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Posts Tagged ‘Glauben’

Der HERR ist in seinem heiligen Tempel. Der Thron des HERRN ist im Himmel; seine Augen spähen, seine Blicke prüfen die Menschenkinder.  Psalm 11

Was wäre, wenn die große Stille, die in der Spiritualität so geehrt wird, das große Ohr Gottes wäre? Ich sehe es vor mir, wie Gott mit seinem offenen, reinen Herzen sein großes Hörrohr über die Erde schweifen lässt, lauschend, empfangsbereit, zugewandt, und immer wieder direkt auch auf dich gerichtet, in Erwartung, mehr noch: in freudiger Erwartung, voller Hoffnung. Er wartet darauf, dass wir Ihm antworten auf das was er mit der Schöpfung getan hat und täglich tut, damit, dass Er uns das Leben geschenkt hat und erhält, aber vor allem damit, dass Er uns seinen Sohn als Menschen auf die Erde schickte, um uns zu befreien – sofern wir diese Befreiung annehmen und glauben.

Wenn wir in die Stille lauschen ist das schön. Es tut uns gut, ruhig zu werden, es kann uns in einen gefühlt „heiligen“ Zustand bringen, und wir können uns ganz hinein fallen lassen. Es hat jedoch aus meiner heutigen Sicht etwas Einseitiges. Denn es ist die Frage: erwarten wir überhaupt von Gott zu hören? Können wir glauben, dass Jesus mit uns, mit mir kleinem Menschlein spricht? Erwarten wir Antworten? Die Wahrscheinlichkeit, Antworten zu hören und zu verstehen hängt vor allem davon ab, welchem Bild, welchem Gottesbegriff wir anhängen und was wir glauben.

Und die zweite Frage ist: Was für eine Rolle spielt die Stille in unserem Leben? Ist sie für uns lediglich ein „Genussmittel“, um in Frieden zu kommen? Oder verdrängen wir Negatives in uns mit ihrer Hilfe anstatt damit zu handeln? Oder haben wir die Stille zu einem „Götzen“ gemacht, zu einer Art Selbstzweck? Fühlen wir uns vielleicht gar als etwas Besonderes, weil wir im Gegensatz zu vielen Anderen einen leichten Zugang zur Stille haben? Klopfen wir uns dafür auf die Schulter? Wollen wir es auch anderen beibringen, wie das geht in die Stille zu kommen? Ihnen „helfen“? Dann sind wir schon lange nicht mehr mit Gott, sondern wir füttern unser „Fleisch“ damit.

Letztendlich ist ein solcher Umgang mit Stille zwar schön und eröffnet eigene Möglichkeiten, aber es ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es mag vielleicht in seltenen Fällen sogar sein, dass uns der Heilige Geist begegnet, doch selbst wenn, so können wir Ihn nicht ausschöpfen, seine Segnungen nicht ergreifen, wenn wir nicht mit Ihm in echte Beziehung treten – von Mensch zu Gott.

Gott ist überaus sensibel und achtet unseren freien Willen mehr als alles andere. Und wenn wir uns entscheiden, nur auf Ihn zu lauschen, anstatt mit Ihm zu sprechen (laut), wird auch Er nicht mit uns sprechen. Er versucht es vielleicht ein paar Mal, doch wenn keine Antwort kommt, wird auch Er schweigen.

So viele Jahre habe ich in die Stille gerufen: „Gott, sprich mit mir!“ Doch es kam keine Antwort. Heute weiß ich warum: weil ich Ihn nie als geistliche Person sehen konnte, sondern einfach nur als Unendlichkeit, als Stille, als Zeitlosigkeit.  Und aus ihr kommt keine Antwort außer Stille, Unendlichkeit und Zeitlosigkeit. Das ist frustrierend, denn wir Menschen sind doch Beziehungstypen. Und Gott ist das auch! Gott möchte auch von uns hören! Er möchte „gesehen“ werden, wahr genommen werden – als das was Er ist! Ein Wesen, das uns tatsächlich ähnlich ist!

Wir wurden in Seinem Bild geschaffen, und wir sind Menschen mit Gefühlen und Gedanken, mit Sehnsucht und einem suchenden Herzen. Warum sprechen wir das Gott ab?

Er hat uns nicht umsonst die Sprache verliehen. Einen Mund. Eine Stimme. Das Wort, das Sprechen ist von immenser Wichtigkeit. Auch in der Spiritualität ist bekannt, welche Kraft Worte haben. Gott selbst sprach die Dinge ins Leben:

„1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.

3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Joh. 1

Gott sprach das Leben in Existenz. Nun können wir durch unser Sprechen unsere Beziehung zu Ihm zum Leben erwecken. Wir können unserem Glauben an Ihn Ausdruck verleihen. Wir können Ihn ansprechen und so in Verbindung treten. Sprechen wir nicht mit Ihm, so gibt es keine Beziehung. Sprechen wir nicht mit Ihm, wird Gott uns nicht er-hören.

Man sagt, die Stille sei das Heilsame, das woraus für uns Segen kommt. Doch weitaus größerer Segen fließt aus der lebendigen Beziehung mit IHM. Und eine Beziehung ist niemals nur etwas Einseitiges. Würde ich mich in einen Mann verlieben, jedoch niemals mit ihm sprechen, wäre ich ihn schnell wieder los. Genauso ist es mit Gott. Wir werden Ihn wieder los, wenn wir Ihn immer nur an schweigen.

Gott ist gütig und gnädig. Er liebt uns über die Maßen. Er möchte Seine Gnade ausschütten. Er sucht nach uns, Er geht hinter uns her, Er wirbt um uns wie um eine Braut! Er wartet auf uns und sehnt sich nach uns. Sprechen wir Ihn an, und Er neigt sich zu uns herab. „Bittet, und es wird euch gegeben werden.“ Er möchte uns und unsere Leben zum Guten verändern – aus Liebe. Doch auch wir müssen Ihn lieben und uns auf den Weg machen.

Ich möchte hier ein Gebet aufschreiben, das jeden, der es beten mag und es laut und aus ehrlichem Herzen ausspricht, in Beziehung mit Ihm bringen kann:

„Mein Vater, ich bete in Jesu Namen. Ich danke Dir, dass Du mich geschaffen hast, dass ich Dein Kind sein darf. Danke für all das was Du in meinem Leben tun willst. Ich habe begriffen, dass ich Dich bisher noch gar nicht kannte, doch ich möchte Dich kennen lernen! Wirklich und aus ganzem Herzen! Deshalb bitte ich Dich: komm zu mir,  mache Dich mir bekannt. Jesus Christus, komm in mein Leben! Ich möchte Dich wirklich endlich kennen lernen! Komme in meine Träume oder zeige Dich mir auf andere Weise, so dass ich es verstehen kann. Gott, ich vertraue auf Deine Liebe, und ich entscheide mich, ab sofort zu Dir in eine persönliche Beziehung zu treten. Bitte vergib mir, dass ich so lange Zeit an Dir vorbei gelebt habe, dass ich Dich nicht kannte und Dich am falschen Ort gesucht habe. Ab jetzt entscheide ich mich, Dein Kind zu sein, Deine Schöpfung, und Dich als meinen Schöpfer und Gott anzuerkennen. Amen“.

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Definition, Bedeutung
  • Religiosität bezeichnet die unterschiedlichen Arten von Glaubenshaltungen und deren Ausdrucksweisen (Riten, Werte, moralische Handlungen). (www.fremdwort.de)

 

598825_web_R_B_by_LouPe_pixelio.deReligiosität gibt es in allen Weltreligionen, im Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus, aber auch in dem was die einzige Alternative zu sein scheint: der Spiritualität und der Mystik.

Religiosität bedeutet den Tod des lebendigen Glaubens und der lebendigen Beziehung mit unserem Schöpfer. Jede Form von Dogmatismus, Riten und schematischen Abläufen, jede Gewohnheit die Selbstzweck geworden ist, jeder Zwang und jede Betonung von Vorschriften und Gesetzen engt das Herz ein und lässt uns nicht mehr frei, dem Wahren in uns zu folgen. Dazu gehören auch Gruppenzwang, Gruppendruck, aber auch die Anbetung von Menschen, Führungspersönlichkeiten, Gurus und Heiligen (Aufzählung ist beispielhaft).

