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Archive for the ‘neues Testament’ Category

Da wir in einer „gefallenen Welt“ leben, in der satan mit seiner Dunkelheit regiert, und dieses Reglement sich in alle Bereiche hinein zieht, auch in Politik und Kirche, gibt es für einen Menschen, der Jesus Christus wirklich nachfolgen will keine andere Wahl, als der, sich aus solchen Organisationen heraus zu halten, um der inneren Richtschnur nach zu gehen, die sich aus der direkten Führung von Jesus Christus ergibt. Die Nachfolge Christi ist ein kompromissloser Weg, und er bedeutet, sich nichts und niemand anderem verantwortlich zu zeigen als Jesus Christus selbst.

Um sich dieser Führung von Jesus Christus anvertrauen zu können, muss Ordnung in die Vielzahl der inneren Stimmen gebracht werden, denn wir sind von Geburt an geprägt von der Dunkelheit. Die Einflüsse aus den traumatischen Erfahrungen unserer Vorfahren, unserer Eltern und unserer eigenen schmerzlichen Erfahrungen machen uns korrumpierbar und mehr als empfänglich für die Einflüsterungen der Dunkelheit und für ein Leben, das sich einzig auf die eigene Kraft verlässt.

Was ist Dunkelheit? Dunkelheit ist da wo kein Licht scheint. Sie ist die Abwesenheit von Gott, das Leben das wir leben in Ausrichtung auf uns selbst. Das Leben, das wir leben und gelebt haben, ohne an einen Gott zu glauben der Macht und Kraft hat, der uns liebt und uns beisteht. Das Leben ohne Gott ist geprägt von Kampf und dem Druck alles selbst machen zu müssen, von dem Gefühl, allein zu sein, und sich selbst gegen alle Bedrohungen von Krankheit, Alter, Tod, Verlust schützen zu müssen. Es ist ein anstrengendes und einsames Leben, dem Schmerz und Angst zugrunde liegen.

Türspalt

Die Tür, die wir aufmachen müssen, ist der Glaube. Nur einen Spalt – und schon wird es heller, zumindest so hell, dass man die Dinge im Raum schemenhaft erkennen kann. Man kann sich zumindest etwas orientieren. Die bedrohlichen Schatten werden etwas weniger bedrohlich, und je weiter die Tür auf geht, umso heller wird es.

Die Frage ist jedoch: WORAN glaubst du? Wer oder was ist deiner Meinung nach die herrschende Kraft im Universum? Wer hat es gemacht, wer schuf das Leben und die Naturgesetze? Und: wie kann dein Glaube Kraft und Licht haben, wenn du an etwas glaubst, was KEINE Kraft und Macht und auch kein wirkliches Licht hat?

Die „Kraft“ des Bewusstseins

Ich habe lange Jahre an die Kraft des Bewusstseins geglaubt. Dieser stille Hintergrund der Gedanken und Gefühle, dieses Nichts, aus dem alles aufsteigt – in diesem Bewusstsein verortete und vermutete ich Kraft, Energie und Ursprung. Also übergab ich ihm alles was sich nicht gut anfühlte, was ich gerne los werden wollte, in der Hoffnung, dass sich all das nach und nach auflösen würde: störende Gedanken, traurige Gefühle, Schmerz… Das half zwar, aber immer nur für kurze Zeit. Bald darauf kam das Losgelassene wieder zurück. Und oft mit doppelter Intensität. Und so lief ich im Grunde immer wieder wie gegen eine Gummiwand, die zwar zunächst nachgab, aber dann wieder zurück schleuderte. Ich sehe mich heute mit dieser Gummiwand wie in einem dunklen Raum ohne Licht. Da war zwar immer wieder die Hoffnung, es müsse doch funktionieren, doch es funktionierte nicht. Wenn es bei dir funktioniert, dann bleib dabei – bei mir funktionierte es nicht.

Es ist, weil dieses Bewusstsein an sich keine Macht, keine Kraft hat und auch nicht wirklich Licht ist. Sein Licht ist diffus, es wird zwar von Vertretern des Bewusstseinsglaubens als „klar“ beschrieben, doch wie kann etwas klar sein, das keinen Inhalt hat? Ohne Inhalte auch keine Klarheit. Ein Auge das in den stahlblauen Himmel schaut, sieht „nichts“. Die „Klarheit“ dieses Nichts ist hinein interpretiert aus dem Wissen heraus, dass irgendwo hinter der Erd-Atmosphäre das Weltall und die Sterne sind. Doch in Wirklichkeit sieht man nichts.

Das Königreich

Der eklatante Unterschied zum Reich Gottes, zum Königreich ist der, dass man dort sehen kann. Und zwar jede Menge. Dieses Sehen ergibt sich jedoch nicht aus der Vermutung, dass irgendwo die Sterne sein müssen, sondern aus dem GLAUBEN heraus, dass es die Person Gottes gibt. Wenn dieser Glauben da ist, kann Gott wirken. Und Er KANN es nicht nur – Er TUT es auch. Und an Seinem Wirken wird er wiederum erkannt. Dieses Erkennen stärkt wiederum den Glauben, was Ihn wiederum wirken lässt. Wenn man so will, ist das so etwas wie ein „Perpetuum Mobile“, ein Selbstläufer, der mit der Zeit immer tieferen Glauben erzeugt. Das funktioniert jedoch nur, wenn man sich GANZ, mit Haut und Haaren darauf einlässt und diesen Weg immer weiter verfolgt. Und das tut nur ein Mensch, der wirklich Hunger danach hat. Hunger nach Gott, Hunger nach Jesus, Hunger danach, Sein Wesen wirklich kennen zu lernen und Ihm immer ähnlicher zu werden.

Wer war Jesus? Es steht in der Bibel. Dort ist Sein Leben aufgeschrieben, und nur wenige Menschen spüren nicht den Zauber, der von Ihm ausgeht. Gab es jemals einen authentischeren Menschen? Gab es jemals einen gütigeren Menschen? Einen ehrlicheren? Einen der weniger Egoismus hatte? Weniger Menschenhass? Weniger Dunkelheit? Gab es jemals einen, der so wie Er satan widerstanden hat? Und gab es jemals einen, der so sehr Mensch war und doch so sehr Gott?

Um diesem Jesus Christus nachzufolgen, müssen wir uns von allem los sagen was der Dunkelheit entstammt, die Tür des Glaubens öffnen und Jesus einladen. Diese Nachfolge bedarf einer Radikalität, die man nur dann aufbringt, wenn man an einem Wendepunkt im Leben ist. Bist du da nicht, wird all das auch keine Kraft haben. Es braucht diesen Kairos-Moment, diese Einsicht, dass es ohne Gott für dich jetzt zu spät ist, dass du nicht mehr ohne kannst und willst, dass du dein Leben an die Wand gefahren hast ohne Ihn.

