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Archive for the ‘Nachfolge’ Category

In der Christenheit sind die meisten Christen der Ansicht, es sei genug, Buße zu tun, umzukehren und sich taufen zu lassen, und dann des Weiteren zu versuchen, alles möglichst richtig zu machen, um ein besserer Mensch zu werden. Wer jedoch Jesus nachfolgt wird mit der Zeit einsehen, dass wir dieser bessere Mensch nicht aus eigenem Bemühen heraus werden können, denn dazu brauchen wir unbedingt Gott. Versuchen wir es aus eigener Kraft, müssen wir in die Irre gehen, denn dann gehen wir ja wieder ohne Gott. Es geht nicht mehr darum, sich selbst auszuleben mit dem eigenen Bauchnabel als Zentrum, sondern es geht darum, den Willen Gottes zu erkennen, zu assimilieren und zu tun.

Gott will uns verändern, und zwar in das Bild Seines Sohnes. Dazu müssen wir uns damit einverstanden erklären und es Gott ausdrücklich erlauben, uns zu verändern. Das wird nicht ohne Schmerzen oder Probleme abgehen. Es ist ein langer Prozess, der unseren Charakter mehr und mehr verändert, aber seinen großen Lohn hat.

Gottes Erziehung

Wie arbeitet Gott an uns? Er schenkt uns Herausforderungen. Manchmal lässt er es richtig krachen zwischen den Menschen. Er schickt uns Menschen, die unser Blut reizen, die uns aufregen, unsere Knöpfe drücken, uns nervös machen, die genau die Schwächen haben, die wir keinesfalls ertragen können. So müssen wir erleben, dass wir noch keineswegs den Nächsten lieben wie uns selbst, dass wir noch keineswegs gut und untadelig sind. Wir hören unsere schwarzen Gedanken zu der Person, halten sie für wahr und geraten in eine Zwickmühle. Einerseits Sind unsere Emotionen aufgeputscht und voller Abwehr gegen Menschen, andererseits wissen wir genau, dass wir Gott gehorsam sein sollten, der doch in der Bibel (und auch in unseren Herzen) von uns verlangt einander zu lieben. So treibt Er uns in eine Entscheidungsnot hinein. Sollen wir uns von diesen Menschen trennen? Oder wie sollen wir mit unseren Gefühlen und Gedanken umgehen?

Er lässt uns die Wahl

Gott lässt uns die Wahl, und Er respektiert sie. Wir erleben dann allerdings auch die Folgen dieser Wahl, denn Trennungen, Parteiungen und Spaltungen verurteilt Er in Seinem Wort. Doch bevor wir uns entscheiden, sollten wir abwarten, das Gespräch mit Gott suchen und tief in uns gehen, um genauer zu erforschen, was Gottes Wille für uns wirklich ist, und auch, was die wahre Ursache unserer Widerspenstigkeit ist. Widerspenstigkeit besteht in den allermeisten oder sogar in allen Fällen aus Projektionen, die aus alten, schmerzlichen Erfahrungen als Schutzmechanismus aufsteigen.

Ablehnung und Trennung ist schon immer die Strategie des gottlosen Egos zum überleben. Meist kommt auch noch Stolz im Schlepptau. Wir tragen plötzlich wieder – getriggert durch das Verhalten eines Menschen – zahllose Urteile in uns und finden immer mehr am Anderen auszusetzen, je länger wir im Zustand der Ablehnung verharren. Je länger wir den negativen Gedanken zuhören, umso schlimmer wird es, um so höher wird die Mauer des Stolzes, und umso mehr glauben wir diese Gedanken.

Gott will uns verändern

Doch wir können den Anderen nicht ändern! Wir können noch so viel darüber nachdenken, warum er schuld ist, warum er blöd ist, warum er ein Idiot ist, warum das völlig inakzeptabel ist was er tut – wir können ihn nicht ändern. Wir können nur uns selbst ändern, und selbst das können wir nicht selbst tun, sondern wir müssen es Gott tun lassen. Der Weg ist Selbsterkenntnis! Wir gewinnen wir die? Wir sollten uns einige Fragen stellen: Sind wir in Übereinstimmung mit dem was Gott für uns will? Sind wir noch in der Spur der Bibel oder basteln wir uns gerade unsere eigene Wirklichkeit? Ist das alles wirklich wahr was wir denken und fühlen? Was ist die Wahrheit? Und vor allem: was ist Gottes Wahrheit dazu?

Wir brauchen den Heiligen Geist…

…um wirklich die Zusammenhänge zu verstehen, deshalb sollten wir Ihn einladen, uns von der Wahrheit zu überführen, uns in die Wahrheit hinein zu führen, mit uns zu sprechen und uns zu zeigen, wo wir falsch liegen. In tiefem Gebet, der Kommunikation mit Gott und im Abgleichen mit der Bibel werden wir erleuchtet und können plötzlich erkennen, wie falsch wir lagen. Wir sehen plötzlich, wie unfähig wir sind, wirklich Jesus nachzufolgen, wie schwach und ja, wie unrein wir sind. Welcher Pfuhl wohnt doch noch immer in uns aus Überheblichkeit und Stolz.