Religiosität engt das Herz ein, und wer feinfühlig ist, spürt dies als Unwohlsein oder mulmiges Gefühl im Bauch. Eine unbewusste Abwehr steigt auf, wenn man sich in einer solchen Umgebung befindet, und oft versucht man sich mit Gedanken zu beruhigen. Wenn man von etwas überzeugt ist und etwas unbedingt möchte, aber dennoch ein Unwohlsein aufsteigt, ist man geneigt, das zu übergehen, es mit Argumenten nieder zu halten, um die Überzeugungen nicht aufgeben zu müssen.

Ich spürte dieses Unwohlsein als Kind in der Kirche. MariaLaach_kleinIch spürte, dass das was dort geschah nicht wirklich echt war, nicht wirklich WAHR war. Es war so etwas wie „Getue“, und es hatte mit dem wonach ich in meinem Herzen Sehnsucht hatte nicht wirklich etwas zu tun. Ja, es schien etwas damit zu tun zu haben, weil sich all das auch mit Gott beschäftigte, doch irgendetwas stimmte nicht. Mir war klar, dass Gott es nicht brauchte, dass Riten und Zeremonien abgehalten werden. Also wozu all das? Er brauchte auch nicht Scheinheiligkeit und Frömmigkeit. So konnte Gott unmöglich sein.

Genau das gleiche Gefühl beschlich mich, als ich Jahre später in die Spiritualität und die Erwachens-Thematik eingetaucht war. Einmal wollte ich an einem Zen-Sesshin teil nehmen. Dort herrschte eine so gedrückte und strenge Stimmung im Meditationsraum, und währen der Abwesenheit des Zen-Meisters hörte ich in seinem Hotel-Zimmer den Fernseher laufen. Er kam nur zu den Gesprächen herunter und ließ die Schüler allein meditieren. Die Schüler, Menschen in schwarzen Gewändern, mit ernsten Gesichtern, waren eingespannt in die strengen Abläufe dieses Sesshins, und schienen mir versteinert auf ihrem Weg zur Erleuchtung. Ich ertrug diese Stimmung nicht und ging vorzeitig.

Später dann in spirituellen Seminaren oder Kongressen beschlich mich eine ähnliche Beklommenheit. Dort ging es darum, möglichst spirituell reif zu wirken, meditativ, konzentriert nach Innen, möglichst bewusst, innerlich still, nicht urteilend, dafür aber liebevoll und weise.  In Gesprächen vermied jeder zu urteilen oder über irgendjemanden oder etwas negativ zu sprechen. Doch dies war nicht echt (unter der Oberfläche spürte man es häufig kochen), sondern von einer inneren Gesetzlichkeit erzwungen, die aus einer Überzeugung erwuchs – nicht jedoch aus dem Lebendigen, Wahren in uns.

Was ist denn lebendig und WAHR in uns? Wir sind am Leben, wir tragen Sehnsucht im Herzen nach Beziehung, nach Liebe und angenommen sein. Und wir projizieren diese Sehnsucht auf Menschen und erwarten von ihnen, dass sie unsere seelischen und geistigen Bedürfnisse stillen. Dabei ist diese Sehnsucht so groß, so umfassend und so gewaltig, dass wir niemals, und ich betone NIEMALS durch menschliche Beziehungen wirklich glücklich werden können (auf Dauer). Viele verbringen jedoch ihr Leben damit, nach dem richtigen Menschen zu suchen, oder auch nach der richtigen Religion/Glaubensrichtung oder beides – so war es bei mir auch.

Wir brauchen einen Anker.  Unsere Überzeugungen und Glaubensvorstellungen sind Haltestäbe für die Psyche. 614551_web_R_by_Rike_pixelio.deSie sind unsere einzige Sicherheit. Wir brauchen von daher Überzeugungen, und es fällt uns schwer wenn es nicht gar unmöglich für viele ist einfach zu sagen: „Ich weiß es nicht“.

Nein, wir können es auch wirklich nicht wissen. Wir brauchen jemanden, der es uns sagt, der uns Fragen beantwortet, jemanden der untrüglich ist, integer und wahr, jemanden dem wir unser ganzes Vertrauen schenken können, der uns niemals im Stich lässt und immer zu uns steht. Wer könnte das sein?

Wenn wir an einen unpersönlichen Gott glauben, kann es ja niemand sein, höchstens ein Alles und Nichts, zu dem man jedoch keine Beziehung aufbauen kann. Für eine Beziehung braucht es ein Gegenüber. Der persönliche Gott der Christlichen Kirche ist jedoch für viele Menschen einfach nicht tragbar, weil die Kirche ihre Religiosität über Ihn gebreitet hat wie einen Mantel, der mehr verbirgt als dass er etwas zeigt.

Auf der Suche nach der Person, der ich bereit wäre mein Leben hin zu legen, fiel mir nur Jesus ein. Mir wurde in einem Kairos-Moment sonnenklar, dass ich IHN brauche. Wer sollte mich denn heilen, wenn nicht ER? Ich hatte mich selbst nicht heilen können, und auch das Alles und Nichts hatte mich nicht geheilt. Es hatte mich auch nicht besser gemacht. Nach wie vor spürte ich viel Hass in mir, der von meinem strengen Vater in mich eingepflanzt worden war.

Ab dem Moment an dem ich mich dem persönlichen Jesus zu wandte und zu Ihm begann zu beten, Ihn zu bitten, mit Ihm zu sprechen, laut, nicht nur innerlich, wendete sich das Blatt in meinem Leben. Ab diesem Moment geschahen Begegnungen und Fügungen, die meinen Weg ebneten, denn ich suchte nach Menschen, die eine direkte Beziehung zu Ihm hatten und mir helfen könnten – nicht aus Eigennutz, nicht um selbst im Zentrum zu stehen, sondern um Jesus ins Zentrum zu stellen.

Ich hatte das Glück sie zu finden und auch Jesus zu finden – in meinem eigenen Herzen – als Geliebter, als Gesprächspartner, als Ratgeber, als Heiler und als Vermittler zum Vater. Es brauchte eine eindeutige Entscheidung FÜR IHN, um eine Lawine los zu treten, die sanft mein altes Leben zudeckte und Raum für Neues machte. Für das Wahre und Echte, für Lebendigkeit in der Beziehung mit Gott, ohne jede Religiosität, ohne Riten, ohne Gesetze. Nur eins zählt für mich: das was Jesus mir ins Herz schreibt.

Jesus selbst verändert uns und prägt uns Sein Wesen auf, wenn wir nah an Ihm sind und bleiben. Er nimmt das Dunkle heraus und tut Sein Wesen hinein. Ich habe Ihm mein Leben gegeben und tue es immer wieder. Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

Die lebendige Beziehung zu Jesus braucht keine Kirchen, keine Kathedralen, keine Gottesdienste und auch keine Meditation. Sie braucht keine Riten, keine Niederwerfungen und keine Geldspenden. Jesus  will das lebendige Herz, denn Er ist das LEBEN und der WEG und die WAHRHEIT.  Nur dort kann er sich aufhalten und wirken, dort berührt uns Gott.