Ein bisschen Glauben ist nicht zielführend. Ein bisschen Glauben wird dich nicht retten. Jesus Christus als eine weitere Methode deinem Leben hinzu zu fügen wird dir keinen Erfolg bringen. Jesus Christus ist keine Methode, sondern eine Lebensaufgabe. Das alte Leben aufgeben, das neue bekommen.

In der Taufe in Wasser und Geist werden wir neu gemacht, erhalten wir eine neue Identität. In diese Identität hinein zu wachsen, sie auszufüllen und den Lügen der Dunkelheit nicht mehr zu glauben, ist dann Lebensinhalt, Sinn und Aufgabe, Weg und Ziel. Denn diese neue Identität ist das Leben IN Jesus Christus. Du in Ihm und Er in dir. Gott als lebendiger Ansprechpartner, Wegweiser, Hirte, Chef, Freund, Ehemann, Mutter, Vater, Berater – und nur mal ganz nebenbei erwähnt: Humor hat Er auch noch.

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Wir wissen alle nicht, wann Jesus Christus wirklich geboren wurde. Die Kirche hat irgendwann die heidnischen Fest-Termine aus dem Mithras-Kult übernommen (die Ursprünge liegen in Babylon), um zu diesem Zeitpunkt die Geburt Jesu zu feiern.

Viel wichtiger ist es doch, Jesus wirklich nahe zu kommen, Ihn in sein Leben einzuladen, mit Ihm und dem Vater in direkte Verbindung zu treten, das zeugt bessere Früchte als das  konsumlastige und fresssüchtige Weihnachtsfest zu begehen, bei dem man gar nicht weiß, wem man da wirklich die Ehre erweist.

Als kleines Geschenk hier ein Text, er ist um die 20 Seiten lang, der direkt ins Königreich Gottes führt, bzw. der die Bedingungen zur Einreise erklärt und den Weg dorthin aufzeigt. Viel Freude damit.

KingdomPassport_DE_160503-1

 

Hier der Link zur entsprechenden Seite im Netz: http://kingdompassport.eu/Kingdom-PassportDweb.pdf

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Als ich 5-6 Jahre alt war hatte ich einen schrecklichen Traum. Ich träumte von einer Hexe mit einem Zauberstab. Mit der Spitze dieses Stabes berührte sie mich am unteren Rücken, etwa in Höhe des Steißbeins und verzauberte mich. Und diese Berührung war dermaßen eklig und unangenehm, dass es keine Worte dafür gibt. Ich spürte sie noch Tagelang danach, auch im Wachbewusstsein, und es fühlte sich an, wie wenn ich an einem Draht hängen würde, der in meinen Rücken geschraubt war. Es hatte etwas Peinigendes, Unfreies, es war so wie wenn ich an der Angel hängen würde und nicht mehr los käme.

Im Verlauf meiner Gespräche mit Freunden und Bekannten erfuhr ich von einigen, dass auch sie als Kinder  einen ähnlich schreckliche Traum hatten, den sie nie vergessen konnten.

Mir wurde erst viel später klar, dass das der Zeitpunkt war, an dem sich die dämonische Welt bei mir eingehakt hatte. Sie legen schon früh ihre Netze aus, um ihren Einfluss so stark wie möglich zu gestalten, und um jederzeit Zugriff zu haben. Irgendetwas in uns hat ihnen dann ein Anrecht darauf gegeben. Vielleicht war genau das auch der Zeitpunkt, zu dem in mir der Hass auf meinen Vater aufstieg, der uns Kinder, meinen Bruder und mich, immer wieder misshandelte und einschüchterte. Ich erlebte eine Kindheit mit viel Angst und Einsamkeit.

Es dauerte fast 60 Jahre bis ich diese Dämonen wieder los wurde. Danke Jesus!

Es sind unbewusste Entscheidungen (zumeist), die ihnen dieses Anrecht geben. Und die Entscheidung für den Hass ist da recht schwerwiegend. Der Hass hat sich dann verselbstständigt und richtete sich im Lauf meines Lebens immer wieder insbesondere auf Männer, aber auch auf andere Personen, die mir irgendwie zu nahe kamen. So ist es geschehen, dass ich immer wieder Menschen „weg gebissen“ habe. So arbeiten die Dämonen, sie treiben einen in Einsamkeit, Isolation und Depression. Etwas in mir war stark genug, all dies immer bewusster zu bekommen und dagegen zu kämpfen. Doch ohne Gott, ohne meinen geliebten Vater und Jesus Christus hatte ich keine Chance.

Dämonen sind geistliche Kräfte, und es bedarf stärkerer Kräfte als der menschlichen, um sie in die Flucht zu schlagen. Nur Einer hat diese Macht, diese Kraft: Gott.

Viele Jahre habe ich auf dem Weg der Spiritualität alles ausprobiert, ich suchte immer nach Heilung, Lösung, Befreiung, doch erst Jesus hat mich befreit.

Nun wache ich morgens nach gesundem Schlaf auf, in Seinen Armen, in Seinem Frieden, geschützt und geliebt und geborgen. Mein Schlafzimmer, das früher der Ort des Schreckens, der Albträume und der Ruhelosigkeit war, ist zu einer hellen Kirche geworden, in der das Zwiegespräch mit Gott den größten Raum einnimmt. Ich gehe mit Ihm schlafen und wache mit Ihm auf. Voll Dankbarkeit sehe ich Sein Wirken und Seine Liebe zu mir.

Traumatische Erlebnisse von Gewalt, Misshandlung, Drangsalierung öffnen den Dämonen nicht nur die Tür, sondern sie spalten auch Teile der Seele ab (Anm. Ana Mendez Ferell „Orte der Gefangenschaft“), und sperren Teile davon ein. Sie legen uns in Gefangenschaft.

Gefängnis

Bild © G.Palm

Immer wieder hatte ich Zeiten im Leben, die ich in Dunkelheit verbringen musste, obwohl äußerlich alles in Ordnung war und ich alles erreicht hatte was ich wollte. Trigger brachten mich dorthin, dort an diesen Ort, an dem ich wie in einer grauen Welt war, die keine Freude und keine Sonne kannte. Dort gab es  nur Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit, Leere und Verlassenheit.

Keine Therapie, keine Methode, kein hilfsbereiter Mensch konnte mich da heraus holen. Diese Phasen kamen während meiner Partnerschaft immer öfter und vergifteten unsere einst liebevolle Beziehung, bis hin zur wieder einmal unvermeidlichen Trennung. Erst dann begriff ich, dass hier ein ganz realer Kampf zwischen Dunkelheit und Licht tobt. Ich entschied mich für Jesus, ich wandte mich Ihm endlich ganz zu, weil ich erkannte, dass in mir dämonisches Wirken sein musste. Und jeder weiß es: nur Jesus kann da helfen.

