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Posts Tagged ‘Gott Vater’

Bäume im  Paradies

Die beiden Bäume des Paradieses symbolisieren die Wahl, die der Mensch hat. Es ist eine Wahl zwischen Frieden und Unfrieden, zwischen Hingabe/Annahme und Rebellion, zwischen Leben und Tod. Beugen wir uns vor Gott und leben wir in Seinem Schutz und unter Seiner Führung? Ruhen wir unter dem Baum des Lebens in Seinem Schatten? Oder wollen wir selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist und uns damit in eine wilde, ungeordnete und dunkle Welt begeben, in der wir allein auf uns selbst angewiesen sind?

Es ist eine einfache Tatsache: wir sind Menschen und keine Götter. Es beweist sich immer wieder, dass wir alleine ohne Gott nicht imstande sind, eine gute Ordnung zu schaffen. Was tun wir mit der Erde, die uns anvertraut ist? Wären wir Götter, dann würde sie anders aussehen und anders behandelt werden. Die Insekten sterben, auch die Vögel sterben. Die Meere sind voller Müll, es bilden sich riesige Inseln aus Plastik.

Fisch aus Müll

Die Meeresbewohner sterben daran. Große Teile des Wassers sind radioaktiv schwer belastet durch die Fukushima-Katastrophe, an die sich heute kaum mehr jemand zu erinnern scheint. Wir Menschen sind dermaßen kurzsichtig und vor allem eins: vergesslich. Wir haben nicht das große Ganze auf dem Schirm. Auch wenn wir uns einbilden, göttlich zu sein, so ändert das keinen Funken an den Problemen dieses Planeten.

Nein, wir sind nicht göttlich, wir sind aber eine Schöpfung Gottes. Eine Schöpfung, die sich selbstständig gemacht hat und unabhängig von Ihm. Die Früchte sehen wir vor uns, auch in der Klima-Erwärmung und all ihren Folgen. Wir sind nicht imstande, eine gute Ordnung herzustellen und aufrecht zu erhalten. Regierungen reagieren in Panik, Angst-gesteuert… WER ist es eigentlich, der diese Welt in seinem Klammergriff hält? Ist das nicht der „Gott der Welt“ satan? Ist dies alles nicht die Frucht dessen, dass wir uns so weit es nur geht von unserem Schöpfer entfernt haben?

Warum ist in der Bibel von Sünde und Schuld die Rede? Dies sind Reizworte für alle, die von restriktiver religiöser Erziehung gequält wurden. Unseligerweise identifizieren die meisten Menschen Gott mit der Kirche. Doch die Kirche hat viel Mist gebaut, und hat ihre eigenen heiligen Schriften verfälscht und ihnen misstraut. Sie hat ihren Ursprung verlassen und führt Menschen weg von Gott – bis auf einige wenige Ausnahmen.

Noch einmal, warum diese Betonung von Sünde und Schuld? “Sünde” heißt Zielverfehlung. Unser Ziel sollte Gott sein. Der Mensch ist gebaut, um in Beziehung und Kommunikation mit seinem Schöpfer zu sein. Und, ist er das? Nein. Er entscheidet alles alleine und ohne zu fragen, ohne seinen Gott zu suchen, ohne Seine Ordnung zu berücksichtigen. Der Mensch hat seine eigene Ordnung aufgestellt und schmort jetzt darin. Sünde ist alles, was wir ohne Gott machen, ohne die Beziehung, die Gemeinschaft mit Ihm, ohne zu fragen, ohne zu reden, zu beten, zu hören.

Gottes eigentlicher Plan für uns ist so grandios und überwältigend, Sein Bild, in dem Er uns geschaffen hat ist so schön und unbeschreiblich, alles aus Liebe, in Liebe und für Liebe, in Freude und Schönheit, in einem Miteinander – von Gott geplant und gedacht für Frieden untereinander. Gott hat eine andere Zeitrechnung als wir uns auch einen ganz anderen Überblick. Wir Menschen haben alle ein schönes Potential – doch ohne die Beziehung zu Gott können wir es nicht in segensreicher Weise erwecken, denn ER erweckt es, und zwar nur mit uns zusammen!

