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Gottes Hand und die Hand des Menschen berühren sich fast
Gott und Mensch berühren sich fast

Immer wieder habe ich davon geschrieben, dass Gott einen Charakter hat mit menschlichen Zügen. Natürlich und unbestritten ist Gottes Grundausstrahlung: Liebe, denn ohne Liebe gäbe es dieses Universum und uns nicht. Und ohne Liebe wäre Gott nicht so geduldig und langmütig mit uns. Ohne Liebe hätte Er Seinen Sohn nicht zu uns geschickt und als Mensch geopfert, um uns zu retten. Dennoch hat Gott auch in Seiner Heiligkeit, Herrlichkeit und Gerechtigkeit geradezu menschliche Züge und Gefühle wie Zorn, Eifersucht, Traurigkeit. In der Bibel finden wir jede Menge Stellen, in denen die Rede davon ist.

Oft, wenn ich in diesem Blog von Gottes Charakter geschrieben habe, warf man mir die „Vermenschlichung Gottes“ vor. Gott könne so etwas gar nicht haben, sonst wäre Er ja wie ein Mensch. Was wäre Er dann noch für ein Gott? Doch ich kann nur sagen: Er hat die Welt geschaffen, kannst du so etwas? Du Mensch? Also ich kann’s nicht! Ich vermenschliche Gott nicht. Jesus selbst nannte Gott Seinen Vater. Mir hilft diese Erkenntnis, Ihn durch meine menschlichen Augen zu betrachten (andere habe ich nicht), Ihn besser und tiefgründiger zu verstehen. Und es hilft mir dabei, mit Ihm in eine direkte, persönliche Beziehung zu treten. Er ist mein Papa, mein großer Bruder, mein heiliger Schöpfer, anbetungswürdig, und alles in Einem.

Unsere heutige Gottesvorstellung ist mehr von östlichen Religionen und Philosophien geprägt als vom Christentum, und so setzt sich mehr und mehr die Vorstellung von Gott als einem unpersönlichem Gott durch, als Bewusstsein, Quelle, Sein etc… Und im Gegenzug halten wir uns selbst für Wesen, die wesensgemäß an diesem Gott Anteil haben. Und weil wir Gott auf etwas Energie-ähnliches reduzieren, glauben wir, selbst mit schöpfen zu können, uns selbst heilen zu können, uns selbst erlösen zu können.

In Wirklichkeit haben wir jedoch nur Anteil an Seiner Schöpfung – nicht an Seinem Wesen selbst. Und alle echten und dauerhaften Arten von Heilung und Erlösung kommen in Wirklichkeit von Ihm und nicht aus uns heraus.

Wir setzen uns hin, in Meditation, und meditieren für den Weltfrieden, ohne an den Schöpfer als das zu glauben – was Er ist. Wir glauben an einen Schöpfer, der irgendwie Liebe ist, irgendwie gnädig und irgendwie gut, doch wir sehen in keinster Weise, dass er uns beurteilen könnte und wir eventuell bei genauerer Betrachtung durchfallen könnten! Statt dessen bilden wir uns ein, selbst den Weltfrieden erzeugen zu können, ohne Gott, den echten Gott, mit einzubeziehen. Wir bitten Ihn nicht etwa um Frieden, sondern wir gehen in der Vorstellung ran, anteilig selbst Gott zu sein, und denken, Er müsse selbstverständlich unserer Meinung sein. Schließlich ist Weltfrieden ja etwas Gutes. Niemand kommt auf die Idee, Gott zu fragen, was Er eigentlich will von uns! Ja, man spricht Ihm damit sogar jeden Willen ab. Hat Er einmal Ja zur Schöpfung gesagt, wird Er auch dabei bleiben. Hoffentlich…

Doch der Weltfrieden hängt von jedem Einzelnen ab und noch viel mehr davon, wie seine persönliche Beziehung zu Gott aussieht (zum echten Gott) und nicht davon, wie viele Stunden wir für dieses oder jenes – auch in bester Absicht – meditieren.

Wie viele tausend Male steht in der Bibel, dass Gott Götzendienst hasst? Und dass Er diejenigen als Fremde oder gar Feinde ansieht, die Götzendienst betreiben? Götzendienst ist alles was andere Wesen anbetet und verherrlicht als göttlich. Dazu zählen alle Arten von Statuen, Göttern, Buddhas, aber auch jenseitige Meister, Heilige, Madonnen, Geistführer, ja auch Engel. Unsere Wahrnehmung ist sehr beschränkt, deshalb scheint es für uns nur dann offensichtlich zu sein, dass etwas schief läuft, wenn Menschen den Dunklen persönlich anbeten (bis auf diejenigen, die meist aus Rebellion gegen Gott ganz bewusst und absichtlich die sog. Gegenseite anrufen).

Übrigens, nur nebenbei: die „Gegenseite“ ist nicht die Gegenseite, also nicht etwa „hier Gut, da Böse“, sondern Gott ist souverän und steht total über jeder sogenannten „Gegenseite“. Der Widersacher ist eine Schöpfung Gottes, er ist ein Geschöpf, war einstmals ein Engel des Lichts. Doch er wurde gierig und fiel, wurde von Gott auf die Erde geworfen, er ist kein Gott! https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6llensturz Und er hat nicht den Funken von der Macht, die Gott hat. Er ist nur ein Nachäffer und einer der sich gerne aufbläht und Menschen Angst macht.

Gott hat also Gefühle, und gleichzeitig liebt Er den Menschen mehr als alles Andere. Der Mensch ist für Ihn das Nonplusultra, Er liebt Ihn über alles! Deshalb ist Er geduldig und wartet noch immer ab. Doch die Zeichen für die sogenannte „Endzeit“ mehren sich. Welche Chance haben wir also, noch, um Gott für uns zu gewinnen?

Jetzt in Zeiten der steigenden Angst vor der angeblichen Epidemie Corona fällt immer mehr Menschen das Beten ein. Aber, bitte, was ist das für eine Haltung Gott gegenüber? Wir leben unser Leben wie es uns gefällt, und wenn Notzeiten kommen, dann soll Er uns doch bitte helfen? Mit welchem Recht erwarten wir denn Hilfe, wenn wir unser ganzes Leben ohne Ihn verbracht haben und es selbst dann noch weiterhin tun, wenn wir gebetet haben?

Gott ist gerecht – im Positiven wie auch im Negativen. Er entscheidet souverän und unbestechlich. Es bleibt und blieb Ihm nichts verborgen. Er liebt uns und wartet auf uns, doch sicherlich nicht unendlich lange. Während wir vor Buddhas oder hinduistischen Göttern nieder knien und für den Weltfrieden beten und glauben, das sei doch sicher eine gute Sache, währenddessen steht schon seit tausenden von Jahren in der Heiligen Schrift, dass Gott das hasst – denn Er möchte die Ehre bekommen, die Ihm zusteht!

Ein genialer Schöpfer hat diese Erde geschaffen – mit seiner unfassbaren Intelligenz, die wir durch die inhärente Schönheit wahr nehmen können, und hat sie uns Menschen zur Verfügung gestellt. Er hat uns Körper gegeben, die wir bis heute nicht bis in alle Tiefen verstehen können, deren Teilchen bis ins Klitzekleinste mit genialer, gegenseitiger Abhängigkeit voneinander und miteinander funktionieren. Selbst die Sandkörner sind gezählt, heißt es in der Bibel. Ein Uhrwerk ist wirklich nichts dagegen – und dann kommen wir daher und bilden uns so viel auf unsere Wissenschaft und unsere neuzeitlichen Erfindungen ein! Doch ohne Gott gäbe es weder Elektrizität noch Atomkraft, noch Flugzeuge, Raketen oder sonst irgendetwas. Ohne Ihn wäre hier alles, dunkel, öde und leer.

Aber wir gehen hin und beten Buddhas etc. an.

Gott schuf uns in Seinem Bilde – so steht es in der Schrift! Gott schuf uns ursprünglich als Pendant, als Gegenstück, als geplante Geliebte, Braut, als Beziehungspartner für IHN. Wir sind Wesen mit Gefühlen, Emotionen, Verletzlichkeit, Sehnsucht, wir sehen uns nach Liebe, nach Seiner Liebe! Gottes Liebe ist die Ursache der Schöpfung, deshalb brauchen wir sie so sehr! Und deshalb werden wir niemals wirklich glücklich sein, solange wir nicht wissen, dass wir persönlich von Ihm geliebt werden. Seine Liebe zu uns brauchen wir mehr als alles Andere, nicht nur als Idee, sondern ganz konkret in unseren Herzen. Und zwar nicht nur als Energie – sondern auf eine zutiefst persönliche Weise! Ja, ich möchte als Diejenige, die ich bin, mit allem was in mir ist, von Ihm geliebt sein.

Und Gott hat so lange gewartet, bis ich mich vor Ihm gedemütigt habe, bis ich allem anderen abgesagt und den Rücken gekehrt habe, bis er mich endlich, endlich annahm und rettete aus dämonischer Bedrückung.

