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Archive for the ‘Glaube’ Category

Ich kann jeden verstehen, der sich von dem Gott abgewandt hat, wie man ihn durch die Kirchen transportiert bekommt. Denn dieser Gott hat – zumindest bei mir – einen leblosen Beigeschmack hinterlassen.

Was in Kirchen geschieht war mir wenig anziehend, und die Hierarchie dort, die den Gläubigen dazu verurteilt, passiv in der Kirchenbank zu sitzen und einem Pastor, der als Einziger die Autorität im Hinblick auf Gott hat, bei zumeist langweiligen Predigten zuzuhören, und die gar einen Papst kürt, von dem sie behauptet, er sei der alleinige Vertreter Gottes auf Erden – all das hat mich von der Kirche und damit auch unweigerlich von dem biblischen Gott und auch der Bibel weg getrieben. Die Kirche erhebt den Alleinvertretungsanspruch für Got,t und sie hat es geschafft, dass die Menschen Kirche sofort mit Gott assoziieren. Doch Kirche ist tot, Gott ist lebendig. Kirche beteiligt den Menschen nicht in ihren Prozessen, sie ist in leeren Ritualen erstarrt und hat sich jenseits von einer lebendigen, warmen, innigen Beziehung zu Gott platziert – zu dem Gott, den der Mensch so dringend braucht, und der laut Bibel dem Menschen so gerne nahe sein möchte! So hat die Kirche Gott verfälscht.

Jesus, Gottes Sohn, hat doch von sich gesagt, Er sei das LEBEN, der Weg und die Wahrheit. Doch der Weg der Religion führt in den allermeisten Fällen nicht in eine lebendige, fruchtbare Beziehung zu Gott hinein. Der Glaube an Gott bleibt so ohne Früchte, ohne Segen und ohne die Liebe, die Gott für uns in Wirklichkeit hat – für jeden Einzelnen. 

So viele Enttäuschte wenden sich nicht nur von der Kirche, sondern auch von Gott ab. Sich von Gott abzuwenden, den persönlichen Gott wegen der Kirche zu verneinen, beraubt jedoch den Menschen der Möglichkeit, direkt und unmittelbar in eine Beziehung zu Ihm einzutreten. Deshalb haben all die Lehren von Selbst-Erlösung einen derartigen Zulauf. Wir sind ganz auf uns selbst zurückgeworfen, wenn wir an ein (fehlerhaftes) Konzept glauben, wie an das eines unpersönlichen Gottes, von dem wir Teil sind. Diese Philosophie ist anziehend, denn sonst müssten wir uns ja ganz und gar einsam und zurück gelassen fühlen… In diesem Richtungswechsel schwenken wir um vom naiven Glauben unserer Kindheit an einen liebenden Vatergott – hin zum Pantheisms: Gott ist in allem, alles ist Gott, ich bin Gott. Gott und die Welt werden gleich gesetzt und somit auf einer Ebene verwoben. https://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus Diese Lehre ist der Bibel und dem in ihr beschriebenen Schöpfergott konträr.

In dieser so klein wirkenden Entscheidung gegen den persönlichen Gott, den wir vielleicht nur aus Enttäuschung über die Kirchen und ihre Vertreter getroffen haben – hin zu diesem kosmischen, weltlichen Gott, von dem wir uns als Teil wähnen, geschieht Gewaltiges, denn wir ändern unsere Ausrichtung und somit unser Ziel! Wir verschieben am Knopf unseres Radios den Kanal, auf dem wir zu Gott senden und von Ihm empfangen! Unser Glaube stellt diesen Kanal dann neu ein!

Wir sind Radios

Wir sind wie Radios, empfangen und senden, doch wenn der Kanal nicht richtig eingestellt ist, rauscht es und kratzt es, wird es unverständlich, oder wir empfangen sogar einen ganz falschen Sender. So sprechen wir zu einem Gott, der nicht antwortet, oder – wenn es ganz schief läuft – sprechen wir mit Geistern, von denen wir nicht wissen können, was sie wirklich von uns wollen und welche Ziele sie in Wirklichkeit verfolgen.

Es ist ganz und gar nicht egal, an welche Art von Gott wir glauben und von wem wir uns Antworten erhoffen, welchen wir anbeten und mit welchem wir kommunizieren.

Unpersönliche Stille statt liebendem Vater

Statt dem liebenden Vater wählen wir das Unpersönliche, die Stille, und erwarten von ihr Heilung. Die magische Anziehungskraft der Stille verspricht Ruhe, Entspannung und Frieden. Wir erhoffen uns von ihr die Lösung von Traumata, die Heilung von Krankheiten, die Heilung unserer Seele. Die Verwandtschaft von Stille und Tod – so wie wir ihn uns vorstellen – ist verlockend und zieht uns immer stärker in die Richtung der Selbstauflösung. Wir glauben, wir müssten nur lange und intensiv genug stille sein, unser Ich und unsere Gedanken und Impulse weg geben, hingeben, sozusagen auflösen, damit wir endlich geheilt und glücklicher werden. Als sei die Stille ein heilsamer Geist heißen wir unseren alten Schmerz willkommen und entlassen ihn in die Stille, in der Hoffnung, so geheilt zu werden. (Um es vorweg zu nehmen: ich habe Heilung erst erlebt, als ich meinen Schmerz nach Jahrzehnten der Irrwege in Unterwerfung an den persönlichen Gott gegeben habe und um Heilung betete…)

Für den Augenblick gibt die Verknüpfung des Schmerzes mit der Stille ein Gefühl der Erleichterung, wenn der Schmerz dann durchlebt ist. Doch heilt uns das wirklich? Ich habe in meiner Vergangenheit wohl tausendmal die verschiedensten Schmerzen meiner Kindheitstraumata immer wieder gefühlt und in die Stille entlassen. Ich habe dazu auch Therapeuten aufgesucht und viel meditiert. Ich habe mich mehr und mehr nach Innen gewendet und zurückgezogen. Doch es heilte einfach nicht wirklich auf Dauer. Statt dessen wurde ich immer empfindlicher für Menschen und ihre Energien. Die Feinfühligkeit und Sensibilität steigerte sich in einem Maße, dass ich im Prinzip nur noch die Natur, Bäume, Himmel, Pflanzen als hilfreich erleben konnte – Menschen jedoch machten mir mehr und mehr Probleme. Oft schien die Heilung da zu sein, doch es war nur eine Frage der Zeit, bis irgendwelche Trigger wieder alte Schmerzen an die Oberfläche brachten – obwohl ich sie doch so fleißig bearbeitet hatte…

Gott ist das Gegenteil von Tod

Gott ist lebendig, Jesus ist real, nicht umsonst hatte er gesagt: “Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ Matth. 18, 3-4, und: “Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast” Offb. 2, 4. Kinder haben kein Konzept von einem unpersönlichen Gott, sondern sie haben einen ganz naiven, natürlichen Zugang zu einem liebenden, gütigen Gott, der ganz klar größer ist als man selbst und selbstverständlich persönlich und nahbar. Was nützt mir ein Gott, der nicht mit mir redet? Der mir nicht antwortet? Der nicht wirklich wirkt? Ich möchte als Mensch Kind sein, einen liebevollen fürsorglichen Papa haben, an den ich mich mit allem wenden kann, und der mir nicht einen Stein geben wird, wenn ich Hunger habe und um Brot bitte… (Matth. 7, 7-12)

