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Archive for the ‘Religion’ Category

Sich im Nichts, im sogenannten „Nirwana“ aufzulösen ist das  höchste Ziel der meisten spirituellen Lehren und Religionen. Es ist das krasse Gegenteil zu dem was die Bibel lehrt und was auch Jesus Christus gelehrt hat.

Per Definition von (O-Ton Gott aus der Bibel) ist LEBEN das was Frucht hervor bringt und sich vermehrt. „Seid fruchtbar und mehret euch“. Dieses Fruchtbringen wird von Gott unterstützt, und wer freut sich nicht, wenn ein neues Kind geboren wurde? Es ist die nackte Freude, ein Baby anzuschauen und zu beobachten, aus welcher Reinheit es kommt und wie schön diese Reinheit ist.

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Es ist die Reinheit, die wir verloren  haben. Und der Höhepunkt dieses Verlustes ist es, wenn wir bereits im Leben sterben wollen.

Der geistliche Tod ist das, was nur einer will, der Widersacher von Gott. Damit schaltet er uns aus und macht uns unfruchtbar für Gott.

Kein Tier auf dieser Welt strebt den Tod an. Im kleinsten Ameisenhaufen, im Wespennest, überall geht es nur darum, Brut hervor zu bringen, zu pflegen und zur Reife zu führen, damit diese sich wiederum multiplizieren kann.

Multiplikation ist per se Gottes Wirken und Willen. Und Multiplikation ist auch das was Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat. Sie sollten die Lehre vom Königreich verbreiten, auf dem ganzen Erdkreis, damit möglichst viele Menschenkinder sich wieder mit Gott verbinden.

Gott selbst hat sich in uns Menschen als Seine Abbilder multipliziert. Deshalb liebt Er uns auch mehr als alles andere auf dieser Welt. Wir sind Seine Kinder.

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Und für seine Kinder will jeder nur das Beste. Man möchte seine Kinder glücklich sehen und fruchtbar. Genauso sieht Gott auch uns. Setzen wir uns jedoch hin und versuchen so still wie möglich zu sein, die Gedanken auszuschalten, im Nichts aufzugehen, dann können wir Gottes Stimme kaum mehr hören, denn Er spricht mit uns auch durch Gedanken.

Wir haben viele Stimmen im Kopf, auch Dämonen sprechen durch unsere Gedanken. Da ist es wichtig, dass wir lernen, die Geister zu unterscheiden und uns an der liebevolle Stimme von Jesus Christus zu orientieren.

Seinen Gedanken immer wieder weg zu schieben, schaltet die Dämonen nicht aus. Sie wirken weiter. Keine Trauma-Therapie, keine Technik kann die Dämonen vertreiben, einzig und allein das Gebet in Hinwendung auf Jesus Christus. Denn hier, und nur hier ist Gott im Spiel. Er braucht unsere Einladung, unseren Ruf, unsere ehrliche Hinwendung zu Ihm, um wirken zu können.

Dazu müssen wir höchst lebendig sein im Geist, lebendig und wach. Nicht unsere Impulse sprechen Gottes Stimme, sie stammen zumeist aus der Prägung unseres gottlosen Egos, das sein Leben lang ohne Gott gelebt hat und ohne Ihn durch kommen musste, weil es ihn nicht kannte.

Um Gottes Stimme von all den anderen in uns unterscheiden zu können, müssen wir Ihn besser kennen lernen, Seinen Charakter betrachten und beobachten. Und dazu ist Jesus Christus der beste Lehrmeister. So wie Er sollen auch wir werden. Wer die Bibel liest, das neue Testament, ist da klar im Vorteil.

Wie ist Sein Charakter? Er ist sanft, voller Liebe, gnadenlos authentisch, hingegeben und rücksichtslos zu sich selbst, wenn es darum geht für Seinen Vater einzutreten und Seinen Willen zu tun. Er hat keine Vorurteile und hält sich nicht an die Gesetze der Schriftgelehrten, wenn sie unsinnig sind und Gottes Willen widersprechen.

Und was ist Gottes Wille? Alles was aus der Liebe heraus geschieht, alles was Ihn mit einbindet in unser Leben, alles was dem LEBEN dient und nicht dem Tod.

Er hat uns nicht geschaffen, damit wir geistlich absterben und nur noch auf die Impulse unseres alten „Fleisches“ hören.

Natürlich wollen wir nicht leiden. Natürlich tun wir alles, um das in unserem Leben abzuschaffen. Doch uns an das Nichts hinzugeben ist das Gegenteil von dem was Gott für uns will und wollte. Das Nichts ist nicht das Leben sondern der Tod. Es ist das fahle Licht der Finsternis. Deshalb springen uns auch aus dem Nichts weiterhin Dämonen an, deshalb beherrschen uns nach wie vor Angst und Unsicherheit. Wir sind nicht die Herrscher in unserem Leben, Gott ist nicht der Herrscher in unserem Leben, wenn wir diesen Weg gehen.

„Bittet und es wird euch gegeben werden“. Das ist das was Gott will. Er möchte uns beschenken, doch wir müssen bitten, und zwar aus ganzem Herzen.

Aus dem Nichts kommen keine Geschenke. Im Nichts liegt keine Kraft. Das Nichts ist tot und unfruchtbar. Es reinigt uns nicht, es nimmt uns nicht unsere Schmerzen, es gibt uns keinen Trost, es schenkt uns keine Liebe, es macht uns nicht beziehungsfähig, in ihm liegt kein Wert. Alles was wir in das Nichts hinein interpretieren sind Projektionen. Nichts was aus dem Nichts kommt hat Kraft oder Bestand.

Diese Erde ist nicht aus Nichts gemacht, sondern aus Gottes Willen, Gottes schöpferischer Kraft und Gottes Liebe. Doch wir ehren Ihn nicht dafür. Wir danken Ihm nichts. Wir rebellieren gegen Ihn und leugnen Seine Anwesenheit und damit alles was Er uns geschenkt hat und was Er uns schenken möchte.

Er möchte uns Lebensfreude schenken, Licht und Liebe, Sicherheit in Ihm, Schutz, Trost, Versorgung, Leitung und Halt. Jesus ist noch immer da, hier und jetzt. Er sagte von sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit uns das Leben“ und: „Wo zwei oder drei von euch IN MEINEM NAMEN versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ Er war ein echter Mensch aus Fleisch und Blut und gleichzeitig erfüllt mit Gottes Willen, Gnade und Heiligkeit – von Gott ausgesendet, eine Inkarnation  Gottes auf dieser Erde. Er hinterließ uns den Heiligen Geist, in dem Er weiter wirkt und durch den Er mit uns in Verbindung treten kann, und durch den wir auch in Verbindung mit dem Vater treten können.

Dieser Heilige Geist kann nicht mit uns sprechen, wenn wir uns an das Nichts verlieren und damit unser Unbewusstes zum Führer unseres Lebens machen.

Wir haben unsere Kindschaft verloren. Und damit das Vertrauen in unseren Vater. Kannst du dir vorstellen, wie unglücklich ein Vater ist, dessen Kinder ihm nicht mehr vertrauen? Die ihn nie um Rat fragen? Die einfach ihr Ding machen und ins Verderben rennen? Die ihm nichts danken, obwohl sie alles, aber auch alles nur von und durch ihn haben? Traurig ist das. Und sehr, sehr enttäuschend. Noch dazu, wo es ein reiner und guter Vater ist, der nur das Beste für seine Kinder will.

Vaterliebe

Würden sie Ihn fragen, Er würde ihnen alles geben. Er würde ihr Leben zum Besseren wenden. Er würde die dunklen Schatten vertreiben, Er würde sie beziehungsfähig machen, gemeinschaftsfähig. Eigenschaften, die in unserer heutigen Zeit Mangelware sind. Er würde ihre Herzen öffnen füreinander und den Egoismus vertreiben.

„Das (König-)Reich Gottes ist nah herbei gekommen!“ sagte Jesus Christus. Es ist nah und nicht fern. Es findet sich nicht im Nichts, nicht im Tod, sondern nur im Leben. Dieses Leben ist eine einmalige Chance, in dieses Königreich zu gelangen, bereits während wir leben. Deshalb ist dieses Leben so unendlich kostbar. Wir sollten es nicht verschwenden, nicht vergeuden, die Zeit nicht damit vertun, es uns einfach nur gut gehen zu lassen, sonder für Gott wirken und arbeiten, für Sein Königreich.

Die Lehre von diesem Königreich ist in den Irrungen und Wirrungen der Christlichen Religionen komplett untergegangen. Kaum ein Pastor spricht davon oder versteht es überhaupt.

„Das Königreich ist nah herbei gekommen“. Gott ist der gütigste, weiseste, liebevollste König überhaupt. Und Er hat Macht und Kraft. Er möchte sie für uns einsetzen. Er möchte mit uns sprechen und von uns gehört werden.

Ja, er spricht durch die Natur, aber noch viel mehr spricht Er direkt zu uns, und Er möchte, dass wir lernen Ihn zu hören, Ihn zu verstehen und tatsächlich Seinen Willen zu tun – den auch Jesus Christus getan hat. Das können wir nur wenn wir das Leben wert schätzen, es erheben, es ehren und dafür dankbar sind.

Wirf es nicht weg, es ist Gottes Geschenk an dich.

