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Archive for the ‘inne’ Category

Da wir in einer „gefallenen Welt“ leben, in der satan mit seiner Dunkelheit regiert, und dieses Reglement sich in alle Bereiche hinein zieht, auch in Politik und Kirche, gibt es für einen Menschen, der Jesus Christus wirklich nachfolgen will keine andere Wahl, als der, sich aus solchen Organisationen heraus zu halten, um der inneren Richtschnur nach zu gehen, die sich aus der direkten Führung von Jesus Christus ergibt. Die Nachfolge Christi ist ein kompromissloser Weg, und er bedeutet, sich nichts und niemand anderem verantwortlich zu zeigen als Jesus Christus selbst.

Um sich dieser Führung von Jesus Christus anvertrauen zu können, muss Ordnung in die Vielzahl der inneren Stimmen gebracht werden, denn wir sind von Geburt an geprägt von der Dunkelheit. Die Einflüsse aus den traumatischen Erfahrungen unserer Vorfahren, unserer Eltern und unserer eigenen schmerzlichen Erfahrungen machen uns korrumpierbar und mehr als empfänglich für die Einflüsterungen der Dunkelheit und für ein Leben, das sich einzig auf die eigene Kraft verlässt.

Was ist Dunkelheit? Dunkelheit ist da wo kein Licht scheint. Sie ist die Abwesenheit von Gott, das Leben das wir leben in Ausrichtung auf uns selbst. Das Leben, das wir leben und gelebt haben, ohne an einen Gott zu glauben der Macht und Kraft hat, der uns liebt und uns beisteht. Das Leben ohne Gott ist geprägt von Kampf und dem Druck alles selbst machen zu müssen, von dem Gefühl, allein zu sein, und sich selbst gegen alle Bedrohungen von Krankheit, Alter, Tod, Verlust schützen zu müssen. Es ist ein anstrengendes und einsames Leben, dem Schmerz und Angst zugrunde liegen.

Türspalt

Die Tür, die wir aufmachen müssen, ist der Glaube. Nur einen Spalt – und schon wird es heller, zumindest so hell, dass man die Dinge im Raum schemenhaft erkennen kann. Man kann sich zumindest etwas orientieren. Die bedrohlichen Schatten werden etwas weniger bedrohlich, und je weiter die Tür auf geht, umso heller wird es.

Die Frage ist jedoch: WORAN glaubst du? Wer oder was ist deiner Meinung nach die herrschende Kraft im Universum? Wer hat es gemacht, wer schuf das Leben und die Naturgesetze? Und: wie kann dein Glaube Kraft und Licht haben, wenn du an etwas glaubst, was KEINE Kraft und Macht und auch kein wirkliches Licht hat?

Die „Kraft“ des Bewusstseins

Ich habe lange Jahre an die Kraft des Bewusstseins geglaubt. Dieser stille Hintergrund der Gedanken und Gefühle, dieses Nichts, aus dem alles aufsteigt – in diesem Bewusstsein verortete und vermutete ich Kraft, Energie und Ursprung. Also übergab ich ihm alles was sich nicht gut anfühlte, was ich gerne los werden wollte, in der Hoffnung, dass sich all das nach und nach auflösen würde: störende Gedanken, traurige Gefühle, Schmerz… Das half zwar, aber immer nur für kurze Zeit. Bald darauf kam das Losgelassene wieder zurück. Und oft mit doppelter Intensität. Und so lief ich im Grunde immer wieder wie gegen eine Gummiwand, die zwar zunächst nachgab, aber dann wieder zurück schleuderte. Ich sehe mich heute mit dieser Gummiwand wie in einem dunklen Raum ohne Licht. Da war zwar immer wieder die Hoffnung, es müsse doch funktionieren, doch es funktionierte nicht. Wenn es bei dir funktioniert, dann bleib dabei – bei mir funktionierte es nicht.

Es ist, weil dieses Bewusstsein an sich keine Macht, keine Kraft hat und auch nicht wirklich Licht ist. Sein Licht ist diffus, es wird zwar von Vertretern des Bewusstseinsglaubens als „klar“ beschrieben, doch wie kann etwas klar sein, das keinen Inhalt hat? Ohne Inhalte auch keine Klarheit. Ein Auge das in den stahlblauen Himmel schaut, sieht „nichts“. Die „Klarheit“ dieses Nichts ist hinein interpretiert aus dem Wissen heraus, dass irgendwo hinter der Erd-Atmosphäre das Weltall und die Sterne sind. Doch in Wirklichkeit sieht man nichts.

Das Königreich

Der eklatante Unterschied zum Reich Gottes, zum Königreich ist der, dass man dort sehen kann. Und zwar jede Menge. Dieses Sehen ergibt sich jedoch nicht aus der Vermutung, dass irgendwo die Sterne sein müssen, sondern aus dem GLAUBEN heraus, dass es die Person Gottes gibt. Wenn dieser Glauben da ist, kann Gott wirken. Und Er KANN es nicht nur – Er TUT es auch. Und an Seinem Wirken wird er wiederum erkannt. Dieses Erkennen stärkt wiederum den Glauben, was Ihn wiederum wirken lässt. Wenn man so will, ist das so etwas wie ein „Perpetuum Mobile“, ein Selbstläufer, der mit der Zeit immer tieferen Glauben erzeugt. Das funktioniert jedoch nur, wenn man sich GANZ, mit Haut und Haaren darauf einlässt und diesen Weg immer weiter verfolgt. Und das tut nur ein Mensch, der wirklich Hunger danach hat. Hunger nach Gott, Hunger nach Jesus, Hunger danach, Sein Wesen wirklich kennen zu lernen und Ihm immer ähnlicher zu werden.