Die Bibel ist wahr. Der Gott der Bibel ist wirksam! Wenn du auf dem richtigen Kanal mit Ihm Kontakt aufnimmst, wird Dein Leben verändert… es kommt mehr und mehr in Ordnung… Du wirst mehr und mehr lebendig, es bekommt mehr und mehr Sinn… und du wirst mehr und mehr geheilt… 

Die Verherrlichung des Todes, des Sich-in-die-Stille-hinein-auflösens in der spirituellen Szene ist in Wirklichkeit extrem ungesund. Sie führt zu mehr Isolation, zu weniger Lebendigkeit, weniger Lebensfreude, Sie öffnet die Türen für ungute Kräfte, sie ist das Gegenteil von dem, was Gott eigentlich für den Menschen möchte. Gott wünscht sich Gemeinschaft unter den Menschen, die ihn lieben. Sie sollen sich gegenseitig so lieben, wie sie ihren Gott lieben und miteinander wirken, arbeiten, leben – in einer demütigen Haltung Gott gegenüber und in innigem Austausch miteinander und mit Ihm.

Demut äußert sich nicht darin, partiell Dinge an einen falschen Gott abzugeben, wie traumatischer Schmerz oder all das, was wir weg haben wollen. Demut äußert sich in einer Haltung, die sich komplett unter Gott stellt und sich Seinem Willen und Seiner Liebe ganz und gar überantwortet. Keine Selbsterlösung, sondern immer mehr Erlösung durch Gottes große Güte. Gebet in der Haltung eines Kindes, Erwartung von Heilung und Gaben in der Haltung eines Kindes. Glaube an etwas Größeres als wir jemals selbst sein können… und entsprechender Respekt davor…

Demut tut gut

Wir machen uns selbst zu den Göttern unseres Lebens, wenn wir uns nicht unter den Schöpfergott demütigen. Demut tut gut, denn wir müssen nichts aus uns selbst heraus können. Wir dürfen Kind sein. Demut macht das Herz weich und zeigt uns, dass wir einfache Menschen sind. Selbsterlösung hat nichts, aber auch gar nichts mit Gott zu tun. Der Begriff “Gott”  ist völlig verkommen. Jeder meint damit etwas Anderes. Jeder bastelt sich seine persönliche Philosophie zurecht, so  dass er möglichst gut dabei weg kommt und sich möglichst an nichts und niemanden, auch an keinen Gott, anpassen muss. Wir leben in einer Welt, in der Trennung das Allheilmittel ist. Sind wir in einer Partnerschaft unzufrieden: Trennung. Sind mir mit Gott unzufrieden: Trennung, und her mit einem Gott, der uns besser in den Kram passt.

“Ich mach mir die Welt, widdewiddewie sie mir gefällt…” (Pippi Langstrumpf). Doch Unbegrenztheit ist nicht des Menschen, und spätestens wenn wir alt werden, merken wir, wie einsam wir sind, wenn wir es nicht irgendwann geschafft haben, bei einem Menschen zu bleiben. Und wenn wir es geschafft haben, dann sind wir spätestens dann allein, wenn er gestorben ist. Nur die persönliche Beziehung zum liebenden Vater- und Schöpfergott kann uns durch die Widrigkeiten des Lebens tragen, kann uns tiefen Sinn geben und Erfüllung.

Auf welchem Kanal sendet Gott?

Gott wartet – auf Seinem Kanal – auf unsere Entscheidung und unsere Hinwendung zu Ihm. Natürlich kann Er auch auf anderen Kanälen senden, sonst wäre Er nicht Gott, doch Er respektiert unsere Entscheidungen für oder gegen Ihn. Er ist nicht übergriffig und nicht manipulativ. Mehrmals im Leben dringt Er bei jedem Menschen durch und wirbt um ihn. Bei mir war das immer wieder durch eindringliche Träume. Doch ich verstand Seine Botschaften oft nicht, bzw. war auf meinem Weg verirrt, und meine Konzepte leiteten mich in die falsche Richtung… Stolz und Selbstzufriedenheit standen mir im Weg und eine gewaltige Überheblichkeit. Wir sind ja viel lieber selbst die Macher, bevor wir die Kontrolle an Gott abgeben…

Wer den wahren, realen, wirklichen Gott kennen lernen möchte, sollte sich mit der Bibel befassen, denn dort ist der Weg beschrieben, und dort tritt Er in Erscheinung. Und je mehr man darin unvoreingenommen liest, umso mehr offenbart sich Sein Charakter und Sein Wille und auch Seine Liebe. Die Bibel ist vom Heiligen Geist erfüllt und kann uns tiefe Einsichten schenken und die Verbindung zu Gott herstellen für den, der Ihn aufrichtig sucht. Es ist ein lebenslanger Prozess, diesen Gott mehr und mehr zu entdecken, und Ihn kennen zu lernen. Es führt in mehr Demut, in mehr Liebe, Nächstenliebe, zu mehr Sinn und Frieden untereinander.

Entscheidung und Vertrauen

Voraussetzung ist eine klare Entscheidung für diesen Gott, die man irgendwann treffen muss. Denn keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung – nämlich dagegen. Gott kann man nicht auf Schmalspur nachfolgen, es gibt nur entweder Ja oder Nein. Wer sich FÜR Ihn entscheidet, wird es nicht bereuen! Dazu gehört jedoch, sich und sein Leben ganz an Ihn auszuliefern. Dazu braucht es Vertrauen, und Vertrauen kann die Bibel schaffen – besser außerhalb der Kirche als innerhalb, aber das muss jeder selbst entscheiden.

Viele Menschen haben sich von Gott abgewendet weil sie Leiden erleben mussten und das Gott vorwerfen. Doch Gott ist der Einzige, der uns durch jedes Leiden hindurch tragen kann. der junge Phillip Mickenbecker ist ein gutes Beispiel dafür, wie auch sein Bruder und all seine Freunde. Es gibt kein Leben ohne Leiden, es gibt aber ein Leben ohne Gott. Es ist eine Entscheidung, die nicht nur unser jetziges Leben betrifft, sondern auch die Zukunft. Für den, der lieber ohne Gott leben will steht aber zu befürchten, dass er dann auch das Leben nach dem Tod ohne Gott verbringen muss – willst du das wirklich? Die Ewigkeit ohne Gott verbringen? Ich nicht.