Ich rede nicht von Selbstverwirklichung oder Selbsterkenntnis. Das sind Techniken, die nicht zu Gott führen und letztlich auch den Menschen aufs Podest stellen. Ich rede von Gotteserkenntnis, vom Heiligen Geist, der uns leiten sollte, anstelle von uns selbst. Doch unsere verkorksten Seelen mit ihren ständig wechselnden Emotionen und Traumatisierungen lenken unsere Wege, wir können nicht von uns aus über diesen Tellerrand hinaus sehen, das geht nur mit Gott und mit Seiner Perspektive.

Den Himmel gibt’s echt, vor Kurzem las ich ein Buch mit diesem Titel. Ja, den Himmel gibt’s echt, und wir sollten ihn suchen. Den Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft – und ich meine NICHT Meditation und derlei Techniken. Wenn ich versuchen sollte zu beschreiben, wohin ich blicke, wenn ich bete, so ist es jedenfalls nicht nach innen. Beten ist keine Sache von zielgerichteter Konzentration nach Innen, sondern eine Haltung zu Jemandem HIN. Es ist ein in-Beziehung-treten und ein Erwarten von Antwort. Es ist keine Bemühung, sondern es geschieht aus Liebe und Hoffnung heraus. Es ist ein Senden und Empfangen im Geist, in der Überzeugung (Glauben) von der Anwesenheit des Übernatürlichen, Heiligen – des Heiligen, dem wir UNTERSTELLT und nicht gleich sind.

Der Baum des Lebens ist Jesus. “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”. “Folgt mir nach”, “wer meinen Willen tut, wird gerettet werden…”, “…der Vater wird ihn lieben…”, “…und wir werden Wohnung in ihm nehmen…” Diese Worte von Jesus in der Bibel sind kein hohles Gerede, sondern sie sind WAHR. Wer den Schöpfergott noch nicht kennengelernt hat, irrt einsam herum und muss immer weiter sein eigener Herr sein. Das ist nicht nur anstrengend und ohne klare Orientierung – es führt auch letztendlich ins Verderben. Dabei haben wir einen Gott, der mit gestalten will, der lenken und führen will, der liebt und darauf wartet, dass wir Ihn suchen. Wer sind wir schon ohne Ihn? Wer Seine Größe und Heiligkeit nicht geschmeckt hat, kennt Ihn nicht…

Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.

Offenbarung 4, 8

Heiligkeit ist unermessliche Reinheit, Liebe, Größe, Macht, Schönheit, Licht, Glanz. Wie ist wohl das Wesen, das diese unvergleichliche Ordnung der Natur geschaffen hat,

Sonnenblume

die sich dank Seiner Genialität wieder regenerieren, heilen kann, dieses unglaublich ausgeklügelte System von Schönheit, das sich kein menschlicher Geist jemals ausdenken könnte? Und wir glauben, wir seien Gott?

Die Vorstellung vom Urknall anstelle der Schöpfung klingt irgendwie logisch, doch hat jemals eine Explosion Ordnung hinterlassen? Ganz im Gegenteil… Dieser Schöpfer ist ein Gott der Ordnung, der Struktur, der Harmonie und der GESETZE. Ohne Gesetze würde all das nicht funktionieren. Sie sind allgegenwärtig. Doch wir wollen ohne Gesetze sein und unsere eigenen aufstellen. Der Mensch als Schöpfer würde nichts als Chaos produzieren.

Dabei sind wir doch in der genialen Lage, dass dieser grandiose Schöpfer mit uns, mit jedem Einzelnen in Beziehung treten möchte! Was für ein Privileg! Und wir schlagen es Tag für Tag aus…. Im Gegenteil, wir lehnen Gott ab, weil wir Ihm vorwerfen, dass er all das Schlimme auf der Welt zulässt. Dabei haben wir all das doch einzig uns selbst zu verdanken! Wir kreiden IHM an, was wir selbst verbockt haben. Wir sind hier in einem Kindergarten, in dem alle Kinder verrückt geworden sind, indem die Erzieher die Kinder sich weitgehend selbst überlassen haben, weil die Kinder einfach nicht hören wollen. Ich sage „weitgehend“, weil Gott noch immer das Schlimmste verhütet.

