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Posts Tagged ‘Erlösung’

Glauben und Glauben sind zweierlei. Es kommt ganz darauf an, an was man glaubt. Da gibt es die tausend verschiedenen Wege und Glaubensformen der Welt und auf der anderen Seite den Glauben, den die Bibel wachsen lässt. Auch die Welt bedient sich hier und da gerne bei der Bibel, doch sie versteht sie nicht und geht ihre Irrwege. Da ich lange genug diesen ersten Weg gegangen bin, weiß ich wovon ich rede. Den zweiten Weg lerne ich immer weiter kennen und lieben und möchte hier von ihm erzählen.

Der Knackpunkt ist der, dass man – wenn man vom Gott der Bibel wirklich gerufen wird – an einem zumeist dramatischen Punkt seines Lebens den Ernst der eigenen Lage erkennt, nämlich dass man verloren ist ohne Gott.

Bei mir ist damals der Auslöser die Erkenntnis, dass Dämonen höchst real sind, dass sie mir echt ans Leder wollten, mich umbringen wollen, mir meine Seele rauben wollen – ich merkte, dass es mehr und mehr darauf hinaus lief. So wurde mir klar, dass ich wirklich, wirklich einen Erlöser brauchte – jemanden, der von mich dieser Qual erlösen kann und will, und das konnte – nach allem was ich wusste und gehört und gelesen hatte – nur Jesus Christus sein. Menschen konnten mich nicht erlösen, Theorien und Glaubenssysteme auch nicht, und am aller wenigsten konnte ich mich selbst erlösen – auch wenn die Welt mir das pausenlos in tausend verschiedenen Formen immer einhämmerte.

Also begann ich an einem Punkt, der dramatisch und schmerzhaft, ja unerträglich war, mich Gott und diesem Erlöser total zuzuwenden. Ich bat um Hilfe und war mehr als jemals zuvor bereit, dafür mein Leben zu geben. Dann begann das Wunder, denn die Hilfe kam tatsächlich. Zuerst hatte ich nur einen Funken Glauben und Hoffnung, und dann begann Gott meinen Glauben zu stärken, denn ich erlebte und erlebe ganz reale Gebetserhörungen. Ich fühlte und fühle eine Resonanz des Guten auf mich und mein Leben. Vorher habe ich auch gebetet in meinem damaligen Glaubenssystem, doch die Resonanz darauf fehlte oder war ganz anders.

Gott reagiert auf dich

Wenn die Beziehung zu Gott wächst, verstärkt das die Resonanz, es entwickelt sich mehr und mehr ein Hin und Her zwischen dir und Ihm. Du lernst Ihn allmählich kennen. Weil du Ihn liebst, liest du in der Bibel – das Wort, das einzige, von dem du weißt, dass es wirklich, wirklich von Ihm stammen muss. Es ist eine merkwürdige und denkwürdige Geschichte, die du da vorfindest, und sie zieht dich immer mehr in ihren Bann. Die Resonanz mit Gott hilft dir, diese Bibel zu verstehen, mehr und mehr. Und mehr und mehr entsteht Leidenschaft, ein Brennen für Gott und Sein Wort. Die Liebe wächst, und wer liebt möchte den Partner immer tiefer und tiefer kennen lernen, ihm möglichst immer nahe sein. Und du spürst so sehr, dass du von Ihm geliebt wirst, dass Er immer für dich da ist, dass Er wohlwollend ist und dir gut will. Und du beginnst damit, mit Ihm durch deine Tage zu gehen und Seinen Rat immer mehr und öfter zu suchen. Und je mehr und öfter du dies tust, umso stärker ist die Resonanz in deinem Inneren und auch in deinem Leben. Je mehr du Ihn einlädst und fragst, umso mehr wirkt Er sich aus.

Plötzlich spürst du, dass dein ganzes Leben auf Ihn reagiert. Auch die Menschen, mit denen du zu tun hast, reagieren darauf. Dein Wort an Gott hat eine immense Kraft. Dein Gebet im Glauben hat einen Effekt auf Dein Leben – durch Ihn. Du adressierst Ihn immer öfter, Er ist aus immer weniger Lebensbereichen ausgeschlossen, Du gewinnst immer mehr Vertrauen in Ihn.