Auf diese Erkenntnis kann nur Buße folgen, Reue und Umkehr. Die Einsicht, wie unrein wir im Grunde sind, sowie die Ohnmacht, dies selbst zu ändern treibt uns mit Macht in Gottes Arme. Und wie bei der Geschichte mit dem verlorenen Sohn erleben wir das Unerwartete: Der Vater hat bereits auf uns gewartet und läuft uns entgegen.

Umkehr segnet

Das sind so kostbare Prozesse, die man allein im stillen Kämmerlein, aber noch besser vor Zeugen (Brüdern und Schwestern) erleben kann. Sind Andere dabei, so segnet unsere Buße und Umkehr auch sie und berührt ihre Herzen. Und die Einheit miteinander wird gestärkt im gemeinsamen Gebet und Erleben der Liebe Gottes. Wir dürfen jede Schwäche zugeben und uns ganz öffnen, wenn wir mit Menschen unseres Vertrauens zusammen sind, die ebenfalls Jesus nachfolgen. Die Rebellion weicht der süßen Gewissheit, dass Gott uns vergeben hat, dass Er da und wirksam ist. Denn unser Herz ist wieder weich geworden, und wir beginnen mit dem Menschen, den wir zunächst so sehr ablehnten, auf einer neuen Stufe in Liebe und Eintracht. Wir können dann auch ihn um Vergebung bitten und uns sozusagen neu verbrüdern.

Gott nimmt sich unserer an, Er tröstet uns und erfüllt uns mit Seiner Liebe und Seinem Frieden. Er liebt es, wenn wir unsere Schuld eingestehen und bekennen und uns Ihm überantworten.

Es geht also niemals darum, andere Menschen zu verändern oder zu belehren, sondern es geht immer nur um uns selbst und Gott, und sich selbst von Gott verändern zu lassen, sich Ihm hinzuhalten im Austausch, im Gebet, sich Ihm auszuliefern, Sein Wirken zu erwarten und auf Ihn zu hören.

Das gottlose Ego* darf gehen

Wenn wir dies immer wieder praktizieren, so geschieht es, dass das gottlose Ego* mehr und mehr stirbt und wir sanftmütiger und stärker werden in Ihm. Deshalb sagt Gott in der Bibel, wir sollen nicht nur das Wort hören und lesen, sondern danach handeln (Jak. 1, 22)! Tun wir dies so ähnlich wie eben beschrieben, ist das herrliche Geschenk die Aussöhnung mit Gott, mit dem betreffenden Menschen und vor allem mit uns selbst. Wir werden befreit aus dem Gefängnis der Bitterkeit, des Ärgers, des Vorwurfs, fühlen uns nicht mehr getrennt von Gott sondern jungfräulich und sauber.

Es wird wieder Anfechtungen geben, doch wir lernen mehr und mehr, wie wir ihnen begegnen können, worauf es ankommt und wo es hin gehen soll. Immer öfter erleben wir Gott in unseren Herzen und in unserem Leben, und die Beziehungen entspannen sich und werden leicht.

Gott liebt die Demütigen

Gott liebt die Menschen so sehr, und noch viel mehr wenn sie ihren Stolz ablegen und sich vor Ihm als ohnmächtig und schwach bekennen. Nicht um den starken Macker zu machen, nicht weil er machthungrig ist, sondern um uns zu verändern in das Bild Seines Sohnes, der diese Liebe lebte bis in den Tod. Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen wendet Er sich zu. (Jak. 4, 6) Warum ist das so? Weil Er sich nicht mit der Unreinheit verbinden kann. Heiligkeit kann nur Heiligkeit in sich einschließen. Deshalb bringt uns nur wachsende Reinheit näher zu Ihm. Wachsende Reinheit, die nur Gott schenken kann und nicht aus eigenem Können erwächst.

Die Tatsache, dass Gott die Demütigen liebt, wird von den meisten Menschen falsch verstanden und deshalb abgelehnt. Wir projizieren unsere schlechten Erfahrungen mit unseren Eltern und Autoritätspersonen auf Gott und denken, Er sei streng und hart. Wir lehnen uns gegen Ihn auf, weil uns nicht gefällt, was Er uns in unserem Leben vor die Nase setzt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Gottes Erziehung geschieht immer nur aus Liebe zu uns. Das kann vielleicht nur verstehen, wer das in der Tiefe erlebt hat. Doch es lohnt sich mehr als alles Andere, diesen Weg zu gehen, weil er in die Tiefe führt und eine wahre und dauerhafte Herzöffnung bewirkt. Gott klopft uns weich.