Der Baum der Erkenntnis ist so viel verlockender…

Selbstkrönung

Selbst Gott spielen, selbst auf dem Podest stehen und niemanden über mir, keinen Gesetzen folgen müssen – das ist spannend. Jedes Kind möchte letztlich das tun was es will, doch es verbrennt sich dann die Finger an der Herdplatte, und das tut weh. in dieser Situation sind wir momentan in dieser Welt.

Dies ist ein Gott, der Grenzen setzt, wie ein guter Vater. Es sind Grenzen FÜR uns, nicht gegen uns, Grenzen, die uns gut tun, Grenzen, die das Leben regeln, Grenzen, die Auswüchse verhindern, Grenzen, die für ein friedliches Zusammenleben wichtig sind, es sind Grenzen, die nicht weh tun, wenn man mit Gott zusammen lebt, denn Er befähigt uns dazu sie zu halten. Ein liebender Vater schenkt unendlich viel Liebe und Wärme, er freut sich tatsächlich am Gehorsam seiner Kinder und belohnt ihn. Und der Lohn von Gott schmeckt wunderbar! Frieden ist der Lohn und Sinn.

„Gehorsam“ ist auch so ein Reizwort, insbesondere für die 68-iger Generation und ihre Nachfolger, denen auch ich entstamme. Ein gewalttätiger Vater erntet keinen Respekt, aber ein gütiger schon. Ich bin froh, dass Gott so ganz anders ist als mein Vater war. ER ist ein Vater, dem man sich anvertrauen kann, der die Dinge im Guten regelt, der weise Entscheidungen trifft und am besten weiß, was gut für mich ist. Ich darf mich an Ihn wenden mit allem was mich bedrückt und beschäftigt, kann mich bei Ihm ausweinen und voll und ganz darauf vertrauen, dass Er nur mein Bestes will. Was ich von Ihm höre ist für mich maßgebend und wegweisend, und ich weiß, dass es besser ist als das, was mir richtig erscheint. Manchmal zeigt sich das erst später, doch es zeigt sich. Und ich spreche, wenn es um Gottes Führung geht hier nicht vom “Bauchgefühl”, sondern vom Geist. Vom Heiligen Geist.

Diese “Bauchgefühl-Nummer” ist eine Verfälschung von der dunklen Seite. Es kann auch mal sein, dass Bauchgefühl und Geist übereinstimmen, doch das Bauchgefühl allein ist immer ein schlechter Ratgeber. Gott ist der Ratgeber, und bevor ich nicht sicher weiß, was ich von Ihm gehört habe und was Sein Wille ist, handele ich möglichst nicht mehr… (von Ausrutschern abgesehen…)

Wenn du von Gott hören solltest, so ist es wichtig, Unterscheidungsvermögen zu haben. Darum würde ich als erstes um Unterscheidungsvermögen beten. Denn auch satan, bzw. seine Dämonen sprechen und versuch alles, um uns vom richtigen Weg abzulenken. Die Botschaften von Gott sind niemals zwingend, sie sind ratend, aufbauend, weise, liebevoll, aber auch manchmal in einer unglaublich intelligenten Art erzieherisch und auf wachsende Reife abzielend. Gott will, dass wir wachsen. In Ihn hinein, in das Bild Seines Sohnes hinein.

Der Heilige Geist ist der Mittler zwischen Mensch und Gott, durch Ihn spricht Jesus, und Jesus wiederum ist der direkte Draht zum Vater. Alle Drei stehen für unterschiedliche Aspekte Gottes, die uns alle zugänglich sind, wenn wir uns für Gott entscheiden! Wenn wir nur endlich einsehen, dass wir es alleine nicht können! Dass wir alleine ‚verratzt‘ sind, dass wir unser Leben mehr und mehr an die Wand fahren!