Wer war Jesus? Es steht in der Bibel. Dort ist Sein Leben aufgeschrieben, und nur wenige Menschen spüren nicht den Zauber, der von Ihm ausgeht. Gab es jemals einen authentischeren Menschen? Gab es jemals einen gütigeren Menschen? Einen ehrlicheren? Einen der weniger Egoismus hatte? Weniger Menschenhass? Weniger Dunkelheit? Gab es jemals einen, der so wie Er satan widerstanden hat? Und gab es jemals einen, der so sehr Mensch war und doch so sehr Gott?

Um diesem Jesus Christus nachzufolgen, müssen wir uns von allem los sagen was der Dunkelheit entstammt, die Tür des Glaubens öffnen und Jesus einladen. Diese Nachfolge bedarf einer Radikalität, die man nur dann aufbringt, wenn man an einem Wendepunkt im Leben ist. Bist du da nicht, wird all das auch keine Kraft haben. Es braucht diesen Kairos-Moment, diese Einsicht, dass es ohne Gott für dich jetzt zu spät ist, dass du nicht mehr ohne kannst und willst, dass du dein Leben an die Wand gefahren hast ohne Ihn.

Ein bisschen Glauben ist nicht zielführend. Ein bisschen Glauben wird dich nicht retten. Jesus Christus als eine weitere Methode deinem Leben hinzu zu fügen wird dir keinen Erfolg bringen. Jesus Christus ist keine Methode, sondern eine Lebensaufgabe. Das alte Leben aufgeben, das neue bekommen.

In der Taufe in Wasser und Geist werden wir neu gemacht, erhalten wir eine neue Identität. In diese Identität hinein zu wachsen, sie auszufüllen und den Lügen der Dunkelheit nicht mehr zu glauben, ist dann Lebensinhalt, Sinn und Aufgabe, Weg und Ziel. Denn diese neue Identität ist das Leben IN Jesus Christus. Du in Ihm und Er in dir. Gott als lebendiger Ansprechpartner, Wegweiser, Hirte, Chef, Freund, Ehemann, Mutter, Vater, Berater – und nur mal ganz nebenbei erwähnt: Humor hat Er auch noch.

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Gott sagt sinngemäß: „Glaubt an mich! Glaubt an mich, und ihr werdet mich finden! Glaubt an mich, und ihr werdet mich erkennen! Glaubt an mich, und ich werde euch retten!“

Was ist für die meisten Menschen eigentlich so aberwitzig an der Vorstellung, besser noch an der Tatsache, dass Gott ein WESEN ist? Dieser Schöpfergott, der die Erde samt Menschen geschaffen hat? Mit dem WORT!  Mit seinem Atem (Geist) hauchte Er uns Leben ein. Er erhob die Schöpfung zu einem lebendigen Zeugnis seines Seins. Er wollte sich an ihr freuen, Er wollte mit ihr sein, mit ihr sprechen, sie auf Händen tragen, Seine Liebe über ihr ausschütten, über uns, den Menschen!

Ist es so schwer vorstellbar, dass Gott tatsächlich das LEBEN ist? Das Leben nicht im Sinne von Materie die vorhanden ist, sondern von Vermehrung, Frucht tragen, Kinder haben, Samen ausstreuen, wachsen und gedeihen… Da gibt es diese wunderbaren Zeitrafferfilme von wachsenden Pflanzen, Pilzen, Farnen, Blümchen… sie zeigen doch überdeutlich, wie herrlich dieses Lebendigsein ist, welche Kraft dahinter steckt, welche Sehnsucht, welche Liebe, und welche Schönheit…

Und was wäre, wenn der Hauptsinn unseres Daseins als Menschen in einer lebendigen Beziehung zu IHM bestünde? Zum Schöpfer des Lebens? Und auch darin, Seine geistlichen Samen auszustreuen, Seine Wege zu gehen, Seine Kraft und Liebe zu empfangen und dafür ein Zeugnis zu sein? Und dann mit Seiner Liebe beseelt und unter Seiner Führung zu leben, Kinder zu bekommen, Familien zu gründen, mit Ihm alt zu werden und zu sterben?

Wer sich dem Weg der Nachfolge Christi ganz und gar öffnet, wird mehr als erstaunt sein. Heute sehe ich mein altes Leben wie in einer Dunkelheit, wie ein Tappen im Nebel. Und seit meiner Taufe geht mehr und mehr der Himmel auf, wie die Sonne…  Es ist so hell in mir, dass ich schier platzen könnte vor Freude, vor all dem Segen und dem Glück im Herzen, das die Beziehung mit Ihm gebiert. Endlich wieder Kind sein! Einfach nur Kind sein! Nichts mehr aus mir heraus müssen! Sich ganz überantworten, immer mehr, immer öfter, immer tiefer… Nicht an ein Nichts, sondern an IHN, an das WESEN GOTT, diese unglaublich liebevolle, großartige, allmächtige Person, die mich so sehr liebt, dass sie sich bis zu mir Winzling herab lässt und mit mir spricht durch Seinen heiligen Geist.

„Heilig“, das ist ein wunderschönes Wort! Wem ist heute noch irgendetwas heilig? Wie kann die Stille, ein Nichts heilig sein? Die Stille an sich ist nicht heilig. Das Nichts an sich ist nicht heilig. Heilig kann nur eine ANWESENHEIT sein. Also ein ETWAS. Und WER ist da anwesend? Gott. Er ist an-wesen-d, ein Wesen das DA ist. Ein WESEN.