Doch dafür brauchte es meine Entscheidung FÜR IHN, und die Befreiung und Lebensbereinigung in Ihm. Dank einer Gruppe sehr frei und biblisch denkender Christen abseits der Kirchen bekam ich wirklich tolle Hilfe und Einweisung, ließ mich taufen und darf die Begleitung liebevoller Älterer (in geistlicher Hinsicht) genießen.

Ich bin so weich und wohl behalten gelandet, und ich danke meinem Herrn, dass er mich durch all die schmerzhaften Wirren und Kämpfe hinweg niemals wirklich los gelassen hat, dass er immer auf mich wartete, und mich wie den verlorenen Sohn der Bibel wieder in seine Arme schloss.

Das Geniale ist, dass der Glaube an diesen persönlichen Gott, und Ihm im Glauben zu folgen, ganz konkrete und radikale Auswirkungen hat auf den Geist, die Seele und den Körper.

Es ist schlicht das Beste was mir je passiert ist.

Mit Gott ist es eigentlich ganz einfach

Mit Gott ist es eigentlich ganz einfach. Man nimmt Ihn an, glaubt an Ihn und geht seinen Weg mit Ihm. Dann wird das Leben sehr leicht, denn man muss nichts, aber auch gar nichts mehr selbst entscheiden. Und man kann sicher sein: Er entscheidet alles zu unserem Besten. Er möchte uns doch glücklich sehen. Er möchte uns im Licht sehen und nicht in der Dunkelheit.

Seine Bibel ist ein Ausdruck davon, wie sehr er sich über Jahrtausende um uns bemüht hat. Und er bemüht sich weiter um uns, er wirbt um uns wie ein Bräutigam um seine Braut.

Dabei hat er seine eigenen Methoden und spannend: er hat auch einen ganz besonderen Charakter. Er möchte, dass wir Ihn lieben und zwar ganz und gar, nicht nur ein bisschen. Er möchte, dass wir uns ganz auf Seine Seite stellen, uns Ihm ganz hingeben und dahin wirken, dass möglichst viele Menschen Ihn in ihrem Herzen annehmen und die Dunkelheit hier nicht siegen wird.

Sie wird nicht siegen, das ist bereits beschlossene Sache, doch bis dahin ist noch ein Weg zu gehen, den Gott mit uns gemeinsam gehen will.

Gott macht das Leben einfach. Du brauchst kein Yoga, keine Meditation, keine Übungen, du brauchst keine Therapie, keine Lehrer, Meister, Gurus, du brauchst keine Buddhas, du musst auch keine Götter gnädig zu stimmen, ja du musst auch Gott nicht gnädig stimmen – so funktioniert das nämlich nicht.

Du musst Ihn lediglich von ganzem Herzen lieben, von ganzem Herzen an Ihn glauben und dich dann in eine Beziehung mit Ihm vertiefen. Von Mensch zu Gott, von Gott zu Mensch. Du musst mit Ihm reden, auf Ihn hören, Ihm alles erzählen, Ihn fragen, um Rat, um Hilfe, um alles kanst du Ihn bitten.

In der Bibel steht, dass Gott zutiefst enttäuscht und gekränkt ist, wenn wir Götzen anbeten. Doch was sind Götzen eigentlich? Alles was wir auf ein Podest stellen und anbeten, das kann auch der Mammon sein oder ein Mensch, oder eine Philosophie. Doch Gott möchte, dass wir uns ganz und gar auf Ihn fokussieren – und dann kommt alles was wir brauchen von Ihm.

„Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.“ (Psalm 23)

Blog

Bild © G.Palm

Ob diese Worte wirklich wahr sind, kannst du nur fest stellen, wenn du es ausprobierst, und diese Beziehung zu Gott nicht nur in Erwägung ziehst, sondern sie auch lebst.

Als ich klein war, war es ganz natürlich, an diesen Gott als Vater zu glauben. Es konnte gar nicht anders sein. Doch das Leben kam mit seinen Erfahrungen, der Verstand erwachte, es gab schwere Erlebnisse, und weil die Kirche mir ein falsches Gottesbild vermittelt hatte, konnte ich Gott irgendwann nicht mehr annehmen. Ich lehnte ihn ab. Dieser Bruch hatte schwerwiegende Folgen, und es senkte sich sofort tiefe Dunkelheit über meine Seele. Die ersten Depressionen kamen,  Selbstmordgedanken, weitere düstere Erfahrungen folgten, Verirrungen in die Welt der freien Liebe, mit all ihren Schmerzen und Gefühlen von Besudelung und Einsamkeit. Ich wurde, ohne es zu wissen, von Dämonen beeinflusst und hatte keine Hilfe, keine Handhabe gegen sie. Ohne Gott bist du unterlegen. Und Gott respektiert deine Entscheidung, wenn sie gegen Ihn ausfällt. Er zieht sich dann zurück und überlässt das Feld dem Fürsten der Welt.

Die Dunkelheit hat jedoch keine Chance, wenn du mit Gott gehst. Es braucht nur deine Entscheidung. Er ist immer stärker! Er trägt dich auf Händen! Er wiegt dich in den Schlaf. Er ist deine Sicherheit und dein Zuhause. Du musst dich nur für Ihn entscheiden und dann diesen Weg gehen.

Das ständige Hören auf Seine Stimme wird dir den Weg zeigen. Auch diese Beziehung ist – wie jede andere auch – ein Prozess, eine Entwicklung. Sie beginnt damit, dass man sich annähert, Vertrauen fasst, vertrauter wird, sich näher kommt, sich allmählich kennen lernt, sich noch näher kommt, bis die Beziehung wirklich eng wird.

Gott wird dir mehr und mehr seine Kraft und Stärke zeigen, und seine Liebe und Güte. Du wirst mehr und mehr erleben, wie du gesundest, wie du dich besser fühlst, wie du auch stark wirst in Ihm, wie sich deine Persönlichkeit verändert, so dass der Minderwert, die Ängste, all die kranken und von satan gesäten Eigenschaften heilen. Wut, Schmerz, Ärger, Hass – sie alle werden dich verlassen. Auch das ist einfach mit Gott, und es kann sogar recht schnell gehen.

Schon mit der Befreiung (von Dämonen) und der Lebensbereinigung und anschließenden Taufe fällt vieles ab, und es wird schlagartig heller in dir. Du wirst mit dem Heiligen Geist verbunden, er zieht in dich ein. Er knüpft diese Beziehung mit Jesus und dem Vater, Er ist die Verbindung, die Nabelschnur.

