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Archive for the ‘Lügen Satans’ Category

Ich gebe zu, der Titel ist provokant, doch es brennt mir immer wieder unter den Nägeln, dieses Thema zu vertiefen. Denn ich kenne beides. Bei Jesus will ich bleiben und will diesen Weg weiter gehen, denn ich erlebe durch Ihn Frieden und Liebe.

Gesetzt den Fall

Gesetzt den Fall, es wäre wahr, dass es so etwas wie satan gibt, also eine finstere Macht, die mit allen Mitteln gegen das Licht kämpft… Gesetzt den Fall, es gäbe wirklich diesen Gegenspieler Gottes, der alles daran setzt, die Menschen von Gott abzuhalten, damit er selbst die Ehre einstreichen kann…

Gesetzt den Fall, es gäbe dieses Wesen wirklich, das sich als einstiger Engel des Lichts in Rebellion gegen den Schöpfer erhoben hat und seitdem die Menschen verführen will, so dass sie nicht mehr weiter nach Gott suchen… Gesetzt den Fall, all dies wäre wahr…. was wäre satans Strategie?

Er würde alles daran setzen, die Menschen davon zu überzeugen, es gäbe ihn, satan, gar nicht. Er würde sich unsichtbar machen. Und nicht nur das, er würde sich – wie es seinem Wesen entspricht – selbst an Gottes Stelle setzen, so wie es schon immer sein Plan war, und sich als Gott ausgeben.

Er würde uns Häppchen zuwerfen, z.B. eine oder mehrere Philosophien, die immer ein Körnchen Wahrheit enthalten, so dass sie uns gerade genug locken – uns aber dann subtil auf Abwege führen, um genau diese Wahrheit sofort wieder zu verdrehen und zu verschleiern. Er wird uns Wege anbieten, die der Wahrheit ähneln, doch dann wird er Lügengespinste erfinden und uns vorsätzlich auf falsche Fährte locken – und dieser Weg führt immer weg von dem wahren Gott.

Lügner von Anfang an

Satan wird in Bibel beschrieben als „Lügner von Anfang an“ (Joh. 8, 44). Nicht genug, dass er uns von Gott abziehen will, nein, er macht das sehr geschickt. Er wird eine Philosophie anbieten, die auf sehr subtile Weise unsere Egos lockt, uns einen neuen Selbstwert verheißt, indem er uns suggeriert, wir seien bereits selbst Gott, oder wir könnten durch Bemühungen in einen Zustand kommen, der uns wie Gott sein ließe. Er würde unsere Sehnsucht nach Gott missbrauchen und behaupten, wir müssten z.B. einen gewissen Grad der Erkenntnis erreichen, um unser eigenes Göttlichsein zu erkennen und ausleben zu können. Und um diese Erkenntnis zu erlangen braucht es immer noch irgendetwas was wir noch nicht haben, noch nicht erkannt haben, noch nicht assimiliert haben, nachdem wir streben müssten.

So würde er uns auf Trab halten und unsere Kräfte, die ursprünglich auf Gott zielen wollten, umlenken. In der Behauptung, Gott sei in Wirklichkeit ein unpersönlicher Gott geschieht ein subtiler aber sehr folgenreicher Schnitt, hier ist eine wichtige Weiche, die unseren ganzen weiteren Weg bestimmt!

Diese Behauptung leugnet nämlich das wahre Wesen Gottes als liebender Vater und dreht die Wahrheit um. Sie macht aus dem liebenden und persönlichen Vater der Bibel eine unpersönliche Kraft, mit der keine Beziehung möglich ist, denn wir verorten ab diesem Zeitpunkt Gott IN UNS SELBST.

Selbstoptimierung als Erlösungsweg

So geraten wir auf einen Weg der Selbstoptimierung. Dies wird uns als Erlösungsweg angeboten. Wir müssen uns nun also selbst erlösen, anstatt dass uns der persönliche Gott der Bibel erlösen könnte. Wir selbst wählen diesen Weg, indem wir ihn glauben und gehen. Selbstheilung als Heilungsweg. Selbstfürsorge als Lösung für unsere Leiden. Diese Dinge klingen alle so logisch und verführerisch, und so würde uns satan immer und immer weiter und weiter weg von dem Gott der Bibel ziehen, der uns doch Sein Wort gegeben hat! Der uns doch versprochen hat für alles zu sorgen was wir brauchen, wenn wir Ihm unser Leben überantworteten! Wir glauben Ihm das nicht, weil wir nicht mehr an Ihn glauben.

Wo ist denn eigentlich die Überantwortung an Gott, wenn wir uns weiterhin selbst heilen müssen oder uns von Gurus, Lehrern, Coaches oder Therapeuten Heilung holen müssen? Fällt es uns denn gar nicht auf, dass wir hier keine dauerhafte Heilung finden? Dass daran etwas faul sein könnte?

Satan würde uns in einen Zustand bringen, in dem wir letztendlich doch selbst für alles sorgen müssten, für unsere Gesundheit, für das Funktionieren unserer Beziehungen, für das Gelingen unseres Lebens. Er würde behaupten, wir seien selber schuld wenn wir unsere Emotionen oder Gedanken nicht in den Griff bekämen. Hie und da würde er uns gewaltige Erfahrungen schenken, die sehr überzeugend sein können, und die er bei Gott abgekupfert hat. Am Anfang würde er uns in glückseliger Sicherheit wiegen, und dann würde er nach und nach wieder zuschlagen und unsere Psyche malträtieren – mit unseren alten Mustern und Unzulänglichkeiten wie Minderwert, Kontrollsucht, Ärger, Verletztheit und dergleichen. Und um nicht das Gleichgewicht zu verlieren schlägt er uns vor, dass wir uns noch mehr und noch mehr und immer mehr entpersönlichen, noch stiller werden, noch tiefer meditieren, noch tiefer in die Unendlichkeit des Nichts eintauchen, möglichst so lange, bis wir darüber dann endlich sterben und dann endgültig für Gott verloren sind.

Ist das alles wirklich wahr? Ist unser Gott kein Vater, kein persönliches Wesen? Und geht es auch für uns selbst darum, unser Ich komplett zu verlieren, unser Identität als ein Ich aufzugeben?

Das gottlose Ego – leben ohne Gott

Auch hier gehen die Lügen satans haarscharf, aber mit großen Auswirkungen an der Wahrheit vorbei.

Denn es geht nach den Aussagen der Bibel zu keiner Zeit darum, sein Ich los zu werden oder aufzulösen, niemals das GANZE ICH, sondern nur den Teil, der glaubt, ohne Gott gehen zu können, das GOTTLOSE EGO. Dieses und sonst nichts soll vom Thron gestoßen werden, damit Gott Seinen Platz wieder einnehmen kann.

Die Bibel betont immer wieder die Wichtigkeit unserer freiwilligen Entscheidungen als ein Ich für Gott! Und wenn es heißt: „Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach“ (Lukas 9, 23) so bedeutet das, dass wir uns täglich neu entscheiden dürfen und sollen, Jesus zu folgen, so wie Er an den Vater zu glauben, Seinen Willen zu tun und den gottlosen Egotrips die A-Karte zu zeigen.

Wir haben selbst in der Hand, was und wohin wir uns wenden wollen, wir haben Eigenverantwortung: gehen wir MIT GOTT oder OHNE GOTT? Heilen wir uns selbst oder bitten wir Ihn um Heilung? Regeln wir unser Leben selbst oder fragen wir Ihn um Rat und bitten wir Ihn um Führung? Fragen wir uns selbst um Rat oder Ihn? Bauen wir eine Beziehung zu uns selbst auf oder zu Ihm?

Wenn wir einfach nur unserem Bauchgefühl folgen, werden wir in die Irre gehen, denn das Bauchgefühl ist nicht Gott und ist auch nicht Ausdruck von Gott, denn Gott ist Geist. Folgen wir einem unpersönlichen Gott gehen wir ebenfalls in die Irre, denn dies ist nicht der wahre, echte, lebendige Gott! Der wahre Gottvater ist sehr persönlich und ganz direkt an uns interessiert, denn – das steht mehr als einmal in der Bibel – wir sind schließlich Seine Kinder!