Und Seine Geschichte in der Bibel verändert Dein Weltbild. Da du spürst und erlebst, dass Gott real ist, dass Jesus Christus und der Heilige Geist und der Vater real sind kannst du kein anderes Weltbild mehr glauben – einfach weil es wahr ist was du liest. So kommst du, obwohl du es nicht wünschst, in Konflikt mit der Welt, in der du dich vorher so sicher bewegt hast. Und du beginnst zu verstehen, warum auch das in der Bibel steht, nämlich dass der Pfad immens schmal ist, und dass nur sehr Wenige ihn finden, und dass du abgelehnt werden wirst, wenn du Jesus Christus folgst. Und du verstehst, dass dich andere Menschen, mit denen du vielleicht vorher in Freundschaft verbunden warst, mit einem Mal ablehnen müssen, wenn du beginnst laut über Deinen Gott zu sprechen und über das was du von Ihm erfährst. Er passt nicht in ihr Weltbild.

Das Weltbild der normalen, weltlichen Menschen ist ich-zentriert, ausgerichtet auf Selbst-Erlösung. Doch Gottes Bild ist Gott-zentrisch und ausgerichtet auf die Erlösung durch Gott. Diese Erlösung findet nicht erst am Ende des Lebens statt, sondern schon IM Leben, nämlich genau dann, wenn du dich Ihm ergeben hast. Denn in der Taufe, die Du dann unbedingt willst, wird dein Geist erneuert. Die Dämonen fliegen raus, und Gott kommt herein.

Bei mir war es so, dass es in meinem Kopf plötzlich sehr hell und rein wurde. Der Geist ist eine Empfangsstation für Gott. Er wird dann erst richtig fähig, Ihn mehr und mehr aufzunehmen. Dein Mund, ist der Sender. Deshalb ist es wichtig, was du sprichst, und dass du es nicht nur innerlich sondern real aussprichst. Es ist wichtig, dass du vom Heiligen Geist geführt bist, wenn du betest und möglichst überhaupt.

Deine Worte haben Kraft, denn sie werden gehört von Gott UND von Dämonen. Die geistige Welt muss auf deine Worte reagieren, wenn du mit Gott gehst. So kannst du dir morgens für den Tag erbitten, dass du in Frieden durch gehen darfst, dass du geschützt bist und unbehelligt – und so geschieht es dann auch. Für jede Gelegenheit kannst du beten – in Übereinstimmung mit Seinem Willen und Seinem Wort wird es geschehen.

Das Weltbild ändert sich

Dein Weltbild gleicht sich dem Weltbild der Bibel an, denn du stellst fest, dass dieses Königreich Gottes tatsächlich real ist, und dass darin tatsächlich ganz spezielle Gesetze herrschen und wirken. Es geht nicht mehr um dich, sondern um deine Beziehung zu Gott. Und die Welt reagiert darauf in der einen oder anderen Weise. Fortan ist der Heilige Geist dein Helfer, dein Ratgeber, dein „Menschenflüsterer“. Er spricht mit Hilfe von Gedanken, Gefühlen, Eindrücken – und nicht nur dein Geist, auch deine Seele versteht immer mehr, wie gut Er ihr tut. Sie ist erst noch widerspenstig, doch nach und nach wird sie weicher und nachgiebiger. Sie merkt wie gut es ihr tut, all die Verhärtungen und Bitterkeiten, all das was noch nicht gelöst ist, Ihm hinzugeben und es von Ihm lösen zu lassen. Ja, du wirst mehr und mehr „süchtig“ nach Seinem Wirken in deinem Herzen und nach dem Frieden und Segen, den Er dann schenkt, wenn du die Dinge mit Ihm gemeinsam anschaust und sie Ihm übergibst.

Du erkennst, dass es sinnlos ist, etwas vor Ihm verheimlichen zu wollen – Er weiß es sowieso schon. Und Er ist so sehr daran interessiert, mit dir zusammen die Dinge zu bewältigen. Er ist wie ein großer Bruder an deiner Seite, um dir zu helfen.

