 Tomizak, Nr. 370864 Terry U. Weller, Nr. 410177 Rieke, Nr. 723466 Reiner Sturm, Nr. 706782 Rosel Eckstein

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Bäume im  Paradies

Die beiden Bäume des Paradieses symbolisieren die Wahl, die der Mensch hat. Es ist eine Wahl zwischen Frieden und Unfrieden, zwischen Hingabe/Annahme und Rebellion, zwischen Leben und Tod. Beugen wir uns vor Gott und leben wir in Seinem Schutz und unter Seiner Führung? Ruhen wir unter dem Baum des Lebens in Seinem Schatten? Oder wollen wir selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist und uns damit in eine wilde, ungeordnete und dunkle Welt begeben, in der wir allein auf uns selbst angewiesen sind?

Es ist eine einfache Tatsache: wir sind Menschen und keine Götter. Es beweist sich immer wieder, dass wir alleine ohne Gott nicht imstande sind, eine gute Ordnung zu schaffen. Was tun wir mit der Erde, die uns anvertraut ist? Wären wir Götter, dann würde sie anders aussehen und anders behandelt werden. Die Insekten sterben, auch die Vögel sterben. Die Meere sind voller Müll, es bilden sich riesige Inseln aus Plastik.

Fisch aus Müll

Die Meeresbewohner sterben daran. Große Teile des Wassers sind radioaktiv schwer belastet durch die Fukushima-Katastrophe, an die sich heute kaum mehr jemand zu erinnern scheint. Wir Menschen sind dermaßen kurzsichtig und vor allem eins: vergesslich. Wir haben nicht das große Ganze auf dem Schirm. Auch wenn wir uns einbilden, göttlich zu sein, so ändert das keinen Funken an den Problemen dieses Planeten.

Nein, wir sind nicht göttlich, wir sind aber eine Schöpfung Gottes. Eine Schöpfung, die sich selbstständig gemacht hat und unabhängig von Ihm. Die Früchte sehen wir vor uns, auch in der Klima-Erwärmung und all ihren Folgen. Wir sind nicht imstande, eine gute Ordnung herzustellen und aufrecht zu erhalten. Regierungen reagieren in Panik, Angst-gesteuert… WER ist es eigentlich, der diese Welt in seinem Klammergriff hält? Ist das nicht der „Gott der Welt“ satan? Ist dies alles nicht die Frucht dessen, dass wir uns so weit es nur geht von unserem Schöpfer entfernt haben?

Warum ist in der Bibel von Sünde und Schuld die Rede? Dies sind Reizworte für alle, die von restriktiver religiöser Erziehung gequält wurden. Unseligerweise identifizieren die meisten Menschen Gott mit der Kirche. Doch die Kirche hat viel Mist gebaut, und hat ihre eigenen heiligen Schriften verfälscht und ihnen misstraut. Sie hat ihren Ursprung verlassen und führt Menschen weg von Gott – bis auf einige wenige Ausnahmen.

Noch einmal, warum diese Betonung von Sünde und Schuld? “Sünde” heißt Zielverfehlung. Unser Ziel sollte Gott sein. Der Mensch ist gebaut, um in Beziehung und Kommunikation mit seinem Schöpfer zu sein. Und, ist er das? Nein. Er entscheidet alles alleine und ohne zu fragen, ohne seinen Gott zu suchen, ohne Seine Ordnung zu berücksichtigen. Der Mensch hat seine eigene Ordnung aufgestellt und schmort jetzt darin. Sünde ist alles, was wir ohne Gott machen, ohne die Beziehung, die Gemeinschaft mit Ihm, ohne zu fragen, ohne zu reden, zu beten, zu hören.

Gottes eigentlicher Plan für uns ist so grandios und überwältigend, Sein Bild, in dem Er uns geschaffen hat ist so schön und unbeschreiblich, alles aus Liebe, in Liebe und für Liebe, in Freude und Schönheit, in einem Miteinander – von Gott geplant und gedacht für Frieden untereinander. Gott hat eine andere Zeitrechnung als wir uns auch einen ganz anderen Überblick. Wir Menschen haben alle ein schönes Potential – doch ohne die Beziehung zu Gott können wir es nicht in segensreicher Weise erwecken, denn ER erweckt es, und zwar nur mit uns zusammen!