Der Heilige Geist ist Gottes Bote, der Empfänger der Gebete und Geber der richtigen Worte. Er schenkt Bilder, Visionen, Er ist der Diener der Wahrheit, und „die Wahrheit wird euch frei machen“. Er lässt dich wahr werden, wahr sein und schenkt dir damit das beste Fundament für eine starke Persönlichkeit. Und du musst dir all das nicht selbst erarbeiten, sondern du bekommst es geschenkt. Den Fokus auf Gott und Seiner Stimme zu haben macht glücklich, sicher und froh. Und in einen Kreis von Brüdern und Schwestern einzutauchen, die genauso drauf sind wie du macht dein Herz noch weiter, du hast so immer Ratgeber und Helfer, Menschen die genauso „irre“ sind vor Liebe und vor Glauben wie du.

Aber wir sind nicht irre, sondern du erlebst wie dein Blick sich weitet, wie du mit Seinen Augen lernst zu sehen, wie du überhaupt die Welt mit anderen Augen siehst und mehr und mehr verstehst, was hier eigentlich gespielt wird.

Ja, es ist ein kompromissloser Weg, der deine ganze Hingabe erfordert. Aber deine Bürde ist leicht und dein Joch nicht schwer. Und dein Herz geht über in dieser Verbindung mit Ihm. Es jubelt in dir, wenn Er dich berührt, und du darfst dies Tag für Tag genießen, und du weißt mit aller Sicherheit: Dies ist wirklich, wirklich WAHR.

 

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Der Gott der Bibel ist ein anderer als der, den spirituelle Menschen als Gott bezeichnen. Sie meinen mit dem Begriff Gott zumeist „Bewusstsein“, oder „Quelle“, oder einfach „das Sein“. Diese Lehre findet sich nicht in der Bibel, die als das „Wort Gottes“ von Gott inspiriert ist und von Menschen aufgeschrieben wurde. Im Grunde passt die ganze spirituelle Lehre überhaupt nicht zu dem was in der Bibel steht. Man hat sich allerdings Jesus Christus als Lichtgestalt und Heiler daraus entlehnt und ihn zur unpersönlichen „Christus-Energie“ umgestaltet, weil man in unseren aufgeklärten Zeiten nicht anders an Ihn zu glauben vermag. Der persönliche Gott als Vater, Jesus Christus, Heiliger Geist ist „out“. Nur an etwas Unpersönliches kann man gerade noch glauben, alles Andere scheint uns abstrus oder zu kindlich zu sein.

„Bewusstsein“, oder „das Sein“ ist jedoch nichts an das man glauben muss, sondern beides ist offensichtlich für jeden, der es erforscht. Nicht umsonst nennt man das Ruhen darin ja auch den „natürlichen Zustand“. In früheren Zeiten waren es nur wenige Menschen, die so weit eindrangen. Damals waren die Menschen noch nicht so verstandesbetont wie heute. Das abstrakte Denken war in der westlichen Welt wenigen Philosophen vorbehalten. In der östlichen Welt näherte man sich diesem Thema in Askese, Übung und Meditation. „Das, worin alle Gedanken erscheinen“, „die leere Leinwand“, „Sat, Chit, Ananda“ – dieses Bewusstsein ist keine Glaubensfrage, sondern es ist gar nicht so schwer, es wahr zu nehmen und sich dessen bewusst zu werden, dann nämlich, wenn man sich darin übt zu beobachten woraus Gedanken aufsteigen, wenn also das Bewusstsein sich selbst anschaut. Dann versiegen die Gedanken und die Stille und Weite entwickelt einen Sog, der in manchen Fällen die Identifikation mit dem Ego einsaugen kann.

In unserer Zeit sind mit der Entdeckung und den zweifellos spannenden und zunächst erhebenden Erfahrungen im reinen Bewusstsein dann schlagartig alle weitere Nachforschungen nach Gott beendet, alle Glaubensfragen scheinen sich zu beantworten mit dem Satz: „die Dualität ist ein Traum, der im Bewusstsein erscheint.“ Im reinen Bewusstsein, so stellt der Verstand fest, scheint alles erlöst und nicht mehr wichtig, denn es findet sich dort weder ein Gott, noch Engel, noch Teufel. So liegt es nahe, dass Bewusstsein an sich als Gott zu deklarieren und sich im „natürlichen Zustand“ in Gott ruhend zu wähnen.

Doch leider gelingt es NIEMANDEM, lange im reinen Bewusstsein zu verharren. Jedes Erlebnis, jede Erfahrung, jedes Wort zieht uns ins direkte Leben hinein und erfordert Antworten oder Entscheidungen. Die Dualität ist unausweichlich. Und die alte Struktur der Seele wird durch den Versuch, sich mit der Aufmerksamkeit möglichst oft und dauerhaft im reinen Bewusstsein zu verankern, keineswegs verändert.  Nach meiner Erfahrung hat Bewusstsein keine dauerhaft heilende Wirkung, weder körperlich noch psychisch. Die Aufmerksamkeit auf dem Bewusstsein ruhen zu lassen hat letztendlich wenig Effekt außer den, dass man sich für diese Zeit abschaltet und tot ist für sein eigenes Leben. Man glaubt sich vielleicht manchmal mehr im Frieden verankert, doch schon kleine Vorkommnisse bringen diesen dann doch wieder ins wanken. Dennoch hält man daran fest und gelangt schließlich zu der Überzeugung, dass es keinen freien Willen geben kann, da in diesem Bewusstsein das Ich nicht mehr als Person, sondern viel mehr fragmentiert erlebt wird. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass es kein Ich mehr geben kann und alles, was im Bewusstsein auftaucht, gleichermaßen gültig ist (gleich-gültig).

Ich möchte hier betonen, dass in der ganzen Bibel nirgendwo die Rede von „Bewusstsein“ ist, oder vom „Sein“, oder davon, dass Gott etwas Unpersönliches sei. Ganz im Gegenteil, es geht immer um Personen: den Vater, Jesus Christus, satan als den Fürsten der Welt.  Auch dass es keinen freien Willen gibt steht nicht in der Bibel. Statt dessen geht es in der Bibel darum, sich aus freien Stücken, aus freiem Willen heraus (!) FÜR GOTT zu entscheiden, mit Ihm im GLAUBEN in Kontakt zu treten, um in der Nachfolge Jesu sein Leben dem persönlichen Gott zu überantworten – in einer direkten und nahen Beziehung mit Gott als Vater, Sohn und heiligem Geist.

