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Archive for the ‘Glaube’ Category

Ich habe den größten Teil meines Lebens als Tontechnikerin beim Hörfunk gearbeitet, habe in dieser Zeit Beiträge und Sendungen bearbeitet. Es ist jeweils die Entscheidung des Autors, welche Teile eines Beitrags er senden will und welche nicht. Hat er sich entschieden, heißt es: „Schnitt!“ Die Entscheidung, welche Worte gesendet werden sollen und welche nicht, hat im Allgemeinen keine allzu großen Auswirkungen. Doch im Gegensatz dazu haben die Entscheidungen in unserem Leben oft sehr große Auswirkungen! Entscheidungen können weitreichend und schwerwiegend sein. Insbesondere meine ich hier die Entscheidung, ob wir an einen Schöpfer-Gott glauben wollen oder nicht. Denn es hängt von dieser Entscheidung und unserem Willen ab, ob wir Gott nahe kommen können oder nicht.

Aufgrund wovon treffen wir unsere Entscheidungen?

Als ich 17 oder 18 Jahre alt war, traf ich die Entscheidung, Atheistin zu werden, aufgrund einer traurigen Geschichte, in der eine junge Freundin durch einen Unfall plötzlich verstarb. Ich konnte den Schmerz kaum ertragen. Ich entwickelte Wut und Hass auf Gott.

Wir richten uns meist mit unseren Entscheidungen nach Gefühlen, oder nach vernünftigen Erwägungen und nach unseren Erfahrungen, denn: Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir selbst wissen was gut und was falsch ist, und was gerecht und was ungerecht. Wir glauben, wir wären im Besitz der Wahrheit und entscheiden nach diesem Anschein.

Scheinbare Wahrheit

Jeder Mensch hat in unserer chaotischen Welt seine eigene Wahrheit. Doch die Wahrheiten widersprechen sich und führen im schlimmsten Fall zu Mord und Totschlag. Wäre es da nicht weiser, der Wahrheit einer objektiven, unbestechlichen, guten und weisen Instanz – Gottes zu folgen? Wenn alle dies täten, wäre diese Welt ein wunderbarer Ort…. Doch der Mensch baut gemeinhin nur auf sich selbst, doch er ist fehlbar, er ist subjektiv, nicht souverän, er hat keinen Überblick, ist oft blind von Emotionen und Gedankenketten und ist tatsächlich nicht in der Lage, aus sich heraus (ohne Gott wirklich zu kennen) zu wissen was wirklich wahr und wirklich gut ist.

Gott jedoch weiß was wirklich wahr und wirklich gut ist. Derjenige, der diese Welt geschaffen hat, der uns geschaffen hat ist selbst die Wahrheit, ist selbst das Gute. Wer könnte also besser wissen als Er, was die Wahrheit ist und was das Gute ist? Und so lange wir Gott noch nicht wirklich kennen gelernt haben und mit Ihm eine Beziehung aufgebaut haben, so lange brauchen wir ein Hilfsmittel, um Seine Wahrheit zu erkennen und nach ihr entscheiden zu können. Und dieses Hilfsmittel ist die Bibel.

Mit ihrer Hilfe können wir diese Beziehung aufbauen. Und anhand von dem was sie sagt können wir – noch bevor wir in Beziehung mit Gott sind – lesen und verstehen, in welche Richtung es gehen sollte. Anhand der Bibel können wir hören was wirklich wahr und wirklich gut ist, und wie der Mensch, und wie wir als Menschen sein könnten.

Lass dir nicht von der Kirche Gott vermiesen!!!!

Die Kirche ist nicht Gott. Keineswegs. Niemand hat je so viele Menschen von Gott abgehalten wie die Kirche, ich meine insbesondere die katholische Kirche mit ihrer schrecklichen Vergangenheit. Durch sie wurde die Bibel zu einem Gesetzestext. Vielen Menschen dreht sich geradezu der Magen um, wenn sie in der Bibel lesen sollen, weil die Kirche aus Worten wie „Buße“ und „Sünde“ einen dicken, schwarzen Hammer geschmiedet hat, um Menschen in Angst zu bringen und gefügig zu machen. Damit hat sie das neue Testament und Jesus nicht verstanden.

Angst verhindert jede Intimität mit Gott

Aus Angst Gesetzen zu folgen ist überhaupt nicht das worum es geht. Die Botschaft des neuen Testaments ist nicht Drohung sondern Liebe, Gnade und Freiheit; nicht die wilde Freiheit des Menschen, der einfach tun möchte was er will und wie es ihm gerade einfällt – sondern die Freiheit, IN GOTTES LIEBE mit Ihm zusammen zu wählen, immer wieder – MIT GOTT.

Die Freiheit, die Gott schenkt ist die, dass der Mensch nicht mehr selbst entscheiden muss was gut und was recht ist, was wahr und was unwahr ist; es ist die Freiheit dessen, der erleben darf, wie gut es sich anfühlt und dem eigenen Leben und Umfeld tut, wenn er geführt wird – von einem Gott, einem liebenden Vater, der uns diese Qualitäten (das Gute, das Wahre) nicht nur in der Bibel vorschlägt, sondern sie selbst in Person IST und repräsentiert.

Dieser Gott hatte niemals etwas anderes im Sinn, als die Menschen zu sich hin zu ziehen, um in ihnen wohnen zu können. Er hat den Menschen geschaffen, um mit Ihm in einer Beziehung zu sein, wie gute, enge Freunde, wie Blutsbrüder.

Er ist ein Gott, der nahbar ist, der sich uns offenbaren will, nicht obwohl, sondern WEIL Er unser Gott und Schöpfer ist! Er möchte in unserem Leben unser König sein – ein weiser, gütiger König, voller Macht und Kraft. Er möchte alle, aber wirklich alle Schritte unseres Lebens GEMEINSAM mit uns gehen. Er möchte gefragt werden und uns dann unter die Arme greifen, uns Vorschläge machen, uns wohl tun wo es immer möglich ist.

Gott weiß, dass dieses Leben in einer gefallenen Welt, die nur so von falschen Wegen strotzt, schwer ist. Deshalb reicht Er uns Seine Hand – immer wieder. Er geht hinter uns her, um uns für sich zu gewinnen. Er fügt die Dinge, damit wir immer wieder die Chance haben, uns für Ihn zu entscheiden, anstatt für das was weder wahr noch gut ist. Er will, dass es uns gut geht!

Gott spricht nicht durch das „Bauchgefühl“

Von Anfang an (1. Mose 3) hat der Mensch immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen und sich damit von Gott und von der ursprünglichen Schönheit und Einfachheit des Lebens entfernt. Nur von sehr wenigen Menschen ist überliefert, dass sie Gott wirklich kannten und hören konnten. Einige davon sind die Autoren der Bibel.

Es ist nicht so, dass Gott immer durch das Bauchgefühl mit uns spricht – wie sehr viele Menschen glauben. Bevor man mit Gott geht, ist das Bauchgefühl eine trügerische Sache. Es muss mit dem Heiligen Geist geprüft werden. Es ist auch nicht so, dass Gott immer durch das Herz zu uns spricht, denn auch das Herz kann verdorben, falsch geprägt und somit trügerisch sein. Auch durch Logik und Vernunft ist Gott nicht zu erreichen und zu fassen. Erst wenn wir Gott gestatten, alle diese Ebenen mehr und mehr zu reinigen (durch Umkehr vom Falschen und durch Seine Vergebung), werden wir empfänglicher für Seine Stimme.

Die Bibel als Lot und als Wegweiser

Wenn du noch keine persönliche Beziehung zu Gott hast (was für die meisten Menschen gilt) und in einer spezifischen Situation fragst, was jenseits deiner eigenen Meinung wirklich gut und richtig und wahr ist, du Gott aber noch nicht hören kannst, dann gleiche deine Entscheidungen mit dem ab, was in der Bibel steht. Und suche mit ganzem Herzen und ganzem Verstand nach der Wahrheit und der Beziehung zu Gott. Jesus ist die Tür zu einem wahrhaft guten Vater. Jesus hatte und hat den Draht. Jesus lebt. Er ist hier.

Die Bibel steckt voller Weisheiten. Das alte Testament ist sowohl Geschichtsbuch als auch Weisheits-Buch. Im alten Testament findest du Weisheiten besonders in den Psalmen. Das neue Testament ist am besten für Einsteiger geeignet. Dort kann man in der Apostelgeschichte und in den Briefen lesen, wie die Urgemeinde lebte und was ihre Prinzipien waren. Sie waren noch ursprünglich und ganz, ganz nah an Jesus dran.

Die Ermahnungen von Paulus an die Gemeinde in Korinth zeigen, dass es schon damals Spaltungen gab durch Menschen, die ihre eigene Wahrheit leben wollten, anstatt den Worten Jesu zu folgen.

Schon immer war es ein sehr, sehr, sehr schmaler und heikler Pfad, der zu Gott führt, und auf solchen Wegen braucht man einen Führer (die Bibel).

Trügerische Freiheit

Es ist sehr verführerisch, seine eigene Wahrheit leben zu wollen. Es verspricht Erfolg, es stärkt unser Ego, und es gibt auf den ersten Blick ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit (von Gott). Doch ist Unabhängigkeit von Gott wirklich das Richtige für uns? Das Leben zeigt uns oft genug, dass wir doch in die Irre gegangen sind. Die Jahre nach meiner Atheisten-Entscheidung waren die traurigsten meines Lebens. Ich hatte jeden Boden verloren und fiel besinnungslos und blind und getrieben durchs Leben, bis ich endlich wieder einen Funken Glauben fand. Gott hatte mich nicht vergessen. Auf vielen Umwegen musste ich jedoch gehen.

Die Freiheit, die es schenkt, Gott zu folgen, ist nicht zu beschreiben, denn hier wird man wirklich frei von sich selbst. Gott ist so gut, so weise und so voller Liebe, sogar in seinen Korrekturen, dass es eine Freude ist, Ihm zu folgen – selbst wenn der eigene Wille ein anderer gewesen wäre. Denn Er schenkt durch Offenbarungen Einsicht und Erkenntnis. Fehler sind immer erlaubt, wichtig ist das Zurückkommen wie beim verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-32). Dies ist eines der wichtigsten Gleichnisse der Bibel. Unbedingte Freiheit tut dem Menschen nicht gut, er kommt immer wieder in Sackgassen. Erst die Abhängigkeit von Gott macht wirklich frei.

Dieser Gott hat einen wunderbaren Charakter. Er ist so voller Liebe und Weisheit. Er kennt alle deine Wege, jeden Gedanken, er vergibt immer wieder deine Fehltritte, wenn du zurück kommst, und Er weiß was war und was kommen wird. Deshalb kannst du getrost und ohne jede Zweifel dem folgen was Er dir sagt. Durch den Heiligen Geist (den du im besten Fall durch eine Erwachsenen-Taufe empfängst), spricht Gott zu dir.

Das Glück, IHN zu hören

Ihn zu hören ist zunächst nicht ganz einfach. Es ist Übungssache. Es braucht echtes, ehrliches Gebet, Hinwendung, totale Offenheit zu Ihm hin, und immer wieder Umkehr von falschen Wegen, um Ihm auch nah zu bleiben. Durch ein Gefühl der Verlorenheit und dann im Abgleich mit der Bibel und erfahre ich persönlich, wo ich wieder in die falsche Richtung geritten bin. Dann beginne ich, Gott zu fragen, wo der Fehler lag, und wie ich es ändern kann.

Was bringt dich Gott nah?

Sprich mit Ihm wie zu dem Vertrautesten deiner Vertrauten. Du sprichst mit deinem besten Freund. Erzähle Ihm alles. Halte nichts, aber auch wirklich gar nichts zurück. Offenbare Ihm nach und nach all deine Schwächen, deine Zweifel, deine Ängste und auch durchaus deine Vorwürfe. Gott wird dich nicht verurteilen, wenn du Ihm dein Herz anvertraust. Er kann das alles nehmen, einfach weil es ehrlich und aufrichtig und wahr ist. Sprich laut, nicht nur innerlich. Sich selbst zuzuhören verstärkt die Kraft.

