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Posts Tagged ‘Bitterkeit’

Heute sah ich ein Video, indem eine Frau die Frage stellte, ob Meditation möglicherweise weniger emphatisch macht. Es gab Stimmen dagegen, aber auch dafür. Um die Empathie-Fähigkeit zu erhalten oder zu steigern wurde die „Liebende-Güte-Meditation“ empfohlen, da sie auch andere Menschen mit einschließt.

Auch ich habe diese Meditationsform eine Weile geübt, als ich noch auf dem spirituellen Weg war. Zunächst hat man sich selbst im Fokus und versucht, mit Hilfe von gewissen Techniken in eine Haltung der Liebe zu kommen. Man stellt sich eine glückliche Situation vor, bis man das Gefühl richtig spüren kann, dann wünscht man sich selbst Glück, Frieden und Zufriedenheit. Ist man an diesem Punkt, so dehnt man das auch auf andere Menschen aus. Das klingt erst mal gut – sofern man davon ausgeht, dass man sich selbst und Andere glücklich machen kann. Ist das so? Kann man das? In meinem Leben hat das nie funktioniert.

Was mir sofort in den Kopf schoss war die Tatsache, dass man sich hier an die Stelle Gottes setzt. Man glaubt, alles selbst in der Hand zu haben. Man produziert aus seiner eigener Kraft heraus Gefühle, projiziert sie aus eigener Kraft auf sich selbst und dann aus eigener Kraft auf Andere. Man ist der Überzeugung, man müsse Menschen Liebe schicken, um Gutes zu bewirken. Erst muss man diese Liebe mit Willenskraft erzeugen, dann schickt man sie mit der gleichen Willenskraft geistig weiter. Wie auch immer man meditiert, was auch immer man damit bewirken will – man hält sich selbst für den Erzeuger von Liebe, für den Sender von Liebe, man hält sich selbst für Denjenigen, der das Gute bewirkt. Man sieht sich als schöpferisch, ja als göttlich.

Verwechseln wir da nicht etwas? Wo kommt denn die Liebe her, die wir spüren können? Ist es nicht GOTT, aus dessen Liebe wir gemacht sind? Ist es nicht GOTT, der das Gute bewirkt? Ist es nicht Gott, der das Leben erhält und ständig neu bewirkt und erzeugt? Für wie unendlich wichtig halten wir uns eigentlich? Für mich ist das Hybris. Die Intention, Gutes zu bewirken, ist sicherlich richtig – doch der Weg ist falsch, weil die Haltung falsch ist. Sie ist eine Lüge, denn die Wahrheit ist: Gott tut all das – aber nur wenn Er es will, und nicht wenn wir es wollen.

Wer anfängt, den wahren, echten Gott zu schmecken, der wird nie wieder so agieren können. Nur falsche Götter leiten zu solchem Handeln an. Alles, was das gottlose Ego (das Ego ohne Gott) des Menschen fördert kommt aus der falschen Richtung.

Gottes Herz

Ich durfte heute einen tiefen Blick in das Herz des Vaters tun. Das ist keine Selbstverständlichkeit, und es war das erste Mal in einer solch erschütternden Tiefe. Es hat mich so tief berührt, dass ich mich vor Tränen kaum mehr retten kann – schon seit Stunden. Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist: Da steht im alten Testament, dass Gott Noah nach der Sintflut versprochen hat, dass Er einen Bund mit der Erde und den Menschen und allen Tieren schließen möchte. Er versprach Noah, dass Er so etwas (eine solche Flut und die Vernichtung des Lebens) nie wieder tun will. Und als Zeichen dieses Bundes habe Er ein Zeichen gemacht, einen Bogen in den Wolken aufgerichtet, und wann immer ein (Regen)Bogen am Himmel erscheint, wird Er diesem Bund gedenken (1. Mose, 9, 9-17).

Regenbogen - Bund Gottes mit der Erde, den Menschen, den Tieren

Gott denkt oft an uns, denn zahllose herrliche Regenbögen erscheinen täglich, stündlich überall auf der Welt. Und wenn wir einen erleben, so können wir ihn staunend anschauen und uns sicher sein, dass Gott an diesen Bund mit uns denkt, und dass Er uns nicht vergessen hat. Das kann ein Trost für jeden sein, der sich von Gott verlassen fühlt.