Ich rede nicht von Selbstverwirklichung oder Selbsterkenntnis. Das sind Techniken, die nicht zu Gott führen und letztlich auch den Menschen aufs Podest stellen. Ich rede von Gotteserkenntnis, vom Heiligen Geist, der uns leiten sollte, anstelle von uns selbst. Doch unsere verkorksten Seelen mit ihren ständig wechselnden Emotionen und Traumatisierungen lenken unsere Wege, wir können nicht von uns aus über diesen Tellerrand hinaus sehen, das geht nur mit Gott und mit Seiner Perspektive.

Den Himmel gibt’s echt, vor Kurzem las ich ein Buch mit diesem Titel. Ja, den Himmel gibt’s echt, und wir sollten ihn suchen. Den Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft – und ich meine NICHT Meditation und derlei Techniken. Wenn ich versuchen sollte zu beschreiben, wohin ich blicke, wenn ich bete, so ist es jedenfalls nicht nach innen. Beten ist keine Sache von zielgerichteter Konzentration nach Innen, sondern eine Haltung zu Jemandem HIN. Es ist ein in-Beziehung-treten und ein Erwarten von Antwort. Es ist keine Bemühung, sondern es geschieht aus Liebe und Hoffnung heraus. Es ist ein Senden und Empfangen im Geist, in der Überzeugung (Glauben) von der Anwesenheit des Übernatürlichen, Heiligen – des Heiligen, dem wir UNTERSTELLT und nicht gleich sind.

Der Baum des Lebens ist Jesus. “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”. “Folgt mir nach”, “wer meinen Willen tut, wird gerettet werden…”, “…der Vater wird ihn lieben…”, “…und wir werden Wohnung in ihm nehmen…” Diese Worte von Jesus in der Bibel sind kein hohles Gerede, sondern sie sind WAHR. Wer den Schöpfergott noch nicht kennengelernt hat, irrt einsam herum und muss immer weiter sein eigener Herr sein. Das ist nicht nur anstrengend und ohne klare Orientierung – es führt auch letztendlich ins Verderben. Dabei haben wir einen Gott, der mit gestalten will, der lenken und führen will, der liebt und darauf wartet, dass wir Ihn suchen. Wer sind wir schon ohne Ihn? Wer Seine Größe und Heiligkeit nicht geschmeckt hat, kennt Ihn nicht…

Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.

Offenbarung 4, 8

Heiligkeit ist unermessliche Reinheit, Liebe, Größe, Macht, Schönheit, Licht, Glanz. Wie ist wohl das Wesen, das diese unvergleichliche Ordnung der Natur geschaffen hat,

Sonnenblume

die sich dank Seiner Genialität wieder regenerieren, heilen kann, dieses unglaublich ausgeklügelte System von Schönheit, das sich kein menschlicher Geist jemals ausdenken könnte? Und wir glauben, wir seien Gott?

Die Vorstellung vom Urknall anstelle der Schöpfung klingt irgendwie logisch, doch hat jemals eine Explosion Ordnung hinterlassen? Ganz im Gegenteil… Dieser Schöpfer ist ein Gott der Ordnung, der Struktur, der Harmonie und der GESETZE. Ohne Gesetze würde all das nicht funktionieren. Sie sind allgegenwärtig. Doch wir wollen ohne Gesetze sein und unsere eigenen aufstellen. Der Mensch als Schöpfer würde nichts als Chaos produzieren.

