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Archive for the ‘Heiliger Geist’ Category

Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden!“ Markus 11, 24

Mit keiner spirituellen Praxis, unter keinem anderen Meister, Guru oder Gott erlebte ich jemals so viele erstaunliche Dinge wie ich sie jetzt durch Beten mit dem Schöpfer-Gott der Bibel erlebe. „Bittet so wird euch gegeben“, das ist keine leere Floskel, jedoch in einem ganz anderen Sinne als der so bekannte „Bestellservice beim Universum“. Es geht nicht um materielle Dinge, obwohl die durchaus auch kommen können. Es geht viel mehr um unsere geistige Freiheit.
Was heißt das „geistige Freiheit“? Frei sein (und vor allem bleiben) von Bedrückungen, von Sorgen, von Angst, Depressionen, von Hass, Wut und Ärger – mit anderen Worten: frei von den Auswirkungen dämonischer Einflüsterungen.
Als Königstochter, also als wahrhaftige Tochter des Königs eines himmlischen Königreiches, angenommen und geliebt als Kind des Höchsten, darf ich mit der vollen Unterstützung meines Vaters rechnen. Jesus ist auf meiner Seite, und was ich in Seinem Namen erbitte wird der Vater mir nicht verweigern – sofern es nicht Seinem Willen widerspricht.
Es geht um geistige Dinge, denn Gott ist Geist.

Wenn ich früher hilflos ausgeliefert war, wenn Menschen ihre negativen Energien auf mir oder bei mir zu Hause ab luden, so brauche ich heute nur das Aufmerken auf das was gerade geschieht und dann ein Gebet, und schon ist die Luft wieder sauber. Wenn ich in Jesu Namen einen Schutzraum um meine Wohnung proklamiere, so erlebe ich, wie aus meinem Kopf heraus ein geistiger Fächer aufgeht, der sich um alles herum legt wie feines Perlmutt, während es in meinem Kopf heftig kribbelt (so war es gerade heute, es ist nicht immer gleich). Danach sind Bedrückungen weg, die mich zuvor belasteten, und ich kann wieder frei durchatmen. Statt der Bedrückung ist da eine heilige Anwesenheit, ein Duft von Freiheit und Liebe, alles scheint heller und ist mir freundlich gesinnt.
Diese Dinge gehören zum größten Schatz, den ich in meiner geistigen Familie von meinen Mentoren geschenkt bekam.
Wenn ich merke, wie ich mich in düsteren Gedanken verliere, immer die gleichen Probleme wälze, mich als Opfer fühle, hilflos und hoffnungslos werde, wenn ich mir plötzlich nichts mehr zutraue, den Mut verliere, Angst bekomme vor Menschen oder Situationen – all das wird oft dämonisch in uns hinein gespiegelt, und ein wirklich wiedergeborener Christ muss sich dem nicht beugen.

Ich habe die größte Macht des Universums auf meiner Seite, und ich bin in Jesus Christus ein neuer Mensch geworden. Es gibt Gebete, die sehr machtvoll sind und jeden Dämon spürbar in die Flucht schlagen. Und unmittelbar danach sehe ich wieder diese Helligkeit, atme diese Freiheit, dann ziehen wieder Frieden ein und Freude, Lebensfreude.

Bild von Milada Vigerova auf Pixabay

Die größte Macht in meinem Leben haben Gebete und Entscheidungen. Denn es ist immer wieder notwendig, mich FÜR Gott und gegen den alten Menschen zu entscheiden. So lebe ich angebunden an IHN, in Freude ausgeliefert an den, der mich gemacht hat und nur mein Bestes will.

Unkenrufe aus dem Off

Ich habe diese immer gleichen Sprüche so satt: „Ja warum lässt Gott denn all das Leid auf der Welt zu?“ So viele Menschen hassen Gott, weil sie glauben, Er sein ein Marionettenspieler und merken dabei nicht, wer eigentlich wirklich mit ihnen Marionetten spielt (satan). Gott ist kein Marionettenspieler. Das ist eine Lüge und ein völlig falsches Bild. Gott ist sehr respektvoll! Wir haben uns diesen ganzen Müll auf diesem Planeten schon selbst zuzuschreiben. Wir haben falsch gewählt, falsch entschieden, immer wieder. Hier auf dieser wunderschönen Erde, die gerade zugrunde geht, regiert als Gott der Mammon und nicht der Schöpfer. Und Gott lässt es zu, weil er unseren freien Willen respektiert.