Wenn ich mich auf das Gefühl der Heiligkeit ganz einlasse, spüre ich Sein Wesen, spüre ich eine große Kraft, eine so tiefe Liebe, großartige Weisheit und eine Reinheit die Ihresgleichen sucht. Warum soll es nicht möglich sein, mit dieser Weisheit, dieser Liebe, dieser Reinheit zu sprechen? Es IST möglich! All das gehört zu Seiner PERSON! Ein Wesen, ein Charakter, eine Stimme, ja ein Wesen wie du und ich, gekrönt von Heiligkeit und Reinheit, von dem Wesen das wir in Jesus Christus erleben durften und zu dem wir uns hin entwickeln können.

Die Bibel ist Sein Sprachrohr, und durch die Bibel können wir Ihn besser kennen lernen. Dort eröffnet sich Sein Charakter, dort finden wir Seine Vorstellungen, Wünsche, Enttäuschungen, seine Liebe zu uns Menschen und auch seine Wut und Ärger über uns.

Gott als geistliches Wesen kann nur im Menschen, durch Menschen, durch Propheten zu uns sprechen. Und Er kann nur zu und durch diejenigen sprechen, die an Ihn glauben und die Ihn kennen wollen. Dieses Kennen-wollen ist eine Grundvoraussetzung, um mit Ihm in Kontakt zu treten.

In der Bibel zeigt sich auch Sein Ringen mit sich selbst, wenn er von uns enttäuscht ist. Oft sind da Wut und Ärger, doch immer wieder gefolgt von großer Liebe und Seinem Willen zur Vergebung. Es heißt nicht umsonst, dass Er uns nach seinem Bilde geschaffen hat. Wir sind doch auch oft wütend und dann tut es uns leid, und wir wollen vergeben. Wir wissen doch alle im Grunde unseres Herzens, dass nur Vergebung uns glücklich machen kann. Und die Liebe zueinander.

Ja, ich höre die Zweifler die sagen, wir sollen nicht unser Wesen auf einen Gott projizieren. Doch was ist, wenn Gott sein Wesen auf UNS projiziert hat????

Juchhuuu, ich bin Ihm ähnlich! Jipppieeeeh, ich bin wie Er! Herrlich, ich trage IHN in mir! Er reicht mir Seine Hand, um mich zu sich zu ziehen! Er schenkt mir Seine Liebe, Er hat mich angehaucht, ich bin Sein Kind…. Er ist meine Fülle, mein Segen, meine Gesundheit, mein Glück, mein Weg und mein Ziel. Ich setze mich auf Ihn wie auf ein Pferd, Er trägt mich wohin Er will. Ich weiß, dass es gut ist, denn niemand ist wohlwollender als Er. Er ist der weiße Schimmel, der mich ins Glück trägt und der mich niemals enttäuschen wird. Und das nicht erst im Jenseits, nein, das Jenseits ist hier, der Himmel ist hier. Gott ist das Gute. Das Gute, Güte, Glanz und Glorie… Herrlichkeit.

Ja, du, HERR, bist meine Leuchte;

der HERR macht meine Finsternis licht. 

2. Sam. 22/29


 

 

Bitte: all das nicht mit Religion verwechseln!!!!!!! Die geht da ganz andere Wege. Ich spreche von direkter Erfahrung, direktem Erleben, für das es keine Kirche braucht, keine Dogmen und keine Rituale. Auch keine Meditation, Stille-Übungen, Yoga etc… einfach nur Ja sagen zu Ihm, total JA. Und schauen was passiert.

 

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Wir wissen alle nicht, wann Jesus Christus wirklich geboren wurde. Die Kirche hat irgendwann die heidnischen Fest-Termine aus dem Mithras-Kult übernommen (die Ursprünge liegen in Babylon), um zu diesem Zeitpunkt die Geburt Jesu zu feiern.

Viel wichtiger ist es doch, Jesus wirklich nahe zu kommen, Ihn in sein Leben einzuladen, mit Ihm und dem Vater in direkte Verbindung zu treten, das zeugt bessere Früchte als das  konsumlastige und fresssüchtige Weihnachtsfest zu begehen, bei dem man gar nicht weiß, wem man da wirklich die Ehre erweist.

Als kleines Geschenk hier ein Text, er ist um die 20 Seiten lang, der direkt ins Königreich Gottes führt, bzw. der die Bedingungen zur Einreise erklärt und den Weg dorthin aufzeigt. Viel Freude damit.

KingdomPassport_DE_160503-1

 

Hier der Link zur entsprechenden Seite im Netz: http://kingdompassport.eu/Kingdom-PassportDweb.pdf

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Als ich 5-6 Jahre alt war hatte ich einen schrecklichen Traum. Ich träumte von einer Hexe mit einem Zauberstab. Mit der Spitze dieses Stabes berührte sie mich am unteren Rücken, etwa in Höhe des Steißbeins und verzauberte mich. Und diese Berührung war dermaßen eklig und unangenehm, dass es keine Worte dafür gibt. Ich spürte sie noch Tagelang danach, auch im Wachbewusstsein, und es fühlte sich an, wie wenn ich an einem Draht hängen würde, der in meinen Rücken geschraubt war. Es hatte etwas Peinigendes, Unfreies, es war so wie wenn ich an der Angel hängen würde und nicht mehr los käme.

Im Verlauf meiner Gespräche mit Freunden und Bekannten erfuhr ich von einigen, dass auch sie als Kinder  einen ähnlich schreckliche Traum hatten, den sie nie vergessen konnten.

Mir wurde erst viel später klar, dass das der Zeitpunkt war, an dem sich die dämonische Welt bei mir eingehakt hatte. Sie legen schon früh ihre Netze aus, um ihren Einfluss so stark wie möglich zu gestalten, und um jederzeit Zugriff zu haben. Irgendetwas in uns hat ihnen dann ein Anrecht darauf gegeben. Vielleicht war genau das auch der Zeitpunkt, zu dem in mir der Hass auf meinen Vater aufstieg, der uns Kinder, meinen Bruder und mich, immer wieder misshandelte und einschüchterte. Ich erlebte eine Kindheit mit viel Angst und Einsamkeit.