 

 

Bildquellen: 

Pixelio ID 589321 von Christian v. R., ID 436949 von meltis, ID 676159 von sunny711

 

 

 

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Man muss nicht heilig sein, um sich Gott zu nähern. Er selbst ist reine Heiligkeit, doch niemand muss „heilige“ Rituale vollziehen oder an „heilige“ Orte gehen… Dieser Gott ist uns Menschen so zugewandt – Er erwartet keine äußerlichen Liebesbeweise, es kommt Ihm einzig und allein auf dein Herz an. „Liebst du mich?“ spricht Er: „Bist du bereit mir zu folgen?“ und: „Nimmst du das Kreuz und gibst du dein Leben auf für mich?“ „Bist du bereit, mir alles zu überlassen? Mir ganz und gar zu vertrauen? Ja? Dann wirst du Wunder erleben. Dann wirst du frei sein von dir selbst. Dann wirst du Frieden finden. Dann wirst du ein volles Mitglied meines Königreiches sein, dann werde ich dir alles geben was du brauchst, und dir wird nichts mehr fehlen.“

Sein Leben Gott zu unterstellen, und zwar ganz und gar, einschließlich aller materieller Güter, allen Geldes, allen Besitzes, war für mich eine große Herausforderung. Es ist nicht leicht, sich so zu demütigen, und das geschieht nicht einfach so aus „der Lameng“ heraus, sondern es braucht da vorher schon Kämpfe und Seelenschmerz, der entsteht, wenn man sich weigert, und es doch bei der Taufe versprochen hat. Und es stellt den Glauben wirklich auf die Probe. Aber es ist auch ein riesiges Geschenk. Es nahm mir die Last der alleinigen Verantwortung für all diese Dinge, und es befreite mich von einem Batzen Negativität, der vorher erst mal richtig groß geworden war.

Doch jetzt – Gott sei Dank – nun muss ich nur noch eins: Ihm zuhören, Ihm folgen und dem was ich von Ihm höre*.  Ich fühle mich in Seiner Liebe so aufgehoben und beschenkt und genieße diesem ganz persönlichen Draht zu Ihm. Es ist so viel heller und reiner in mir geworden.  Und ich weiß immer: Er meint es gut mit mir.

Jesus ist jetzt wirklich mein König. Und Er ist so sanftmütig. Ich bin ein Rädchen in Seinem Königreich, bin Ihm ganz direkt unterstellt, ohne Mittler, ohne Kirche, ohne Gemeindesäle. Ich habe jedoch Mentoren, die mich dabei unterstützen, im Licht zu bleiben. Der Gott des Lebens hat seine helle Freude an unserem Wachstum und am Wachstum Seines Königreiches. Es ist ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten, und all das geschieht aus reiner Liebe.

Da sich dies jetzt bei mir wie eine Neugeburt in den Himmel hinein anfühlt, drängt sich mir der Vergleich mit dem „Erwachen“ auf, das ich ja auch erlebt habe, und damals für eine Art Neugeburt gehalten habe. Es ist für mich selbst eine gute Gelegenheit, das zu reflektieren, und im Schreiben wird alles noch klarer. Ja, da gibt es einiges zu unterscheiden.

„Erwachen“ geschieht, wenn man die Abwehr aufgibt, die Anstrengung sich zu wehren, z.B. gegen psychischen oder körperlichen Schmerz, gegen Umstände, gegen Überforderung von Außen oder aus dem eigenen Innern, oder auch die anstrengende Suche nach Gott oder Erleuchtung. Bei Vielen geschieht es am Punkt eines Burnout oder in Grenzsituationen. Die Identifikation mit dem Ego stirbt, und es hat den Geschmack von Sterben, doch es kommt keine Wiederauferstehung. Man bleibt irgendwie zerstört, bleibt platt wie eine Flunder liegen und lebt dann relativ antriebslos weiter. Und irgendwann kamen bei mir alte Strukturen des Ego zurück, die aus Verletzungen und Traumata stammten, und übernahmen wieder mehr und mehr das Ruder.  Meine Lebensumstände in einer Partnerschaft riefen das hervor.

Seit dem „Erwachen“ hatte ich dem „Sein“ die Führung meines Lebens überlassen, und war – wie ich es heute sehe – im Grunde verloren. Denn dieses Sein, dem ich auch den Namen „Gott“ gab, ist gar nicht Gott. Letztendlich ist es ein „Niemandsland“. Ich fand dort nicht wirklich eine Instanz, da war einfach Unendlichkeit und letztlich alles und nichts in Einem.  Manchmal schien mir mein Herz ein schwarzes Loch zu sein, in das ich alles hinein werfen konnte – hinein in diese Unendlichkeit, in diese Schwärze, und heraus kam für kurze Zeit Frieden, der sich aber immer wieder verflüchtigte.

Das Sein hat keine Charakteristika, es ist angeblich lebendig, doch in Wirklichkeit ist es tot, es trägt keine Früchte, es frisst nur wie ein Mülleimer alles auf, was man hinein wirft. Und da es keine „gute“ Instanz hat, marodieren bald Kräfte in der Psyche herum, die wir möglicherweise irgendwann nicht mehr kontrollieren  oder lenken können. Ich wähnte mich im Erwachen „Zuhause“, doch in Wirklichkeit war ich orientierungslos, führungslos und folgte nach eigenem Gutdünken meinen Impulsen, ohne genau abschätzen zu können, woher sie eigentlich kamen und wohin sie führen würden.

Heute ist mir klar: Ich hatte meine einzige Macht, die Macht der Entscheidung, abgegeben an dieses „Sein“, an die Unendlichkeit, von der ich Lenkung erwartete. Ich ging einfach davon aus, dass dieses „Sein“ (der unpersönliche Gott) mir wohlgesonnen war.  Was auch immer daraus hervor mir entgegen kam, musste meiner Meinung nach irgendwie „gut“ und „gewollt“ sein. Doch von wem eigentlich? Diese Frage stellte ich nicht, denn die spirituelle Theorie besagte: „Alles Ich ist Illusion, und alles Geschehen ein Traum oder eine Art Film, ohne jede Wirklichkeit“. Ich selbst sah mich als eine Art Marionette in diesem Film, die sich eines Tages ganz und im großen „Sein“ auflösen würde.

Doch irgendwann kamen mir Zweifel, und zwar an dem Punkt, an dem es „schlecht“ wurde. Richtig schlecht. Sehr schlecht. Und ich fragte mich: Wer hat eigentlich ein Interesse daran, mich als Mensch dermaßen zu entmachten? Wer hat ein Interesse daran, aus mir eine willenlose Marionette zu machen? Wer will hier mein Unterscheidungsvermögen torpedieren und alles gleich-gültig machen? Gott vielleicht? Sind wir dazu da, Zombies zu sein und Impulsen zu folgen?

Das ist nicht der Plan Gottes sondern satans. Gott möchte uns nicht so sehen. Wir sind doch seine Kinder. Er hat uns doch nach Seinem Bild geschaffen. Er hat uns den freien Willen gegeben, den viele spirituelle Lehren leugnen, und das nicht ohne Grund! Denn der freie Wille ist eine Gefahr für die dunkle Seite. Gott gab uns mit dem Willen die Kraft der Entscheidung – das Wichtigste im Menschen! 

Der persönliche Gott, der Gott der Bibel, Jesus möchte unser Leitstern sein. ER möchte mit uns gehen, mit uns leben, jede Minute, jede Sekunde. Er möchte Seine Liebe über uns ausschütten. Entscheidet man sich einmal dafür, persönlich mit Gott in Beziehung zu treten, wird sehr bald klar, dass Gott nur auf uns gewartet hat! Gott möchte, dass wir unseren Willen auf Ihn persönlich ausrichten, und wir werden Wunderbares mit Ihm erleben. Es geht also gar nicht darum, das Ich los zu werden oder zu transzendieren, sondern es geht darum, mit Hilfe dieses Ichs die richtigen Entscheidungen zu treffen – mit Gott als Ratgeber. Gott als unser Schöpfer hat uns ein Ich gegeben, damit wir uns für ein Leben MIT Gott entscheiden.

Beim Erwachen stehen zu bleiben ist wie ein Zug, in dem jemand die Notbremse gezogen hat: er bleibt irgendwo stehen, ist jedoch nicht am Ziel. 

Vielleicht fühlte ich mich deshalb nach dem Erwachen so leer, und viele Menschen spüren dann große Sinnlosigkeit und Ziellosigkeit. Einige bringen sich gar um, weil alles schal geworden ist. Doch alles was nach Tod schmeckt, kommt nicht von Gott, denn Gott ist das LEBEN.

Bitte: bleib nicht beim Nothalt stehen, sondern gehe weiter und schau dich um nach dem WESEN von Jesus Christus. Im Herzen wirkt Gott, und er geht bereits hinter dir her und gibt dich nicht auf und wartet auf darauf, dass du dich zu Ihm umdrehst.

Viele Worte ranken sich um das Thema „Erwachen/Erleuchtung“. Es bietet genügend Stoff, um viele Bücher zu füllen und dann wiederum interessant zu sein für neue Sucher. Das allein ist schon merkwürdig genug und hatte für mich schon immer einen merkwürdigen Beigeschmack: Eine Philosophie, die behauptet, Befreiung zu sein und zu schenken von Suchen und Streben – die jedoch gleichzeitig ein Lockvogel ist, nachdem man dann quasi gezwungenermaßen streben MUSS wenn man sie nicht hat. Da stimmt doch etwas nicht, oder?

Das Reich Gottes und die Lebensübergabe an Ihn ist etwas komplett anderes. Denn hier hört das ich-bezogene Leben wirklich auf. Hier wird nicht nur ein Widerstand aufgegeben,  sondern hier gibst du dein Leben und deinen Eigenwillen auf, aber nicht an ein Nichts oder ein Niemand, sondern an eine Person: an Jesus Christus, der noch heute hier ist!

Es ist noch umfassender: Man demütigt sich AB JETZT mit seinem ganzen zukünftigen Leben und allen zukünftigen Entscheidungen UNTER Ihn und Seinen Willen. Man gibt den Eigenwillen auf, auch alle Abwehr und allen Selbstschutz. Die Wächter aus all den Traumata der Psyche verpuffen in dieser Entscheidung. Sie beugen sich, denn diese Entscheidung wird von Gott unterstützt, und du fühlst dich zunächst nackt und bloß, ja ausgeliefert. Ich betete in dieser Nacktheit um Seinen Schutz und um Seine Gnade. Ich geriet in Furcht vor den Folgen meiner Entscheidung am nächsten Tag und gab sie Ihm hin, betete um ihr verschwinden, und sie verschwand innerhalb von Minuten. Gott schenkt dir worum du Ihn bittest. Er ist ein überaus gnädiger, gütiger Gott. Er ist dein Schutz, Er versorgt dich, Er gibt dir Liebe, und Er lenkt jetzt dein Leben. Zum Guten, natürlich, wohin sonst? Denn dieser Gott ist die Gutheit in Person, Er ist so gut wie Er im Grunde auch uns Menschen gedacht hatte.