Fotos: © Gpalm Maria Laach, LouPe  / pixelio.de, Rike  / pixelio.de,

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Man muss nicht heilig sein, um sich Gott zu nähern. Er selbst ist reine Heiligkeit, doch niemand muss „heilige“ Rituale vollziehen oder an „heilige“ Orte gehen… Dieser Gott ist uns Menschen so zugewandt – Er erwartet keine äußerlichen Liebesbeweise, es kommt Ihm einzig und allein auf dein Herz an. „Liebst du mich?“ spricht Er: „Bist du bereit mir zu folgen?“ und: „Nimmst du das Kreuz und gibst du dein Leben auf für mich?“ „Bist du bereit, mir alles zu überlassen? Mir ganz und gar zu vertrauen? Ja? Dann wirst du Wunder erleben. Dann wirst du frei sein von dir selbst. Dann wirst du Frieden finden. Dann wirst du ein volles Mitglied meines Königreiches sein, dann werde ich dir alles geben was du brauchst, und dir wird nichts mehr fehlen.“

Sein Leben Gott zu unterstellen, und zwar ganz und gar, einschließlich aller materieller Güter, allen Geldes, allen Besitzes, war für mich eine große Herausforderung. Es ist nicht leicht, sich so zu demütigen, und das geschieht nicht einfach so aus „der Lameng“ heraus, sondern es braucht da vorher schon Kämpfe und Seelenschmerz, der entsteht, wenn man sich weigert, und es doch bei der Taufe versprochen hat. Und es stellt den Glauben wirklich auf die Probe. Aber es ist auch ein riesiges Geschenk. Es nahm mir die Last der alleinigen Verantwortung für all diese Dinge, und es befreite mich von einem Batzen Negativität, der vorher erst mal richtig groß geworden war.

Doch jetzt – Gott sei Dank – nun muss ich nur noch eins: Ihm zuhören, Ihm folgen und dem was ich von Ihm höre*.  Ich fühle mich in Seiner Liebe so aufgehoben und beschenkt und genieße diesem ganz persönlichen Draht zu Ihm. Es ist so viel heller und reiner in mir geworden.  Und ich weiß immer: Er meint es gut mit mir.

Jesus ist jetzt wirklich mein König. Und Er ist so sanftmütig. Ich bin ein Rädchen in Seinem Königreich, bin Ihm ganz direkt unterstellt, ohne Mittler, ohne Kirche, ohne Gemeindesäle. Ich habe jedoch Mentoren, die mich dabei unterstützen, im Licht zu bleiben. Der Gott des Lebens hat seine helle Freude an unserem Wachstum und am Wachstum Seines Königreiches. Es ist ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten, und all das geschieht aus reiner Liebe.

Da sich dies jetzt bei mir wie eine Neugeburt in den Himmel hinein anfühlt, drängt sich mir der Vergleich mit dem „Erwachen“ auf, das ich ja auch erlebt habe, und damals für eine Art Neugeburt gehalten habe. Es ist für mich selbst eine gute Gelegenheit, das zu reflektieren, und im Schreiben wird alles noch klarer. Ja, da gibt es einiges zu unterscheiden.

„Erwachen“ geschieht, wenn man die Abwehr aufgibt, die Anstrengung sich zu wehren, z.B. gegen psychischen oder körperlichen Schmerz, gegen Umstände, gegen Überforderung von Außen oder aus dem eigenen Innern, oder auch die anstrengende Suche nach Gott oder Erleuchtung. Bei Vielen geschieht es am Punkt eines Burnout oder in Grenzsituationen. Die Identifikation mit dem Ego stirbt, und es hat den Geschmack von Sterben, doch es kommt keine Wiederauferstehung. Man bleibt irgendwie zerstört, bleibt platt wie eine Flunder liegen und lebt dann relativ antriebslos weiter. Und irgendwann kamen bei mir alte Strukturen des Ego zurück, die aus Verletzungen und Traumata stammten, und übernahmen wieder mehr und mehr das Ruder.  Meine Lebensumstände in einer Partnerschaft riefen das hervor.

Seit dem „Erwachen“ hatte ich dem „Sein“ die Führung meines Lebens überlassen, und war – wie ich es heute sehe – im Grunde verloren. Denn dieses Sein, dem ich auch den Namen „Gott“ gab, ist gar nicht Gott. Letztendlich ist es ein „Niemandsland“. Ich fand dort nicht wirklich eine Instanz, da war einfach Unendlichkeit und letztlich alles und nichts in Einem.  Manchmal schien mir mein Herz ein schwarzes Loch zu sein, in das ich alles hinein werfen konnte – hinein in diese Unendlichkeit, in diese Schwärze, und heraus kam für kurze Zeit Frieden, der sich aber immer wieder verflüchtigte.

Das Sein hat keine Charakteristika, es ist angeblich lebendig, doch in Wirklichkeit ist es tot, es trägt keine Früchte, es frisst nur wie ein Mülleimer alles auf, was man hinein wirft. Und da es keine „gute“ Instanz hat, marodieren bald Kräfte in der Psyche herum, die wir möglicherweise irgendwann nicht mehr kontrollieren  oder lenken können. Ich wähnte mich im Erwachen „Zuhause“, doch in Wirklichkeit war ich orientierungslos, führungslos und folgte nach eigenem Gutdünken meinen Impulsen, ohne genau abschätzen zu können, woher sie eigentlich kamen und wohin sie führen würden.

Heute ist mir klar: Ich hatte meine einzige Macht, die Macht der Entscheidung, abgegeben an dieses „Sein“, an die Unendlichkeit, von der ich Lenkung erwartete. Ich ging einfach davon aus, dass dieses „Sein“ (der unpersönliche Gott) mir wohlgesonnen war.  Was auch immer daraus hervor mir entgegen kam, musste meiner Meinung nach irgendwie „gut“ und „gewollt“ sein. Doch von wem eigentlich? Diese Frage stellte ich nicht, denn die spirituelle Theorie besagte: „Alles Ich ist Illusion, und alles Geschehen ein Traum oder eine Art Film, ohne jede Wirklichkeit“. Ich selbst sah mich als eine Art Marionette in diesem Film, die sich eines Tages ganz und im großen „Sein“ auflösen würde.

Doch irgendwann kamen mir Zweifel, und zwar an dem Punkt, an dem es „schlecht“ wurde. Richtig schlecht. Sehr schlecht. Und ich fragte mich: Wer hat eigentlich ein Interesse daran, mich als Mensch dermaßen zu entmachten? Wer hat ein Interesse daran, aus mir eine willenlose Marionette zu machen? Wer will hier mein Unterscheidungsvermögen torpedieren und alles gleich-gültig machen? Gott vielleicht? Sind wir dazu da, Zombies zu sein und Impulsen zu folgen?

Das ist nicht der Plan Gottes sondern satans. Gott möchte uns nicht so sehen. Wir sind doch seine Kinder. Er hat uns doch nach Seinem Bild geschaffen. Er hat uns den freien Willen gegeben, den viele spirituelle Lehren leugnen, und das nicht ohne Grund! Denn der freie Wille ist eine Gefahr für die dunkle Seite. Gott gab uns mit dem Willen die Kraft der Entscheidung – das Wichtigste im Menschen! 

Der persönliche Gott, der Gott der Bibel, Jesus möchte unser Leitstern sein. ER möchte mit uns gehen, mit uns leben, jede Minute, jede Sekunde. Er möchte Seine Liebe über uns ausschütten. Entscheidet man sich einmal dafür, persönlich mit Gott in Beziehung zu treten, wird sehr bald klar, dass Gott nur auf uns gewartet hat! Gott möchte, dass wir unseren Willen auf Ihn persönlich ausrichten, und wir werden Wunderbares mit Ihm erleben. Es geht also gar nicht darum, das Ich los zu werden oder zu transzendieren, sondern es geht darum, mit Hilfe dieses Ichs die richtigen Entscheidungen zu treffen – mit Gott als Ratgeber. Gott als unser Schöpfer hat uns ein Ich gegeben, damit wir uns für ein Leben MIT Gott entscheiden.

Beim Erwachen stehen zu bleiben ist wie ein Zug, in dem jemand die Notbremse gezogen hat: er bleibt irgendwo stehen, ist jedoch nicht am Ziel. 

Vielleicht fühlte ich mich deshalb nach dem Erwachen so leer, und viele Menschen spüren dann große Sinnlosigkeit und Ziellosigkeit. Einige bringen sich gar um, weil alles schal geworden ist. Doch alles was nach Tod schmeckt, kommt nicht von Gott, denn Gott ist das LEBEN.