Und dann, je weiter die Beziehung fort schreitet, beginnt er dir nach und nach Dinge zu offenbaren. Über dich und über Ihn und über die Wahrheit in deinem Leben. Mehr und mehr erkennst du Sein Wirken in allem, und wie sehr Er dich schon immer gerufen hat. Du erfährst, welche Entscheidungen dich von Ihm weg brachten, auch warum dir so manches Schlechte und Schwere widerfahren ist. Du lernst von Gott auch über Sein Königreich. Du verstehst die Bibel immer besser, du wirst sie sogar eines Tages hoch spannend finden und dir Bücher kaufen, die dir helfen, Gott und die Bibel noch besser zu verstehen.

Es liegt ein Weg vor dir, auf dem du nicht mehr alleine bist, denn du gehst ja mit Gott – ob du nun einen Lebenspartner hast oder nicht. Ein Weg, auf dem du immer Leitung findest – wenn du sie suchst. Ein Weg auf dem du immer wieder hörst, wie sehr dich Gott liebt!

Gott entfernt sich nicht

Nach 46 Jahren Spiritualität, Esoterik, Buddhismus und Erwachens- und Erleuchtungs-Gedöns kann ich endlich sagen: ich habe meinen Weg gefunden, und ich habe Gott wirklich gefunden. Ich bin täglich in Kontakt. Und wenn ich es nicht bin, dann weiß ich sehr schnell, was mich davon abgehalten hat, und ich kenne die Wege, wieder in Seine köstliche und liebevolle Gegenwart zu kommen.

Nicht Er ist es, der sich von uns entfernt, sondern wir sind es selbst, die uns abwenden und nicht hören wollen. Doch Sein Herz ist immer offen für uns. Es ist allein unsere Entscheidung, uns umzudrehen und zurück zu kehren. Wir haben den freien Willen letztendlich, um uns freiwillig für Ihn zu entscheiden – immer wieder.

Entscheidung aus dem Geist

Die Entscheidung für Ihn können wir nur aus dem Geist heraus treffen, insbesondere wenn uns die Emotionen übermannen und wir nicht mehr wissen wohin. Wenn du verstrickt bist in widerstreitenden Gefühlen und Gedanken: reiß dich heraus in den Geist, jenseits des Denkens. Treffe die Entscheidung, nicht mehr selbst die Antwort finden zu wollen, sondern Seine zu hören – frage Gott. Lass dich nicht entmutigen. Gib nicht auf. Suche Ihn vom Geist aus. Immer wieder. Gott ist Geist und steht über der Vernunft und über den Gefühlen. Deine Entscheidung für Gottes Antwort wirkt sich aus, nach oben und nach unten. Die Gefühle folgen dem nach, sie sollten nicht deine Führer sein. Wenn dich beim Nachsinnen über Gottes Antwort für eine Entscheidung tiefer Frieden flutet, dann bist du dort genau richtig.

Die Entscheidung, dein Leben Jesus zu geben

Dies ist die größte Entscheidung für dein Leben, die du treffen kannst. Sobald du dich wirklich entschieden hast, dein Leben Gott zu widmen (ein Senfkorn an Glauben genügt), werden sich Wege öffnen.

Habe Geduld und sei offen. Suche dir Menschen, denen du vertrauen kannst und lass dich taufen, damit du den Heiligen Geist empfängst, und beginne deinen ganz persönlichen intimen Weg mit IHM. Jetzt hast du einen starken Partner, der mit dir durchs Leben geht. Und vielleicht liest du auch die Bücher, die dabei helfen können, um in eine nahe Beziehung zu kommen (z.B. „Meine Schafe hören meine Stimme“ von J.C. Hedgecock).

Wenn du durch die Prägungen der Kirchen eine Aversion gegen die Bibel entwickelt haben solltest, dann bitte Gott, dir die Wahrheit zu zeigen und dich von der Aversion zu befreien. Schlage im Internet nach, was die Begriffe, die dich stören, wirklich bedeuten, und schau bitte nicht auf den Kirchen-Seiten, sondern in Lexika, Wikipedia oder Bibel-wissenschaftlichen Seiten. Beginne damit, Gott selbst zu fragen, was Er eigentlich gemeint hat, dann wird er Heilige Geist dein Lehrer.

Wir lehnen ab was wir nicht kennen

Viele lehnen Gott ab, weil Er nicht in das Bild passt, das man sich von Gott gemacht hat. Doch man lehnt ab was man nicht kennt, weil man eine vorgefasste Meinung über Ihn hat. Gott ist wie Er ist, und Er wird sich nicht ändern. Und Er verspricht uns in der Bibel, dass es sich lohnt Ihn zu suchen und Ihm zu folgen. Den Weg ohne Gott haben wir lange genug ausprobiert. Vielleicht ist es jetzt Zeit für eine neue, grundlegende Entscheidung. Wir können Ihn nämlich erst dann wirklich kennen lernen, verstehen und erfahren, wenn wir in eine persönliche Beziehung mit Ihm treten; erst dann wissen wir – dann aber aus erster Hand!

Photos: Pixelio Image-ID 460757 Thomas Max Müller/ Image-ID 407482 und 348363 Rainer Sturm/ Image-ID 451076 Torben Wengert/ Image-ID 153737 Axel Müller/ Image-ID 806877 BettinaF/ Image ID 417875 A. R.

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Wir sind Beziehungswesen

Schon immer lebten wir Menschen, wie auch die meisten Tiere in sozialen Verbänden, in Gruppen, in Partnerschaften, Familien, Sippen und Völkern. Die Gruppe gab und gibt uns Sicherheit und Schutz. Auch bei den Tieren bedeutet Einsamkeit oder verstoßen zu sein den sicheren Tod. Deshalb ist es von Gott genial gedacht, uns so zu prägen, dass aufeinander angewiesen sind.

Doch da gibt es noch etwas, worauf wir viel mehr angewiesen sind. Da ist in uns eine weitere tief in uns wohnende Prägung, und das ist die Sehnsucht nach einem Gott, nach einem grandiosen Wesen, das uns liebt und uns geschaffen hat: hypergenial, hyperintelligent, weise, allwissend, allmächtig, rein und heilig, nicht korrumpierbar. Aus dieser Sehnsucht heraus sind alle Religionen entstanden. Doch nur in einer einzigen von ihnen hat sich Gott persönlich auf die Erde begeben, um uns den Weg zu Ihm (sich selbst) zu weisen. Und dieser Mensch, in den Gott sich inkarniert hatte, Jesus Christus, war etwas äußerst Besonderes. Kein Menschenleben auf dieser Erde vor tausenden von Jahren wurde so gut dokumentiert und von so vielen Zeugen beschrieben. Dieser Jesus Christus ist, im Gegensatz zu vielen mythischen Geschichten anderer Religionen kein Mythos, sondern geschehene, echte Realität. Jesus ist keinem Mythos entsprungen, sondern war wirklich hier.

Prophetien erfüllt

Gott hat es für nötig befunden (und im Alten Testament vielfach darauf hingewiesen), jemanden zu schicken, der Ihn, den Vater, den Schöpfergott bezeugen konnte, und zwar nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten, durch vielfach bezeugte Wunder und Zeichen, sowie durch einen unbestechlichen und nahezu unglaublichen Charakter. Jesus war nicht abhängig davon, ob Ihn Menschen lieben, ja Er ließ sich sogar von ihnen töten – soweit ging Seine Opferbereitschaft für Seinen und unseren Vater. Und: Jesus war auch deshalb hier, um all das zu erfüllen, was bereits im alten Testament geweissagt wurde. Zahllose Prophezeiungen der Bibel sind bereits erfüllt, ein Artikel geht von 3.268 erfüllten Prophetien aus. http://www.kath.net/news/27913 (Hier noch ein Beitrag eines Wissenschaftlers zum gleichen Thema: http://www.professorenforum.de/bibliothek/artikel/detailansicht/biblische-prophezeiungen-und-mathematische-wahrscheinlichkeiten/

Gott hat zuletzt mit Jesu Erscheinen alles getan was möglich war, um noch möglichst vielen Menschen vor und in der Endzeit (die ebenfalls in der Bibel prophezeit ist) Anstöße zu geben, umzukehren und sich ganz und gar auf Gott zu werfen – auf einen Gott, der sie sehnsüchtig erwartet und nicht will, dass sie verloren gehen!

Gott ist kein Marionettenspieler

Gott ist kein Marionettenspieler. Wir alle haben Gelegenheit, uns freiwillig für oder gegen Ihn zu entscheiden, und zwar immer wieder. Der freie Wille ist es, der uns Gott ähnlich macht. Denn welchen Wert hat es, wenn eine Marionette tut was der Marionettenspieler will? Kann man jemanden zur Liebe zwingen? Liebe kann nur aus freiem Herzen und freier Entscheidung fließen, sonst ist sie nichts wert. Wer versucht, einen Menschen dazu zu zwingen, ihn zu lieben, wird das Gegenteil von Liebe ernten.

Deshalb ist unsere freiwillige Liebe für Gott so wertvoll! Und deshalb schickte Er Seinen Sohn wie einen Zeigefinger, der auf Ihn, den Schöpfergott hin wies. Doch Jesus ist noch weit mehr als der Zeigefinger, Er ist auch das offene Tor zum Vater hin. Da Er selbst von Ihm ausging, kam Gott uns durch Ihn richtig, richtig nah. Jesus sagte: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ Joh. 14, 23. Was für ein Angebot! Und: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ Joh. 14, 6.

Welche Beweise für Gottes Liebe brauchen wir noch?

Zahllosen Menschen auf der ganzen Welt erscheint Jesus Christus im Traum! Moslems bekehren sich zu Ihm, obwohl es für sie den Verlust von allem bedeutet, einschließlich Familie – was für Moslems tatsächlich einem Verlust der Identität gleich kommt. Doch Gott schenkt denen, die sich für Ihn entscheiden eine neue Identität, eine neue Sicherheit, einen neuen Weg durchs Leben, so dass sie befähigt werden, ihn auch zu gehen.

Jedem von uns möchte Gott das schenken. Er ruft uns Tag für Tag, Sekunde für Sekunde. Er wartet auf jeden Einzelnen. Und Er zeigt sich uns beständig durch die Genialität und Herrlichkeit der Schöpfung, der Natur.

  • Pusteblume

Vergleichen wir das was Gott gemacht hat (die herrliche Erde) mit dem was der Mensch gemacht hat (Fabrikschlote, Umweltverschmutzung, Kriege), dann sieht sogar ein Blinder, dass der Mensch, der ohne Göttlichen Ratschlag und nur aufgrund seiner menschlichen Entscheidungen durchs Leben geht, verloren ist.

Gott möchte mit uns sprechen! „Meine Schafe hören meine Stimme“ (Joh. 10,27) – dieser Satz aus der Bibel ist WAHR. Er möchte uns raten, uns helfen, uns zeigen wie es geht, uns in mehr Liebe führen, in Vergebung füreinander, in das Gegenteil von Hochmut und Stolz. Hochmut und Stolz führen zu Kriegen, zu Mord und Totschlag, zu Hass.

Wir leben in einem Zustand der Rebellion gegen Gott!

Die „gefallene Welt“ ist eine Welt von Rebellion gegen Gott! Nein, wir wollen Ihn nicht wirklich, wir wollen selber bestimmen. Und wir müssen ernten, jeder Einzelne in seinem eigenen Leben, was daraus erwächst.

Wir können nicht all das (Liebe, Vergebung, Bescheidenheit und Demut) aus uns selber schöpfen. Wir brauchen Gott, der uns bei allem hilft und helfen möchte! ER möchte uns die Liebe geben, die wir brauchen und auch die, die wir schenken möchten. ER will uns von unseren Zwängen befreien und von unseren Ängsten. Er greift jedoch nicht ein wie ein Diktator. Jemand der liebt, möchte freiwillig zurück geliebt werden.

Die Bibel mit den zehn Geboten ist eine Leitlinie. Die zehn Gebote wohnen ursprünglich auch in unseren Herzen, sie sind uns ja eingepflanzt. Sie wurden aufgeschrieben, um uns an das zu erinnern, was bereits tief in uns wohnt. Propheten kamen immer wieder, um auf Gott hinzuweisen, weil wir einfach sehr vergesslich sind und weil es uns viel zu lange ohne Gott ganz gut geht. Doch irgendwann ist Schluss, sowohl global als auch in jedem einzelnen Leben. Irgendwo ist der Point-of-no-return. Das ist nicht als Drohung gemeint, doch es ist Realität.