Die Gutheit des Menschen liegt bei den meisten Menschen brach unter all dem Schutt und Müll, den uns satan mit seinen Dämonen implantiert hat. Und nur Gott kann ihn weg räumen, und Er tut es! Dann wird alles einfacher. Wenn das sog. „Fleisch“ stirbt, das „gottlose Ego“ (nicht das Ich!!!) voller Waffenstützpunkte und starrend vor Verteidigungsposten, die wir unser ganzes Leben hindurch entwickelt haben, weil wir meinten, ganz alleine auf uns gestellt zu sein und ohne Gott durchkommen zu müssen – dann kommt der Himmel auf die Erde, schon jetzt. Dann kommt wirklich Licht rein.  Dann kommt Befreiung von dem ganzen alten Müll. Und wo Licht ist, da ist keine Finsternis.

Überirdisch

 

* Es gibt gute Bücher, die dazu anleiten z.B. „Kannst du mich hören?“ Von Brad Jersak

 

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Gelobt seist du, mein Schöpfer-Gott, Gott Vater, Jesus Christus und Heiliger Geist. Ich beuge mich vor Dir. Ich danke Dir für Deine Liebe, Weisheit und Kraft. Ich danke Dir dafür, dass ich hier sein darf, doch vor allem danke ich Dir dafür, dass ich diesen Weg zu Dir endlich finden durfte und jeden Tag aufs Neue gehen darf.

 


 

Lüge und Wahrheit

Ich bin so lange den Lügen satans auf den Leim gegangen. Doch ich habe sie eines Tages, nach Jahren der Irrungen und Wirrungen, in meiner Biografie aufgespürt und identifiziert. Ich habe diese Lügen an ihren Folgen erkannt (ihren Früchten). Der Verwirrer, der Verleumder, der Lügner, der Verdreher, der Zerstörer und Mörder kämpfte lange um mich. Eigentlich mein ganzes Leben lang. Doch Jesus Christus war stärker! Meine dringende Suche nach der Wahrheit, nach dem wahren Licht Gottes war eine Gefahr für ihn, und er tat alles, um mich davon abzuhalten.

Fast hätte er es geschafft. Es fehlte nicht mehr viel. Ich war psychisch am Boden, völlig zermürbt, kraftlos, traurig, hilflos, schlaflos, voll seelischem Schmerz. An diesem Punkt fragte ich mich: Wo in meinem Leben begann es eigentlich dermaßen bergab zu gehen? Und: War das was ich für Licht gehalten hatte, eigentlich wirklich Licht gewesen? Hatte dieses scheinbare Licht gute Früchte gebracht? Gute Folgen? Auf Dauer? Hat es mich zu Gott geführt? Zu mehr Glück? Freude? Mehr Gesundheit? Zu mehr Liebe? Hat es mich zu einem besseren Menschen gemacht? Hat es mich erfüllt? Hat es mich frei gemacht? Hat es mich erlöst? WIRKLICH?????

Ich musste alle diese Fragen mit Nein beantworten.

Und dann kam der Moment, an dem mir die Wahrheit dämmerte. Die Wahrheit ist: Es tobt ein erbitterter Krieg. Er spielt sich im Geheimen ab, in unseren Gefühlen und Gedanken. Er tobt in jedem Einzelnen, und wir sind der Dreh- und Angelpunkt darin! Es geht um unsere Entscheidungen. Licht und Finsternis ringen um uns. Wir ahnen es nicht und schlagen uns oft (ohne es zu wissen) auf die falsche Seite, denn die Finsternis weitet sich im Leben eines jeden Menschen aus, der Jesus Christus nicht kennt und Ihm nicht folgt.

 

Satans Ränke

Alles was die Wahrheit verschleiert, was sie verdreht, alles was nicht der Liebe dient, alles was nicht Gott dient, alles was keine guten Früchte hat, kann nicht von Gott sein!

Satan war einst ein Engel, voller Schönheit und Herrlichkeit. Doch er wurde neidisch auf Gott, weil er nur ein Geschöpf war. So entschied er sich gegen den Gehorsam zu seinem Schöpfer. Er wollte und will noch heute sein wie Gott, er hat sich für die Rebellion gegen Gott entschieden. Und um seine Macht zu vergrößern mischt er sich permanent in unser Leben ein. Er streckt seine Spinnenfinger aus, um uns zu beeinflussen, uns auf seine Seite zu ziehen. Und er ist sehr erfolgreich darin!

Satan trachtet nach Macht und Einfluss. Er ist zerfressen von Neid auf Gott. Sein ganzes Ziel ist es, eine Beziehung des Menschen zum Schöpfer, zu Jesus Christus zu verhindern. Um dies zu erreichen spricht er in unsere Gedanken hinein, und er suggeriert uns, es seien unsere eigenen Gedanken. Da wir sie als unsere eigenen ansehen und für wahr halten weckt das entsprechende Emotionen, denen wiederum entsprechende Taten folgen. Er schürt die Angst in uns, er entfacht Wut und Ärger, Egoismus, Zwist, Zwietracht, Krieg und Feindschaft zwischen Menschen und Feindschaft gegen Gott.

Ein sehr perfides System von Rechtfertigungen, Glaubenssätzen, Schlussfolgerungen, Theorien und Konzepten, das sich immer wieder an aktuelle Gegebenheiten anpasst, ist im Komplettpaket enthalten und wird ebenfalls suggeriert, so dass es für jeden Gedanken sofort die perfekte Entschuldigung und Erklärung gibt. Schließlich haben wir Recht! So arbeitet er, und es ist schwer zu durchschauen.

Er suggeriert nicht nur Gedanken, sondern auch Bilder. Darin nimmt er vielerlei Gestalt an, je nach Bedarf. Er spielt uns wie ein Projektor Szenen und Filme vor, mit denen er uns manipuliert. Er ist ein falsch spielender Schauspieler. Er tritt auch gerne als Jesus auf. Projektion, Falschheit, Hinterlist und Verschlagenheit sind seine Waffen. Er spricht die niedersten Instinkte an. Und er macht nicht alles allein, er hat seine Gefolgsleute in der geistigen Welt, die ihm ergeben sind und seine Befehle ausführen – die Dämonen. Und auch viele Menschen beten sie oder auch satan direkt an, verschreiben ihm gar ihre Seele und machen sich so zu Handlangern.

Der Mensch, der ohne Gott geht, ohne Glauben an Jesus Christus und ohne die nährende Hoffnung auf Ihn ist hilflos ausgeliefert. Er wird zum Spielball, denn er ist mutterseelenallein mit all dem. Er erkennt die Ränkespiele nicht, sieht die Fallen nicht, kann die Geister im eigenen Kopf nicht unterscheiden, kann auch Gut und Böse nicht wirklich unterscheiden und geht langsam aber sicher immer weiter vor die Hunde – hinein in die Dunkelheit. Es sind oft schleichende und unbemerkte Prozesse. Es fehlt die Hilfe und die Richtschnur, die nur Jesus Christus (der wahre Jesus) geben kann. Gott möchte uns so gerne helfen! Er wartet darauf, dass wir Ihn darum bitten!

 

Gott – ein Marionettenspieler?

Es ist nicht so, wie viele Menschen glauben, dass Gott so etwas wie ein Marionettenspieler ist, der uns Menschen steuert wie er gerade Lust hat. Nein, Er hat uns nicht umsonst den freien Willen gegeben. Wir sitzen selbst am Steuer. Es ist nur die Frage, wohin wir steuern. Wenn wir allein auf uns gestellt sind, ohne Gott – wohin sollen wir dann gehen? Wie können wir da richtig entscheiden?

Gott sehnt sich nach der Beziehung mit uns! Doch wir wenden uns Ihm nicht zu. Wir geben uns (zumeist unbewusst) an satans Intrigen hin, glauben seine Gedanken und tun was er will. Wir sind nicht auf der Spur Gottes, sondern in der Gegenrichtung unterwegs. Kein Wunder, dass Gott uns unseren Willen lässt. Er respektiert ihn.

Viele Menschen hatten irgendwann im Leben einen Punkt, an dem sie Gott abgesagt haben. Ein Moment der tiefen Enttäuschung, ein großer Schmerz, ein Verlust, etwas Unerträgliches, und schon haben sie sich gegen Ihn entschieden. So war es bei mir auch. Ich konnte den Tod einer jungen Freundin durch einen Unfall nicht ertragen. Es traf mich so sehr ins Mark, und es war ja so einfach, es Gott in die Schuhe zu schieben. ER war schuld. Schließlich ist Er doch allmächtig! Warum hat Er meinen Schlamassel nicht verhindert? Warum hat Er mir liebe Menschen genommen? Warum lässt Er mich so leiden? Warum lässt Gott all das zu?

Doch halt! Hat wirklich GOTT dich leiden lassen? War Er das? Wirklich? An diesem wichtigen Punkt hat satan eine Kardinal-Lüge platziert, mit der er dich im Handumdrehen von Gott abzieht. Du glaubst den Gedanken: „Ja, genau: Gott ist schuld!“

Doch halt mal! Ist das wirklich wahr? Nein! Die Wahrheit ist: Es war nicht Gott, es war satan, der dir deine Liebsten genommen hat! Es war satan, der Unfälle verursacht hat! Es war satan, der Kriege mit zahllosen Toten, Verletzten und Traumatisierten angezettelt hat. Es war satan, der den Krebs gebracht hat, der den Hass gesät hat, der all die Traumata nutzt, die er selbst verursacht hat, um dich fertig zu machen. Er ist  ein Lügner!