Es dauerte fast 60 Jahre bis ich diese Dämonen wieder los wurde. Danke Jesus!

Es sind unbewusste Entscheidungen (zumeist), die ihnen dieses Anrecht geben. Und die Entscheidung für den Hass ist da recht schwerwiegend. Der Hass hat sich dann verselbstständigt und richtete sich im Lauf meines Lebens immer wieder insbesondere auf Männer, aber auch auf andere Personen, die mir irgendwie zu nahe kamen. So ist es geschehen, dass ich immer wieder Menschen „weg gebissen“ habe. So arbeiten die Dämonen, sie treiben einen in Einsamkeit, Isolation und Depression. Etwas in mir war stark genug, all dies immer bewusster zu bekommen und dagegen zu kämpfen. Doch ohne Gott, ohne meinen geliebten Vater und Jesus Christus hatte ich keine Chance.

Dämonen sind geistliche Kräfte, und es bedarf stärkerer Kräfte als der menschlichen, um sie in die Flucht zu schlagen. Nur Einer hat diese Macht, diese Kraft: Gott.

Viele Jahre habe ich auf dem Weg der Spiritualität alles ausprobiert, ich suchte immer nach Heilung, Lösung, Befreiung, doch erst Jesus hat mich befreit.

Nun wache ich morgens nach gesundem Schlaf auf, in Seinen Armen, in Seinem Frieden, geschützt und geliebt und geborgen. Mein Schlafzimmer, das früher der Ort des Schreckens, der Albträume und der Ruhelosigkeit war, ist zu einer hellen Kirche geworden, in der das Zwiegespräch mit Gott den größten Raum einnimmt. Ich gehe mit Ihm schlafen und wache mit Ihm auf. Voll Dankbarkeit sehe ich Sein Wirken und Seine Liebe zu mir.

Traumatische Erlebnisse von Gewalt, Misshandlung, Drangsalierung öffnen den Dämonen nicht nur die Tür, sondern sie spalten auch Teile der Seele ab (Anm. Ana Mendez Ferell „Orte der Gefangenschaft“), und sperren Teile davon ein. Sie legen uns in Gefangenschaft.

Gefängnis

Bild © G.Palm

Immer wieder hatte ich Zeiten im Leben, die ich in Dunkelheit verbringen musste, obwohl äußerlich alles in Ordnung war und ich alles erreicht hatte was ich wollte. Trigger brachten mich dorthin, dort an diesen Ort, an dem ich wie in einer grauen Welt war, die keine Freude und keine Sonne kannte. Dort gab es  nur Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit, Leere und Verlassenheit.

Keine Therapie, keine Methode, kein hilfsbereiter Mensch konnte mich da heraus holen. Diese Phasen kamen während meiner Partnerschaft immer öfter und vergifteten unsere einst liebevolle Beziehung, bis hin zur wieder einmal unvermeidlichen Trennung. Erst dann begriff ich, dass hier ein ganz realer Kampf zwischen Dunkelheit und Licht tobt. Ich entschied mich für Jesus, ich wandte mich Ihm endlich ganz zu, weil ich erkannte, dass in mir dämonisches Wirken sein musste. Und jeder weiß es: nur Jesus kann da helfen.

Doch dafür brauchte es meine Entscheidung FÜR IHN, und die Befreiung und Lebensbereinigung in Ihm. Dank einer Gruppe sehr frei und biblisch denkender Christen abseits der Kirchen bekam ich wirklich tolle Hilfe und Einweisung, ließ mich taufen und darf die Begleitung liebevoller Älterer (in geistlicher Hinsicht) genießen.

Ich bin so weich und wohl behalten gelandet, und ich danke meinem Herrn, dass er mich durch all die schmerzhaften Wirren und Kämpfe hinweg niemals wirklich los gelassen hat, dass er immer auf mich wartete, und mich wie den verlorenen Sohn der Bibel wieder in seine Arme schloss.

Das Geniale ist, dass der Glaube an diesen persönlichen Gott, und Ihm im Glauben zu folgen, ganz konkrete und radikale Auswirkungen hat auf den Geist, die Seele und den Körper.

Es ist schlicht das Beste was mir je passiert ist.

Mit Gott ist es eigentlich ganz einfach

Mit Gott ist es eigentlich ganz einfach. Man nimmt Ihn an, glaubt an Ihn und geht seinen Weg mit Ihm. Dann wird das Leben sehr leicht, denn man muss nichts, aber auch gar nichts mehr selbst entscheiden. Und man kann sicher sein: Er entscheidet alles zu unserem Besten. Er möchte uns doch glücklich sehen. Er möchte uns im Licht sehen und nicht in der Dunkelheit.

Seine Bibel ist ein Ausdruck davon, wie sehr er sich über Jahrtausende um uns bemüht hat. Und er bemüht sich weiter um uns, er wirbt um uns wie ein Bräutigam um seine Braut.

Dabei hat er seine eigenen Methoden und spannend: er hat auch einen ganz besonderen Charakter. Er möchte, dass wir Ihn lieben und zwar ganz und gar, nicht nur ein bisschen. Er möchte, dass wir uns ganz auf Seine Seite stellen, uns Ihm ganz hingeben und dahin wirken, dass möglichst viele Menschen Ihn in ihrem Herzen annehmen und die Dunkelheit hier nicht siegen wird.

Sie wird nicht siegen, das ist bereits beschlossene Sache, doch bis dahin ist noch ein Weg zu gehen, den Gott mit uns gemeinsam gehen will.