Dieser Gott ist nicht auf der gleichen Ebene erfahrbar wie beispielsweise Bewusstsein oder das Sein erfahrbar sind. Er ist GLAUBBAR, unser Glauben bildet das Tor durch das Er übernatürlich eintritt und in unserem Leben wirkt. Aus diesem Glauben heraus und IN diesem Glauben zeigt Er sich dann – auf vielfältige Weise: durch Visionen, Worte, Eindrücke (die sehr mächtig sein können) und Geschehnisse. Es kann sicherlich auch sein, dass er uns ganz konkret in einer Gestalt begegnet, sogar ganz ohne unseren Glauben, denn Gott ist nichts unmöglich – doch im Allgemeinen zeigt Er sich auf ÜBERNATÜRLICHE Weise. In der engen Beziehung durch hörendes Gebet kommt er uns nah. Wenn Er das Herz berührt, ist das eine gewaltige und verwandelnde Erfahrung, die so sehr in die Tiefe geht, dass die Worte fehlen das zu beschreiben.  Wir können Ihn alles fragen. Seine Liebe, seine Weisheit, seine Macht und seine Hyperintelligenz gehen weit über das hinaus, was wir als „Bewusstsein“ bezeichnen.

Die Lehre vom „Bewusstsein“ als Gott der Spiritualität lässt uns alleine und völlig eigenverantwortlich zurück. Wir sind, wenn man so will „gottlos“. Wenn wir nach dieser Lehre gehen, sind wir gezwungen selbst zu entscheiden, uns selbst zu heilen, wir sind selbst verantwortlich für alles was uns geschieht. Wir bekommen keine Hilfe von einer übergeordneten Instanz. Wir bauen uns ein Weltbild, in dem die Rede ist von „Spiegel-Gesetzen“, oder von „wie oben so unten“,  wir geben unsere „Bestellung beim Universum“ im Nirgendwo ab, und wir haben in Wirklichkeit niemanden, dem wir uns ANHEIM geben können. Wir sind bitter alleine mit mit unserem Leben und allen, oftmals schwer wiegenden Entscheidungen, die unser unzureichendes Menschenhirn oft völlig überfordern. Wir bräuchten eigentlich übernatürliche Hilfe. Und oft genug sind wir verwirrt und wissen nicht was richtig ist. Wir glauben, unsere Impulse wären die Richtschnur und verkennen dabei, dass diese Impulse nach wie vor aus unserer alten Struktur kommen. Wir sind nach wie vor den Folgen unserer Traumata unterworfen wie Depressionen, Ängste, Wutausbrüche, Isolation, seelische Schmerzen, wir haben keine Lösung, wenn wir verletzt werden, wir haben niemanden der uns beisteht, kein Korrektiv außer der inneren Stimme, bzw. dem Bauchgefühl. Doch wir können nicht wissen, woher die innere Stimme wirklich kommt. Oft genug kommt sie von einer ganz anderen Adresse als wir glauben. Der Grund ist, dass wir nicht dem wahren Gott nachfolgen sondern einer Illusion.

Der Gott, der uns geschaffen hat und sich sehnlichst eine Beziehung zu uns wünscht, wartet. Er wartet schon so lange und muss zusehen, wie wir uns vor Buddha-Statuen setzen, meditieren, wie wir unseren Geist abschalten, uns tot für Ihn und das Leben machen, anstatt uns gemeinsam mit IHM zu weiten und von Ihm bereichern zu lassen.  Er hat uns so viel zu geben! Er sehnt sich, und er ist enttäuscht von uns – die Bibel spricht oft davon.

Warum bleiben so viele Menschen dort stehen , wo sie nach dem Erwachen, nach der Erleuchtung gelandet sind? Da mir das ja selbst passiert ist, kann ich es nachfühlen und weiß in etwa was geschieht. Es ist sehr befriedigend. Es ist auch teilweise erlösend. Schuldgefühle können abfallen, seelische Schmerzen scheinen geheilt – doch das Leben bringt später vieles zurück, denn wir sind nicht wirklich neu. Es fühlt sich toll an, diese Erfahrung, dieses Nichts/Alles für das Ende zu halten und es als „Gott“ zu bezeichnen. Nebenbei bietet es auch jede Menge Futter für den „mind“, der all das in ein neues Weltbild packt. Man ist sehr schnell davon überzeugt, angekommen zu sein, endlich Zuhause zu sein, es geschafft zu haben. Man kann sich einreihen in die (inzwischen) Vielen, die sich für weise halten und von Suchern für weise gehalten werden. Ich war selbst für Viele Ratgeberin und habe mich unbewusst darin gesonnt, von Bedeutung für sie zu sein. Ich schrieb ein Buch und hoffte insgeheim, dass es vielleicht ein Bestseller würde, so wie „Jetzt“ von Eckhart Tolle.

Wer hat (laut Bibel) ein Interesse daran, Menschen von Gott abzuhalten, ihnen etwas vorzuspiegeln und sie in die Irre zu führen? Der Gott des Lebens sicherlich nicht. Er hat kein Interesse daran, uns wie in Watte gepackt und abgetötet zu sehen, denn Er hat etwas mit uns vor, mit jedem von uns. Wenn wir uns jedoch in diesem abgeschalteten Zustand befinden, sind wir in Wirklichkeit des Lebens und der Lebensfreude beraubt. Nicht Wenige geben sich den Drogen hin, um das Leben interessanter zu machen.

Es heißt nicht umsonst in der Bibel, dass der Weg zur Hölle breit und leicht ist. Spiritualität und Esoterik sind für satan wie ein Fischschwarm voller Heringe. Er muss nur die Netze auswerfen. Die Ernte ist groß, denn wenn das einst kleine Ego sich erst zum spirituellen Ego vergrößert hat, sucht es nach einem Wirkungskreis und tendiert dazu, sich wie Kettenbriefe zu verbreiten. Viele sammeln dann als „Erleuchtete“ Schüler, um sie in die gleiche Richtung zu geleiten. Natürlich nur in bester Absicht, das ist schon klar, jedoch unwissentlich gelenkt von Kräften, die einem anderen Herrn dienen als dem Schöpfergott, dem Gott der Liebe. Sie dienen und öffnen sich Kräften, die sich zunächst gut anfühlen, sich aber später entpuppen, Kräften die wir nicht einzuschätzen vermögen. Manche führt das Erwachen gar in den Selbstmord, weil das Erwachen sie in Fatalismus getrieben hat und in eine „alles-egal-Haltung“, denn das, was man zu seinem Gott gemacht hat, lässt dieses Leben als sinnlos und nicht mehr als wertvoll erscheinen. Dieser Fatalismus kann in die totale Depression führen, und es hat seine Gründe, dass viele Menschen auf dem spirituellen Weg in schweren Krisen fest stecken. Man nennt das dann „dunkle Nacht der Seele“, erklärt es sich damit, dies seien notwendige Zeichen von Weiterentwicklung – doch nein, es ist die Hand des Dunklen, die bereits mit aller Kraft an uns zieht und zerrt. Unser Schöpfergott ist jedoch ein Gott des LEBENS, er würde uns niemals demotivieren, in den Tod treiben oder uns schaden. Der Gott der Liebe will uns immer gut, er baut auf, er heilt, klärt und lenkt zum Besseren.