Drei Jahre sind es jetzt her, und all die Schatten, die mich früher in Minderwert, Selbstanklagen und Depression geführt haben, kamen nicht mehr zurück. Und wenn da noch ein Anflug kommt, so weiß ich genau, wie und was ich beten muss, um wieder in die Reinheit und Güte meines Gottes zu kommen, in Seine Hand, total geschützt und geheilt und vor allem: geliebt.

Wir können Gott gar nicht vermenschlichen, weil Er nun mal Gott IST und bleibt! Und wir können auch den Menschen nicht vergöttlichen, weil er nun mal Mensch IST und bleibt. Die Frage ist allerdings: bist du ein Mensch, der mit Gott geht (dem echten)? Oder bist du ein Mensch, der gegen Gott geht? Denn – auch das steht in der Bibel:

Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir Menschen für Gott gewinnt, der führt sie in die Irre.

Matth. 12, 30 (Ü. Hoffn. für alle

Ich will jedoch diesen Vers nicht aus dem Zusammenhang reißen, denn Jesus sagte dies im Zusammenhang mit den Pharisäern, die behaupteten, er, Jesus würde Dämonen mit Dämonen austreiben, und dies war insbesondere, weil die Pharisäer ja Gelehrte der Schrift waren, besonders verwerflich aus Seiner Sicht.

Ich denke nicht, dass Gott in dieser Art alle Menschen Schwarz-Weiß sieht. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass dieser Gott ein gnädiger Gott ist, der jeden Einzelfall genau betrachtet. Doch unsere Ignoranz und Rebellion Ihm gegenüber wird ganz sicher Folgen haben!

Es mag sein, dass in der Bibel vieles Schwarz-Weiß aussieht, will sie doch die Menschen aufrütteln und ihnen Wegweisung geben. Wir haben jedoch kein anderes Buch als die Bibel, das uns Auskunft über den Charakter Gottes gibt. Der Gott der Bibel, unser Schöpfergott ist ein Gott der Liebe, und Er möchte uns in Sein Bild verwandeln. Nur mit einer reinen Braut, die Gott ähnlich ist, kann Er gehen. Wir könnten Ihm viel ähnlicher sein als wir es sind. Doch dazu müssen wir uns Ihm anheim geben, uns ganz Ihm zuwenden, das befolgen was Er möchte und das lassen was Ihn kränkt.

Die Hierarchie – hier Mensch – da Gott – ist Realität. Wir können sie nicht aufheben, und sie zu verleugnen ist unfassbar arrogant. Wir erheben uns in unserem Stolz über Gott wie einst der Dunkle… was soll dabei heraus kommen? Die Folgen sehen wir in unserer Welt, und sie werden schlimmer werden. Aber wir glauben immer und immer wieder und immer noch, alles besser zu wissen als Gott, und Ihn nicht zu brauchen…

Irgendwann wird es ein Erwachen geben müssen, und glücklich alle die, die vorher schon wach geworden sind. Ich denke nicht, dass Corona wirklich so gefährlich ist, wie alle behaupten. Nicht mehr lange, und es wird einen Wirkstoff geben. Jedoch sehen wir an den Auswirkungen, wie fragil unsere Strukturen sind und wie leicht wir zu erschüttern und zu verängstigen sind. Corona-Drohung ist in meinen Augen so etwas wie ein Warnschuss vor den Bug, aber noch relativ harmlos. Nur die Reaktionen sind sehr heftig.

Mal sehen was als Nächstes kommt… Wenn man sich schon nicht aus Liebe Gott zuwendet, dann vielleicht aus Angst… aber ich weiß nicht, ob Gott diese Motivation gefällt…

…vermutlich nur dann, wenn die Umkehr aus ehrlichem Herzen geschieht, wenn also echte Buße und Umkehr geschieht und jemand sich wirklich vor Ihm beugt – dann wird Ihm das sehr gefallen! So wie wir uns freuen würden, wenn unser Geliebter sich für seinen Fehler entschuldigt und ehrlich davon umkehrt, sich neu für uns entscheidet und einen Neuanfang wagt. Wenn sich unser Geliebter vor uns demütigt und entschuldigt, kann unser Herz nicht hart bleiben, und jeder der liebt, wird weich und sanft werden und vergeben.

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Ich gebe zu, der Titel ist provokant, doch es brennt mir immer wieder unter den Nägeln, dieses Thema zu vertiefen. Denn ich kenne beides. Bei Jesus will ich bleiben und will diesen Weg weiter gehen, denn ich erlebe durch Ihn Frieden und Liebe.

Gesetzt den Fall

Gesetzt den Fall, es wäre wahr, dass es so etwas wie satan gibt, also eine finstere Macht, die mit allen Mitteln gegen das Licht kämpft… Gesetzt den Fall, es gäbe wirklich diesen Gegenspieler Gottes, der alles daran setzt, die Menschen von Gott abzuhalten, damit er selbst die Ehre einstreichen kann…

Gesetzt den Fall, es gäbe dieses Wesen wirklich, das sich als einstiger Engel des Lichts in Rebellion gegen den Schöpfer erhoben hat und seitdem die Menschen verführen will, so dass sie nicht mehr weiter nach Gott suchen… Gesetzt den Fall, all dies wäre wahr…. was wäre satans Strategie?

Er würde alles daran setzen, die Menschen davon zu überzeugen, es gäbe ihn, satan, gar nicht. Er würde sich unsichtbar machen. Und nicht nur das, er würde sich – wie es seinem Wesen entspricht – selbst an Gottes Stelle setzen, so wie es schon immer sein Plan war, und sich als Gott ausgeben.

Er würde uns Häppchen zuwerfen, z.B. eine oder mehrere Philosophien, die immer ein Körnchen Wahrheit enthalten, so dass sie uns gerade genug locken – uns aber dann subtil auf Abwege führen, um genau diese Wahrheit sofort wieder zu verdrehen und zu verschleiern. Er wird uns Wege anbieten, die der Wahrheit ähneln, doch dann wird er Lügengespinste erfinden und uns vorsätzlich auf falsche Fährte locken – und dieser Weg führt immer weg von dem wahren Gott.

Lügner von Anfang an

Satan wird in Bibel beschrieben als „Lügner von Anfang an“ (Joh. 8, 44). Nicht genug, dass er uns von Gott abziehen will, nein, er macht das sehr geschickt. Er wird eine Philosophie anbieten, die auf sehr subtile Weise unsere Egos lockt, uns einen neuen Selbstwert verheißt, indem er uns suggeriert, wir seien bereits selbst Gott, oder wir könnten durch Bemühungen in einen Zustand kommen, der uns wie Gott sein ließe. Er würde unsere Sehnsucht nach Gott missbrauchen und behaupten, wir müssten z.B. einen gewissen Grad der Erkenntnis erreichen, um unser eigenes Göttlichsein zu erkennen und ausleben zu können. Und um diese Erkenntnis zu erlangen braucht es immer noch irgendetwas was wir noch nicht haben, noch nicht erkannt haben, noch nicht assimiliert haben, nachdem wir streben müssten.

So würde er uns auf Trab halten und unsere Kräfte, die ursprünglich auf Gott zielen wollten, umlenken. In der Behauptung, Gott sei in Wirklichkeit ein unpersönlicher Gott geschieht ein subtiler aber sehr folgenreicher Schnitt, hier ist eine wichtige Weiche, die unseren ganzen weiteren Weg bestimmt!

Diese Behauptung leugnet nämlich das wahre Wesen Gottes als liebender Vater und dreht die Wahrheit um. Sie macht aus dem liebenden und persönlichen Vater der Bibel eine unpersönliche Kraft, mit der keine Beziehung möglich ist, denn wir verorten ab diesem Zeitpunkt Gott IN UNS SELBST.

Selbstoptimierung als Erlösungsweg

So geraten wir auf einen Weg der Selbstoptimierung. Dies wird uns als Erlösungsweg angeboten. Wir müssen uns nun also selbst erlösen, anstatt dass uns der persönliche Gott der Bibel erlösen könnte. Wir selbst wählen diesen Weg, indem wir ihn glauben und gehen. Selbstheilung als Heilungsweg. Selbstfürsorge als Lösung für unsere Leiden. Diese Dinge klingen alle so logisch und verführerisch, und so würde uns satan immer und immer weiter und weiter weg von dem Gott der Bibel ziehen, der uns doch Sein Wort gegeben hat! Der uns doch versprochen hat für alles zu sorgen was wir brauchen, wenn wir Ihm unser Leben überantworteten! Wir glauben Ihm das nicht, weil wir nicht mehr an Ihn glauben.

Wo ist denn eigentlich die Überantwortung an Gott, wenn wir uns weiterhin selbst heilen müssen oder uns von Gurus, Lehrern, Coaches oder Therapeuten Heilung holen müssen? Fällt es uns denn gar nicht auf, dass wir hier keine dauerhafte Heilung finden? Dass daran etwas faul sein könnte?