Handeln ohne Verantwortung

Denn der freie Wille ist das was in uns Gott-ähnlich ist!!!!!! ER hat ihn in uns hinein gelegt, und deshalb stehen wir Menschen in der Schöpfung an höchster Stelle, ja sogar über den Engeln.
Was ist das für ein Schwachsinn, zu glauben, Gott spiele Marionetten???? Wir sind hier kein Puppentheater! Wir sind Menschen, die Verantwortung haben, jeden Tag, jede Minute, Sekunde, immer wieder treffen wir, jeder einzelne von uns, Entscheidungen. Und wir glauben, das soll sich bitte, bitte nicht auswirken??? Bitte, bitte, soll doch Gott all das weg nehmen, was wir versaut haben? Was ist das für eine Einstellung? Wir glauben an Gott gerade nur dann, wenn wir Ihn brauchen, ansonsten ist Er uns sch….egal!
Wir trampeln auf diesem Planeten herum, ja wir trampeln aufeinander herum, wir beuten Menschen aus für unseren Reichtum, sie sind uns egal, Hauptsache wir müssen es nicht sehen wie schlecht es vielen geht… Wir schicken unseren Müll in arme Länder, vergiften dort die Menschen, nehmen ihnen das Wasser weg… Wir sind rücksichtslos gegeneinander, gnadenlos und egoistisch. Wir haben ein riesiges Ego, das keinen Gott und keine Grenzen kennt.
Der zweite Gott neben Geld ist der Sex, Attraktivität, totale Freizügigkeit auf allen Ebenen, Hemmungslosigkeit, wir nehmen uns was wir wollen – auch auf diesem Gebiet und scheren uns nicht um die Folgen.

Uns fehlt jede Führung, wir halten uns an kein göttliches Gesetz, und wir überhören geflissentlich die inneren Gesetze, die Gott in uns hinein gelegt hat. Schamlos tun wir alles das, was Gott hasst.
Ja, Gott hasst diese Dinge!

Der Mensch – ein wunderbares Wesen

Der Mensch hat eigentlich eine wunderbare Natur. Sie entspringt ja der schönen Natur, die wir (sofern sie noch existiert) um uns herum sehen, wenn wir im Wald sind, den Vögeln zuschauen, oder von einem Berg herab schauen auf die Schönheit dieser Welt. So schön könnten wir auch sein! So schön sind wir gedacht! So schön sind wir geplant! So schön möchte uns Gott wieder machen. Doch ohne unsere Entscheidung wird das nichts werden. Es wird auch nichts werden, wenn wir uns entscheiden und trotzdem mit all dem weiter machen wollen. Es braucht schon einen tiefgreifenden Wechsel und eine Umkehr.

Die Wahl ist die: Entweder Gott oder die Welt.

So sieht’s aus. Die gute Nachricht ist: wer sich für Gott entscheidet wird dann von Ihm auf diesem Weg unterstützt. Es wird leicht, die Welt sein zu lassen, sich mehr und mehr an die Gebote zu halten, denn sie sind FÜR uns und nicht gegen uns gemacht. Je reiner dein Gewissen wird, umso leichter und besser fühlst du dich. Es wird leicht, nicht mehr zu lügen, es wird leicht, sich zu zügeln, es wird leicht, aus Hass in Liebe umzuschwenken – denn Gott schenkt uns nicht nur, dass wir es wollen, Er schenkt auch, dass wir es vollbringen.

Wir müssen all das nicht aus eigener Kraft, sondern wir dürfen bitten, dass es uns geschenkt wird. Bittet, so wird euch gegeben – auch hier. Ich bete inzwischen nahezu den ganzen Tag. Entweder ich bedanke mich, oder ich bitte um etwas, oder ich proklamiere eine geistige Realität, oder ich kämpfe gegen Dämonen oder mein eigenes Fleisch (Muster, die noch da sind), oder ich lobe meinen wunderbaren Gott. In allem bin ich geführt vom Heiligen Geist. Er sagt mir, was gerade wichtig ist.

Und täglich gibt es Staunen, unfassbare Geschehnisse, auch im ganz Kleinen. Was auch immer ich bitte, es geschieht. Oft sehr schnell, manchmal dauert es länger. Bin ich jedoch wieder auf Abwegen, entferne ich mich von meinem Gott, vergesse ich Ihn gar und treffe die falschen Entscheidungen, so ist Er auch nicht mehr so freigiebig, denn ich habe mich dann eventuell wider dunkleren Kanälen geöffnet, die sich unmittelbar auf den Weg machen, um mich zu drücken und zu quälen. Die Zusammenhänge liegen für mich immer auf der Hand. Da ich meinen Vater liebe, kehre ich meist sehr schnell zurück.