Was bitteschön haben wir eigentlich für ein Gottesbild? Wir glauben zwar an einen Gott, der alles kann, der sich gefälligst um uns kümmern soll, und der an allem schuld ist, wenn es nicht gut läuft – doch wir glauben nicht an satan, der das Gute verhindert? Warum nicht? Wir glauben an einen Gott, der das Gute tun soll auf Biegen und Brechen, doch wir sind nicht bereit, Ihn zu fragen was Er will! Wir tun einfach was wir wollen, und Gott soll alles ausbügeln!

Ist Gott wirklich für alles verantwortlich? Nein! Wir haben immer die Entscheidung. Wir sind verantwortlich für das was wir tun, und auch für das was wir glauben und was daraus erwächst! Wir als ganze Menschheit haben uns in einem solchen Maße von Gott ab- und satan zugewendet, dass es nur Promille der Bevölkerung sind, die den Weg in eine echte Beziehung zu Jesus Christus suchen und gehen.

Satan hat sich alles einverleibt, und wir haben ihn gelassen. Der Weg zu ihm ist breit. Er lockt mit Sex, Geld, Anerkennung und Macht und – nicht zuletzt – mit Heilsversprechen in Religionen und spirituellen Lehren. Alles ist durchseucht von seinen Lügen. Es ist für feinfühlige Menschen spürbar, wenn etwas nicht wahr ist, und ich fand auf meinem langen Weg in der spirituellen Welt und auch zuvor in der Lehre der Kirche nichts, das nicht irgendwie „gestunken“ hätte. Bis ich endlich bei Jesus landete. Amen.

 

Gott möchte in unseren Herzen wohnen!

Gott ist immer gegenwärtig, doch darf, ja KANN Gott überhaupt in unseren Herzen wohnen? Er kann es nicht, wenn wir Ihn nicht ausdrücklich einladen und eine Beziehung zu Ihm suchen. Und diese Beziehung ist ist nur durch Jesus Christus möglich!

Man muss die Zusammenhänge verstehen. Gott ist pure Heiligkeit! Nichts was nicht auch so heilig ist, kann sich Ihm nähern. Er möchte bei uns sein, mit uns sein, in Beziehung sein, Er liebt Seine Schöpfung! Doch so vermüllt und verseucht wie wir als Menschheit sind (und auch schon zu biblischen Zeiten waren) ist das unmöglich, denn satan hat ganze Arbeit geleistet.

Deshalb ließ sich der Vater einen Trick einfallen (der übrigens mehrfach im alten Testament prophezeit wurde): Er schickte Seinen Sohn als Mensch auf die Erde. Jesus Christus lebte uns ein Leben vor, das in all seinen Handlungen und Worten auf diese Heiligkeit schließen lässt. Er verkörperte Wahrheit, Aufrichtigkeit, Weisheit und Kraft. Er ging aus Liebe den Weg der totalen Hingabe an den Vater, bis hin zu einem schrecklichen Foltertod.

Es WAR der ausdrückliche Wille des Vaters, dass Er diesen Weg geht! Denn auf irgendeine Weise MUSSTE (aus der Sicht Gottes) die Schuld der Menschheit bezahlt werden. Und so hat Gott sich quasi selbst geopfert, als Jesus Christus, der als Mensch gekommen war. Er trug all die Schmerzen, die wir als Menschheit mit keinem Opfer der Welt mehr hätten bezahlen können. Es war und ist der Preis für all den Schmerz, den wir Gott bereitet haben und noch bereiten werden, weil wir uns von Ihm abgewandt haben.  Jesus bezahlte mit seinem Opfer tatsächlich für uns. Sein schrecklicher Tod war das Lösegeld.

Seitdem bildet Er die Brücke zwischen uns und Ihm, die Brücke zu unserem Schöpfer. Der Weg ist wieder frei. Seit diesem „neuen Bund“ haben wir die Möglichkeit, uns – täglich und immer wieder – mit Gott zu versöhnen. Denn Jesus sandte uns den Heiligen Geist, mit dessen Hilfe wir in Verbindung mit Ihm treten können.

So sieht die Welt aus Gottes Sicht aus. Es mag für unsere neuzeitlichen Ohren archaisch und unakzeptabel klingen, unser Denken nennt so etwas „naiven Kinderglauben“. Unser wissenschaftliches Hirn, unsere Vernunft wehrt sich mit Händen und Füßen. Die Worte „Schuld“ und „Sünde“ rufen in uns Abwehr hervor, denn wir wollen uns nicht schuldig oder schlecht fühlen. Wir glauben der Bibel einfach nicht, dass Gott so ist. Wir wollen es nicht  glauben und schon gar nicht akzeptieren.

Gott ist aber so. Und ich kann Ihn gut verstehen! Gott ist tatsächlich eifersüchtig. Wir haben Ihm weh getan, Ihn verletzt. Er möchte der König in unserem Leben sein, und wir lassen Ihn nicht! Dabei hat Er hat uns gemacht! Und zwar „in seinem Bilde“. Wir sind Ihm ähnlich! Warum sollte er also nicht eifersüchtig sein? Getroffen? Verletzt? Sind wir das nicht auch, wenn uns jemand ignoriert? Oder wenn uns jemand mit einem Anderen betrügt? Ein Schöpfer, der von Seinen Geschöpfen vergessen worden ist, der zusehen muss, wie sie sich allem zuwenden, nur nicht Ihm! Ja soll der nicht sauer sein? Er wartete. Jahrtausende. Und es änderte sich nichts. Und der Schmerz häufte sich auf. Es musste etwas geschehen.

 

Gottsucher aller Couleur – bevorzugtes Angriffsziel satans

Menschen, die Gott aus ehrlichem Herzen suchen, sind die größte Gefahr für satan, aber auch sein bevorzugtes Ziel. Sie MUSS er unbedingt ausschalten und lahm legen, denn diese Menschen könnten ihm tatsächlich gefährlich werden. Wenn sie zum wahren Gott finden, hat er nämlich ausgespielt. Deshalb bombardiert er sie mit diverse Angeboten, Heilslehren, verschiedensten Konzepten und Gedanken.  All diesen Lehren ist gemeinsam, dass es an unserem Bemühen, unserem Einsatz liegt, ob wir zu Gott kommen oder nicht. Und wenn es uns nicht gelingt, heißt es, dass wir selbst schuld sind. „Streng dich nur schön an, dann klappt das schon!“ Falls es nicht klappt – und es klappt nie – werden wir mit Schuldgefühlen und Versagensängsten gequält.  Satan suggeriert solche Wege, in denen wir irgendwann in der Selbstverdammnis landen und in Schuldgefühlen. Es ist ja sein Liebstes, uns zu quälen und fertig zu machen.

Wir glauben vielleicht, wir müssten unbedingt jeden Sonntag in die Kirche gehen und täglich eine Stunde beten, um uns Gottes Gnade verdienen, in dem wir uns Regeln unterwerfen. So landen wir in Leistungszwang und gehen religiösen Dämonen auf den Leim. Oder wir glauben wir müssten täglich meditieren,  lange Zeit in Stille verbringen oder zu Gurus gehen, um Erleuchtung zu erlangen. Oder wir nennen uns Atheisten, glauben nur noch an die Erkenntnisse der Wissenschaft und geben jede Hoffnung auf einen Gott auf – auch so hat satan sein Ziel erreicht. Vielleicht sind wir auch abgeschreckt von den Dogmen der Christlichen Kirche und glauben, wir müssten uns anderen Religionen zuwenden und andere Götter verehren. Wir hängen uns Thangkas auf oder stellen Buddhas auf und treten mit diesen in Verbindung. Oder wir glauben nur an die Macht unseres eigenen Bewusstseins, sind überzeugt, dass wir uns nur selbst heilen können – wir halten uns also letztlich für allmächtig – und bekommen trotzdem Krebs oder Depressionen, oder beides.

 

Was sagt die Bibel – was sagt Gott?

Doch was tun wir da eigentlich? Wir tun all das wovon in der Bibel klipp und klar (!) steht, dass wir es NICHT tun sollen! Ja, dass Gott dies ausdrücklich NICHT will. Aber wir glauben ja nicht an die Bibel. Wir tun es trotzdem, weil wir es besser wissen.

Wer sich Gott nähern will, möge sich KEIN Bildnis machen! Doch wir lieben Buddhas und Götterfiguren aus dem Hiduismus. Wir verneigen uns vor ihnen und reden uns ein, sie symbolisierten Gott. Eine Lüge! Nichts auf der Welt kann Gott symbolisieren, nichts! Gott ist einmalig und in nichts und durch nichts darzustellen!

Wer dem wahren Gott nah sein will, soll keine anderen Götter haben neben Ihm! Doch kaum ist ein Buddha in der Wohnung, kommt das Bild einer Tara hinzu, die Figur einer Lakshmi oder gar eine Kali. Wir meditieren, treten in Beziehung zu diesen Figuren bzw. zu dem was sie symbolisieren und haben hie und da heilige Momente.

Doch woher weißt du, mit wem du da wirklich in Beziehung bist? Jedenfalls nicht mit Gott! Es ist für satan ein Leichtes, uns mit schönen Vorstellungen schöne Gefühle zu machen, um uns bei der Stange zu halten.

Gott ist todtraurig über all die Gebete und Gedanken, die nicht Ihm gelten. Er wendet sich ab. Es stinkt Ihm. So steht es übrigens auch in der Bibel.

Die Bibel ist nicht das, wofür die meisten Menschen sie halten. Sie ist kein schönes Geschichten-Buch voller Märchen und Mythen. Sie ist lebendig und WAHR. Menschen, die in innige geistliche Verbindung zu Gott kamen, haben sie aufgeschrieben. Sie lebten Glauben und Demut vor dem Schöpfer, und sie traten geistlich in Verbindung mit Ihm. Sie hörten Seine Stimme, deshalb ist die Bibel tatsächlich Gottes Wort. Und genau deshalb ist sie ein Leitfaden für jeden, der wirklich nach Gott sucht.