Für mich ist dieser Bund, dieses Band, diese Verbindung ohnehin keine Frage, auch ohne Regenbogen. Aber diese Versicherung Gottes vor tausenden von Jahren zeugt – so sagt mein Herz – von einer unendlichen Liebe, Güte und Zugewandtheit, so dass sie mich, als ich so darüber nachsann, in einer Weise anrührte, dass ich schlagartig einen Blick in Sein Herz tun durfte. Wie sehr Er doch die Menschen liebt… Wie nah Er uns doch ist… Wie weh Ihm all das tut, was hier geschieht, was wir unseren Mitmenschen und den Tieren und der Erde antun… Und wie es Ihn traurig macht, dass sich die meisten Menschen von Ihm abgewandt haben…

Was tun wir unserem Gott Tag für Tag an? Unserem Erzeuger, unserem Schöpfer, unserem Vater? Er hat das nicht verdient. Seine Schöpfung verschmäht Ihn. Dabei tut und tat Er bereits alles, um uns zu helfen, uns zu retten… Er machte einen neuen Bund und gab Seinen Sohn – doch wer greift wirklich nach Ihm? Der Rettungsring ist für jeden Einzelnen erreichbar… doch unser Stolz lässt es nicht zu, dass wir Jemanden, dass wir einen Gott über uns akzeptieren, dass wir uns vor Ihm beugen, ja demütigen. Wir sind zu stolz, um uns in die Ordnungen Gottes zu fügen, die doch FÜR uns gemacht sind, nicht gegen uns. Gott ist das pure Gute. Dieses Gute ist so dermaßen gut, dass wir es gar nicht ermessen können. Er ist gleichzeitig absolut rein und heilig.

Wir sind vermessen

Wir Menschen sind vermessen, wenn wir glauben, alles alleine in den Griff zu bekommen, alles alleine zu können, selbst zu wissen was wir brauchen und wie wir es bekommen können. Wir benutzen die Schöpfung ohne den Schöpfer zu beachten, ohne uns mit Ihm zu synchronisieren. Wir brauchen jedoch Gottes Anleitung, Seine Hilfe, Seine Hand, Seine Liebe. Wir ignorieren Gott, wir ignorieren den, von dem wir kommen, der uns gemacht hat, und DEN, durch den, in dem und zu dem hin alles gemacht ist (Römer 11, 36).

Für Menschen, für mehr Liebe zu meditieren ist sicher gut gemeint, jedoch der falsche Ansatz und muss unwirksam bleiben, denn Gott ist nicht mit im Boot. Für Menschen zu beten ist besser, denn hier bauen wir die Beziehung zu unserem Schöpfer auf, die persönliche Beziehung. Bisher ist der Bund Gottes mit uns zumeist einseitig. Doch im Beten erwidern wir den Bund, ergreifen wir das Band zwischen uns. Es entsteht dadurch eine Beziehung von Person zu Person – auch wenn es manchem als zu simpel erscheint, Gott als Person zu bezeichnen. Er hat eine gewaltige Persönlichkeit! Und hat Er nicht selbst gesagt, dass Er uns in Seinem Bilde geschaffen hat? Ein unpersönlicher Gott wäre uns doch gar nicht ähnlich! Doch Er ist uns ähnlich, vom Wesen her. Gott hat Gedanken, Gott hat Gefühle, Gott hat Absichten, Ziele, Sehnsucht etc…

Meditieren ist eine Handlung ohne Gott – beten ist eine Handlung MIT Gott.

Ein unpersönlicher Gott ist nicht wirksam. WEN oder WAS meinen wir denn, wenn wir einen unpersönlichen Gott ansprechen? Es ist ein Widerspruch in sich, mit einem unpersönlichen Gott zu sprechen. Ein solcher Gott muss der falsche sein, weil der wahre Gott sehr persönlich ist.