Dabei sind wir doch in der genialen Lage, dass dieser grandiose Schöpfer mit uns, mit jedem Einzelnen in Beziehung treten möchte! Was für ein Privileg! Und wir schlagen es Tag für Tag aus…. Im Gegenteil, wir lehnen Gott ab, weil wir Ihm vorwerfen, dass er all das Schlimme auf der Welt zulässt. Dabei haben wir all das doch einzig uns selbst zu verdanken! Wir kreiden IHM an, was wir selbst verbockt haben. Wir sind hier in einem Kindergarten, in dem alle Kinder verrückt geworden sind, indem die Erzieher die Kinder sich weitgehend selbst überlassen haben, weil die Kinder einfach nicht hören wollen. Ich sage „weitgehend“, weil Gott noch immer das Schlimmste verhütet.

Der Baum der Erkenntnis ist so viel verlockender…

Selbstkrönung

Selbst Gott spielen, selbst auf dem Podest stehen und niemanden über mir, keinen Gesetzen folgen müssen – das ist spannend. Jedes Kind möchte letztlich das tun was es will, doch es verbrennt sich dann die Finger an der Herdplatte, und das tut weh. in dieser Situation sind wir momentan in dieser Welt.

Dies ist ein Gott, der Grenzen setzt, wie ein guter Vater. Es sind Grenzen FÜR uns, nicht gegen uns, Grenzen, die uns gut tun, Grenzen, die das Leben regeln, Grenzen, die Auswüchse verhindern, Grenzen, die für ein friedliches Zusammenleben wichtig sind, es sind Grenzen, die nicht weh tun, wenn man mit Gott zusammen lebt, denn Er befähigt uns dazu sie zu halten. Ein liebender Vater schenkt unendlich viel Liebe und Wärme, er freut sich tatsächlich am Gehorsam seiner Kinder und belohnt ihn. Und der Lohn von Gott schmeckt wunderbar! Frieden ist der Lohn und Sinn.

„Gehorsam“ ist auch so ein Reizwort, insbesondere für die 68-iger Generation und ihre Nachfolger, denen auch ich entstamme. Ein gewalttätiger Vater erntet keinen Respekt, aber ein gütiger schon. Ich bin froh, dass Gott so ganz anders ist als mein Vater war. ER ist ein Vater, dem man sich anvertrauen kann, der die Dinge im Guten regelt, der weise Entscheidungen trifft und am besten weiß, was gut für mich ist. Ich darf mich an Ihn wenden mit allem was mich bedrückt und beschäftigt, kann mich bei Ihm ausweinen und voll und ganz darauf vertrauen, dass Er nur mein Bestes will. Was ich von Ihm höre ist für mich maßgebend und wegweisend, und ich weiß, dass es besser ist als das, was mir richtig erscheint. Manchmal zeigt sich das erst später, doch es zeigt sich. Und ich spreche, wenn es um Gottes Führung geht hier nicht vom “Bauchgefühl”, sondern vom Geist. Vom Heiligen Geist.

Diese “Bauchgefühl-Nummer” ist eine Verfälschung von der dunklen Seite. Es kann auch mal sein, dass Bauchgefühl und Geist übereinstimmen, doch das Bauchgefühl allein ist immer ein schlechter Ratgeber. Gott ist der Ratgeber, und bevor ich nicht sicher weiß, was ich von Ihm gehört habe und was Sein Wille ist, handele ich möglichst nicht mehr… (von Ausrutschern abgesehen…)

Wenn du von Gott hören solltest, so ist es wichtig, Unterscheidungsvermögen zu haben. Darum würde ich als erstes um Unterscheidungsvermögen beten. Denn auch satan, bzw. seine Dämonen sprechen und versuch alles, um uns vom richtigen Weg abzulenken. Die Botschaften von Gott sind niemals zwingend, sie sind ratend, aufbauend, weise, liebevoll, aber auch manchmal in einer unglaublich intelligenten Art erzieherisch und auf wachsende Reife abzielend. Gott will, dass wir wachsen. In Ihn hinein, in das Bild Seines Sohnes hinein.

Der Heilige Geist ist der Mittler zwischen Mensch und Gott, durch Ihn spricht Jesus, und Jesus wiederum ist der direkte Draht zum Vater. Alle Drei stehen für unterschiedliche Aspekte Gottes, die uns alle zugänglich sind, wenn wir uns für Gott entscheiden! Wenn wir nur endlich einsehen, dass wir es alleine nicht können! Dass wir alleine ‚verratzt‘ sind, dass wir unser Leben mehr und mehr an die Wand fahren!