Meist finden nur Menschen zu Gott, die keinen anderen Weg mehr gehen können. Die Verzweifelten, die Strauchelnden, die dem Tod nah sind, physisch oder psychisch.

Depression

Es sieht ganz so aus, als bräuchten wir die Extrem-Situation, um uns endlich überantworten zu können. Bis wir jedoch so weit sind, dass wir uns von Gott an die Hand nehmen lassen wird unsere „Klugheit“ uns führen, und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Bis dahin sind WIR die Entscheider, die Könner, die Macher und Wisser… bis hin zur aberwitzigen Vorstellung, wir seien selbst Gott, einfach nur weil wir Teil des Kosmos sind. Mit dieser Idee holt satan auch noch viele von denen weg, die eigentlich nur nach Gott und Jesus suchen. Ja, er ist nicht dumm, vieles klingt sehr logisch, doch es ist vor allem eins: verführerisch, denn es verführt zur Selbsterhöhung. Aber: Der Kosmos ist nicht Gott, nein, denn auch der Kosmos ist Seine Schöpfung.

Das ist die Krux, dass ständig die Schöpfung mit dem Schöpfer verwechselt wird. Doch Gott steht wirklich weit über allem, denn Seine Reinheit, Sein Feuer würde alles verzehren was nicht rein ist. Deshalb ist es nötig, dass unsere Reinheit wächst. Auch das ist etwas, was wir nicht von uns selbst aus tun können, sondern wir brauchen auch hier Seine Hilfe. Ein Stoßgebet, und die Hilfe kommt. Wenn wir mit Ihm leben wollen, ewig, dann ist es nötig, dass unsere Reinheit wächst, dass wir das Alte abwaschen und ertränken und neu werden. Dann leben wir unter dem Dach des Lebensbaumes und bleiben dort, gesegnet und mit Seiner Hilfe.

Wir werden niemals unabhängig von Gott sein, das ist ein Trugschluss. Die beiden Bäume stehen auch heute noch für die Entscheidung, vor die wir gestellt sind: Mit Gott oder ohne Gott. Davon hängt unser Glück ab und unser Leben.

Bildquellen: Pixelio: 553847 von Helene Souza, 797053 Alexandra H., 699932 von Radka Schöne, 430632 Günter Havlena, Wikipedia: Selbstkrönung Friedrichs I. in Königsberg 1701 (zeitgenössischer Kupferstich)

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Ich habe den größten Teil meines Lebens als Tontechnikerin beim Hörfunk gearbeitet, habe in dieser Zeit Beiträge und Sendungen bearbeitet. Es ist jeweils die Entscheidung des Autors, welche Teile eines Beitrags er senden will und welche nicht. Hat er sich entschieden, heißt es: „Schnitt!“ Die Entscheidung, welche Worte gesendet werden sollen und welche nicht, hat im Allgemeinen keine allzu großen Auswirkungen. Doch im Gegensatz dazu haben die Entscheidungen in unserem Leben oft sehr große Auswirkungen! Entscheidungen können weitreichend und schwerwiegend sein. Insbesondere meine ich hier die Entscheidung, ob wir an einen Schöpfer-Gott glauben wollen oder nicht. Denn es hängt von dieser Entscheidung und unserem Willen ab, ob wir Gott nahe kommen können oder nicht.

Aufgrund wovon treffen wir unsere Entscheidungen?

Als ich 17 oder 18 Jahre alt war, traf ich die Entscheidung, Atheistin zu werden, aufgrund einer traurigen Geschichte, in der eine junge Freundin durch einen Unfall plötzlich verstarb. Ich konnte den Schmerz kaum ertragen. Ich entwickelte Wut und Hass auf Gott.

Wir richten uns meist mit unseren Entscheidungen nach Gefühlen, oder nach vernünftigen Erwägungen und nach unseren Erfahrungen, denn: Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir selbst wissen was gut und was falsch ist, und was gerecht und was ungerecht. Wir glauben, wir wären im Besitz der Wahrheit und entscheiden nach diesem Anschein.