Gottes Persönlichkeit

Im biblischen Vater, Seinem Sohn Jesus Christus und dem von Jesus gesandten Heiligem Geist finden wir zahlreiche Facetten von Gottes Persönlichkeit:

VaterSohnHeiliger Geist
SchöpferRetterLehrer
VaterGeliebter/BräutigamTröster
Behüter/BeschützerPartnerRatgeber
Ernährer/VersorgerHeiler/ArztFreund/Zuhörer
ErzieherTür zum VaterÜberführt von Sünde
HeiligErscheint in TräumenJesus Sprachrohr
LiebeWeg, Wahrheit, LebenÜberführt von Wahrheit
Das GuteLiebesanft
Vergibt die Sünden (Zielverfehlungen)Sanftmutsensibel
Voller GüteFriedefürstist manchmal betrübt
Spricht in TräumenWill in uns wohnenHelfer
AutoritätIst immer erreichbarWeisheit
SouveränitätHerr der Heerscharengibt Prophetie

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig… Man sieht aber, was für ein Gott uns geschaffen hat und welche Intention Er hat. Er möchte uns ins Gute führen, Er sucht Kontakt zu uns auf vielerlei Weise. Doch entdecken und kennen lernen können wir Ihn nur, wenn wir das auch wollen, wenn wir Ihn suchen und uns Seine Worte zu Herzen nehmen. Dazu braucht es eine radikale Umkehr vom Alten, auch eine Umkehr von der eigenen Wichtigkeit und Bedeutung, und eine Hinwendung zu dem was größer ist als wir: Jesus Christus, der extra für diese Mission lebte und starb, und dem Vater.

Betriebsanleitung für den Weg zu Gott

Es ist zwar krass, und man kann es kaum glauben, wenn man aus dem Humanismus kommt und viele Religionen und Philosophien kennen gelernt und ausprobiert hat – aber die Bibel ist das einzige Buch, durch das Gott durch Menschen wirklich und wahrhaftig und so klar wie möglich spricht. Es mag durchaus sein, dass auch andere Bücher Teile der Wahrheit enthalten, doch die Bibel ist überragend in ihrer Konsequenz und in ihren Ergebnissen, wenn man sie als Leitfaden nimmt, weil sie sozusagen die „Bedienungsanleitung“ enthält, wie man Gott kennen lernen, sich Ihm nähern und Ihm nahe bleiben kann, und man tatsächlich frei werden kann vom gottlosen Ego.

Das was die Spiritualität verspricht, kann sie nicht halten. Es geht nicht darum, das Ich zu verlieren, sondern die Persönlichkeitsanteile, die wir ohne Gott entwickelt haben, ohne Ihn einzubeziehen: die Selbst-Zentriertheit, die Selbst-Erhöhung, den Stolz, die Rebellion, die Bitterkeit, den Hass… So lange wir uns selbst anbeten, uns selbst für den Nabel der Welt halten, so lange wir alles selbst und alleine entscheiden wollen, so lange wir Richter spielen und selbst entscheiden, was richtig und falsch, was gut und böse ist – so lange werden wir nicht von Gott geführt, sondern von uns selbst, von unserer Seele und unserem Unbewussten – beides ist von der Dunkelheit geprägt und von ihr beeinflusst.

Nur ein guter Gott kann uns retten und uns auf einen guten Weg führen – auch wenn das unter Umständen bedeutet, dass Freunde abfallen und man zum Außenseiter wird. Es ist all das wert, denn was wir gewinnen und dafür bekommen ist: Frieden mit Gott und uns selbst, ein liebender, zugewandter Gott in uns und an unserer Seite – im Diesseits und im Jenseits – und zwar für immer.

Foto: Pixelio, ID 692727 von Dr. Klaus-Uwe Gerhardt

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Was für ein großartig Liebender ist dieser Gott? Sein Herz muss unendlich groß sein… Wenn ich sehe, mit welch zärtlicher Liebe er all seine unvollkommenen Kinder betrachtet, macht mich das weich und demütig. Wie kleinlich und knickerig wir immer sind – im Vergleich zu Ihm! Wie gern halten wir an unseren Verletzungen fest und grollen und werden bitter, sind ärgerlich und können nur so schwer vergeben… Wenn Gott so wäre, gäbe es diese Welt schon lange nicht mehr…