Bilder: Pixelio Jürgen Frey Nr. 478615, motograf Nr. 109759

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Manche Christen legen Wert darauf zu sagen, dass sie “wiedergeborene Christen” sind. Was bedeutet das? Jesus hat uns in der Bibel eine neue Identität versprochen, wenn wir Ihm nachfolgen. Und laut Bibel geht dieser Wiedergeburt des inneren Menschen ein Prozess voraus, der mit einer möglichst umfassenden Buße (Umkehr vor Gott) beginnt, mit einer Entscheidung für eine komplett neue Ausrichtung mit Jesus Christus und in der Taufe gipfelt, denn in der Taufe wird der Tod des alten Menschen durch Untertauchen symbolisiert, und die Geburt des neuen Menschen durch das Wiederauftauchen. So wie Jesus starb und wieder auferstand, so werden wir als der alte Mensch sterben und in einer neuen Identität aus dem Wasser heraus kommen. 

Das hat Gott versprochen, und das ist nicht nur altes Zeug das in der Bibel steht, sondern das ist Realität. Jesus gibt uns darin die Chance, eine so grundlegende Veränderung zu durchlaufen, jedoch unter der Bedingung, dass wir uns auch weiterhin ganz und gar an Ihm orientieren. Tun wir das nicht, fallen wir ins Alte zurück und können das Geschenk der Wiedergeburt sogar ganz wieder verlieren.

Die Taufe ist ein Ritual, in dem eine Handlung im Äußeren eine innere Wandlung symbolisiert. So arbeitet Gott mit der Schöpfung zusammen. Selbst Jesus ließ sich taufen, um der Bedeutung dieser Handlung Ausdruck zu verleihen.

Die ganze Sache mit der Wiedergeburt ist ein Geheimnis, sie ist ein Versprechen von Gott, und sie ist ein Geschenk, das wir aktiv annehmen und uns erhalten müssen. Es ist ein Irrglaube, dass automatisch jeder Christ wiedergeboren sei, wenn er als Kind getauft wurde, oder ohne eine richtige Umkehr vom Alten. Babies können nicht umkehren, können sich nicht entscheiden. Erwachsene schon. Gott möchte unsere Entscheidung für Ihn, um aktiv zu werden. Tue einen Schritt auf Gott zu, und Er eilt dir entgegen.

Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts!

Epheser, 5, 8

Wir bekommen in der Taufe Zugang zum Heiligen Geist, Jesus zieht in uns ein, und ist jederzeit ansprechbar und erreichbar. Wir können eine tiefe Beziehung zu Ihm aufbauen.

Weg ins Licht

Von Innen heraus beginnt ein Prozess des Hinein-wachsens in diese neue Identität, die aber bereits vollständig da ist. Wir haben sie seit der Taufe bereits, doch wir müssen uns erst an sie gewöhnen und lernen sie auszufüllen. Der alte Mensch versucht nämlich weiterhin, sich zu behaupten, und uns einzureden, es habe sich nichts verändert. Die alten Denk- und Fühl-Gewohnheiten versuchen immer wieder, uns in die alten Bahnen zu führen und uns dort drin zu halten, denn der alte Mensch war geprägt von unserem Leben ohne Gott, von satan und seinen Dämonen.

In der neuen Identität zu reifen ist eine Lebensaufgabe, doch es gibt nichts Sinnvolleres! Täglich entscheide ich mich neu, dass ich nicht mehr in dem alten Schmodder laufen möchte. Und Jesus hilft mir dabei, sein Wesen anzuziehen wie ein weißes Kleid. Ich darf und kann mir bewusst werden – dank des Heiligen Geistes – wann und wo ich den alten Prägungen wieder auf den Leim gehe, und dann ist es eine Sache der sofortigen Entscheidung, da wieder auszusteigen und das Neue wieder anzuziehen.

Die Opfernummer

Mein Lieblingsbeispiel: die Opfernummer. Oh ja, die bösen anderen Menschen, die mich alle ärgern… die mir auf den Nerven herum tanzen und mich daran hindern, im Licht zu bleiben, die mir die Laune verderben durch ihre Schwächen, die mich beeinträchtigen… Oh ja, die Empfindlichkeiten, die traumatischen Trigger, die schlimmen Erinnerungen, die bösen Anderen… und wie arm ich doch dran bin, und wie gemein die Anderen… Und ich suhle mich im Selbstmitleid und in Vorwürfen, in Gejammer und Gemecker und in der Bespiegelung meines Bauchnabels…

Jesus ist nur ein Gedanke entfernt. Doch meine Negativität hält Ihn auf Abstand. Meine (unbewusste) Entscheidung für meine alte Natur verwehrt Ihm, auf meinen Geist und mein Herz einzuwirken. Mein Herz ist nämlich besetzt von dem ganzen alten Müll. Man nennt das auch “Problem-Trance”. Da ist wach werden gefragt und ein inneres Aufstehen, das sich gewaschen hat.

Ganz egal, wie es mir geht und was mir geschehen ist – ich kann mich in die Opfer-Rolle hinein fallen lassen – ich kann aber auch aufstehen und Jesus vertrauen, und Ihm glauben, dass Er mich bereits neu gemacht hat, egal wie es im Außen aussieht. 

Er hat mir Seinen Geist gegeben, an dem ich mich weiter orientieren kann. Und sobald ich mich für Jesus entscheide und für den neuen Menschen in mir, reicht Er mir die Hand und zieht mich aus dem Schlamm heraus ins Licht.

Sobald ich erwäge, dass meine Gedanken des Minderwertes und des Opferseins eine Lüge sein könnten, naht auch schon Seine Hilfe. Wir sind keine Opfer mehr! Die Problem-Trance kann in einer zehntel Sekunde vorbei sein.

Wer einmal erlebt hat, wie reinigend das ist, der wird süchtig danach, das immer wieder zu erleben. Und es ist ein Prozess, immer wieder aufs Neue zu erkennen (danke Heiliger Geist!), wenn man wieder einmal untergegangen ist, sich dann um zu wenden, eine Kehrtwendung zu vollführen, es nicht mehr zu glauben und sich neu zu positionieren und auszurichten. 

Es ist eine Sache, die im Geist geschieht und die sich auf das Herz und die Gefühle auswirkt. Gott ist Geist, und wir haben Anteil an Seinem Geist, und wenn wir eine Entscheidung aus dem Geist heraus treffen, dann folgen die Gefühle nach. 

So ist das auch im Negativen. Es sind Entscheidungen – zumeist unbewusste – die unsere Wege lenken. Entscheide ich mich dafür, Opfer zu sein, so gerate ich in diesen dunklen Rattenschwanz von Gedanken und Gefühlen. Die haben leider so einen unguten Sog, denn wir gefallen uns ja oft in der Opferrolle. Ach wir sind ja so arm dran, und niemand versteht uns. Es schenkt uns eine Art ungesunde Befriedigung – doch leider keine Befreiung und kein Licht. Die Opferrolle ist ein alt bekanntes Bett, es sind die alten, stinkigen Kissen, in denen du schon dein ganzes Leben gelegen hast… nichts wie raus da…

Entscheide ich mich dazu, kein Opfer zu sein, sondern ein aufrechter Mensch, der Gott mehr und mehr kennenlernen darf – in allen Umständen meines Lebens – der gewollt und geliebt ist von Ihm, der von Ihm begleitet wird, der nicht mehr gezwungen ist, in diesen alten Mustern zu bleiben – geht die innere Sonne auf.