 

Unser Weg in der Irre

Doch wir basteln uns aus vielen Richtungen unseren ganz individuellen Glauben zurecht. Ich habe das auch mein Leben lang getan. Vom Zen-Buddhismus nahm ich die Meditationsform, vom Hinduismus den Glauben an Karma und Reinkarnation, von Advaita die Nondualität, von westlichen, christlichen Buddhisten nahm ich dann noch Jesus dazu. Auch für Heilungen konnte man ihn gut gebrauchen. Mit der Christlichen Mystik rechtfertigte ich meine dunklen Zustände (dunkle Nacht der Seele), mit der Nondualität rechtfertigte ich meine spirituelle Arroganz sowie meine Faulheit und Trägheit,  ja ich bildete mir auch jede Menge darauf ein, durch Erwachen als ein Ich gestorben zu sein… Dass dieses Ich dann doch wieder mit alten Mustern aufploppte schob ich dann auf die Traumata der Kindheit, die ich wiederum mit buddhistischen Therapeuten therapieren wollte.

Da herrschte ein heilloses und gottloses Durcheinander von zig Lehren in meinem Kopf und in meinem Leben, die ich kreuz und quer durcheinander warf. Dem biblischen Motto nach: „Prüfet alles, und das Gute behaltet“ glaubte ich zu wissen was gut war für mich. Die Betonung liegt auf ICH. ICH glaubte zu wissen was für MICH gut war!

Hallo??? Gibt es da nicht Einen der viel besser weiß was für mich gut ist???? Ich ging die ganze Zeit ohne den Schöpfer-Gott durchs Leben und glaubte an alles, nur nicht an Ihn. Das war mir einfach nicht möglich, denn er hatte mich schließlich vor vielen Jahren einmal so sehr enttäuscht. Ich lebte mein Leben in Schein-Heiligkeit und Selbstgerechtigkeit. Ich fragte immer nur mein Bauchgefühl, doch niemals Gott.  Ich konnte Ihn nicht fragen, weil ich Ihn noch nicht kennen gelernt hatte. Und das ach so beliebte Bauchgefühl wird – wie ich erst heute weiß – überwiegend von Dämonen regiert.

Dabei ist dieser Gott, den kaum jemand kennt, die Güte in Person. Niemand liebt dich so wie Er. Niemand hat mehr Interesse an dir! Niemand kann deine Seele und deinen Körper so heilen wie Er! Niemand. Du brauchst keinen Therapeuten mehr, kaum mehr einen Arzt. Du brauchst keinen Seelentröster mehr, denn Er tröstet dich, Er schenkt dir Seinen Frieden! Er gibt dir Kraft. Er weiß besser als du was du brauchst, und Er versorgt dich damit. Er ist tatsächlich Dein Hirte, dein Versorger, dein Vater. Und du kannst durch Jesus Christus mit Ihm in Beziehung treten.

 

Es ist ganz einfach

Eigentlich ist alles ganz einfach. Nimm die Bibel, lies sie und glaube was darin steht. Bete und bitte darum, dass der Heilige Geist dir hilft und dich führt. Erkenne Jesus Christus als Deinen Erlöser an. Wenn du keinen Glauben hast, bitte Gott darum, dass er dir gegeben wird. Schau auf dein Leben und frage den Heiligen Geist, wofür du um Vergebung bitten sollst. Wenn du spürst, welche Fehler du gemacht hast, schreib sie auf. Bekenne nach und nach all das vor Gott.

Tritt vor Ihn als das was du bist: ein Mensch, der vor seinen Schöpfer tritt, einen Schöpfer der unermesslich viel größer und heiliger ist als du. Bekenne Ihm was du getan hast, deine Gedanken oder Handlungen, bekenne was dich von Ihm getrennt hat. Bekenne all deinen Hass und deine Verstocktheit. Kehre um und bitte um Vergebung.  Und fühle, ob du Seine Vergebung spüren kannst. Wenn du mit ehrlichem Herzen, mit dem was wirklich wahr in dir ist, vor den Schöpfer trittst, wird es dich segnen. Das verspreche ich dir!

Sprich nicht nur in Gedanken, sondern sprich alles aus, was dir auf der Seele liegt, denn dann hört es auch deine Seele. Tue das aber allein, in intimer Zweisamkeit mit Gott. Das öffnet immer weiter, und der Heilige Geist kann dich überführen zu noch mehr Wahrheit und weiteren Bekenntnissen. Lass dich im Herzen berühren davon, wie klein und schwach du doch eigentlich bist und wie wenig es dir gelingt, jemals so heilig wie Gott zu sein. Aus eigener Kraft gelingt das ohnehin niemandem. Es ist gut, das einzusehen. Lass dich mürbe machen! Werde weich! Sei endlich schwach und fehlerhaft. Sei endlich klein und hilflos ohne Ihn. Denn das bist du sowieso! Warum es also nicht bekennen und aussprechen? Du hast dein Leben lang versucht stark zu sein, vor Gott darfst du damit aufhören.

„Die Wahrheit wird euch frei machen“, sagte Jesus Christus. Und wenn Zweifel bestehen, was die Wahrheit ist, und vor allem auch was GOTTES Wahrheit ist, dann schau in die Bibel. Die 10 Gebote zeigen, welche Verhaltensweisen uns von Gott trennen, für welche Verhaltensweisen wir um Vergebung bitten sollen. Kein einziger von uns fehlbaren Menschen kann diese 10 Gebote immer halten, doch darauf kommt es nicht wirklich an. Viel mehr kommt es darauf an, dass wir ein Gespür dafür entwickeln, was uns von Gott trennt, und ob das was wir glauben und tun wirklich dem Guten dient, das Gott will! Dazu bieten uns diese Gebote Anhaltspunkte. Gott liebt uns und vergibt uns. Wenn wir uns entscheiden, dass wir wirklich bessere Menschen werden wollen, Ihm ähnlicher werden wollen, dann wird Jesus Christus uns dabei helfen. Wir sind nicht alleine damit!

Suche dir Menschen, die dir helfen, die Dämonen los zu werden. Lass dich taufen und empfange den Heiligen Geist. Ergreife dann deine neue Identität in Jesus Christus und handele mit ihr. Es wird dich immer freier machen. Lass dir helfen. Wahre und echte Heiligkeit wird immer öfter in dein Herz kommen, tiefer Frieden. Gott feiert ein Fest mit dir. Und wenn du strauchelst – steh wieder auf, bekenne und kämpfe mit Jesu Hilfe um deine Reinheit, immer wieder – im Wissen, wer du wirklich bist: Ein Gotteskind – in Jesus Christus.

 

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Da wir in einer „gefallenen Welt“ leben, in der satan mit seiner Dunkelheit regiert, und dieses Reglement sich in alle Bereiche hinein zieht, auch in Politik und Kirche, gibt es für einen Menschen, der Jesus Christus wirklich nachfolgen will keine andere Wahl, als der, sich aus solchen Organisationen heraus zu halten, um der inneren Richtschnur nach zu gehen, die sich aus der direkten Führung von Jesus Christus ergibt. Die Nachfolge Christi ist ein kompromissloser Weg, und er bedeutet, sich nichts und niemand anderem verantwortlich zu zeigen als Jesus Christus selbst.

Um sich dieser Führung von Jesus Christus anvertrauen zu können, muss Ordnung in die Vielzahl der inneren Stimmen gebracht werden, denn wir sind von Geburt an geprägt von der Dunkelheit. Die Einflüsse aus den traumatischen Erfahrungen unserer Vorfahren, unserer Eltern und unserer eigenen schmerzlichen Erfahrungen machen uns korrumpierbar und mehr als empfänglich für die Einflüsterungen der Dunkelheit und für ein Leben, das sich einzig auf die eigene Kraft verlässt.

Was ist Dunkelheit? Dunkelheit ist da wo kein Licht scheint. Sie ist die Abwesenheit von Gott, das Leben das wir leben in Ausrichtung auf uns selbst. Das Leben, das wir leben und gelebt haben, ohne an einen Gott zu glauben der Macht und Kraft hat, der uns liebt und uns beisteht. Das Leben ohne Gott ist geprägt von Kampf und dem Druck alles selbst machen zu müssen, von dem Gefühl, allein zu sein, und sich selbst gegen alle Bedrohungen von Krankheit, Alter, Tod, Verlust schützen zu müssen. Es ist ein anstrengendes und einsames Leben, dem Schmerz und Angst zugrunde liegen.

Türspalt

Die Tür, die wir aufmachen müssen, ist der Glaube. Nur einen Spalt – und schon wird es heller, zumindest so hell, dass man die Dinge im Raum schemenhaft erkennen kann. Man kann sich zumindest etwas orientieren. Die bedrohlichen Schatten werden etwas weniger bedrohlich, und je weiter die Tür auf geht, umso heller wird es.

Die Frage ist jedoch: WORAN glaubst du? Wer oder was ist deiner Meinung nach die herrschende Kraft im Universum? Wer hat es gemacht, wer schuf das Leben und die Naturgesetze? Und: wie kann dein Glaube Kraft und Licht haben, wenn du an etwas glaubst, was KEINE Kraft und Macht und auch kein wirkliches Licht hat?

Die „Kraft“ des Bewusstseins

Ich habe lange Jahre an die Kraft des Bewusstseins geglaubt. Dieser stille Hintergrund der Gedanken und Gefühle, dieses Nichts, aus dem alles aufsteigt – in diesem Bewusstsein verortete und vermutete ich Kraft, Energie und Ursprung. Also übergab ich ihm alles was sich nicht gut anfühlte, was ich gerne los werden wollte, in der Hoffnung, dass sich all das nach und nach auflösen würde: störende Gedanken, traurige Gefühle, Schmerz… Das half zwar, aber immer nur für kurze Zeit. Bald darauf kam das Losgelassene wieder zurück. Und oft mit doppelter Intensität. Und so lief ich im Grunde immer wieder wie gegen eine Gummiwand, die zwar zunächst nachgab, aber dann wieder zurück schleuderte. Ich sehe mich heute mit dieser Gummiwand wie in einem dunklen Raum ohne Licht. Da war zwar immer wieder die Hoffnung, es müsse doch funktionieren, doch es funktionierte nicht. Wenn es bei dir funktioniert, dann bleib dabei – bei mir funktionierte es nicht.