Gott macht das Leben einfach. Du brauchst kein Yoga, keine Meditation, keine Übungen, du brauchst keine Therapie, keine Lehrer, Meister, Gurus, du brauchst keine Buddhas, du musst auch keine Götter gnädig zu stimmen, ja du musst auch Gott nicht gnädig stimmen – so funktioniert das nämlich nicht.

Du musst Ihn lediglich von ganzem Herzen lieben, von ganzem Herzen an Ihn glauben und dich dann in eine Beziehung mit Ihm vertiefen. Von Mensch zu Gott, von Gott zu Mensch. Du musst mit Ihm reden, auf Ihn hören, Ihm alles erzählen, Ihn fragen, um Rat, um Hilfe, um alles kanst du Ihn bitten.

In der Bibel steht, dass Gott zutiefst enttäuscht und gekränkt ist, wenn wir Götzen anbeten. Doch was sind Götzen eigentlich? Alles was wir auf ein Podest stellen und anbeten, das kann auch der Mammon sein oder ein Mensch, oder eine Philosophie. Doch Gott möchte, dass wir uns ganz und gar auf Ihn fokussieren – und dann kommt alles was wir brauchen von Ihm.

„Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.“ (Psalm 23)

Blog

Bild © G.Palm

Ob diese Worte wirklich wahr sind, kannst du nur fest stellen, wenn du es ausprobierst, und diese Beziehung zu Gott nicht nur in Erwägung ziehst, sondern sie auch lebst.

Als ich klein war, war es ganz natürlich, an diesen Gott als Vater zu glauben. Es konnte gar nicht anders sein. Doch das Leben kam mit seinen Erfahrungen, der Verstand erwachte, es gab schwere Erlebnisse, und weil die Kirche mir ein falsches Gottesbild vermittelt hatte, konnte ich Gott irgendwann nicht mehr annehmen. Ich lehnte ihn ab. Dieser Bruch hatte schwerwiegende Folgen, und es senkte sich sofort tiefe Dunkelheit über meine Seele. Die ersten Depressionen kamen,  Selbstmordgedanken, weitere düstere Erfahrungen folgten, Verirrungen in die Welt der freien Liebe, mit all ihren Schmerzen und Gefühlen von Besudelung und Einsamkeit. Ich wurde, ohne es zu wissen, von Dämonen beeinflusst und hatte keine Hilfe, keine Handhabe gegen sie. Ohne Gott bist du unterlegen. Und Gott respektiert deine Entscheidung, wenn sie gegen Ihn ausfällt. Er zieht sich dann zurück und überlässt das Feld dem Fürsten der Welt.

Die Dunkelheit hat jedoch keine Chance, wenn du mit Gott gehst. Es braucht nur deine Entscheidung. Er ist immer stärker! Er trägt dich auf Händen! Er wiegt dich in den Schlaf. Er ist deine Sicherheit und dein Zuhause. Du musst dich nur für Ihn entscheiden und dann diesen Weg gehen.

Das ständige Hören auf Seine Stimme wird dir den Weg zeigen. Auch diese Beziehung ist – wie jede andere auch – ein Prozess, eine Entwicklung. Sie beginnt damit, dass man sich annähert, Vertrauen fasst, vertrauter wird, sich näher kommt, sich allmählich kennen lernt, sich noch näher kommt, bis die Beziehung wirklich eng wird.

Gott wird dir mehr und mehr seine Kraft und Stärke zeigen, und seine Liebe und Güte. Du wirst mehr und mehr erleben, wie du gesundest, wie du dich besser fühlst, wie du auch stark wirst in Ihm, wie sich deine Persönlichkeit verändert, so dass der Minderwert, die Ängste, all die kranken und von satan gesäten Eigenschaften heilen. Wut, Schmerz, Ärger, Hass – sie alle werden dich verlassen. Auch das ist einfach mit Gott, und es kann sogar recht schnell gehen.

Schon mit der Befreiung (von Dämonen) und der Lebensbereinigung und anschließenden Taufe fällt vieles ab, und es wird schlagartig heller in dir. Du wirst mit dem Heiligen Geist verbunden, er zieht in dich ein. Er knüpft diese Beziehung mit Jesus und dem Vater, Er ist die Verbindung, die Nabelschnur.

Der Heilige Geist ist Gottes Bote, der Empfänger der Gebete und Geber der richtigen Worte. Er schenkt Bilder, Visionen, Er ist der Diener der Wahrheit, und „die Wahrheit wird euch frei machen“. Er lässt dich wahr werden, wahr sein und schenkt dir damit das beste Fundament für eine starke Persönlichkeit. Und du musst dir all das nicht selbst erarbeiten, sondern du bekommst es geschenkt. Den Fokus auf Gott und Seiner Stimme zu haben macht glücklich, sicher und froh. Und in einen Kreis von Brüdern und Schwestern einzutauchen, die genauso drauf sind wie du macht dein Herz noch weiter, du hast so immer Ratgeber und Helfer, Menschen die genauso „irre“ sind vor Liebe und vor Glauben wie du.

Aber wir sind nicht irre, sondern du erlebst wie dein Blick sich weitet, wie du mit Seinen Augen lernst zu sehen, wie du überhaupt die Welt mit anderen Augen siehst und mehr und mehr verstehst, was hier eigentlich gespielt wird.

Ja, es ist ein kompromissloser Weg, der deine ganze Hingabe erfordert. Aber deine Bürde ist leicht und dein Joch nicht schwer. Und dein Herz geht über in dieser Verbindung mit Ihm. Es jubelt in dir, wenn Er dich berührt, und du darfst dies Tag für Tag genießen, und du weißt mit aller Sicherheit: Dies ist wirklich, wirklich WAHR.