Meist finden nur Menschen zu Gott, die keinen anderen Weg mehr gehen können. Die Verzweifelten, die Strauchelnden, die dem Tod nah sind, physisch oder psychisch.

Depression

Es sieht ganz so aus, als bräuchten wir die Extrem-Situation, um uns endlich überantworten zu können. Bis wir jedoch so weit sind, dass wir uns von Gott an die Hand nehmen lassen wird unsere „Klugheit“ uns führen, und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Bis dahin sind WIR die Entscheider, die Könner, die Macher und Wisser… bis hin zur aberwitzigen Vorstellung, wir seien selbst Gott, einfach nur weil wir Teil des Kosmos sind. Mit dieser Idee holt satan auch noch viele von denen weg, die eigentlich nur nach Gott und Jesus suchen. Ja, er ist nicht dumm, vieles klingt sehr logisch, doch es ist vor allem eins: verführerisch, denn es verführt zur Selbsterhöhung. Aber: Der Kosmos ist nicht Gott, nein, denn auch der Kosmos ist Seine Schöpfung.

Das ist die Krux, dass ständig die Schöpfung mit dem Schöpfer verwechselt wird. Doch Gott steht wirklich weit über allem, denn Seine Reinheit, Sein Feuer würde alles verzehren was nicht rein ist. Deshalb ist es nötig, dass unsere Reinheit wächst. Auch das ist etwas, was wir nicht von uns selbst aus tun können, sondern wir brauchen auch hier Seine Hilfe. Ein Stoßgebet, und die Hilfe kommt. Wenn wir mit Ihm leben wollen, ewig, dann ist es nötig, dass unsere Reinheit wächst, dass wir das Alte abwaschen und ertränken und neu werden. Dann leben wir unter dem Dach des Lebensbaumes und bleiben dort, gesegnet und mit Seiner Hilfe.

Wir werden niemals unabhängig von Gott sein, das ist ein Trugschluss. Die beiden Bäume stehen auch heute noch für die Entscheidung, vor die wir gestellt sind: Mit Gott oder ohne Gott. Davon hängt unser Glück ab und unser Leben.

Bildquellen: Pixelio: 553847 von Helene Souza, 797053 Alexandra H., 699932 von Radka Schöne, 430632 Günter Havlena, Wikipedia: Selbstkrönung Friedrichs I. in Königsberg 1701 (zeitgenössischer Kupferstich)

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Ich habe den größten Teil meines Lebens als Tontechnikerin beim Hörfunk gearbeitet, habe in dieser Zeit Beiträge und Sendungen bearbeitet. Es ist jeweils die Entscheidung des Autors, welche Teile eines Beitrags er senden will und welche nicht. Hat er sich entschieden, heißt es: „Schnitt!“ Die Entscheidung, welche Worte gesendet werden sollen und welche nicht, hat im Allgemeinen keine allzu großen Auswirkungen. Doch im Gegensatz dazu haben die Entscheidungen in unserem Leben oft sehr große Auswirkungen! Entscheidungen können weitreichend und schwerwiegend sein. Insbesondere meine ich hier die Entscheidung, ob wir an einen Schöpfer-Gott glauben wollen oder nicht. Denn es hängt von dieser Entscheidung und unserem Willen ab, ob wir Gott nahe kommen können oder nicht.

Aufgrund wovon treffen wir unsere Entscheidungen?

Als ich 17 oder 18 Jahre alt war, traf ich die Entscheidung, Atheistin zu werden, aufgrund einer traurigen Geschichte, in der eine junge Freundin durch einen Unfall plötzlich verstarb. Ich konnte den Schmerz kaum ertragen. Ich entwickelte Wut und Hass auf Gott.

Wir richten uns meist mit unseren Entscheidungen nach Gefühlen, oder nach vernünftigen Erwägungen und nach unseren Erfahrungen, denn: Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir selbst wissen was gut und was falsch ist, und was gerecht und was ungerecht. Wir glauben, wir wären im Besitz der Wahrheit und entscheiden nach diesem Anschein.