Neu aber nicht leicht

Jesus hat uns ein neues Leben versprochen und schenkt das Seinen Nachfolgern. Er hat uns allerdings kein leichtes Leben versprochen. In diesem neuen Leben erwarten uns reichlich Herausforderungen und Lektionen, denn Gott will echt an uns arbeiten und uns verändern – und zwar in Menschen, die MITEINANDER agieren und nicht gegeneinander. Dies jedoch nicht als Zwang oder Pflicht, sondern mit Seiner Hilfe, weil  Er uns dazu befähigt. Immer wieder können wir uns neu dafür entscheiden, weiter mit Ihm zu gehen, und Seine Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In dieser neuen Identität sind wir keine Opfer mehr, sondern aktiv mit Gott unterwegs. Wir warten nicht auf Sein Handeln, sondern WIR handeln, dann handelt Er. Mache einen aktiven Schritt auf Gott zu, sofort ist Er da. Entscheide dich für Ihn, und Er trägt dich weiter…

Ein Paradebeispiel ist dieser junge Mann, der derzeit durch die Talkshows geht und durch Seine Kanäle in den sozialen Netzwerken immer bekannter wird. Er ist ein Mensch, der diese neue Identität angezogen hat und ausstrahlt. “Ob ich lebe oder sterbe – ich vertraue Jesus!” Dieser junge Mann zeigt sehr deutlich, welche Kraft und Liebe Jesus gibt und wie Er Menschen unterstützt und verändert. Lassen wir uns davon motivieren!

Hier sieht man echt, was Jesus tut, wenn man Ihm vollkommen vertraut und eine innige, persönliche Beziehung zu Ihm aufbaut.... Er ist ein treuer Gott, auf Ihn ist Verlass, und die Bibel ist ein Handbuch, eine Art "Bedienungsanleitung" für dieses Vertrauen. 

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Der Glaube bestimmt das Leben.

Was man glaubt entscheidet darüber, durch welche Brille man auf alles schaut. Je nachdem, was für ein Konglomerat an Überzeugungen, blau, rot, grün, schwarz oder bunt – es färbt den Blick auf die Welt und das persönliche Leben. Insofern ist das was wir glauben im wahrsten Sinne des Wortes von maßgeblicher Bedeutung, nicht nur für unser selbst, sondern auch für das der Menschen, auf die wir uns ja auswirken.

Meine alte Brille

Ich habe phasenweise unterschiedliche Glaubenssysteme für mich angenommen und ausprobiert. Daraus zimmerte ich mir ein eigenes Weltbild. Da ich an Religionen und Philosophien, als auch an nihilistischen Lehren interessiert war, sowie an Erleuchtung, Gurus, Meistern und Geistheilern und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die mein Weltbild bestätigten – war das Spektrum breit und bunt. Jesus war immer mein allerliebster „Guru“, doch in einem esoterischen Sinn. Ich glaubte nicht an den persönlichen Jesus, der heute noch lebt und mir nahe kommen möchte, sondern an einen unpersönlichen Gott.

Jesus belegte in meinem Leben zwar einen herausragenden Platz, er war jedoch einer unter vielen. Mir war nicht die Notwendigkeit bewusst, Ihm mein Leben zu übergeben, und ich war der Meinung, bereits Hingabe an meine Art von Gott zu leben. Ich kam ja ganz gut alleine klar.

Ich schaute also durch eine vielfarbige Brille aufs Leben, und versuchte, irgendwie mit dieser Brille vor den Augen Heilung zu finden, denn es ging mir oft seelisch sehr schlecht. Manchmal heilte etwas durch spirituelle Methoden, doch nicht für lange, dann kam es wieder zurück. Insbesondere emotionaler Schmerz war ein zäher Begleiter.

Als ich von der Sinnsuche völlig ausgebrannt war, landete ich im Burnout. An diesem Punkt geschah das größte Heilungs-Ereignis meines Lebens, das ich nie vergessen werde, weil es tiefgreifende Veränderungen brachte. Ich war in Frieden gefallen, ins Jetzt, auch in Befreiung von Schuld und Pflicht. Ich konnte das nach meiner damaligen Brille nur als „Erwachen“ (Satori, Erleuchtung) identifizieren. Die gute Phase hielt ein paar Jahre, doch auch hier verlor ich die Heilung sukzessive wieder.

Heute weiß ich, was der Grund war: mein Leben hatte sich nicht wirklich geändert. Ich fühlte mich zwar befreit, machte jedoch genauso weiter wie vorher. Meine Brille sagte mir, es gäbe nichts zu tun und ließ mich verharren und passiv sein. Mein Glaubenssystem sagte mir, ich sei nun angekommen, es gäbe den freien Willen nicht wirklich, und es gäbe auch nicht wirklich eine Notwendigkeit für eine neue Ausrichtung – wohin denn auch und warum? „Einfach nur sein“ war nach dem Erwachen meine Philosophie. Insofern wiederholte ich die gleichen Fehler wieder. Im Grunde regierte das Lustprinzip in meinem Leben und die Ausrichtung auf Genuss. So hat mich mein Glaube begrenzt.

Ich machte das was ich immer gemacht hatte, ich ging wieder eine Partnerschaft ein, und nach einer Weile begannen die Probleme, weil ich eigentlich alles andere als beziehungsfähig war. Ich hielt jedoch eisern an der Partnerschaft fest, weil ich der Meinung war, dies sei eine Beziehung, die Gott geschenkt hatte, und der Mann der Traummann. Es war für uns keine Frage, dass wir zusammen gehörten. Ich ließ mich auch nicht von irgendwann auftauchenden unguten Bauchgefühlen abhalten.

Es stellte sich mit der Zeit heraus, dass wir beide nicht geheilt waren, also therapierten wir aneinander herum (mein Freund war vom Fach), beschäftigten uns mit Trauma-Heilung etc, probierten so manches aus, doch statt besser wurden meine psychischen Zustände immer schlimmer. Ich bekam Depressionen, massive Schlafstörungen, schlechte Träume, chronische Entzündungen, es häuften sich plötzlich Vergiftungen durch falsches Essen und immer wieder Tieftraurigkeit.