Und er liebt uns TROTZDEM! Trotz unserer Unvollkommenheit! Oder vielleicht sogar wegen??? Er muss ein Gott sein, der es liebt, wenn die Dinge nicht perfekt sind. Er liebt einfach Menschen – unperfekte Menschen. Und wir strampeln uns ab, um möglichst immer besser und perfekter zu werden…

Dabei will Er nur eins, wir sollen zu Ihm kommen in aller Unvollkommenheit. Wir sollen Ihn suchen, und wenn wir Ihn gefunden haben uns an Ihn kuscheln, und dann nur noch eins: bei Ihm bleiben! An Seiner Hand gehen, mit Ihm zusammen…

Was wir an Anderen vielleicht für einen Makel halten ist das was „aus der Reihe“ tanzt und besonders viel Liebe braucht. Wir kommen unperfekt und unvollkommen auf die Welt, und brauchen genau deshalb umso mehr Liebe und Wertschätzung! Und die Schwächen der Anderen brauchen nicht unsere Verurteilung, sondern unsere liebevolle Großzügigkeit.

Wir können jedoch den Makel an Anderen nur dann lieben, wenn wir Gott mehr lieben als uns selbst. Das erst gibt uns Größe, das weitet unsere Herzen. Wenn wir spüren können, dass Gott uns so sehr liebt, wie Er es tut, dann können auch wir selbst mehr lieben, einfach deshalb, weil Er es tut.

Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat… 20 Wenn jemand sagt: »Ich liebe Gott«, und hasst doch seinen Bruder, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht?

1. Joh, 4, 19
Der Gott der Herzen

Er ist ein Gott der Herzen. Der Kopf ist zweitrangig. Mit Kopf meine ich Gedanken, die zumeist aus anderen Quellen gespeist werden. Ohne die Gabe der „Unterscheidung der Geister“ können wir nicht wissen, wer uns gerade diese oder jene Gedanken in den Kopf spiegelt. Insbesondere ohne den Heiligen Geist können wir nicht unterscheiden. Wir denken immer, es wären unsere eigenen Gedanken, weil sie sich an unserem Erleben und an unseren Erfahrungen „entzünden“. Doch es gibt immer mehrere Möglichkeiten, mit dem Erfahrenen umzugehen, bzw. darauf zu reagieren. Die erste Reaktion ist meist nicht die weiseste.

Wut und Ärger z.B. sind immer sofort da, doch das heißt nicht, dass sie ausgelebt werden müssen. Ganz im Gegenteil!

19 Darum, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; 20 denn des Menschen Zorn vollbringt nicht Gottes Gerechtigkeit!

Jak. 1, 19
Ärger und Groll besiegen

Ich wüsste nicht, wie ich es ohne Gott schaffen sollte, meinen Ärger mit Liebe zu besiegen – denn die Liebe kann das. Es braucht allerdings Übung und vor allem Wachheit. Es braucht vor allem aber die Hinwendung zu Ihm! Mit Ihm darüber reden und sich klar werden, dass Wut und Ärger, Groll und Bitterkeit mich von Gott trennen.

Je länger ich mit Gott gehe, umso sensibler werde ich dafür zu spüren, wann ich mich durch meine Reaktionen abtrenne und wann ich wieder bei Ihm bin. Das Abtrennen ist ein sehr subtiler Prozess. Zunächst mal merke ich, wie meine Stimmung sich verschlechtert. Ich merke auch, wie meine Lust nachlässt mit Gott zu sprechen, zu beten oder in der Bibel zu lesen. Denn mein Groll richtet sich unbewusst auch gegen Ihn. Wenn ich ehrlich wäre, müsste ich sagen: „Gott, deine Schöpfung ist Mist! Deine Menschen sind missraten, sie sind verletzend und egoistisch, und ich will das nicht!“ Ich müsste sagen: „Sorry, aber ich hätte das besser gemacht, wäre ich Gott!“

Kein Wunder, dass Gott da ein Stück ab rückt von mir und mich erst einmal meinem Ärger überlässt. Er drängt sich ja nicht auf. Und Er wird mich nicht zwingen, Andere zu lieben. Ich schmore dann im eigenen Saft, bis mir irgendwann auffällt, dass etwas nicht stimmen kann, weil ich meinen inneren Sonnenschein nicht mehr spüre. Ich habe das Gefühl, allein auf mich gestellt zu sein und komme vielleicht sogar mehr und mehr in einen Abwärtsstrudel von negativen Gedanken über mein Leben und mich…