Bitte: bleib nicht beim Nothalt stehen, sondern gehe weiter und schau dich um nach dem WESEN von Jesus Christus. Im Herzen wirkt Gott, und er geht bereits hinter dir her und gibt dich nicht auf und wartet auf darauf, dass du dich zu Ihm umdrehst.

Viele Worte ranken sich um das Thema „Erwachen/Erleuchtung“. Es bietet genügend Stoff, um viele Bücher zu füllen und dann wiederum interessant zu sein für neue Sucher. Das allein ist schon merkwürdig genug und hatte für mich schon immer einen merkwürdigen Beigeschmack: Eine Philosophie, die behauptet, Befreiung zu sein und zu schenken von Suchen und Streben – die jedoch gleichzeitig ein Lockvogel ist, nachdem man dann quasi gezwungenermaßen streben MUSS wenn man sie nicht hat. Da stimmt doch etwas nicht, oder?

Das Reich Gottes und die Lebensübergabe an Ihn ist etwas komplett anderes. Denn hier hört das ich-bezogene Leben wirklich auf. Hier wird nicht nur ein Widerstand aufgegeben,  sondern hier gibst du dein Leben und deinen Eigenwillen auf, aber nicht an ein Nichts oder ein Niemand, sondern an eine Person: an Jesus Christus, der noch heute hier ist!

Es ist noch umfassender: Man demütigt sich AB JETZT mit seinem ganzen zukünftigen Leben und allen zukünftigen Entscheidungen UNTER Ihn und Seinen Willen. Man gibt den Eigenwillen auf, auch alle Abwehr und allen Selbstschutz. Die Wächter aus all den Traumata der Psyche verpuffen in dieser Entscheidung. Sie beugen sich, denn diese Entscheidung wird von Gott unterstützt, und du fühlst dich zunächst nackt und bloß, ja ausgeliefert. Ich betete in dieser Nacktheit um Seinen Schutz und um Seine Gnade. Ich geriet in Furcht vor den Folgen meiner Entscheidung am nächsten Tag und gab sie Ihm hin, betete um ihr verschwinden, und sie verschwand innerhalb von Minuten. Gott schenkt dir worum du Ihn bittest. Er ist ein überaus gnädiger, gütiger Gott. Er ist dein Schutz, Er versorgt dich, Er gibt dir Liebe, und Er lenkt jetzt dein Leben. Zum Guten, natürlich, wohin sonst? Denn dieser Gott ist die Gutheit in Person, Er ist so gut wie Er im Grunde auch uns Menschen gedacht hatte.

Die Gutheit des Menschen liegt bei den meisten Menschen brach unter all dem Schutt und Müll, den uns satan mit seinen Dämonen implantiert hat. Und nur Gott kann ihn weg räumen, und Er tut es! Dann wird alles einfacher. Wenn das sog. „Fleisch“ stirbt, das „gottlose Ego“ (nicht das Ich!!!) voller Waffenstützpunkte und starrend vor Verteidigungsposten, die wir unser ganzes Leben hindurch entwickelt haben, weil wir meinten, ganz alleine auf uns gestellt zu sein und ohne Gott durchkommen zu müssen – dann kommt der Himmel auf die Erde, schon jetzt. Dann kommt wirklich Licht rein.  Dann kommt Befreiung von dem ganzen alten Müll. Und wo Licht ist, da ist keine Finsternis.

Überirdisch

 

* Es gibt gute Bücher, die dazu anleiten z.B. „Kannst du mich hören?“ Von Brad Jersak

 

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Jesaja 46

Bel bricht zusammen, Nebo ist gefallen, ihre Götzenbilder sind den Tieren und dem Vieh aufgeladen, dass sie sich müde tragen an dem, was eure Last war.
Sie fallen und beugen sich allesamt, sie können die Last nicht retten; sie selbst müssen in die Gefangenschaft gehen.
Hört mir zu, ihr vom Hause Jakob und alle, die ihr noch übrig seid vom Hause Israel, die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an und vom Mutterschoße an mir aufgeladen seid:
Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
Wem wollt ihr mich gleichstellen, und mit wem vergleicht ihr mich? An wem messt ihr mich, dass ich ihm gleich sein soll?
Sie schütten das Gold aus dem Beutel und wiegen das Silber mit der Waage dar und dingen den Goldschmied, dass er einen Gott daraus mache, vor dem sie knien und anbeten.
Sie heben ihn auf die Schultern und tragen ihn und setzen ihn nieder an seine Stätte, dass er stehe und nicht von seinem Ort rücke. Schreit einer zu ihm, so antwortet er nicht und hilft ihm nicht aus seiner Not.
Gedenkt doch daran und seid fest, ihr Abtrünnigen, nehmt’s zu Herzen!
Gedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht,
10 der ich zuvor verkündige, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist, und der ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich.
11 Ich rufe einen Adler vom Osten her, aus fernem Lande den Mann, der meinen Ratschluss ausführe. Wie ich’s gesagt habe, so lasse ich’s kommen; was ich geplant habe, das tue ich auch.
12 Hört mir zu, ihr trotzigen Herzen, die ihr ferne seid von der Gerechtigkeit!
13 Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht; sie ist nicht ferne und mein Heil säumt nicht. Ich will zu Zion das Heil geben für Israel, meine Zier.
(Israel = Volk Gottes)
wolken

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Satan liebt es Wahrheiten umzukehren, Lügen oder verdrehte Wahrheiten zu platzieren, um zu manipulieren und zu verwirren. „Alles ist eins“ ist einer der Kardinal-Sätze, die satan bei den Menschen platziert, die sich auf einem spirituellen Weg bereits bis zu einem gewissen Grad an das Nichts hingegeben haben. Er ist deshalb eine Kardinal-Lüge, weil aus ihm weitere Lügen logisch folgen, wie z.B. „es ist alles gleich-gültig“, „egal“, „nicht wichtig“ oder gar „ein Traum“.

Wenn an einem Kulminationspunkt schlagartig alle Anstrengung komplett los gelassen wird (Anstrengung, die ebenfalls durch s. initiiert wurde), dann wird in der Hingabe an das „Nichts“ Frieden erfahren. Diesem Frieden folgen sofort Gedanken, die nicht wahr sind, oder die Wahrheit verdrehen, denn aus diesem „Nichts“ kommt nichts Gutes. Man sieht diese Gedanken dann als friedvolle Wahrheiten an, deshalb sind sie in der Folgezeit lange wirksam. Doch es ist kein dauerhafter Friede, der aus der Hingabe an das „Nichts“ entsteht. Das zeigt sich schon allein daran, dass er immer und immer wieder vergeht und herbei geführt werden muss durch meditative Techniken etc.

Wenn Gott Frieden schenkt, so kommt dieser auf natürliche, leichte und helle Art und Weise, ohne dass wir uns als einzigartiges Individuum komplett hingeben müssen. Er kommt durch die Hinwendung an Ihn, durch die Kommunikation mit Ihm, durch das Vertrauen in Ihn und durch Bekenntnis und Umkehr.

Das was dann wieder in Unfrieden wirft, dürfen wir dann genau betrachten und untersuchen. Dann begleitet uns der Heilige Geist und hilft uns dabei, zu erkennen was uns wieder einmal von Gott getrennt hat an Gedanken und Gefühlen. Diese im Zwiegespräch mit Jesus und dem Vater zu bekennen und davon umzukehren und dann Seine Vergebung zu empfangen, ist die beste Art, wie wir WIRKLICH in Frieden kommen können.

Taube

„Alles ist eins“ ist schlichtweg nicht wahr. Es ist leicht, die Wahrheit zu erkennen, wenn wir uns umschauen. Gott hat sich etwas dabei gedacht, als er all das geschaffen hat. Er WOLLTE die Vielfalt, darin ist Seine Weisheit und Schönheit für uns offensichtlich. Es ist alles verschieden, unterschiedlich und wundervoll, dieses Viele, das ist die Schöpfung.