Erst als ich irgendwann einfach nicht mehr konnte, wirklich physisch und psychisch am Boden lag dämmerte mir, dass etwas grundlegend schief lief. Zu erschreckend waren meine Albträume, sie fühlten sich so real an. Ich fühlte mich nachts bedrängt, belästigt, verlacht und verhöhnt. Ich erlebte merkwürdige Dinge, manchmal schien mir als wäre jemand im Raum oder vor der Zimmertür. Ich hörte merkwürdige Geräusche, etwas hob die Bettdecke hoch und legte sich zu mir ins Bett, berührte mich am Rücken, ekelhaft! Ich träumte Erschreckendes, befand mich halbwach plötzlich in völliger Starre, ausgeliefert. Es war mir, wie wenn Wesen mir mehr und mehr auf die Pelle rückten. Einmal konnte ich meinen Kopf minutenlang keinen Millimeter bewegen, obwohl ich all meinen Willen aufbot. Ich war schon in die abwegige Theorie verfallen, mein Kissen aus Memory-Schaum würde irgendeine mysteriöse Strahlung erzeugen oder sei irgendwie verhext. Ich recherchierte schließlich sogar nach Alien-Besuchen und passenden Verschwörungstheorien. Doch das war nicht wirklich überzeugend. Die Bedrückungen kamen immer öfter, und sie mussten ja irgendwo her kommen…

Die Wende

Zu dieser Zeit erzählte mir jemand von Jesus und führte mich zu Videos von Taufen (von „The last Reformation“). Menschen tauften Menschen in Jesu Namen, und verjagten dann ihre Dämonen. Die Bilder waren beeindruckend, wenn auch etwas gruselig. Ich glaubte an so etwas nicht und hatte da ein Negativbild von krass religiösen Priestern in schwarzen Kutten mit dicken Kreuzen um den Hals – doch die Täufer in den Videos waren jung und modern und wirkten ganz normal, offen und freundlich. Es faszinierte mich was ich sah, denn die Menschen erzählten dort auch davon, wie sehr sie die Taufe befreit habe und wie genial Jesus sei. Und schließlich fiel in einem Video ein Satz, der mich schlagartig wach machte: „Es existiert ein Krieg zwischen Gut und Böse!“

Normalerweise wäre dieser Satz bei mir durchs Raster gefallen. Doch in einem kurzen Moment durchbrach er mein Glaubenssystem wie ein Schwert. Mir wurde schlagartig klar, dass das wahr sein musste. Heute weiß ich, dass mir der Heilige Geist einen lichten Moment geschenkt hatte.

Ich ließ mein Leben Revue passieren, mit all seinen schweren Erfahrungen, üblen Träumen schon als Kind, emotionalen Abstürzen und Katastrophen als Frau, Fehlschlägen und Schmerzen in Partnerschaften, zum Teil düsteren spirituellen Erfahrungen… Und Ich wusste schlagartig, dass ich mein ganzes Leben hindurch immer wieder von Dämonen angegriffen, manipuliert und verführt worden war. Und sie kannten nur ein Ziel: mich davon abzuhalten, den wahren Gott, das wahre Licht zu finden.

Sie hatten andere Menschen dazu benutzt, sie hatten meine Verletzungen benutzt, meine Traumata und meine Schwächen. Sie hatten mich zu Menschen-Abhängigkeit verführt und ebenso Hass, Ärger und Trennungen inszeniert. Ihr Endziel war mich zu töten. Und sie hatten es schon fast geschafft, denn meine Schlafstörungen und Depressionen hatten mich ans Ende meiner Kräfte geführt. Derzeit arbeiteten sie am finalen Schlag. Und ich wusste: es kann mir nur Einer helfen: Jesus Christus.

Erste Schritte im Licht

Mein Versuch, mir in Jesu Namen selbst die Dämonen auszutreiben war beeindruckend, denn ich spürte, dass mich etwas verließ. Ich wand mich wie ein Wurm in plötzlichem Würgereiz, Husten und Gähn-Anfällen, irgendetwas wollte wie ausgespuckt werden, und dann folgte ein tiefer Frieden. Alle Gedanken hatten aufgehört. Mit dem Frieden veränderte sich die Atmosphäre im Raum, es war wie frisch gelüftet, eine ganz natürlich wirkenden Helligkeit, Heiligkeit und Klarheit zog ein, die ich in dieser besonderen Qualität noch in keiner meiner spirituellen Erfahrungen erlebt hatte. Jesus schien anwesend zu sein.

Diese Erfahrung zerstreute meine letzten Zweifel – ich wollte mich unbedingt taufen lassen. Ich suchte nach Christen, die sich außerhalb der Kirchen betätigen – denn die Kirche war für mich nicht vertrauenswürdig. Ihr Gottesbild, ihre Vergangenheit und ihre Verlogenheit haben mich schon immer abgestoßen. Und dann durchlief ich bei einigen Jesus-Nachfolgern einen 3-tägigen Prozess von Befreiung (von restlichen Dämonen) und Lebensbereinigung. Eine Therapie mit Gott, Aufarbeitung des Lebens mit Umkehr und Gebet. Meine Begleiter waren erfahrene Leute. Nach diesem Prozess mit abschließender Taufe fühlte ich mich völlig durchgeweicht, gereinigt und entlastet. Die nächtlichen Angriffe verschwanden völlig, und mein geistiges und seelisches Leben bekam eine ganz neue Ausrichtung.

Die Brille durch Jesus

Ich hatte erlebt, dass die Sache mit den Dämonen wirklich stimmte. Und in der Lebensbereinigung lernte ich – vor allem durch die Menschen, die mit mir arbeiteten – Gott auf ganz neue Weise als persönlich, real, lebendig und anwesend kennen. Diese Leute waren anders als die aus der spirituellen Szene – ganz natürlich, nicht aufgesetzt, ganz normal, spontan, lebhaft, zugewandt, mitfühlend und zu Gott hin demütig. Sie hatten sich Jesus ganz und gar unterstellt, agierten für mich spürbar unter der Führung des Heiligen Geistes. Der brachte durch ihre Fragen und Eingebungen alte Erinnerungen und Zusammenhänge ans Licht, sanft und liebevoll, so dass es ganz leicht war, meinen Stolz fallen zu lassen und vor und mit ihnen zu weinen. Ich weinte viel in diesen Tagen. So konnte ich die vergangenen Ereignisse noch einmal neu mit und vor Gott durchleben, sie betrauern und im Gebet an IHN abgeben.

Von da an war mir klar, dass der biblische Gott real war. Deshalb konnte ich endlich die Bibel nicht nur als Weisheitsbuch annehmen, sondern auch als Wegweiser. Denn die Menschen, die mit mir so uneigennützig gearbeitet hatten, bezogen sich nur auf sie. Und sie teilten ihr Wissen mit mir – ohne auch nur einen Pfennig Geld zu verlangen. Letztlich stammte all ihr Wissen aus diesem heiligen Buch und vom Hören des Heiligen Geistes. Ich spürte einfach, dass Gott in ihnen lebt und durch sie wirkt. Das Zusammensein hatte eine Qualität von Liebe und Ehrlichkeit. Obwohl es schmerzhaft war, genoss ich es, endlich Gott ganz offen, ohne Rückhalt mein Leben hinzulegen, weil dieser Gott nicht straft sondern vergibt. Ich wollte diesen Gott, genau diesen, der sie zu solchen Menschen gemacht hatte, unbedingt haben und näher kennen lernen!