Freiwillige vor

Nun könnte man einwenden, dann möchte Gott ja doch Marionetten… Wirklich? Nein, er wünscht sich Freiwillige! Er wünscht sich Menschen, die Ihn achten als das was Er ist, als der der Er ist: der Schöpfer dieser Welt. Heilig, herrlich, untadelig, mächtig, liebevoll, vergebend, freigiebig. Zu unserer Verfügung hat Er uns diese Welt gegeben, und es die Entscheidung eines jeden Einzelnen, wie wir uns in ihr verhalten.

Nach einer endgültigen Entscheidung für IHN, nach all dem was sie bezeugt (Umkehr, umfangreiche Reue, Taufe in Wasser und Heiligem Geist) erhalten wir eine neue Identität, in der uns Gott stark macht, wenn wir Ihn lassen, wenn wir uns dieser Heiligkeit endlich beugen. Wir müssen diese Stärke nicht mehr aus uns heraus schöpfen, wir dürfen schwach sein und erkennen, dass wir ohne Ihn nichts sind. Dann werden wir stark – im Herrn.

Alles, alles dürfen wir abgeben und alles, alles dürfen wir empfangen. Welche Freiheit von sich selbst!

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Genfer Studienbibel

Wurde die Bibel vom Heiligen Geist geschrieben oder nicht? Wer das nicht glaubt, braucht sich eigentlich gar nicht mit ihr zu beschäftigen, denn er wird nicht davon profitieren, denn es heißt nicht umsonst, dass die Bibel für den Ungläubigen ein Buch mit sieben Siegeln ist und bleibt.
Auch mir waren früher die meisten Inhalte kryptisch. Die Evangelien waren noch leicht zu verstehen, doch die Paulus-Briefe wie auch das alte Testament verstand ich nicht. Also suchte ich mir das heraus, was ich nachvollziehen konnte und was in mein Glaubenssystem passte – den großen Rest ließ ich als Fragezeichen stehen, und ich wagte es nicht zu hoffen, dass ich die Bibel wirklich jemals würde verstehen können.

Ohne den Heiligen Geist geht gar nichts

Die Bibel eröffnete ihre Siegel erst nach und nach – mit Hilfe des Heiligen Geistes. Der erklärt, zeigt Zusammenhänge, lehrt mehr und mehr über den Charakter Gottes, dessen Sohn sich hier als Mensch gezeigt hat. Das biblische Christentum ist die einzige Lehre auf der ganzen Welt, die Liebe und Vergebung derart in den Mittelpunkt rückt.
Wir alle wissen, dass die Welt um so vieles besser sein könnte. Wir alle sehnen uns nach Liebe und Vergebung, wenn nicht bewusst, dann doch unbewusst. In der Bibel ist der Weg beschrieben, den wir gehen sollten, damit Gott uns verändern kann, damit Er uns Seinem Sohn immer ähnlicher macht.
Die Bibel ist nichts, was sich menschliche Gehirne ausgedacht haben. Sie kam DURCH Menschen, die dem Schöpfer im Glauben hingegeben waren und vom Heiligen Geist inspiriert wurden. Der Heilige Geist ist das Sprachrohr Gottes, durch Ihn spricht er in uns hinein. Seine leise Stimme ermahnt uns und lehrt uns.

Das gute Gesetz

Wer kennt nicht das schlechte Gewissen? Darin spricht Gott oft sehr laut.
Wir alle tragen die Göttlichen Prinzipien des Gutseins in uns. Es gibt ein Gesetz in uns, ein gutes Gesetz, dem die Bibel Ausdruck in Worten gibt. Aber: Wir Menschen haben den freien Willen, uns entweder freiwillig diesem Gesetz unterzuordnen, oder ihm zu widerstehen. Dass wir uns selbst schaden, wenn wir widerstehen, merken wir oft erst nach Jahren. Wer sein Gewissen gar nicht mehr hört, befindet sich auf dem steilen Weg hinab in die Dunkelheit, denn er widersteht dem einzigen ehrlichen Korrektiv.

Als ich noch im Kindergarten war, stahl ich einmal ein Geldstück vom Schreibtisch der Leiterin (es war ein von Nonnen geführtes Haus). Damals war ein solches 5-Mark-Stück noch viel Geld. Ich ging mir Süßigkeiten kaufen, doch es war noch einiges Geld übrig.