Scheinbare Wahrheit

Jeder Mensch hat in unserer chaotischen Welt seine eigene Wahrheit. Doch die Wahrheiten widersprechen sich und führen im schlimmsten Fall zu Mord und Totschlag. Wäre es da nicht weiser, der Wahrheit einer objektiven, unbestechlichen, guten und weisen Instanz – Gottes zu folgen? Wenn alle dies täten, wäre diese Welt ein wunderbarer Ort…. Doch der Mensch baut gemeinhin nur auf sich selbst, doch er ist fehlbar, er ist subjektiv, nicht souverän, er hat keinen Überblick, ist oft blind von Emotionen und Gedankenketten und ist tatsächlich nicht in der Lage, aus sich heraus (ohne Gott wirklich zu kennen) zu wissen was wirklich wahr und wirklich gut ist.

Gott jedoch weiß was wirklich wahr und wirklich gut ist. Derjenige, der diese Welt geschaffen hat, der uns geschaffen hat ist selbst die Wahrheit, ist selbst das Gute. Wer könnte also besser wissen als Er, was die Wahrheit ist und was das Gute ist? Und so lange wir Gott noch nicht wirklich kennen gelernt haben und mit Ihm eine Beziehung aufgebaut haben, so lange brauchen wir ein Hilfsmittel, um Seine Wahrheit zu erkennen und nach ihr entscheiden zu können. Und dieses Hilfsmittel ist die Bibel.

Mit ihrer Hilfe können wir diese Beziehung aufbauen. Und anhand von dem was sie sagt können wir – noch bevor wir in Beziehung mit Gott sind – lesen und verstehen, in welche Richtung es gehen sollte. Anhand der Bibel können wir hören was wirklich wahr und wirklich gut ist, und wie der Mensch, und wie wir als Menschen sein könnten.

Lass dir nicht von der Kirche Gott vermiesen!!!!

Die Kirche ist nicht Gott. Keineswegs. Niemand hat je so viele Menschen von Gott abgehalten wie die Kirche, ich meine insbesondere die katholische Kirche mit ihrer schrecklichen Vergangenheit. Durch sie wurde die Bibel zu einem Gesetzestext. Vielen Menschen dreht sich geradezu der Magen um, wenn sie in der Bibel lesen sollen, weil die Kirche aus Worten wie „Buße“ und „Sünde“ einen dicken, schwarzen Hammer geschmiedet hat, um Menschen in Angst zu bringen und gefügig zu machen. Damit hat sie das neue Testament und Jesus nicht verstanden.

Angst verhindert jede Intimität mit Gott

Aus Angst Gesetzen zu folgen ist überhaupt nicht das worum es geht. Die Botschaft des neuen Testaments ist nicht Drohung sondern Liebe, Gnade und Freiheit; nicht die wilde Freiheit des Menschen, der einfach tun möchte was er will und wie es ihm gerade einfällt – sondern die Freiheit, IN GOTTES LIEBE mit Ihm zusammen zu wählen, immer wieder – MIT GOTT.

Die Freiheit, die Gott schenkt ist die, dass der Mensch nicht mehr selbst entscheiden muss was gut und was recht ist, was wahr und was unwahr ist; es ist die Freiheit dessen, der erleben darf, wie gut es sich anfühlt und dem eigenen Leben und Umfeld tut, wenn er geführt wird – von einem Gott, einem liebenden Vater, der uns diese Qualitäten (das Gute, das Wahre) nicht nur in der Bibel vorschlägt, sondern sie selbst in Person IST und repräsentiert.

Dieser Gott hatte niemals etwas anderes im Sinn, als die Menschen zu sich hin zu ziehen, um in ihnen wohnen zu können. Er hat den Menschen geschaffen, um mit Ihm in einer Beziehung zu sein, wie gute, enge Freunde, wie Blutsbrüder.

