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Archive for the ‘Selbsterforschung’ Category

Satan liebt es Wahrheiten umzukehren, Lügen oder verdrehte Wahrheiten zu platzieren, um zu manipulieren und zu verwirren. „Alles ist eins“ ist einer der Kardinal-Sätze, die satan bei den Menschen platziert, die sich auf einem spirituellen Weg bereits bis zu einem gewissen Grad an das Nichts hingegeben haben. Er ist deshalb eine Kardinal-Lüge, weil aus ihm weitere Lügen logisch folgen, wie z.B. „es ist alles gleich-gültig“, „egal“, „nicht wichtig“ oder gar „ein Traum“.

Wenn an einem Kulminationspunkt schlagartig alle Anstrengung komplett los gelassen wird (Anstrengung, die ebenfalls durch s. initiiert wurde), dann wird in der Hingabe an das „Nichts“ Frieden erfahren. Diesem Frieden folgen sofort Gedanken, die nicht wahr sind, oder die Wahrheit verdrehen, denn aus diesem „Nichts“ kommt nichts Gutes. Man sieht diese Gedanken dann als friedvolle Wahrheiten an, deshalb sind sie in der Folgezeit lange wirksam. Doch es ist kein dauerhafter Friede, der aus der Hingabe an das „Nichts“ entsteht. Das zeigt sich schon allein daran, dass er immer und immer wieder vergeht und herbei geführt werden muss durch meditative Techniken etc.

Wenn Gott Frieden schenkt, so kommt dieser auf natürliche, leichte und helle Art und Weise, ohne dass wir uns als einzigartiges Individuum komplett hingeben müssen. Er kommt durch die Hinwendung an Ihn, durch die Kommunikation mit Ihm, durch das Vertrauen in Ihn und durch Bekenntnis und Umkehr.

Das was dann wieder in Unfrieden wirft, dürfen wir dann genau betrachten und untersuchen. Dann begleitet uns der Heilige Geist und hilft uns dabei, zu erkennen was uns wieder einmal von Gott getrennt hat an Gedanken und Gefühlen. Diese im Zwiegespräch mit Jesus und dem Vater zu bekennen und davon umzukehren und dann Seine Vergebung zu empfangen, ist die beste Art, wie wir WIRKLICH in Frieden kommen können.

Taube

„Alles ist eins“ ist schlichtweg nicht wahr. Es ist leicht, die Wahrheit zu erkennen, wenn wir uns umschauen. Gott hat sich etwas dabei gedacht, als er all das geschaffen hat. Er WOLLTE die Vielfalt, darin ist Seine Weisheit und Schönheit für uns offensichtlich. Es ist alles verschieden, unterschiedlich und wundervoll, dieses Viele, das ist die Schöpfung.

Wenn dann noch der Gedanke „alles ist gleich-gültig“ geglaubt wird, hat satan sein Ziel erreicht, denn dann hat er nicht nur die Unterscheidung zwischen gut und böse, sondern auch die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Gott und ihm ausgehebelt. Wir können dann die Geister nicht mehr unterscheiden, weil wir alles als gleichwertig ansehen und als gleich wichtig und gleich berechtigt. Das hält uns nicht nur in Unwissenheit, sondern auch in einer Lähmung, die jeden Fortschritt verhindert.

Gefängnis

Diese Gedanken lähmen uns, und sie SOLLEN uns auch lähmen. Sie halten uns klein und unmündig. Dabei sind wir in Wirklichkeit Gottes Kinder und haben nicht ohne Grund die Gabe der Unterscheidung erhalten. Wir haben sie, um an Gottes Seite für das Gute und Heilige in uns einzutreten und zu kämpfen und das Dunkle in uns zu vertreiben.

Satan imitiert und initiiert einmal (und wirklich nur einmal) einen stark friedvollen und angenehmen Zustand, der uns beeindruckt und dem jede Menge einlullende Gedanken folgen, von denen nahezu jeder eine Lüge ist.