Es ist, weil dieses Bewusstsein an sich keine Macht, keine Kraft hat und auch nicht wirklich Licht ist. Sein Licht ist diffus, es wird zwar von Vertretern des Bewusstseinsglaubens als „klar“ beschrieben, doch wie kann etwas klar sein, das keinen Inhalt hat? Ohne Inhalte auch keine Klarheit. Ein Auge das in den stahlblauen Himmel schaut, sieht „nichts“. Die „Klarheit“ dieses Nichts ist hinein interpretiert aus dem Wissen heraus, dass irgendwo hinter der Erd-Atmosphäre das Weltall und die Sterne sind. Doch in Wirklichkeit sieht man nichts.

Das Königreich

Der eklatante Unterschied zum Reich Gottes, zum Königreich ist der, dass man dort sehen kann. Und zwar jede Menge. Dieses Sehen ergibt sich jedoch nicht aus der Vermutung, dass irgendwo die Sterne sein müssen, sondern aus dem GLAUBEN heraus, dass es die Person Gottes gibt. Wenn dieser Glauben da ist, kann Gott wirken. Und Er KANN es nicht nur – Er TUT es auch. Und an Seinem Wirken wird er wiederum erkannt. Dieses Erkennen stärkt wiederum den Glauben, was Ihn wiederum wirken lässt. Wenn man so will, ist das so etwas wie ein „Perpetuum Mobile“, ein Selbstläufer, der mit der Zeit immer tieferen Glauben erzeugt. Das funktioniert jedoch nur, wenn man sich GANZ, mit Haut und Haaren darauf einlässt und diesen Weg immer weiter verfolgt. Und das tut nur ein Mensch, der wirklich Hunger danach hat. Hunger nach Gott, Hunger nach Jesus, Hunger danach, Sein Wesen wirklich kennen zu lernen und Ihm immer ähnlicher zu werden.

Wer war Jesus? Es steht in der Bibel. Dort ist Sein Leben aufgeschrieben, und nur wenige Menschen spüren nicht den Zauber, der von Ihm ausgeht. Gab es jemals einen authentischeren Menschen? Gab es jemals einen gütigeren Menschen? Einen ehrlicheren? Einen der weniger Egoismus hatte? Weniger Menschenhass? Weniger Dunkelheit? Gab es jemals einen, der so wie Er satan widerstanden hat? Und gab es jemals einen, der so sehr Mensch war und doch so sehr Gott?

Um diesem Jesus Christus nachzufolgen, müssen wir uns von allem los sagen was der Dunkelheit entstammt, die Tür des Glaubens öffnen und Jesus einladen. Diese Nachfolge bedarf einer Radikalität, die man nur dann aufbringt, wenn man an einem Wendepunkt im Leben ist. Bist du da nicht, wird all das auch keine Kraft haben. Es braucht diesen Kairos-Moment, diese Einsicht, dass es ohne Gott für dich jetzt zu spät ist, dass du nicht mehr ohne kannst und willst, dass du dein Leben an die Wand gefahren hast ohne Ihn.

Ein bisschen Glauben ist nicht zielführend. Ein bisschen Glauben wird dich nicht retten. Jesus Christus als eine weitere Methode deinem Leben hinzu zu fügen wird dir keinen Erfolg bringen. Jesus Christus ist keine Methode, sondern eine Lebensaufgabe. Das alte Leben aufgeben, das neue bekommen.

In der Taufe in Wasser und Geist werden wir neu gemacht, erhalten wir eine neue Identität. In diese Identität hinein zu wachsen, sie auszufüllen und den Lügen der Dunkelheit nicht mehr zu glauben, ist dann Lebensinhalt, Sinn und Aufgabe, Weg und Ziel. Denn diese neue Identität ist das Leben IN Jesus Christus. Du in Ihm und Er in dir. Gott als lebendiger Ansprechpartner, Wegweiser, Hirte, Chef, Freund, Ehemann, Mutter, Vater, Berater – und nur mal ganz nebenbei erwähnt: Humor hat Er auch noch.

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Wir wissen alle nicht, wann Jesus Christus wirklich geboren wurde. Die Kirche hat irgendwann die heidnischen Fest-Termine aus dem Mithras-Kult übernommen (die Ursprünge liegen in Babylon), um zu diesem Zeitpunkt die Geburt Jesu zu feiern.

Viel wichtiger ist es doch, Jesus wirklich nahe zu kommen, Ihn in sein Leben einzuladen, mit Ihm und dem Vater in direkte Verbindung zu treten, das zeugt bessere Früchte als das  konsumlastige und fresssüchtige Weihnachtsfest zu begehen, bei dem man gar nicht weiß, wem man da wirklich die Ehre erweist.

Als kleines Geschenk hier ein Text, er ist um die 20 Seiten lang, der direkt ins Königreich Gottes führt, bzw. der die Bedingungen zur Einreise erklärt und den Weg dorthin aufzeigt. Viel Freude damit.

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Hier der Link zur entsprechenden Seite im Netz: http://kingdompassport.eu/Kingdom-PassportDweb.pdf

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Für die Ungeduldigen: es lohnt sich sehr dran zu bleiben! Mich hat das Video ganz in der Tiefe berührt.

 

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Der Gott der Bibel ist ein anderer als der, den spirituelle Menschen als Gott bezeichnen. Sie meinen mit dem Begriff Gott zumeist „Bewusstsein“, oder „Quelle“, oder einfach „das Sein“. Diese Lehre findet sich nicht in der Bibel, die als das „Wort Gottes“ von Gott inspiriert ist und von Menschen aufgeschrieben wurde. Im Grunde passt die ganze spirituelle Lehre überhaupt nicht zu dem was in der Bibel steht. Man hat sich allerdings Jesus Christus als Lichtgestalt und Heiler daraus entlehnt und ihn zur unpersönlichen „Christus-Energie“ umgestaltet, weil man in unseren aufgeklärten Zeiten nicht anders an Ihn zu glauben vermag. Der persönliche Gott als Vater, Jesus Christus, Heiliger Geist ist „out“. Nur an etwas Unpersönliches kann man gerade noch glauben, alles Andere scheint uns abstrus oder zu kindlich zu sein.

„Bewusstsein“, oder „das Sein“ ist jedoch nichts an das man glauben muss, sondern beides ist offensichtlich für jeden, der es erforscht. Nicht umsonst nennt man das Ruhen darin ja auch den „natürlichen Zustand“. In früheren Zeiten waren es nur wenige Menschen, die so weit eindrangen. Damals waren die Menschen noch nicht so verstandesbetont wie heute. Das abstrakte Denken war in der westlichen Welt wenigen Philosophen vorbehalten. In der östlichen Welt näherte man sich diesem Thema in Askese, Übung und Meditation. „Das, worin alle Gedanken erscheinen“, „die leere Leinwand“, „Sat, Chit, Ananda“ – dieses Bewusstsein ist keine Glaubensfrage, sondern es ist gar nicht so schwer, es wahr zu nehmen und sich dessen bewusst zu werden, dann nämlich, wenn man sich darin übt zu beobachten woraus Gedanken aufsteigen, wenn also das Bewusstsein sich selbst anschaut. Dann versiegen die Gedanken und die Stille und Weite entwickelt einen Sog, der in manchen Fällen die Identifikation mit dem Ego einsaugen kann.

In unserer Zeit sind mit der Entdeckung und den zweifellos spannenden und zunächst erhebenden Erfahrungen im reinen Bewusstsein dann schlagartig alle weitere Nachforschungen nach Gott beendet, alle Glaubensfragen scheinen sich zu beantworten mit dem Satz: „die Dualität ist ein Traum, der im Bewusstsein erscheint.“ Im reinen Bewusstsein, so stellt der Verstand fest, scheint alles erlöst und nicht mehr wichtig, denn es findet sich dort weder ein Gott, noch Engel, noch Teufel. So liegt es nahe, dass Bewusstsein an sich als Gott zu deklarieren und sich im „natürlichen Zustand“ in Gott ruhend zu wähnen.

Doch leider gelingt es NIEMANDEM, lange im reinen Bewusstsein zu verharren. Jedes Erlebnis, jede Erfahrung, jedes Wort zieht uns ins direkte Leben hinein und erfordert Antworten oder Entscheidungen. Die Dualität ist unausweichlich. Und die alte Struktur der Seele wird durch den Versuch, sich mit der Aufmerksamkeit möglichst oft und dauerhaft im reinen Bewusstsein zu verankern, keineswegs verändert.  Nach meiner Erfahrung hat Bewusstsein keine dauerhaft heilende Wirkung, weder körperlich noch psychisch. Die Aufmerksamkeit auf dem Bewusstsein ruhen zu lassen hat letztendlich wenig Effekt außer den, dass man sich für diese Zeit abschaltet und tot ist für sein eigenes Leben. Man glaubt sich vielleicht manchmal mehr im Frieden verankert, doch schon kleine Vorkommnisse bringen diesen dann doch wieder ins wanken. Dennoch hält man daran fest und gelangt schließlich zu der Überzeugung, dass es keinen freien Willen geben kann, da in diesem Bewusstsein das Ich nicht mehr als Person, sondern viel mehr fragmentiert erlebt wird. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass es kein Ich mehr geben kann und alles, was im Bewusstsein auftaucht, gleichermaßen gültig ist (gleich-gültig).