Es braucht eine eindeutige Entscheidung

Eine Umkehr zu Gott beinhaltet jedoch nicht nur eine einzige Entscheidung und ein schlappes Übergabegebet. Denn der Weg mit Gott geht sehr, sehr in die Tiefen der eigenen Seele – wenn du es willst. Er geht ans „Eingemachte“. Er geht hinein bis in die Gene, auch in das was wir von den Vorfahren mit bekommen haben. Gott will alles ausputzen. Doch Er braucht für jeden Schritt unsere Bitte und unser Einverständnis, unsere ernst gemeinte Einladung. Gott ist nicht übergriffig!

Gott aus dem Glauben in Ihn heraus einzuladen, und jede Entscheidung mit Ihm zusammen zu treffen, das wird uns niemals ins Unglück führen, sondern aus aller Dunkelheit heraus ins Licht. Und wenn die Welt um uns herum untergeht – dieses Licht kann uns niemand nehmen. Dieses Licht wird uns auch noch im Sterben leiten, und es wird uns auch nach dem Tod nicht verlassen – das ist das heilige und große Versprechen von Jesus Christus. Ein ewiges Leben im Licht anstatt in Dunkelheit.

„Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet?“ ( Luk. 11,11). Genauso ist auch unser Schöpfergott. „Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ (Lukas 11,10). Eine ehrliche Bitte aus reinen Motiven, im Glauben und in Demut vor Ihm wird Er nicht abschlagen. Wenn du den „Draht“ zu Ihm hast, bist du gesegnet, dein Leben wird immer besser.

Gott ist viel mehr

Im Erwachen, Erleuchtung, im Advaita, in vielen New Age-Schulen wird Gott reduziert auf Seine Rolle als Schöpfer und das große LEBEN, mehr will man nicht von Ihm. Doch Gott ist mehr: Man kann mit Gott reden – Er antwortet! Er will uns durchs Leben begleiten, so wie Er damals vor dem Sündenfall mit Adam und Eva durch die Abenddämmerung ging – wie gute Freunde! Das könnte unser Leben sein, unsere Gegenwart und Zukunft. Mit Gott Hand durchs Leben zu gehen – was soll man sich sonst noch wünschen?

Wenn du Gott noch nicht kennst, dann fang an zu beten, im Vertrauen darauf, dass Er dich hört, und bitte Ihn, in dein Leben zu kommen und sich dir mehr und mehr zu offenbaren. Sprich es laut aus, damit auch deine Seele es hört. Deine Stimme wird im Himmel (und dieser Himmel ist nahe) gehört und jedes Gebet kommt an. Du musst weder knien, noch die Hände falten, noch in die Kirche gehen, denn Gott sieht nur dein Herz!

Foto Marionette: Pixelio, Nr. 81727, Peter Rittmeier

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Ist sie nicht wunderschön, gerade jetzt in diesem Corona-Zeiten? Unsere Erde? Die Vögel scheinen lauter zu zwitschern und mehr geworden zu sein… Der Himmel ist näher gerückt, und noch ist die Natur grün und man kann es ahnen – auf dem Land – wie es im Garten Eden einst gewesen sein muss…

Gott hat diese wunderschöne Erde geschaffen zu unserer Freude. Er hat uns als Verwalter eingesetzt. Den Menschen jedoch hat Er nur aus einem Zweck geschaffen: zu Seiner Freude, um mit Ihm in innigem Austausch zu sein! Der Mensch ist Sein Liebstes, sein innig geliebtes Wesen, Sein Meisterstück, die Krone Seiner Schöpfung – IHM ähnlich gemacht, in Seinem Bilde – gesegnet mit einem freien Willen, wie Ihn sonst niemand mehr in Gottes Schöpfung hat.

Der Austausch zwischen Gott und Mensch und Mensch und Gott ist der Sinn und Zweck der Schöpfung des Menschen! Und wenn nun ein Mensch sagt, er glaube nicht an Gott, oder er brauche Gott nicht – zu dem sagt Gott auch irgendwann (nachdem er lange hinter ihm her ging und ihn mehr als einmal gerufen hat): „Ok, dann brauche ich dich auch nicht.“

Der Verhinderer

Letztendlich hat satan in der derzeitigen Weltzeit mit seinem dunklen Reich und seinen Dämonen seinen Sinn darin hat, die Menschen daran zu erinnern, dass sie sich Gott zuwenden könnten, Ihn um Hilfe bitten könnten, sich von Ihm retten zu lassen vor all dieser Dunkelheit.

Es ist die größte Lüge der Esoterik, es gäbe keinen satan, und alles Dunkle und Böse seien lediglich Anteile des Menschen, die zu ihm gehören und durch Bewusstsein erlöst werden müssten. Das funktioniert nicht. Es ist eine Lüge, die er selbst gesät hat, und sie erreicht was sie will: sie verhindert den Austausch mit Gott, sie hindert uns daran, die Wahrheit zu sehen, ihr Raum in uns zu geben und uns dem wahren Gott, unserem Schöpfer zuzuwenden. Sie verblendet uns mehr und mehr und treibt uns in eine Philosophie der Selbst-Erlösung. Damit schaltet sie Gott als Hilfsmöglichkeit aus.

Pharisäer – Jesus Lieblingsfeinde

Leider ist auch die Kirche, obwohl sie satan auf dem Plan hat, nicht in der Position, dass sie die Menschen in eine lebendige Beziehung zu Gott hinein ziehen könnte. Sie hat sich viel zu weit von der eigentlichen Lehre der Bibel, wie sie in der Apostelgeschichte geschrieben ist, entfernt und wird heute überwiegend von Menschen dominiert, die Jesus als „Pharisäer“ bezeichnen würde und zutiefst abgelehnt hat.

45 Als aber das ganze Volk zuhörte, sprach er zu seinen Jüngern: 46 Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gern im Talar einhergehen und die Begrüßungen auf den Märkten lieben und die ersten Sitze in den Synagogen und die obersten Plätze bei den Mahlzeiten; 47 sie fressen die Häuser der Witwen und sprechen zum Schein lange Gebete; diese werden ein umso schwereres Gericht empfangen!

Lukas 20 (Schlachter)

Gott scheint unbequem zu sein

Warum kennen die meisten Menschen Gott nicht? Zum Einen weil sie den vielen Lügen über Ihn glauben, die satan gesät hat – doch zum weit größeren Teil, weil sie Angst haben, Gott könnte etwas von ihnen verlangen, was sie nicht geben oder leisten wollen. Der biblische Gott macht auf die meisten Menschen einen sehr unbequemen Eindruck. Man möchte den Thron seines Lebens nicht räumen, auf dem man gewohnt ist, selbst zu sitzen. Es könnte ja sein, dass Gott andere Pläne hat. Wir sind ein Volk voller Rebellen – gegen Gott.

Was Gehorsam wirklich ist

Die Bibel wird missverstanden als ein Buch, das lediglich erzwungenen Gehorsam verlangt in einer Art von Glauben, der nicht lebendig ist, sondern tot. Die meisten Menschen glauben, sie müssten all die Gebote aus sich selbst heraus befolgen, aus eigener Kraft. Doch wer Jesus nachfolgen will muss das nicht aus eigener Kraft können. Es genügt eine einmalige, grundlegende, ernsthafte Entscheidung dafür, das Zepter an Gott abzugeben, sich vor Ihm zu neigen, um Vergebung zu bitten, um dann IN SEINEM SEGEN weiter zu laufen, und MIT SEINER HILFE Jesus immer ähnlicher zu werden und seinen Charakter mehr und mehr von Gott verändern zu lassen. Wir müssen nichts aus uns heraus können, wir dürfen Gott bitten und darauf warten und ERLEBEN, dass Er es tut!

Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.

Römer 6, 14

„Glauben“ und „Glauben“ sind zweierlei

Vor dieser Entscheidung (Umkehr, Taufe) ist bei den meisten Menschen „Glaube“ ein blinder Glaube an einen Gott, den man nicht oder kaum kennt, von dem man aber hofft, dass es Ihn gibt. Erst Danach wird der Glaube durch Erfahrung und Erleben von Gewissheit und Vertrauen ERFÜLLT, weil wir erleben, dass Gott tatsächlich wirkt und uns ganz persönlich antwortet! In der lebendigen Beziehung mit Gott wird Glaube erst zu Gewissheit.

Gott ist gut

Er ist das Gute schlechthin. Er würde niemals etwas von uns verlangen, was uns nicht gut tut, was nicht gut für uns wäre oder schlechte Folgen für uns hätte. Und Er verlangt auch nichts von uns, was wir nicht können oder lernen können. Aber natürlich können wir all dies nicht einfach so aus uns selbst heraus! Wir müssen uns nicht dahin prügeln! Es geht nicht um Gesetzlichkeit, darum blind, Gesetze zu befolgen! Wir dürfen uns entspannen! Wir können all das was in der Bibel steht nur mit Seiner Hilfe erlangen.

7 Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! 8 Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Matthäus 7 (Schlachter)

Gott ist Chef

Mit Seiner Unterstützung dürfen wir wachsen – aus einer innigen Zweier-Beziehung heraus mit einem Wesen namens Gott, das in drei Aspekten mit uns kommuniziert: Als Vater, als Jesus Christus und als Heiliger Geist. Und wir dürfen hin fallen und wieder auf stehen, wir dürfen Fehler machen und uns ausprobieren – Hauptsache ist, dass wir immer wieder zu Ihm zurück kommen und bereit sind, Ihn Chef sein zu lassen.

Dazu müssen wir Ihn ganz und gar über uns und unser Leben bestimmen lassen. Das ist einerseits eine anfängliche Entscheidung, andererseits aber auch ein Prozess des Wachsens und Reifens. Und wir werden umso gehorsamer, je länger wir mit Ihm gehen und je mehr wir spüren, wenn wir in die falsche Richtung eingebogen sind. Und dieser Gehorsam ist kein erzwungener, sondern ein freudvoller. Stell dir vor, du spürst ganz direkt Gottes Freude über dich! Und Er belohnt dich für deinen Gehorsam – zu dem Er selbst dich zunächst befähigt hat – auch noch mit Erfahrungen, die dein Herz in der tiefsten und schönsten Liebe bewegen!!! Die dein Herz immer weiter öffnen und dich segnen!!!

So wirkt Gott – (m)eine Geschichte

Vielleicht ist es an der Zeit, ein Beispiel zu erzählen. Ich war nie wirklich ein Mutter-Typ. Kinder gingen mir schnell auf die Nerven. Ich hasste Spielen und das ewige Gequäke auf dem Spielplatz: „Guck mal, guck mal, guck mal….“

Es war sogar so, dass ich meinem erwachsenen Sohn irgendwann sagte: „Glaub bitte nicht, dass ich eines Tages deine Kinder hüte, das ist völlig ausgeschlossen!“ Von Michael Mittermeier gibt es einen Sketch über das sogenannte AK, das A.-Kind – vielleicht kennt ihn jemand – das war so in etwa mein Credo.

In den vergangenen Monaten habe ich Christen kennen gelernt, ein Ehepaar, die mich mochten und mich fragten, ob ich mir vielleicht vorstellen könnte, mit nur einem Elternteil gemeinsam die 4 noch kleinen Kinder für 4 Tage zu hüten. Erst stieg in mir die totale Abwehr auf und ich erbat einige Tage Bedenkzeit. Ich fragte Gott, was Er von mir wolle, und Er sagte nicht etwa lapidar einfach „Ja, mach das!“. Nein, es dauerte nicht lange und Er gab mir Bilder davon, wie schön es sein könnte, noch etwas in meinem Alter dazu zu lernen, mich einmal ganz dem auszuliefern, was da geschehen könnte, mich einzulassen auf Menschen und insbesondere Kinder… Er gab mir Freude und Mut, mich diesem unbekannte Wagnis auszusetzen, mich eventuell weiter zu entwickeln, mich heraus fordern zu lassen… Mein Herz lachte plötzlich bei der Vorstellung, und ich sagte zwar mit einer gewissen Unsicherheit, aber schließlich einfach „ja“. Ich hätte auch nein sagen können, doch ich wollte meinem Gott gefallen, ich wollte Seine Wege gehen, wollte dass Er sich über mich freut, und ich wollte auch dazu lernen.