Frieden von Gott erleben wir, wenn wir vor Ihm immer wieder bekennen, was uns an eigenen Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühlen von Ihm trennt, bereuen und uns Ihm hinhalten. Dann kommen Seine Vergebung, Sein Frieden, und IN diesem Frieden auch Seine Heilung und Annahme mit. Wir werden in den Arm genommen und getröstet, erhoben und geliebt. Wir dürfen uns in Seine Hände kuscheln und einfach nur genießen. Wir müssen es nicht erringen oder erreichen. Er schenkt es, weil er uns liebt.

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Der Frieden, der aus Bekenntnis und Umkehr fließt ist nicht nur haltbarer als der Frieden aus der Hingabe an „nichts“, er hat auch bessere Folgen. Denn er befriedet nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unsere Seele – den ganzen Menschen.

Und das Genialste: er wirkt sich auf unser Verhalten aus und verwandelt uns tatsächlich mit jedem Mal mehr und mehr in das sanftmütige Vorbild Jesu Christi. Gott „arbeitet“ in diesem Frieden an uns und wirkt an uns – wohingegen das Nichts gar nichts bewirkt, denn es ist nicht von Gott.

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Sei dir bewusst, dass du nach der Taufe und der Erfüllung mit dem heiligen Geist ein neuer Mensch geworden bist. Du hast eine neue Identität bekommen, in die du noch hinein wachsen musst und darfst. Diese neue Identität ist dein Sein in Christus. Du hast Ihm dein Leben übergeben, und du gehörst nun zu „seinem Leib“. Du bist in Ihm und Er ist in dir.

Die alten Strukturen deines Ich sind jedoch noch immer da. Sie sind Festungen, die vom Dunklen über dein ganzes Leben hinweg aufgebaut worden sind, als du noch ohne Gott warst. Sie müssen langsam abgebaut werden – sie sind das, was man „Fleisch“ nennt. Besser ist der Ausdruck „gottloses Ego“, denn Es sind die Verhaltensweisen, die dir helfen sollten, deinen Weg durchs Leben zu gehen und irgendwie ohne Gott durch zu kommen, durch zu halten, nicht unterzugehen, nicht untergebuttert zu werden. Wir alle haben Schweres erlebt und mussten uns verteidigen, kämpfen, uns wehren. Uns wurde Unrecht getan, das Leben war oft ungerecht. Manche Menschen wurden uns zu gefühlten Feinden, wir mussten uns schützen und hatten alle möglichen Strategien dazu erworben. All das dürfen wir wieder verlernen. Doch die gute Nachricht ist: es ist gar nicht anstrengend, denn Jesus hilft uns dabei. Er verändert uns auf sanfte Weise. Er ist jetzt unser Verteidiger. Er kämpft für uns, Er tritt für uns ein, Er ist unser Ratgeber. Und alles wofür wir beten in Seinem Namen wird uns gegeben werden – früher oder später.

In der Identität Jesu Christi gewinnst du mehr und mehr an Autorität und Sicherheit – Autorität den Mächten der Dunkelheit gegenüber. Du überwindest Depressionen, schlechte Laune, Selbstverdammnis, Hass, Wut, Ärger. Du lernst mehr und mehr in die Dimensionen des Lichts einzutreten und darin zu bleiben. In dir wird es einfach hell. Und die Dämonen können dir nichts mehr anhaben – vorausgesetzt du hast vor der Taufe einen Prozess der Befreiung und Lebensbereinigung durchlaufen, wobei dir Menschen helfen, die erfahren auf diesem Weg sind.

In der Identität Jesu Christi wirst du von diesen Menschen den Umgang mit Dämonen und dunklen Angriffen lernen. Du wirst keine Angst mehr haben. Sie können dir nichts mehr anhaben. Du bist geschützt und in Jesus Christus stärker als sie. Es brechen wirklich goldene Zeiten für dich an, denn du lernst die Geister zu unterscheiden und mit ihnen adäquat umzugehen. Und du erlebst sofortige Befreiungen, Lösungen, Gebetserhörungen.

Dein Lebensgefühl gewinnt an Reinheit mit der zunehmenden Reinigung der alten Strukturen. Diese geben jedoch nicht so ohne weiteres auf. In dir wird manches aufbegehren, doch du kannst immer und unter allen Umständen deine Probleme zu Jesus bringen und sie gemeinsam mit Ihm lösen. Die Beziehung zu Ihm ist unendlich heilsam. Und mit Ihm hast du ja auch den Vater gewonnen, der alle Löcher, die deine leiblichen Eltern in dir hinterlassen haben, füllen wird. Du bekommst so viel Liebe wie du dir immer ersehnt hast und mehr als sie.