Satan würde uns in einen Zustand bringen, in dem wir letztendlich doch selbst für alles sorgen müssten, für unsere Gesundheit, für das Funktionieren unserer Beziehungen, für das Gelingen unseres Lebens. Er würde behaupten, wir seien selber schuld wenn wir unsere Emotionen oder Gedanken nicht in den Griff bekämen. Hie und da würde er uns gewaltige Erfahrungen schenken, die sehr überzeugend sein können, und die er bei Gott abgekupfert hat. Am Anfang würde er uns in glückseliger Sicherheit wiegen, und dann würde er nach und nach wieder zuschlagen und unsere Psyche malträtieren – mit unseren alten Mustern und Unzulänglichkeiten wie Minderwert, Kontrollsucht, Ärger, Verletztheit und dergleichen. Und um nicht das Gleichgewicht zu verlieren schlägt er uns vor, dass wir uns noch mehr und noch mehr und immer mehr entpersönlichen, noch stiller werden, noch tiefer meditieren, noch tiefer in die Unendlichkeit des Nichts eintauchen, möglichst so lange, bis wir darüber dann endlich sterben und dann endgültig für Gott verloren sind.

Ist das alles wirklich wahr? Ist unser Gott kein Vater, kein persönliches Wesen? Und geht es auch für uns selbst darum, unser Ich komplett zu verlieren, unser Identität als ein Ich aufzugeben?

Das gottlose Ego – leben ohne Gott

Auch hier gehen die Lügen satans haarscharf, aber mit großen Auswirkungen an der Wahrheit vorbei.

Denn es geht nach den Aussagen der Bibel zu keiner Zeit darum, sein Ich los zu werden oder aufzulösen, niemals das GANZE ICH, sondern nur den Teil, der glaubt, ohne Gott gehen zu können, das GOTTLOSE EGO. Dieses und sonst nichts soll vom Thron gestoßen werden, damit Gott Seinen Platz wieder einnehmen kann.

Die Bibel betont immer wieder die Wichtigkeit unserer freiwilligen Entscheidungen als ein Ich für Gott! Und wenn es heißt: „Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach“ (Lukas 9, 23) so bedeutet das, dass wir uns täglich neu entscheiden dürfen und sollen, Jesus zu folgen, so wie Er an den Vater zu glauben, Seinen Willen zu tun und den gottlosen Egotrips die A-Karte zu zeigen.

Wir haben selbst in der Hand, was und wohin wir uns wenden wollen, wir haben Eigenverantwortung: gehen wir MIT GOTT oder OHNE GOTT? Heilen wir uns selbst oder bitten wir Ihn um Heilung? Regeln wir unser Leben selbst oder fragen wir Ihn um Rat und bitten wir Ihn um Führung? Fragen wir uns selbst um Rat oder Ihn? Bauen wir eine Beziehung zu uns selbst auf oder zu Ihm?

Wenn wir einfach nur unserem Bauchgefühl folgen, werden wir in die Irre gehen, denn das Bauchgefühl ist nicht Gott und ist auch nicht Ausdruck von Gott, denn Gott ist Geist. Folgen wir einem unpersönlichen Gott gehen wir ebenfalls in die Irre, denn dies ist nicht der wahre, echte, lebendige Gott! Der wahre Gottvater ist sehr persönlich und ganz direkt an uns interessiert, denn – das steht mehr als einmal in der Bibel – wir sind schließlich Seine Kinder!

Derjenige, der ohne den persönlichen Gott der Bibel geht, geht in Wirklichkeit gänzlich ohne Gott, so hart wie es klingt. Er ist zwangsläufig an sein gottloses Ego als Führer in Seinem Leben gebunden, weil er der falschen Schiene folgt, und weil er auf diesen Abwegen den wahren Gott noch gar nicht kennen gelernt hat!

Der wahre Gott zeigt sich dann, wenn wir beginnen, an Ihn als unseren Vater, Heiler und Versorger zu glauben (zunächst genügt ein Senfkorn), Ihm zu vertrauen, Ihn zu suchen und Ihn AUSDRÜCKLICH in unser Leben einzuladen. Wenn wir dies wirklich von Herzen tun und ernst meinen werden wir Ihn kennen lernen – versprochen! Er wird sich uns eröffnen. Und erst dann erleben wir die Segnungen und erkennen das was Er tagtäglich für uns tut.

Prunk und Pomp statt lebendiger Jesus

Die besten und wertvollsten Menschen streben nach dem Erwachen/Erleuchtung, sie sehnen sich wirklich innig nach Gott, sie hungern danach und tun alles dafür, denn wir Menschen wollen frei sein, vor allem frei von Leid. Wir suchen nach einem günstigen Ausweg aus all den Schmerzen, die wir erfahren mussten und weiterhin erfahren.

Und die fehl geleitete Kirche mit all ihrem Prunk und Missbrauch von Menschen hat bei den Meisten den Glauben an einen biblischen Gott gründlich versaut. Das was durch sie in unseren Köpfen vom einstigen Jesus übrig geblieben ist, zieht nicht an und macht nicht frei, sondern es bindet viel mehr an ein System, in dem Machtstrukturen herrschen, das ebenso korrupt ist wie die sogenannte „Welt“, ebenso verlogen, voller Heimlichkeiten und innerlichem Schmutz. Und wir spüren das und fühlen uns abgestoßen.

Also, wo sollen wir westlich geprägte Menschen hin, wenn unser traditionell angebotenes Glaubenssystem dermaßen unattraktiv ist und wir dennoch die tiefe Sehnsucht nach dem Göttlichen und Heiligen in uns tragen? Wir wissen ja tief drin, dass es das Gute geben muss, dass wir Gott ähnlich sein müssen, dass es irgendeine Form von Hingabe braucht. Wir sehnen uns tief drin nach Gebet, nach Heiligkeit, nach Kontakt mit dem Höchsten, und für unser Leben nach Liebe und Frieden.

Gott ist nicht tot

Und in der Bibel bietet uns Gott all das an! Die Urgemeinde wusste all das noch und erlebte es! Gott war DA im Leben der Menschen, in ihrem alltäglichen Sein. Sie erlebten Wunder über Wunder. Gott liebt es, sich zu zeigen, wenn wir an Ihn glauben. Er macht unsere Herzen weich. Er verändert uns und unser Leben, wenn wir es Ihm gestatten, wenn wir Ihn danach fragen, wenn wir Ihn darum bitten!

Das Leben mit Gott ist ein ständiger Austausch, ein permanentes Gespräch, ein ständiges Hin und Her zwischen Gott und Mensch und Mensch und Gott. Ab der Taufe, wenn der Heilige Geist herab gebetet wurde und wir von der Dunkelheit befreit werden sind wir an Ihn angebunden, und es liegt an uns persönlich, wie stark und innig diese Beziehung wird, und auch wie sehr wir Gott in unserem Leben wirken lassen.

Gott ist nicht tot, und wir sollten es auch nicht sein. Wir sollten uns nicht von der Stille völlig lahm legen lassen und uns selbst so sehr reduzieren, dass wir nicht mehr für eine Beziehung mit dem echten Gott taugen! Gott will uns lebendig und entscheidungsfreudig! Er ist der Gott des Lebens, er möchte unser Leben bereichern.

Es geht jedoch nicht nur darum, von Ihm Geschenke zu bekommen, sondern auch IHM zu GEBEN – nämlich uns mit allem was wir vor Ihm verheimlichen oder verbergen, mit allem was wir eigentlich selbst machen wollten, mit allem, was wir selber besser zu wissen glauben… mit unserer ganzen Selbstherrlichkeit und mit unserem ganzen Selbsterlösungstrip.

Ich bin nicht tot

Ich habe Erwachen erfahren und kenne das Gefühl, kein Ich zu sein, sondern unendliche Weite. Die Entgrenzung in den Kosmos hinein ist sehr angenehm und fühlt sich zunächst unglaublich gut an. Doch dann sind wir trotzdem weiter im Leben und erleben weiter den täglichen Kleinkram und fallen trotz unseres kosmischen Wesens hie und da zurück in die alten Ego-Fallen. Und gesund werden wir auch nicht wirklich. Nicht jeder kann sich jahrelang im sogenannten „Bliss“ (Glückseligkeit) halten oder diesen immer wieder hervorrufen. Erwachen kann übrigens auch als Droge gebraucht werden, und viele suchen immer weiter nach dieser entgrenzenden Erfahrung als Selbstzweck. Doch mit Gott hat all dies leider nichts zu tun. Nicht mit dem Gott der Bibel.

Ich fühlte mich nach Erwachen viele Jahre zwar sehr entpsannt, jedoch auch wie lebendig gestorben, fast wie ein Automat, der halt noch funktioniert, aber eigentlich nicht mehr wirklich da ist. Doch wem dient es denn wirklich, wenn ich ausgeschaltet bin? Ich bin ausgeschaltet für Gott, das ist der Effekt davon! Und wer will das, wer hat ein Interesse daran? Wer gaukelt mir all die tollen Theorien vor, die mit dem Gott der Bibel nichts zu tun haben und behaupten, ich sei sozusagen der Kosmos in Person? Weshalb glaube ich ich sei bereits erlöst, wenn ich es doch eigentlich nicht wirklich fühlen kann? Was hindert mich daran, mich meinem echten Schöpfergott zu unterwerfen, Ihm zu vertrauen dass ER mich erlöst?