Die Erfahrung dort war unglaublich intensiv. Die Kinder waren anstrengend, laut und verzogen, und doch spürte ich das Herz eines jeden Kindes als einen ganz besonderen Schatz. Ich wuchs wirklich über mich hinaus, machte mich zum Clown, zum Affen, tanzte, turnte, kroch auf dem Boden herum. Und obwohl die Kinder zunächst schwer zugänglich waren, eroberte ich mir ihre Zuneigung, so dass sie am Ende alle in meinem Herzen waren und ich in ihren. Die schönste Belohnung war, als der Kleinste, der mich die ganze Zeit misstrauisch von der Seite beäugt und ignoriert hatte und trotz meiner Versuche die meiste Zeit schüchtern und verschämt in der Ecke saß, sich plötzlich umdrehte und schließlich sanft auf meinen Schoß kletterte und sich an mich drückte. Ich roch diesen köstlichen Kindergeruch und war einfach nur total glücklich. Ja, am Ende schmusten sie alle mit mir, die doch erst wie feindselig waren und voller Skepsis. Der dritte Tag brachte den Durchbruch und alle Herzen gingen auf. Ich fuhr weg, war zwar total erledigt, denn ich bin 66 und nicht mehr jung, aber ich war unglaublich glücklich.

So wirkt Gott auf organische, natürliche Weise, so wie Er auch in der Natur wirkt. Nicht als Obermacker, der zwingt oder verlangt, sondern wie ein Vater, der das Kind leicht anschiebt, damit es laufen lernt.

Gott spricht mit uns

Natürlich offenbart Er sich auch in der Stille, doch lebendig wird es erst im Gespräch mit Ihm, im täglichen Austausch, im täglichen Reden mit Ihm, im Ausrichten auf Seine Antworten. Schweigen wir, schweigt Er meist auch. Halten wir uns fern, so kommt Er auch nicht näher. Gott wartet ab. Er gibt uns die Zeit, die wir brauchen. Er ist für geraume Zeit sehr nachsichtig. Er sieht uns immer, Er schaut nach uns, ja Er fiebert mit uns mit und ist gespannt, ob wir nicht doch den Weg zu Ihm finden. Er weint mit uns und trauert mit uns. Unsere Schmerzen schmerzen Ihn auch, sogar mehr als uns, weil wir Ihn auch noch aus unseren Schmerzen ausschließen – rebellisch wie wir sind -, weil wir nichts mit Ihm zu tun haben wollen, mit Ihm, der uns geschaffen hat und uns all diese Herrlichkeit, Fruchtbarkeit und Schönheit zur Verfügung gestellt hat.

Ich weiß von mir, dass ich früher auch bereits geglaubt hatte, Gott gefunden zu haben – im Erwachen, in der Stille, darin mich mehr und mehr „abzuschalten“. Dieser Weg führte mich jedoch mit der Zeit in immer größere Empfindlichkeit und Einsamkeit. Er suggerierte mir, Einsamkeit sei gut für mich, ich müsse einfach mehr alleine sein und mich somit schützen vor anderen Menschen – ich kommunizierte im Grunde nur noch virtuell und kaum mehr im echten Leben. Gespräche mit Menschen waren oft verletzend, weil Schmerzpunkte angetriggert wurden, und weil ich oft lange brauchte, das zu verdauen. Die Stille war mir lieber als Menschen, und ich redete mir ein, das sei spirituelle Reife.

Der Gott, mein Gott der Bibel, mit dem ich heute gehe ist ganz anders, Er heilt meine Seele und befähigt mich zu Beziehungen, dazu Familie mit Menschen zu leben, die Ihm ebenfalls nachfolgen. Er macht mein Herz weit und offen für Menschen, Er legt so viel Liebe hinein, Er macht wirklich lebendig und lebenstüchtiger. Er macht wirklich gesund, Körper, Seele und Geist.

Vielleicht kletterst auch du eines Tages auf Gottes Schoß und beginnst Ihm zu vertrauen. Ich wünsche es dir von Herzen!

Fotos: Image ID 303349 von Knipseline (Pixelquelle)

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Heute Nacht, als ich nicht schlafen konnte, fragte ich Jesus, ob es wirklich sein könne, ob es wirklich, wirklich wahr sei, dass all die Menschen verloren gehen, die nicht den Weg über Ihn, Jesus Christus, die Person, wählen (ich komme aus 40 Jahren Spiritualität und bin erst seit 2017 bekehrt) Und Er antwortete:

Warum bin ich denn sonst gekommen? Gott hätte nicht Mensch werden müssen, wenn dies nicht notwendig gewesen wäre. Niemand kommt zum Vater denn durch mich. Ich kam als Mensch, damit diejenigen noch gerettet werden, die wirklich umkehren wollen von ihrem falschen Weg.

Es gefällt meiner alten Natur nicht, dass das wirklich die Wahrheit ist, es fällt mir schwer, das zu vertreten und wirklich dahinter zu stehen. Eine andere Antwort wäre mir lieber gewesen. Es ist ja so unpopulär. Doch wenn Jesus das sogar selbst zu mir sagt: wie könnte ich dem noch widerstehen? Zumal es auch noch mit der Bibel übereinstimmt?

Es verschließt mir mehr und mehr den Mund, bzw. lässt mich fein auswählen, wem ich etwas sage und wem nicht und vor allem: was. Die Wahrheit erzeugt Ablehnung. Und es fällt auch mir schwer, Ablehnung einzustecken. Alles Fleisch lehnt sich auf gegen die Wahrheit. Wird mein Fleisch (die alte Natur, das gottlose Ego) angetastet, steht alles in mir auf und bringt tausend Argumente gegen die Wahrheit. Das ist überhaupt DAS Symptom dafür, dass die Wahrheit wahr ist – wenn diese alte Natur in mir aufsteht und dagegen redet.

Mein gottloses Ego will nicht sterben, der Geist aber, der in mir wohnt, kennt die Wahrheit und kann sie trotzdem aussprechen. Ich setze täglich die Wahrheit gegen die Lüge. Und es tut der Seele so gut sie zu hören. Sie lauscht andächtig und wartet, bis sie ausgesprochen ist. Und oft muss sie zustimmen, zumindest akzeptieren. Und wenn Jesus der Herr meines Lebens ist, und das ist Er, hilft Er mir, danach zu leben. Und Er beruhigt meine Seele wieder mit Seiner unvergleichlichen Liebe und Seinem Frieden.

Die Gedanken von Auflehnung gegen die Wahrheit erkenne ich und bringe Sie zu Ihm ans Kreuz. Sie dürfen mich nicht bestimmen. Das haben sie mein Leben lang gemacht und mein Leben damit verdorben – doch damit ist Schluss.

Verrückte Welt

Paragraph

Die Welt wird immer verrückter. Seit gestern ist es auch in Deutschland erlaubt, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Der offizielle Grund ist, dass der freie Wille nicht vom Staat beschnitten werden darf. Was für Konsequenzen eine solche Gesetzgebung haben wird, darüber macht sich kaum jemand Gedanken. Der freie Wille des Normalmenschen ist nicht frei, sondern geprägt von Dämonen. Es wird in Zukunft viel mehr Suizide geben, weil es so leicht gemacht wird, und weil wir geneigt sind, unsere negativen Gedanken zu glauben. Es wird einem ein Giftcocktail hin gestellt, man musst ihn nur trinken. Das gefällt satan, da feixt er, da kriegt er wieder Personal…

Solche Dinge machen Gott wütend und traurig. Gott ist das Leben. Der Mensch fördert den Tod. Die Dämonen haben nichts anderes im Sinn, als den Egoismus des Menschen bis zum Exzess und zur letzten Konsequenz aufzustacheln, so dass man sich für alles das Recht nimmt. Man entscheidet über Leben und Tod. Gott hat nichts zu sagen.

Wer sich umbringt hat den Tod gewählt und nicht das Leben. Und zwar ein für alle mal. Es ist eine Entscheidung, die den eigenen Willen über den Gottes stellt. Unsere Gesellschaft ist ohnehin davon geprägt, dass des Menschen Wille über dem Gottes steht. Das ist modern, und es kommt den Menschen komisch vor, wenn jemand dagegen redet. Wir haben kein Vertrauen in Gott, sondern vertrauen nur uns selbst.

Dabei….

…kam Gott als Mensch auf die Erde. Er kam mit einem Auftrag, nämlich dem, uns ein Rettungsanker zu sein. Wow, er hat sich in einen verletzlichen Körper begeben, der Schmerz empfinden kann und die ganze Gefühlspalette. Und Sein Geist war so groß, dass Er das Schrecklichste in Kauf nahm, um als Derjenige erkannt zu werden, der die Prophezeiungen der Schrift erfüllt.

Er hatte erkannt, dass Er Derjenige ist, welcher… und Er ging zu Johannes, um sich taufen zu lassen – und anschließend in die Wüste, um sich von satan versuchen zu lassen. Und Er widerstand Ihm.

Und Er wusste, dass Ihn die Liebe zum Vater und Seine Botschaft das Leben kosten würde – das menschliche Leben im Körper. Jesus ist nicht freiwillig gestorben, Er ging vorher zum Vater beten.Er schwitzte Blut und Wasser vor Angst.

Und Er fragte, ob dieser Kelch nicht doch an Ihm vorüber gehen könne. Die Wut der damaligen Religiösen richtete sich hemmungslos auf Ihn, weil Er nicht in ihr Konzept passte, ja weil Er gefährlich für sie war, weil Er zeigte, dass sie auf dem Holzweg waren. Statt umzukehren und Ihn zu erkennen, sich von Ihm belehren zu lassen brachten sie Ihn um.

Das steht symbolisch für das was heute Tag für Tag auf der Welt geschieht. Täglich wird Gott umgebracht. Alles mögliche erklären wir selbst zum Gott, als anbetungswürdig und verehrungswürdig. Manche verehren Achtsamkeit wie einen Gott, oder Stille, Yoga, Erwachen, Gurus, Präsenz, Engel, die Madonna… oder den eigenen Körper – die Krankheit unserer Zeit: Schönheit, Reichtum, Popularität. Doch nichts von all dem ist Jesus wichtig. Aber uns ist es wichtig.

Jesus wäre wichtig, dass Menschen von ihrem hohen Ross herunter kommen und umkehren, dass sie sich beugen vor einem Gott, der sie liebt und lieben möchte… Gott als Person anzunehmen ist die einzige Möglichkeit, um in eine Beziehung mit Ihm zu kommen, die fruchtbar ist für unser Leben – genau gesagt: Ihn in den drei Personen anzunehmen, in denen Er mit uns in Kontakt treten möchte: als Vater, als Jesus Christus, als Heiliger Geist.

Geist – Austauschort mit Gott

Geist ist viel mehr als nur Achtsamkeit oder Bewusstsein oder Stille oder der sonntägliche Kirchgang. Der Geist ist der Austauschort mit Gott. Hier ist die Kommunikation mit Ihm möglich. Hier ist der Ort der Hingabe (nicht in der Seele), hier ist auch der Ort des Empfangens von Frieden und Liebe, von Segen. Dann, wenn der Geist auf Ihn persönlich ausgerichtet ist, in der Zwiesprache, im Hinhalten – am Lot der Bibel ausgerichtet, die eine Messlatte ist für die Wahrheit dessen was wir denken.

Lot, Messlatte

Facebook, Instagram, Blogs, Youtube… es wird so viel geredet. Womit wollen wir abgleichen was wir hören? Woher nehmen wir die Weisheit, nach der wir gehen wollen? Wir sind umher geworfen von Informationen und zahllosen Möglichkeiten. Wir picken uns überall etwas heraus und zimmern uns unser persönliches Weltbild. Und wir hoffen, dass es so richtig ist.

Doch da gibt es einen Gott, einen guten Gott, der es extrem gut mit uns meint, und nur das Beste für uns will. Er, Derjenige, der uns gemacht hat weiß am Besten was gut für uns ist, und Er möchte mit uns SPRECHEN! Doch Gott ist nicht bei Facebook oder Instagram. Er macht keine Videos und schreibt keine Blogs. Er möchte es PERSÖNLICH sagen, jedem Einzelnen – ins Ohr, in den Geist, in die Träume.

Doch dazu müssen wir eine Kehrtwendung vollziehen, innerlich. Weg vom alten Weg ohne diesen Gott, hin zu Ihm, um Ihm mehr zu vertrauen als uns, MEHR als uns selbst und: Jesus nachfolgen.