All das hat jedoch auch einen Preis. Du wirst dein altes Ich hingeben müssen. Es wird nicht überleben. Auf dem Weg, Christus ähnlich zu werden, bleibt das Alte nicht ungeschoren. Du wirst jedoch für jede Hingabe, für jedes Bekenntnis, für jede Umkehr überreich belohnt mit Einsicht und Angenommensein. Auf diesem Weg des Glaubens wird dir immer klarer, dass es nur wenige Menschen gibt, die dich noch verstehen können, geschweige denn folgen. Deine Beziehungen werden sich verändern und reinigen. Es wird Umstrukturierungen geben. Möglicherweise wirst du eines Tages Anfeindungen ausgesetzt sein. All das ist gemeint, wenn Jesus sagt: nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach.

Doch was du gewinnst geht über allen Verstand und über alle Erwartungen hinaus. Du wirst frei von der Dunkelheit, die dein Leben überschattet hat, die dich in ihrem Klammergriff hatte, die dir oft genug im wahrsten Sinn des Wortes „die Hölle heiß gemacht“ hatte. Und damit wirst du auch nach und nach frei von den Folgen der Traumata, die du erlebt hast. Du lernst zu kämpfen mit dem Wort Gottes, das tatsächlich eine durchschlagende Kraft und Wirksamkeit besitzt. Du wirst auch freier von Süchten und zwanghaften Neigungen.  Du wirst gesünder, denn die Quelle des Dunklen kann dich nicht mehr drangsalieren, und du stehst unter dem Schutz Gottes. Es lichtet sich in allen Lebensbereichen. Du hast mehr Lebensfreude, und du weißt mehr und mehr wozu du hier bist, was deine Aufgabe hier ist, was Gott von dir möchte. Und nichts ist befriedigender als dem zu folgen.

Du bist nie mehr allein, denn dein Gott ist immer da. Du hast also in deinem Innern den besten Gesprächspartner überhaupt. So wirst du auch unabhängig von Liebesbeziehungen zu Menschen. Sie werden auseinander gehen oder einen anderen Wert gewinnen und eine neue Tiefe, wenn sie in Gott geschlossen werden. Beziehungen können nur dann glücklich verlaufen, wenn Er der gemeinsame Nenner ist, auf den sich beide beziehen, wenn jeder sich bei Ihm Rat holt und seine Probleme zu Ihm bringt. Dann wird man sich immer wieder in Liebe begegnen können.

Dieser Gott ist ein lebendiger Gott. Er ist ein WESEN, fast wie aus Fleisch und Blut. So nah wirst du Ihn erleben. Dein Glaube wird immer sicherer und fester, je mehr du Erfahrungen mit Ihm und Seiner Wirksamkeit machst. Es muss erlebt werden, erzählen kann man es nicht.

Gebete zu diesem Wesen, dieser Persönlichkeit des lebendigen Gottes haben eine immense Kraft . Wenn dein Glaube schwach ist, bete darum, dass er stärker wird. Bete um alles was dir fehlt, um diesen Weg zu gehen – du wirst es bekommen. Denn dies ist der Gott des Lichts und der Kraft, und du wirst seine Herrlichkeit erleben. Hab Mut, du wirst es nicht bereuen. Schau, ob er in dir ruft, ob er dich ruft, ob du gerufen bist. Es ist eine Entscheidung nötig. Irgendwann ist die Zeit reif. Ich bete für dich.

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Foto von Piero Molinari

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Ich weiß nicht, wie oft ich schon in meinem Leben um Vergebung gebetet habe. Auch schon bevor ich mit Jesus ging war Vergebung ein Thema. Ich machte oft Ho’oponopono und erhoffte mir Heilung. Doch nichts was ich tat heilte mich, nichts davon heilte meine Beziehungen, geschweige denn meine Seele.