Derjenige, der ohne den persönlichen Gott der Bibel geht, geht in Wirklichkeit gänzlich ohne Gott, so hart wie es klingt. Er ist zwangsläufig an sein gottloses Ego als Führer in Seinem Leben gebunden, weil er der falschen Schiene folgt, und weil er auf diesen Abwegen den wahren Gott noch gar nicht kennen gelernt hat!

Der wahre Gott zeigt sich dann, wenn wir beginnen, an Ihn als unseren Vater, Heiler und Versorger zu glauben (zunächst genügt ein Senfkorn), Ihm zu vertrauen, Ihn zu suchen und Ihn AUSDRÜCKLICH in unser Leben einzuladen. Wenn wir dies wirklich von Herzen tun und ernst meinen werden wir Ihn kennen lernen – versprochen! Er wird sich uns eröffnen. Und erst dann erleben wir die Segnungen und erkennen das was Er tagtäglich für uns tut.

Prunk und Pomp statt lebendiger Jesus

Die besten und wertvollsten Menschen streben nach dem Erwachen/Erleuchtung, sie sehnen sich wirklich innig nach Gott, sie hungern danach und tun alles dafür, denn wir Menschen wollen frei sein, vor allem frei von Leid. Wir suchen nach einem günstigen Ausweg aus all den Schmerzen, die wir erfahren mussten und weiterhin erfahren.

Und die fehl geleitete Kirche mit all ihrem Prunk und Missbrauch von Menschen hat bei den Meisten den Glauben an einen biblischen Gott gründlich versaut. Das was durch sie in unseren Köpfen vom einstigen Jesus übrig geblieben ist, zieht nicht an und macht nicht frei, sondern es bindet viel mehr an ein System, in dem Machtstrukturen herrschen, das ebenso korrupt ist wie die sogenannte „Welt“, ebenso verlogen, voller Heimlichkeiten und innerlichem Schmutz. Und wir spüren das und fühlen uns abgestoßen.

Also, wo sollen wir westlich geprägte Menschen hin, wenn unser traditionell angebotenes Glaubenssystem dermaßen unattraktiv ist und wir dennoch die tiefe Sehnsucht nach dem Göttlichen und Heiligen in uns tragen? Wir wissen ja tief drin, dass es das Gute geben muss, dass wir Gott ähnlich sein müssen, dass es irgendeine Form von Hingabe braucht. Wir sehnen uns tief drin nach Gebet, nach Heiligkeit, nach Kontakt mit dem Höchsten, und für unser Leben nach Liebe und Frieden.

Gott ist nicht tot

Und in der Bibel bietet uns Gott all das an! Die Urgemeinde wusste all das noch und erlebte es! Gott war DA im Leben der Menschen, in ihrem alltäglichen Sein. Sie erlebten Wunder über Wunder. Gott liebt es, sich zu zeigen, wenn wir an Ihn glauben. Er macht unsere Herzen weich. Er verändert uns und unser Leben, wenn wir es Ihm gestatten, wenn wir Ihn danach fragen, wenn wir Ihn darum bitten!

Das Leben mit Gott ist ein ständiger Austausch, ein permanentes Gespräch, ein ständiges Hin und Her zwischen Gott und Mensch und Mensch und Gott. Ab der Taufe, wenn der Heilige Geist herab gebetet wurde und wir von der Dunkelheit befreit werden sind wir an Ihn angebunden, und es liegt an uns persönlich, wie stark und innig diese Beziehung wird, und auch wie sehr wir Gott in unserem Leben wirken lassen.

Gott ist nicht tot, und wir sollten es auch nicht sein. Wir sollten uns nicht von der Stille völlig lahm legen lassen und uns selbst so sehr reduzieren, dass wir nicht mehr für eine Beziehung mit dem echten Gott taugen! Gott will uns lebendig und entscheidungsfreudig! Er ist der Gott des Lebens, er möchte unser Leben bereichern.

Es geht jedoch nicht nur darum, von Ihm Geschenke zu bekommen, sondern auch IHM zu GEBEN – nämlich uns mit allem was wir vor Ihm verheimlichen oder verbergen, mit allem was wir eigentlich selbst machen wollten, mit allem, was wir selber besser zu wissen glauben… mit unserer ganzen Selbstherrlichkeit und mit unserem ganzen Selbsterlösungstrip.

Ich bin nicht tot

Ich habe Erwachen erfahren und kenne das Gefühl, kein Ich zu sein, sondern unendliche Weite. Die Entgrenzung in den Kosmos hinein ist sehr angenehm und fühlt sich zunächst unglaublich gut an. Doch dann sind wir trotzdem weiter im Leben und erleben weiter den täglichen Kleinkram und fallen trotz unseres kosmischen Wesens hie und da zurück in die alten Ego-Fallen. Und gesund werden wir auch nicht wirklich. Nicht jeder kann sich jahrelang im sogenannten „Bliss“ (Glückseligkeit) halten oder diesen immer wieder hervorrufen. Erwachen kann übrigens auch als Droge gebraucht werden, und viele suchen immer weiter nach dieser entgrenzenden Erfahrung als Selbstzweck. Doch mit Gott hat all dies leider nichts zu tun. Nicht mit dem Gott der Bibel.

Ich fühlte mich nach Erwachen viele Jahre zwar sehr entpsannt, jedoch auch wie lebendig gestorben, fast wie ein Automat, der halt noch funktioniert, aber eigentlich nicht mehr wirklich da ist. Doch wem dient es denn wirklich, wenn ich ausgeschaltet bin? Ich bin ausgeschaltet für Gott, das ist der Effekt davon! Und wer will das, wer hat ein Interesse daran? Wer gaukelt mir all die tollen Theorien vor, die mit dem Gott der Bibel nichts zu tun haben und behaupten, ich sei sozusagen der Kosmos in Person? Weshalb glaube ich ich sei bereits erlöst, wenn ich es doch eigentlich nicht wirklich fühlen kann? Was hindert mich daran, mich meinem echten Schöpfergott zu unterwerfen, Ihm zu vertrauen dass ER mich erlöst?

Die Erlösung kommt von einem persönlichen Gott. Nicht als ein Donnerschlag, wie wir es gerne hätten, jedoch als lebendiger Prozess eines Weges MIT GOTT Tag für Tag. Mein Leben ist so viel reicher geworden durch IHN. Dieses Gefühl tot zu sein blieb noch eine lange Weile. Doch irgendwann hatte ich die Nase voll davon und bat Gott, mir das wieder zu nehmen. Es dauerte eine Zehntelsekunde, es brauchte nur meine Entscheidung und meine Bitte darum, und dieses Gefühl des Totseins war verschwunden. Es kam nie zurück!

Erwachen aus biblischer Sicht

Erwachen/Erleuchtung erleben wir als Geschenk, doch das Geschenk ist in meinen Augen ein trojanisches Pferd.

Erwachen/Erleuchtung geschieht uns ohne jeden Glauben an den Gott der Bibel, auch ohne jeden Glauben an den Jesus der Bibel – das allein sollte schon misstrauisch machen. Erwachen gibt es ohne eine Entscheidung für Gott, ohne Umkehr und Reue, ohne die Erkenntnis, dass wir Gott für unser Leben brauchen, dass wir von Ihm abhängig sind, ohne Taufe und ohne Lebensübergabe.

So können wir bleiben wie wir sind, und damit bleiben wir auf dem eigenen Thron. Aber wir erleben nicht das was Gott für uns vorgesehen hat, was Er uns schenken möchte: Seine unendliche Liebe, Sein Herz für uns, Seine offenen Arme, Seine Wege, Seine Fürsorge, Seine Beziehung mit uns.

Nebenbei bietet die Bibel eine Fülle an Vorschlägen, wie Menschen wirklich gut – mit Gott – miteinander leben können und sollen. Das Buch der Liebe, das den Anderen höher schätzt als sich selbst könnte die Welt retten, wenn die Menschen sich nach ihm richten würden. Wer sich im Sinne der Urgemeinde ganz auf Gott einlässt, wird verändert werden – genau in die Richtung, wie es uns Jesus vorgelebt hat und vorgeschlagen hat. Doch er ist damit nicht alleine, denn die Nachfolge ist immer auch eine Sache von Gemeinschaft mit Anderen, die ebenfalls diesen Weg gehen. Hier findet man Austausch, Rat und Hilfe, hier ist es aus mit der Einsamkeit, aber auch mit dem ewigen „Mir… meiner…, mich…“.