Er ist ein Gott, der nahbar ist, der sich uns offenbaren will, nicht obwohl, sondern WEIL Er unser Gott und Schöpfer ist! Er möchte in unserem Leben unser König sein – ein weiser, gütiger König, voller Macht und Kraft. Er möchte alle, aber wirklich alle Schritte unseres Lebens GEMEINSAM mit uns gehen. Er möchte gefragt werden und uns dann unter die Arme greifen, uns Vorschläge machen, uns wohl tun wo es immer möglich ist.

Gott weiß, dass dieses Leben in einer gefallenen Welt, die nur so von falschen Wegen strotzt, schwer ist. Deshalb reicht Er uns Seine Hand – immer wieder. Er geht hinter uns her, um uns für sich zu gewinnen. Er fügt die Dinge, damit wir immer wieder die Chance haben, uns für Ihn zu entscheiden, anstatt für das was weder wahr noch gut ist. Er will, dass es uns gut geht!

Gott spricht nicht durch das „Bauchgefühl“

Von Anfang an (1. Mose 3) hat der Mensch immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen und sich damit von Gott und von der ursprünglichen Schönheit und Einfachheit des Lebens entfernt. Nur von sehr wenigen Menschen ist überliefert, dass sie Gott wirklich kannten und hören konnten. Einige davon sind die Autoren der Bibel.

Es ist nicht so, dass Gott immer durch das Bauchgefühl mit uns spricht – wie sehr viele Menschen glauben. Bevor man mit Gott geht, ist das Bauchgefühl eine trügerische Sache. Es muss mit dem Heiligen Geist geprüft werden. Es ist auch nicht so, dass Gott immer durch das Herz zu uns spricht, denn auch das Herz kann verdorben, falsch geprägt und somit trügerisch sein. Auch durch Logik und Vernunft ist Gott nicht zu erreichen und zu fassen. Erst wenn wir Gott gestatten, alle diese Ebenen mehr und mehr zu reinigen (durch Umkehr vom Falschen und durch Seine Vergebung), werden wir empfänglicher für Seine Stimme.

Die Bibel als Lot und als Wegweiser

Wenn du noch keine persönliche Beziehung zu Gott hast (was für die meisten Menschen gilt) und in einer spezifischen Situation fragst, was jenseits deiner eigenen Meinung wirklich gut und richtig und wahr ist, du Gott aber noch nicht hören kannst, dann gleiche deine Entscheidungen mit dem ab, was in der Bibel steht. Und suche mit ganzem Herzen und ganzem Verstand nach der Wahrheit und der Beziehung zu Gott. Jesus ist die Tür zu einem wahrhaft guten Vater. Jesus hatte und hat den Draht. Jesus lebt. Er ist hier.

Die Bibel steckt voller Weisheiten. Das alte Testament ist sowohl Geschichtsbuch als auch Weisheits-Buch. Im alten Testament findest du Weisheiten besonders in den Psalmen. Das neue Testament ist am besten für Einsteiger geeignet. Dort kann man in der Apostelgeschichte und in den Briefen lesen, wie die Urgemeinde lebte und was ihre Prinzipien waren. Sie waren noch ursprünglich und ganz, ganz nah an Jesus dran.

Die Ermahnungen von Paulus an die Gemeinde in Korinth zeigen, dass es schon damals Spaltungen gab durch Menschen, die ihre eigene Wahrheit leben wollten, anstatt den Worten Jesu zu folgen.

Schon immer war es ein sehr, sehr, sehr schmaler und heikler Pfad, der zu Gott führt, und auf solchen Wegen braucht man einen Führer (die Bibel).

Trügerische Freiheit

Es ist sehr verführerisch, seine eigene Wahrheit leben zu wollen. Es verspricht Erfolg, es stärkt unser Ego, und es gibt auf den ersten Blick ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit (von Gott). Doch ist Unabhängigkeit von Gott wirklich das Richtige für uns? Das Leben zeigt uns oft genug, dass wir doch in die Irre gegangen sind. Die Jahre nach meiner Atheisten-Entscheidung waren die traurigsten meines Lebens. Ich hatte jeden Boden verloren und fiel besinnungslos und blind und getrieben durchs Leben, bis ich endlich wieder einen Funken Glauben fand. Gott hatte mich nicht vergessen. Auf vielen Umwegen musste ich jedoch gehen.