Das Vertrauen von Jesus in den Vater

Gott kam in Jesus Christus auf die Welt, um uns zu rufen. Jesus war beispielhaft für Vertrauen und Liebe zum Vater. Ein Mensch, der uns zeigt, dass auch wir Menschen das tun können was Er tat, dass auch wir Kinder Gottes sind, die Rettung brauchen durch die Hingabe an Ihn – selbst wenn es uns das Leben kostet. Treue bis in den Tod. Dabei ist es doch für uns noch komfortabel: wir müssen nicht wirklich physisch sterben, sondern nur den gottlosen Teil von uns hingeben in der echten Nachfolge Jesu. Einmal als endgültige Entscheidung, und dann immer wieder – bis dieser Teil Ruhe gibt.

Gott macht stark in der Schwäche. Welchen Mut, aber vor allem wie viel Vertrauen muss ein Mensch zu Seinem Vater haben, wenn Er sich abmetzeln lässt? Jesus vertraute auf die Schrift. Er wusste, dass Sie vom Vater inspiriert war. Und Er wusste, dass er wieder kommen würde, und dass Sein Opfer notwendig war.

Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet

2. Petrus 1, 21

Er wusste, dass Er derjenige war, der die Menschen aufrütteln sollte und dafür schließlich sterben würde. Dies war kein selbstgewählter Selbstmord, dies war die Erfüllung des Willens des Vaters. Es war die maximal mögliche Hingabe an Ihn.

Das Ende der eigenen Weisheit

Die Bibel kann nicht mit dem Verstand verstanden werden. Dazu braucht es das Herz und die Berührung Gottes. Sie ist nicht zum Verstehen da, sondern zum Glauben. Und der Glaube rettet. Und der Glaube führt zum Verständnis der Bibel. Glauben und Vertrauen folgen auf die Umkehr und Abkehr vom alten gottlosen Weg – hin zu einem Weg gemeinsam mit Jesus. Bei den meisten Menschen geschieht das erst dann, wenn das Ende der eigenen Weisheit erreicht ist, wenn man gescheitert ist. Dann kommt Jesus und hält Seine Hand hin, wenn man sich nach Ihm ausstreckt.

Es wäre schön, es wäre besser, wenn dies VOR dem Sterbebett geschieht, vor dem vielleicht selbst gewählten Suizid, bevor die Sterbehelfer kommen – dann wird auch noch die letzte Sekunde des Lebens wertvoll sein.

Fotos von Pixelio – Lot: Nr. 633043 von Rainer Sturm, Blutstropfen: Nr. 198049 von Katzensteiner, Paragraph: Nr. 496377 von Iwona Goldczyk

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Glauben und Glauben sind zweierlei. Es kommt ganz darauf an, an was man glaubt. Da gibt es die tausend verschiedenen Wege und Glaubensformen der Welt und auf der anderen Seite den Glauben, den die Bibel wachsen lässt. Auch die Welt bedient sich hier und da gerne bei der Bibel, doch sie versteht sie nicht und geht ihre Irrwege. Da ich lange genug diesen ersten Weg gegangen bin, weiß ich wovon ich rede. Den zweiten Weg lerne ich immer weiter kennen und lieben und möchte hier von ihm erzählen.

Der Knackpunkt ist der, dass man – wenn man vom Gott der Bibel wirklich gerufen wird – an einem zumeist dramatischen Punkt seines Lebens den Ernst der eigenen Lage erkennt, nämlich dass man verloren ist ohne Gott.

Bei mir ist damals der Auslöser die Erkenntnis, dass Dämonen höchst real sind, dass sie mir echt ans Leder wollten, mich umbringen wollen, mir meine Seele rauben wollen – ich merkte, dass es mehr und mehr darauf hinaus lief. So wurde mir klar, dass ich wirklich, wirklich einen Erlöser brauchte – jemanden, der von mich dieser Qual erlösen kann und will, und das konnte – nach allem was ich wusste und gehört und gelesen hatte – nur Jesus Christus sein. Menschen konnten mich nicht erlösen, Theorien und Glaubenssysteme auch nicht, und am aller wenigsten konnte ich mich selbst erlösen – auch wenn die Welt mir das pausenlos in tausend verschiedenen Formen immer einhämmerte.

Also begann ich an einem Punkt, der dramatisch und schmerzhaft, ja unerträglich war, mich Gott und diesem Erlöser total zuzuwenden. Ich bat um Hilfe und war mehr als jemals zuvor bereit, dafür mein Leben zu geben. Dann begann das Wunder, denn die Hilfe kam tatsächlich. Zuerst hatte ich nur einen Funken Glauben und Hoffnung, und dann begann Gott meinen Glauben zu stärken, denn ich erlebte und erlebe ganz reale Gebetserhörungen. Ich fühlte und fühle eine Resonanz des Guten auf mich und mein Leben. Vorher habe ich auch gebetet in meinem damaligen Glaubenssystem, doch die Resonanz darauf fehlte oder war ganz anders.

Gott reagiert auf dich

Wenn die Beziehung zu Gott wächst, verstärkt das die Resonanz, es entwickelt sich mehr und mehr ein Hin und Her zwischen dir und Ihm. Du lernst Ihn allmählich kennen. Weil du Ihn liebst, liest du in der Bibel – das Wort, das einzige, von dem du weißt, dass es wirklich, wirklich von Ihm stammen muss. Es ist eine merkwürdige und denkwürdige Geschichte, die du da vorfindest, und sie zieht dich immer mehr in ihren Bann. Die Resonanz mit Gott hilft dir, diese Bibel zu verstehen, mehr und mehr. Und mehr und mehr entsteht Leidenschaft, ein Brennen für Gott und Sein Wort. Die Liebe wächst, und wer liebt möchte den Partner immer tiefer und tiefer kennen lernen, ihm möglichst immer nahe sein. Und du spürst so sehr, dass du von Ihm geliebt wirst, dass Er immer für dich da ist, dass Er wohlwollend ist und dir gut will. Und du beginnst damit, mit Ihm durch deine Tage zu gehen und Seinen Rat immer mehr und öfter zu suchen. Und je mehr und öfter du dies tust, umso stärker ist die Resonanz in deinem Inneren und auch in deinem Leben. Je mehr du Ihn einlädst und fragst, umso mehr wirkt Er sich aus.

Plötzlich spürst du, dass dein ganzes Leben auf Ihn reagiert. Auch die Menschen, mit denen du zu tun hast, reagieren darauf. Dein Wort an Gott hat eine immense Kraft. Dein Gebet im Glauben hat einen Effekt auf Dein Leben – durch Ihn. Du adressierst Ihn immer öfter, Er ist aus immer weniger Lebensbereichen ausgeschlossen, Du gewinnst immer mehr Vertrauen in Ihn.

Und Seine Geschichte in der Bibel verändert Dein Weltbild. Da du spürst und erlebst, dass Gott real ist, dass Jesus Christus und der Heilige Geist und der Vater real sind kannst du kein anderes Weltbild mehr glauben – einfach weil es wahr ist was du liest. So kommst du, obwohl du es nicht wünschst, in Konflikt mit der Welt, in der du dich vorher so sicher bewegt hast. Und du beginnst zu verstehen, warum auch das in der Bibel steht, nämlich dass der Pfad immens schmal ist, und dass nur sehr Wenige ihn finden, und dass du abgelehnt werden wirst, wenn du Jesus Christus folgst. Und du verstehst, dass dich andere Menschen, mit denen du vielleicht vorher in Freundschaft verbunden warst, mit einem Mal ablehnen müssen, wenn du beginnst laut über Deinen Gott zu sprechen und über das was du von Ihm erfährst. Er passt nicht in ihr Weltbild.

Das Weltbild der normalen, weltlichen Menschen ist ich-zentriert, ausgerichtet auf Selbst-Erlösung. Doch Gottes Bild ist Gott-zentrisch und ausgerichtet auf die Erlösung durch Gott. Diese Erlösung findet nicht erst am Ende des Lebens statt, sondern schon IM Leben, nämlich genau dann, wenn du dich Ihm ergeben hast. Denn in der Taufe, die Du dann unbedingt willst, wird dein Geist erneuert. Die Dämonen fliegen raus, und Gott kommt herein.

Bei mir war es so, dass es in meinem Kopf plötzlich sehr hell und rein wurde. Der Geist ist eine Empfangsstation für Gott. Er wird dann erst richtig fähig, Ihn mehr und mehr aufzunehmen. Dein Mund, ist der Sender. Deshalb ist es wichtig, was du sprichst, und dass du es nicht nur innerlich sondern real aussprichst. Es ist wichtig, dass du vom Heiligen Geist geführt bist, wenn du betest und möglichst überhaupt.

Deine Worte haben Kraft, denn sie werden gehört von Gott UND von Dämonen. Die geistige Welt muss auf deine Worte reagieren, wenn du mit Gott gehst. So kannst du dir morgens für den Tag erbitten, dass du in Frieden durch gehen darfst, dass du geschützt bist und unbehelligt – und so geschieht es dann auch. Für jede Gelegenheit kannst du beten – in Übereinstimmung mit Seinem Willen und Seinem Wort wird es geschehen.

Das Weltbild ändert sich

Dein Weltbild gleicht sich dem Weltbild der Bibel an, denn du stellst fest, dass dieses Königreich Gottes tatsächlich real ist, und dass darin tatsächlich ganz spezielle Gesetze herrschen und wirken. Es geht nicht mehr um dich, sondern um deine Beziehung zu Gott. Und die Welt reagiert darauf in der einen oder anderen Weise. Fortan ist der Heilige Geist dein Helfer, dein Ratgeber, dein „Menschenflüsterer“. Er spricht mit Hilfe von Gedanken, Gefühlen, Eindrücken – und nicht nur dein Geist, auch deine Seele versteht immer mehr, wie gut Er ihr tut. Sie ist erst noch widerspenstig, doch nach und nach wird sie weicher und nachgiebiger. Sie merkt wie gut es ihr tut, all die Verhärtungen und Bitterkeiten, all das was noch nicht gelöst ist, Ihm hinzugeben und es von Ihm lösen zu lassen. Ja, du wirst mehr und mehr „süchtig“ nach Seinem Wirken in deinem Herzen und nach dem Frieden und Segen, den Er dann schenkt, wenn du die Dinge mit Ihm gemeinsam anschaust und sie Ihm übergibst.

Du erkennst, dass es sinnlos ist, etwas vor Ihm verheimlichen zu wollen – Er weiß es sowieso schon. Und Er ist so sehr daran interessiert, mit dir zusammen die Dinge zu bewältigen. Er ist wie ein großer Bruder an deiner Seite, um dir zu helfen.

Die GUTE Kraft

Da du es so konkret erlebst, dass du es nicht selbst bist, der dich erlöst, sondern dass da diese unendlich GUTE Kraft ist, die in dein Leben hinein wirkt, wird auch dein Glaube groß und größer. Und umso mehr du glaubst und im Glauben agierst, umso größer sind die Wirkungen auf dein Leben. Irgendwann hältst du gar nichts mehr vor Gott zurück und übergibst Ihm wirklich alles. Er soll dich lenken und gebrauchen wie Er will. Er gebraucht dich da wo du stehst, in deinem Leben. In diesem kleinen Umfeld sagt Er dir, wie es Dir und deinen Mitmenschen gut gehen könnte. Durch dich wirkt ER SICH aus. Er hat ja keinen Körper. Er braucht dich, um hier zu wirken. Und das ist der Sinn deines Lebens, der dich glücklich macht.

Gottes Liebe wirkt erst wenn DU IHN LIEBST

In der Rückschau auf dein altes Leben fällt dir irgendwann auf, wie extrem ego-zentriert du so oft warst, auch dann noch als du dich für erwacht und erleuchtet gehalten hast, ja du erkennst, wie viel mehr dich diese Lehren und Philosophien in die Egozentrik getrieben haben. Und diese Egozentrik hinderte Gott daran, zu dir zu sprechen.

Gott ist gut. Gott ist Liebe. Selbstlose Liebe. Doch diese Liebe ist nicht bedingungslos. Ja, Er erhält die Schöpfung durch Liebe am Leben, das ist, wenn man so will, der kosmische Aspekt von Jesus Christus. Doch die persönliche Liebe Gottes ist nicht bedingungslos, denn das was sie hindert ist, dass wir selbst Ihn nicht lieben, wenn wir unser Ego-Ding leben. Wir lieben immer uns selbst mehr. Und das schafft die Distanz.

Das Wort „Hölle“ bedeutet im Grunde nichts anderes als „Gottesferne“. Das ist das Schrecklichste, Gott fern zu sein, und es ist IMMER selbst gewählt. Weil man Gott nicht kennt und sich selbst mehr liebt, rückt man ab von Ihm. Irgendwo in der Bibel heißt es:

Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. 5 Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße[1] und tue die ersten Werke.