Weich, aber kein Weichei

Sich gegen Trennung und für Liebe zu entscheiden bedeutet nicht, dass wir uns alles bieten oder gefallen lassen müssen. Doch alles was wir sagen und tun, sollten wir mit Gott abgleichen, mit Seinem Wort und mit dem was wir von Ihm hören. Dann können wir authentisch und gerade und vor allem wahr sein. Wir dürfen beurteilen, sollten jedoch nicht verurteilen. Die harten Gedanken sollten wir für uns behalten und dem Herrn hin legen, es mit Ihm klären und nicht im Außen. In diesem Ringen mit einander und mit sich selbst können wir unseren Standpunkt finden, in dem wir letztendlich die sein dürfen, die wir sind, und der Andere der sein darf, der er ist. Wir lernen miteinander und aneinander. So schleifen wir uns auch aneinander – wie Rohdiamanten, die immer glänzender werden. Und wir finden Wege, wie wir einander nicht nur ertragen, sondern lieben können, ohne Hass, Ärger oder Stolz zu kultivieren und statt dessen immer wieder eines Herzens in Gott zu sein.

*Anmerkung: Mit dem Begriff „gottloses Ego“ ist nicht das Ego gemeint, das spirituellen Philosophien nach aufgelöst oder abgelegt oder transzendiert werden soll. Vielmehr ist der Teil der Persönlichkeit gemeint, der es von Geburt an mehr und mehr gelernt hat, sein Leben eigenmächtig und ohne Gott zu bestimmen, Entscheidungen nach egoistischen Motiven selbst zu treffen, ohne die höhere Instanz Gott zu fragen, oder ohne an Ihn als höhere Macht zu glauben. Dieses Verhalten hat unsere Persönlichkeit geprägt und ist schwer abzulegen. Es ist schwer, aber nicht unmöglich. Es geht also nicht darum, sich in etwas Höherem aufzulösen oder Ähnliches, sondern sich seiner gottlosen Verhaltens- und Denkstrukturen bewusst zu werden und diese bewusst vor Gott zu legen, um mit Ihm gemeinsam neue Wege zu finden.

Fotos von Pixelio.de: 788823-Burkhard Vogt/ 596322-Jorma Bork/

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Ich gebe zu, der Titel ist provokant, doch es brennt mir immer wieder unter den Nägeln, dieses Thema zu vertiefen. Denn ich kenne beides. Bei Jesus will ich bleiben und will diesen Weg weiter gehen, denn ich erlebe durch Ihn Frieden und Liebe.

Gesetzt den Fall

Gesetzt den Fall, es wäre wahr, dass es so etwas wie satan gibt, also eine finstere Macht, die mit allen Mitteln gegen das Licht kämpft… Gesetzt den Fall, es gäbe wirklich diesen Gegenspieler Gottes, der alles daran setzt, die Menschen von Gott abzuhalten, damit er selbst die Ehre einstreichen kann…

Gesetzt den Fall, es gäbe dieses Wesen wirklich, das sich als einstiger Engel des Lichts in Rebellion gegen den Schöpfer erhoben hat und seitdem die Menschen verführen will, so dass sie nicht mehr weiter nach Gott suchen… Gesetzt den Fall, all dies wäre wahr…. was wäre satans Strategie?

Er würde alles daran setzen, die Menschen davon zu überzeugen, es gäbe ihn, satan, gar nicht. Er würde sich unsichtbar machen. Und nicht nur das, er würde sich – wie es seinem Wesen entspricht – selbst an Gottes Stelle setzen, so wie es schon immer sein Plan war, und sich als Gott ausgeben.

Er würde uns Häppchen zuwerfen, z.B. eine oder mehrere Philosophien, die immer ein Körnchen Wahrheit enthalten, so dass sie uns gerade genug locken – uns aber dann subtil auf Abwege führen, um genau diese Wahrheit sofort wieder zu verdrehen und zu verschleiern. Er wird uns Wege anbieten, die der Wahrheit ähneln, doch dann wird er Lügengespinste erfinden und uns vorsätzlich auf falsche Fährte locken – und dieser Weg führt immer weg von dem wahren Gott.

Lügner von Anfang an

Satan wird in Bibel beschrieben als „Lügner von Anfang an“ (Joh. 8, 44). Nicht genug, dass er uns von Gott abziehen will, nein, er macht das sehr geschickt. Er wird eine Philosophie anbieten, die auf sehr subtile Weise unsere Egos lockt, uns einen neuen Selbstwert verheißt, indem er uns suggeriert, wir seien bereits selbst Gott, oder wir könnten durch Bemühungen in einen Zustand kommen, der uns wie Gott sein ließe. Er würde unsere Sehnsucht nach Gott missbrauchen und behaupten, wir müssten z.B. einen gewissen Grad der Erkenntnis erreichen, um unser eigenes Göttlichsein zu erkennen und ausleben zu können. Und um diese Erkenntnis zu erlangen braucht es immer noch irgendetwas was wir noch nicht haben, noch nicht erkannt haben, noch nicht assimiliert haben, nachdem wir streben müssten.