Die Freiheit, die es schenkt, Gott zu folgen, ist nicht zu beschreiben, denn hier wird man wirklich frei von sich selbst. Gott ist so gut, so weise und so voller Liebe, sogar in seinen Korrekturen, dass es eine Freude ist, Ihm zu folgen – selbst wenn der eigene Wille ein anderer gewesen wäre. Denn Er schenkt durch Offenbarungen Einsicht und Erkenntnis. Fehler sind immer erlaubt, wichtig ist das Zurückkommen wie beim verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-32). Dies ist eines der wichtigsten Gleichnisse der Bibel. Unbedingte Freiheit tut dem Menschen nicht gut, er kommt immer wieder in Sackgassen. Erst die Abhängigkeit von Gott macht wirklich frei.

Dieser Gott hat einen wunderbaren Charakter. Er ist so voller Liebe und Weisheit. Er kennt alle deine Wege, jeden Gedanken, er vergibt immer wieder deine Fehltritte, wenn du zurück kommst, und Er weiß was war und was kommen wird. Deshalb kannst du getrost und ohne jede Zweifel dem folgen was Er dir sagt. Durch den Heiligen Geist (den du im besten Fall durch eine Erwachsenen-Taufe empfängst), spricht Gott zu dir.

Das Glück, IHN zu hören

Ihn zu hören ist zunächst nicht ganz einfach. Es ist Übungssache. Es braucht echtes, ehrliches Gebet, Hinwendung, totale Offenheit zu Ihm hin, und immer wieder Umkehr von falschen Wegen, um Ihm auch nah zu bleiben. Durch ein Gefühl der Verlorenheit und dann im Abgleich mit der Bibel und erfahre ich persönlich, wo ich wieder in die falsche Richtung geritten bin. Dann beginne ich, Gott zu fragen, wo der Fehler lag, und wie ich es ändern kann.

Was bringt dich Gott nah?

Sprich mit Ihm wie zu dem Vertrautesten deiner Vertrauten. Du sprichst mit deinem besten Freund. Erzähle Ihm alles. Halte nichts, aber auch wirklich gar nichts zurück. Offenbare Ihm nach und nach all deine Schwächen, deine Zweifel, deine Ängste und auch durchaus deine Vorwürfe. Gott wird dich nicht verurteilen, wenn du Ihm dein Herz anvertraust. Er kann das alles nehmen, einfach weil es ehrlich und aufrichtig und wahr ist. Sprich laut, nicht nur innerlich. Sich selbst zuzuhören verstärkt die Kraft.

Und dann, je weiter die Beziehung fort schreitet, beginnt er dir nach und nach Dinge zu offenbaren. Über dich und über Ihn und über die Wahrheit in deinem Leben. Mehr und mehr erkennst du Sein Wirken in allem, und wie sehr Er dich schon immer gerufen hat. Du erfährst, welche Entscheidungen dich von Ihm weg brachten, auch warum dir so manches Schlechte und Schwere widerfahren ist. Du lernst von Gott auch über Sein Königreich. Du verstehst die Bibel immer besser, du wirst sie sogar eines Tages hoch spannend finden und dir Bücher kaufen, die dir helfen, Gott und die Bibel noch besser zu verstehen.

Es liegt ein Weg vor dir, auf dem du nicht mehr alleine bist, denn du gehst ja mit Gott – ob du nun einen Lebenspartner hast oder nicht. Ein Weg, auf dem du immer Leitung findest – wenn du sie suchst. Ein Weg auf dem du immer wieder hörst, wie sehr dich Gott liebt!

Gott entfernt sich nicht

Nach 46 Jahren Spiritualität, Esoterik, Buddhismus und Erwachens- und Erleuchtungs-Gedöns kann ich endlich sagen: ich habe meinen Weg gefunden, und ich habe Gott wirklich gefunden. Ich bin täglich in Kontakt. Und wenn ich es nicht bin, dann weiß ich sehr schnell, was mich davon abgehalten hat, und ich kenne die Wege, wieder in Seine köstliche und liebevolle Gegenwart zu kommen.