 

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Mir fehlen die Worte, wenn ich das beschreiben sollte, was in mir geschieht seit der Lebensbereinigung und Taufe im März. Was geschieht in einer Beziehung mit Gott, was geschieht mit und durch Jesus Christus?

Es ist ein gradueller Unterschied zu dem was ich durch Erwachen kennen gelernt habe. Was jetzt da ist, ja was ist das? Es ist das Licht des heiligen Geistes. Es ist die warme Liebe des göttlichen Wesens. Es ist die Sicherheit aus dem Herzen Gottes und Seine totale Annahme. Was auch immer mich bewegt oder bedrückt, ich darf es Ihm übergeben und Seine Heilung erwarten. Ich darf um Seine Lenkung und Führung bitten und erhalte sie. Ich brauche nichts mehr aus mir heraus zu tun. Und wenn das Dunkle mich angreift, kämpfe ich mit Seinem Wort – und es wirkt! Das ist die Neuigkeit, das Neue, die Erfahrung, dass Jesus mich nicht nur heilt, sondern auch schützt, wenn ich Ihn darum bitte.

Was geschah durch Erwachen? Da kam die Erkenntnis: Ich bin nicht nur in der Welt, ich bin das Sein, ich bin alles und nichts zugleich. In mir, in diesem Sein suchte ich Führung und Heilung. In mir, in diesem Sein – jenseits aller Persönlichkeit fielen die Entscheidungen. Doch welcher Impuls war gut, welcher weniger gut? Welche Wahl sollte ich treffen? Im Erwachen ins Sein fehlte mir jede wirkliche Führung. Wenn wir nur durch uns selbst geführt werden, werden wir im Grunde von unseren alten Strukturen geführt und gehen in die Irre. So ging es mir.

Die Bibel ist ein guter Leitfaden. Die 10 Gebote eine Richtschnur. Diese Richtschnur ist dringend nötig für Menschen, die ein Leben ohne Gott führen. Wenn du jedoch mit Gott gehst, zeigt Er dir alles was du tun musst, was richtig ist, was dich zu Ihm und damit ins Glück führt.

In der Bibel steht es, dass Satan „der Fürst der Welt“ ist. Er ist es, der von den Menschen angebetet, verherrlicht wird, dem alle dienen. Seine Schergen, die Dämonen, leisten ganze Arbeit. In der Bibel steht aber auch, dass Jesus Christus stärker ist als alle Dunkelheit, als Satan und seine Crew. Und das ist wahr. In der Bibel steht noch viel mehr. Z.B. auch, dass es möglich ist, im Namen von Jesus Christus gegen Satan und seine Helfer zu kämpfen, wenn wir von ihm bedrängt werden.

Kaum jemand macht sich eine Vorstellung davon, wie weit der Einfluss dieses „Fürsten“ reicht. Denn er sitzt ja auch in unseren Köpfen. Er pflanzt uns Gedanken ein. So lenkt er unmerklich unsere Schritte, so beeinflusst er unsere Handlungen – und zwar immer weg von Gott. Er spiegelt vor, er spielt Filme ab, er schürt Ängste, er erzeugt Projektionen auf andere Menschen, Hass, er sät Zwietracht, Streit, Trennung… Er sitzt direkt im eigenen Kopf. Nahezu pausenlos und immer wieder werden wir von seinen Jungs torpediert.

Ich wachte den größten Teil meines Lebens mit zwanghaften Gedanken auf, fühlte mich oft wie fremdgesteuert und gequält von meinen eigenen Strukturen, auch nachdem ich eine länger Pause davon nach dem Erwachen erleben durfte. Es kam zurück. Kein Wunder, denn wir sind alle mehr von Dunkelheit geprägt als von Licht. Diese Strukturen kann nur Gott/Jesus Christus auflösen. Das können wir nicht aus uns heraus. Ich habe es viele Jahre lang versucht und ritt mich ohne es zu wissen immer tiefer hinein. Ich ging jahrelang durch tausend seelische Schmerzen, weil ich die falsche Wahl getroffen hatte – ohne auch nur einen Jota meiner Traumata wirklich erlösen zu können. Immer und immer wieder stellte ich mich dem Schmerz, bis ich den Eindruck hatte, etwas erlöst zu haben. Doch er kam immer wieder zurück.

Kennst du Gott als Vater? Er hat das größte Herz überhaupt. Du kannst mit allem zu Ihm kommen, kannst deine verletzte Seele bei Ihm bergen, dich an Seiner Brust ausweinen. Er nimmt dich in die Arme und versteht alles. Und Er gibt alles und Er verzeiht alles. Du musst selbst nichts tun, außer dich in Seine Arme werfen. Er wird aus deinem steinernen Herz ein weiches Herz machen. Das ist eine seiner leichtesten Übungen. Wenn du dich schon sonst niemandem öffnen kannst, dann doch Ihm, der die Liebe pur ist. Er wird dich niemals verletzten, niemals alleine lassen, niemals deine Schwäche ausnutzen zu seinen Gunsten. Er wird alles heilen, auch das wovon du gar nicht wusstest, dass es geheilt werden kann und muss.