Ich lernte und lerne weiter den Heiligen Geist, Jesus Stimme zu hören. Dabei lerne ich es, meine täglichen Probleme, Gedanken, Pläne mit dem Heiligen Geist zu bewegen, um zu hören, was Gott darüber denkt. So versuche ich, mein Verhalten an Ihn anzupassen und erlebe sein weises Wirken.

Gott bestätigt sich selbst durch Sein Reden, Handeln und Wirken, Er verändert alles zum Positiven. Mein Glaube ist gewachsen, je mehr ich in der Bibel lese. Ich vertraue der Bibel, weil ich den Menschen vertraue, die Jesus so positiv beeinflusst hat. Ich weiß jetzt, dass die Bibel von Menschen geschrieben, jedoch von Gott diktiert wurde – an Propheten, die Gottes Stimme hörten.

Meine früheren Götter ließen mich letztlich scheitern. Da konnte ich die alte Brille ablegen und mich neu auf Jesus ausrichten, dem Jesus, der von sich sagte, Er sei Gottes Sohn, und der auch heute noch Dämonen fliehen lässt. Er hat durch Sein Leben ein so starkes Zeugnis hinterlassen, dass sich immer mehr Menschen davon berühren lassen. Das Gute hat eine immense Anziehungskraft.

Bibel

Die Wahrheit der Bibel entblättert sich, wenn man sie mit offenen Herzen und ohne Brille liest – ohne voreingenommen zu sein. Die ehrliche Entscheidung für Gott und den Glauben (Vertrauen) verstärkt ihre Wirkung. Mein Leben hat sich mehr und mehr geordnet und ist sinnvoll und sättigend geworden. Es gibt mir tiefe Befriedigung, mich von Gott geliebt zu fühlen, mich Ihm unterzuordnen, Ihn anzubeten und zu erleben, wie Er sich im Leben täglich auswirkt und Gebete beantwortet.

Welche Auswirkungen haben meine Glaubenssätze?

Meine bunte Brille hatte diese Beziehung verhindert, denn an was ich glaube, das prägt mein Leben. Auch nicht zu glauben ist Glaube, man glaubt dann halt etwas anderes.

Vielleicht sollten wir unsere Glaubenssätze überprüfen, wie sie sich im Leben auswirken – ob sie uns in ein gutes, mitmenschliches Leben führen oder in die Passivität oder gar Einsamkeit. Wenn ich z.B. glaube: „Es gibt keinen freien Willen“, schneide ich mir die Möglichkeit ab, ihn zu benutzen, oder es wenigstens zu versuchen. Wir haben täglich neu die Entscheidungsmöglichkeit über dies oder das. Glaube ich an das Leben und meine eigene Lebendigkeit und an mein aktives Mitwirken auf dieser Erde, dann wird mich das motivieren, es macht mich lebendig. Glaube ich daran, dass ich gesteuert bin und gar nichts tun kann, bringt mich das in eine Art Lähmung und Passivität. Also ist die Frage: welcher Glaube bringt mich weiter ins Leben und welcher vielleicht in eine Art Tod?

Wir werden nicht gezwungen etwas zu glauben, sondern wir WÄHLEN was wir glauben. Glaube ist nicht unausweichlich. Wir könnten versuchen, durch Denken zu erkennen, ob wir wirklich auf einem guten Weg sind. Jesus sagte von sich: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und die Bibel ist in ihrer Ausrichtung immer FÜR das Leben und für das Gute.

Der Blick durch den biblischen Jesus hilft mir dabei, Gottes Charakter und Wirken in meinem eigenen Leben wahr zu nehmen, in all Seiner Güte und Zugewandtheit. Die Bibel ist der Fuß, den Gott auf der Erde hat, sie ist Sein Fingerabdruck, sie enthält Seinen Imprint und das was Er sich für diese Welt gedacht hat. Sie ist weise und erzählt davon, wie sehr uns Gott liebt, wie sehr Er auch von uns geliebt werden möchte, und wie wir dahin kommen könnten, ein sinnvolles Leben zu führen – zusammen mit Ihm.

Fotos: Pixelio Nr. 771743 Tim Reckmann, Nr. 447981 Tomizak, Nr. 370864 Terry U. Weller, Nr. 410177 Rieke, Nr. 723466 Reiner Sturm, Nr. 706782 Rosel Eckstein

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Bäume im  Paradies

Die beiden Bäume des Paradieses symbolisieren die Wahl, die der Mensch hat. Es ist eine Wahl zwischen Frieden und Unfrieden, zwischen Hingabe/Annahme und Rebellion, zwischen Leben und Tod. Beugen wir uns vor Gott und leben wir in Seinem Schutz und unter Seiner Führung? Ruhen wir unter dem Baum des Lebens in Seinem Schatten? Oder wollen wir selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist und uns damit in eine wilde, ungeordnete und dunkle Welt begeben, in der wir allein auf uns selbst angewiesen sind?

Es ist eine einfache Tatsache: wir sind Menschen und keine Götter. Es beweist sich immer wieder, dass wir alleine ohne Gott nicht imstande sind, eine gute Ordnung zu schaffen. Was tun wir mit der Erde, die uns anvertraut ist? Wären wir Götter, dann würde sie anders aussehen und anders behandelt werden. Die Insekten sterben, auch die Vögel sterben. Die Meere sind voller Müll, es bilden sich riesige Inseln aus Plastik.

Fisch aus Müll

Die Meeresbewohner sterben daran. Große Teile des Wassers sind radioaktiv schwer belastet durch die Fukushima-Katastrophe, an die sich heute kaum mehr jemand zu erinnern scheint. Wir Menschen sind dermaßen kurzsichtig und vor allem eins: vergesslich. Wir haben nicht das große Ganze auf dem Schirm. Auch wenn wir uns einbilden, göttlich zu sein, so ändert das keinen Funken an den Problemen dieses Planeten.

Nein, wir sind nicht göttlich, wir sind aber eine Schöpfung Gottes. Eine Schöpfung, die sich selbstständig gemacht hat und unabhängig von Ihm. Die Früchte sehen wir vor uns, auch in der Klima-Erwärmung und all ihren Folgen. Wir sind nicht imstande, eine gute Ordnung herzustellen und aufrecht zu erhalten. Regierungen reagieren in Panik, Angst-gesteuert… WER ist es eigentlich, der diese Welt in seinem Klammergriff hält? Ist das nicht der „Gott der Welt“ satan? Ist dies alles nicht die Frucht dessen, dass wir uns so weit es nur geht von unserem Schöpfer entfernt haben?

Warum ist in der Bibel von Sünde und Schuld die Rede? Dies sind Reizworte für alle, die von restriktiver religiöser Erziehung gequält wurden. Unseligerweise identifizieren die meisten Menschen Gott mit der Kirche. Doch die Kirche hat viel Mist gebaut, und hat ihre eigenen heiligen Schriften verfälscht und ihnen misstraut. Sie hat ihren Ursprung verlassen und führt Menschen weg von Gott – bis auf einige wenige Ausnahmen.