Nicht Er ist es, der sich von uns entfernt, sondern wir sind es selbst, die uns abwenden und nicht hören wollen. Doch Sein Herz ist immer offen für uns. Es ist allein unsere Entscheidung, uns umzudrehen und zurück zu kehren. Wir haben den freien Willen letztendlich, um uns freiwillig für Ihn zu entscheiden – immer wieder.

Entscheidung aus dem Geist

Die Entscheidung für Ihn können wir nur aus dem Geist heraus treffen, insbesondere wenn uns die Emotionen übermannen und wir nicht mehr wissen wohin. Wenn du verstrickt bist in widerstreitenden Gefühlen und Gedanken: reiß dich heraus in den Geist, jenseits des Denkens. Treffe die Entscheidung, nicht mehr selbst die Antwort finden zu wollen, sondern Seine zu hören – frage Gott. Lass dich nicht entmutigen. Gib nicht auf. Suche Ihn vom Geist aus. Immer wieder. Gott ist Geist und steht über der Vernunft und über den Gefühlen. Deine Entscheidung für Gottes Antwort wirkt sich aus, nach oben und nach unten. Die Gefühle folgen dem nach, sie sollten nicht deine Führer sein. Wenn dich beim Nachsinnen über Gottes Antwort für eine Entscheidung tiefer Frieden flutet, dann bist du dort genau richtig.

Die Entscheidung, dein Leben Jesus zu geben

Dies ist die größte Entscheidung für dein Leben, die du treffen kannst. Sobald du dich wirklich entschieden hast, dein Leben Gott zu widmen (ein Senfkorn an Glauben genügt), werden sich Wege öffnen.

Habe Geduld und sei offen. Suche dir Menschen, denen du vertrauen kannst und lass dich taufen, damit du den Heiligen Geist empfängst, und beginne deinen ganz persönlichen intimen Weg mit IHM. Jetzt hast du einen starken Partner, der mit dir durchs Leben geht. Und vielleicht liest du auch die Bücher, die dabei helfen können, um in eine nahe Beziehung zu kommen (z.B. „Meine Schafe hören meine Stimme“ von J.C. Hedgecock).

Wenn du durch die Prägungen der Kirchen eine Aversion gegen die Bibel entwickelt haben solltest, dann bitte Gott, dir die Wahrheit zu zeigen und dich von der Aversion zu befreien. Schlage im Internet nach, was die Begriffe, die dich stören, wirklich bedeuten, und schau bitte nicht auf den Kirchen-Seiten, sondern in Lexika, Wikipedia oder Bibel-wissenschaftlichen Seiten. Beginne damit, Gott selbst zu fragen, was Er eigentlich gemeint hat, dann wird er Heilige Geist dein Lehrer.

Wir lehnen ab was wir nicht kennen

Viele lehnen Gott ab, weil Er nicht in das Bild passt, das man sich von Gott gemacht hat. Doch man lehnt ab was man nicht kennt, weil man eine vorgefasste Meinung über Ihn hat. Gott ist wie Er ist, und Er wird sich nicht ändern. Und Er verspricht uns in der Bibel, dass es sich lohnt Ihn zu suchen und Ihm zu folgen. Den Weg ohne Gott haben wir lange genug ausprobiert. Vielleicht ist es jetzt Zeit für eine neue, grundlegende Entscheidung. Wir können Ihn nämlich erst dann wirklich kennen lernen, verstehen und erfahren, wenn wir in eine persönliche Beziehung mit Ihm treten; erst dann wissen wir – dann aber aus erster Hand!

Photos: Pixelio Image-ID 460757 Thomas Max Müller/ Image-ID 407482 und 348363 Rainer Sturm/ Image-ID 451076 Torben Wengert/ Image-ID 153737 Axel Müller/ Image-ID 806877 BettinaF/ Image ID 417875 A. R.

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