Er macht dein Herz weich und deinen Sinn mild. Er verwandelt dich mehr und mehr in ein Abbild Seines Sohnes, in Sein Bild hinein darfst du wachsen, ganz von alleine – wenn du dich Ihm überlässt und immer wieder in Kontakt mit Ihm trittst.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Dämonen (wir leben nun mal in der Dualität) das Erwachen sofort für sich ausschlachten. Es beginnt ganz schnell mit Gedanken, die dir suggerieren, dass du „es“ jetzt hast, dass es sonst nichts zu erkennen oder zu erreichen gibt, dass es nun nichts mehr zu tun gibt. Wunderbar, damit legt der Dunkle dich sofort und nachhaltig lahm. Damit hat er dich in der Tasche. Es ist ausweglos. Diese Matrix aus Konzepten, „Weisheiten“ über das Sein und dich selbst ist jetzt deine Welt. Du bist erwacht, du bist alles und nichts, und das war‘s. Darin darfst du nun schwelgen, du darfst es jedem erzählen und versuchen damit all das für dein neues (heimliches) Ego rauszuholen, was rauszuholen ist. Im Maximalfall wirst du ein kleiner oder größerer Guru und genießt die Ehre und Aufmerksamkeit. Du hast einen Einblick erhalten in Zusammenhänge. Du bist dem Himmel ein Stückchen näher gerückt, doch das ist nicht dein Verdienst. Und es ist auch lange nicht das worum es wirklich geht im Leben. Denn da gibt es noch mehr.

Denn heimlich arbeiten die alten, unerlösten Muster weiter. Du kannst dir natürlich lange einreden, du seist nur noch Licht und Liebe. Doch an den entsprechenden Stellen, in den entsprechenden Situationen kocht dann doch wieder die Wut hoch, alte Verletzungen melden sich, und auch Andere merken, dass der Lack bröckeln könnte. Es ist sehr anstrengend, Guru oder spiritueller Lehrer zu sein und diese Rolle zu spielen. In vielen erstirbt jeglicher Antrieb, und sie lassen sich willenlos treiben von einem Impuls zum nächsten und folgen ihnen wahllos, weil ja angeblich alles göttlich, oder alles letztlich gleich-gültig ist. Eine perfide Taktik des Dunklen, um dich von der Sehnsucht nach einer Beziehung zu Gott abzutrennen…

Ich habe mich immer gefragt, warum es unter Erleuchteten/Erwachten Selbstmörder gibt, Alkoholiker, Kinderschänder, Drogenabhängige, offensichtlich Essabhängige, ja sogar Sadisten und Mörder. Wie erleuchtet ist das denn? Da stimmt doch etwas nicht.

Das Erwachen wird sofort von Dämonen benutzt, gedeutet, kategorisiert und verpackt. Dies ist überhaupt der größte Coup von Satan, um Menschen auszuschalten und lahmzulegen, sie von Gott zu entfernen. Viele erwachen durch Burnout an einem Endpunkt im Leben. Hier ist der Punkt, an dem sich Gott nähert und einigen wenigen Menschen sogar zeigt. Doch auf dem Fuße folgt der „Fürst“ und dreht alles um in seinem Sinne. Insofern stellt sich mir die Frage, von welcher Seite das Erwachen eigentlich initiiert wird.

Der „Fürst der Welt“ ist ein Meister der Vorspiegelung. Er suggeriert alles: Lichterlebnisse, außerkörperliche Erfahrungen, Treffen mit Geistern, Engeln etc.. Er hat sich auch Jesus Christus in Kopie einverleibt. Es gibt zahllose Kopien. Es ist wichtig eines zu wissen: es gibt nur eine Formel (biblisch korrekt), die nicht von S. benutzt werden kann, die den wahren Jesus Christus meint:

„Jesus Christus von Nazareth, der im Mensch gekommen ist.“

Mit allen anderen Formeln sind Dämonen noch die Türen geöffnet. Also paß genau auf, was du sagst, innerlich und äußerlich, wenn du Jesus einladen möchtest, sonst kommt der Falsche und beraubt dich des Schönsten. Warum nur beten wir alles Mögliche an: Buddhas, Engel, Meister, Gurus, lebende, verstorbene – nur nicht den EINEN GOTT? Von dem es sogar heißt: „du sollst keine anderen Götter haben neben mir…“? Haben wir so wenig Vertrauen in Ihn? Oder ist es nicht so, dass wir alle so sehr von der Kirche und (und damit durch S.) abgeschreckt sind, dass es uns wie ein Stock im Rückgrat sitzt? Bei mir war es so. Ich setzte Kirche und Christentum gleich, und war nicht imstande, diese Abneigung zu überwinden. Die meisten Menschen wenden sich leider nicht nur von der Kirche ab, sondern auch von Gott, weil sie enttäuscht sind.

Der weitaus größte Coup des „Dunklen“ war es, die Kirche in ihren Strukturen als Institution aufzubauen. Hier ist jede Freiheit erstorben, denn jede wahre Beziehung zu Gott erstirbt in Riten und Gottesdiensten. So wurde Glauben pervertiert und instrumentalisiert. Wahre Beziehung zu Gott ist extrem lebendig und will jede Sekunde neu gebaut werden, immer dann, wenn du dich an Ihn wendest in Gedanken, im Herzen und Ihm die Führung überlässt.

Was und wer ist Gott? Gott ist Liebe, Reinheit, Licht, Segen, und er ist ein Beziehungs-Typ! Er ist ein WESEN! Er ist eine Persönlichkeit! Da wir in seinem Bild erschaffen sind, können wir davon ausgehen, dass er uns ähnlich ist. Wir können uns zu Ihm hin entwickeln und ähneln ihm in unserer reinsten Form (ohne dämonische Einflüsse also). Er ist unser Schöpfer, und Er möchte mit uns in Beziehung sein. Er wollte das schon immer, von nichts anderem handelt die Bibel. Die Bibel ist die Geschichte vom Versuch Gottes, mit dem Menschen in Beziehung zu bleiben.

Und wenn du dich abwendest und nur in dein Sein blickst, in deine innere Weite, in das was behauptet Eins zu sein, dann fehlt dir das Wichtigste dabei: Gott. Er gibt erst das Licht dazu, die Lebensfreude, den Jubel. Er gibt dieser Weite erst die Schönheit und den Sinn. Und Er gibt deinem Herzen die wahre Heimat, Er gibt deiner Seele Halt und Wert.