Wenn dann noch der Gedanke „alles ist gleich-gültig“ geglaubt wird, hat satan sein Ziel erreicht, denn dann hat er nicht nur die Unterscheidung zwischen gut und böse, sondern auch die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Gott und ihm ausgehebelt. Wir können dann die Geister nicht mehr unterscheiden, weil wir alles als gleichwertig ansehen und als gleich wichtig und gleich berechtigt. Das hält uns nicht nur in Unwissenheit, sondern auch in einer Lähmung, die jeden Fortschritt verhindert.

Gefängnis

Diese Gedanken lähmen uns, und sie SOLLEN uns auch lähmen. Sie halten uns klein und unmündig. Dabei sind wir in Wirklichkeit Gottes Kinder und haben nicht ohne Grund die Gabe der Unterscheidung erhalten. Wir haben sie, um an Gottes Seite für das Gute und Heilige in uns einzutreten und zu kämpfen und das Dunkle in uns zu vertreiben.

Satan imitiert und initiiert einmal (und wirklich nur einmal) einen stark friedvollen und angenehmen Zustand, der uns beeindruckt und dem jede Menge einlullende Gedanken folgen, von denen nahezu jeder eine Lüge ist.

Frieden von Gott erleben wir, wenn wir vor Ihm immer wieder bekennen, was uns an eigenen Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühlen von Ihm trennt, bereuen und uns Ihm hinhalten. Dann kommen Seine Vergebung, Sein Frieden, und IN diesem Frieden auch Seine Heilung und Annahme mit. Wir werden in den Arm genommen und getröstet, erhoben und geliebt. Wir dürfen uns in Seine Hände kuscheln und einfach nur genießen. Wir müssen es nicht erringen oder erreichen. Er schenkt es, weil er uns liebt.

Blog

Der Frieden, der aus Bekenntnis und Umkehr fließt ist nicht nur haltbarer als der Frieden aus der Hingabe an „nichts“, er hat auch bessere Folgen. Denn er befriedet nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unsere Seele – den ganzen Menschen.

Und das Genialste: er wirkt sich auf unser Verhalten aus und verwandelt uns tatsächlich mit jedem Mal mehr und mehr in das sanftmütige Vorbild Jesu Christi. Gott „arbeitet“ in diesem Frieden an uns und wirkt an uns – wohingegen das Nichts gar nichts bewirkt, denn es ist nicht von Gott.

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Das las ich heute:

‚Wenn wir uns einmal dem spirituellen Weg verpflichten, dann ist das sehr schmerzhaft, und wir können uns auf etwas gefasst machen. Wir haben uns dem Schmerz verpflichtet, uns selbst preiszugeben, unsere Kleidung abzulegen, unsere Haut, unsere Nerven, unser Herz, unser Gehirn, bis wir dem Universum preisgegeben sind. Nichts wird übrig bleiben.“ 
Chogyam Trungpa

Ja, das ist es was satan will. Er will uns töten. Er will uns komplett ausschalten. Er will aus uns willenlose Zombies machen, damit wir ja niemals den lebendigen Gott finden. Er jagt uns tausend Theorien in den Kopf, damit wir uns den Tod noch schön reden können.

Wie kann es sein, dass auch nur ein Mensch glaubt, er sei hier um zu sterben? Wir sind hier um zu LEBEN! Und zwar MIT GOTT. Mit dem LEBENDIGEN Gott. Er liebt die Fruchtbarkeit, Zeugung, Geburt, Familien, Stämme, Völker. Er liebt die Vermehrung und das Frucht bringen. Er liebt das Säen und Ernten…

Sämann

Welche Frucht bitte liegt im Sterben – bereits zu Lebzeiten?

Ich kenne und spüre noch aus meinen vielen spirituellen Jahren den Nachklang dieser wehmütigen Versonnenheit und  Trauer des Todes, der Todgeweihten, die sich hinein werfen wollen wie die Lemminge ins große Nichts. Weißt du nicht, dass Gott dich lebendig haben will? Lebend und Frucht bringend? Er liebt dich doch! Liebe ist Leben nicht Tod.

Ja, wir alle werden eines Tages unseren Körper abgeben. Doch unser Geist kann sich zu unserem Vater erheben, wenn wir mit Jesus Christus gehen. Er ist unser Retter – vor dem Tod.

Der Tod, der mystische Tod ist Dunkelheit, ist eine graue Nebelwolke ohne Frucht. Darin liegt keinerlei Freude, keine Schönheit, keine Süße, kein Licht. Und satan schwätzt uns das schön und erzählt uns, dies sei das Ziel, dies sei das Richtige, ja mehr noch, dies sei Gott.

Nein! Der Tod ist nicht Gott. Satan ist es seit jeher: der „Menschenmörder“, der Lügner, der Dieb, der in der Nacht kommt und uns alles Schöne und Lebendige raubt.

Gott ist nicht das große Nichts. Er ist ein Wesen, eine Persönlichkeit, ein Charakter, und natürlich sind wir alle in Ihm. Die Schöpfung ist Seine. Doch Er lässt satan hier wirken. Wer satan wählt bekommt satan. Wer Gott wählt, und wer Ihn sucht, der wird Ihn finden. Jesus Christus ist HIER. Wir haben IMMER diese Option, IHN zu wählen. Es ist ein Fehler, Ihn zu verwerfen, diesen persönlichen Gott zu verwerfen.

Wenn du dich erinnern kannst, wann in deinem Leben du den persönlichen Gott verworfen hast – schau, ob es nicht von da an nur noch bergab ging. Frag dich, was für ein Lebensgefühl du vorher hattest, und schau, ob es nicht danach dunkler wurde.  Auch wenn du das mit vielerlei versucht hast zu übertünchen. Frag dich, ob du wirklich LEBST, ob du wirklich glücklich bist.  „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“

Die Frage sollte nicht lauten: Wer bin ich wirklich? Wer nur sich sucht, findet auch nur sich. Die Frage sollte lauten: Wer bist du Gott? Wo bist du? Komm in mein Leben! Bitte!

Satan liebt es, die Dinge zu verdrehen und zu verfälschen. Der Satz von C. Trungpa könnte (in manchen Passagen) ähnlich aus der Sicht eines Nachfolgers Christi geschrieben sein, denn auch vor Gott werden wir uns völlig preis geben und nackt sein, unsere Kleider ablegen und auch Schmerzen wieder fühlen, die lange verdrängt waren. Doch Gott will und wird uns darin heilen, und Er wird uns neue Kleider anziehen! Der Schmerz wird vergehen, und Reinheit zieht ein und das Glück, mit Gott gehen zu dürfen, in Seinem Licht zu wandeln, Ihn zu spüren und Ihn sogar zu sehen und in Seinem Wirken zu erleben, in Seine Liebe einzutauchen und Heilung zu erfahren.

michelangeloHände

Wir müssen uns nicht an das „Universum“ hingeben, sondern einzig und allein an das Wesen Gottes, das mehr ist als das Universum.  Das Universum ist geschöpft von Ihm. Das Universum ist „die Welt“, wie es in der Bibel steht. Und „die Welt“ wird von satan beherrscht. Das ist die Wahrheit.

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Gelobt seist du, mein Schöpfer-Gott, Gott Vater, Jesus Christus und Heiliger Geist. Ich beuge mich vor Dir. Ich danke Dir für Deine Liebe, Weisheit und Kraft. Ich danke Dir dafür, dass ich hier sein darf, doch vor allem danke ich Dir dafür, dass ich diesen Weg zu Dir endlich finden durfte und jeden Tag aufs Neue gehen darf.

 


 

Lüge und Wahrheit

Ich bin so lange den Lügen satans auf den Leim gegangen. Doch ich habe sie eines Tages, nach Jahren der Irrungen und Wirrungen, in meiner Biografie aufgespürt und identifiziert. Ich habe diese Lügen an ihren Folgen erkannt (ihren Früchten). Der Verwirrer, der Verleumder, der Lügner, der Verdreher, der Zerstörer und Mörder kämpfte lange um mich. Eigentlich mein ganzes Leben lang. Doch Jesus Christus war stärker! Meine dringende Suche nach der Wahrheit, nach dem wahren Licht Gottes war eine Gefahr für ihn, und er tat alles, um mich davon abzuhalten.