Die Erlösung kommt von einem persönlichen Gott. Nicht als ein Donnerschlag, wie wir es gerne hätten, jedoch als lebendiger Prozess eines Weges MIT GOTT Tag für Tag. Mein Leben ist so viel reicher geworden durch IHN. Dieses Gefühl tot zu sein blieb noch eine lange Weile. Doch irgendwann hatte ich die Nase voll davon und bat Gott, mir das wieder zu nehmen. Es dauerte eine Zehntelsekunde, es brauchte nur meine Entscheidung und meine Bitte darum, und dieses Gefühl des Totseins war verschwunden. Es kam nie zurück!

Erwachen aus biblischer Sicht

Erwachen/Erleuchtung erleben wir als Geschenk, doch das Geschenk ist in meinen Augen ein trojanisches Pferd.

Erwachen/Erleuchtung geschieht uns ohne jeden Glauben an den Gott der Bibel, auch ohne jeden Glauben an den Jesus der Bibel – das allein sollte schon misstrauisch machen. Erwachen gibt es ohne eine Entscheidung für Gott, ohne Umkehr und Reue, ohne die Erkenntnis, dass wir Gott für unser Leben brauchen, dass wir von Ihm abhängig sind, ohne Taufe und ohne Lebensübergabe.

So können wir bleiben wie wir sind, und damit bleiben wir auf dem eigenen Thron. Aber wir erleben nicht das was Gott für uns vorgesehen hat, was Er uns schenken möchte: Seine unendliche Liebe, Sein Herz für uns, Seine offenen Arme, Seine Wege, Seine Fürsorge, Seine Beziehung mit uns.

Nebenbei bietet die Bibel eine Fülle an Vorschlägen, wie Menschen wirklich gut – mit Gott – miteinander leben können und sollen. Das Buch der Liebe, das den Anderen höher schätzt als sich selbst könnte die Welt retten, wenn die Menschen sich nach ihm richten würden. Wer sich im Sinne der Urgemeinde ganz auf Gott einlässt, wird verändert werden – genau in die Richtung, wie es uns Jesus vorgelebt hat und vorgeschlagen hat. Doch er ist damit nicht alleine, denn die Nachfolge ist immer auch eine Sache von Gemeinschaft mit Anderen, die ebenfalls diesen Weg gehen. Hier findet man Austausch, Rat und Hilfe, hier ist es aus mit der Einsamkeit, aber auch mit dem ewigen „Mir… meiner…, mich…“.

Dieser Weg ist herausfordernd, ist aber auch sehr, sehr befriedigend. Wenn Gott jeden Tag dein Herz berührt, weil du Ihn anbetest, Ihn einlädst, Ihn fragst, dich ausrichtest… – wie wunderbar ist das? Niemals würde ich das mit der kosmischen Weite eintauschen, die ja ohnehin immer da ist und mir gar nicht verloren geht… Ich bin ja jetzt reicher als zuvor…. beschenkt, geliebt und geborgen.

Bilder: Von Pixelio.de – 630261 von Didi01 (Wesen der Finsternis) 737374 von Kurt Michel (Schienen), 365712 von Tokamuvi (Thron), 330068 von M. Großmann (troj. Pferd)

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Genfer Studienbibel

Wurde die Bibel vom Heiligen Geist geschrieben oder nicht? Wer das nicht glaubt, braucht sich eigentlich gar nicht mit ihr zu beschäftigen, denn er wird nicht davon profitieren, denn es heißt nicht umsonst, dass die Bibel für den Ungläubigen ein Buch mit sieben Siegeln ist und bleibt.
Auch mir waren früher die meisten Inhalte kryptisch. Die Evangelien waren noch leicht zu verstehen, doch die Paulus-Briefe wie auch das alte Testament verstand ich nicht. Also suchte ich mir das heraus, was ich nachvollziehen konnte und was in mein Glaubenssystem passte – den großen Rest ließ ich als Fragezeichen stehen, und ich wagte es nicht zu hoffen, dass ich die Bibel wirklich jemals würde verstehen können.

Ohne den Heiligen Geist geht gar nichts

Die Bibel eröffnete ihre Siegel erst nach und nach – mit Hilfe des Heiligen Geistes. Der erklärt, zeigt Zusammenhänge, lehrt mehr und mehr über den Charakter Gottes, dessen Sohn sich hier als Mensch gezeigt hat. Das biblische Christentum ist die einzige Lehre auf der ganzen Welt, die Liebe und Vergebung derart in den Mittelpunkt rückt.
Wir alle wissen, dass die Welt um so vieles besser sein könnte. Wir alle sehnen uns nach Liebe und Vergebung, wenn nicht bewusst, dann doch unbewusst. In der Bibel ist der Weg beschrieben, den wir gehen sollten, damit Gott uns verändern kann, damit Er uns Seinem Sohn immer ähnlicher macht.
Die Bibel ist nichts, was sich menschliche Gehirne ausgedacht haben. Sie kam DURCH Menschen, die dem Schöpfer im Glauben hingegeben waren und vom Heiligen Geist inspiriert wurden. Der Heilige Geist ist das Sprachrohr Gottes, durch Ihn spricht er in uns hinein. Seine leise Stimme ermahnt uns und lehrt uns.

Das gute Gesetz

Wer kennt nicht das schlechte Gewissen? Darin spricht Gott oft sehr laut.
Wir alle tragen die Göttlichen Prinzipien des Gutseins in uns. Es gibt ein Gesetz in uns, ein gutes Gesetz, dem die Bibel Ausdruck in Worten gibt. Aber: Wir Menschen haben den freien Willen, uns entweder freiwillig diesem Gesetz unterzuordnen, oder ihm zu widerstehen. Dass wir uns selbst schaden, wenn wir widerstehen, merken wir oft erst nach Jahren. Wer sein Gewissen gar nicht mehr hört, befindet sich auf dem steilen Weg hinab in die Dunkelheit, denn er widersteht dem einzigen ehrlichen Korrektiv.

Als ich noch im Kindergarten war, stahl ich einmal ein Geldstück vom Schreibtisch der Leiterin (es war ein von Nonnen geführtes Haus). Damals war ein solches 5-Mark-Stück noch viel Geld. Ich ging mir Süßigkeiten kaufen, doch es war noch einiges Geld übrig.

So kaufte ich meiner Mutter Zigaretten, ich wusste ja die Marke. Erst als ich nach Hause kam, ihr die Zigaretten schenken wollte und meine Mutter mich fragte, woher ich das Geld hätte, traf mich fast der Schlag, weil ich erkannte, dass ich etwas getan hatte, was man nicht tun darf. Da kam mein schlechtes Gewissen mit aller Wucht, und ich musste mir schnell eine Lüge ausdenken. „Ich habe es gefunden,“ log ich. Als sie mich fragte: „Ist das wirklich wahr?“ rannte ich aufs Klo und schloss mich ein. Dort hatte ich dann etwas Zeit mich zu besinnen. Und ich merkte sehr schnell, dass ich nicht mit diese Lüge weiter gehen konnte, denn noch nie hatte eine Lüge zwischen meiner Mama und mir gestanden, ich wusste, es gab keinen anderen Weg, als es einzugestehen, die Wahrheit zu sagen. (Das ist eines der Gesetze, die Gott in uns gelegt hat.) Und ich ging also zu ihr und gab kleinlaut zu, dass ich das Geld gestohlen hatte.
Leider folgte darauf keine Vergebung, sondern schwere Vorwürfe und für mich eine große Blamage, denn meine Mutter nahm mich umgehend an der Hand, zerrte mich zurück in den Kindergarten, ging mit mir zu Oberin und gab ihr aus ihrem Geldbeutel 5 Mark zurück und entschuldigte sich für ihre ungezogene Tochter. Dabei brach sie in Tränen aus, und ich stand mit gesenktem Kopf hinter ihr. Sie bat quasi für mich um Vergebung, konnte mir aber selbst nicht vergeben.
Ich fühlte mich wie geschlagen, und ich weiß noch heute, wie traurig ich war, und auch wie gedemütigt. Doch es war insofern eine Lehre für mich, denn die Lüge mit all ihren Folgen heilte mich für viele Jahre von weiteren Versuchen des Stehlens.

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“

… sagte Jesus Christus. Er log nie. Er stand zu dem was Er als wahr erkannt hatte. Selbst als man ihn zwingen wollte, eine Lüge auszusprechen schwieg er, mit der Konsequenz, dass er die fürchterliche Todesstrafe erhielt.
Wer von uns ist schon dermaßen aufrichtig?
Jesus log nicht, er tötete nicht, er stahl nicht, er redete nicht falsches Zeugnis gegen jemanden, sondern wurde selbst verleumdet und verraten. Er führte ein völlig selbstloses, reines Leben. Er hatte kein Haus, keine Wohnung, keine Heimat, kein Geld, keinen Job. Er galt nichts in dem Land aus dem Er kam, von der Familie hatte Er sich selbst los gesagt, um ganz und gar frei zu sein, den Willen seines himmlischen Vaters zu tun.
Jesus war selbst äußerst bewandert in der Heiligen Schrift. Sie ist die Grundlage Seines Lernens und Lehrens gewesen. Jesus hatte das alte Testament und war Rabbi. Er lehrte in der Synagoge aus genau diesen Schriften, und Er lehrte was Er von seinem Vater hörte.