Dieser Weg ist herausfordernd, ist aber auch sehr, sehr befriedigend. Wenn Gott jeden Tag dein Herz berührt, weil du Ihn anbetest, Ihn einlädst, Ihn fragst, dich ausrichtest… – wie wunderbar ist das? Niemals würde ich das mit der kosmischen Weite eintauschen, die ja ohnehin immer da ist und mir gar nicht verloren geht… Ich bin ja jetzt reicher als zuvor…. beschenkt, geliebt und geborgen.

Bilder: Von Pixelio.de – 630261 von Didi01 (Wesen der Finsternis) 737374 von Kurt Michel (Schienen), 365712 von Tokamuvi (Thron), 330068 von M. Großmann (troj. Pferd)
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Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden!“ Markus 11, 24

Mit keiner spirituellen Praxis, unter keinem anderen Meister, Guru oder Gott erlebte ich jemals so viele erstaunliche Dinge wie ich sie jetzt durch Beten mit dem Schöpfer-Gott der Bibel erlebe. „Bittet so wird euch gegeben“, das ist keine leere Floskel, jedoch in einem ganz anderen Sinne als der so bekannte „Bestellservice beim Universum“. Es geht nicht um materielle Dinge, obwohl die durchaus auch kommen können. Es geht viel mehr um unsere geistige Freiheit.
Was heißt das „geistige Freiheit“? Frei sein (und vor allem bleiben) von Bedrückungen, von Sorgen, von Angst, Depressionen, von Hass, Wut und Ärger – mit anderen Worten: frei von den Auswirkungen dämonischer Einflüsterungen.
Als Königstochter, also als wahrhaftige Tochter des Königs eines himmlischen Königreiches, angenommen und geliebt als Kind des Höchsten, darf ich mit der vollen Unterstützung meines Vaters rechnen. Jesus ist auf meiner Seite, und was ich in Seinem Namen erbitte wird der Vater mir nicht verweigern – sofern es nicht Seinem Willen widerspricht.
Es geht um geistige Dinge, denn Gott ist Geist.

Wenn ich früher hilflos ausgeliefert war, wenn Menschen ihre negativen Energien auf mir oder bei mir zu Hause ab luden, so brauche ich heute nur das Aufmerken auf das was gerade geschieht und dann ein Gebet, und schon ist die Luft wieder sauber. Wenn ich in Jesu Namen einen Schutzraum um meine Wohnung proklamiere, so erlebe ich, wie aus meinem Kopf heraus ein geistiger Fächer aufgeht, der sich um alles herum legt wie feines Perlmutt, während es in meinem Kopf heftig kribbelt (so war es gerade heute, es ist nicht immer gleich). Danach sind Bedrückungen weg, die mich zuvor belasteten, und ich kann wieder frei durchatmen. Statt der Bedrückung ist da eine heilige Anwesenheit, ein Duft von Freiheit und Liebe, alles scheint heller und ist mir freundlich gesinnt.
Diese Dinge gehören zum größten Schatz, den ich in meiner geistigen Familie von meinen Mentoren geschenkt bekam.
Wenn ich merke, wie ich mich in düsteren Gedanken verliere, immer die gleichen Probleme wälze, mich als Opfer fühle, hilflos und hoffnungslos werde, wenn ich mir plötzlich nichts mehr zutraue, den Mut verliere, Angst bekomme vor Menschen oder Situationen – all das wird oft dämonisch in uns hinein gespiegelt, und ein wirklich wiedergeborener Christ muss sich dem nicht beugen.

Ich habe die größte Macht des Universums auf meiner Seite, und ich bin in Jesus Christus ein neuer Mensch geworden. Es gibt Gebete, die sehr machtvoll sind und jeden Dämon spürbar in die Flucht schlagen. Und unmittelbar danach sehe ich wieder diese Helligkeit, atme diese Freiheit, dann ziehen wieder Frieden ein und Freude, Lebensfreude.

Bild von Milada Vigerova auf Pixabay

Die größte Macht in meinem Leben haben Gebete und Entscheidungen. Denn es ist immer wieder notwendig, mich FÜR Gott und gegen den alten Menschen zu entscheiden. So lebe ich angebunden an IHN, in Freude ausgeliefert an den, der mich gemacht hat und nur mein Bestes will.

Unkenrufe aus dem Off

Ich habe diese immer gleichen Sprüche so satt: „Ja warum lässt Gott denn all das Leid auf der Welt zu?“ So viele Menschen hassen Gott, weil sie glauben, Er sein ein Marionettenspieler und merken dabei nicht, wer eigentlich wirklich mit ihnen Marionetten spielt (satan). Gott ist kein Marionettenspieler. Das ist eine Lüge und ein völlig falsches Bild. Gott ist sehr respektvoll! Wir haben uns diesen ganzen Müll auf diesem Planeten schon selbst zuzuschreiben. Wir haben falsch gewählt, falsch entschieden, immer wieder. Hier auf dieser wunderschönen Erde, die gerade zugrunde geht, regiert als Gott der Mammon und nicht der Schöpfer. Und Gott lässt es zu, weil er unseren freien Willen respektiert.

Handeln ohne Verantwortung

Denn der freie Wille ist das was in uns Gott-ähnlich ist!!!!!! ER hat ihn in uns hinein gelegt, und deshalb stehen wir Menschen in der Schöpfung an höchster Stelle, ja sogar über den Engeln.
Was ist das für ein Schwachsinn, zu glauben, Gott spiele Marionetten???? Wir sind hier kein Puppentheater! Wir sind Menschen, die Verantwortung haben, jeden Tag, jede Minute, Sekunde, immer wieder treffen wir, jeder einzelne von uns, Entscheidungen. Und wir glauben, das soll sich bitte, bitte nicht auswirken??? Bitte, bitte, soll doch Gott all das weg nehmen, was wir versaut haben? Was ist das für eine Einstellung? Wir glauben an Gott gerade nur dann, wenn wir Ihn brauchen, ansonsten ist Er uns sch….egal!
Wir trampeln auf diesem Planeten herum, ja wir trampeln aufeinander herum, wir beuten Menschen aus für unseren Reichtum, sie sind uns egal, Hauptsache wir müssen es nicht sehen wie schlecht es vielen geht… Wir schicken unseren Müll in arme Länder, vergiften dort die Menschen, nehmen ihnen das Wasser weg… Wir sind rücksichtslos gegeneinander, gnadenlos und egoistisch. Wir haben ein riesiges Ego, das keinen Gott und keine Grenzen kennt.
Der zweite Gott neben Geld ist der Sex, Attraktivität, totale Freizügigkeit auf allen Ebenen, Hemmungslosigkeit, wir nehmen uns was wir wollen – auch auf diesem Gebiet und scheren uns nicht um die Folgen.

Uns fehlt jede Führung, wir halten uns an kein göttliches Gesetz, und wir überhören geflissentlich die inneren Gesetze, die Gott in uns hinein gelegt hat. Schamlos tun wir alles das, was Gott hasst.
Ja, Gott hasst diese Dinge!

Der Mensch – ein wunderbares Wesen

Der Mensch hat eigentlich eine wunderbare Natur. Sie entspringt ja der schönen Natur, die wir (sofern sie noch existiert) um uns herum sehen, wenn wir im Wald sind, den Vögeln zuschauen, oder von einem Berg herab schauen auf die Schönheit dieser Welt. So schön könnten wir auch sein! So schön sind wir gedacht! So schön sind wir geplant! So schön möchte uns Gott wieder machen. Doch ohne unsere Entscheidung wird das nichts werden. Es wird auch nichts werden, wenn wir uns entscheiden und trotzdem mit all dem weiter machen wollen. Es braucht schon einen tiefgreifenden Wechsel und eine Umkehr.

Die Wahl ist die: Entweder Gott oder die Welt.

So sieht’s aus. Die gute Nachricht ist: wer sich für Gott entscheidet wird dann von Ihm auf diesem Weg unterstützt. Es wird leicht, die Welt sein zu lassen, sich mehr und mehr an die Gebote zu halten, denn sie sind FÜR uns und nicht gegen uns gemacht. Je reiner dein Gewissen wird, umso leichter und besser fühlst du dich. Es wird leicht, nicht mehr zu lügen, es wird leicht, sich zu zügeln, es wird leicht, aus Hass in Liebe umzuschwenken – denn Gott schenkt uns nicht nur, dass wir es wollen, Er schenkt auch, dass wir es vollbringen.