So würde er uns auf Trab halten und unsere Kräfte, die ursprünglich auf Gott zielen wollten, umlenken. In der Behauptung, Gott sei in Wirklichkeit ein unpersönlicher Gott geschieht ein subtiler aber sehr folgenreicher Schnitt, hier ist eine wichtige Weiche, die unseren ganzen weiteren Weg bestimmt!

Diese Behauptung leugnet nämlich das wahre Wesen Gottes als liebender Vater und dreht die Wahrheit um. Sie macht aus dem liebenden und persönlichen Vater der Bibel eine unpersönliche Kraft, mit der keine Beziehung möglich ist, denn wir verorten ab diesem Zeitpunkt Gott IN UNS SELBST.

Selbstoptimierung als Erlösungsweg

So geraten wir auf einen Weg der Selbstoptimierung. Dies wird uns als Erlösungsweg angeboten. Wir müssen uns nun also selbst erlösen, anstatt dass uns der persönliche Gott der Bibel erlösen könnte. Wir selbst wählen diesen Weg, indem wir ihn glauben und gehen. Selbstheilung als Heilungsweg. Selbstfürsorge als Lösung für unsere Leiden. Diese Dinge klingen alle so logisch und verführerisch, und so würde uns satan immer und immer weiter und weiter weg von dem Gott der Bibel ziehen, der uns doch Sein Wort gegeben hat! Der uns doch versprochen hat für alles zu sorgen was wir brauchen, wenn wir Ihm unser Leben überantworteten! Wir glauben Ihm das nicht, weil wir nicht mehr an Ihn glauben.

Wo ist denn eigentlich die Überantwortung an Gott, wenn wir uns weiterhin selbst heilen müssen oder uns von Gurus, Lehrern, Coaches oder Therapeuten Heilung holen müssen? Fällt es uns denn gar nicht auf, dass wir hier keine dauerhafte Heilung finden? Dass daran etwas faul sein könnte?

Satan würde uns in einen Zustand bringen, in dem wir letztendlich doch selbst für alles sorgen müssten, für unsere Gesundheit, für das Funktionieren unserer Beziehungen, für das Gelingen unseres Lebens. Er würde behaupten, wir seien selber schuld wenn wir unsere Emotionen oder Gedanken nicht in den Griff bekämen. Hie und da würde er uns gewaltige Erfahrungen schenken, die sehr überzeugend sein können, und die er bei Gott abgekupfert hat. Am Anfang würde er uns in glückseliger Sicherheit wiegen, und dann würde er nach und nach wieder zuschlagen und unsere Psyche malträtieren – mit unseren alten Mustern und Unzulänglichkeiten wie Minderwert, Kontrollsucht, Ärger, Verletztheit und dergleichen. Und um nicht das Gleichgewicht zu verlieren schlägt er uns vor, dass wir uns noch mehr und noch mehr und immer mehr entpersönlichen, noch stiller werden, noch tiefer meditieren, noch tiefer in die Unendlichkeit des Nichts eintauchen, möglichst so lange, bis wir darüber dann endlich sterben und dann endgültig für Gott verloren sind.

Ist das alles wirklich wahr? Ist unser Gott kein Vater, kein persönliches Wesen? Und geht es auch für uns selbst darum, unser Ich komplett zu verlieren, unser Identität als ein Ich aufzugeben?

Das gottlose Ego – leben ohne Gott

Auch hier gehen die Lügen satans haarscharf, aber mit großen Auswirkungen an der Wahrheit vorbei.

Denn es geht nach den Aussagen der Bibel zu keiner Zeit darum, sein Ich los zu werden oder aufzulösen, niemals das GANZE ICH, sondern nur den Teil, der glaubt, ohne Gott gehen zu können, das GOTTLOSE EGO. Dieses und sonst nichts soll vom Thron gestoßen werden, damit Gott Seinen Platz wieder einnehmen kann.

Die Bibel betont immer wieder die Wichtigkeit unserer freiwilligen Entscheidungen als ein Ich für Gott! Und wenn es heißt: „Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach“ (Lukas 9, 23) so bedeutet das, dass wir uns täglich neu entscheiden dürfen und sollen, Jesus zu folgen, so wie Er an den Vater zu glauben, Seinen Willen zu tun und den gottlosen Egotrips die A-Karte zu zeigen.

Wir haben selbst in der Hand, was und wohin wir uns wenden wollen, wir haben Eigenverantwortung: gehen wir MIT GOTT oder OHNE GOTT? Heilen wir uns selbst oder bitten wir Ihn um Heilung? Regeln wir unser Leben selbst oder fragen wir Ihn um Rat und bitten wir Ihn um Führung? Fragen wir uns selbst um Rat oder Ihn? Bauen wir eine Beziehung zu uns selbst auf oder zu Ihm?