Die GUTE Kraft

Da du es so konkret erlebst, dass du es nicht selbst bist, der dich erlöst, sondern dass da diese unendlich GUTE Kraft ist, die in dein Leben hinein wirkt, wird auch dein Glaube groß und größer. Und umso mehr du glaubst und im Glauben agierst, umso größer sind die Wirkungen auf dein Leben. Irgendwann hältst du gar nichts mehr vor Gott zurück und übergibst Ihm wirklich alles. Er soll dich lenken und gebrauchen wie Er will. Er gebraucht dich da wo du stehst, in deinem Leben. In diesem kleinen Umfeld sagt Er dir, wie es Dir und deinen Mitmenschen gut gehen könnte. Durch dich wirkt ER SICH aus. Er hat ja keinen Körper. Er braucht dich, um hier zu wirken. Und das ist der Sinn deines Lebens, der dich glücklich macht.

Gottes Liebe wirkt erst wenn DU IHN LIEBST

In der Rückschau auf dein altes Leben fällt dir irgendwann auf, wie extrem ego-zentriert du so oft warst, auch dann noch als du dich für erwacht und erleuchtet gehalten hast, ja du erkennst, wie viel mehr dich diese Lehren und Philosophien in die Egozentrik getrieben haben. Und diese Egozentrik hinderte Gott daran, zu dir zu sprechen.

Gott ist gut. Gott ist Liebe. Selbstlose Liebe. Doch diese Liebe ist nicht bedingungslos. Ja, Er erhält die Schöpfung durch Liebe am Leben, das ist, wenn man so will, der kosmische Aspekt von Jesus Christus. Doch die persönliche Liebe Gottes ist nicht bedingungslos, denn das was sie hindert ist, dass wir selbst Ihn nicht lieben, wenn wir unser Ego-Ding leben. Wir lieben immer uns selbst mehr. Und das schafft die Distanz.

Das Wort „Hölle“ bedeutet im Grunde nichts anderes als „Gottesferne“. Das ist das Schrecklichste, Gott fern zu sein, und es ist IMMER selbst gewählt. Weil man Gott nicht kennt und sich selbst mehr liebt, rückt man ab von Ihm. Irgendwo in der Bibel heißt es:

Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. 5 Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße[1] und tue die ersten Werke.

(Offenbarung 2, 4-5)

Meine erste Liebe als Kind galt Gott, doch in der Pubertät, als etwas Dramatisches geschah, entzog ich Ihm mein Vertrauen und kappte meinen Glauben ab. Heute weiß ich, dass ich dadurch aus Seinem Schutz heraus fiel und dadurch all das geschehen konnte, was dann geschah. Gott zwingt sich uns nicht auf, es ist unsere eigene Wahl.

Wir liegen Ihm am Herzen, Er möchte uns Gutes tun. Das wollte Er schon immer, und das will Er auch jetzt. Doch das steht und fällt mir unserem eigenen Denken, Glauben und Verhalten. Es geht jedoch gar nicht darum, dass wir uns zu irgendetwas zwingen müssten, um Seinen Willen zu tun – ganz und gar nicht! Es (der Glaube und die Beziehung zu Gott) beginnt klein und wächst in Liebe heran, und Gott zieht dich in Seinen Bann. Es ist ein Bann der Liebe und des Guten.

Wären wir nicht dumm, wenn wir dieses Angebot ablehnen?