Wir müssen all das nicht aus eigener Kraft, sondern wir dürfen bitten, dass es uns geschenkt wird. Bittet, so wird euch gegeben – auch hier. Ich bete inzwischen nahezu den ganzen Tag. Entweder ich bedanke mich, oder ich bitte um etwas, oder ich proklamiere eine geistige Realität, oder ich kämpfe gegen Dämonen oder mein eigenes Fleisch (Muster, die noch da sind), oder ich lobe meinen wunderbaren Gott. In allem bin ich geführt vom Heiligen Geist. Er sagt mir, was gerade wichtig ist.

Und täglich gibt es Staunen, unfassbare Geschehnisse, auch im ganz Kleinen. Was auch immer ich bitte, es geschieht. Oft sehr schnell, manchmal dauert es länger. Bin ich jedoch wieder auf Abwegen, entferne ich mich von meinem Gott, vergesse ich Ihn gar und treffe die falschen Entscheidungen, so ist Er auch nicht mehr so freigiebig, denn ich habe mich dann eventuell wider dunkleren Kanälen geöffnet, die sich unmittelbar auf den Weg machen, um mich zu drücken und zu quälen. Die Zusammenhänge liegen für mich immer auf der Hand. Da ich meinen Vater liebe, kehre ich meist sehr schnell zurück.

Freiwillige vor

Nun könnte man einwenden, dann möchte Gott ja doch Marionetten… Wirklich? Nein, er wünscht sich Freiwillige! Er wünscht sich Menschen, die Ihn achten als das was Er ist, als der der Er ist: der Schöpfer dieser Welt. Heilig, herrlich, untadelig, mächtig, liebevoll, vergebend, freigiebig. Zu unserer Verfügung hat Er uns diese Welt gegeben, und es die Entscheidung eines jeden Einzelnen, wie wir uns in ihr verhalten.

Nach einer endgültigen Entscheidung für IHN, nach all dem was sie bezeugt (Umkehr, umfangreiche Reue, Taufe in Wasser und Heiligem Geist) erhalten wir eine neue Identität, in der uns Gott stark macht, wenn wir Ihn lassen, wenn wir uns dieser Heiligkeit endlich beugen. Wir müssen diese Stärke nicht mehr aus uns heraus schöpfen, wir dürfen schwach sein und erkennen, dass wir ohne Ihn nichts sind. Dann werden wir stark – im Herrn.

Alles, alles dürfen wir abgeben und alles, alles dürfen wir empfangen. Welche Freiheit von sich selbst!

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© gott.net | Illustration: Christian Habicht

Satan verfolgt die immer gleiche Strategie: verwirren, verdrehen, lügen, behaupten. Für Menschen, die nicht Jesus nachfolgen, ist es kaum auseinander zu halten was Lüge und was Wahrheit ist. Es braucht dazu die „Unterscheidung der Geister“, eine Gabe (im Christlichen sog. „Salbung“) die nur der Heilige Geist schenken kann.

In Esoterik und Spiritualität, (aber auch in den Kirchen und Religionen) ist es satan gelungen, ausgeklügelte Konzepte an die Menschen zu bringen, Konzepte, die in sich stimmig zu sein scheinen und in einem Zirkelschluss zu den immer gleichen Schlussfolgerungen führen: Ich bin Schöpfer meines Schicksals, ich bin mein eigener Gott, wenn es mir nicht gut geht, bin ich selber schuld, ich entscheide, wo es in meinem Leben lang geht, es gibt keine Hölle und keinen Teufel, all das sind Ausgeburten meines Unterbewusstseins, es gibt auch kein Gut und Böse, Gott ist gut und lieb, und wir kommen alle in den Himmel oder werden so oft wieder geboren, bis wir ins Nirwana eingehen. Ich erschaffe mir meine Welt, ich heile mich selbst, oder ich lasse mich von Engeln, jenseitigen Meistern oder der Christus-Energie heilen bzw. von Menschen mit den besten Beziehungen zu diesen oder ähnlichen geistigen Wesen.

Die Bibel gilt als altbacken, altmodisch, völlig unlogisch, widersprüchlich, die Jesusgeschichte wird nur partiell angenommen soweit sie ins Konzept passt, Christus Opfertod gilt als ein Mythos, seine Auferstehung als unglaubwürdig, und der Gott des Alten Testaments ist wegen Seines Zorns völlig inakzeptabel. Die Bibel kann nur im übertragenen Sinn gemeint sein, wörtlich genommen ist sie nur etwas für streng gläubige christliche Außenseiter, Fanatiker, Dogmatiker, prüde Quäker, hoffnungslos unmodern und unzeitgemäß. Im gleichen Atemzug wird die Bibel mit „Kirche“ gleich gesetzt, so dass man die Kreuzzüge und alle möglichen anderen Verfehlungen der Kirchenväter oder auch des heutigen Klerus (Missbrauch) zum Ausschlusskriterium erhebt, um sich mit den Themen Bibel und Jesus nicht mehr auseinander setzen zu müssen.

Schalten wir lieber den Fernseher an oder den Computer, dann begegnet uns die schöne, moderne Welt voller Hightech, vermüllten Meeren, Hektik, Mord und Totschlag, sexueller Zügellosigkeit, eine Welt, in der sich jeder nur darstellen will, in der es auf Einschaltquoten und viele Klicks ankommt, in der Inhalt völlig out ist – von Werten ganz zu schweigen.

Warum nur fühlen sich so viele Menschen so hohl? Warum jagen sie nur oberflächlichen Kicks hinterher? Oder dem Traumpartner? Oder Geld, Ruhm, Macht, Popularität, oder der Esoterik? Warum verfallen so viele Stars den Drogen, sterben früh, bringen sich auf Raten um? Warum bringen sich sogar Erleuchtete um, warum bekommen auch sie Schlaganfälle oder sterben früh an Krebs oder an merkwürdigen Unfällen? Was ist das nur für ein undurchschaubares, haltloses und sinnloses Durcheinander auf dieser Welt? Und warum erhebt sich jeder Zweite zum Lehrer, zum Coach, zum Lebensberater, warum wollen alle an allen herum doktern und möglichst noch Geld aus all dem ziehen – aus etwas, was vielleicht ursprünglich mit Idealismus und Hingabe begonnen wurde?

Satan verdreht alles in sein Gegenteil. Wir sehen um uns herum das was satan (einst ein wunderschöner Engel des Lichts) aus dieser Welt gemacht hat, und wir lassen es nicht nur geschehen, sondern helfen kräftig mit. Wir sind uns sicher, das Richtige zu tun und das Richtige zu glauben. Wir geben uns an unsere Götter hin.

Doch an WAS oder WEN geben wir uns da hin? Ist Gott  Geld, Mammon? Ist Gott Popularität? Oder spirituelle gesehen: ist Gott wirklich „das Alles“? Die unpersönliche „Quelle“? Oder gar „das Nichts“? Oder einfach nur „das Bewusstsein“ – so ganz ohne Persönlichkeit? Ohne einen Willen? Ohne eine Ausrichtung? Ohne einen Charakter? Ohne ein Ziel? Ohne Macht? Ohne Herrlichkeit? Und ohne einen Funken persönlicher Liebe zu jedem Einzelnen?

Was für eine traurige, zutiefst einsame Welt!

Dies ist nicht die Wahrheit, denn Jesus lebt. Vergessen wir nicht, dass Gott uns in Seinem Ebenbild geschaffen hat. Auch wir haben Persönlichkeit, haben Charakter, haben Willen, Stärke, Kraft und Liebe.  Warum spricht die Spiritualität Gott solche Eigenschaften ab? Das macht Gott klein und beliebig. Es beraubt ihn dessen, was das Wichtigste ist: der direkten Beziehung zu uns Menschen. Was nützt mir eine unpersönliche Unendlichkeit, die mir nicht antwortet und nicht mit mir spricht? Die mich nicht liebt und kein einziges Gebet beantwortet?  Gott ist sehr, sehr persönlich, und auch Jesus ist sehr persönlich. Er ist Realität.