Fast hätte er es geschafft. Es fehlte nicht mehr viel. Ich war psychisch am Boden, völlig zermürbt, kraftlos, traurig, hilflos, schlaflos, voll seelischem Schmerz. An diesem Punkt fragte ich mich: Wo in meinem Leben begann es eigentlich dermaßen bergab zu gehen? Und: War das was ich für Licht gehalten hatte, eigentlich wirklich Licht gewesen? Hatte dieses scheinbare Licht gute Früchte gebracht? Gute Folgen? Auf Dauer? Hat es mich zu Gott geführt? Zu mehr Glück? Freude? Mehr Gesundheit? Zu mehr Liebe? Hat es mich zu einem besseren Menschen gemacht? Hat es mich erfüllt? Hat es mich frei gemacht? Hat es mich erlöst? WIRKLICH?????

Ich musste alle diese Fragen mit Nein beantworten.

Und dann kam der Moment, an dem mir die Wahrheit dämmerte. Die Wahrheit ist: Es tobt ein erbitterter Krieg. Er spielt sich im Geheimen ab, in unseren Gefühlen und Gedanken. Er tobt in jedem Einzelnen, und wir sind der Dreh- und Angelpunkt darin! Es geht um unsere Entscheidungen. Licht und Finsternis ringen um uns. Wir ahnen es nicht und schlagen uns oft (ohne es zu wissen) auf die falsche Seite, denn die Finsternis weitet sich im Leben eines jeden Menschen aus, der Jesus Christus nicht kennt und Ihm nicht folgt.

 

Satans Ränke

Alles was die Wahrheit verschleiert, was sie verdreht, alles was nicht der Liebe dient, alles was nicht Gott dient, alles was keine guten Früchte hat, kann nicht von Gott sein!

Satan war einst ein Engel, voller Schönheit und Herrlichkeit. Doch er wurde neidisch auf Gott, weil er nur ein Geschöpf war. So entschied er sich gegen den Gehorsam zu seinem Schöpfer. Er wollte und will noch heute sein wie Gott, er hat sich für die Rebellion gegen Gott entschieden. Und um seine Macht zu vergrößern mischt er sich permanent in unser Leben ein. Er streckt seine Spinnenfinger aus, um uns zu beeinflussen, uns auf seine Seite zu ziehen. Und er ist sehr erfolgreich darin!

Satan trachtet nach Macht und Einfluss. Er ist zerfressen von Neid auf Gott. Sein ganzes Ziel ist es, eine Beziehung des Menschen zum Schöpfer, zu Jesus Christus zu verhindern. Um dies zu erreichen spricht er in unsere Gedanken hinein, und er suggeriert uns, es seien unsere eigenen Gedanken. Da wir sie als unsere eigenen ansehen und für wahr halten weckt das entsprechende Emotionen, denen wiederum entsprechende Taten folgen. Er schürt die Angst in uns, er entfacht Wut und Ärger, Egoismus, Zwist, Zwietracht, Krieg und Feindschaft zwischen Menschen und Feindschaft gegen Gott.

Ein sehr perfides System von Rechtfertigungen, Glaubenssätzen, Schlussfolgerungen, Theorien und Konzepten, das sich immer wieder an aktuelle Gegebenheiten anpasst, ist im Komplettpaket enthalten und wird ebenfalls suggeriert, so dass es für jeden Gedanken sofort die perfekte Entschuldigung und Erklärung gibt. Schließlich haben wir Recht! So arbeitet er, und es ist schwer zu durchschauen.

Er suggeriert nicht nur Gedanken, sondern auch Bilder. Darin nimmt er vielerlei Gestalt an, je nach Bedarf. Er spielt uns wie ein Projektor Szenen und Filme vor, mit denen er uns manipuliert. Er ist ein falsch spielender Schauspieler. Er tritt auch gerne als Jesus auf. Projektion, Falschheit, Hinterlist und Verschlagenheit sind seine Waffen. Er spricht die niedersten Instinkte an. Und er macht nicht alles allein, er hat seine Gefolgsleute in der geistigen Welt, die ihm ergeben sind und seine Befehle ausführen – die Dämonen. Und auch viele Menschen beten sie oder auch satan direkt an, verschreiben ihm gar ihre Seele und machen sich so zu Handlangern.

Der Mensch, der ohne Gott geht, ohne Glauben an Jesus Christus und ohne die nährende Hoffnung auf Ihn ist hilflos ausgeliefert. Er wird zum Spielball, denn er ist mutterseelenallein mit all dem. Er erkennt die Ränkespiele nicht, sieht die Fallen nicht, kann die Geister im eigenen Kopf nicht unterscheiden, kann auch Gut und Böse nicht wirklich unterscheiden und geht langsam aber sicher immer weiter vor die Hunde – hinein in die Dunkelheit. Es sind oft schleichende und unbemerkte Prozesse. Es fehlt die Hilfe und die Richtschnur, die nur Jesus Christus (der wahre Jesus) geben kann. Gott möchte uns so gerne helfen! Er wartet darauf, dass wir Ihn darum bitten!

 

Gott – ein Marionettenspieler?

Es ist nicht so, wie viele Menschen glauben, dass Gott so etwas wie ein Marionettenspieler ist, der uns Menschen steuert wie er gerade Lust hat. Nein, Er hat uns nicht umsonst den freien Willen gegeben. Wir sitzen selbst am Steuer. Es ist nur die Frage, wohin wir steuern. Wenn wir allein auf uns gestellt sind, ohne Gott – wohin sollen wir dann gehen? Wie können wir da richtig entscheiden?

Gott sehnt sich nach der Beziehung mit uns! Doch wir wenden uns Ihm nicht zu. Wir geben uns (zumeist unbewusst) an satans Intrigen hin, glauben seine Gedanken und tun was er will. Wir sind nicht auf der Spur Gottes, sondern in der Gegenrichtung unterwegs. Kein Wunder, dass Gott uns unseren Willen lässt. Er respektiert ihn.

Viele Menschen hatten irgendwann im Leben einen Punkt, an dem sie Gott abgesagt haben. Ein Moment der tiefen Enttäuschung, ein großer Schmerz, ein Verlust, etwas Unerträgliches, und schon haben sie sich gegen Ihn entschieden. So war es bei mir auch. Ich konnte den Tod einer jungen Freundin durch einen Unfall nicht ertragen. Es traf mich so sehr ins Mark, und es war ja so einfach, es Gott in die Schuhe zu schieben. ER war schuld. Schließlich ist Er doch allmächtig! Warum hat Er meinen Schlamassel nicht verhindert? Warum hat Er mir liebe Menschen genommen? Warum lässt Er mich so leiden? Warum lässt Gott all das zu?

Doch halt! Hat wirklich GOTT dich leiden lassen? War Er das? Wirklich? An diesem wichtigen Punkt hat satan eine Kardinal-Lüge platziert, mit der er dich im Handumdrehen von Gott abzieht. Du glaubst den Gedanken: „Ja, genau: Gott ist schuld!“

Doch halt mal! Ist das wirklich wahr? Nein! Die Wahrheit ist: Es war nicht Gott, es war satan, der dir deine Liebsten genommen hat! Es war satan, der Unfälle verursacht hat! Es war satan, der Kriege mit zahllosen Toten, Verletzten und Traumatisierten angezettelt hat. Es war satan, der den Krebs gebracht hat, der den Hass gesät hat, der all die Traumata nutzt, die er selbst verursacht hat, um dich fertig zu machen. Er ist  ein Lügner!

Was bitteschön haben wir eigentlich für ein Gottesbild? Wir glauben zwar an einen Gott, der alles kann, der sich gefälligst um uns kümmern soll, und der an allem schuld ist, wenn es nicht gut läuft – doch wir glauben nicht an satan, der das Gute verhindert? Warum nicht? Wir glauben an einen Gott, der das Gute tun soll auf Biegen und Brechen, doch wir sind nicht bereit, Ihn zu fragen was Er will! Wir tun einfach was wir wollen, und Gott soll alles ausbügeln!