Die gute Nachricht ist: Auch satan ist nur ein Geschöpf des Schöpfers. Er ist ein gefallener Engel, der sich aus freiem Willen (!!!) entschieden hat, gegen Gott zu arbeiten. Er möchte selbst wie Gott sein. Er will Ihm die Seelen weg schnappen und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Doch als ein Geschöpf des Schöpfers ist er, wie wir alle, dem Gericht Gottes unterworfen, das eines Tages ausgerufen werden wird.

Er nutzt es aus, dass wir so kleingläubig sind, dass in unserer Kultur der Verstand so sehr die Oberhand gewonnen hat, dass wir so rational sind und nur noch das glauben was wir sehen oder direkt erfahren können. Viele aus der Esoterik-Szene stehen unter dämonischer Kontrolle. Sie alle sind seine „Heringe“, seine Opfer, die er an der Angel hat und mit seinen Mitteln bearbeitet.  Und das gerade dort wo wunderbare Menschen auf der Suche sind, die sich ehrlich und aufrichtig nach Gott und seiner Liebe und Heilung sehnen.

Die Mittel satans, um „Kunden“ zu generieren sind: Vorspiegeln, Lügen, Kopieren,  Verdrehen, in die Irre führen, Hochstapeln,  Verwirren, Einlullen, Verführen, Verlocken – mit den Zielen: kontrollieren, quälen, in die Verzweiflung treiben, töten, Seelen aufspalten, gefangen nehmen, traumatisieren. Er möchte selbst wie Gott verherrlicht werden. Die Motivation satans ist Machtgier und Konkurrenzdenken: sein kranker Wunsch so sein zu wollen wie Gott. Er kann es nicht ertragen, dass jemand über ihm steht – denn der Eine ist IMMER und in JEDEM FALL stärker als er: Gott: der Vater, Jesus Christus, der Heilige Geist.

ER ist unser wahres Zuhause, durch Bewusstsein hindurch, durch Weite und Stille hindurch. Ja, Gott kann zu uns sprechen, in der Weite, in der Stille, und Er will das auch, aber Er spricht vor allem wenn wir GLAUBEN.

Es heißt in der Bibel: er schuf den Menschen nach seinem Bilde. Gott ist uns Menschen sehr ähnlich. Er hat Gefühle, er hat Gedanken, er hat Willen.

Stell dir vor, du seist der Programmierer eines Spieles, in dem du deinen Schöpfungen den freien Willen schenkst. Du schenkst ihnen auch die Möglichkeit von dir zu wissen. Du möchtest liebend gerne mit deinen Geschöpfen in Kontakt treten, du möchtest um Rat gefragt werden, ihre Geschicke mit lenken, gemeinsam mit ihnen, deinen geliebten Kindern. Und was tun sie? Sie vergessen dich, sie schauen immer in die andere Richtung, sie stellen Götzen auf, beten sie an, oder sie versinken in einer Stille, die dich völlig ausschließt. Sie können deine Stimme nicht hören, weil ihr Radio auf Leere eingestellt ist oder auf die Stimmen der Welt, und kaum jemand nimmt dich noch wahr. Wärst du da nicht auch enttäuscht? Dass so wenige nach dir suchen, dass niemand mit dir sprechen möchte?

Und schließlich begibst du dich selbst in dieses Spiel hinein, um allen zu zeigen, wer du eigentlich bist. Du gibst deinen Sohn aus Fleisch und Blut als Mensch in das Spiel, Er, der deinen Charakter hat, der diese unglaubliche Reinheit ist, Liebe ist, die sich aufopfert für die gute Sache, für die Möglichkeit der Vergebung.

„Gericht“ , „Gerechtigkeit“ und „Gesetz“ sind Begriffe, die uns abschrecken, doch sie sind zentral in der Bibel. Insbesondere im alten Testament. Es fällt uns schwer, diese Begriffe zu verstehen wie Gott sie meint, alles in uns wehrt sich dagegen. Und es ist uns nicht möglich sie anzuerkennen, anzunehmen. Doch hat nicht auch jedes Computerspiel ein Gerüst und gewisse Vorgaben und Gesetze, die gelten? Eines der Attribute unseres Schöpfers ist, dass er die  „Gerechtigkeit“ ist. Gott hat die Welt so geschaffen, dass in dieser Dualität das was Er als Sünde bezeichnet irgendwie ausgeglichen werden muss. Doch was bedeutet das Wort „Sünde“? Es heißt „Zielverfehlung“. Das Ziel unseres Lebens sollte eine innige Beziehung mit Gott sein. Wenn wir dieses Ziel verfehlen, leben wir sozusagen in Sünde.

Gott ist Reinheit pur und Liebe, und wir sind ursprünglich in Seinem Bild geschaffen. Doch wir kamen auf Abwege und leben nun in einer „gefallenen Welt“, die vom Fürsten der Dunkelheit regiert wird. So waren Gesetze wie die 10 Gebote notwendig, um die Menschen einigermaßen auf Kurs zu halten. Dies gelang jedoch nicht. Es mag archaisch klingen, doch früher  – im alten Testament und somit im alten Bund – war es üblich, seinem Gott Blutopfer darzubringen, wenn man seine Gesetze übertreten hatte. Sie dienten als Gegengewicht, um das Schlechte wieder auszugleichen.

Doch die Zielverfehlungen (Sünden) häuften sich so sehr an, dass es Gott in seiner überirdischen Reinheit mehr und mehr unmöglich wurde, mit uns in Verbindung zu treten – von wenigen Ausnahmen abgesehen. So brachte Gott  selbst das größte Opfer für die Menschen, um wieder mit uns in Beziehung treten zu können: er gab seinen Sohn als Mensch auf die Erde und dieser opferte sich, freiwillig und dem Vater ergeben bis in den Tod, dem Mob: als Mensch (Vertreter Gottes) auf der Schlachtbank der Menschheit.

Das ist für unseren rationalen Verstand nur schwer nachzuvollziehen. Das Opfer des Sohnes jedoch bildete das dringend notwendige Gegengewicht zu all den Verfehlungen, zu denen wir uns verleiten ließen. Er tilgte damit unsere Schulden vor Gott, stellvertretend für uns. Mit anderen Worten: die Schulden sind seitdem erlassen. Und es gibt nun diesen neuen Zugang zum Vater – ÜBER JESUS CHRISTUS. Jesus Christus war in der Tat der Messias, von dem die Propheten im alten Testament immer wieder sprachen.  Und dass er wieder auf erstand und vielen Menschen nach seinem Tod erschien, ist von zentraler Bedeutung. Denn es bedeutet: er lebt. Er ist immer da.