Zeitzeugen von Jesus Christus

Das neue Testament wurde von zeitlich sehr nahen Zeitzeugen geschrieben, zum Teil von direkten Weggefährten. Matthäus, Johannes und Petrus waren seine Jünger, Markus war ein Schüler des Petrus und ein Mitarbeiter von Paulus, wie auch Lukas. Jakobus war möglicherweise Jesus leiblicher Bruder, oder diesem zumindest sehr nahestehend… * Paulus als ehemaliger Saulus und Feind der Christen wurde in einer gewaltigen, von Gott geschenkten mystischen Schau des Jesus vom Heiligen Geist „umgedreht“. Er brauchte Jahre, um Seine Erfahrung zu verarbeiten. Es ist ein Segen, dass Seine Briefe aufgeschrieben wurden. Sie sind unter anderen ein Zeugnis für das, was in den Ur-Gemeinden wirklich und ganz real geschah und gelehrt wurde.
Was in unseren Kirchen heute gelehrt wird hat damit nur noch wenig bis nichts zu tun. Die Heilige Schrift wird zwar verwendet, jedoch nicht angewendet. Dabei offenbart sie ihre Kraft erst dann, wenn man auch nach ihr handelt.

Liebe kann auch Erziehung bedeuten

Der Heilige Geist ist über-menschlich, über-natürlich, und Er ist nicht nur eine Stimme, sondern Er hat und gibt auch Kraft. Er spricht zu den Herzen, gibt Offenbarungen, und wer Ihm folgt, wird unweigerlich verändert. Es folgt eine Erziehung durch Ihn und das Leben, die bei weitem nicht immer angenehm ist.

Wir lernen heute in Spiritualität, Esoterik und Kirche, dass Gott Liebe ist, und nichts als die Liebe, Gott wird allein darauf reduziert. Und so erwarten wir von Ihm nichts als Liebe und schöne Gefühle. Doch Liebe ist weit mehr als schöne Gefühle! Aus seiner übergroßen Liebe heraus will Gott uns ganz und gar in Sein Bild verwandeln. Er will uns retten aus den Fängen der Finsternis. Aus Liebe zieht Er uns aus der Dunkelheit heraus ans Licht. Doch wir sind oft widerstrebend und halten unseren alten Mustern gemäß fest an dem alten Schmodder, an den wir ja so gewöhnt sind. Es ist gar nicht leicht, den Müll los zu lassen, der sich in uns über Jahrzehnte verfestigt hat. Und Gott erschafft auf seine geniale Weise Situationen und Zusammenhänge in unserem Leben, die uns heraus fordern und an den Rand bringen.

Stehst du auf seiner Agenda?

Das geschieht dir dann, wenn du auf seiner Agenda stehst. Auf seiner Agenda stehen alle, die sich für Seinen Sohn Jesus Christus entschieden haben und Ihm nachfolgen wollen. Jesus nachzufolgen heißt, sich Gott auszuliefern und keinen Schritt mehr ohne Ihn zu tun. Natürlich ist die Entwicklung dahin ein lebenslanger Prozess, doch die Zielrichtung ist klar.

Mit Hilfe des Heiligen Geistes, den wir nach Buße, Umkehr und Taufe empfangen, beginnen wir, die Bibel mit neuen Augen und einem neuen Herzen zu lesen. Ihn können wir alles fragen. Wir lernen Ihn zu hören, wir verstehen plötzlich die leise Stimme in unserem Herzen, die uns aus dem Schlamm heraus ziehen will, in den wir immer noch manchmal abrutschen.
Wir werden plötzlich sehr sensibel und nehmen sehr schnell wahr, ob wir gerade mit oder ohne Gott gehen. Alles was sich übel, ärgerlich, wütend, rechtend, richtend, anklagend, streng und gnadenlos an uns gebärdet zieht uns herab. Wir haben den Pfad verloren. Wir müssen dann umkehren zu Ihm und uns wieder leiten lassen.

Was wird aus uns?

Ich kenne eine alte Frau, sie wird vermutlich nicht mehr lange leben, die bis über beide Ohren in Bitterkeit und Hass auf ihre Tochter verstrickt ist, weil sie sich finanziell von ihr betrogen und bestohlen fühlt. Seit Jahren schürt sie diesen Hass und ergeht sich täglich immer wieder aufs Neue in Vorwürfen an sie, in gedanklichen Diskussionen etc. Was wird mit ihr, wenn sie in diesem Zustand, in dieser Unvergebenheit stirbt? Glaubst du, dass sie in einem sanften Himmel landet und dann in Liebe baden kann?

Ich glaube das nicht, denn Gott erwartet und wünscht von uns, dass wir uns Mühe geben, dass wir uns für Seinen Weg entscheiden, für Vergebung – nicht damit der Andere gerechtfertig ist, sondern damit WIR DAVON FREI WERDEN.
Doch wie vergibt man jemandem, dem man einfach nicht vergeben kann? Man betet und bittet Gott um Hilfe. Man lauscht, und es werden, wenn man es ernst meint, Gedankengänge auftauchen, die Verständnis für den Anderen bringen. Und wenn es dann immer noch nicht geht, bittet man Gott, es mit einem gemeinsam zu tun, denn Gott kann immer vergeben. Er nimmt uns dann an die Hand. Wir müssen uns manchmal tatsächlich ganz rational und unabhängig von allen Gefühlen ENTSCHEIDEN zu vergeben, wir müssen laut unsere Vergebungsbereitschaft bekennen und unserer Entscheidung Ausdruck geben – vor Gott. In ernster, ehrlicher Absicht.

Das und viele Dinge mehr stehen in der Bibel. Sie werden dir vom Heiligen Geist erklärt, wenn du Ihn angenommen und angezogen hast. Auch der Heilige Geist braucht Deine klare Entscheidung für Ihn, um sich ganz in dir nieder zu lassen. Gott ist nicht gewaltsam, er zwingt niemanden, er bemächtigt sich auch nicht deiner, denn er liebt dich so sehr, dass er dir immer und unter allen Umständen deinen freien Willen lässt.

Die Bibel ist ein Handbuch für jeden, der ernsthaft Gott sucht. Deine Entscheidung und die darauf folgende (Erwachsen-) Taufe in Wasser und Geist ist die Eintrittskarte in ein Land, in ein Köngreich, das seines Gleichen sucht. Hier geschehen täglich Wunder und außergewöhnliche Dinge, unter anderem auch dieses, dass die Bibel verständlich wird, sich entblättert und du ihren Schatz mehr und mehr heben kannst.

*Infos aus der Genfer Studienbibel

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Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, sodass ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. (1. Kor. 13, 1-2)

Im Hinblick auf den Heiligen Geist und meine Vergangenheit kam mir in Anlehnung an diese Bibelstelle folgender Satz: „Was nützte es mir, wenn ich in der Unendlichkeit des Erwachens und der Erleuchtung aufginge, hätte aber keine Beziehung zu meinem liebenden Gott? Ich wäre verloren und ginge am Wesentlichen vorbei…“

Als ein Mensch, der sowohl das Erwachen als auch den persönlichen Gott kennen lernen durfte möchte ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus eines klar aussprechen: Meiner Meinung nach unterscheidet sich die innere Stimme, der man (vor und) nach dem Erwachen folgt, ganz grundlegend von der Stimme Gottes/Jesu. Es ist NICHT DIE GLEICHE!

Unser Schöpfergott, der persönliche Gott, der sich uns durch die Bibel mitteilt, dessen Vertreter Jesus Christus hier auf Erden war und ist, hat einen Sprecher: den Heiligen Geist. Die gesamte Bibel ist vom Geist Gottes inspiriert, das alte wie auch das neue Testament. Menschen, Propheten, die sich dem persönlichen Schöpfer-Gott in tiefem Glauben zuwandten wurden von Ihm inspiriert.

Wer die Bibel nicht ernst nehmen möchte, kann das tun, doch er nimmt sich damit den größten Schatz, denn auch durch die Bibel spricht dieser Heilige Geist zu uns Menschen. Und eben dieser Heilige Geist – so ist es uns versprochen – kommt auf jeden Menschen, der Jesus nach folgen möchte. Dazu braucht es eine Entscheidung für den persönlichen Gott, innere Umkehr und das was man „Buße“ nennt, mit anschließender Taufe. 

Dann ist es möglich, in eine direkte, persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu treten. Der Kontakt mit Ihm wiederum öffnet den Weg zum Vater, und so ist der Heilige Geist Mittler, Helfer, Berater und Freund.

Oft spricht Er zu uns, während wir in der Bibel lesen und erinnert uns an Ungelöstes, oder Er zeigt uns Gottes Sicht zu dem was uns gerade bewegt. Er spricht aber auch direkt zu uns, wenn wir uns betend hinwenden. Er antwortet auf Fragen, oft in Bibel-Zitaten, oder er spricht im Duktus unserer Persönlichkeit. Es kann sich zu einem Gespräch ausweiten, immer sind wir Empfangende, sind diejenigen, die dadurch an Weisheit wachsen.