Ist Gott wirklich für alles verantwortlich? Nein! Wir haben immer die Entscheidung. Wir sind verantwortlich für das was wir tun, und auch für das was wir glauben und was daraus erwächst! Wir als ganze Menschheit haben uns in einem solchen Maße von Gott ab- und satan zugewendet, dass es nur Promille der Bevölkerung sind, die den Weg in eine echte Beziehung zu Jesus Christus suchen und gehen.

Satan hat sich alles einverleibt, und wir haben ihn gelassen. Der Weg zu ihm ist breit. Er lockt mit Sex, Geld, Anerkennung und Macht und – nicht zuletzt – mit Heilsversprechen in Religionen und spirituellen Lehren. Alles ist durchseucht von seinen Lügen. Es ist für feinfühlige Menschen spürbar, wenn etwas nicht wahr ist, und ich fand auf meinem langen Weg in der spirituellen Welt und auch zuvor in der Lehre der Kirche nichts, das nicht irgendwie „gestunken“ hätte. Bis ich endlich bei Jesus landete. Amen.

 

Gott möchte in unseren Herzen wohnen!

Gott ist immer gegenwärtig, doch darf, ja KANN Gott überhaupt in unseren Herzen wohnen? Er kann es nicht, wenn wir Ihn nicht ausdrücklich einladen und eine Beziehung zu Ihm suchen. Und diese Beziehung ist ist nur durch Jesus Christus möglich!

Man muss die Zusammenhänge verstehen. Gott ist pure Heiligkeit! Nichts was nicht auch so heilig ist, kann sich Ihm nähern. Er möchte bei uns sein, mit uns sein, in Beziehung sein, Er liebt Seine Schöpfung! Doch so vermüllt und verseucht wie wir als Menschheit sind (und auch schon zu biblischen Zeiten waren) ist das unmöglich, denn satan hat ganze Arbeit geleistet.

Deshalb ließ sich der Vater einen Trick einfallen (der übrigens mehrfach im alten Testament prophezeit wurde): Er schickte Seinen Sohn als Mensch auf die Erde. Jesus Christus lebte uns ein Leben vor, das in all seinen Handlungen und Worten auf diese Heiligkeit schließen lässt. Er verkörperte Wahrheit, Aufrichtigkeit, Weisheit und Kraft. Er ging aus Liebe den Weg der totalen Hingabe an den Vater, bis hin zu einem schrecklichen Foltertod.

Es WAR der ausdrückliche Wille des Vaters, dass Er diesen Weg geht! Denn auf irgendeine Weise MUSSTE (aus der Sicht Gottes) die Schuld der Menschheit bezahlt werden. Und so hat Gott sich quasi selbst geopfert, als Jesus Christus, der als Mensch gekommen war. Er trug all die Schmerzen, die wir als Menschheit mit keinem Opfer der Welt mehr hätten bezahlen können. Es war und ist der Preis für all den Schmerz, den wir Gott bereitet haben und noch bereiten werden, weil wir uns von Ihm abgewandt haben.  Jesus bezahlte mit seinem Opfer tatsächlich für uns. Sein schrecklicher Tod war das Lösegeld.

Seitdem bildet Er die Brücke zwischen uns und Ihm, die Brücke zu unserem Schöpfer. Der Weg ist wieder frei. Seit diesem „neuen Bund“ haben wir die Möglichkeit, uns – täglich und immer wieder – mit Gott zu versöhnen. Denn Jesus sandte uns den Heiligen Geist, mit dessen Hilfe wir in Verbindung mit Ihm treten können.

So sieht die Welt aus Gottes Sicht aus. Es mag für unsere neuzeitlichen Ohren archaisch und unakzeptabel klingen, unser Denken nennt so etwas „naiven Kinderglauben“. Unser wissenschaftliches Hirn, unsere Vernunft wehrt sich mit Händen und Füßen. Die Worte „Schuld“ und „Sünde“ rufen in uns Abwehr hervor, denn wir wollen uns nicht schuldig oder schlecht fühlen. Wir glauben der Bibel einfach nicht, dass Gott so ist. Wir wollen es nicht  glauben und schon gar nicht akzeptieren.

Gott ist aber so. Und ich kann Ihn gut verstehen! Gott ist tatsächlich eifersüchtig. Wir haben Ihm weh getan, Ihn verletzt. Er möchte der König in unserem Leben sein, und wir lassen Ihn nicht! Dabei hat Er hat uns gemacht! Und zwar „in seinem Bilde“. Wir sind Ihm ähnlich! Warum sollte er also nicht eifersüchtig sein? Getroffen? Verletzt? Sind wir das nicht auch, wenn uns jemand ignoriert? Oder wenn uns jemand mit einem Anderen betrügt? Ein Schöpfer, der von Seinen Geschöpfen vergessen worden ist, der zusehen muss, wie sie sich allem zuwenden, nur nicht Ihm! Ja soll der nicht sauer sein? Er wartete. Jahrtausende. Und es änderte sich nichts. Und der Schmerz häufte sich auf. Es musste etwas geschehen.

 

Gottsucher aller Couleur – bevorzugtes Angriffsziel satans

Menschen, die Gott aus ehrlichem Herzen suchen, sind die größte Gefahr für satan, aber auch sein bevorzugtes Ziel. Sie MUSS er unbedingt ausschalten und lahm legen, denn diese Menschen könnten ihm tatsächlich gefährlich werden. Wenn sie zum wahren Gott finden, hat er nämlich ausgespielt. Deshalb bombardiert er sie mit diverse Angeboten, Heilslehren, verschiedensten Konzepten und Gedanken.  All diesen Lehren ist gemeinsam, dass es an unserem Bemühen, unserem Einsatz liegt, ob wir zu Gott kommen oder nicht. Und wenn es uns nicht gelingt, heißt es, dass wir selbst schuld sind. „Streng dich nur schön an, dann klappt das schon!“ Falls es nicht klappt – und es klappt nie – werden wir mit Schuldgefühlen und Versagensängsten gequält.  Satan suggeriert solche Wege, in denen wir irgendwann in der Selbstverdammnis landen und in Schuldgefühlen. Es ist ja sein Liebstes, uns zu quälen und fertig zu machen.

Wir glauben vielleicht, wir müssten unbedingt jeden Sonntag in die Kirche gehen und täglich eine Stunde beten, um uns Gottes Gnade verdienen, in dem wir uns Regeln unterwerfen. So landen wir in Leistungszwang und gehen religiösen Dämonen auf den Leim. Oder wir glauben wir müssten täglich meditieren,  lange Zeit in Stille verbringen oder zu Gurus gehen, um Erleuchtung zu erlangen. Oder wir nennen uns Atheisten, glauben nur noch an die Erkenntnisse der Wissenschaft und geben jede Hoffnung auf einen Gott auf – auch so hat satan sein Ziel erreicht. Vielleicht sind wir auch abgeschreckt von den Dogmen der Christlichen Kirche und glauben, wir müssten uns anderen Religionen zuwenden und andere Götter verehren. Wir hängen uns Thangkas auf oder stellen Buddhas auf und treten mit diesen in Verbindung. Oder wir glauben nur an die Macht unseres eigenen Bewusstseins, sind überzeugt, dass wir uns nur selbst heilen können – wir halten uns also letztlich für allmächtig – und bekommen trotzdem Krebs oder Depressionen, oder beides.

 

Was sagt die Bibel – was sagt Gott?

Doch was tun wir da eigentlich? Wir tun all das wovon in der Bibel klipp und klar (!) steht, dass wir es NICHT tun sollen! Ja, dass Gott dies ausdrücklich NICHT will. Aber wir glauben ja nicht an die Bibel. Wir tun es trotzdem, weil wir es besser wissen.

Wer sich Gott nähern will, möge sich KEIN Bildnis machen! Doch wir lieben Buddhas und Götterfiguren aus dem Hiduismus. Wir verneigen uns vor ihnen und reden uns ein, sie symbolisierten Gott. Eine Lüge! Nichts auf der Welt kann Gott symbolisieren, nichts! Gott ist einmalig und in nichts und durch nichts darzustellen!