Scheinbare Wahrheit

Jeder Mensch hat in unserer chaotischen Welt seine eigene Wahrheit. Doch die Wahrheiten widersprechen sich und führen im schlimmsten Fall zu Mord und Totschlag. Wäre es da nicht weiser, der Wahrheit einer objektiven, unbestechlichen, guten und weisen Instanz – Gottes zu folgen? Wenn alle dies täten, wäre diese Welt ein wunderbarer Ort…. Doch der Mensch baut gemeinhin nur auf sich selbst, doch er ist fehlbar, er ist subjektiv, nicht souverän, er hat keinen Überblick, ist oft blind von Emotionen und Gedankenketten und ist tatsächlich nicht in der Lage, aus sich heraus (ohne Gott wirklich zu kennen) zu wissen was wirklich wahr und wirklich gut ist.

Gott jedoch weiß was wirklich wahr und wirklich gut ist. Derjenige, der diese Welt geschaffen hat, der uns geschaffen hat ist selbst die Wahrheit, ist selbst das Gute. Wer könnte also besser wissen als Er, was die Wahrheit ist und was das Gute ist? Und so lange wir Gott noch nicht wirklich kennen gelernt haben und mit Ihm eine Beziehung aufgebaut haben, so lange brauchen wir ein Hilfsmittel, um Seine Wahrheit zu erkennen und nach ihr entscheiden zu können. Und dieses Hilfsmittel ist die Bibel.

Mit ihrer Hilfe können wir diese Beziehung aufbauen. Und anhand von dem was sie sagt können wir – noch bevor wir in Beziehung mit Gott sind – lesen und verstehen, in welche Richtung es gehen sollte. Anhand der Bibel können wir hören was wirklich wahr und wirklich gut ist, und wie der Mensch, und wie wir als Menschen sein könnten.

Lass dir nicht von der Kirche Gott vermiesen!!!!

Die Kirche ist nicht Gott. Keineswegs. Niemand hat je so viele Menschen von Gott abgehalten wie die Kirche, ich meine insbesondere die katholische Kirche mit ihrer schrecklichen Vergangenheit. Durch sie wurde die Bibel zu einem Gesetzestext. Vielen Menschen dreht sich geradezu der Magen um, wenn sie in der Bibel lesen sollen, weil die Kirche aus Worten wie „Buße“ und „Sünde“ einen dicken, schwarzen Hammer geschmiedet hat, um Menschen in Angst zu bringen und gefügig zu machen. Damit hat sie das neue Testament und Jesus nicht verstanden.

Angst verhindert jede Intimität mit Gott

Aus Angst Gesetzen zu folgen ist überhaupt nicht das worum es geht. Die Botschaft des neuen Testaments ist nicht Drohung sondern Liebe, Gnade und Freiheit; nicht die wilde Freiheit des Menschen, der einfach tun möchte was er will und wie es ihm gerade einfällt – sondern die Freiheit, IN GOTTES LIEBE mit Ihm zusammen zu wählen, immer wieder – MIT GOTT.

Die Freiheit, die Gott schenkt ist die, dass der Mensch nicht mehr selbst entscheiden muss was gut und was recht ist, was wahr und was unwahr ist; es ist die Freiheit dessen, der erleben darf, wie gut es sich anfühlt und dem eigenen Leben und Umfeld tut, wenn er geführt wird – von einem Gott, einem liebenden Vater, der uns diese Qualitäten (das Gute, das Wahre) nicht nur in der Bibel vorschlägt, sondern sie selbst in Person IST und repräsentiert.

Dieser Gott hatte niemals etwas anderes im Sinn, als die Menschen zu sich hin zu ziehen, um in ihnen wohnen zu können. Er hat den Menschen geschaffen, um mit Ihm in einer Beziehung zu sein, wie gute, enge Freunde, wie Blutsbrüder.