Erst seit ich Jesus kenne, erlebe ich Heilung und die Macht der Vergebung. Mir kommt das Bild eines Glases in den Sinn, das voll ist. In ein volles Glas kann man nichts mehr hinein geben, es muss leer sein. Wenn mein Glas voll ist mit dem Glauben an mich selbst, an meine eigene Größe und Macht, oder auch an die Macht meines Bewusstseins, das ich glaube zu sein, dann kann Jesus nicht hinein kommen, dann kann Gott nicht sein Füllhorn ausschütten.

Vergebung Gottes ist die größte Macht im Universum. Sie kann alle dunklen Geister vertreiben, zerstören, sie wirkt gegen die Dämonen, gegen satan – doch es ist die Frage: WER kann denn eigentlich wirklich vergeben? An WEN wenden wir uns, wenn wir um Vergebung bitten? Vor WEM bekennen wir, was wir falsch gemacht haben? WER kann uns erlösen und uns reinigen?

Das leere Glas muss unten stehen, das frische Wasser (des Lebens) kann nur von oben kommen – es braucht also auch ein Gefälle. Wenn ich mich jedoch mit Gott auf eine Stufe stelle – WER soll mir dann noch vergeben können? Wir berauben uns der Vergebung. Wenn wir uns nur selbst vergeben oder nur einander vergeben kann Gott nicht mehr kommen und uns vergeben. Ja, es ist wichtig einander und sich selbst zu vergeben, doch ZUERST sollten wir uns an Gott wenden, nicht an den Menschen! Denn hat Er uns denn nicht geschaffen und uns alles gegeben was wir brauchen? Er gibt uns auch die Vergebung, die wir so dringend brauchen – wenn wir uns an Ihn wenden.

Ich stellte mich mit Gott auf eine Stufe und kam und kam nicht vorwärts. Ich hatte keine Hilfe, niemand nahm mich an die Hand und gab mir Rat. Niemand versicherte mir, dass er mir helfen würde, ich war mit allem ganz und gar auf mich allein gestellt. Wenn ich Gott anrief, schwieg er. So glaubte ich, die Stille sei Gott, und er rede nun mal nicht. Ich gab mich also der Stille hin, bat die Stille und den Kosmos, die Weite um Vergebung, um Hilfe, um Heilung. Doch es geschah nichts außer kurze Momente von Trost.

Die Kraft der Vergebung erlebe ich erst, seit ich Jesus folge und zu einem Gott bete, der ÜBER mir steht, zu einem Gott, der wirklich das Herz berührt und ergreift. Zu einer Persönlichkeit! Ich darf Ihm alles bekennen und auf Seine Vergebung vertrauen. Und dann erst, wenn ich spüre, dass Er mir vergeben hat, danke ich Ihm dafür und vergebe den beteiligten Mitmenschen und auch mir selbst. Dann erst bin ich wieder rein, wie geputzt. Denn ich bin umgekehrt, ich habe mich um- und abgewendet von meinem falschen Verhalten. Ich habe versprochen mich zu ändern, habe Vergebung erfahren und selbst vergeben. Nun kann ich wieder tief durchatmen.

Wir können mehr und mehr in diese Gutheit und Reinheit Gottes hinein wachsen, wenn wir Jesus Christus nachfolgen. Diese Gutheit und Reinheit kommt dann immer wieder auf uns herab, mit jedem Bekenntnis und jeder Vergebung. Sie ist wie eine Badewanne von Seligkeit, Geborgenheit und Liebe. Angenommen sein, bei Gott direkt auf dem Schoß sitzen und sich fühlen wie ein Kind.

Das geht nur, wenn da ein Gefälle ist. Ich selbst bin nicht Gott. Ich bin ein Mensch. Eine Schöpfung von Gott, und in Seinem Bilde gemacht, doch ich bin nicht selbst Gott.  Aber ich kann mit Ihm in Kontakt sein, ich darf auf Seine Güte und Liebe vertrauen, auf Seine Versorgung und Seinen Schutz. Und auf Seine Heilung – an Körper, Seele und Geist.