Allwissend und allmächtig nutzt Gott all unsere Ressourcen an Wissen, Wortschatz, Erfahrung und Prägung. Unser Gehirn arbeitet wie ein Radioempfänger. Es empfängt und überträgt uns die Botschaften individuell zugeschnitten, auf ganz persönliche Weise, so dass wir sie auch verstehen können. Der Heilige Geist kommt auf unsere Ebene, und Er kennt uns besser als wir uns selbst kennen.

Gott liebt dich

Man erklärt laut im Gebet seine Absicht, Jesus zu hören, bittet um Sein Reden und richtet sich ganz auf Ihn aus – mit Geduld und in einem abwartenden, offenen und demütigen inneren Lauschen und Schauen. Will man nur seine eigenen Gedanken und seinen Willen bestätigt bekommen, geht man fehl. Es geht darum, sich vom Geist Gottes bereichern und lenken zu lassen. Ver-hören ist also möglich.

Gott schenkt „die Unterscheidung der Geister“, wenn wir Ihm nachfolgen und Ihn darum bitten. Die Stimme des Heiligen Geistes spricht aufbauend, berührend, erweckend und auf eine tiefgehende und liebevolle Weise belehrend, in Gleichnissen, übrigens oft auch humorvoll. Es kommen Worte, Sätze, Bibelstellen, oder auch Bilder, Szenen, Sequenzen, oft mit Herz-Beteiligung. Es ist so etwas Ähnliches wie wach zu träumen, man erwartet in einer tiefen Anbindung im Glauben Antworten – den Sinn ganz auf Gott gerichtet.

Manchmal werden Zusammenhänge schlagartig klar, ein Licht geht auf, man versteht etwas plötzlich auf ganz tiefe Weise. Plötzlich steigen Tränen auf, weil eine Wahrheit klar geworden ist, weil eine spontane Einsicht gekommen ist, oder weil Gottes Liebe so intensiv berührt – wenn solches geschieht, dann war ER es mit großer Wahrscheinlichkeit – Jesus.

Seine Schulung ist sanft, Seine Weisungen zeigen auf die Wahrheit, sie fördern Vergebung, Liebe, Geduld, Frieden und Sanftmut. Seine Stimme heilt, kann aber auch heraus fordern, wenn sie nicht mit unserem Willen überein stimmt. Er spricht jedoch nicht streng oder hart, nicht verurteilend oder niedermachend, geringschätzig oder negativ, denn Er liebt uns ja! Nie würde Er zu Schandtaten anstacheln, das wäre völlig konträr zu seinem Charakter. Negative Stimmen haben IMMER andere Quellen. Sie kommen entweder von Dämonen oder aus unserem gottlosen Ego, das durch schwere Erfahrungen negativ programmierten ist – niemals vom Heiligen Geist!

Damals, nach dem Erwachen fühlte ich mich zwar aufgehoben und Zuhause im Sein, sozusagen frei floatend, doch ich war in allen meinen Entscheidungen ohne Halt und Ziel. Es gab nichts mehr zu erreichen. Da waren manchmal widerstreitende Impulse, und es schien gleich gültig, für welchen ich mich entscheiden würde. Eine „alles-egal-Haltung“ war durch das Erwachen entstanden. Das öffnete natürlich auch Süchten wieder die Türen. Hie und da stiegen nach einer Weile wieder Aggressionen auf, die ich versuchte zu verbergen. Es gab auch wieder seelischen Schmerz bei gewissen Anlässen. Je nach Trigger wurden nach und nach alle Muster wieder wach, die ich für aufgelöst gehalten hatte.

Das Erwachen eröffnete meinem philosophischen Denken neue Dimensionen. Ich war durch mein Erleben überzeugt von der Nondualität, sah die Dualität als unwirklichen Traum, und mühelos perlten spirituelle Weisheiten aus meinem Mund. Die Übereinstimmung meiner Einsichten mit den Worten vieler Erleuchteter bestätigte meine Gedanken und Schlüsse, und das gab meinem Ego, das ich für gestorben hielt, eine verheimlichte Schubkraft, die ich mir schön redete, und mir als Person neue Bedeutung. Denn – selbstverständlich in aller Bescheidenheit – hielt ich mich nun für fähig, Menschen zu beraten, die glaubten, von mir lernen zu können und die – so wie ich damals – nach dem Erwachen suchten. Ich wusste ja schließlich Bescheid.

Doch heute sehe ich, dass all meine Weisheiten von der Nicht-Zweiheit, davon im Sein aufgehoben zu sein, oder von der Glückseligkeit des Gestorbenseins – nichts, aber auch gar nichts mit dem biblischen Gott zu tun hatten, mit dem wahren Jesus Christus. Ich jedoch presste Jesus Christus nun als „erleuchteten Super-Meister“ in mein Weltbild und blendete damit neunundneunzig Prozent der biblischen Aussagen aus. Ich nahm einige Bibelstellen an, betrachte aber den großen Rest als Fehlübersetzungen oder Erfindung von Leuten, die vieles falsch verstanden hatten. Ich las auch gar nicht mehr wirklich in der Bibel nach dem Erwachen. Schließlich wusste ich ja alles selbst und brauchte keine Bücher mehr, es sei denn zur Unterhaltung.

Heute jedoch sehe ich: weder all meine nonduale Weisheit, noch meine erwachte Entspanntheit, noch meine Techniken, auftauchende Gefühle und Zustände immer wieder ins Sein zu entlassen – nichts davon bewahrte mich davor, letztendlich von Dämonen fertig gemacht zu werden. Ich folgte meinen Impulsen, doch das führte mich im Endeffekt in eine für mich schädliche Richtung. Meine Impulse und meine innere Stimme waren ganz offensichtlich nicht wirklich weise, denn sie führten mich mitten hinein in eine Partnerschaft, die mir zunächst vorkam wie das Sahnehäubchen in meinem Leben, die mich jedoch mit der Zeit seelisch und körperlich durch kongenial passende, emotional missbräuchliche Muster total aussaugte. Und all meine spirituelle Weisheit half mir weder das zu erkennen oder zu verhindern, noch frühzeitig zu beenden. Im Gegenteil hielt ich mit aller Zähigkeit daran fest und wirkte kräftig mit. Acht Jahre später war ich ein Wrack, das jede Nacht Besuch von Dämonen hatte – ständig krank und gezeichnet von Depressionen und massiven Schlafstörungen.

Meine inneren Stimmen und Impulse hatten mich zusammen mit meinen Mustern an einen Abgrund geführt. Ich war mit aller Weisheit am Ende. Und ich musste der Wahrheit ins Gesicht sehen, dass etwas Dunkles an mir zerrte, mir Angst machte, mich auslaugte und aussog.

An diesem Punkt erkannte ich schlagartig, dass die Welt alles andere als nondual ist, sondern dass sie vielmehr hochgradig dual ist! Es gibt das Gute, und es gibt das Böse in dieser Welt! Und noch schlimmer: Es gibt einen Krieg des Bösen gegen das Gute, den satan schon vor Äonen angezettelt hat. Mir wurde klar: auch in meinem Leben und in meinem Innern fand dieser Krieg statt. In meinem Leben hatte die dunkle Seite dieser Schöpfung immer wieder alles daran gesetzt, mich fertig zu machen – sowohl seelisch als auch körperlich. Und das Erwachen war ein Prozess, der dem Ganzen sogar Vorschub geleistet hatte. Diese letzte Partnerschaft sollte der finale Schlag sein.

Gut und Böse

Dämonen sind es, die in die Sinnlosigkeit und in den Wahnsinn treiben, in den Selbstmord und letztendlich in den Tod. Stimmen, die wir nicht als dämonisch erkennen, sondern für unsere eigenen halten, treiben uns passend zu unseren unerlösten Mustern in Lebenssituationen, in denen sie uns möglichst fertig machen wollen. Haben sie uns erst einmal in der depressiven Abwärtsspirale, hauen sie uns alles um die Ohren: Sie entwürdigen uns, klagen an, machen nieder und nehmen uns jeden Selbstwert. Sie pathologisieren uns, entwerten uns, verkehren alles ins Negative. In der Endphase gipfelt das in der Sehnsucht danach zu sterben. Viele Menschen wurden schon von diesen Stimmen in den Selbstmord getrieben – und damit hat die dunkle Seite ihr schreckliches Ziel erreicht. Dieses Ziel lautet: den Menschen von Gott abzutrennen, in die Dunkelheit zu stürzen und umzubringen.

Es gibt nur eine Rettung, wenn man in seiner Umlaufbahn dem „schwarzen Loch“ schon so nah gekommen ist: Gott. Jesus Christus! Wenn wir uns Ihm zuwenden und Ihm unser Leben geben, muss all die Dunkelheit weichen. Und das kann sehr schnell gehen! Er stellt einen komplett wieder her.