Er ist ein Gott, der nahbar ist, der sich uns offenbaren will, nicht obwohl, sondern WEIL Er unser Gott und Schöpfer ist! Er möchte in unserem Leben unser König sein – ein weiser, gütiger König, voller Macht und Kraft. Er möchte alle, aber wirklich alle Schritte unseres Lebens GEMEINSAM mit uns gehen. Er möchte gefragt werden und uns dann unter die Arme greifen, uns Vorschläge machen, uns wohl tun wo es immer möglich ist.

Gott weiß, dass dieses Leben in einer gefallenen Welt, die nur so von falschen Wegen strotzt, schwer ist. Deshalb reicht Er uns Seine Hand – immer wieder. Er geht hinter uns her, um uns für sich zu gewinnen. Er fügt die Dinge, damit wir immer wieder die Chance haben, uns für Ihn zu entscheiden, anstatt für das was weder wahr noch gut ist. Er will, dass es uns gut geht!

Gott spricht nicht durch das „Bauchgefühl“

Von Anfang an (1. Mose 3) hat der Mensch immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen und sich damit von Gott und von der ursprünglichen Schönheit und Einfachheit des Lebens entfernt. Nur von sehr wenigen Menschen ist überliefert, dass sie Gott wirklich kannten und hören konnten. Einige davon sind die Autoren der Bibel.

Es ist nicht so, dass Gott immer durch das Bauchgefühl mit uns spricht – wie sehr viele Menschen glauben. Bevor man mit Gott geht, ist das Bauchgefühl eine trügerische Sache. Es muss mit dem Heiligen Geist geprüft werden. Es ist auch nicht so, dass Gott immer durch das Herz zu uns spricht, denn auch das Herz kann verdorben, falsch geprägt und somit trügerisch sein. Auch durch Logik und Vernunft ist Gott nicht zu erreichen und zu fassen. Erst wenn wir Gott gestatten, alle diese Ebenen mehr und mehr zu reinigen (durch Umkehr vom Falschen und durch Seine Vergebung), werden wir empfänglicher für Seine Stimme.

Die Bibel als Lot und als Wegweiser

Wenn du noch keine persönliche Beziehung zu Gott hast (was für die meisten Menschen gilt) und in einer spezifischen Situation fragst, was jenseits deiner eigenen Meinung wirklich gut und richtig und wahr ist, du Gott aber noch nicht hören kannst, dann gleiche deine Entscheidungen mit dem ab, was in der Bibel steht. Und suche mit ganzem Herzen und ganzem Verstand nach der Wahrheit und der Beziehung zu Gott. Jesus ist die Tür zu einem wahrhaft guten Vater. Jesus hatte und hat den Draht. Jesus lebt. Er ist hier.

Die Bibel steckt voller Weisheiten. Das alte Testament ist sowohl Geschichtsbuch als auch Weisheits-Buch. Im alten Testament findest du Weisheiten besonders in den Psalmen. Das neue Testament ist am besten für Einsteiger geeignet. Dort kann man in der Apostelgeschichte und in den Briefen lesen, wie die Urgemeinde lebte und was ihre Prinzipien waren. Sie waren noch ursprünglich und ganz, ganz nah an Jesus dran.

Die Ermahnungen von Paulus an die Gemeinde in Korinth zeigen, dass es schon damals Spaltungen gab durch Menschen, die ihre eigene Wahrheit leben wollten, anstatt den Worten Jesu zu folgen.

Schon immer war es ein sehr, sehr, sehr schmaler und heikler Pfad, der zu Gott führt, und auf solchen Wegen braucht man einen Führer (die Bibel).

Trügerische Freiheit

Es ist sehr verführerisch, seine eigene Wahrheit leben zu wollen. Es verspricht Erfolg, es stärkt unser Ego, und es gibt auf den ersten Blick ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit (von Gott). Doch ist Unabhängigkeit von Gott wirklich das Richtige für uns? Das Leben zeigt uns oft genug, dass wir doch in die Irre gegangen sind. Die Jahre nach meiner Atheisten-Entscheidung waren die traurigsten meines Lebens. Ich hatte jeden Boden verloren und fiel besinnungslos und blind und getrieben durchs Leben, bis ich endlich wieder einen Funken Glauben fand. Gott hatte mich nicht vergessen. Auf vielen Umwegen musste ich jedoch gehen.