Wer dem wahren Gott nah sein will, soll keine anderen Götter haben neben Ihm! Doch kaum ist ein Buddha in der Wohnung, kommt das Bild einer Tara hinzu, die Figur einer Lakshmi oder gar eine Kali. Wir meditieren, treten in Beziehung zu diesen Figuren bzw. zu dem was sie symbolisieren und haben hie und da heilige Momente.

Doch woher weißt du, mit wem du da wirklich in Beziehung bist? Jedenfalls nicht mit Gott! Es ist für satan ein Leichtes, uns mit schönen Vorstellungen schöne Gefühle zu machen, um uns bei der Stange zu halten.

Gott ist todtraurig über all die Gebete und Gedanken, die nicht Ihm gelten. Er wendet sich ab. Es stinkt Ihm. So steht es übrigens auch in der Bibel.

Die Bibel ist nicht das, wofür die meisten Menschen sie halten. Sie ist kein schönes Geschichten-Buch voller Märchen und Mythen. Sie ist lebendig und WAHR. Menschen, die in innige geistliche Verbindung zu Gott kamen, haben sie aufgeschrieben. Sie lebten Glauben und Demut vor dem Schöpfer, und sie traten geistlich in Verbindung mit Ihm. Sie hörten Seine Stimme, deshalb ist die Bibel tatsächlich Gottes Wort. Und genau deshalb ist sie ein Leitfaden für jeden, der wirklich nach Gott sucht.

 

Unser Weg in der Irre

Doch wir basteln uns aus vielen Richtungen unseren ganz individuellen Glauben zurecht. Ich habe das auch mein Leben lang getan. Vom Zen-Buddhismus nahm ich die Meditationsform, vom Hinduismus den Glauben an Karma und Reinkarnation, von Advaita die Nondualität, von westlichen, christlichen Buddhisten nahm ich dann noch Jesus dazu. Auch für Heilungen konnte man ihn gut gebrauchen. Mit der Christlichen Mystik rechtfertigte ich meine dunklen Zustände (dunkle Nacht der Seele), mit der Nondualität rechtfertigte ich meine spirituelle Arroganz sowie meine Faulheit und Trägheit,  ja ich bildete mir auch jede Menge darauf ein, durch Erwachen als ein Ich gestorben zu sein… Dass dieses Ich dann doch wieder mit alten Mustern aufploppte schob ich dann auf die Traumata der Kindheit, die ich wiederum mit buddhistischen Therapeuten therapieren wollte.

Da herrschte ein heilloses und gottloses Durcheinander von zig Lehren in meinem Kopf und in meinem Leben, die ich kreuz und quer durcheinander warf. Dem biblischen Motto nach: „Prüfet alles, und das Gute behaltet“ glaubte ich zu wissen was gut war für mich. Die Betonung liegt auf ICH. ICH glaubte zu wissen was für MICH gut war!

Hallo??? Gibt es da nicht Einen der viel besser weiß was für mich gut ist???? Ich ging die ganze Zeit ohne den Schöpfer-Gott durchs Leben und glaubte an alles, nur nicht an Ihn. Das war mir einfach nicht möglich, denn er hatte mich schließlich vor vielen Jahren einmal so sehr enttäuscht. Ich lebte mein Leben in Schein-Heiligkeit und Selbstgerechtigkeit. Ich fragte immer nur mein Bauchgefühl, doch niemals Gott.  Ich konnte Ihn nicht fragen, weil ich Ihn noch nicht kennen gelernt hatte. Und das ach so beliebte Bauchgefühl wird – wie ich erst heute weiß – überwiegend von Dämonen regiert.

Dabei ist dieser Gott, den kaum jemand kennt, die Güte in Person. Niemand liebt dich so wie Er. Niemand hat mehr Interesse an dir! Niemand kann deine Seele und deinen Körper so heilen wie Er! Niemand. Du brauchst keinen Therapeuten mehr, kaum mehr einen Arzt. Du brauchst keinen Seelentröster mehr, denn Er tröstet dich, Er schenkt dir Seinen Frieden! Er gibt dir Kraft. Er weiß besser als du was du brauchst, und Er versorgt dich damit. Er ist tatsächlich Dein Hirte, dein Versorger, dein Vater. Und du kannst durch Jesus Christus mit Ihm in Beziehung treten.

 

Es ist ganz einfach

Eigentlich ist alles ganz einfach. Nimm die Bibel, lies sie und glaube was darin steht. Bete und bitte darum, dass der Heilige Geist dir hilft und dich führt. Erkenne Jesus Christus als Deinen Erlöser an. Wenn du keinen Glauben hast, bitte Gott darum, dass er dir gegeben wird. Schau auf dein Leben und frage den Heiligen Geist, wofür du um Vergebung bitten sollst. Wenn du spürst, welche Fehler du gemacht hast, schreib sie auf. Bekenne nach und nach all das vor Gott.

Tritt vor Ihn als das was du bist: ein Mensch, der vor seinen Schöpfer tritt, einen Schöpfer der unermesslich viel größer und heiliger ist als du. Bekenne Ihm was du getan hast, deine Gedanken oder Handlungen, bekenne was dich von Ihm getrennt hat. Bekenne all deinen Hass und deine Verstocktheit. Kehre um und bitte um Vergebung.  Und fühle, ob du Seine Vergebung spüren kannst. Wenn du mit ehrlichem Herzen, mit dem was wirklich wahr in dir ist, vor den Schöpfer trittst, wird es dich segnen. Das verspreche ich dir!

Sprich nicht nur in Gedanken, sondern sprich alles aus, was dir auf der Seele liegt, denn dann hört es auch deine Seele. Tue das aber allein, in intimer Zweisamkeit mit Gott. Das öffnet immer weiter, und der Heilige Geist kann dich überführen zu noch mehr Wahrheit und weiteren Bekenntnissen. Lass dich im Herzen berühren davon, wie klein und schwach du doch eigentlich bist und wie wenig es dir gelingt, jemals so heilig wie Gott zu sein. Aus eigener Kraft gelingt das ohnehin niemandem. Es ist gut, das einzusehen. Lass dich mürbe machen! Werde weich! Sei endlich schwach und fehlerhaft. Sei endlich klein und hilflos ohne Ihn. Denn das bist du sowieso! Warum es also nicht bekennen und aussprechen? Du hast dein Leben lang versucht stark zu sein, vor Gott darfst du damit aufhören.

„Die Wahrheit wird euch frei machen“, sagte Jesus Christus. Und wenn Zweifel bestehen, was die Wahrheit ist, und vor allem auch was GOTTES Wahrheit ist, dann schau in die Bibel. Die 10 Gebote zeigen, welche Verhaltensweisen uns von Gott trennen, für welche Verhaltensweisen wir um Vergebung bitten sollen. Kein einziger von uns fehlbaren Menschen kann diese 10 Gebote immer halten, doch darauf kommt es nicht wirklich an. Viel mehr kommt es darauf an, dass wir ein Gespür dafür entwickeln, was uns von Gott trennt, und ob das was wir glauben und tun wirklich dem Guten dient, das Gott will! Dazu bieten uns diese Gebote Anhaltspunkte. Gott liebt uns und vergibt uns. Wenn wir uns entscheiden, dass wir wirklich bessere Menschen werden wollen, Ihm ähnlicher werden wollen, dann wird Jesus Christus uns dabei helfen. Wir sind nicht alleine damit!

Suche dir Menschen, die dir helfen, die Dämonen los zu werden. Lass dich taufen und empfange den Heiligen Geist. Ergreife dann deine neue Identität in Jesus Christus und handele mit ihr. Es wird dich immer freier machen. Lass dir helfen. Wahre und echte Heiligkeit wird immer öfter in dein Herz kommen, tiefer Frieden. Gott feiert ein Fest mit dir. Und wenn du strauchelst – steh wieder auf, bekenne und kämpfe mit Jesu Hilfe um deine Reinheit, immer wieder – im Wissen, wer du wirklich bist: Ein Gotteskind – in Jesus Christus.

 

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