Wenn wir glauben, unser inneres Bauchgefühl sei ein guter Führer, oder jenseitige Meister, oder die Stille an sich, oder der „Zufall“, oder das „Offensichtliche“ so gehen wir in die Irre, denn welcher Instanz folgen wir in Wirklichkeit? Wir wissen es gar nicht. Wir glauben, es sei das Schicksal, doch in Wirklichkeit sind wir Spielbälle von Kräften, die wir nicht einschätzen können und deren Motive wir verharmlosen – im Glauben an die liebe, gute Nondualität oder die Macht eines guten Schicksals – ohne einen persönlichen Gott. Wir haben keinen Leitfaden, keine Autorität, die es gut mit uns meint, keinen liebevollen, uns wertschätzenden König, keinen liebenden Gott, der mit uns Gemeinschaft haben möchte und nur unser Bestes will. Wir sind mutterseelenallein und ausgeliefert.

Hast du den Heiligen Geist, bist du nicht mehr allein. Du hast einen mächtigen, liebenden Freund, einen Begleiter, der dich trägt und dir mit sanfter Hand durchs Leben hilft, mit dessen Hilfe Heilungen geschehen, der tröstet, führt, Menschen zusammen fügt und nicht trennt, der positiv verändert und uns persönlich im Guten und Wahren reifen lässt. Wie schade, wenn wir diesen Gott verpassen! Wie schade, wenn wir glauben, selbst schon alles zu wissen und keinen Rat mehr zu brauchen. Wie schade, wenn wir uns mit der kühlen Weite zufrieden geben, und die Wärme einer innigen Beziehung zu einem Gott, der Seines Gleichen sucht, ausschlagen.


Bildquelle Schach: Image-ID 440423 von Meltis

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Hier der Trailer zu einem Film, den ich mir kürzlich gekauft habe, und der hoch spannend ist für jeden, der sich mit der Bibel beschäftigt und sich für die Zusammenhänge mit der Geschichte interessiert. Es geht um den Exodus des alten Testamentes und um all die Erzählungen dieser Zeit aus der Bibel.

Der Autor ist Filmemacher und hat 12 Jahre recherchiert, mit spannenden Ergebnissen:

Zitat aus der Beschreibung bei Amazon:

Die Glaubwürdigkeit der Bibel wird zunehmend in Frage gestellt. Die meisten Archäologen sind der Meinung, es gebe keine Belege dafür, dass der Auszug der Israeliten als Sklaven aus Ägypten, der Exodus, so wie er in der Bibel beschrieben wird, jemals stattfand. Den Filmemacher Timothy Mahoney packte eine Glaubenskrise, als er sich fragen musste: „Ist dieses zentrale Ereignis der Bibel wirklich nur ein Mythos?“ Er begann zwölf Jahre lang weltweit zu recherchieren, um die Wahrheit herauszufinden. Das Ergebnis seiner Spurensuche ist die umfassendste Dokumentation über den Exodus, die je in einem Film festgehalten wurde.

Patterns of Evidence: Auf der Suche nach den Spuren des Exodus entschlüsselt das Geheimnis dieser uralten Erzählung und vergleicht aktuelle Forschungsergebnisse mit Details der biblischen Schilderung. Dabei fügen sich alle Funde zu einem schlüssigen Muster zusammen, das so gut zum biblischen Exodus passt, dass unsere Sicht auf die Geschichte des Orients überdacht werden muss. Durch beeindruckende Computeranimationen lässt der mit 13 Preisen ausgezeichnete Film Geschichte lebendig werden. Führende Experten erläutern in Interviews den Stand der Wissenschaft. Darunter die Top-Archäol¬ogen Israel Finkelstein, Kent Weeks und David Rohl. Benjamin Netanjahu und Schimon Peres erzählen, was die Geschichte des Exodus für sie persönlich bedeutet.

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Diese Lüge erzählt er uns, wenn uns etwas wie Erwachen oder Erleuchtung geschehen ist. Es ist eine von vielen, die uns dann im Kopf herum gehen. Wer glaubt, sein Ich verloren zu haben, oder sich nicht mehr damit zu identifizieren, der erlebt sich als Spielball dessen, was aus einer unortbaren Quelle heraus mit ihm und seinem Leben geschieht. Er sieht sich als Zuschauer und nicht als Wählender. Er ist ausgeliefert. Da er dies für Gott hält, will er sich diesem „großen Willen“ unterordnen und sich ihm hingeben. Dieser „große Wille“ des „großen Lebens“ wird als göttlich verherrlicht.

Gott ist jedoch viel, viel mehr als nur das, er ist eine Person!!! Eine Person im Geist. Es heißt nicht umsonst, dass Er uns in Seinem Bild erschaffen hat. Und diese Person wünscht sich von uns, dass wir unseren freien Willen einsetzen! Wozu? Um Entscheidungen zu treffen! Und die wichtigste Entscheidung unseres Lebens ist die, an Ihn, an Gott, an diesen persönlichen Gott zu glauben, mit Ihm in Beziehung zu treten, Ihn zu ehren und sein Leben Ihm zu widmen!

Das können wir am besten, wenn wir Seinem Sohn Jesus Christus nacheifern. Diesem Sohn, der hier auf der Erde war. Diesem Jesus Christus, der uns hier gezeigt hat, wie Gott tickt, der ein leuchtendes Vorbild war und ist an Sanftmut, Menschlichkeit und Weisheit, und der gesagt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)

Der Gott des Lebens, des Lebendigen, der Gott der Fortpflanzung und Fruchtbarkeit, der Gott all dessen was auf diesem Planeten wimmelt und kreucht und fleucht, dieser Gott möchte es mit LEBENDIGEN Menschen zu tun haben und nicht mit Zombies. Er möchte mit uns das LEBEN feiern und nicht den Tod. Er möchte uns lebendig, frei und freudig. Und wir brauchen unseren freien Willen, um den Weg mit Ihm freiwillig zu gehen. Es braucht unsere glasklare Entscheidung für Ihn, für diesen Weg mit Ihm, für diesen Weg in Ihm und zu Ihm hin. Ein Weg in dem wir Akteure sind und nicht nur Zuschauer, in dem wir in Gott sein dürfen und gleichzeitig mit wirken und mit entscheiden.

Wir sind schließlich die Kinder Gottes. Wer sollte diese Entscheidung treffen, wenn nicht unser freier Wille?

In der Bibel sind der freie Wille und die Wahl von entscheidender Bedeutung. Der freie Wille ist unser mächtigstes Werkzeug. Nicht nur am Anfang dieses Weges sondern auch auf ihm von Anfang bis Ende. Wir können und müssen uns immer wieder entscheiden, z.B. nicht mehr auf die Einflüsterungen satans zu hören, sondern uns an das zu halten, was wir mit Jesus in uns selbst erleben.

Dazu braucht es jedoch die Beziehung zum echten und einzigen Jesus Christus von Nazareth, der als Mensch gekommen ist. Es gibt zahllose Fälschungen in der geistigen Welt, sowie individuelle Vorstellungen, die alle nichts mit dem wahren Jesus Christus zu tun haben. Sind wir mit Ihm, dem wahren Jesus Christus verbunden, genießen wir echte Führung von einem Gott, der Mensch war, und der uns besser kennt als wir uns selbst kennen. Und nicht nur das, ein Gott, dem wir ähnlich werden können, dem wir nachfolgen können, der verändert, und der uns zeigt, wie aus uns wirklich gute Menschen werden, die dienen ohne an ihren Vorteil zu denken, die lieben ohne zu verurteilen, die sich der Wahrheit verpflichten und sich nicht einlullen lassen.

Wir dürfen uns immer wieder für die Wahrheit entscheiden. Ohne freien Willen geht das nicht, und auch nicht ohne den Glauben an die Wahrheit und an den, der sie repräsentiert. Und auch dieser freie Wille ist etwas, für den man sich entscheiden kann, auch dann wenn man glaubt, man hätte ihn nicht. Denn unser Menschsein und dieses Geschenk des freien Willens kann uns niemand wirklich rauben. Er ist das, was uns aus dem tiefsten Loch wieder ans Licht tragen kann.

Der freie Wille, auch wenn er noch so vergraben ist, bewirkt ein sich aufrappeln, ein Aufstehen, ein sich aufrichten: Ja, hier bin ich. Ja, ich will.

Aufstehen_723394_web_R_B_by_twinlili_pixelio.deIch erkenne meine Größe und meine Kraft in dem Einzigen was ich sicher habe: meinen freien Wille und meine Entscheidungskraft.

Jeder Alkoholiker, jeder der einer Sucht verfallen ist, einem Zwang oder was auch immer – am Anfang einer Entwicklung zum Guten steht IMMER der freie Wille. Schalten wir Ihn ein und rufen wir Gott um Hilfe an, so sind wir schon zwei. Und von da an haben wir die größte Unterstützung, die man nur haben kann. Dann wendet sich der Weg zum Guten, und Gott hat unsere Erlaubnis einzugreifen und uns an der Hand zu nehmen. Bevor er nicht unsere definitive Entscheidung hat, tut er das nicht – aus Respekt vor unserem freien Willen.

 

 

Bildquelle: twinlili  / pixelio.de

 

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Sich im Nichts, im sogenannten „Nirwana“ aufzulösen ist das  höchste Ziel der meisten spirituellen Lehren und Religionen. Es ist das krasse Gegenteil zu dem was die Bibel lehrt und was auch Jesus Christus gelehrt hat.