Da ruft ER – der Rufer in der Wüste – ein leises Angebot. Er wartet. Voller Sehnsucht. Er liebt die Gestrauchelten, die Außenseiter, die Leidenden, denn nur die wenden sich in ihrer höchsten Verzweiflung an Ihn. Die Verzweiflung muss groß sein, sonst kommt man nicht auf die Idee, Gott, den einzigen Gott, um Hilfe anzuflehen. Sonst kommt man nicht auf die Idee, sich zu beugen und zu demütigen vor dem der höher ist als wir. Sonst bleibt man in der Spur des Egoismus und der Selbstbezogenheit, der Selbsterhöhung – verfallen dem Konsum, oder der Unmoral, oder beidem, verfallen der „Welt“.

Wir halten die Bibel und die Botschaften der Bibel für Knechtschaft, dabei ist das worin wir leben die Knechtschaft! Gott will uns nicht knechten. Er will uns nicht den Spaß nehmen, Er will, dass wir Ihn lieben, uns Ihm zuwenden, Ihn erkennen, Ihn anrufen, Ihm unsere Fehler bekennen und Ihn um Hilfe bitten. Ist das zu viel verlangt von einem Gott – DEM Gott – dem Einzigen? „Ich bin der Herr, dein Gott! … Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ (2. Mose 20) Ist es zu viel verlangt, dass dieser Gott, unser Schöpfer und der Schöpfer dieser Erde und des Kosmos, unsere Aufmerksamkeit und Liebe möchte?

Aber es geht um viel, viel mehr als um unsere Aufmerksamkeit. Es geht um unser Leben! Dieser Gott ist so rein und so heilig, so makellos in Seiner Herrlichkeit, dass die Dunkelheit vor Ihm fliehen muss. Ein Mensch, verstrickt in seine Sündhaftigkeit (Sünde=“Zielverfehlung“) und Verlorenheit an satan kann sich der Heiligkeit Gottes und Seiner Herrlichkeit, seiner Vollkommenheit und Reinheit nicht nähern ohne zu verbrennen, ohne zu vergehen in diesem Glanz. Diese Reinheit Gottes verträgt sich nicht mit Dunkelheit. Selbst Moses durfte Ihm im alten Testament nicht zu nahe kommen, durfte Ihn nicht anschauen, weil er sonst hätte sterben müssen, denn, und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Gott ist ein verzehrendes Feuer! (5. Mose 4, 24)  Seine Heiligkeit verglüht alles Dunkle augenblicklich. Würden wir Ihn ansehen, müssten wir zerschmelzen, wir könnten diese Herrlichkeit nicht fassen und nicht ertragen.

Um den Menschen trotzdem (trotz seiner Sündhaftigkeit=Zielverfehlung) nahe kommen zu können, erbat sich Gott im alten Testament Tieropfer. Reine, unschuldige Tiere mussten sterben – anstelle des besudelten Menschen, der eigentlich hätte sterben müssen, wenn sich Gott nähert. Das Blut dieser Tiere bedeckte temporär die Sünde des Menschen. Da jedoch das Fehlverhalten der Menschen immer mehr zu nahm, so dass die Tiere der Welt nicht mehr ausgereicht hätten, die Sünden zu bedecken, gab Gott uns Seine Lösung: Seinen Sohn als stellvertretendes Opfer für die Menschen. Und nicht nur als Opfer, sondern auch als Schleuse, als Weg, als Durchgang und als Wegweiser zu Gott.

Mir ist klar, dass hier 95 Prozent der Leser aussteigen. Die Worte „Opfer“ und „Sünde“ sind einfach zu große Trigger, und vor allem das Wort „Sünde“ wurde von der Kirche massiv als Schuldzuweisung missbraucht, um die Gläubigen auszunutzen und zu beherrschen. Die Folge ist, dass man innerlich abschaltet, sobald man diese Worte hört. Schade. Nur weil man etwas nicht versteht oder missversteht muss man es noch lange nicht verwerfen.

Ich habe selbst lange mit dieser Opfer-Geschichte gehadert und habe sie lange nicht verstanden. Man versteht sie erst, wenn man sich intensiv darum bemüht, Gott und Seine Logik, Seinen Charakter zu verstehen und besser kennen zu lernen. Und das geht nicht in fünf Minuten.

Aus Gottes Sicht haben wir uns alle besudelt, begossen mit Jauche, wir stehen bis zum Hals im Dreck. Denn wir glauben jede Lüge, die satan uns erzählt, und das nicht nur einmal, sondern immer wieder neu. Täglich glauben wir tausenden seiner Lügen. Er bombadiert uns mit Vorschlägen, Schlussfolgerungen, Gedanken und Gefühlen. Wir entscheiden uns ohne es zu wissen immer wieder neu, ihm und seinen Mächten der Finsternis zu glauben und laufen weiter und weiter auf den breiten Wegen der „Selbstokratie“ immer tiefer hinein in die Dunkelheit. Und wir wissen nicht was wir tun und welche Folgen das hat.

Ja, die Bibel ist nicht leicht zu verstehen. Sie braucht Zuwendung, sie braucht Zeit, sie braucht Offenheit. Wir sind zu voreingenommen, verwerfen sie, sobald sie unsere heilige Kuh, den „Humanismus“, antastet. Gott ist kein Humanist. Er ist ein Liebender. Doch Er gibt nicht nur, er fordert auch. Das Königreich Gottes ist eine Theokratie mit einem liebenden, strahlenden, heiligen Gott an der Spitze. Es ist ein Land, in dem Seine Gesetze herrschen, FÜR die Menschen, nicht gegen sie, Gesetze, die der Mensch nicht einfach so an seine Wünsche anpassen kann, die er nicht umwerfen kann, Gesetze, die fest stehen und unabänderlich sind, denn auch Gott wandelt sich nicht. Er ist und war schon immer Derselbe.

Es wäre für uns von Vorteil, die geistige Welt wirklich zu kennen, und dabei geht es nicht um aufgestiegene Meister, Energien, Chakren oder Heilkräfte, sondern vielmehr darum zu wissen und zu verstehen, welche Verhaltensweisen Dämonen einlassen und welche nicht. Das ist eine zentrale Lehre, die in der Bibel enthalten ist, und für uns von aller höchster Bedeutung ist. Die 10 Gebote wurden direkt von Gott als Leitlinie gegeben – nicht aus Strenge oder Freude an Unterdrückung, sondern aus LIEBE zu den Menschen, um die schlimmsten Ursachen aufzuzeigen, die der dämonischen Welt Tür und Tor öffnen.

Denn wer Dämonen folgt ist für Gott verloren, in der Bibel heißt das „tot“. Und Gott möchte nicht, dass wir verloren gehen. Er liebt uns, Er hat uns doch geschaffen! Er geht hinter den Menschen her und versucht immer wieder, durch Träume oder Zeichen auf sich aufmerksam zu machen, den Menschen zu sich zu ziehen. Doch auch Dämonen sprechen in unsere Träume hinein, und alles was sich irgendwie gut anfühlt und uns logisch erscheint, verführt uns, denn dieser Weg ist einfach.

Wir sind in eine gefallene Welt hinein geboren, wir sind hier so etwas wie Ausländer in einem fremden Land. Wir haben unseren Halt in Gott, unser Zuhause verloren seit dem Paradies. Wir sind so verführbar mit unseren hungrigen Egos, die es nicht gelernt haben, mit Gott zu gehen, sich nach Ihm zu richten, sondern viel mehr alles selbst zu entscheiden: Gottlose Egos, voller Geltungsbedürfnis, daran gewöhnt sich alle Anerkennung bei anderen Menschen zu holen und dem flüchtigen Erfolg nachzujagen.  Wir kennen nicht wirklich den Frieden, den Gott schenkt, wenn wir uns Ihm zuwenden. Wahren Frieden. Göttlichen Frieden.

Wir gehören hier nicht her, in diese dämonische, dunkle Welt. Doch wir können uns nicht selbst aus eigener Kraft daraus befreien. Wir brauchen Hilfe, Göttliche Hilfe! Jesus streckt Seine Hand nach uns aus. Wir sind Ertrinkende. Greif zu! In jedem Moment ist dieser Weg offen. Wir brauchen uns nur für Ihn zu entscheiden.

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Kleiner Nachteil: Ohne Buße (Umkehr, Einsicht und Bekenntnis von Verfehlungen) läuft nichts. Ohne Umkehr und ohne sich selbst zu demütigen vor IHM und ernsthaft um Seine Vergebung für all die Fehltritte zu bitten, öffnet sich die Pforte nicht. Das ist der Preis. Auch der Stolz muss weichen. Er darf als erstes im Angesicht Gottes zusammen brechen, und dann schmilzt nach und nach alles andere, was vor Gott keinen Bestand hat.