So kaufte ich meiner Mutter Zigaretten, ich wusste ja die Marke. Erst als ich nach Hause kam, ihr die Zigaretten schenken wollte und meine Mutter mich fragte, woher ich das Geld hätte, traf mich fast der Schlag, weil ich erkannte, dass ich etwas getan hatte, was man nicht tun darf. Da kam mein schlechtes Gewissen mit aller Wucht, und ich musste mir schnell eine Lüge ausdenken. „Ich habe es gefunden,“ log ich. Als sie mich fragte: „Ist das wirklich wahr?“ rannte ich aufs Klo und schloss mich ein. Dort hatte ich dann etwas Zeit mich zu besinnen. Und ich merkte sehr schnell, dass ich nicht mit diese Lüge weiter gehen konnte, denn noch nie hatte eine Lüge zwischen meiner Mama und mir gestanden, ich wusste, es gab keinen anderen Weg, als es einzugestehen, die Wahrheit zu sagen. (Das ist eines der Gesetze, die Gott in uns gelegt hat.) Und ich ging also zu ihr und gab kleinlaut zu, dass ich das Geld gestohlen hatte.
Leider folgte darauf keine Vergebung, sondern schwere Vorwürfe und für mich eine große Blamage, denn meine Mutter nahm mich umgehend an der Hand, zerrte mich zurück in den Kindergarten, ging mit mir zu Oberin und gab ihr aus ihrem Geldbeutel 5 Mark zurück und entschuldigte sich für ihre ungezogene Tochter. Dabei brach sie in Tränen aus, und ich stand mit gesenktem Kopf hinter ihr. Sie bat quasi für mich um Vergebung, konnte mir aber selbst nicht vergeben.
Ich fühlte mich wie geschlagen, und ich weiß noch heute, wie traurig ich war, und auch wie gedemütigt. Doch es war insofern eine Lehre für mich, denn die Lüge mit all ihren Folgen heilte mich für viele Jahre von weiteren Versuchen des Stehlens.

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“

… sagte Jesus Christus. Er log nie. Er stand zu dem was Er als wahr erkannt hatte. Selbst als man ihn zwingen wollte, eine Lüge auszusprechen schwieg er, mit der Konsequenz, dass er die fürchterliche Todesstrafe erhielt.
Wer von uns ist schon dermaßen aufrichtig?
Jesus log nicht, er tötete nicht, er stahl nicht, er redete nicht falsches Zeugnis gegen jemanden, sondern wurde selbst verleumdet und verraten. Er führte ein völlig selbstloses, reines Leben. Er hatte kein Haus, keine Wohnung, keine Heimat, kein Geld, keinen Job. Er galt nichts in dem Land aus dem Er kam, von der Familie hatte Er sich selbst los gesagt, um ganz und gar frei zu sein, den Willen seines himmlischen Vaters zu tun.
Jesus war selbst äußerst bewandert in der Heiligen Schrift. Sie ist die Grundlage Seines Lernens und Lehrens gewesen. Jesus hatte das alte Testament und war Rabbi. Er lehrte in der Synagoge aus genau diesen Schriften, und Er lehrte was Er von seinem Vater hörte.

Zeitzeugen von Jesus Christus

Das neue Testament wurde von zeitlich sehr nahen Zeitzeugen geschrieben, zum Teil von direkten Weggefährten. Matthäus, Johannes und Petrus waren seine Jünger, Markus war ein Schüler des Petrus und ein Mitarbeiter von Paulus, wie auch Lukas. Jakobus war möglicherweise Jesus leiblicher Bruder, oder diesem zumindest sehr nahestehend… * Paulus als ehemaliger Saulus und Feind der Christen wurde in einer gewaltigen, von Gott geschenkten mystischen Schau des Jesus vom Heiligen Geist „umgedreht“. Er brauchte Jahre, um Seine Erfahrung zu verarbeiten. Es ist ein Segen, dass Seine Briefe aufgeschrieben wurden. Sie sind unter anderen ein Zeugnis für das, was in den Ur-Gemeinden wirklich und ganz real geschah und gelehrt wurde.
Was in unseren Kirchen heute gelehrt wird hat damit nur noch wenig bis nichts zu tun. Die Heilige Schrift wird zwar verwendet, jedoch nicht angewendet. Dabei offenbart sie ihre Kraft erst dann, wenn man auch nach ihr handelt.

Liebe kann auch Erziehung bedeuten

Der Heilige Geist ist über-menschlich, über-natürlich, und Er ist nicht nur eine Stimme, sondern Er hat und gibt auch Kraft. Er spricht zu den Herzen, gibt Offenbarungen, und wer Ihm folgt, wird unweigerlich verändert. Es folgt eine Erziehung durch Ihn und das Leben, die bei weitem nicht immer angenehm ist.