Wenn wir einfach nur unserem Bauchgefühl folgen, werden wir in die Irre gehen, denn das Bauchgefühl ist nicht Gott und ist auch nicht Ausdruck von Gott, denn Gott ist Geist. Folgen wir einem unpersönlichen Gott gehen wir ebenfalls in die Irre, denn dies ist nicht der wahre, echte, lebendige Gott! Der wahre Gottvater ist sehr persönlich und ganz direkt an uns interessiert, denn – das steht mehr als einmal in der Bibel – wir sind schließlich Seine Kinder!

Derjenige, der ohne den persönlichen Gott der Bibel geht, geht in Wirklichkeit gänzlich ohne Gott, so hart wie es klingt. Er ist zwangsläufig an sein gottloses Ego als Führer in Seinem Leben gebunden, weil er der falschen Schiene folgt, und weil er auf diesen Abwegen den wahren Gott noch gar nicht kennen gelernt hat!

Der wahre Gott zeigt sich dann, wenn wir beginnen, an Ihn als unseren Vater, Heiler und Versorger zu glauben (zunächst genügt ein Senfkorn), Ihm zu vertrauen, Ihn zu suchen und Ihn AUSDRÜCKLICH in unser Leben einzuladen. Wenn wir dies wirklich von Herzen tun und ernst meinen werden wir Ihn kennen lernen – versprochen! Er wird sich uns eröffnen. Und erst dann erleben wir die Segnungen und erkennen das was Er tagtäglich für uns tut.

Prunk und Pomp statt lebendiger Jesus

Die besten und wertvollsten Menschen streben nach dem Erwachen/Erleuchtung, sie sehnen sich wirklich innig nach Gott, sie hungern danach und tun alles dafür, denn wir Menschen wollen frei sein, vor allem frei von Leid. Wir suchen nach einem günstigen Ausweg aus all den Schmerzen, die wir erfahren mussten und weiterhin erfahren.

Und die fehl geleitete Kirche mit all ihrem Prunk und Missbrauch von Menschen hat bei den Meisten den Glauben an einen biblischen Gott gründlich versaut. Das was durch sie in unseren Köpfen vom einstigen Jesus übrig geblieben ist, zieht nicht an und macht nicht frei, sondern es bindet viel mehr an ein System, in dem Machtstrukturen herrschen, das ebenso korrupt ist wie die sogenannte „Welt“, ebenso verlogen, voller Heimlichkeiten und innerlichem Schmutz. Und wir spüren das und fühlen uns abgestoßen.

Also, wo sollen wir westlich geprägte Menschen hin, wenn unser traditionell angebotenes Glaubenssystem dermaßen unattraktiv ist und wir dennoch die tiefe Sehnsucht nach dem Göttlichen und Heiligen in uns tragen? Wir wissen ja tief drin, dass es das Gute geben muss, dass wir Gott ähnlich sein müssen, dass es irgendeine Form von Hingabe braucht. Wir sehnen uns tief drin nach Gebet, nach Heiligkeit, nach Kontakt mit dem Höchsten, und für unser Leben nach Liebe und Frieden.

Gott ist nicht tot

Und in der Bibel bietet uns Gott all das an! Die Urgemeinde wusste all das noch und erlebte es! Gott war DA im Leben der Menschen, in ihrem alltäglichen Sein. Sie erlebten Wunder über Wunder. Gott liebt es, sich zu zeigen, wenn wir an Ihn glauben. Er macht unsere Herzen weich. Er verändert uns und unser Leben, wenn wir es Ihm gestatten, wenn wir Ihn danach fragen, wenn wir Ihn darum bitten!

Das Leben mit Gott ist ein ständiger Austausch, ein permanentes Gespräch, ein ständiges Hin und Her zwischen Gott und Mensch und Mensch und Gott. Ab der Taufe, wenn der Heilige Geist herab gebetet wurde und wir von der Dunkelheit befreit werden sind wir an Ihn angebunden, und es liegt an uns persönlich, wie stark und innig diese Beziehung wird, und auch wie sehr wir Gott in unserem Leben wirken lassen.

Gott ist nicht tot, und wir sollten es auch nicht sein. Wir sollten uns nicht von der Stille völlig lahm legen lassen und uns selbst so sehr reduzieren, dass wir nicht mehr für eine Beziehung mit dem echten Gott taugen! Gott will uns lebendig und entscheidungsfreudig! Er ist der Gott des Lebens, er möchte unser Leben bereichern.