Die Freiheit, die es schenkt, Gott zu folgen, ist nicht zu beschreiben, denn hier wird man wirklich frei von sich selbst. Gott ist so gut, so weise und so voller Liebe, sogar in seinen Korrekturen, dass es eine Freude ist, Ihm zu folgen – selbst wenn der eigene Wille ein anderer gewesen wäre. Denn Er schenkt durch Offenbarungen Einsicht und Erkenntnis. Fehler sind immer erlaubt, wichtig ist das Zurückkommen wie beim verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-32). Dies ist eines der wichtigsten Gleichnisse der Bibel. Unbedingte Freiheit tut dem Menschen nicht gut, er kommt immer wieder in Sackgassen. Erst die Abhängigkeit von Gott macht wirklich frei.

Dieser Gott hat einen wunderbaren Charakter. Er ist so voller Liebe und Weisheit. Er kennt alle deine Wege, jeden Gedanken, er vergibt immer wieder deine Fehltritte, wenn du zurück kommst, und Er weiß was war und was kommen wird. Deshalb kannst du getrost und ohne jede Zweifel dem folgen was Er dir sagt. Durch den Heiligen Geist (den du im besten Fall durch eine Erwachsenen-Taufe empfängst), spricht Gott zu dir.

Das Glück, IHN zu hören

Ihn zu hören ist zunächst nicht ganz einfach. Es ist Übungssache. Es braucht echtes, ehrliches Gebet, Hinwendung, totale Offenheit zu Ihm hin, und immer wieder Umkehr von falschen Wegen, um Ihm auch nah zu bleiben. Durch ein Gefühl der Verlorenheit und dann im Abgleich mit der Bibel und erfahre ich persönlich, wo ich wieder in die falsche Richtung geritten bin. Dann beginne ich, Gott zu fragen, wo der Fehler lag, und wie ich es ändern kann.

Was bringt dich Gott nah?

Sprich mit Ihm wie zu dem Vertrautesten deiner Vertrauten. Du sprichst mit deinem besten Freund. Erzähle Ihm alles. Halte nichts, aber auch wirklich gar nichts zurück. Offenbare Ihm nach und nach all deine Schwächen, deine Zweifel, deine Ängste und auch durchaus deine Vorwürfe. Gott wird dich nicht verurteilen, wenn du Ihm dein Herz anvertraust. Er kann das alles nehmen, einfach weil es ehrlich und aufrichtig und wahr ist. Sprich laut, nicht nur innerlich. Sich selbst zuzuhören verstärkt die Kraft.

Und dann, je weiter die Beziehung fort schreitet, beginnt er dir nach und nach Dinge zu offenbaren. Über dich und über Ihn und über die Wahrheit in deinem Leben. Mehr und mehr erkennst du Sein Wirken in allem, und wie sehr Er dich schon immer gerufen hat. Du erfährst, welche Entscheidungen dich von Ihm weg brachten, auch warum dir so manches Schlechte und Schwere widerfahren ist. Du lernst von Gott auch über Sein Königreich. Du verstehst die Bibel immer besser, du wirst sie sogar eines Tages hoch spannend finden und dir Bücher kaufen, die dir helfen, Gott und die Bibel noch besser zu verstehen.

Es liegt ein Weg vor dir, auf dem du nicht mehr alleine bist, denn du gehst ja mit Gott – ob du nun einen Lebenspartner hast oder nicht. Ein Weg, auf dem du immer Leitung findest – wenn du sie suchst. Ein Weg auf dem du immer wieder hörst, wie sehr dich Gott liebt!

Gott entfernt sich nicht

Nach 46 Jahren Spiritualität, Esoterik, Buddhismus und Erwachens- und Erleuchtungs-Gedöns kann ich endlich sagen: ich habe meinen Weg gefunden, und ich habe Gott wirklich gefunden. Ich bin täglich in Kontakt. Und wenn ich es nicht bin, dann weiß ich sehr schnell, was mich davon abgehalten hat, und ich kenne die Wege, wieder in Seine köstliche und liebevolle Gegenwart zu kommen.