Ohne den Heiligen Geist geht gar nichts

Das geht so lange, bis ich spüre, etwas läuft schief, ich muss mich unbedingt wieder Gott zuwenden. Dann frage ich den Heiligen Geist, was eigentlich los ist und was ich tun soll. Und wenn ich so nachsinne, fällt mir doch sofort ein, dass ich so schlecht drauf bin seit ich mich so dermaßen über jemanden geärgert habe. Und wenn ich dann weiter frage, höre ich, dass ich anscheinend seitdem Bitterkeit kultiviert habe und in keiner Weise mehr konform mit dem bin, was Gott sich von mir wünscht. Und wenn ich dann noch weiter frage und so über Gott nachdenke, kommt in mir die unbändige Sehnsucht auf, frei davon zu werden und wieder in Gottes Arme zu fallen.

Und Gott sagt in Seiner Liebe und Großzügigkeit: „Komm! Gib mir deinen Ärger, erzähle mir alles genau, erzähle mir was war und wie du dich damit gefühlt hast. Ich möchte alles von dir wissen. Und dann zeige mir, dass es dir Leid tut, wie du innerlich reagiert hast. Und dann bitte zunächst Mich um Vergebung! Ich habe dir doch schon längst vergeben! Aber ich möchte es trotzdem von dir hören… Und dann vergib der Person alles – rückstandslos! Gib dir einen Ruck! Und auch wenn du es nicht kannst, versuche es und sage mir, dass du dich wirklich dafür entscheidest, und dass ich dir dabei helfen soll!“

Ohne Demut geht gar nichts

Oh ja, das geht nicht, ohne sich vor Gott zu beugen, vor einem Gott, der liebender Vater, aber auch Richter ist – der Herr der Gerechtigkeit. Ärger und Groll beschmutzen uns. Wir hängen dann im Sumpf und brauchen einen starken Arm, der uns heraus holt. Deshalb ist es so wichtig, eine BEZIEHUNG zu Gott zu haben. Ein Geist der Stille oder reines Bewusstsein holt uns nicht aus dem Schlamm. Doch ein liebender Vater wird uns nicht hängen lassen, Er strömt über vor Liebe.

Jeder Vater würde sein Kind aus dem Sumpf ziehen… Er würde nicht lange zögern, wenn das Kind um Hilfe schreit. Es muss aber schreien, sonst hört er es nicht. Wenn er es hört, rennt er zu ihm und hilft sofort. Und mit
Gott bleibt kein Tropfen Schlamm an dem Kind hängen, sobald Er es berührt und auf Seine Arme zieht und tröstet. Das Kind ist danach genauso rein wie zuvor. So ist das mit Gott. Lotus-Effekt.

Danke, Papa!
An der Hand von Papa

Wir, die Kinder, werden erquickt nach so einem Prozess und mit Liebe und Annahme geflutet, mit Frieden gefüttert, so dass unsere Herzen in Dankbarkeit explodieren. Das Herz wird so erfüllt in dieser lebendigen Beziehung zu Gott, immer wieder…

…Und sicherlich fallen wir wieder in den Schlamassel… Doch irgendwann – so habe ich mir sagen lassen – werden die Schlammlöcher seltener, und wir merken immer schneller, wie wir sie umgehen können, indem wir Wut und Ärger immer kürzer Raum geben und immer schneller zu Gott zurück finden.

Früher wusste ich nur den einen Weg: mich mehr und mehr von Menschen zurück zu ziehen, um mich vor Verletzungen zu schützen. Heute wage ich mich immer mehr an Menschen und Situationen heran, denn mein Vertrauen wächst, dass ich mit Gottes Hilfe letztlich mit allem umgehen kann. Deshalb: dies ist ein Gott des Lebens und der Fülle, ein Gott der Beziehungen.

Die Bibel enthält ein Weltbild, das die Menschen zu mehr Liebe bringen will – mit Gottes Hilfe, und NUR mit Gottes Hilfe ist das möglich.

Fotos: Pixelio Image 589406 von Helene Souza, 788823 von Burkhart Maria

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