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Posts Tagged ‘Gerechtigkeit’

Jesaja 46

Bel bricht zusammen, Nebo ist gefallen, ihre Götzenbilder sind den Tieren und dem Vieh aufgeladen, dass sie sich müde tragen an dem, was eure Last war.
Sie fallen und beugen sich allesamt, sie können die Last nicht retten; sie selbst müssen in die Gefangenschaft gehen.
Hört mir zu, ihr vom Hause Jakob und alle, die ihr noch übrig seid vom Hause Israel, die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an und vom Mutterschoße an mir aufgeladen seid:
Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
Wem wollt ihr mich gleichstellen, und mit wem vergleicht ihr mich? An wem messt ihr mich, dass ich ihm gleich sein soll?
Sie schütten das Gold aus dem Beutel und wiegen das Silber mit der Waage dar und dingen den Goldschmied, dass er einen Gott daraus mache, vor dem sie knien und anbeten.
Sie heben ihn auf die Schultern und tragen ihn und setzen ihn nieder an seine Stätte, dass er stehe und nicht von seinem Ort rücke. Schreit einer zu ihm, so antwortet er nicht und hilft ihm nicht aus seiner Not.
Gedenkt doch daran und seid fest, ihr Abtrünnigen, nehmt’s zu Herzen!
Gedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht,
10 der ich zuvor verkündige, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist, und der ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich.
11 Ich rufe einen Adler vom Osten her, aus fernem Lande den Mann, der meinen Ratschluss ausführe. Wie ich’s gesagt habe, so lasse ich’s kommen; was ich geplant habe, das tue ich auch.
12 Hört mir zu, ihr trotzigen Herzen, die ihr ferne seid von der Gerechtigkeit!
13 Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht; sie ist nicht ferne und mein Heil säumt nicht. Ich will zu Zion das Heil geben für Israel, meine Zier.
(Israel = Volk Gottes)
wolken
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Gott ist Liebe, ist gut, heilig, allwissend, allmächtig. Er ist der Schöpfer allen Lebens auf dieser Erde.

Unser Weg mit Ihm begann im Paradies, mit Adam und Eva und den beiden Bäumen – dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Im Paradies – so schreibt die Bibel – waren Gott und Mensch noch ganz eng verbunden, so eng, dass Gott oft in der Kühle des Abends mit Adam und Eva spazieren ging. Gott sagte Adam und Eva, sie dürfen liebend gerne von allem nehmen, doch sie sollen nicht vom Baum der Erkenntnis essen. Doch sie ließen sich verführen und aßen den Apfel von diesem Baum. Daraufhin hat Gott sie aus dem Paradies verbannt.

Was bedeutet das: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse?

Leben heißt hier sein, essen, trinken schlafen, wachen, atmen,  heiraten, Kinder bekommen, sie aufziehen, sich um die Eltern kümmern, sich um Arme und Kranke kümmern, gute Früchte tragen, doch vor allem: Gott als den Schöpfer des Lebens, des Lebendigen ehren, mit Ihm sprechen, sein Kind sein, Ihn schätzen, Ihm danken und sich Seines Segens und des Geschenks des Lebens zu erfreuen. Unschuldig sein in seinen Absichten, unschuldig in seinen Handlungen, unschuldig in seinen Gedanken.

Was ist der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse? Alles an Hintergedanken (heimlich und hinter Gottes Rücken), alles an Verschlagenheit, Berechnung und Bereicherung, alles an Kontrollieren-wollen, alles was sich der Schöpfung bedient, ohne sie zu lieben und zu ehren. Alles was keine gute Frucht bringt, alles was die Macht an sich reißen möchte und am Schöpfer vorbei geht. Alles was den Schöpfer ignoriert oder leugnet und sich und sein Ego ohne Gott an die Spitze der Entscheidungen stellt. Ziele, die egoistisch sind, Machenschaften von Betrug, Lügen, Ausbeutung, sich Vorteile verschaffen… Alles was den Tod verherrlicht, alles was Menschen-verachtend und vor allem Gott-verachtend ist. Im Grunde ist es genau das, was dem entspricht was die Schlange im Paradies versprochen hat: „Wenn du von diesem Baum isst, wirst du sein wie Gott.“

Davon abgesehen, dass es unmöglich ist zu sein wie Gott, es ist vor allem eins: vermessen. Wie Gott sein zu wollen oder sogar selbst von sich zu behaupten Gott zu sein geht an der Wirklichkeit vorbei, doch das Schlimmste: die Liebe siecht dahin ohne den Glauben an einen Gott. Wir können sie nicht allein aus uns selbst schöpfen, denn Gott, der persönliche Schöpfergott ist unsere Sonne, unser Ofen, er hat uns ins Leben gebracht und erhält uns.

Wer von uns Menschlein kann so schöpfen wie Gott? Wer kann mit Liebe eine Welt bauen und erhalten? Wer hat so viel Größe, Macht und Heiligkeit, um immer wieder zu vergeben und zu verzeihen? Wer hat so viel Liebe, dass er seinen Sohn opfert? Gibt es auch nur einen Menschen auf der Welt, der dies alles kann? Wie also kann man dann behaupten, selbst Gott zu sein?

Ich weiß, dass das alles keine Argumente sind für diejenigen, die nicht an einen Schöpfer glauben. Doch sie berauben sich der größten Kraft und Liebe im Universum. Eine Kraft und Liebe, die sich dem Gläubigen, also dem der im Glauben vertraut, ohne einen Beweis zu verlangen, auf vielfältige Weise, ständig und immer wieder in seinem Leben offenbart. Gebete werden erhört, Fragen beantwortet, Knoten gelöst, Heilungen geschehen, Hilfe auf allen Wegen zeigt sich, die Liebe wächst, der Egoismus schwindet. Die Dämonen haben keinen Zutritt mehr! Der Glauben, das Vertrauen vertieft sich immer mehr auf diesem Weg. Mit Jesus aufstehen, mit Ihm schlafen gehen, in häufiger Kommunikation mit Ihm, einfach im Glauben, dass er da ist. Dann beginnt Er sich zu zeigen. Vermehrt gibt es dann Bilder, Visionen, Wachträume, in denen Dinge geschehen und gefühlt werden, die jenseits aller Worte sind. Wenn Gott dir nahe kommt und dir Seine Liebe zeigt – das ist unbeschreiblich. Dann weißt du, dass du weißt, dass du weißt. Es braucht keine Beweise, es ist Wirklichkeit.

Auf dem Weg des Glaubens isst du vom Baum des Lebens.

 

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