Noch einmal, warum diese Betonung von Sünde und Schuld? “Sünde” heißt Zielverfehlung. Unser Ziel sollte Gott sein. Der Mensch ist gebaut, um in Beziehung und Kommunikation mit seinem Schöpfer zu sein. Und, ist er das? Nein. Er entscheidet alles alleine und ohne zu fragen, ohne seinen Gott zu suchen, ohne Seine Ordnung zu berücksichtigen. Der Mensch hat seine eigene Ordnung aufgestellt und schmort jetzt darin. Sünde ist alles, was wir ohne Gott machen, ohne die Beziehung, die Gemeinschaft mit Ihm, ohne zu fragen, ohne zu reden, zu beten, zu hören.

Gottes eigentlicher Plan für uns ist so grandios und überwältigend, Sein Bild, in dem Er uns geschaffen hat ist so schön und unbeschreiblich, alles aus Liebe, in Liebe und für Liebe, in Freude und Schönheit, in einem Miteinander – von Gott geplant und gedacht für Frieden untereinander. Gott hat eine andere Zeitrechnung als wir uns auch einen ganz anderen Überblick. Wir Menschen haben alle ein schönes Potential – doch ohne die Beziehung zu Gott können wir es nicht in segensreicher Weise erwecken, denn ER erweckt es, und zwar nur mit uns zusammen!

Ich rede nicht von Selbstverwirklichung oder Selbsterkenntnis. Das sind Techniken, die nicht zu Gott führen und letztlich auch den Menschen aufs Podest stellen. Ich rede von Gotteserkenntnis, vom Heiligen Geist, der uns leiten sollte, anstelle von uns selbst. Doch unsere verkorksten Seelen mit ihren ständig wechselnden Emotionen und Traumatisierungen lenken unsere Wege, wir können nicht von uns aus über diesen Tellerrand hinaus sehen, das geht nur mit Gott und mit Seiner Perspektive.

Den Himmel gibt’s echt, vor Kurzem las ich ein Buch mit diesem Titel. Ja, den Himmel gibt’s echt, und wir sollten ihn suchen. Den Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft – und ich meine NICHT Meditation und derlei Techniken. Wenn ich versuchen sollte zu beschreiben, wohin ich blicke, wenn ich bete, so ist es jedenfalls nicht nach innen. Beten ist keine Sache von zielgerichteter Konzentration nach Innen, sondern eine Haltung zu Jemandem HIN. Es ist ein in-Beziehung-treten und ein Erwarten von Antwort. Es ist keine Bemühung, sondern es geschieht aus Liebe und Hoffnung heraus. Es ist ein Senden und Empfangen im Geist, in der Überzeugung (Glauben) von der Anwesenheit des Übernatürlichen, Heiligen – des Heiligen, dem wir UNTERSTELLT und nicht gleich sind.

Der Baum des Lebens ist Jesus. “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”. “Folgt mir nach”, “wer meinen Willen tut, wird gerettet werden…”, “…der Vater wird ihn lieben…”, “…und wir werden Wohnung in ihm nehmen…” Diese Worte von Jesus in der Bibel sind kein hohles Gerede, sondern sie sind WAHR. Wer den Schöpfergott noch nicht kennengelernt hat, irrt einsam herum und muss immer weiter sein eigener Herr sein. Das ist nicht nur anstrengend und ohne klare Orientierung – es führt auch letztendlich ins Verderben. Dabei haben wir einen Gott, der mit gestalten will, der lenken und führen will, der liebt und darauf wartet, dass wir Ihn suchen. Wer sind wir schon ohne Ihn? Wer Seine Größe und Heiligkeit nicht geschmeckt hat, kennt Ihn nicht…

Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.

Offenbarung 4, 8

Heiligkeit ist unermessliche Reinheit, Liebe, Größe, Macht, Schönheit, Licht, Glanz. Wie ist wohl das Wesen, das diese unvergleichliche Ordnung der Natur geschaffen hat,

Sonnenblume

die sich dank Seiner Genialität wieder regenerieren, heilen kann, dieses unglaublich ausgeklügelte System von Schönheit, das sich kein menschlicher Geist jemals ausdenken könnte? Und wir glauben, wir seien Gott?

Die Vorstellung vom Urknall anstelle der Schöpfung klingt irgendwie logisch, doch hat jemals eine Explosion Ordnung hinterlassen? Ganz im Gegenteil… Dieser Schöpfer ist ein Gott der Ordnung, der Struktur, der Harmonie und der GESETZE. Ohne Gesetze würde all das nicht funktionieren. Sie sind allgegenwärtig. Doch wir wollen ohne Gesetze sein und unsere eigenen aufstellen. Der Mensch als Schöpfer würde nichts als Chaos produzieren.

Dabei sind wir doch in der genialen Lage, dass dieser grandiose Schöpfer mit uns, mit jedem Einzelnen in Beziehung treten möchte! Was für ein Privileg! Und wir schlagen es Tag für Tag aus…. Im Gegenteil, wir lehnen Gott ab, weil wir Ihm vorwerfen, dass er all das Schlimme auf der Welt zulässt. Dabei haben wir all das doch einzig uns selbst zu verdanken! Wir kreiden IHM an, was wir selbst verbockt haben. Wir sind hier in einem Kindergarten, in dem alle Kinder verrückt geworden sind, indem die Erzieher die Kinder sich weitgehend selbst überlassen haben, weil die Kinder einfach nicht hören wollen. Ich sage „weitgehend“, weil Gott noch immer das Schlimmste verhütet.

Der Baum der Erkenntnis ist so viel verlockender…

Selbstkrönung

Selbst Gott spielen, selbst auf dem Podest stehen und niemanden über mir, keinen Gesetzen folgen müssen – das ist spannend. Jedes Kind möchte letztlich das tun was es will, doch es verbrennt sich dann die Finger an der Herdplatte, und das tut weh. in dieser Situation sind wir momentan in dieser Welt.

Dies ist ein Gott, der Grenzen setzt, wie ein guter Vater. Es sind Grenzen FÜR uns, nicht gegen uns, Grenzen, die uns gut tun, Grenzen, die das Leben regeln, Grenzen, die Auswüchse verhindern, Grenzen, die für ein friedliches Zusammenleben wichtig sind, es sind Grenzen, die nicht weh tun, wenn man mit Gott zusammen lebt, denn Er befähigt uns dazu sie zu halten. Ein liebender Vater schenkt unendlich viel Liebe und Wärme, er freut sich tatsächlich am Gehorsam seiner Kinder und belohnt ihn. Und der Lohn von Gott schmeckt wunderbar! Frieden ist der Lohn und Sinn.