Gott ist übrigens der beste Trauma-Therapeut der Welt. Er sammelt deine verstreuten Teile ein, Er bringt alles wieder zusammen und kann auch multiple Persönlichkeiten wieder vereinen, sie integrieren. In der Hingabe an Gott ist nichts unmöglich. Er heilt nicht nur alle deine Schmerzen, er heilt auch die Seele – in jeder Hinsicht. Jesus Christus ist nun mal der Heiland. Und zwar der einzige. Mit Ihm hast du die größte Macht des Kosmos auf deiner Seite.

Sei vorsichtig, achtsam und ehrlich mit all deinen Gedanken und Gefühlen. Woher kommen sie… wirklich….? Sind sie liebevoll, aufbauend, freudvoll, friedvoll, sanftmütig, voller Hoffnung? Dann sind sie von Gott. Oder sind sie egoistisch, stolz, ablehnend, sorgenvoll, angstbehaftet, bitter, frustriert, voller Minderwert, Rechthaberei oder Kontrollsucht? Dann sind sie vom Dunklen gespeist.

Nachdem wir IN der Dualität so viel Leid erfahren haben und oft nicht mehr ein noch aus wissen, erhoffen wir uns von der Nondualität Heilung und Frieden. Doch wir können die Dualität nicht „killen“, sie ist trotzdem da. Warum also nehmen wir sie nicht an und versuchen IN ihr zu heilen? Mit diesem Gott, der die Dualität UND die Nondualität geschaffen hat? In der Nondualität spielt sich die Dualität ab, sie ist der Träger, beides durchdringt sich. Indem wir die Dualität negieren oder ausblenden heilen wir nichts. Nur Gott kann uns heilen, er schenkt uns alles was wir brauchen.

Also, was haben wir eigentlich zu verlieren, wenn wir uns Ihm zuwenden? Das Nichts bleibt uns erhalten, das Alles, das Sein, die Nabe im Rad, all das geht nicht weg oder verloren. Aber es kommt etwas hinzu: die Reinheit des Herzens und die Beziehung zu einem Wesen, das es unendlich gut mit uns meint.

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Gottes Wort – die Bibel – ist völlig aus der Mode gekommen. Nicht nur aus der Mode, es mutet regelrecht antiquarisch an, wenn Menschen aus der Bibel zitieren oder behaupten, die Bibel sei tatsächlich Gottes Wort. Vermutlich liegt es daran, dass die Instanz, die standardmäßig aus der Bibel zitiert, die Kirche ist. Doch Kirche ist nicht das Gleiche wie Religion (lat.: religio = Anbindung, Rückbindung). Vielmehr hält die Kirche durch ihre verknöcherten Strukturen und ihre leeren Rituale viele Menschen von der wahren Religion und dem Finden des lebendigen Gottes ab. Auch in meinem Leben war das so.

Da man aber doch irgendwie spürt, dass die Bibel große Wahrheiten enthält, hangelt man sich an spirituellen oder esoterischen Lehren entlang, wendet sich anderen Religionen zu und greift sich einige Aussagen aus der Bibel heraus, die man dann in seinem Sinne auslegt, so dass sie in das spirituelle Weltbild passen. So entsteht ein heilloses Kuddelmuddel aus diverse Heilslehren, die sich alle Jesus Christus auf irgendeine Art zu eigen gemacht haben, ihn jedoch niemals wörtlich nehmen.

Wenn jedoch die Bibel wirklich Gottes Wort ist – sollte man sie nicht ganz besonders dann wörtlich nehmen?

Das Neue Testament, insbesondere alles was nach Jesu Auferstehung geschehen und geschildert ist, sowie die Apostelgeschichte und die Briefe enthalten wörtliche Anweisungen und zeigen welche Voraussetzungen es braucht, damit wir Gott nahe, sehr nahe kommen können, damit wir in eine lebendige Beziehung zu Ihm kommen. Und sie enthalten Verheißungen, Aussichten auf das was wir an Segnungen erhalten, wenn wir ihnen folgen.

In der Kirche wird nicht gelehrt, wie wir diesen Anweisungen folgen und Gott finden können, denn die Kirche ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und mit der Erhaltung ihrer Organisation. Sie hat gar kein ehrliches Interesse daran, Menschen zu Gott zu führen, denn sie ist sich Selbstzweck. Man könnte auch sagen, sie hat ein riesen Ego, das sie füttert, anstatt sich Gott hinzugeben. Sie hat keinen Bezug mehr zum Menschen und legt die Bibel in ihrem Sinne aus, sie hält damit mehr Menschen ab als dass sie sie zu Gott hin zieht.

Und doch sind wir gezogen, so sehr gezogen von unserer Sehnsucht nach Glück und Erfüllung, nach wahrem Leben, nach Freude, Frieden und Harmonie. Diese Sehnsucht ist es in uns, die auch eine Verheißung ist, und alles was diese Sehnsucht tötet ist nicht von Gott.

Der Gott der Bibel ist der Schöpfergott, der Gott des Lebens. LEBEN bezeichnet in der Bibel alles was Samen trägt und Frucht bringt. Lebendig sein an sich ist pure Freude, ist Frieden, ist Harmonie. Lebendig sein ist etwas ganz anderes, ist so viel mehr als das, was in der Spiritualität als SEIN verherrlicht wird. Es ist viel mehr als einfach nur vorhanden zu sein wie ein Fels vorhanden ist.

In der Bibel wird das LEBEN gefeiert, das Lebendigsein.

 Bibel

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