(Offenbarung 2, 4-5)

Meine erste Liebe als Kind galt Gott, doch in der Pubertät, als etwas Dramatisches geschah, entzog ich Ihm mein Vertrauen und kappte meinen Glauben ab. Heute weiß ich, dass ich dadurch aus Seinem Schutz heraus fiel und dadurch all das geschehen konnte, was dann geschah. Gott zwingt sich uns nicht auf, es ist unsere eigene Wahl.

Wir liegen Ihm am Herzen, Er möchte uns Gutes tun. Das wollte Er schon immer, und das will Er auch jetzt. Doch das steht und fällt mir unserem eigenen Denken, Glauben und Verhalten. Es geht jedoch gar nicht darum, dass wir uns zu irgendetwas zwingen müssten, um Seinen Willen zu tun – ganz und gar nicht! Es (der Glaube und die Beziehung zu Gott) beginnt klein und wächst in Liebe heran, und Gott zieht dich in Seinen Bann. Es ist ein Bann der Liebe und des Guten.

Wären wir nicht dumm, wenn wir dieses Angebot ablehnen?

Resonanz
Pixelio.de Foto von Schemmi Nr. 117321

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Ich gebe zu, der Titel ist provokant, doch es brennt mir immer wieder unter den Nägeln, dieses Thema zu vertiefen. Denn ich kenne beides. Bei Jesus will ich bleiben und will diesen Weg weiter gehen, denn ich erlebe durch Ihn Frieden und Liebe.

Gesetzt den Fall

Gesetzt den Fall, es wäre wahr, dass es so etwas wie satan gibt, also eine finstere Macht, die mit allen Mitteln gegen das Licht kämpft… Gesetzt den Fall, es gäbe wirklich diesen Gegenspieler Gottes, der alles daran setzt, die Menschen von Gott abzuhalten, damit er selbst die Ehre einstreichen kann…

Gesetzt den Fall, es gäbe dieses Wesen wirklich, das sich als einstiger Engel des Lichts in Rebellion gegen den Schöpfer erhoben hat und seitdem die Menschen verführen will, so dass sie nicht mehr weiter nach Gott suchen… Gesetzt den Fall, all dies wäre wahr…. was wäre satans Strategie?

Er würde alles daran setzen, die Menschen davon zu überzeugen, es gäbe ihn, satan, gar nicht. Er würde sich unsichtbar machen. Und nicht nur das, er würde sich – wie es seinem Wesen entspricht – selbst an Gottes Stelle setzen, so wie es schon immer sein Plan war, und sich als Gott ausgeben.

Er würde uns Häppchen zuwerfen, z.B. eine oder mehrere Philosophien, die immer ein Körnchen Wahrheit enthalten, so dass sie uns gerade genug locken – uns aber dann subtil auf Abwege führen, um genau diese Wahrheit sofort wieder zu verdrehen und zu verschleiern. Er wird uns Wege anbieten, die der Wahrheit ähneln, doch dann wird er Lügengespinste erfinden und uns vorsätzlich auf falsche Fährte locken – und dieser Weg führt immer weg von dem wahren Gott.

Lügner von Anfang an

Satan wird in Bibel beschrieben als „Lügner von Anfang an“ (Joh. 8, 44). Nicht genug, dass er uns von Gott abziehen will, nein, er macht das sehr geschickt. Er wird eine Philosophie anbieten, die auf sehr subtile Weise unsere Egos lockt, uns einen neuen Selbstwert verheißt, indem er uns suggeriert, wir seien bereits selbst Gott, oder wir könnten durch Bemühungen in einen Zustand kommen, der uns wie Gott sein ließe. Er würde unsere Sehnsucht nach Gott missbrauchen und behaupten, wir müssten z.B. einen gewissen Grad der Erkenntnis erreichen, um unser eigenes Göttlichsein zu erkennen und ausleben zu können. Und um diese Erkenntnis zu erlangen braucht es immer noch irgendetwas was wir noch nicht haben, noch nicht erkannt haben, noch nicht assimiliert haben, nachdem wir streben müssten.

So würde er uns auf Trab halten und unsere Kräfte, die ursprünglich auf Gott zielen wollten, umlenken. In der Behauptung, Gott sei in Wirklichkeit ein unpersönlicher Gott geschieht ein subtiler aber sehr folgenreicher Schnitt, hier ist eine wichtige Weiche, die unseren ganzen weiteren Weg bestimmt!

Diese Behauptung leugnet nämlich das wahre Wesen Gottes als liebender Vater und dreht die Wahrheit um. Sie macht aus dem liebenden und persönlichen Vater der Bibel eine unpersönliche Kraft, mit der keine Beziehung möglich ist, denn wir verorten ab diesem Zeitpunkt Gott IN UNS SELBST.

Selbstoptimierung als Erlösungsweg

So geraten wir auf einen Weg der Selbstoptimierung. Dies wird uns als Erlösungsweg angeboten. Wir müssen uns nun also selbst erlösen, anstatt dass uns der persönliche Gott der Bibel erlösen könnte. Wir selbst wählen diesen Weg, indem wir ihn glauben und gehen. Selbstheilung als Heilungsweg. Selbstfürsorge als Lösung für unsere Leiden. Diese Dinge klingen alle so logisch und verführerisch, und so würde uns satan immer und immer weiter und weiter weg von dem Gott der Bibel ziehen, der uns doch Sein Wort gegeben hat! Der uns doch versprochen hat für alles zu sorgen was wir brauchen, wenn wir Ihm unser Leben überantworteten! Wir glauben Ihm das nicht, weil wir nicht mehr an Ihn glauben.

Wo ist denn eigentlich die Überantwortung an Gott, wenn wir uns weiterhin selbst heilen müssen oder uns von Gurus, Lehrern, Coaches oder Therapeuten Heilung holen müssen? Fällt es uns denn gar nicht auf, dass wir hier keine dauerhafte Heilung finden? Dass daran etwas faul sein könnte?

Satan würde uns in einen Zustand bringen, in dem wir letztendlich doch selbst für alles sorgen müssten, für unsere Gesundheit, für das Funktionieren unserer Beziehungen, für das Gelingen unseres Lebens. Er würde behaupten, wir seien selber schuld wenn wir unsere Emotionen oder Gedanken nicht in den Griff bekämen. Hie und da würde er uns gewaltige Erfahrungen schenken, die sehr überzeugend sein können, und die er bei Gott abgekupfert hat. Am Anfang würde er uns in glückseliger Sicherheit wiegen, und dann würde er nach und nach wieder zuschlagen und unsere Psyche malträtieren – mit unseren alten Mustern und Unzulänglichkeiten wie Minderwert, Kontrollsucht, Ärger, Verletztheit und dergleichen. Und um nicht das Gleichgewicht zu verlieren schlägt er uns vor, dass wir uns noch mehr und noch mehr und immer mehr entpersönlichen, noch stiller werden, noch tiefer meditieren, noch tiefer in die Unendlichkeit des Nichts eintauchen, möglichst so lange, bis wir darüber dann endlich sterben und dann endgültig für Gott verloren sind.

Ist das alles wirklich wahr? Ist unser Gott kein Vater, kein persönliches Wesen? Und geht es auch für uns selbst darum, unser Ich komplett zu verlieren, unser Identität als ein Ich aufzugeben?

Das gottlose Ego – leben ohne Gott

Auch hier gehen die Lügen satans haarscharf, aber mit großen Auswirkungen an der Wahrheit vorbei.

Denn es geht nach den Aussagen der Bibel zu keiner Zeit darum, sein Ich los zu werden oder aufzulösen, niemals das GANZE ICH, sondern nur den Teil, der glaubt, ohne Gott gehen zu können, das GOTTLOSE EGO. Dieses und sonst nichts soll vom Thron gestoßen werden, damit Gott Seinen Platz wieder einnehmen kann.

Die Bibel betont immer wieder die Wichtigkeit unserer freiwilligen Entscheidungen als ein Ich für Gott! Und wenn es heißt: „Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach“ (Lukas 9, 23) so bedeutet das, dass wir uns täglich neu entscheiden dürfen und sollen, Jesus zu folgen, so wie Er an den Vater zu glauben, Seinen Willen zu tun und den gottlosen Egotrips die A-Karte zu zeigen.

Wir haben selbst in der Hand, was und wohin wir uns wenden wollen, wir haben Eigenverantwortung: gehen wir MIT GOTT oder OHNE GOTT? Heilen wir uns selbst oder bitten wir Ihn um Heilung? Regeln wir unser Leben selbst oder fragen wir Ihn um Rat und bitten wir Ihn um Führung? Fragen wir uns selbst um Rat oder Ihn? Bauen wir eine Beziehung zu uns selbst auf oder zu Ihm?

Wenn wir einfach nur unserem Bauchgefühl folgen, werden wir in die Irre gehen, denn das Bauchgefühl ist nicht Gott und ist auch nicht Ausdruck von Gott, denn Gott ist Geist. Folgen wir einem unpersönlichen Gott gehen wir ebenfalls in die Irre, denn dies ist nicht der wahre, echte, lebendige Gott! Der wahre Gottvater ist sehr persönlich und ganz direkt an uns interessiert, denn – das steht mehr als einmal in der Bibel – wir sind schließlich Seine Kinder!

Derjenige, der ohne den persönlichen Gott der Bibel geht, geht in Wirklichkeit gänzlich ohne Gott, so hart wie es klingt. Er ist zwangsläufig an sein gottloses Ego als Führer in Seinem Leben gebunden, weil er der falschen Schiene folgt, und weil er auf diesen Abwegen den wahren Gott noch gar nicht kennen gelernt hat!

Der wahre Gott zeigt sich dann, wenn wir beginnen, an Ihn als unseren Vater, Heiler und Versorger zu glauben (zunächst genügt ein Senfkorn), Ihm zu vertrauen, Ihn zu suchen und Ihn AUSDRÜCKLICH in unser Leben einzuladen. Wenn wir dies wirklich von Herzen tun und ernst meinen werden wir Ihn kennen lernen – versprochen! Er wird sich uns eröffnen. Und erst dann erleben wir die Segnungen und erkennen das was Er tagtäglich für uns tut.

Prunk und Pomp statt lebendiger Jesus

Die besten und wertvollsten Menschen streben nach dem Erwachen/Erleuchtung, sie sehnen sich wirklich innig nach Gott, sie hungern danach und tun alles dafür, denn wir Menschen wollen frei sein, vor allem frei von Leid. Wir suchen nach einem günstigen Ausweg aus all den Schmerzen, die wir erfahren mussten und weiterhin erfahren.

Und die fehl geleitete Kirche mit all ihrem Prunk und Missbrauch von Menschen hat bei den Meisten den Glauben an einen biblischen Gott gründlich versaut. Das was durch sie in unseren Köpfen vom einstigen Jesus übrig geblieben ist, zieht nicht an und macht nicht frei, sondern es bindet viel mehr an ein System, in dem Machtstrukturen herrschen, das ebenso korrupt ist wie die sogenannte „Welt“, ebenso verlogen, voller Heimlichkeiten und innerlichem Schmutz. Und wir spüren das und fühlen uns abgestoßen.

Also, wo sollen wir westlich geprägte Menschen hin, wenn unser traditionell angebotenes Glaubenssystem dermaßen unattraktiv ist und wir dennoch die tiefe Sehnsucht nach dem Göttlichen und Heiligen in uns tragen? Wir wissen ja tief drin, dass es das Gute geben muss, dass wir Gott ähnlich sein müssen, dass es irgendeine Form von Hingabe braucht. Wir sehnen uns tief drin nach Gebet, nach Heiligkeit, nach Kontakt mit dem Höchsten, und für unser Leben nach Liebe und Frieden.

Gott ist nicht tot

Und in der Bibel bietet uns Gott all das an! Die Urgemeinde wusste all das noch und erlebte es! Gott war DA im Leben der Menschen, in ihrem alltäglichen Sein. Sie erlebten Wunder über Wunder. Gott liebt es, sich zu zeigen, wenn wir an Ihn glauben. Er macht unsere Herzen weich. Er verändert uns und unser Leben, wenn wir es Ihm gestatten, wenn wir Ihn danach fragen, wenn wir Ihn darum bitten!