Wir lernen heute in Spiritualität, Esoterik und Kirche, dass Gott Liebe ist, und nichts als die Liebe, Gott wird allein darauf reduziert. Und so erwarten wir von Ihm nichts als Liebe und schöne Gefühle. Doch Liebe ist weit mehr als schöne Gefühle! Aus seiner übergroßen Liebe heraus will Gott uns ganz und gar in Sein Bild verwandeln. Er will uns retten aus den Fängen der Finsternis. Aus Liebe zieht Er uns aus der Dunkelheit heraus ans Licht. Doch wir sind oft widerstrebend und halten unseren alten Mustern gemäß fest an dem alten Schmodder, an den wir ja so gewöhnt sind. Es ist gar nicht leicht, den Müll los zu lassen, der sich in uns über Jahrzehnte verfestigt hat. Und Gott erschafft auf seine geniale Weise Situationen und Zusammenhänge in unserem Leben, die uns heraus fordern und an den Rand bringen.

Stehst du auf seiner Agenda?

Das geschieht dir dann, wenn du auf seiner Agenda stehst. Auf seiner Agenda stehen alle, die sich für Seinen Sohn Jesus Christus entschieden haben und Ihm nachfolgen wollen. Jesus nachzufolgen heißt, sich Gott auszuliefern und keinen Schritt mehr ohne Ihn zu tun. Natürlich ist die Entwicklung dahin ein lebenslanger Prozess, doch die Zielrichtung ist klar.

Mit Hilfe des Heiligen Geistes, den wir nach Buße, Umkehr und Taufe empfangen, beginnen wir, die Bibel mit neuen Augen und einem neuen Herzen zu lesen. Ihn können wir alles fragen. Wir lernen Ihn zu hören, wir verstehen plötzlich die leise Stimme in unserem Herzen, die uns aus dem Schlamm heraus ziehen will, in den wir immer noch manchmal abrutschen.
Wir werden plötzlich sehr sensibel und nehmen sehr schnell wahr, ob wir gerade mit oder ohne Gott gehen. Alles was sich übel, ärgerlich, wütend, rechtend, richtend, anklagend, streng und gnadenlos an uns gebärdet zieht uns herab. Wir haben den Pfad verloren. Wir müssen dann umkehren zu Ihm und uns wieder leiten lassen.

Was wird aus uns?

Ich kenne eine alte Frau, sie wird vermutlich nicht mehr lange leben, die bis über beide Ohren in Bitterkeit und Hass auf ihre Tochter verstrickt ist, weil sie sich finanziell von ihr betrogen und bestohlen fühlt. Seit Jahren schürt sie diesen Hass und ergeht sich täglich immer wieder aufs Neue in Vorwürfen an sie, in gedanklichen Diskussionen etc. Was wird mit ihr, wenn sie in diesem Zustand, in dieser Unvergebenheit stirbt? Glaubst du, dass sie in einem sanften Himmel landet und dann in Liebe baden kann?

Ich glaube das nicht, denn Gott erwartet und wünscht von uns, dass wir uns Mühe geben, dass wir uns für Seinen Weg entscheiden, für Vergebung – nicht damit der Andere gerechtfertig ist, sondern damit WIR DAVON FREI WERDEN.
Doch wie vergibt man jemandem, dem man einfach nicht vergeben kann? Man betet und bittet Gott um Hilfe. Man lauscht, und es werden, wenn man es ernst meint, Gedankengänge auftauchen, die Verständnis für den Anderen bringen. Und wenn es dann immer noch nicht geht, bittet man Gott, es mit einem gemeinsam zu tun, denn Gott kann immer vergeben. Er nimmt uns dann an die Hand. Wir müssen uns manchmal tatsächlich ganz rational und unabhängig von allen Gefühlen ENTSCHEIDEN zu vergeben, wir müssen laut unsere Vergebungsbereitschaft bekennen und unserer Entscheidung Ausdruck geben – vor Gott. In ernster, ehrlicher Absicht.

Das und viele Dinge mehr stehen in der Bibel. Sie werden dir vom Heiligen Geist erklärt, wenn du Ihn angenommen und angezogen hast. Auch der Heilige Geist braucht Deine klare Entscheidung für Ihn, um sich ganz in dir nieder zu lassen. Gott ist nicht gewaltsam, er zwingt niemanden, er bemächtigt sich auch nicht deiner, denn er liebt dich so sehr, dass er dir immer und unter allen Umständen deinen freien Willen lässt.