Ich möchte hier betonen, dass in der ganzen Bibel nirgendwo die Rede von „Bewusstsein“ ist, oder vom „Sein“, oder davon, dass Gott etwas Unpersönliches sei. Ganz im Gegenteil, es geht immer um Personen: den Vater, Jesus Christus, satan als den Fürsten der Welt.  Auch dass es keinen freien Willen gibt steht nicht in der Bibel. Statt dessen geht es in der Bibel darum, sich aus freien Stücken, aus freiem Willen heraus (!) FÜR GOTT zu entscheiden, mit Ihm im GLAUBEN in Kontakt zu treten, um in der Nachfolge Jesu sein Leben dem persönlichen Gott zu überantworten – in einer direkten und nahen Beziehung mit Gott als Vater, Sohn und heiligem Geist.

Dieser Gott ist nicht auf der gleichen Ebene erfahrbar wie beispielsweise Bewusstsein oder das Sein erfahrbar sind. Er ist GLAUBBAR, unser Glauben bildet das Tor durch das Er übernatürlich eintritt und in unserem Leben wirkt. Aus diesem Glauben heraus und IN diesem Glauben zeigt Er sich dann – auf vielfältige Weise: durch Visionen, Worte, Eindrücke (die sehr mächtig sein können) und Geschehnisse. Es kann sicherlich auch sein, dass er uns ganz konkret in einer Gestalt begegnet, sogar ganz ohne unseren Glauben, denn Gott ist nichts unmöglich – doch im Allgemeinen zeigt Er sich auf ÜBERNATÜRLICHE Weise. In der engen Beziehung durch hörendes Gebet kommt er uns nah. Wenn Er das Herz berührt, ist das eine gewaltige und verwandelnde Erfahrung, die so sehr in die Tiefe geht, dass die Worte fehlen das zu beschreiben.  Wir können Ihn alles fragen. Seine Liebe, seine Weisheit, seine Macht und seine Hyperintelligenz gehen weit über das hinaus, was wir als „Bewusstsein“ bezeichnen.

Die Lehre vom „Bewusstsein“ als Gott der Spiritualität lässt uns alleine und völlig eigenverantwortlich zurück. Wir sind, wenn man so will „gottlos“. Wenn wir nach dieser Lehre gehen, sind wir gezwungen selbst zu entscheiden, uns selbst zu heilen, wir sind selbst verantwortlich für alles was uns geschieht. Wir bekommen keine Hilfe von einer übergeordneten Instanz. Wir bauen uns ein Weltbild, in dem die Rede ist von „Spiegel-Gesetzen“, oder von „wie oben so unten“,  wir geben unsere „Bestellung beim Universum“ im Nirgendwo ab, und wir haben in Wirklichkeit niemanden, dem wir uns ANHEIM geben können. Wir sind bitter alleine mit mit unserem Leben und allen, oftmals schwer wiegenden Entscheidungen, die unser unzureichendes Menschenhirn oft völlig überfordern. Wir bräuchten eigentlich übernatürliche Hilfe. Und oft genug sind wir verwirrt und wissen nicht was richtig ist. Wir glauben, unsere Impulse wären die Richtschnur und verkennen dabei, dass diese Impulse nach wie vor aus unserer alten Struktur kommen. Wir sind nach wie vor den Folgen unserer Traumata unterworfen wie Depressionen, Ängste, Wutausbrüche, Isolation, seelische Schmerzen, wir haben keine Lösung, wenn wir verletzt werden, wir haben niemanden der uns beisteht, kein Korrektiv außer der inneren Stimme, bzw. dem Bauchgefühl. Doch wir können nicht wissen, woher die innere Stimme wirklich kommt. Oft genug kommt sie von einer ganz anderen Adresse als wir glauben. Der Grund ist, dass wir nicht dem wahren Gott nachfolgen sondern einer Illusion.

Der Gott, der uns geschaffen hat und sich sehnlichst eine Beziehung zu uns wünscht, wartet. Er wartet schon so lange und muss zusehen, wie wir uns vor Buddha-Statuen setzen, meditieren, wie wir unseren Geist abschalten, uns tot für Ihn und das Leben machen, anstatt uns gemeinsam mit IHM zu weiten und von Ihm bereichern zu lassen.  Er hat uns so viel zu geben! Er sehnt sich, und er ist enttäuscht von uns – die Bibel spricht oft davon.

Warum bleiben so viele Menschen dort stehen , wo sie nach dem Erwachen, nach der Erleuchtung gelandet sind? Da mir das ja selbst passiert ist, kann ich es nachfühlen und weiß in etwa was geschieht. Es ist sehr befriedigend. Es ist auch teilweise erlösend. Schuldgefühle können abfallen, seelische Schmerzen scheinen geheilt – doch das Leben bringt später vieles zurück, denn wir sind nicht wirklich neu. Es fühlt sich toll an, diese Erfahrung, dieses Nichts/Alles für das Ende zu halten und es als „Gott“ zu bezeichnen. Nebenbei bietet es auch jede Menge Futter für den „mind“, der all das in ein neues Weltbild packt. Man ist sehr schnell davon überzeugt, angekommen zu sein, endlich Zuhause zu sein, es geschafft zu haben. Man kann sich einreihen in die (inzwischen) Vielen, die sich für weise halten und von Suchern für weise gehalten werden. Ich war selbst für Viele Ratgeberin und habe mich unbewusst darin gesonnt, von Bedeutung für sie zu sein. Ich schrieb ein Buch und hoffte insgeheim, dass es vielleicht ein Bestseller würde, so wie „Jetzt“ von Eckhart Tolle.

Wer hat (laut Bibel) ein Interesse daran, Menschen von Gott abzuhalten, ihnen etwas vorzuspiegeln und sie in die Irre zu führen? Der Gott des Lebens sicherlich nicht. Er hat kein Interesse daran, uns wie in Watte gepackt und abgetötet zu sehen, denn Er hat etwas mit uns vor, mit jedem von uns. Wenn wir uns jedoch in diesem abgeschalteten Zustand befinden, sind wir in Wirklichkeit des Lebens und der Lebensfreude beraubt. Nicht Wenige geben sich den Drogen hin, um das Leben interessanter zu machen.

Es heißt nicht umsonst in der Bibel, dass der Weg zur Hölle breit und leicht ist. Spiritualität und Esoterik sind für satan wie ein Fischschwarm voller Heringe. Er muss nur die Netze auswerfen. Die Ernte ist groß, denn wenn das einst kleine Ego sich erst zum spirituellen Ego vergrößert hat, sucht es nach einem Wirkungskreis und tendiert dazu, sich wie Kettenbriefe zu verbreiten. Viele sammeln dann als „Erleuchtete“ Schüler, um sie in die gleiche Richtung zu geleiten. Natürlich nur in bester Absicht, das ist schon klar, jedoch unwissentlich gelenkt von Kräften, die einem anderen Herrn dienen als dem Schöpfergott, dem Gott der Liebe. Sie dienen und öffnen sich Kräften, die sich zunächst gut anfühlen, sich aber später entpuppen, Kräften die wir nicht einzuschätzen vermögen. Manche führt das Erwachen gar in den Selbstmord, weil das Erwachen sie in Fatalismus getrieben hat und in eine „alles-egal-Haltung“, denn das, was man zu seinem Gott gemacht hat, lässt dieses Leben als sinnlos und nicht mehr als wertvoll erscheinen. Dieser Fatalismus kann in die totale Depression führen, und es hat seine Gründe, dass viele Menschen auf dem spirituellen Weg in schweren Krisen fest stecken. Man nennt das dann „dunkle Nacht der Seele“, erklärt es sich damit, dies seien notwendige Zeichen von Weiterentwicklung – doch nein, es ist die Hand des Dunklen, die bereits mit aller Kraft an uns zieht und zerrt. Unser Schöpfergott ist jedoch ein Gott des LEBENS, er würde uns niemals demotivieren, in den Tod treiben oder uns schaden. Der Gott der Liebe will uns immer gut, er baut auf, er heilt, klärt und lenkt zum Besseren.

Die gute Nachricht ist: Auch satan ist nur ein Geschöpf des Schöpfers. Er ist ein gefallener Engel, der sich aus freiem Willen (!!!) entschieden hat, gegen Gott zu arbeiten. Er möchte selbst wie Gott sein. Er will Ihm die Seelen weg schnappen und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Doch als ein Geschöpf des Schöpfers ist er, wie wir alle, dem Gericht Gottes unterworfen, das eines Tages ausgerufen werden wird.

Er nutzt es aus, dass wir so kleingläubig sind, dass in unserer Kultur der Verstand so sehr die Oberhand gewonnen hat, dass wir so rational sind und nur noch das glauben was wir sehen oder direkt erfahren können. Viele aus der Esoterik-Szene stehen unter dämonischer Kontrolle. Sie alle sind seine „Heringe“, seine Opfer, die er an der Angel hat und mit seinen Mitteln bearbeitet.  Und das gerade dort wo wunderbare Menschen auf der Suche sind, die sich ehrlich und aufrichtig nach Gott und seiner Liebe und Heilung sehnen.

Die Mittel satans, um „Kunden“ zu generieren sind: Vorspiegeln, Lügen, Kopieren,  Verdrehen, in die Irre führen, Hochstapeln,  Verwirren, Einlullen, Verführen, Verlocken – mit den Zielen: kontrollieren, quälen, in die Verzweiflung treiben, töten, Seelen aufspalten, gefangen nehmen, traumatisieren. Er möchte selbst wie Gott verherrlicht werden. Die Motivation satans ist Machtgier und Konkurrenzdenken: sein kranker Wunsch so sein zu wollen wie Gott. Er kann es nicht ertragen, dass jemand über ihm steht – denn der Eine ist IMMER und in JEDEM FALL stärker als er: Gott: der Vater, Jesus Christus, der Heilige Geist.

ER ist unser wahres Zuhause, durch Bewusstsein hindurch, durch Weite und Stille hindurch. Ja, Gott kann zu uns sprechen, in der Weite, in der Stille, und Er will das auch, aber Er spricht vor allem wenn wir GLAUBEN.