Nicht Er ist es, der sich von uns entfernt, sondern wir sind es selbst, die uns abwenden und nicht hören wollen. Doch Sein Herz ist immer offen für uns. Es ist allein unsere Entscheidung, uns umzudrehen und zurück zu kehren. Wir haben den freien Willen letztendlich, um uns freiwillig für Ihn zu entscheiden – immer wieder.

Entscheidung aus dem Geist

Die Entscheidung für Ihn können wir nur aus dem Geist heraus treffen, insbesondere wenn uns die Emotionen übermannen und wir nicht mehr wissen wohin. Wenn du verstrickt bist in widerstreitenden Gefühlen und Gedanken: reiß dich heraus in den Geist, jenseits des Denkens. Treffe die Entscheidung, nicht mehr selbst die Antwort finden zu wollen, sondern Seine zu hören – frage Gott. Lass dich nicht entmutigen. Gib nicht auf. Suche Ihn vom Geist aus. Immer wieder. Gott ist Geist und steht über der Vernunft und über den Gefühlen. Deine Entscheidung für Gottes Antwort wirkt sich aus, nach oben und nach unten. Die Gefühle folgen dem nach, sie sollten nicht deine Führer sein. Wenn dich beim Nachsinnen über Gottes Antwort für eine Entscheidung tiefer Frieden flutet, dann bist du dort genau richtig.

Die Entscheidung, dein Leben Jesus zu geben

Dies ist die größte Entscheidung für dein Leben, die du treffen kannst. Sobald du dich wirklich entschieden hast, dein Leben Gott zu widmen (ein Senfkorn an Glauben genügt), werden sich Wege öffnen.

Habe Geduld und sei offen. Suche dir Menschen, denen du vertrauen kannst und lass dich taufen, damit du den Heiligen Geist empfängst, und beginne deinen ganz persönlichen intimen Weg mit IHM. Jetzt hast du einen starken Partner, der mit dir durchs Leben geht. Und vielleicht liest du auch die Bücher, die dabei helfen können, um in eine nahe Beziehung zu kommen (z.B. „Meine Schafe hören meine Stimme“ von J.C. Hedgecock).

Wenn du durch die Prägungen der Kirchen eine Aversion gegen die Bibel entwickelt haben solltest, dann bitte Gott, dir die Wahrheit zu zeigen und dich von der Aversion zu befreien. Schlage im Internet nach, was die Begriffe, die dich stören, wirklich bedeuten, und schau bitte nicht auf den Kirchen-Seiten, sondern in Lexika, Wikipedia oder Bibel-wissenschaftlichen Seiten. Beginne damit, Gott selbst zu fragen, was Er eigentlich gemeint hat, dann wird er Heilige Geist dein Lehrer.

Wir lehnen ab was wir nicht kennen

Viele lehnen Gott ab, weil Er nicht in das Bild passt, das man sich von Gott gemacht hat. Doch man lehnt ab was man nicht kennt, weil man eine vorgefasste Meinung über Ihn hat. Gott ist wie Er ist, und Er wird sich nicht ändern. Und Er verspricht uns in der Bibel, dass es sich lohnt Ihn zu suchen und Ihm zu folgen. Den Weg ohne Gott haben wir lange genug ausprobiert. Vielleicht ist es jetzt Zeit für eine neue, grundlegende Entscheidung. Wir können Ihn nämlich erst dann wirklich kennen lernen, verstehen und erfahren, wenn wir in eine persönliche Beziehung mit Ihm treten; erst dann wissen wir – dann aber aus erster Hand!

Photos: Pixelio Image-ID 460757 Thomas Max Müller/ Image-ID 407482 und 348363 Rainer Sturm/ Image-ID 451076 Torben Wengert/ Image-ID 153737 Axel Müller/ Image-ID 806877 BettinaF/ Image ID 417875 A. R.

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