Die Bibel ist ein Handbuch für jeden, der ernsthaft Gott sucht. Deine Entscheidung und die darauf folgende (Erwachsen-) Taufe in Wasser und Geist ist die Eintrittskarte in ein Land, in ein Köngreich, das seines Gleichen sucht. Hier geschehen täglich Wunder und außergewöhnliche Dinge, unter anderem auch dieses, dass die Bibel verständlich wird, sich entblättert und du ihren Schatz mehr und mehr heben kannst.

*Infos aus der Genfer Studienbibel

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Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, sodass ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. (1. Kor. 13, 1-2)

Im Hinblick auf den Heiligen Geist und meine Vergangenheit kam mir in Anlehnung an diese Bibelstelle folgender Satz: „Was nützte es mir, wenn ich in der Unendlichkeit des Erwachens und der Erleuchtung aufginge, hätte aber keine Beziehung zu meinem liebenden Gott? Ich wäre verloren und ginge am Wesentlichen vorbei…“

Als ein Mensch, der sowohl das Erwachen als auch den persönlichen Gott kennen lernen durfte möchte ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus eines klar aussprechen: Meiner Meinung nach unterscheidet sich die innere Stimme, der man (vor und) nach dem Erwachen folgt, ganz grundlegend von der Stimme Gottes/Jesu. Es ist NICHT DIE GLEICHE!

Unser Schöpfergott, der persönliche Gott, der sich uns durch die Bibel mitteilt, dessen Vertreter Jesus Christus hier auf Erden war und ist, hat einen Sprecher: den Heiligen Geist. Die gesamte Bibel ist vom Geist Gottes inspiriert, das alte wie auch das neue Testament. Menschen, Propheten, die sich dem persönlichen Schöpfer-Gott in tiefem Glauben zuwandten wurden von Ihm inspiriert.

Wer die Bibel nicht ernst nehmen möchte, kann das tun, doch er nimmt sich damit den größten Schatz, denn auch durch die Bibel spricht dieser Heilige Geist zu uns Menschen. Und eben dieser Heilige Geist – so ist es uns versprochen – kommt auf jeden Menschen, der Jesus nach folgen möchte. Dazu braucht es eine Entscheidung für den persönlichen Gott, innere Umkehr und das was man „Buße“ nennt, mit anschließender Taufe. 

Dann ist es möglich, in eine direkte, persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu treten. Der Kontakt mit Ihm wiederum öffnet den Weg zum Vater, und so ist der Heilige Geist Mittler, Helfer, Berater und Freund.

Oft spricht Er zu uns, während wir in der Bibel lesen und erinnert uns an Ungelöstes, oder Er zeigt uns Gottes Sicht zu dem was uns gerade bewegt. Er spricht aber auch direkt zu uns, wenn wir uns betend hinwenden. Er antwortet auf Fragen, oft in Bibel-Zitaten, oder er spricht im Duktus unserer Persönlichkeit. Es kann sich zu einem Gespräch ausweiten, immer sind wir Empfangende, sind diejenigen, die dadurch an Weisheit wachsen.

Allwissend und allmächtig nutzt Gott all unsere Ressourcen an Wissen, Wortschatz, Erfahrung und Prägung. Unser Gehirn arbeitet wie ein Radioempfänger. Es empfängt und überträgt uns die Botschaften individuell zugeschnitten, auf ganz persönliche Weise, so dass wir sie auch verstehen können. Der Heilige Geist kommt auf unsere Ebene, und Er kennt uns besser als wir uns selbst kennen.

Gott liebt dich

Man erklärt laut im Gebet seine Absicht, Jesus zu hören, bittet um Sein Reden und richtet sich ganz auf Ihn aus – mit Geduld und in einem abwartenden, offenen und demütigen inneren Lauschen und Schauen. Will man nur seine eigenen Gedanken und seinen Willen bestätigt bekommen, geht man fehl. Es geht darum, sich vom Geist Gottes bereichern und lenken zu lassen. Ver-hören ist also möglich.

Gott schenkt „die Unterscheidung der Geister“, wenn wir Ihm nachfolgen und Ihn darum bitten. Die Stimme des Heiligen Geistes spricht aufbauend, berührend, erweckend und auf eine tiefgehende und liebevolle Weise belehrend, in Gleichnissen, übrigens oft auch humorvoll. Es kommen Worte, Sätze, Bibelstellen, oder auch Bilder, Szenen, Sequenzen, oft mit Herz-Beteiligung. Es ist so etwas Ähnliches wie wach zu träumen, man erwartet in einer tiefen Anbindung im Glauben Antworten – den Sinn ganz auf Gott gerichtet.