 

Hier noch ein Zeugnis eines ehemaligen New-Age-Anhängers, der von Jesus erwischt wurde:

 

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Diese Lüge erzählt er uns, wenn uns etwas wie Erwachen oder Erleuchtung geschehen ist. Es ist eine von vielen, die uns dann im Kopf herum gehen. Wer glaubt, sein Ich verloren zu haben, oder sich nicht mehr damit zu identifizieren, der erlebt sich als Spielball dessen, was aus einer unortbaren Quelle heraus mit ihm und seinem Leben geschieht. Er sieht sich als Zuschauer und nicht als Wählender. Er ist ausgeliefert. Da er dies für Gott hält, will er sich diesem „großen Willen“ unterordnen und sich ihm hingeben. Dieser „große Wille“ des „großen Lebens“ wird als göttlich verherrlicht.

Gott ist jedoch viel, viel mehr als nur das, er ist eine Person!!! Eine Person im Geist. Es heißt nicht umsonst, dass Er uns in Seinem Bild erschaffen hat. Und diese Person wünscht sich von uns, dass wir unseren freien Willen einsetzen! Wozu? Um Entscheidungen zu treffen! Und die wichtigste Entscheidung unseres Lebens ist die, an Ihn, an Gott, an diesen persönlichen Gott zu glauben, mit Ihm in Beziehung zu treten, Ihn zu ehren und sein Leben Ihm zu widmen!

Das können wir am besten, wenn wir Seinem Sohn Jesus Christus nacheifern. Diesem Sohn, der hier auf der Erde war. Diesem Jesus Christus, der uns hier gezeigt hat, wie Gott tickt, der ein leuchtendes Vorbild war und ist an Sanftmut, Menschlichkeit und Weisheit, und der gesagt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)

Der Gott des Lebens, des Lebendigen, der Gott der Fortpflanzung und Fruchtbarkeit, der Gott all dessen was auf diesem Planeten wimmelt und kreucht und fleucht, dieser Gott möchte es mit LEBENDIGEN Menschen zu tun haben und nicht mit Zombies. Er möchte mit uns das LEBEN feiern und nicht den Tod. Er möchte uns lebendig, frei und freudig. Und wir brauchen unseren freien Willen, um den Weg mit Ihm freiwillig zu gehen. Es braucht unsere glasklare Entscheidung für Ihn, für diesen Weg mit Ihm, für diesen Weg in Ihm und zu Ihm hin. Ein Weg in dem wir Akteure sind und nicht nur Zuschauer, in dem wir in Gott sein dürfen und gleichzeitig mit wirken und mit entscheiden.

Wir sind schließlich die Kinder Gottes. Wer sollte diese Entscheidung treffen, wenn nicht unser freier Wille?

In der Bibel sind der freie Wille und die Wahl von entscheidender Bedeutung. Der freie Wille ist unser mächtigstes Werkzeug. Nicht nur am Anfang dieses Weges sondern auch auf ihm von Anfang bis Ende. Wir können und müssen uns immer wieder entscheiden, z.B. nicht mehr auf die Einflüsterungen satans zu hören, sondern uns an das zu halten, was wir mit Jesus in uns selbst erleben.

Dazu braucht es jedoch die Beziehung zum echten und einzigen Jesus Christus von Nazareth, der als Mensch gekommen ist. Es gibt zahllose Fälschungen in der geistigen Welt, sowie individuelle Vorstellungen, die alle nichts mit dem wahren Jesus Christus zu tun haben. Sind wir mit Ihm, dem wahren Jesus Christus verbunden, genießen wir echte Führung von einem Gott, der Mensch war, und der uns besser kennt als wir uns selbst kennen. Und nicht nur das, ein Gott, dem wir ähnlich werden können, dem wir nachfolgen können, der verändert, und der uns zeigt, wie aus uns wirklich gute Menschen werden, die dienen ohne an ihren Vorteil zu denken, die lieben ohne zu verurteilen, die sich der Wahrheit verpflichten und sich nicht einlullen lassen.

Wir dürfen uns immer wieder für die Wahrheit entscheiden. Ohne freien Willen geht das nicht, und auch nicht ohne den Glauben an die Wahrheit und an den, der sie repräsentiert. Und auch dieser freie Wille ist etwas, für den man sich entscheiden kann, auch dann wenn man glaubt, man hätte ihn nicht. Denn unser Menschsein und dieses Geschenk des freien Willens kann uns niemand wirklich rauben. Er ist das, was uns aus dem tiefsten Loch wieder ans Licht tragen kann.

Der freie Wille, auch wenn er noch so vergraben ist, bewirkt ein sich aufrappeln, ein Aufstehen, ein sich aufrichten: Ja, hier bin ich. Ja, ich will.

Aufstehen_723394_web_R_B_by_twinlili_pixelio.deIch erkenne meine Größe und meine Kraft in dem Einzigen was ich sicher habe: meinen freien Wille und meine Entscheidungskraft.

Jeder Alkoholiker, jeder der einer Sucht verfallen ist, einem Zwang oder was auch immer – am Anfang einer Entwicklung zum Guten steht IMMER der freie Wille. Schalten wir Ihn ein und rufen wir Gott um Hilfe an, so sind wir schon zwei. Und von da an haben wir die größte Unterstützung, die man nur haben kann. Dann wendet sich der Weg zum Guten, und Gott hat unsere Erlaubnis einzugreifen und uns an der Hand zu nehmen. Bevor er nicht unsere definitive Entscheidung hat, tut er das nicht – aus Respekt vor unserem freien Willen.

 

 

Bildquelle: twinlili  / pixelio.de

 

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Sich im Nichts, im sogenannten „Nirwana“ aufzulösen ist das  höchste Ziel der meisten spirituellen Lehren und Religionen. Es ist das krasse Gegenteil zu dem was die Bibel lehrt und was auch Jesus Christus gelehrt hat.

Per Definition von (O-Ton Gott aus der Bibel) ist LEBEN das was Frucht hervor bringt und sich vermehrt. „Seid fruchtbar und mehret euch“. Dieses Fruchtbringen wird von Gott unterstützt, und wer freut sich nicht, wenn ein neues Kind geboren wurde? Es ist die nackte Freude, ein Baby anzuschauen und zu beobachten, aus welcher Reinheit es kommt und wie schön diese Reinheit ist.

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Es ist die Reinheit, die wir verloren  haben. Und der Höhepunkt dieses Verlustes ist es, wenn wir bereits im Leben sterben wollen.

Der geistliche Tod ist das, was nur einer will, der Widersacher von Gott. Damit schaltet er uns aus und macht uns unfruchtbar für Gott.

Kein Tier auf dieser Welt strebt den Tod an. Im kleinsten Ameisenhaufen, im Wespennest, überall geht es nur darum, Brut hervor zu bringen, zu pflegen und zur Reife zu führen, damit diese sich wiederum multiplizieren kann.

Multiplikation ist per se Gottes Wirken und Willen. Und Multiplikation ist auch das was Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat. Sie sollten die Lehre vom Königreich verbreiten, auf dem ganzen Erdkreis, damit möglichst viele Menschenkinder sich wieder mit Gott verbinden.

Gott selbst hat sich in uns Menschen als Seine Abbilder multipliziert. Deshalb liebt Er uns auch mehr als alles andere auf dieser Welt. Wir sind Seine Kinder.

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Und für seine Kinder will jeder nur das Beste. Man möchte seine Kinder glücklich sehen und fruchtbar. Genauso sieht Gott auch uns. Setzen wir uns jedoch hin und versuchen so still wie möglich zu sein, die Gedanken auszuschalten, im Nichts aufzugehen, dann können wir Gottes Stimme kaum mehr hören, denn Er spricht mit uns auch durch Gedanken.

Wir haben viele Stimmen im Kopf, auch Dämonen sprechen durch unsere Gedanken. Da ist es wichtig, dass wir lernen, die Geister zu unterscheiden und uns an der liebevolle Stimme von Jesus Christus zu orientieren.