Inzwischen habe ich keine Angst mehr vor meinen negativen Gedanken und Gefühlen. Ich bekenne sie, ich bitte den Vater um Vergebung für sie, ich übergebe sie an Jesus und lasse sie los. Dann segne ich die Menschen, die ich verurteilt habe und bete für sie. Doch mein Jesus steht ÜBER mir. Er ist keine schlichte Energie, die man mal eben so einsetzt. Ja, Er wohnt in mir und ich in Ihm. Doch um in Gottes Schutz und Seine Liebe zu kommen, braucht Gott mein Versprechen, dass ich so werden möchte wie sein Sohn. So rein, so gut, so untadelig. Das heißt nicht, dass ich so SEIN muss, sondern einfach nur dass ich so werden möchte. Wir dürfen Fehler machen, wir dürfen Fehler haben, das ist nicht das Problem – dafür sind wir Menschen, eben die Kinder Gottes. Noch nicht erwachsen. Wir können aber erwachsen werden auf diesem Weg, und Vergebung ist das Einzige was uns dabei helfen kann.

Viele Menschen erkennen erst auf dem Sterbebett, dass sie klein sind und ohnmächtig, dass das Glas unten steht und nicht oben. Sie erinnern sich oft erst dann und erinnern sich an Gott und beten.  Diese Sehnsucht in unseren Herzen nach Führung, geliebt werden und gehalten sein beweist doch geradezu, dass es einen Gott geben muss, der ÜBER uns steht.

Wer suchet der findet. Doch gib nicht zu früh auf und glaube nicht zu früh, du hättest Ihn schon gefunden. Es heißt nicht umsonst, dass der Weg schmal und schwer zu finden ist, und nur wenige gehen ihn. Schau, ob die Vergebung, die du erfährst, dich wirklich auf Dauer heilt, oder ob da nicht leise Zweifel zurück bleiben an der Wirksamkeit deiner Gebete. Schau, ob sich die Dunkelheit deiner Träume löst, oder ob der Albdruck immer wieder kommt.

Denn unser Gott ist ein Gott, der WIRKT. Der sich auswirkt im Leben, in Worten und Taten. Einfach nur hier sein und nichts tun ist gemütlich und bequem, doch es ist nicht das was ER für uns will. Er hat uns zum LEBEN geschaffen. Er möchte unsere Herzen verändern, uns zu sich ziehen, Er möchte sich eingeladen wissen, denn Er kennt das Gefälle, Er weiß wer ER ist und wer wir sind. Er hat uns gemacht und hofft seit Jahrtausenden darauf, dass wir, dass jeder Einzelne von uns sich an Ihn wendet. Seine Arme sind weit offen und ausgebreitet. Mit jedem Schritt, den wir auf Ihn zugehen, kommt er uns zwei Schritte entgegen. Die verlorenen Söhne und Töchter werden voller Liebe empfangen.

Gefaelle

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Essenziell, geht an die Wurzel, führt in Richtung Befreiung!

Es genügt, bei 3’20 einzuschalten.

Ana Mendez Ferrell

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Mir fehlen die Worte, wenn ich das beschreiben sollte, was in mir geschieht seit der Lebensbereinigung und Taufe im März. Was geschieht in einer Beziehung mit Gott, was geschieht mit und durch Jesus Christus?

Es ist ein gradueller Unterschied zu dem was ich durch Erwachen kennen gelernt habe. Was jetzt da ist, ja was ist das? Es ist das Licht des heiligen Geistes. Es ist die warme Liebe des göttlichen Wesens. Es ist die Sicherheit aus dem Herzen Gottes und Seine totale Annahme. Was auch immer mich bewegt oder bedrückt, ich darf es Ihm übergeben und Seine Heilung erwarten. Ich darf um Seine Lenkung und Führung bitten und erhalte sie. Ich brauche nichts mehr aus mir heraus zu tun. Und wenn das Dunkle mich angreift, kämpfe ich mit Seinem Wort – und es wirkt! Das ist die Neuigkeit, das Neue, die Erfahrung, dass Jesus mich nicht nur heilt, sondern auch schützt, wenn ich Ihn darum bitte.