Manchmal werden Zusammenhänge schlagartig klar, ein Licht geht auf, man versteht etwas plötzlich auf ganz tiefe Weise. Plötzlich steigen Tränen auf, weil eine Wahrheit klar geworden ist, weil eine spontane Einsicht gekommen ist, oder weil Gottes Liebe so intensiv berührt – wenn solches geschieht, dann war ER es mit großer Wahrscheinlichkeit – Jesus.

Seine Schulung ist sanft, Seine Weisungen zeigen auf die Wahrheit, sie fördern Vergebung, Liebe, Geduld, Frieden und Sanftmut. Seine Stimme heilt, kann aber auch heraus fordern, wenn sie nicht mit unserem Willen überein stimmt. Er spricht jedoch nicht streng oder hart, nicht verurteilend oder niedermachend, geringschätzig oder negativ, denn Er liebt uns ja! Nie würde Er zu Schandtaten anstacheln, das wäre völlig konträr zu seinem Charakter. Negative Stimmen haben IMMER andere Quellen. Sie kommen entweder von Dämonen oder aus unserem gottlosen Ego, das durch schwere Erfahrungen negativ programmierten ist – niemals vom Heiligen Geist!

Damals, nach dem Erwachen fühlte ich mich zwar aufgehoben und Zuhause im Sein, sozusagen frei floatend, doch ich war in allen meinen Entscheidungen ohne Halt und Ziel. Es gab nichts mehr zu erreichen. Da waren manchmal widerstreitende Impulse, und es schien gleich gültig, für welchen ich mich entscheiden würde. Eine „alles-egal-Haltung“ war durch das Erwachen entstanden. Das öffnete natürlich auch Süchten wieder die Türen. Hie und da stiegen nach einer Weile wieder Aggressionen auf, die ich versuchte zu verbergen. Es gab auch wieder seelischen Schmerz bei gewissen Anlässen. Je nach Trigger wurden nach und nach alle Muster wieder wach, die ich für aufgelöst gehalten hatte.

Das Erwachen eröffnete meinem philosophischen Denken neue Dimensionen. Ich war durch mein Erleben überzeugt von der Nondualität, sah die Dualität als unwirklichen Traum, und mühelos perlten spirituelle Weisheiten aus meinem Mund. Die Übereinstimmung meiner Einsichten mit den Worten vieler Erleuchteter bestätigte meine Gedanken und Schlüsse, und das gab meinem Ego, das ich für gestorben hielt, eine verheimlichte Schubkraft, die ich mir schön redete, und mir als Person neue Bedeutung. Denn – selbstverständlich in aller Bescheidenheit – hielt ich mich nun für fähig, Menschen zu beraten, die glaubten, von mir lernen zu können und die – so wie ich damals – nach dem Erwachen suchten. Ich wusste ja schließlich Bescheid.

Doch heute sehe ich, dass all meine Weisheiten von der Nicht-Zweiheit, davon im Sein aufgehoben zu sein, oder von der Glückseligkeit des Gestorbenseins – nichts, aber auch gar nichts mit dem biblischen Gott zu tun hatten, mit dem wahren Jesus Christus. Ich jedoch presste Jesus Christus nun als „erleuchteten Super-Meister“ in mein Weltbild und blendete damit neunundneunzig Prozent der biblischen Aussagen aus. Ich nahm einige Bibelstellen an, betrachte aber den großen Rest als Fehlübersetzungen oder Erfindung von Leuten, die vieles falsch verstanden hatten. Ich las auch gar nicht mehr wirklich in der Bibel nach dem Erwachen. Schließlich wusste ich ja alles selbst und brauchte keine Bücher mehr, es sei denn zur Unterhaltung.

Heute jedoch sehe ich: weder all meine nonduale Weisheit, noch meine erwachte Entspanntheit, noch meine Techniken, auftauchende Gefühle und Zustände immer wieder ins Sein zu entlassen – nichts davon bewahrte mich davor, letztendlich von Dämonen fertig gemacht zu werden. Ich folgte meinen Impulsen, doch das führte mich im Endeffekt in eine für mich schädliche Richtung. Meine Impulse und meine innere Stimme waren ganz offensichtlich nicht wirklich weise, denn sie führten mich mitten hinein in eine Partnerschaft, die mir zunächst vorkam wie das Sahnehäubchen in meinem Leben, die mich jedoch mit der Zeit seelisch und körperlich durch kongenial passende, emotional missbräuchliche Muster total aussaugte. Und all meine spirituelle Weisheit half mir weder das zu erkennen oder zu verhindern, noch frühzeitig zu beenden. Im Gegenteil hielt ich mit aller Zähigkeit daran fest und wirkte kräftig mit. Acht Jahre später war ich ein Wrack, das jede Nacht Besuch von Dämonen hatte – ständig krank und gezeichnet von Depressionen und massiven Schlafstörungen.