Resonanz
Pixelio.de Foto von Schemmi Nr. 117321

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Jesaja 46

Bel bricht zusammen, Nebo ist gefallen, ihre Götzenbilder sind den Tieren und dem Vieh aufgeladen, dass sie sich müde tragen an dem, was eure Last war.
Sie fallen und beugen sich allesamt, sie können die Last nicht retten; sie selbst müssen in die Gefangenschaft gehen.
Hört mir zu, ihr vom Hause Jakob und alle, die ihr noch übrig seid vom Hause Israel, die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an und vom Mutterschoße an mir aufgeladen seid:
Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
Wem wollt ihr mich gleichstellen, und mit wem vergleicht ihr mich? An wem messt ihr mich, dass ich ihm gleich sein soll?
Sie schütten das Gold aus dem Beutel und wiegen das Silber mit der Waage dar und dingen den Goldschmied, dass er einen Gott daraus mache, vor dem sie knien und anbeten.
Sie heben ihn auf die Schultern und tragen ihn und setzen ihn nieder an seine Stätte, dass er stehe und nicht von seinem Ort rücke. Schreit einer zu ihm, so antwortet er nicht und hilft ihm nicht aus seiner Not.
Gedenkt doch daran und seid fest, ihr Abtrünnigen, nehmt’s zu Herzen!
Gedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht,
10 der ich zuvor verkündige, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist, und der ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich.
11 Ich rufe einen Adler vom Osten her, aus fernem Lande den Mann, der meinen Ratschluss ausführe. Wie ich’s gesagt habe, so lasse ich’s kommen; was ich geplant habe, das tue ich auch.
12 Hört mir zu, ihr trotzigen Herzen, die ihr ferne seid von der Gerechtigkeit!
13 Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht; sie ist nicht ferne und mein Heil säumt nicht. Ich will zu Zion das Heil geben für Israel, meine Zier.
(Israel = Volk Gottes)
wolken

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Ich weiß nicht, wie oft ich schon in meinem Leben um Vergebung gebetet habe. Auch schon bevor ich mit Jesus ging war Vergebung ein Thema. Ich machte oft Ho’oponopono und erhoffte mir Heilung. Doch nichts was ich tat heilte mich, nichts davon heilte meine Beziehungen, geschweige denn meine Seele.

Erst seit ich Jesus kenne, erlebe ich Heilung und die Macht der Vergebung. Mir kommt das Bild eines Glases in den Sinn, das voll ist. In ein volles Glas kann man nichts mehr hinein geben, es muss leer sein. Wenn mein Glas voll ist mit dem Glauben an mich selbst, an meine eigene Größe und Macht, oder auch an die Macht meines Bewusstseins, das ich glaube zu sein, dann kann Jesus nicht hinein kommen, dann kann Gott nicht sein Füllhorn ausschütten.

Vergebung Gottes ist die größte Macht im Universum. Sie kann alle dunklen Geister vertreiben, zerstören, sie wirkt gegen die Dämonen, gegen satan – doch es ist die Frage: WER kann denn eigentlich wirklich vergeben? An WEN wenden wir uns, wenn wir um Vergebung bitten? Vor WEM bekennen wir, was wir falsch gemacht haben? WER kann uns erlösen und uns reinigen?

Das leere Glas muss unten stehen, das frische Wasser (des Lebens) kann nur von oben kommen – es braucht also auch ein Gefälle. Wenn ich mich jedoch mit Gott auf eine Stufe stelle – WER soll mir dann noch vergeben können? Wir berauben uns der Vergebung. Wenn wir uns nur selbst vergeben oder nur einander vergeben kann Gott nicht mehr kommen und uns vergeben. Ja, es ist wichtig einander und sich selbst zu vergeben, doch ZUERST sollten wir uns an Gott wenden, nicht an den Menschen! Denn hat Er uns denn nicht geschaffen und uns alles gegeben was wir brauchen? Er gibt uns auch die Vergebung, die wir so dringend brauchen – wenn wir uns an Ihn wenden.

Ich stellte mich mit Gott auf eine Stufe und kam und kam nicht vorwärts. Ich hatte keine Hilfe, niemand nahm mich an die Hand und gab mir Rat. Niemand versicherte mir, dass er mir helfen würde, ich war mit allem ganz und gar auf mich allein gestellt. Wenn ich Gott anrief, schwieg er. So glaubte ich, die Stille sei Gott, und er rede nun mal nicht. Ich gab mich also der Stille hin, bat die Stille und den Kosmos, die Weite um Vergebung, um Hilfe, um Heilung. Doch es geschah nichts außer kurze Momente von Trost.

Die Kraft der Vergebung erlebe ich erst, seit ich Jesus folge und zu einem Gott bete, der ÜBER mir steht, zu einem Gott, der wirklich das Herz berührt und ergreift. Zu einer Persönlichkeit! Ich darf Ihm alles bekennen und auf Seine Vergebung vertrauen. Und dann erst, wenn ich spüre, dass Er mir vergeben hat, danke ich Ihm dafür und vergebe den beteiligten Mitmenschen und auch mir selbst. Dann erst bin ich wieder rein, wie geputzt. Denn ich bin umgekehrt, ich habe mich um- und abgewendet von meinem falschen Verhalten. Ich habe versprochen mich zu ändern, habe Vergebung erfahren und selbst vergeben. Nun kann ich wieder tief durchatmen.