Es geht jedoch nicht nur darum, von Ihm Geschenke zu bekommen, sondern auch IHM zu GEBEN – nämlich uns mit allem was wir vor Ihm verheimlichen oder verbergen, mit allem was wir eigentlich selbst machen wollten, mit allem, was wir selber besser zu wissen glauben… mit unserer ganzen Selbstherrlichkeit und mit unserem ganzen Selbsterlösungstrip.

Ich bin nicht tot

Ich habe Erwachen erfahren und kenne das Gefühl, kein Ich zu sein, sondern unendliche Weite. Die Entgrenzung in den Kosmos hinein ist sehr angenehm und fühlt sich zunächst unglaublich gut an. Doch dann sind wir trotzdem weiter im Leben und erleben weiter den täglichen Kleinkram und fallen trotz unseres kosmischen Wesens hie und da zurück in die alten Ego-Fallen. Und gesund werden wir auch nicht wirklich. Nicht jeder kann sich jahrelang im sogenannten „Bliss“ (Glückseligkeit) halten oder diesen immer wieder hervorrufen. Erwachen kann übrigens auch als Droge gebraucht werden, und viele suchen immer weiter nach dieser entgrenzenden Erfahrung als Selbstzweck. Doch mit Gott hat all dies leider nichts zu tun. Nicht mit dem Gott der Bibel.

Ich fühlte mich nach Erwachen viele Jahre zwar sehr entpsannt, jedoch auch wie lebendig gestorben, fast wie ein Automat, der halt noch funktioniert, aber eigentlich nicht mehr wirklich da ist. Doch wem dient es denn wirklich, wenn ich ausgeschaltet bin? Ich bin ausgeschaltet für Gott, das ist der Effekt davon! Und wer will das, wer hat ein Interesse daran? Wer gaukelt mir all die tollen Theorien vor, die mit dem Gott der Bibel nichts zu tun haben und behaupten, ich sei sozusagen der Kosmos in Person? Weshalb glaube ich ich sei bereits erlöst, wenn ich es doch eigentlich nicht wirklich fühlen kann? Was hindert mich daran, mich meinem echten Schöpfergott zu unterwerfen, Ihm zu vertrauen dass ER mich erlöst?

Die Erlösung kommt von einem persönlichen Gott. Nicht als ein Donnerschlag, wie wir es gerne hätten, jedoch als lebendiger Prozess eines Weges MIT GOTT Tag für Tag. Mein Leben ist so viel reicher geworden durch IHN. Dieses Gefühl tot zu sein blieb noch eine lange Weile. Doch irgendwann hatte ich die Nase voll davon und bat Gott, mir das wieder zu nehmen. Es dauerte eine Zehntelsekunde, es brauchte nur meine Entscheidung und meine Bitte darum, und dieses Gefühl des Totseins war verschwunden. Es kam nie zurück!

Erwachen aus biblischer Sicht

Erwachen/Erleuchtung erleben wir als Geschenk, doch das Geschenk ist in meinen Augen ein trojanisches Pferd.

Erwachen/Erleuchtung geschieht uns ohne jeden Glauben an den Gott der Bibel, auch ohne jeden Glauben an den Jesus der Bibel – das allein sollte schon misstrauisch machen. Erwachen gibt es ohne eine Entscheidung für Gott, ohne Umkehr und Reue, ohne die Erkenntnis, dass wir Gott für unser Leben brauchen, dass wir von Ihm abhängig sind, ohne Taufe und ohne Lebensübergabe.

So können wir bleiben wie wir sind, und damit bleiben wir auf dem eigenen Thron. Aber wir erleben nicht das was Gott für uns vorgesehen hat, was Er uns schenken möchte: Seine unendliche Liebe, Sein Herz für uns, Seine offenen Arme, Seine Wege, Seine Fürsorge, Seine Beziehung mit uns.

Nebenbei bietet die Bibel eine Fülle an Vorschlägen, wie Menschen wirklich gut – mit Gott – miteinander leben können und sollen. Das Buch der Liebe, das den Anderen höher schätzt als sich selbst könnte die Welt retten, wenn die Menschen sich nach ihm richten würden. Wer sich im Sinne der Urgemeinde ganz auf Gott einlässt, wird verändert werden – genau in die Richtung, wie es uns Jesus vorgelebt hat und vorgeschlagen hat. Doch er ist damit nicht alleine, denn die Nachfolge ist immer auch eine Sache von Gemeinschaft mit Anderen, die ebenfalls diesen Weg gehen. Hier findet man Austausch, Rat und Hilfe, hier ist es aus mit der Einsamkeit, aber auch mit dem ewigen „Mir… meiner…, mich…“.

Dieser Weg ist herausfordernd, ist aber auch sehr, sehr befriedigend. Wenn Gott jeden Tag dein Herz berührt, weil du Ihn anbetest, Ihn einlädst, Ihn fragst, dich ausrichtest… – wie wunderbar ist das? Niemals würde ich das mit der kosmischen Weite eintauschen, die ja ohnehin immer da ist und mir gar nicht verloren geht… Ich bin ja jetzt reicher als zuvor…. beschenkt, geliebt und geborgen.