Meine inneren Stimmen und Impulse hatten mich zusammen mit meinen Mustern an einen Abgrund geführt. Ich war mit aller Weisheit am Ende. Und ich musste der Wahrheit ins Gesicht sehen, dass etwas Dunkles an mir zerrte, mir Angst machte, mich auslaugte und aussog.

An diesem Punkt erkannte ich schlagartig, dass die Welt alles andere als nondual ist, sondern dass sie vielmehr hochgradig dual ist! Es gibt das Gute, und es gibt das Böse in dieser Welt! Und noch schlimmer: Es gibt einen Krieg des Bösen gegen das Gute, den satan schon vor Äonen angezettelt hat. Mir wurde klar: auch in meinem Leben und in meinem Innern fand dieser Krieg statt. In meinem Leben hatte die dunkle Seite dieser Schöpfung immer wieder alles daran gesetzt, mich fertig zu machen – sowohl seelisch als auch körperlich. Und das Erwachen war ein Prozess, der dem Ganzen sogar Vorschub geleistet hatte. Diese letzte Partnerschaft sollte der finale Schlag sein.

Gut und Böse

Dämonen sind es, die in die Sinnlosigkeit und in den Wahnsinn treiben, in den Selbstmord und letztendlich in den Tod. Stimmen, die wir nicht als dämonisch erkennen, sondern für unsere eigenen halten, treiben uns passend zu unseren unerlösten Mustern in Lebenssituationen, in denen sie uns möglichst fertig machen wollen. Haben sie uns erst einmal in der depressiven Abwärtsspirale, hauen sie uns alles um die Ohren: Sie entwürdigen uns, klagen an, machen nieder und nehmen uns jeden Selbstwert. Sie pathologisieren uns, entwerten uns, verkehren alles ins Negative. In der Endphase gipfelt das in der Sehnsucht danach zu sterben. Viele Menschen wurden schon von diesen Stimmen in den Selbstmord getrieben – und damit hat die dunkle Seite ihr schreckliches Ziel erreicht. Dieses Ziel lautet: den Menschen von Gott abzutrennen, in die Dunkelheit zu stürzen und umzubringen.

Es gibt nur eine Rettung, wenn man in seiner Umlaufbahn dem „schwarzen Loch“ schon so nah gekommen ist: Gott. Jesus Christus! Wenn wir uns Ihm zuwenden und Ihm unser Leben geben, muss all die Dunkelheit weichen. Und das kann sehr schnell gehen! Er stellt einen komplett wieder her.

Wenn wir glauben, unser inneres Bauchgefühl sei ein guter Führer, oder jenseitige Meister, oder die Stille an sich, oder der „Zufall“, oder das „Offensichtliche“ so gehen wir in die Irre, denn welcher Instanz folgen wir in Wirklichkeit? Wir wissen es gar nicht. Wir glauben, es sei das Schicksal, doch in Wirklichkeit sind wir Spielbälle von Kräften, die wir nicht einschätzen können und deren Motive wir verharmlosen – im Glauben an die liebe, gute Nondualität oder die Macht eines guten Schicksals – ohne einen persönlichen Gott. Wir haben keinen Leitfaden, keine Autorität, die es gut mit uns meint, keinen liebevollen, uns wertschätzenden König, keinen liebenden Gott, der mit uns Gemeinschaft haben möchte und nur unser Bestes will. Wir sind mutterseelenallein und ausgeliefert.

Hast du den Heiligen Geist, bist du nicht mehr allein. Du hast einen mächtigen, liebenden Freund, einen Begleiter, der dich trägt und dir mit sanfter Hand durchs Leben hilft, mit dessen Hilfe Heilungen geschehen, der tröstet, führt, Menschen zusammen fügt und nicht trennt, der positiv verändert und uns persönlich im Guten und Wahren reifen lässt. Wie schade, wenn wir diesen Gott verpassen! Wie schade, wenn wir glauben, selbst schon alles zu wissen und keinen Rat mehr zu brauchen. Wie schade, wenn wir uns mit der kühlen Weite zufrieden geben, und die Wärme einer innigen Beziehung zu einem Gott, der Seines Gleichen sucht, ausschlagen.


Bildquelle Schach: Image-ID 440423 von Meltis

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