Seinen Gedanken immer wieder weg zu schieben, schaltet die Dämonen nicht aus. Sie wirken weiter. Keine Trauma-Therapie, keine Technik kann die Dämonen vertreiben, einzig und allein das Gebet in Hinwendung auf Jesus Christus. Denn hier, und nur hier ist Gott im Spiel. Er braucht unsere Einladung, unseren Ruf, unsere ehrliche Hinwendung zu Ihm, um wirken zu können.

Dazu müssen wir höchst lebendig sein im Geist, lebendig und wach. Nicht unsere Impulse sprechen Gottes Stimme, sie stammen zumeist aus der Prägung unseres gottlosen Egos, das sein Leben lang ohne Gott gelebt hat und ohne Ihn durch kommen musste, weil es ihn nicht kannte.

Um Gottes Stimme von all den anderen in uns unterscheiden zu können, müssen wir Ihn besser kennen lernen, Seinen Charakter betrachten und beobachten. Und dazu ist Jesus Christus der beste Lehrmeister. So wie Er sollen auch wir werden. Wer die Bibel liest, das neue Testament, ist da klar im Vorteil.

Wie ist Sein Charakter? Er ist sanft, voller Liebe, gnadenlos authentisch, hingegeben und rücksichtslos zu sich selbst, wenn es darum geht für Seinen Vater einzutreten und Seinen Willen zu tun. Er hat keine Vorurteile und hält sich nicht an die Gesetze der Schriftgelehrten, wenn sie unsinnig sind und Gottes Willen widersprechen.

Und was ist Gottes Wille? Alles was aus der Liebe heraus geschieht, alles was Ihn mit einbindet in unser Leben, alles was dem LEBEN dient und nicht dem Tod.

Er hat uns nicht geschaffen, damit wir geistlich absterben und nur noch auf die Impulse unseres alten „Fleisches“ hören.

Natürlich wollen wir nicht leiden. Natürlich tun wir alles, um das in unserem Leben abzuschaffen. Doch uns an das Nichts hinzugeben ist das Gegenteil von dem was Gott für uns will und wollte. Das Nichts ist nicht das Leben sondern der Tod. Es ist das fahle Licht der Finsternis. Deshalb springen uns auch aus dem Nichts weiterhin Dämonen an, deshalb beherrschen uns nach wie vor Angst und Unsicherheit. Wir sind nicht die Herrscher in unserem Leben, Gott ist nicht der Herrscher in unserem Leben, wenn wir diesen Weg gehen.

„Bittet und es wird euch gegeben werden“. Das ist das was Gott will. Er möchte uns beschenken, doch wir müssen bitten, und zwar aus ganzem Herzen.

Aus dem Nichts kommen keine Geschenke. Im Nichts liegt keine Kraft. Das Nichts ist tot und unfruchtbar. Es reinigt uns nicht, es nimmt uns nicht unsere Schmerzen, es gibt uns keinen Trost, es schenkt uns keine Liebe, es macht uns nicht beziehungsfähig, in ihm liegt kein Wert. Alles was wir in das Nichts hinein interpretieren sind Projektionen. Nichts was aus dem Nichts kommt hat Kraft oder Bestand.

Diese Erde ist nicht aus Nichts gemacht, sondern aus Gottes Willen, Gottes schöpferischer Kraft und Gottes Liebe. Doch wir ehren Ihn nicht dafür. Wir danken Ihm nichts. Wir rebellieren gegen Ihn und leugnen Seine Anwesenheit und damit alles was Er uns geschenkt hat und was Er uns schenken möchte.

Er möchte uns Lebensfreude schenken, Licht und Liebe, Sicherheit in Ihm, Schutz, Trost, Versorgung, Leitung und Halt. Jesus ist noch immer da, hier und jetzt. Er sagte von sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit uns das Leben“ und: „Wo zwei oder drei von euch IN MEINEM NAMEN versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ Er war ein echter Mensch aus Fleisch und Blut und gleichzeitig erfüllt mit Gottes Willen, Gnade und Heiligkeit – von Gott ausgesendet, eine Inkarnation  Gottes auf dieser Erde. Er hinterließ uns den Heiligen Geist, in dem Er weiter wirkt und durch den Er mit uns in Verbindung treten kann, und durch den wir auch in Verbindung mit dem Vater treten können.

Dieser Heilige Geist kann nicht mit uns sprechen, wenn wir uns an das Nichts verlieren und damit unser Unbewusstes zum Führer unseres Lebens machen.

Wir haben unsere Kindschaft verloren. Und damit das Vertrauen in unseren Vater. Kannst du dir vorstellen, wie unglücklich ein Vater ist, dessen Kinder ihm nicht mehr vertrauen? Die ihn nie um Rat fragen? Die einfach ihr Ding machen und ins Verderben rennen? Die ihm nichts danken, obwohl sie alles, aber auch alles nur von und durch ihn haben? Traurig ist das. Und sehr, sehr enttäuschend. Noch dazu, wo es ein reiner und guter Vater ist, der nur das Beste für seine Kinder will.

Vaterliebe

Würden sie Ihn fragen, Er würde ihnen alles geben. Er würde ihr Leben zum Besseren wenden. Er würde die dunklen Schatten vertreiben, Er würde sie beziehungsfähig machen, gemeinschaftsfähig. Eigenschaften, die in unserer heutigen Zeit Mangelware sind. Er würde ihre Herzen öffnen füreinander und den Egoismus vertreiben.

„Das (König-)Reich Gottes ist nah herbei gekommen!“ sagte Jesus Christus. Es ist nah und nicht fern. Es findet sich nicht im Nichts, nicht im Tod, sondern nur im Leben. Dieses Leben ist eine einmalige Chance, in dieses Königreich zu gelangen, bereits während wir leben. Deshalb ist dieses Leben so unendlich kostbar. Wir sollten es nicht verschwenden, nicht vergeuden, die Zeit nicht damit vertun, es uns einfach nur gut gehen zu lassen, sonder für Gott wirken und arbeiten, für Sein Königreich.

Die Lehre von diesem Königreich ist in den Irrungen und Wirrungen der Christlichen Religionen komplett untergegangen. Kaum ein Pastor spricht davon oder versteht es überhaupt.

„Das Königreich ist nah herbei gekommen“. Gott ist der gütigste, weiseste, liebevollste König überhaupt. Und Er hat Macht und Kraft. Er möchte sie für uns einsetzen. Er möchte mit uns sprechen und von uns gehört werden.

Ja, er spricht durch die Natur, aber noch viel mehr spricht Er direkt zu uns, und Er möchte, dass wir lernen Ihn zu hören, Ihn zu verstehen und tatsächlich Seinen Willen zu tun – den auch Jesus Christus getan hat. Das können wir nur wenn wir das Leben wert schätzen, es erheben, es ehren und dafür dankbar sind.

Wirf es nicht weg, es ist Gottes Geschenk an dich.

 

 

Bildquellen: 

Pixelio ID 589321 von Christian v. R., ID 436949 von meltis, ID 676159 von sunny711

 

 

 

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Satan liebt es Wahrheiten umzukehren, Lügen oder verdrehte Wahrheiten zu platzieren, um zu manipulieren und zu verwirren. „Alles ist eins“ ist einer der Kardinal-Sätze, die satan bei den Menschen platziert, die sich auf einem spirituellen Weg bereits bis zu einem gewissen Grad an das Nichts hingegeben haben. Er ist deshalb eine Kardinal-Lüge, weil aus ihm weitere Lügen logisch folgen, wie z.B. „es ist alles gleich-gültig“, „egal“, „nicht wichtig“ oder gar „ein Traum“.

Wenn an einem Kulminationspunkt schlagartig alle Anstrengung komplett los gelassen wird (Anstrengung, die ebenfalls durch s. initiiert wurde), dann wird in der Hingabe an das „Nichts“ Frieden erfahren. Diesem Frieden folgen sofort Gedanken, die nicht wahr sind, oder die Wahrheit verdrehen, denn aus diesem „Nichts“ kommt nichts Gutes. Man sieht diese Gedanken dann als friedvolle Wahrheiten an, deshalb sind sie in der Folgezeit lange wirksam. Doch es ist kein dauerhafter Friede, der aus der Hingabe an das „Nichts“ entsteht. Das zeigt sich schon allein daran, dass er immer und immer wieder vergeht und herbei geführt werden muss durch meditative Techniken etc.