Bilder: Von Pixelio.de – 630261 von Didi01 (Wesen der Finsternis) 737374 von Kurt Michel (Schienen), 365712 von Tokamuvi (Thron), 330068 von M. Großmann (troj. Pferd)

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Die meisten Christen geben sich damit zufrieden, an Jesus Christus zu glauben, Sonntags in die Kirche oder in die Gemeinde zu gehen, sich ein bisschen sozial zu engagieren, um ihrem Glauben Ausdruck zu verleihen. Das ist schön und ehrenwert, doch es ist etwas fundamental anderes, wenn man sich dazu entscheidet, Jesus Christus wirklich nachzufolgen.

Nachfolge ist das, was die Apostel machten, was die Jünger taten und die ersten Christen in den ersten Gemeinden. Es ist das wovon Paulus sprach und wozu er die Menschen in seinen Briefen unermüdlich ermahnte.
Es genügte nicht, einfach nur zu glauben, sondern der Glaube sollte sich ganz konkret im Leben und in den Taten und in den Beziehungen untereinander ausdrücken.

Die Liebe, die Jesus uns vorgelebt hat, seine Güte, seine unendliche Vergebungsbereitschaft, Seine Wahrheitsliebe, Menschenliebe, Seine Authentizität und auch Autorität – all das sind Eigenschaften, die auch wir leben dürfen und leben sollen – jedoch nicht auf unser Ego aufgebaut, das sein Leben zumeist ohne einen Gott verbracht hat, sondern auf die innige Beziehung zu Jesus Christus und dem Vater aufgebaut.
Jesus Christus hat uns versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage“. Er lebt, Er ist real, Er ist da, erreichbar. Und Er liebt es, uns zu lieben, uns zu führen, uns den Weg zu zeigen zu einem echten Leben in Liebe.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – das ist nicht einfach umzusetzen. Man kann daran verzweifeln, an seinem eigenen Egoismus, an seiner eigenen Gier, an all diesen Mustern, die es verhindern wollen, dass wir ein wirklich gutes Leben führen können.
Ich habe mich entschieden, Jesus wirklich nachzufolgen, und genau deshalb bin ich nicht in der Kirche. Mein Eindruck ist, dass man dort nicht Nachfolge lebt und nicht leben kann, da die Strukturen an sich das schon verhindern.
Es gibt viele Menschen, die Jesus nachfolgen wollen und sich in der Kirche nicht wirklich wohl fühlen. Und dazu möchte ich sagen: es gibt viele, die sich zusammentun und dies außerhalb der Kirche verwirklichen.

Ein Leben im Abgleich mit IHM….

Es gibt eine ganze Bewegung, die im Stillen, ja sozusagen im Untergrund daran arbeitet, ein Leben nach den Prinzipien der Urgemeinde, nach dem Prinzipien von Jesus Christus zu führen. Ein Leben, das ein Miteinander bedeutet, ein Füreinander und gleichzeitig ein Leben in Wahrheit, ein Leben in der Hinwendung an Jesus und im ständigen Abgleich mit Ihm.

Es ist möglich, sich von Ihm so verändern zu lassen, dass Menschen, die früher isoliert, einsam und egoistisch waren, die Familien und Gruppen nicht ausstehen konnten, weil sie schwere Erfahrungen damit gemacht haben, dass diese Menschen unter der Leitung von Jesus Christus, sowie in der Gemeinschaft mit anderen Menschen, die Jesus ebenfalls nachfolgen, eines Tages fähig werden, sich nicht nur ins soziale Gefüge einer Gruppe und Familie einzuleben, sondern auch wirklich sich gegenseitig zu lieben, zu vergeben, zu helfen, füreinander einzuspringen und einzustehen.

Es ist das Ziel, genauso zu werden wie Jesus Christus war und ist, genauso liebend, genauso vergebend, genauso sanft, aber auch genauso aufrecht, wahr und authentisch und vor Allem: genauso bezogen auf Gott. Und das muss man nicht aus eigener Kraft heraus schaffen, sondern Gott hilft uns dabei. Er verändert uns, Er schleift uns, Er erzieht uns auch.

Rebellion und Stolz

Das ist nicht immer leicht. Es kann sehr schwere Phasen geben, in denen das alte gottlose Ego alles daran setzt, nicht sterben zu müssen. Zeiten, in denen der Stolz groß wird, in denen Rebellion die Führung übernimmt, Zeiten in denen man sich einfach weigern will, mitzuspielen. Eine geistliche Familie ist ein Schleifstein. In einer geistlichen Familie gibt es – wie überall sonst auch) jede menge Reibungspunkte und viele Gründe, sich über Andere aufzuregen, sie abzulehnen, sie zu verurteilen, sich mit ihnen anzulegen etc. Der Unterschied zu anderen Gruppen ist der, dass alle verbunden sind durch die Liebe zu dieser einen Person: Jesus Christus. Er bildet den Punkt, das Ziel, Er ist der König, dem alle dienen wollen – doch nicht immer kann man das.