Was geschah durch Erwachen? Da kam die Erkenntnis: Ich bin nicht nur in der Welt, ich bin das Sein, ich bin alles und nichts zugleich. In mir, in diesem Sein suchte ich Führung und Heilung. In mir, in diesem Sein – jenseits aller Persönlichkeit fielen die Entscheidungen. Doch welcher Impuls war gut, welcher weniger gut? Welche Wahl sollte ich treffen? Im Erwachen ins Sein fehlte mir jede wirkliche Führung. Wenn wir nur durch uns selbst geführt werden, werden wir im Grunde von unseren alten Strukturen geführt und gehen in die Irre. So ging es mir.

Die Bibel ist ein guter Leitfaden. Die 10 Gebote eine Richtschnur. Diese Richtschnur ist dringend nötig für Menschen, die ein Leben ohne Gott führen. Wenn du jedoch mit Gott gehst, zeigt Er dir alles was du tun musst, was richtig ist, was dich zu Ihm und damit ins Glück führt.

In der Bibel steht es, dass Satan „der Fürst der Welt“ ist. Er ist es, der von den Menschen angebetet, verherrlicht wird, dem alle dienen. Seine Schergen, die Dämonen, leisten ganze Arbeit. In der Bibel steht aber auch, dass Jesus Christus stärker ist als alle Dunkelheit, als Satan und seine Crew. Und das ist wahr. In der Bibel steht noch viel mehr. Z.B. auch, dass es möglich ist, im Namen von Jesus Christus gegen Satan und seine Helfer zu kämpfen, wenn wir von ihm bedrängt werden.

Kaum jemand macht sich eine Vorstellung davon, wie weit der Einfluss dieses „Fürsten“ reicht. Denn er sitzt ja auch in unseren Köpfen. Er pflanzt uns Gedanken ein. So lenkt er unmerklich unsere Schritte, so beeinflusst er unsere Handlungen – und zwar immer weg von Gott. Er spiegelt vor, er spielt Filme ab, er schürt Ängste, er erzeugt Projektionen auf andere Menschen, Hass, er sät Zwietracht, Streit, Trennung… Er sitzt direkt im eigenen Kopf. Nahezu pausenlos und immer wieder werden wir von seinen Jungs torpediert.

Ich wachte den größten Teil meines Lebens mit zwanghaften Gedanken auf, fühlte mich oft wie fremdgesteuert und gequält von meinen eigenen Strukturen, auch nachdem ich eine länger Pause davon nach dem Erwachen erleben durfte. Es kam zurück. Kein Wunder, denn wir sind alle mehr von Dunkelheit geprägt als von Licht. Diese Strukturen kann nur Gott/Jesus Christus auflösen. Das können wir nicht aus uns heraus. Ich habe es viele Jahre lang versucht und ritt mich ohne es zu wissen immer tiefer hinein. Ich ging jahrelang durch tausend seelische Schmerzen, weil ich die falsche Wahl getroffen hatte – ohne auch nur einen Jota meiner Traumata wirklich erlösen zu können. Immer und immer wieder stellte ich mich dem Schmerz, bis ich den Eindruck hatte, etwas erlöst zu haben. Doch er kam immer wieder zurück.

Kennst du Gott als Vater? Er hat das größte Herz überhaupt. Du kannst mit allem zu Ihm kommen, kannst deine verletzte Seele bei Ihm bergen, dich an Seiner Brust ausweinen. Er nimmt dich in die Arme und versteht alles. Und Er gibt alles und Er verzeiht alles. Du musst selbst nichts tun, außer dich in Seine Arme werfen. Er wird aus deinem steinernen Herz ein weiches Herz machen. Das ist eine seiner leichtesten Übungen. Wenn du dich schon sonst niemandem öffnen kannst, dann doch Ihm, der die Liebe pur ist. Er wird dich niemals verletzten, niemals alleine lassen, niemals deine Schwäche ausnutzen zu seinen Gunsten. Er wird alles heilen, auch das wovon du gar nicht wusstest, dass es geheilt werden kann und muss.