Wenn Gott Frieden schenkt, so kommt dieser auf natürliche, leichte und helle Art und Weise, ohne dass wir uns als einzigartiges Individuum komplett hingeben müssen. Er kommt durch die Hinwendung an Ihn, durch die Kommunikation mit Ihm, durch das Vertrauen in Ihn und durch Bekenntnis und Umkehr.

Das was dann wieder in Unfrieden wirft, dürfen wir dann genau betrachten und untersuchen. Dann begleitet uns der Heilige Geist und hilft uns dabei, zu erkennen was uns wieder einmal von Gott getrennt hat an Gedanken und Gefühlen. Diese im Zwiegespräch mit Jesus und dem Vater zu bekennen und davon umzukehren und dann Seine Vergebung zu empfangen, ist die beste Art, wie wir WIRKLICH in Frieden kommen können.

Taube

„Alles ist eins“ ist schlichtweg nicht wahr. Es ist leicht, die Wahrheit zu erkennen, wenn wir uns umschauen. Gott hat sich etwas dabei gedacht, als er all das geschaffen hat. Er WOLLTE die Vielfalt, darin ist Seine Weisheit und Schönheit für uns offensichtlich. Es ist alles verschieden, unterschiedlich und wundervoll, dieses Viele, das ist die Schöpfung.

Wenn dann noch der Gedanke „alles ist gleich-gültig“ geglaubt wird, hat satan sein Ziel erreicht, denn dann hat er nicht nur die Unterscheidung zwischen gut und böse, sondern auch die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Gott und ihm ausgehebelt. Wir können dann die Geister nicht mehr unterscheiden, weil wir alles als gleichwertig ansehen und als gleich wichtig und gleich berechtigt. Das hält uns nicht nur in Unwissenheit, sondern auch in einer Lähmung, die jeden Fortschritt verhindert.

Gefängnis

Diese Gedanken lähmen uns, und sie SOLLEN uns auch lähmen. Sie halten uns klein und unmündig. Dabei sind wir in Wirklichkeit Gottes Kinder und haben nicht ohne Grund die Gabe der Unterscheidung erhalten. Wir haben sie, um an Gottes Seite für das Gute und Heilige in uns einzutreten und zu kämpfen und das Dunkle in uns zu vertreiben.

Satan imitiert und initiiert einmal (und wirklich nur einmal) einen stark friedvollen und angenehmen Zustand, der uns beeindruckt und dem jede Menge einlullende Gedanken folgen, von denen nahezu jeder eine Lüge ist.

Frieden von Gott erleben wir, wenn wir vor Ihm immer wieder bekennen, was uns an eigenen Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühlen von Ihm trennt, bereuen und uns Ihm hinhalten. Dann kommen Seine Vergebung, Sein Frieden, und IN diesem Frieden auch Seine Heilung und Annahme mit. Wir werden in den Arm genommen und getröstet, erhoben und geliebt. Wir dürfen uns in Seine Hände kuscheln und einfach nur genießen. Wir müssen es nicht erringen oder erreichen. Er schenkt es, weil er uns liebt.

Blog

Der Frieden, der aus Bekenntnis und Umkehr fließt ist nicht nur haltbarer als der Frieden aus der Hingabe an „nichts“, er hat auch bessere Folgen. Denn er befriedet nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unsere Seele – den ganzen Menschen.

Und das Genialste: er wirkt sich auf unser Verhalten aus und verwandelt uns tatsächlich mit jedem Mal mehr und mehr in das sanftmütige Vorbild Jesu Christi. Gott „arbeitet“ in diesem Frieden an uns und wirkt an uns – wohingegen das Nichts gar nichts bewirkt, denn es ist nicht von Gott.

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Das las ich heute:

‚Wenn wir uns einmal dem spirituellen Weg verpflichten, dann ist das sehr schmerzhaft, und wir können uns auf etwas gefasst machen. Wir haben uns dem Schmerz verpflichtet, uns selbst preiszugeben, unsere Kleidung abzulegen, unsere Haut, unsere Nerven, unser Herz, unser Gehirn, bis wir dem Universum preisgegeben sind. Nichts wird übrig bleiben.“ 
Chogyam Trungpa

Ja, das ist es was satan will. Er will uns töten. Er will uns komplett ausschalten. Er will aus uns willenlose Zombies machen, damit wir ja niemals den lebendigen Gott finden. Er jagt uns tausend Theorien in den Kopf, damit wir uns den Tod noch schön reden können.

Wie kann es sein, dass auch nur ein Mensch glaubt, er sei hier um zu sterben? Wir sind hier um zu LEBEN! Und zwar MIT GOTT. Mit dem LEBENDIGEN Gott. Er liebt die Fruchtbarkeit, Zeugung, Geburt, Familien, Stämme, Völker. Er liebt die Vermehrung und das Frucht bringen. Er liebt das Säen und Ernten…

Sämann

Welche Frucht bitte liegt im Sterben – bereits zu Lebzeiten?

Ich kenne und spüre noch aus meinen vielen spirituellen Jahren den Nachklang dieser wehmütigen Versonnenheit und  Trauer des Todes, der Todgeweihten, die sich hinein werfen wollen wie die Lemminge ins große Nichts. Weißt du nicht, dass Gott dich lebendig haben will? Lebend und Frucht bringend? Er liebt dich doch! Liebe ist Leben nicht Tod.

Ja, wir alle werden eines Tages unseren Körper abgeben. Doch unser Geist kann sich zu unserem Vater erheben, wenn wir mit Jesus Christus gehen. Er ist unser Retter – vor dem Tod.

Der Tod, der mystische Tod ist Dunkelheit, ist eine graue Nebelwolke ohne Frucht. Darin liegt keinerlei Freude, keine Schönheit, keine Süße, kein Licht. Und satan schwätzt uns das schön und erzählt uns, dies sei das Ziel, dies sei das Richtige, ja mehr noch, dies sei Gott.

Nein! Der Tod ist nicht Gott. Satan ist es seit jeher: der „Menschenmörder“, der Lügner, der Dieb, der in der Nacht kommt und uns alles Schöne und Lebendige raubt.

Gott ist nicht das große Nichts. Er ist ein Wesen, eine Persönlichkeit, ein Charakter, und natürlich sind wir alle in Ihm. Die Schöpfung ist Seine. Doch Er lässt satan hier wirken. Wer satan wählt bekommt satan. Wer Gott wählt, und wer Ihn sucht, der wird Ihn finden. Jesus Christus ist HIER. Wir haben IMMER diese Option, IHN zu wählen. Es ist ein Fehler, Ihn zu verwerfen, diesen persönlichen Gott zu verwerfen.

Wenn du dich erinnern kannst, wann in deinem Leben du den persönlichen Gott verworfen hast – schau, ob es nicht von da an nur noch bergab ging. Frag dich, was für ein Lebensgefühl du vorher hattest, und schau, ob es nicht danach dunkler wurde.  Auch wenn du das mit vielerlei versucht hast zu übertünchen. Frag dich, ob du wirklich LEBST, ob du wirklich glücklich bist.  „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“

Die Frage sollte nicht lauten: Wer bin ich wirklich? Wer nur sich sucht, findet auch nur sich. Die Frage sollte lauten: Wer bist du Gott? Wo bist du? Komm in mein Leben! Bitte!

Satan liebt es, die Dinge zu verdrehen und zu verfälschen. Der Satz von C. Trungpa könnte (in manchen Passagen) ähnlich aus der Sicht eines Nachfolgers Christi geschrieben sein, denn auch vor Gott werden wir uns völlig preis geben und nackt sein, unsere Kleider ablegen und auch Schmerzen wieder fühlen, die lange verdrängt waren. Doch Gott will und wird uns darin heilen, und Er wird uns neue Kleider anziehen! Der Schmerz wird vergehen, und Reinheit zieht ein und das Glück, mit Gott gehen zu dürfen, in Seinem Licht zu wandeln, Ihn zu spüren und Ihn sogar zu sehen und in Seinem Wirken zu erleben, in Seine Liebe einzutauchen und Heilung zu erfahren.

michelangeloHände

Wir müssen uns nicht an das „Universum“ hingeben, sondern einzig und allein an das Wesen Gottes, das mehr ist als das Universum.  Das Universum ist geschöpft von Ihm. Das Universum ist „die Welt“, wie es in der Bibel steht. Und „die Welt“ wird von satan beherrscht. Das ist die Wahrheit.

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