Die lange Leine

Solche Phasen von Rebellion, ja von Wut, Ärger und Hass lassen sich nicht abkürzen, man muss da einfach durch – im Vertrauen auf Ihn und darauf, dass es uns letztlich dienen wird. Jesus lässt uns dann an der langen Leine laufen und gestattet, dass wir herum schnuppern und andere Wege erkunden. „Schau dir nur alles an“, sagt Er. Doch je länger die Leine wird, je länger es dauert, um so weiter entfernen wir uns von Jesus, und ein schmerzliches Vermissen macht sich in deinem Herzen breit… Irgendwie geht die Nähe, die vorher da war, abhanden. Du kannst deinem Egoismus frönen, deinen Stolz pflegen, deine Arroganz sich ausleben lassen… doch du spürst mehr und mehr, dass hier etwas sehr schief läuft.

Alles hat Auswirkungen

Es kann dann alle möglichen Symptome geben, denn Gott lässt es dann zu, dass wir von der dunklen Seite wieder angetastet werden – wir selbst öffnen die Türen dazu durch unser Denken und Verhalten, ohne es zunächst zu merken. Doch je mehr wir Symptome wahr nehmen, wie z.B. schlechte Träume, negative Erlebnisse, Unfälle oder auch wieder Krankheiten, Schmerzen, vielleicht Schlafstörungen oder plötzlich wieder aufflackernde Depressionen – wenn unsere alten Probleme wieder kommen merken wir, dass wir uns weg von unserem Herrn und König bewegt haben.

Es zeigt sich, dass wir alleine nicht weiter kommen. Egoismus isoliert, er hält die Menschen von uns fern, wir selbst halten uns fern und sind in unserem Turm des Stolzes einsam und bitter allein. Wer darin bleibt, darin erstarrt und nicht aus seinen inneren Vorwürfen an Menschen oder Gott oder das Leben heraus findet, ist verloren für Gott. „Gott widersteht den Hochmütigen“ – das ist wahr!

Rückkehr ist heilsam

Doch sobald du dich besinnst, sobald du dich umentscheidest, sobald du dich aufrichtest, sobald du deinem alten Fleisch, deinen alten Mustern sowie eventuellen den dämonischen Angriffen (in Form von negativen, selbstzerstörerischen oder vorwurfsvollen Gedanken und Gefühlen) die Stirn bietest und proklamierst, wer und was du eigentlich bist – nämlich ein Kind des Allerhöchsten, eine Tochter, ein Sohn Gottes, eine Königstochte/Königessohn, sobald du dir deiner Reinheit und Autorität in Jesus Christus bewusst wirst und sie laut proklamierst und als Waffe benutzt und dich entgegen all dem was deine Gefühle wollen dich trotzdem FÜR VERGEBUNG UND LIEBE entscheidest – geschieht der Quantensprung:
Plötzlich fällt das ganze Kunstgebäude aus Negativität und Rebellion in sich zusammen, die Mauern um dich her stürzen ein, du bist plötzlich wieder offen und wohlgesonnen, du spürst wieder Liebe, Jesus ist wieder da, du kannst dich wieder voller Vertrauen an ihn wenden und stehst dir nicht mehr selbst im Wege… welche Freude…

Du kannst die Menschen wieder lieben, für sie beten, auch deine ehemaligen Widersacher, deine Lieblingsfeinde sehen für dich wieder ganz anders aus, ja du weißt wieder, hey, das sind ja auch nur Menschen, und niemand hat dich mit Absicht verletzt! Und so liegt man sich wieder in den Armen, bitten um Vergebung und weint, weil Jesus mitten drin ist und sich so wunderbar auswirkt!
Wenn Menschen wieder aufeinander zugehen, ist Jesus mittendrin. Wo Vergebung herrscht und man sich die Hände reicht, da legt Jesus seine Hand noch drauf.

Dieses Menschenbild, das Jesus vorgelebt hat, ist das Ideal für das soziale Gefüge der Menschen, und es ist nicht nur ein Ideal, sondern es ist tatsächlich möglich, das zu leben und sich dahin zu entwickeln. Mit Seiner Hilfe!

Ich habe gerade eine solche Phase der Rebellion hinter mir, und ich weiß wovon ich rede. Es war auch nicht die erste. Ohne Jesus zu leben ist ein armes Leben, es fehlt ihm das Wichtigste: die Liebe, die wir in Gott füreinander haben dürfen. Menschliche Liebe ist immer auch egoistisch. Die Liebe in Gott nicht.

Fotos: Pixelio – 607428 M. Ottersbac/674993 Romelia

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