Das Leben mit Gott ist ein ständiger Austausch, ein permanentes Gespräch, ein ständiges Hin und Her zwischen Gott und Mensch und Mensch und Gott. Ab der Taufe, wenn der Heilige Geist herab gebetet wurde und wir von der Dunkelheit befreit werden sind wir an Ihn angebunden, und es liegt an uns persönlich, wie stark und innig diese Beziehung wird, und auch wie sehr wir Gott in unserem Leben wirken lassen.

Gott ist nicht tot, und wir sollten es auch nicht sein. Wir sollten uns nicht von der Stille völlig lahm legen lassen und uns selbst so sehr reduzieren, dass wir nicht mehr für eine Beziehung mit dem echten Gott taugen! Gott will uns lebendig und entscheidungsfreudig! Er ist der Gott des Lebens, er möchte unser Leben bereichern.

Es geht jedoch nicht nur darum, von Ihm Geschenke zu bekommen, sondern auch IHM zu GEBEN – nämlich uns mit allem was wir vor Ihm verheimlichen oder verbergen, mit allem was wir eigentlich selbst machen wollten, mit allem, was wir selber besser zu wissen glauben… mit unserer ganzen Selbstherrlichkeit und mit unserem ganzen Selbsterlösungstrip.

Ich bin nicht tot

Ich habe Erwachen erfahren und kenne das Gefühl, kein Ich zu sein, sondern unendliche Weite. Die Entgrenzung in den Kosmos hinein ist sehr angenehm und fühlt sich zunächst unglaublich gut an. Doch dann sind wir trotzdem weiter im Leben und erleben weiter den täglichen Kleinkram und fallen trotz unseres kosmischen Wesens hie und da zurück in die alten Ego-Fallen. Und gesund werden wir auch nicht wirklich. Nicht jeder kann sich jahrelang im sogenannten „Bliss“ (Glückseligkeit) halten oder diesen immer wieder hervorrufen. Erwachen kann übrigens auch als Droge gebraucht werden, und viele suchen immer weiter nach dieser entgrenzenden Erfahrung als Selbstzweck. Doch mit Gott hat all dies leider nichts zu tun. Nicht mit dem Gott der Bibel.

Ich fühlte mich nach Erwachen viele Jahre zwar sehr entpsannt, jedoch auch wie lebendig gestorben, fast wie ein Automat, der halt noch funktioniert, aber eigentlich nicht mehr wirklich da ist. Doch wem dient es denn wirklich, wenn ich ausgeschaltet bin? Ich bin ausgeschaltet für Gott, das ist der Effekt davon! Und wer will das, wer hat ein Interesse daran? Wer gaukelt mir all die tollen Theorien vor, die mit dem Gott der Bibel nichts zu tun haben und behaupten, ich sei sozusagen der Kosmos in Person? Weshalb glaube ich ich sei bereits erlöst, wenn ich es doch eigentlich nicht wirklich fühlen kann? Was hindert mich daran, mich meinem echten Schöpfergott zu unterwerfen, Ihm zu vertrauen dass ER mich erlöst?

Die Erlösung kommt von einem persönlichen Gott. Nicht als ein Donnerschlag, wie wir es gerne hätten, jedoch als lebendiger Prozess eines Weges MIT GOTT Tag für Tag. Mein Leben ist so viel reicher geworden durch IHN. Dieses Gefühl tot zu sein blieb noch eine lange Weile. Doch irgendwann hatte ich die Nase voll davon und bat Gott, mir das wieder zu nehmen. Es dauerte eine Zehntelsekunde, es brauchte nur meine Entscheidung und meine Bitte darum, und dieses Gefühl des Totseins war verschwunden. Es kam nie zurück!

Erwachen aus biblischer Sicht

Erwachen/Erleuchtung erleben wir als Geschenk, doch das Geschenk ist in meinen Augen ein trojanisches Pferd.

Erwachen/Erleuchtung geschieht uns ohne jeden Glauben an den Gott der Bibel, auch ohne jeden Glauben an den Jesus der Bibel – das allein sollte schon misstrauisch machen. Erwachen gibt es ohne eine Entscheidung für Gott, ohne Umkehr und Reue, ohne die Erkenntnis, dass wir Gott für unser Leben brauchen, dass wir von Ihm abhängig sind, ohne Taufe und ohne Lebensübergabe.

So können wir bleiben wie wir sind, und damit bleiben wir auf dem eigenen Thron. Aber wir erleben nicht das was Gott für uns vorgesehen hat, was Er uns schenken möchte: Seine unendliche Liebe, Sein Herz für uns, Seine offenen Arme, Seine Wege, Seine Fürsorge, Seine Beziehung mit uns.

Nebenbei bietet die Bibel eine Fülle an Vorschlägen, wie Menschen wirklich gut – mit Gott – miteinander leben können und sollen. Das Buch der Liebe, das den Anderen höher schätzt als sich selbst könnte die Welt retten, wenn die Menschen sich nach ihm richten würden. Wer sich im Sinne der Urgemeinde ganz auf Gott einlässt, wird verändert werden – genau in die Richtung, wie es uns Jesus vorgelebt hat und vorgeschlagen hat. Doch er ist damit nicht alleine, denn die Nachfolge ist immer auch eine Sache von Gemeinschaft mit Anderen, die ebenfalls diesen Weg gehen. Hier findet man Austausch, Rat und Hilfe, hier ist es aus mit der Einsamkeit, aber auch mit dem ewigen „Mir… meiner…, mich…“.

Dieser Weg ist herausfordernd, ist aber auch sehr, sehr befriedigend. Wenn Gott jeden Tag dein Herz berührt, weil du Ihn anbetest, Ihn einlädst, Ihn fragst, dich ausrichtest… – wie wunderbar ist das? Niemals würde ich das mit der kosmischen Weite eintauschen, die ja ohnehin immer da ist und mir gar nicht verloren geht… Ich bin ja jetzt reicher als zuvor…. beschenkt, geliebt und geborgen.

Bilder: Von Pixelio.de – 630261 von Didi01 (Wesen der Finsternis) 737374 von Kurt Michel (Schienen), 365712 von Tokamuvi (Thron), 330068 von M. Großmann (troj. Pferd)

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Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden!“ Markus 11, 24

Mit keiner spirituellen Praxis, unter keinem anderen Meister, Guru oder Gott erlebte ich jemals so viele erstaunliche Dinge wie ich sie jetzt durch Beten mit dem Schöpfer-Gott der Bibel erlebe. „Bittet so wird euch gegeben“, das ist keine leere Floskel, jedoch in einem ganz anderen Sinne als der so bekannte „Bestellservice beim Universum“. Es geht nicht um materielle Dinge, obwohl die durchaus auch kommen können. Es geht viel mehr um unsere geistige Freiheit.
Was heißt das „geistige Freiheit“? Frei sein (und vor allem bleiben) von Bedrückungen, von Sorgen, von Angst, Depressionen, von Hass, Wut und Ärger – mit anderen Worten: frei von den Auswirkungen dämonischer Einflüsterungen.
Als Königstochter, also als wahrhaftige Tochter des Königs eines himmlischen Königreiches, angenommen und geliebt als Kind des Höchsten, darf ich mit der vollen Unterstützung meines Vaters rechnen. Jesus ist auf meiner Seite, und was ich in Seinem Namen erbitte wird der Vater mir nicht verweigern – sofern es nicht Seinem Willen widerspricht.
Es geht um geistige Dinge, denn Gott ist Geist.

Wenn ich früher hilflos ausgeliefert war, wenn Menschen ihre negativen Energien auf mir oder bei mir zu Hause ab luden, so brauche ich heute nur das Aufmerken auf das was gerade geschieht und dann ein Gebet, und schon ist die Luft wieder sauber. Wenn ich in Jesu Namen einen Schutzraum um meine Wohnung proklamiere, so erlebe ich, wie aus meinem Kopf heraus ein geistiger Fächer aufgeht, der sich um alles herum legt wie feines Perlmutt, während es in meinem Kopf heftig kribbelt (so war es gerade heute, es ist nicht immer gleich). Danach sind Bedrückungen weg, die mich zuvor belasteten, und ich kann wieder frei durchatmen. Statt der Bedrückung ist da eine heilige Anwesenheit, ein Duft von Freiheit und Liebe, alles scheint heller und ist mir freundlich gesinnt.
Diese Dinge gehören zum größten Schatz, den ich in meiner geistigen Familie von meinen Mentoren geschenkt bekam.
Wenn ich merke, wie ich mich in düsteren Gedanken verliere, immer die gleichen Probleme wälze, mich als Opfer fühle, hilflos und hoffnungslos werde, wenn ich mir plötzlich nichts mehr zutraue, den Mut verliere, Angst bekomme vor Menschen oder Situationen – all das wird oft dämonisch in uns hinein gespiegelt, und ein wirklich wiedergeborener Christ muss sich dem nicht beugen.

Ich habe die größte Macht des Universums auf meiner Seite, und ich bin in Jesus Christus ein neuer Mensch geworden. Es gibt Gebete, die sehr machtvoll sind und jeden Dämon spürbar in die Flucht schlagen. Und unmittelbar danach sehe ich wieder diese Helligkeit, atme diese Freiheit, dann ziehen wieder Frieden ein und Freude, Lebensfreude.

Bild von Milada Vigerova auf Pixabay

Die größte Macht in meinem Leben haben Gebete und Entscheidungen. Denn es ist immer wieder notwendig, mich FÜR Gott und gegen den alten Menschen zu entscheiden. So lebe ich angebunden an IHN, in Freude ausgeliefert an den, der mich gemacht hat und nur mein Bestes will.

Unkenrufe aus dem Off

Ich habe diese immer gleichen Sprüche so satt: „Ja warum lässt Gott denn all das Leid auf der Welt zu?“ So viele Menschen hassen Gott, weil sie glauben, Er sein ein Marionettenspieler und merken dabei nicht, wer eigentlich wirklich mit ihnen Marionetten spielt (satan). Gott ist kein Marionettenspieler. Das ist eine Lüge und ein völlig falsches Bild. Gott ist sehr respektvoll! Wir haben uns diesen ganzen Müll auf diesem Planeten schon selbst zuzuschreiben. Wir haben falsch gewählt, falsch entschieden, immer wieder. Hier auf dieser wunderschönen Erde, die gerade zugrunde geht, regiert als Gott der Mammon und nicht der Schöpfer. Und Gott lässt es zu, weil er unseren freien Willen respektiert.

Handeln ohne Verantwortung

Denn der freie Wille ist das was in uns Gott-ähnlich ist!!!!!! ER hat ihn in uns hinein gelegt, und deshalb stehen wir Menschen in der Schöpfung an höchster Stelle, ja sogar über den Engeln.
Was ist das für ein Schwachsinn, zu glauben, Gott spiele Marionetten???? Wir sind hier kein Puppentheater! Wir sind Menschen, die Verantwortung haben, jeden Tag, jede Minute, Sekunde, immer wieder treffen wir, jeder einzelne von uns, Entscheidungen. Und wir glauben, das soll sich bitte, bitte nicht auswirken??? Bitte, bitte, soll doch Gott all das weg nehmen, was wir versaut haben? Was ist das für eine Einstellung? Wir glauben an Gott gerade nur dann, wenn wir Ihn brauchen, ansonsten ist Er uns sch….egal!
Wir trampeln auf diesem Planeten herum, ja wir trampeln aufeinander herum, wir beuten Menschen aus für unseren Reichtum, sie sind uns egal, Hauptsache wir müssen es nicht sehen wie schlecht es vielen geht… Wir schicken unseren Müll in arme Länder, vergiften dort die Menschen, nehmen ihnen das Wasser weg… Wir sind rücksichtslos gegeneinander, gnadenlos und egoistisch. Wir haben ein riesiges Ego, das keinen Gott und keine Grenzen kennt.
Der zweite Gott neben Geld ist der Sex, Attraktivität, totale Freizügigkeit auf allen Ebenen, Hemmungslosigkeit, wir nehmen uns was wir wollen – auch auf diesem Gebiet und scheren uns nicht um die Folgen.

Uns fehlt jede Führung, wir halten uns an kein göttliches Gesetz, und wir überhören geflissentlich die inneren Gesetze, die Gott in uns hinein gelegt hat. Schamlos tun wir alles das, was Gott hasst.
Ja, Gott hasst diese Dinge!