Er macht dein Herz weich und deinen Sinn mild. Er verwandelt dich mehr und mehr in ein Abbild Seines Sohnes, in Sein Bild hinein darfst du wachsen, ganz von alleine – wenn du dich Ihm überlässt und immer wieder in Kontakt mit Ihm trittst.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Dämonen (wir leben nun mal in der Dualität) das Erwachen sofort für sich ausschlachten. Es beginnt ganz schnell mit Gedanken, die dir suggerieren, dass du „es“ jetzt hast, dass es sonst nichts zu erkennen oder zu erreichen gibt, dass es nun nichts mehr zu tun gibt. Wunderbar, damit legt der Dunkle dich sofort und nachhaltig lahm. Damit hat er dich in der Tasche. Es ist ausweglos. Diese Matrix aus Konzepten, „Weisheiten“ über das Sein und dich selbst ist jetzt deine Welt. Du bist erwacht, du bist alles und nichts, und das war‘s. Darin darfst du nun schwelgen, du darfst es jedem erzählen und versuchen damit all das für dein neues (heimliches) Ego rauszuholen, was rauszuholen ist. Im Maximalfall wirst du ein kleiner oder größerer Guru und genießt die Ehre und Aufmerksamkeit. Du hast einen Einblick erhalten in Zusammenhänge. Du bist dem Himmel ein Stückchen näher gerückt, doch das ist nicht dein Verdienst. Und es ist auch lange nicht das worum es wirklich geht im Leben. Denn da gibt es noch mehr.

Denn heimlich arbeiten die alten, unerlösten Muster weiter. Du kannst dir natürlich lange einreden, du seist nur noch Licht und Liebe. Doch an den entsprechenden Stellen, in den entsprechenden Situationen kocht dann doch wieder die Wut hoch, alte Verletzungen melden sich, und auch Andere merken, dass der Lack bröckeln könnte. Es ist sehr anstrengend, Guru oder spiritueller Lehrer zu sein und diese Rolle zu spielen. In vielen erstirbt jeglicher Antrieb, und sie lassen sich willenlos treiben von einem Impuls zum nächsten und folgen ihnen wahllos, weil ja angeblich alles göttlich, oder alles letztlich gleich-gültig ist. Eine perfide Taktik des Dunklen, um dich von der Sehnsucht nach einer Beziehung zu Gott abzutrennen…

Ich habe mich immer gefragt, warum es unter Erleuchteten/Erwachten Selbstmörder gibt, Alkoholiker, Kinderschänder, Drogenabhängige, offensichtlich Essabhängige, ja sogar Sadisten und Mörder. Wie erleuchtet ist das denn? Da stimmt doch etwas nicht.

Das Erwachen wird sofort von Dämonen benutzt, gedeutet, kategorisiert und verpackt. Dies ist überhaupt der größte Coup von Satan, um Menschen auszuschalten und lahmzulegen, sie von Gott zu entfernen. Viele erwachen durch Burnout an einem Endpunkt im Leben. Hier ist der Punkt, an dem sich Gott nähert und einigen wenigen Menschen sogar zeigt. Doch auf dem Fuße folgt der „Fürst“ und dreht alles um in seinem Sinne. Insofern stellt sich mir die Frage, von welcher Seite das Erwachen eigentlich initiiert wird.

Der „Fürst der Welt“ ist ein Meister der Vorspiegelung. Er suggeriert alles: Lichterlebnisse, außerkörperliche Erfahrungen, Treffen mit Geistern, Engeln etc.. Er hat sich auch Jesus Christus in Kopie einverleibt. Es gibt zahllose Kopien. Es ist wichtig eines zu wissen: es gibt nur eine Formel (biblisch korrekt), die nicht von S. benutzt werden kann, die den wahren Jesus Christus meint:

„Jesus Christus von Nazareth, der im Mensch gekommen ist.“

Mit allen anderen Formeln sind Dämonen noch die Türen geöffnet. Also paß genau auf, was du sagst, innerlich und äußerlich, wenn du Jesus einladen möchtest, sonst kommt der Falsche und beraubt dich des Schönsten. Warum nur beten wir alles Mögliche an: Buddhas, Engel, Meister, Gurus, lebende, verstorbene – nur nicht den EINEN GOTT? Von dem es sogar heißt: „du sollst keine anderen Götter haben neben mir…“? Haben wir so wenig Vertrauen in Ihn? Oder ist es nicht so, dass wir alle so sehr von der Kirche und (und damit durch S.) abgeschreckt sind, dass es uns wie ein Stock im Rückgrat sitzt? Bei mir war es so. Ich setzte Kirche und Christentum gleich, und war nicht imstande, diese Abneigung zu überwinden. Die meisten Menschen wenden sich leider nicht nur von der Kirche ab, sondern auch von Gott, weil sie enttäuscht sind.