Mit dem Tod von Jesus Christus am Kreuz trat der sog. „neue Bund“ in Kraft, der das alte Gesetz mit der Blutschuld aufhob. Pauschal bezahlte Jesus Christus für alles was jemals war, ist und sein wird. Sein Tod machte es für uns möglich, wieder mit unserem Schöpfer in Kontakt zu treten, und zwar durch den GLAUBEN an ihn, Jesus.

Joh. 14, 6 Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Gott brachte mit Jesus Christus ein Wunder in die Welt, einen Göttlichen Menschen, der Dämonen austrieb, seelisch und körperlich Kranke heilte, der sogar Tote auferweckte. Gott wollte damit den Glauben an Ihn anfachen, er wollte es uns damit erleichtern, uns an Ihn zu erinnern und uns die Möglichkeit geben, wieder zu glauben.

Der Glaube versetzt Berge – das ist auch eine Aussage in der Spiritualität. Doch dort gibt es nur schwache Zeugnisse dafür. Der Glaube an den persönlichen Gott hat wirklich Macht und Kraft, denn dieser Glaube erlaubt Ihm, unser Leben von Grund auf zu verändern und gut zu machen! Dafür gibt es zahllose Zeugnisse von Menschen, die sich bekehrt haben. Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus und dem Vater ist das Schönste was mir in meinem ganzen Leben passiert ist. Und das nach fast 40 Jahren Esoterik, Spiritualität, Buddhismus, Erwachen und der ganzen Palette.

Ich wurde in den letzten Jahren so sehr von Dämonen gequält, ja aus dem Körper gezogen, gefoppt, genarrt und gefangen gesetzt – bis es mir eines Tages dämmerte, dass es sinnlos ist, die Dualität zu leugnen oder zu ignorieren. Es tobt tatsächlich und ganz konkret ein Kampf zwischen Gut und Böse auf dieser Welt, in jedem Menschen. Wirst du dich willenlos dem Bösen überlassen? Oder willst du dich der Liebe und den Armen des Schöpfers überantworten? Er wird die helfen, all das Dämonische in deinem Leben zu besiegen, so dass du Seinen Frieden spüren wirst.

Es fällt uns schwer, an Gott zu glauben, an diesen persönlichen Gott. Doch wenn wir das „Bewusstsein“ an Gottes Stelle setzen, so ist auch das ein Glaube. Wir können ja gar nicht anders als irgendetwas zu glauben. Der Verstand hat irgendwann gesagt, dass dieses Bewusstsein wohl Gott sein muss, denn es fühlt sich großartig an, es scheint mit Ewigkeit und Zeitlosigkeit zu tun haben und auch mit Freiheit von Dualität, und schwups, glaubt man es. Man ist von etwas überzeugt. Man beurteilt etwas mit seinem menschlichen Verstand und stellt dieses beeindruckende Etwas als inneren Götzen auf. Dem inneren Götzen folgen spätestens dann auch die äußeren in Form von Bildern, von Gurus, oder Figuren von Göttern oder Buddhas. Und schon hat  der Dunkle Land gewonnen.

Unser Schöpfergott ist unsichtbar und nicht auf natürliche Weise erfahrbar. Er kann nur im Glauben sein Wirken entfalten und mit uns übernatürlich in Beziehung treten. Wenn du mit Gott gehen möchtest, dann sprich mit Ihm im Glauben (ohne jeden Beweis), im Gebet, nicht nur innerlich, sondern auch laut ausgesprochen. Die Dämonen z.B. hören nur was du laut sagst. Und im Aussprechen wird gleichzeitig deine Seele mit erbaut und wächst, wenn sie dein freiwilliges Glaubensbekenntnis hört. Deine Worte (so sie ernst gemeint sind und von Sehnsucht und Liebe zu Ihm getragen) dringen durch alle Dimensionen direkt zu Ihm, in Sein Herz.

Die alten Opfergesetze wurden mit dem Opfertod Jesu Christi aufgehoben. Jeder kann sich nun Gott nähern, wenn er an Jesus Christus glaubt und die Beziehung zu Ihm sucht. Dein Haupteinsatz ist dein freier Wille und dein Glaube. Es braucht deine Entscheidung FÜR IHN. Die Taufe ist ein Vertrag zwischen dir und Gott. Du versprichst, Jesus nachzufolgen, und Gott verspricht dir seine Liebe, Fürsorge und das ewige Leben. In der Wassertaufe steigst du symbolisch ins Grab, um mit Jesus Christus IN DIR wieder aufzuerstehen. Der Heilige Geist wird durch Gebet herab gerufen und zieht in dich ein. Er ist dein zukünftiger Berater, dein Lehrer, deine Mutter und dein bester Freund – und er unterscheidet sich in seiner Liebe und Weisheit SEHR von all den inneren Stimmen, die wir so gewöhnt sind. In dieser Nachfolge Jesu wird dein Ego dann erst wirklich sterben, denn alle Ehre bekommt letztlich der Vater, nicht du. Und Gott, der dich über alles liebt, wird deine alten Strukturen verändern. Er wird dich heilen an Körper, Seele und Geist. Er holt die Seele aus der Gefangenschaft und macht aus dir einen neuen Menschen. Der Preis ist, dass du dich Ihm in einer persönlichen Beziehung hingibst, dass du also dein Kreuz auf dich nimmst und Jesus folgst.

Denke daran: er wartet auf dich!

michelangeloHände

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Essenziell, geht an die Wurzel, führt in Richtung Befreiung!

Es genügt, bei 3’20 einzuschalten.

Ana Mendez Ferrell

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Das Gottesbild, das mir als evangelisch aufgewachsenem Mädchen vermittelt wurde, war mir nie wirklich einleuchtend. Ganz große Zweifel kamen mir mit ca. 18 Jahren, als eine Freundin von mir tödlich verunglückte. Die Antwort der damaligen Pastorin war: „Gott kann tun was er will, und er hat sie einfach zu sich geholt.“ Dieses Geschehen und das was ich von den Antworten der Kirche wusste, hat mich dazu gebracht, so schnell wie möglich aus der Kirche auszutreten. Und so ist es bis heute geblieben.