Per Definition von (O-Ton Gott aus der Bibel) ist LEBEN das was Frucht hervor bringt und sich vermehrt. „Seid fruchtbar und mehret euch“. Dieses Fruchtbringen wird von Gott unterstützt, und wer freut sich nicht, wenn ein neues Kind geboren wurde? Es ist die nackte Freude, ein Baby anzuschauen und zu beobachten, aus welcher Reinheit es kommt und wie schön diese Reinheit ist.

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Es ist die Reinheit, die wir verloren  haben. Und der Höhepunkt dieses Verlustes ist es, wenn wir bereits im Leben sterben wollen.

Der geistliche Tod ist das, was nur einer will, der Widersacher von Gott. Damit schaltet er uns aus und macht uns unfruchtbar für Gott.

Kein Tier auf dieser Welt strebt den Tod an. Im kleinsten Ameisenhaufen, im Wespennest, überall geht es nur darum, Brut hervor zu bringen, zu pflegen und zur Reife zu führen, damit diese sich wiederum multiplizieren kann.

Multiplikation ist per se Gottes Wirken und Willen. Und Multiplikation ist auch das was Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat. Sie sollten die Lehre vom Königreich verbreiten, auf dem ganzen Erdkreis, damit möglichst viele Menschenkinder sich wieder mit Gott verbinden.

Gott selbst hat sich in uns Menschen als Seine Abbilder multipliziert. Deshalb liebt Er uns auch mehr als alles andere auf dieser Welt. Wir sind Seine Kinder.

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Und für seine Kinder will jeder nur das Beste. Man möchte seine Kinder glücklich sehen und fruchtbar. Genauso sieht Gott auch uns. Setzen wir uns jedoch hin und versuchen so still wie möglich zu sein, die Gedanken auszuschalten, im Nichts aufzugehen, dann können wir Gottes Stimme kaum mehr hören, denn Er spricht mit uns auch durch Gedanken.

Wir haben viele Stimmen im Kopf, auch Dämonen sprechen durch unsere Gedanken. Da ist es wichtig, dass wir lernen, die Geister zu unterscheiden und uns an der liebevolle Stimme von Jesus Christus zu orientieren.

Seinen Gedanken immer wieder weg zu schieben, schaltet die Dämonen nicht aus. Sie wirken weiter. Keine Trauma-Therapie, keine Technik kann die Dämonen vertreiben, einzig und allein das Gebet in Hinwendung auf Jesus Christus. Denn hier, und nur hier ist Gott im Spiel. Er braucht unsere Einladung, unseren Ruf, unsere ehrliche Hinwendung zu Ihm, um wirken zu können.

Dazu müssen wir höchst lebendig sein im Geist, lebendig und wach. Nicht unsere Impulse sprechen Gottes Stimme, sie stammen zumeist aus der Prägung unseres gottlosen Egos, das sein Leben lang ohne Gott gelebt hat und ohne Ihn durch kommen musste, weil es ihn nicht kannte.

Um Gottes Stimme von all den anderen in uns unterscheiden zu können, müssen wir Ihn besser kennen lernen, Seinen Charakter betrachten und beobachten. Und dazu ist Jesus Christus der beste Lehrmeister. So wie Er sollen auch wir werden. Wer die Bibel liest, das neue Testament, ist da klar im Vorteil.

Wie ist Sein Charakter? Er ist sanft, voller Liebe, gnadenlos authentisch, hingegeben und rücksichtslos zu sich selbst, wenn es darum geht für Seinen Vater einzutreten und Seinen Willen zu tun. Er hat keine Vorurteile und hält sich nicht an die Gesetze der Schriftgelehrten, wenn sie unsinnig sind und Gottes Willen widersprechen.

Und was ist Gottes Wille? Alles was aus der Liebe heraus geschieht, alles was Ihn mit einbindet in unser Leben, alles was dem LEBEN dient und nicht dem Tod.

Er hat uns nicht geschaffen, damit wir geistlich absterben und nur noch auf die Impulse unseres alten „Fleisches“ hören.

Natürlich wollen wir nicht leiden. Natürlich tun wir alles, um das in unserem Leben abzuschaffen. Doch uns an das Nichts hinzugeben ist das Gegenteil von dem was Gott für uns will und wollte. Das Nichts ist nicht das Leben sondern der Tod. Es ist das fahle Licht der Finsternis. Deshalb springen uns auch aus dem Nichts weiterhin Dämonen an, deshalb beherrschen uns nach wie vor Angst und Unsicherheit. Wir sind nicht die Herrscher in unserem Leben, Gott ist nicht der Herrscher in unserem Leben, wenn wir diesen Weg gehen.

„Bittet und es wird euch gegeben werden“. Das ist das was Gott will. Er möchte uns beschenken, doch wir müssen bitten, und zwar aus ganzem Herzen.

Aus dem Nichts kommen keine Geschenke. Im Nichts liegt keine Kraft. Das Nichts ist tot und unfruchtbar. Es reinigt uns nicht, es nimmt uns nicht unsere Schmerzen, es gibt uns keinen Trost, es schenkt uns keine Liebe, es macht uns nicht beziehungsfähig, in ihm liegt kein Wert. Alles was wir in das Nichts hinein interpretieren sind Projektionen. Nichts was aus dem Nichts kommt hat Kraft oder Bestand.

Diese Erde ist nicht aus Nichts gemacht, sondern aus Gottes Willen, Gottes schöpferischer Kraft und Gottes Liebe. Doch wir ehren Ihn nicht dafür. Wir danken Ihm nichts. Wir rebellieren gegen Ihn und leugnen Seine Anwesenheit und damit alles was Er uns geschenkt hat und was Er uns schenken möchte.

Er möchte uns Lebensfreude schenken, Licht und Liebe, Sicherheit in Ihm, Schutz, Trost, Versorgung, Leitung und Halt. Jesus ist noch immer da, hier und jetzt. Er sagte von sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit uns das Leben“ und: „Wo zwei oder drei von euch IN MEINEM NAMEN versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ Er war ein echter Mensch aus Fleisch und Blut und gleichzeitig erfüllt mit Gottes Willen, Gnade und Heiligkeit – von Gott ausgesendet, eine Inkarnation  Gottes auf dieser Erde. Er hinterließ uns den Heiligen Geist, in dem Er weiter wirkt und durch den Er mit uns in Verbindung treten kann, und durch den wir auch in Verbindung mit dem Vater treten können.

Dieser Heilige Geist kann nicht mit uns sprechen, wenn wir uns an das Nichts verlieren und damit unser Unbewusstes zum Führer unseres Lebens machen.

Wir haben unsere Kindschaft verloren. Und damit das Vertrauen in unseren Vater. Kannst du dir vorstellen, wie unglücklich ein Vater ist, dessen Kinder ihm nicht mehr vertrauen? Die ihn nie um Rat fragen? Die einfach ihr Ding machen und ins Verderben rennen? Die ihm nichts danken, obwohl sie alles, aber auch alles nur von und durch ihn haben? Traurig ist das. Und sehr, sehr enttäuschend. Noch dazu, wo es ein reiner und guter Vater ist, der nur das Beste für seine Kinder will.

Vaterliebe

Würden sie Ihn fragen, Er würde ihnen alles geben. Er würde ihr Leben zum Besseren wenden. Er würde die dunklen Schatten vertreiben, Er würde sie beziehungsfähig machen, gemeinschaftsfähig. Eigenschaften, die in unserer heutigen Zeit Mangelware sind. Er würde ihre Herzen öffnen füreinander und den Egoismus vertreiben.

„Das (König-)Reich Gottes ist nah herbei gekommen!“ sagte Jesus Christus. Es ist nah und nicht fern. Es findet sich nicht im Nichts, nicht im Tod, sondern nur im Leben. Dieses Leben ist eine einmalige Chance, in dieses Königreich zu gelangen, bereits während wir leben. Deshalb ist dieses Leben so unendlich kostbar. Wir sollten es nicht verschwenden, nicht vergeuden, die Zeit nicht damit vertun, es uns einfach nur gut gehen zu lassen, sonder für Gott wirken und arbeiten, für Sein Königreich.

Die Lehre von diesem Königreich ist in den Irrungen und Wirrungen der Christlichen Religionen komplett untergegangen. Kaum ein Pastor spricht davon oder versteht es überhaupt.

„Das Königreich ist nah herbei gekommen“. Gott ist der gütigste, weiseste, liebevollste König überhaupt. Und Er hat Macht und Kraft. Er möchte sie für uns einsetzen. Er möchte mit uns sprechen und von uns gehört werden.

Ja, er spricht durch die Natur, aber noch viel mehr spricht Er direkt zu uns, und Er möchte, dass wir lernen Ihn zu hören, Ihn zu verstehen und tatsächlich Seinen Willen zu tun – den auch Jesus Christus getan hat. Das können wir nur wenn wir das Leben wert schätzen, es erheben, es ehren und dafür dankbar sind.

Wirf es nicht weg, es ist Gottes Geschenk an dich.

 

 

Bildquellen: 

Pixelio ID 589321 von Christian v. R., ID 436949 von meltis, ID 676159 von sunny711

 

 

 

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