Der weitaus größte Coup des „Dunklen“ war es, die Kirche in ihren Strukturen als Institution aufzubauen. Hier ist jede Freiheit erstorben, denn jede wahre Beziehung zu Gott erstirbt in Riten und Gottesdiensten. So wurde Glauben pervertiert und instrumentalisiert. Wahre Beziehung zu Gott ist extrem lebendig und will jede Sekunde neu gebaut werden, immer dann, wenn du dich an Ihn wendest in Gedanken, im Herzen und Ihm die Führung überlässt.

Was und wer ist Gott? Gott ist Liebe, Reinheit, Licht, Segen, und er ist ein Beziehungs-Typ! Er ist ein WESEN! Er ist eine Persönlichkeit! Da wir in seinem Bild erschaffen sind, können wir davon ausgehen, dass er uns ähnlich ist. Wir können uns zu Ihm hin entwickeln und ähneln ihm in unserer reinsten Form (ohne dämonische Einflüsse also). Er ist unser Schöpfer, und Er möchte mit uns in Beziehung sein. Er wollte das schon immer, von nichts anderem handelt die Bibel. Die Bibel ist die Geschichte vom Versuch Gottes, mit dem Menschen in Beziehung zu bleiben.

Und wenn du dich abwendest und nur in dein Sein blickst, in deine innere Weite, in das was behauptet Eins zu sein, dann fehlt dir das Wichtigste dabei: Gott. Er gibt erst das Licht dazu, die Lebensfreude, den Jubel. Er gibt dieser Weite erst die Schönheit und den Sinn. Und Er gibt deinem Herzen die wahre Heimat, Er gibt deiner Seele Halt und Wert.

Gott ist übrigens der beste Trauma-Therapeut der Welt. Er sammelt deine verstreuten Teile ein, Er bringt alles wieder zusammen und kann auch multiple Persönlichkeiten wieder vereinen, sie integrieren. In der Hingabe an Gott ist nichts unmöglich. Er heilt nicht nur alle deine Schmerzen, er heilt auch die Seele – in jeder Hinsicht. Jesus Christus ist nun mal der Heiland. Und zwar der einzige. Mit Ihm hast du die größte Macht des Kosmos auf deiner Seite.

Sei vorsichtig, achtsam und ehrlich mit all deinen Gedanken und Gefühlen. Woher kommen sie… wirklich….? Sind sie liebevoll, aufbauend, freudvoll, friedvoll, sanftmütig, voller Hoffnung? Dann sind sie von Gott. Oder sind sie egoistisch, stolz, ablehnend, sorgenvoll, angstbehaftet, bitter, frustriert, voller Minderwert, Rechthaberei oder Kontrollsucht? Dann sind sie vom Dunklen gespeist.

Nachdem wir IN der Dualität so viel Leid erfahren haben und oft nicht mehr ein noch aus wissen, erhoffen wir uns von der Nondualität Heilung und Frieden. Doch wir können die Dualität nicht „killen“, sie ist trotzdem da. Warum also nehmen wir sie nicht an und versuchen IN ihr zu heilen? Mit diesem Gott, der die Dualität UND die Nondualität geschaffen hat? In der Nondualität spielt sich die Dualität ab, sie ist der Träger, beides durchdringt sich. Indem wir die Dualität negieren oder ausblenden heilen wir nichts. Nur Gott kann uns heilen, er schenkt uns alles was wir brauchen.

Also, was haben wir eigentlich zu verlieren, wenn wir uns Ihm zuwenden? Das Nichts bleibt uns erhalten, das Alles, das Sein, die Nabe im Rad, all das geht nicht weg oder verloren. Aber es kommt etwas hinzu: die Reinheit des Herzens und die Beziehung zu einem Wesen, das es unendlich gut mit uns meint.

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