Wir können mehr und mehr in diese Gutheit und Reinheit Gottes hinein wachsen, wenn wir Jesus Christus nachfolgen. Diese Gutheit und Reinheit kommt dann immer wieder auf uns herab, mit jedem Bekenntnis und jeder Vergebung. Sie ist wie eine Badewanne von Seligkeit, Geborgenheit und Liebe. Angenommen sein, bei Gott direkt auf dem Schoß sitzen und sich fühlen wie ein Kind.

Das geht nur, wenn da ein Gefälle ist. Ich selbst bin nicht Gott. Ich bin ein Mensch. Eine Schöpfung von Gott, und in Seinem Bilde gemacht, doch ich bin nicht selbst Gott.  Aber ich kann mit Ihm in Kontakt sein, ich darf auf Seine Güte und Liebe vertrauen, auf Seine Versorgung und Seinen Schutz. Und auf Seine Heilung – an Körper, Seele und Geist.

Inzwischen habe ich keine Angst mehr vor meinen negativen Gedanken und Gefühlen. Ich bekenne sie, ich bitte den Vater um Vergebung für sie, ich übergebe sie an Jesus und lasse sie los. Dann segne ich die Menschen, die ich verurteilt habe und bete für sie. Doch mein Jesus steht ÜBER mir. Er ist keine schlichte Energie, die man mal eben so einsetzt. Ja, Er wohnt in mir und ich in Ihm. Doch um in Gottes Schutz und Seine Liebe zu kommen, braucht Gott mein Versprechen, dass ich so werden möchte wie sein Sohn. So rein, so gut, so untadelig. Das heißt nicht, dass ich so SEIN muss, sondern einfach nur dass ich so werden möchte. Wir dürfen Fehler machen, wir dürfen Fehler haben, das ist nicht das Problem – dafür sind wir Menschen, eben die Kinder Gottes. Noch nicht erwachsen. Wir können aber erwachsen werden auf diesem Weg, und Vergebung ist das Einzige was uns dabei helfen kann.

Viele Menschen erkennen erst auf dem Sterbebett, dass sie klein sind und ohnmächtig, dass das Glas unten steht und nicht oben. Sie erinnern sich oft erst dann und erinnern sich an Gott und beten.  Diese Sehnsucht in unseren Herzen nach Führung, geliebt werden und gehalten sein beweist doch geradezu, dass es einen Gott geben muss, der ÜBER uns steht.

Wer suchet der findet. Doch gib nicht zu früh auf und glaube nicht zu früh, du hättest Ihn schon gefunden. Es heißt nicht umsonst, dass der Weg schmal und schwer zu finden ist, und nur wenige gehen ihn. Schau, ob die Vergebung, die du erfährst, dich wirklich auf Dauer heilt, oder ob da nicht leise Zweifel zurück bleiben an der Wirksamkeit deiner Gebete. Schau, ob sich die Dunkelheit deiner Träume löst, oder ob der Albdruck immer wieder kommt.

Denn unser Gott ist ein Gott, der WIRKT. Der sich auswirkt im Leben, in Worten und Taten. Einfach nur hier sein und nichts tun ist gemütlich und bequem, doch es ist nicht das was ER für uns will. Er hat uns zum LEBEN geschaffen. Er möchte unsere Herzen verändern, uns zu sich ziehen, Er möchte sich eingeladen wissen, denn Er kennt das Gefälle, Er weiß wer ER ist und wer wir sind. Er hat uns gemacht und hofft seit Jahrtausenden darauf, dass wir, dass jeder Einzelne von uns sich an Ihn wendet. Seine Arme sind weit offen und ausgebreitet. Mit jedem Schritt, den wir auf Ihn zugehen, kommt er uns zwei Schritte entgegen. Die verlorenen Söhne und Töchter werden voller Liebe empfangen.

Gefaelle

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