Der Mensch – ein wunderbares Wesen

Der Mensch hat eigentlich eine wunderbare Natur. Sie entspringt ja der schönen Natur, die wir (sofern sie noch existiert) um uns herum sehen, wenn wir im Wald sind, den Vögeln zuschauen, oder von einem Berg herab schauen auf die Schönheit dieser Welt. So schön könnten wir auch sein! So schön sind wir gedacht! So schön sind wir geplant! So schön möchte uns Gott wieder machen. Doch ohne unsere Entscheidung wird das nichts werden. Es wird auch nichts werden, wenn wir uns entscheiden und trotzdem mit all dem weiter machen wollen. Es braucht schon einen tiefgreifenden Wechsel und eine Umkehr.

Die Wahl ist die: Entweder Gott oder die Welt.

So sieht’s aus. Die gute Nachricht ist: wer sich für Gott entscheidet wird dann von Ihm auf diesem Weg unterstützt. Es wird leicht, die Welt sein zu lassen, sich mehr und mehr an die Gebote zu halten, denn sie sind FÜR uns und nicht gegen uns gemacht. Je reiner dein Gewissen wird, umso leichter und besser fühlst du dich. Es wird leicht, nicht mehr zu lügen, es wird leicht, sich zu zügeln, es wird leicht, aus Hass in Liebe umzuschwenken – denn Gott schenkt uns nicht nur, dass wir es wollen, Er schenkt auch, dass wir es vollbringen.

Wir müssen all das nicht aus eigener Kraft, sondern wir dürfen bitten, dass es uns geschenkt wird. Bittet, so wird euch gegeben – auch hier. Ich bete inzwischen nahezu den ganzen Tag. Entweder ich bedanke mich, oder ich bitte um etwas, oder ich proklamiere eine geistige Realität, oder ich kämpfe gegen Dämonen oder mein eigenes Fleisch (Muster, die noch da sind), oder ich lobe meinen wunderbaren Gott. In allem bin ich geführt vom Heiligen Geist. Er sagt mir, was gerade wichtig ist.

Und täglich gibt es Staunen, unfassbare Geschehnisse, auch im ganz Kleinen. Was auch immer ich bitte, es geschieht. Oft sehr schnell, manchmal dauert es länger. Bin ich jedoch wieder auf Abwegen, entferne ich mich von meinem Gott, vergesse ich Ihn gar und treffe die falschen Entscheidungen, so ist Er auch nicht mehr so freigiebig, denn ich habe mich dann eventuell wider dunkleren Kanälen geöffnet, die sich unmittelbar auf den Weg machen, um mich zu drücken und zu quälen. Die Zusammenhänge liegen für mich immer auf der Hand. Da ich meinen Vater liebe, kehre ich meist sehr schnell zurück.

Freiwillige vor

Nun könnte man einwenden, dann möchte Gott ja doch Marionetten… Wirklich? Nein, er wünscht sich Freiwillige! Er wünscht sich Menschen, die Ihn achten als das was Er ist, als der der Er ist: der Schöpfer dieser Welt. Heilig, herrlich, untadelig, mächtig, liebevoll, vergebend, freigiebig. Zu unserer Verfügung hat Er uns diese Welt gegeben, und es die Entscheidung eines jeden Einzelnen, wie wir uns in ihr verhalten.

Nach einer endgültigen Entscheidung für IHN, nach all dem was sie bezeugt (Umkehr, umfangreiche Reue, Taufe in Wasser und Heiligem Geist) erhalten wir eine neue Identität, in der uns Gott stark macht, wenn wir Ihn lassen, wenn wir uns dieser Heiligkeit endlich beugen. Wir müssen diese Stärke nicht mehr aus uns heraus schöpfen, wir dürfen schwach sein und erkennen, dass wir ohne Ihn nichts sind. Dann werden wir stark – im Herrn.

Alles, alles dürfen wir abgeben und alles, alles dürfen wir empfangen. Welche Freiheit von sich selbst!

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Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.“ Hebräer 11, 1 (Schlachter 2000)

Immer wieder höre ich von Menschen, dass sie einfach nicht an einen guten, persönlichen Gott glauben können. Die Welt sei zu schlecht, wo solle denn dieser gute Gott sein, und warum verhindert er nicht all die Gräuel und Schrecklichkeiten?

Doch was für einen Gott stellt man sich eigentlich vor, wenn man diese Fragen stellt? Anscheinend doch einen Gott, der mit uns Marionetten spielt. Aber sind wir alle hilflose, willenlose Marionetten eines Gottes, der – wenn er nur wollte all das könnte? Uns retten, die Welt retten, aus diesem Horroszenario wieder ein Paradies machen… die Menschen von Böse auf Gut umpolen, und alles wäre wieder gut?

Man schafft es nicht, an einen guten zu Gott glauben, aber an einen solchen Gott als Marionettenspieler anscheinend schon! Man hat dann aber eine Vorstellung die von satan geprägt ist und nicht von dem was wir von Gott wissen können. Was Gott wirklich IST, das steht in der Bibel (Gottes Wort).

Liest man die Bibel, insbesondere die Geschichte von Adam und Eva, so steht dort glasklar, warum Gott die Menschen einst aus dem Paradies vertrieben hat. Weil sie Ihm misstrauten, weil sie sich verführen ließen, weil sie Seinen Vorschlägen nicht gefolgt sind. Adam und Eva glaubten, genau wie die Menschen von denen ich hier spreche, auch nicht an einen guten Gott.

Was war satans (der Schlange) erster Akt? Der der Verführung und Lüge. Und was tat der Mensch? Er glaubte ihm mehr als Gott und folgte nicht Gottes Ratschlägen sondern den Lügen der Schlange. Genauso ist es noch heute. Erst daraufhin trieb Gott die Menschen aus dem Paradies. Sie hatten gewählt, dem Schöpfer zu misstrauen und der Schlange zu vertrauen – in Aussicht auf einen angeblichen Vorteil (werden wie Gott).

So leicht kann man alles verspielen. Dabei ist dieser Gott so durch und durch gut! Niemand ist mehr unseres Vertrauens würdig! Er stellt Regeln auf, bzw. macht Vorschläge. Er zwingt aber nicht. Die Vorschläge dienen – wie es sich für einen guten König gehört – nur dem Besten der Geschöpfe. Sie kommen aus Seiner Liebe und wollen uns bewahren. Wir Gotteskinder sind wirkliche Kinder, die einfach nicht auf den Papa hören wollen. Diesen Vorschlägen zu folgen ist nämlich eine freiwillige Sache. Der freie Wille ist das größte Geschenk dieses Schöpfer-Gottes an uns. Ohne diesen wären wir nicht „in Seinem Bilde“.

Wir haben alsozu jedem Augenblick und immer wieder neu die Wahl. Wir können uns nicht heraus reden. Und so haben wir auch die Wahl, was wir glauben wollen und wem wir vertrauen wollen. Folgen wir den düsteren Prognosen, mit denen Dämonen uns bombadieren? Glauben wir der Dunkelheit, die wir überall sehen und die uns glauben machen will, es gäbe keine Hoffnung? Oder glauben wir dem was unsere Sehnsucht sagt, was unser Herz aus tiefsten Grunde wünscht? Und warum ziehen wir nicht die Bibel zu Rate – das Wort Gottes an uns? Es ist das gleiche Wort, auf das sich der Rabbi Jesus Christus bezog, aus dem Er oft zitierte, insbesondere wenn es darum ging, satan das Handwerk zu legen. Jesus selbst war durch Sein Leben und Sterben Ausdruck dieses Wortes, das von einem Gott der Liebe und des Lichtes spricht. Und Er selbst war und ist der „Beweis“ dafür, wozu die Liebe zu Gott den Menschen befähigen kann.

Wir sind keine Zombies, die gezwungen sind, an die übergroße Macht des Bösen in der Welt zu glauben. Nein, wir können an die weitaus größere Macht des Guten glauben und uns auf diese Seite stellen! Ein kleiner Schritt, und du bist auf der anderen Seite.

Hast du auch nur einen Funken Glauben (wie ein Senfkorn), dann entscheide dich dazu, diesen persönlichen guten Gott in dein Leben einzuladen, damit du Ihn kennen lernen kannst – indem du Ihn ansprichst. Laut, nicht nur in Gedanken. Unsere Worte werden gehört, alle! Und ganz besonders diese!

Dazu braucht es keine Übung, keine Konzentration auf den Atem, keine spezielle Körperhaltung, kein Händefalten, keine besonderen Gewänder, keine Kirchenmitgliedschaft, keine Dogmen, Riten, keine Kathedralen, Päpste, Pastoren, Gemeindeleiter, Gurus. Nur Du und Gott, ihr beide. Denn dies ist ein Gott, der sich zu den Menschen herab bewegt, wenn sie Ihn aus dem Herzen anrufen.

Es braucht nur deine Ausrichtung und einen Funken Glauben. Öffne den Mund und sprich zu Ihn. Komm raus aus deinem Kokon, aus all den hindernden Gedanken und Meinungen, Urteilen und Vorbehalten. Geh einfach mal davon aus, dass es diesen Gott gibt, dass er gut ist, und dass Er sich sehr für dich interessiert, und dass Er dich über die Maßen liebt! Und dann warte ab, ob und auf welche Art du Antwort empfängst.

Meine Gebete ändern sich. Am Anfang musste ich noch sehr viel mit Gott reden. Das tue ich immer noch. Doch inzwischen genügt in einem kurzen Moment des tiefen Vertrauens die gezielte Ausrichtung auf Ihn, im Glauben an Ihn, im Vertrauen auf Ihn, um sofort eine Antwort zu bekommen. Ein Segen, ein Göttlicher Kuss im Herzen, Eine Antwort, die schlagartig mein Herz schmelzen lässt.

Glauben ist Übungssache, Glaube kann wachsen, ja ins Unermessliche, hinein in eine absolute Sicherheit, ohne Zweifel. Gott beweist sich immer wieder und immer mehr, wenn wir in eine intensive Beziehung eintreten. Das Verrückte ist nämlich, dass Gebete keine Einbahnstraße sind, sondern sie bringen Segen zurück. Zurück zu den Menschen für die gebetet wird, aber auch zurück zu mir und dir.

Wie ein Chamäleon, dessen Zunge blitzartig vor schnellt, so schnellt dein Glaube vor dir her, rasant, quer durchs Weltall, hin zu Gott, mit Lichtgeschwindigkeit. Und er bringt immer etwas mit zurück. Göttliche Nahrung, Berührung, Erkenntnis, ein Wort, ein Satz, eine Bibelstelle für dich, ein Bild das dir alles sagt, Liebe, Weisheit – alles mögliche kann zurück kommen auf deine Ausrichtung hin. Es braucht deine Entscheidung dazu, Gott ohne irgendeine Sicherheit deinen Vertrauensvorschuss zu geben. Nicht nur einmal sondern immer wieder. Dein Vertrauen ist der Nährboden, dein Wille zur Hinwendung drückt dein Vertrauen aus, deine Worte machen es wirklich. Und so schießt du einen einen Pfeil ab, und Segen wird zurück kommen. In welcher Form auch immer.

Gehe davon aus, dass die Antwort immer eine Bereicherung ist! Und sie ist oft so überirdisch, so weise und genial, dass du kopfschüttelnd zugeben musst: sie kann nicht aus deinem Hirn entsprungen sein…

In dem Film von 2005 „Per Anhalter durch die Galaxis“ gibt es am Ende eine wunderbare Szene. Der Protagonist steigt mit Anderen zusammen in eine Art Bollerwagen auf Schienen, so etwas wie eine „Lore“ in einem Bergwerk, und kaum sind sie eingestiegen, rast der Wagen in einer Affengeschwindigkeit los. Er rast und rast in einem Wahnsinnstempo quer durchs Universum, auf einem geraden Gleis, das sich erst im Moment des Fahrens bildet. Genauso fliegt unser Gebet zu Gott, in Lichtgeschwindigkeit rast es kerzengerade zu Ihm hin, um sich in Hoffnung auf Ihn zu werfen, sich in kindlichem Vertrauen an Ihn zu heften, um dann einfach in Offenheit zu erwarten, zu sehen und zu hören was wohl geschieht.

Gebete werden gehört und auf irgendeine Weise beantwortet! Wo und wie ist nicht unsere Sache. So kann eine kleine Ursache eine große Wirkung haben. Und wie stark sich Gebete auswirken, kann jeder selbst erleben. Es geht nicht um „Bestellungen beim Universum“. Es ist kein Wunschkonzert. Wenn dein Wille aber mit dem Willen Gottes sowie mit Seinem Wort übereinstimmt, wird die Wirkung um so größer sein.

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