In den Jahren danach erlebte ich mein Leben als extrem sinnlos. Ich hatte keinen Gott mehr, keinen Glauben mehr und kein Vertrauen in das Leben. Als ich dann irgendwann auf die spirituelle Sichtweise Gottes stieß, nämlich dass Gott erfahrbar sei und in jedem Menschen als Göttlicher Kern wohne, war ich begeistert, und von da an war meine Suche nach diesem Erleben von Gott geboren. Ich wollte Erleuchtung erlangen, mit Gott verschmelzen, Ihn erfahren, mit Ihm eins sein. Es folgten 26 Jahre der Meditation, des Lesens, des Erforschens meiner selbst, des Nachsinnens und Rätselratens. Ich schnupperte in viele Richtungen hinein, das Thema Heilung faszinierte mich, doch immer zogen mich die Menschen an, die Jesus Christus in ihre Lehre mit einbanden.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich suchte bis ich am Rand der Erschöpfung war. Das Burnout kam zum Einen weil ich nicht das fand was ich suchte, zum Anderen weil meine Lebensumstände mich über viele Jahre psychisch und körperlich extrem forderten. Und an diesem Punkt ließ ich die Suche enttäuscht fallen. Das völlige Aufgebens allen Suchens und Strebens ließ mich auf meinen „Grund“ fallen und da erlebte ich das was man „Erwachen“ nennt. Ich fiel und wurde aufgefangen von der endlosen Weite des Seins. Ich fand kein Ich mehr – und ganz offensichtlich war dieses Sein das was man mit dem Wort „Gott“ bezeichnen konnte.

Der Gott aus der Bibel blieb mir all die Jahre ein Rätsel, und ich konnte nur die spirituelle Deutung von Ihm wirklich akzeptieren. Doch trotz einiger wunderschönen Segnungen des Erwachens geriet ich in den 10 Jahren danach in einen schlimmeren Abwärtsstrudel denn je – und kam schließlich an einen Punkt an dem ich das Gefühl hatte zu sterben, wenn ich so weiter lebe. Gewisse Umstände, auf die ich vielleicht in einem späteren Beitrag eingehen werde, brachten mich dazu, mich mit dem „Bösen“ auseinanderzusetzen und mit dem, der die Menschen davon heilen kann: Jesus Christus. Denn ich suchte nach der Heilung, die mir das Erwachen nicht hatte geben können.

Und ich fand Heilung durch Gebet zu Jesus Christus, durch die innige Hinwendung zu Ihm.  Er, den ich jetzt jedoch nicht mehr als Teil von mir ansah, sondern als ein Gegenüber, das ich nicht sehen kann. Und ich spürte die Wirkung! Doch nach wie vor war mir die Bibel kryptisch und unverständlich, und ich bekam so vieles Widersprüchliches aus altem und neuem Testament einfach nicht übereinander. Einerseits spürte ich Gottes Gnade durch meine Heilung durch Jesus Christus, andererseits war mir der Christliche, der biblische Glaube äußerst fremd und suspekt.

Ich möchte hier ein Video von Andrew Wommack vorstellen, der sich hier mit der wahren Natur des biblischen Gottes beschäftigt, denn ich finde spannend und faszinierend, wie er seine Sicht darstellt. Es ist eine Sichtweise, die sich mir erschließt und die ich übernehmen kann – die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man überhaupt an einen Gott glauben kann, einen Gott der ein liebevolles, gütiges Wesen ist und sich nichts sehnlicher wünscht, als mit uns Menschen in Beziehung zu treten – auf der Basis einer Entscheidung von uns, aus unserem freien Willen heraus.

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Gottes Wort – die Bibel – ist völlig aus der Mode gekommen. Nicht nur aus der Mode, es mutet regelrecht antiquarisch an, wenn Menschen aus der Bibel zitieren oder behaupten, die Bibel sei tatsächlich Gottes Wort. Vermutlich liegt es daran, dass die Instanz, die standardmäßig aus der Bibel zitiert, die Kirche ist. Doch Kirche ist nicht das Gleiche wie Religion (lat.: religio = Anbindung, Rückbindung). Vielmehr hält die Kirche durch ihre verknöcherten Strukturen und ihre leeren Rituale viele Menschen von der wahren Religion und dem Finden des lebendigen Gottes ab. Auch in meinem Leben war das so.

Da man aber doch irgendwie spürt, dass die Bibel große Wahrheiten enthält, hangelt man sich an spirituellen oder esoterischen Lehren entlang, wendet sich anderen Religionen zu und greift sich einige Aussagen aus der Bibel heraus, die man dann in seinem Sinne auslegt, so dass sie in das spirituelle Weltbild passen. So entsteht ein heilloses Kuddelmuddel aus diverse Heilslehren, die sich alle Jesus Christus auf irgendeine Art zu eigen gemacht haben, ihn jedoch niemals wörtlich nehmen.

Wenn jedoch die Bibel wirklich Gottes Wort ist – sollte man sie nicht ganz besonders dann wörtlich nehmen?

Das Neue Testament, insbesondere alles was nach Jesu Auferstehung geschehen und geschildert ist, sowie die Apostelgeschichte und die Briefe enthalten wörtliche Anweisungen und zeigen welche Voraussetzungen es braucht, damit wir Gott nahe, sehr nahe kommen können, damit wir in eine lebendige Beziehung zu Ihm kommen. Und sie enthalten Verheißungen, Aussichten auf das was wir an Segnungen erhalten, wenn wir ihnen folgen.

In der Kirche wird nicht gelehrt, wie wir diesen Anweisungen folgen und Gott finden können, denn die Kirche ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und mit der Erhaltung ihrer Organisation. Sie hat gar kein ehrliches Interesse daran, Menschen zu Gott zu führen, denn sie ist sich Selbstzweck. Man könnte auch sagen, sie hat ein riesen Ego, das sie füttert, anstatt sich Gott hinzugeben. Sie hat keinen Bezug mehr zum Menschen und legt die Bibel in ihrem Sinne aus, sie hält damit mehr Menschen ab als dass sie sie zu Gott hin zieht.

Und doch sind wir gezogen, so sehr gezogen von unserer Sehnsucht nach Glück und Erfüllung, nach wahrem Leben, nach Freude, Frieden und Harmonie. Diese Sehnsucht ist es in uns, die auch eine Verheißung ist, und alles was diese Sehnsucht tötet ist nicht von Gott.

Der Gott der Bibel ist der Schöpfergott, der Gott des Lebens. LEBEN bezeichnet in der Bibel alles was Samen trägt und Frucht bringt. Lebendig sein an sich ist pure Freude, ist Frieden, ist Harmonie. Lebendig sein ist etwas ganz anderes, ist so viel mehr als das, was in der Spiritualität als SEIN verherrlicht wird. Es ist viel mehr als einfach nur vorhanden zu sein wie ein Fels vorhanden ist.

In der Bibel wird das LEBEN gefeiert, das Lebendigsein.

 Bibel

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