Es heißt in der Bibel: er schuf den Menschen nach seinem Bilde. Gott ist uns Menschen sehr ähnlich. Er hat Gefühle, er hat Gedanken, er hat Willen.

Stell dir vor, du seist der Programmierer eines Spieles, in dem du deinen Schöpfungen den freien Willen schenkst. Du schenkst ihnen auch die Möglichkeit von dir zu wissen. Du möchtest liebend gerne mit deinen Geschöpfen in Kontakt treten, du möchtest um Rat gefragt werden, ihre Geschicke mit lenken, gemeinsam mit ihnen, deinen geliebten Kindern. Und was tun sie? Sie vergessen dich, sie schauen immer in die andere Richtung, sie stellen Götzen auf, beten sie an, oder sie versinken in einer Stille, die dich völlig ausschließt. Sie können deine Stimme nicht hören, weil ihr Radio auf Leere eingestellt ist oder auf die Stimmen der Welt, und kaum jemand nimmt dich noch wahr. Wärst du da nicht auch enttäuscht? Dass so wenige nach dir suchen, dass niemand mit dir sprechen möchte?

Und schließlich begibst du dich selbst in dieses Spiel hinein, um allen zu zeigen, wer du eigentlich bist. Du gibst deinen Sohn aus Fleisch und Blut als Mensch in das Spiel, Er, der deinen Charakter hat, der diese unglaubliche Reinheit ist, Liebe ist, die sich aufopfert für die gute Sache, für die Möglichkeit der Vergebung.

„Gericht“ , „Gerechtigkeit“ und „Gesetz“ sind Begriffe, die uns abschrecken, doch sie sind zentral in der Bibel. Insbesondere im alten Testament. Es fällt uns schwer, diese Begriffe zu verstehen wie Gott sie meint, alles in uns wehrt sich dagegen. Und es ist uns nicht möglich sie anzuerkennen, anzunehmen. Doch hat nicht auch jedes Computerspiel ein Gerüst und gewisse Vorgaben und Gesetze, die gelten? Eines der Attribute unseres Schöpfers ist, dass er die  „Gerechtigkeit“ ist. Gott hat die Welt so geschaffen, dass in dieser Dualität das was Er als Sünde bezeichnet irgendwie ausgeglichen werden muss. Doch was bedeutet das Wort „Sünde“? Es heißt „Zielverfehlung“. Das Ziel unseres Lebens sollte eine innige Beziehung mit Gott sein. Wenn wir dieses Ziel verfehlen, leben wir sozusagen in Sünde.

Gott ist Reinheit pur und Liebe, und wir sind ursprünglich in Seinem Bild geschaffen. Doch wir kamen auf Abwege und leben nun in einer „gefallenen Welt“, die vom Fürsten der Dunkelheit regiert wird. So waren Gesetze wie die 10 Gebote notwendig, um die Menschen einigermaßen auf Kurs zu halten. Dies gelang jedoch nicht. Es mag archaisch klingen, doch früher  – im alten Testament und somit im alten Bund – war es üblich, seinem Gott Blutopfer darzubringen, wenn man seine Gesetze übertreten hatte. Sie dienten als Gegengewicht, um das Schlechte wieder auszugleichen.

Doch die Zielverfehlungen (Sünden) häuften sich so sehr an, dass es Gott in seiner überirdischen Reinheit mehr und mehr unmöglich wurde, mit uns in Verbindung zu treten – von wenigen Ausnahmen abgesehen. So brachte Gott  selbst das größte Opfer für die Menschen, um wieder mit uns in Beziehung treten zu können: er gab seinen Sohn als Mensch auf die Erde und dieser opferte sich, freiwillig und dem Vater ergeben bis in den Tod, dem Mob: als Mensch (Vertreter Gottes) auf der Schlachtbank der Menschheit.

Das ist für unseren rationalen Verstand nur schwer nachzuvollziehen. Das Opfer des Sohnes jedoch bildete das dringend notwendige Gegengewicht zu all den Verfehlungen, zu denen wir uns verleiten ließen. Er tilgte damit unsere Schulden vor Gott, stellvertretend für uns. Mit anderen Worten: die Schulden sind seitdem erlassen. Und es gibt nun diesen neuen Zugang zum Vater – ÜBER JESUS CHRISTUS. Jesus Christus war in der Tat der Messias, von dem die Propheten im alten Testament immer wieder sprachen.  Und dass er wieder auf erstand und vielen Menschen nach seinem Tod erschien, ist von zentraler Bedeutung. Denn es bedeutet: er lebt. Er ist immer da.

Mit dem Tod von Jesus Christus am Kreuz trat der sog. „neue Bund“ in Kraft, der das alte Gesetz mit der Blutschuld aufhob. Pauschal bezahlte Jesus Christus für alles was jemals war, ist und sein wird. Sein Tod machte es für uns möglich, wieder mit unserem Schöpfer in Kontakt zu treten, und zwar durch den GLAUBEN an ihn, Jesus.

Joh. 14, 6 Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Gott brachte mit Jesus Christus ein Wunder in die Welt, einen Göttlichen Menschen, der Dämonen austrieb, seelisch und körperlich Kranke heilte, der sogar Tote auferweckte. Gott wollte damit den Glauben an Ihn anfachen, er wollte es uns damit erleichtern, uns an Ihn zu erinnern und uns die Möglichkeit geben, wieder zu glauben.

Der Glaube versetzt Berge – das ist auch eine Aussage in der Spiritualität. Doch dort gibt es nur schwache Zeugnisse dafür. Der Glaube an den persönlichen Gott hat wirklich Macht und Kraft, denn dieser Glaube erlaubt Ihm, unser Leben von Grund auf zu verändern und gut zu machen! Dafür gibt es zahllose Zeugnisse von Menschen, die sich bekehrt haben. Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus und dem Vater ist das Schönste was mir in meinem ganzen Leben passiert ist. Und das nach fast 40 Jahren Esoterik, Spiritualität, Buddhismus, Erwachen und der ganzen Palette.

Ich wurde in den letzten Jahren so sehr von Dämonen gequält, ja aus dem Körper gezogen, gefoppt, genarrt und gefangen gesetzt – bis es mir eines Tages dämmerte, dass es sinnlos ist, die Dualität zu leugnen oder zu ignorieren. Es tobt tatsächlich und ganz konkret ein Kampf zwischen Gut und Böse auf dieser Welt, in jedem Menschen. Wirst du dich willenlos dem Bösen überlassen? Oder willst du dich der Liebe und den Armen des Schöpfers überantworten? Er wird die helfen, all das Dämonische in deinem Leben zu besiegen, so dass du Seinen Frieden spüren wirst.

Es fällt uns schwer, an Gott zu glauben, an diesen persönlichen Gott. Doch wenn wir das „Bewusstsein“ an Gottes Stelle setzen, so ist auch das ein Glaube. Wir können ja gar nicht anders als irgendetwas zu glauben. Der Verstand hat irgendwann gesagt, dass dieses Bewusstsein wohl Gott sein muss, denn es fühlt sich großartig an, es scheint mit Ewigkeit und Zeitlosigkeit zu tun haben und auch mit Freiheit von Dualität, und schwups, glaubt man es. Man ist von etwas überzeugt. Man beurteilt etwas mit seinem menschlichen Verstand und stellt dieses beeindruckende Etwas als inneren Götzen auf. Dem inneren Götzen folgen spätestens dann auch die äußeren in Form von Bildern, von Gurus, oder Figuren von Göttern oder Buddhas. Und schon hat  der Dunkle Land gewonnen.

Unser Schöpfergott ist unsichtbar und nicht auf natürliche Weise erfahrbar. Er kann nur im Glauben sein Wirken entfalten und mit uns übernatürlich in Beziehung treten. Wenn du mit Gott gehen möchtest, dann sprich mit Ihm im Glauben (ohne jeden Beweis), im Gebet, nicht nur innerlich, sondern auch laut ausgesprochen. Die Dämonen z.B. hören nur was du laut sagst. Und im Aussprechen wird gleichzeitig deine Seele mit erbaut und wächst, wenn sie dein freiwilliges Glaubensbekenntnis hört. Deine Worte (so sie ernst gemeint sind und von Sehnsucht und Liebe zu Ihm getragen) dringen durch alle Dimensionen direkt zu Ihm, in Sein Herz.

Die alten Opfergesetze wurden mit dem Opfertod Jesu Christi aufgehoben. Jeder kann sich nun Gott nähern, wenn er an Jesus Christus glaubt und die Beziehung zu Ihm sucht. Dein Haupteinsatz ist dein freier Wille und dein Glaube. Es braucht deine Entscheidung FÜR IHN. Die Taufe ist ein Vertrag zwischen dir und Gott. Du versprichst, Jesus nachzufolgen, und Gott verspricht dir seine Liebe, Fürsorge und das ewige Leben. In der Wassertaufe steigst du symbolisch ins Grab, um mit Jesus Christus IN DIR wieder aufzuerstehen. Der Heilige Geist wird durch Gebet herab gerufen und zieht in dich ein. Er ist dein zukünftiger Berater, dein Lehrer, deine Mutter und dein bester Freund – und er unterscheidet sich in seiner Liebe und Weisheit SEHR von all den inneren Stimmen, die wir so gewöhnt sind. In dieser Nachfolge Jesu wird dein Ego dann erst wirklich sterben, denn alle Ehre bekommt letztlich der Vater, nicht du. Und Gott, der dich über alles liebt, wird deine alten Strukturen verändern. Er wird dich heilen an Körper, Seele und Geist. Er holt die Seele aus der Gefangenschaft und macht aus dir einen neuen Menschen. Der Preis ist, dass du dich Ihm in einer persönlichen Beziehung hingibst, dass du also dein Kreuz auf dich nimmst und Jesus folgst.

Denke daran: er wartet auf dich!

michelangeloHände

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