„Gehorsam“ ist auch so ein Reizwort, insbesondere für die 68-iger Generation und ihre Nachfolger, denen auch ich entstamme. Ein gewalttätiger Vater erntet keinen Respekt, aber ein gütiger schon. Ich bin froh, dass Gott so ganz anders ist als mein Vater war. ER ist ein Vater, dem man sich anvertrauen kann, der die Dinge im Guten regelt, der weise Entscheidungen trifft und am besten weiß, was gut für mich ist. Ich darf mich an Ihn wenden mit allem was mich bedrückt und beschäftigt, kann mich bei Ihm ausweinen und voll und ganz darauf vertrauen, dass Er nur mein Bestes will. Was ich von Ihm höre ist für mich maßgebend und wegweisend, und ich weiß, dass es besser ist als das, was mir richtig erscheint. Manchmal zeigt sich das erst später, doch es zeigt sich. Und ich spreche, wenn es um Gottes Führung geht hier nicht vom “Bauchgefühl”, sondern vom Geist. Vom Heiligen Geist.

Diese “Bauchgefühl-Nummer” ist eine Verfälschung von der dunklen Seite. Es kann auch mal sein, dass Bauchgefühl und Geist übereinstimmen, doch das Bauchgefühl allein ist immer ein schlechter Ratgeber. Gott ist der Ratgeber, und bevor ich nicht sicher weiß, was ich von Ihm gehört habe und was Sein Wille ist, handele ich möglichst nicht mehr… (von Ausrutschern abgesehen…)

Wenn du von Gott hören solltest, so ist es wichtig, Unterscheidungsvermögen zu haben. Darum würde ich als erstes um Unterscheidungsvermögen beten. Denn auch satan, bzw. seine Dämonen sprechen und versuch alles, um uns vom richtigen Weg abzulenken. Die Botschaften von Gott sind niemals zwingend, sie sind ratend, aufbauend, weise, liebevoll, aber auch manchmal in einer unglaublich intelligenten Art erzieherisch und auf wachsende Reife abzielend. Gott will, dass wir wachsen. In Ihn hinein, in das Bild Seines Sohnes hinein.

Der Heilige Geist ist der Mittler zwischen Mensch und Gott, durch Ihn spricht Jesus, und Jesus wiederum ist der direkte Draht zum Vater. Alle Drei stehen für unterschiedliche Aspekte Gottes, die uns alle zugänglich sind, wenn wir uns für Gott entscheiden! Wenn wir nur endlich einsehen, dass wir es alleine nicht können! Dass wir alleine ‚verratzt‘ sind, dass wir unser Leben mehr und mehr an die Wand fahren!

Meist finden nur Menschen zu Gott, die keinen anderen Weg mehr gehen können. Die Verzweifelten, die Strauchelnden, die dem Tod nah sind, physisch oder psychisch.

Depression

Es sieht ganz so aus, als bräuchten wir die Extrem-Situation, um uns endlich überantworten zu können. Bis wir jedoch so weit sind, dass wir uns von Gott an die Hand nehmen lassen wird unsere „Klugheit“ uns führen, und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Bis dahin sind WIR die Entscheider, die Könner, die Macher und Wisser… bis hin zur aberwitzigen Vorstellung, wir seien selbst Gott, einfach nur weil wir Teil des Kosmos sind. Mit dieser Idee holt satan auch noch viele von denen weg, die eigentlich nur nach Gott und Jesus suchen. Ja, er ist nicht dumm, vieles klingt sehr logisch, doch es ist vor allem eins: verführerisch, denn es verführt zur Selbsterhöhung. Aber: Der Kosmos ist nicht Gott, nein, denn auch der Kosmos ist Seine Schöpfung.

Das ist die Krux, dass ständig die Schöpfung mit dem Schöpfer verwechselt wird. Doch Gott steht wirklich weit über allem, denn Seine Reinheit, Sein Feuer würde alles verzehren was nicht rein ist. Deshalb ist es nötig, dass unsere Reinheit wächst. Auch das ist etwas, was wir nicht von uns selbst aus tun können, sondern wir brauchen auch hier Seine Hilfe. Ein Stoßgebet, und die Hilfe kommt. Wenn wir mit Ihm leben wollen, ewig, dann ist es nötig, dass unsere Reinheit wächst, dass wir das Alte abwaschen und ertränken und neu werden. Dann leben wir unter dem Dach des Lebensbaumes und bleiben dort, gesegnet und mit Seiner Hilfe.

Wir werden niemals unabhängig von Gott sein, das ist ein Trugschluss. Die beiden Bäume stehen auch heute noch für die Entscheidung, vor die wir gestellt sind: Mit Gott oder ohne Gott. Davon hängt unser Glück ab und unser Leben.

Bildquellen: Pixelio: 553847 von Helene Souza, 797053 Alexandra H., 699932 von Radka Schöne, 430632 Günter Havlena, Wikipedia: Selbstkrönung Friedrichs I. in Königsberg 1701 (zeitgenössischer Kupferstich)

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Wir leben in einer Welt von Ursache und Wirkung. Es gibt nichts, was nicht bedingt wäre. Ein Kind wird geboren, weil Vater und Mutter miteinander geschlafen haben. Das haben sie getan, weil sie sich lieben und weil es einen Sex-Trieb gibt. Woher kommt der Sex-Trieb? Da sind Hormone und chemische Stoffe, die werden zu gewissen Zeiten im Leben ausgeschüttet. Woher kommen diese Stoffe? Sie werden im Körper gebildet. Was ist die Ursache, dass sie gebildet werden? Das bestimmen die Gene. Was ist die Ursache der Gene? Das wissen wir nicht. Es ist das Leben an sich, das ein Geheimnis für uns ist.

Doch können wir sagen, dass etwas keine Ursache hat, nur weil wir die Ursache nicht verstehen? Können wir sagen, der Kosmos kann keine Ursache haben, sondern ist zufällig entstanden, nur weil wir nicht wissen, was seine Ursache ist?

Nichts in unserer Welt hat keine Ursache!

Die Schöpfung ist von unvergleichlicher Schönheit und Intelligenz. Komplex, sehr geordnet, und etwas scheint alles zusammen zu halten. Zu sagen, dies alles sei rein zufällig entstanden, ist sehr simpel. Zu sagen, die Ursache sei Zufall würde implizieren, dass der Zufall eine geniale Ordnung erschaffen könnte, zu der es doch recht viel, sogar sehr viel Intelligenz bräuchte. Besitzt der Zufall Intelligenz?

Laut Duden bedeutet das Wort „Zufall“ ‚etwas, was man nicht vorausgesehen hat, was nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah‘. Es beschreibt also ein Ereignis. Kann man also ein Ereignis mit sich selbst begründen, wenn man in einem Kosmos von Ursache und Wirkung lebt?

Wird ein Kind gezeugt, einfach weil es gezeugt wird? Gebe ich dir eine Backpfeife einfach so ganz zufällig? Oder hast du mich vielleicht vorher geärgert?

Chaos

Erkennen wir da nicht, wie aberwitzig die Argumentation ist, der Kosmos sei „aus Zufall“ entstanden?

Ein Chaos, das sich zufällig zu einer hyper-intelligenten Ordnung zusammenfügt, in der unumstößliche Gesetze herrschen von Schwerkraft, Masse, Lichtgeschwindigkeit…. – was ist ihre Ursache?

Zufall an sich besitzt doch keine Intelligenz! Höchstens ist der Zufall selbst Ausdruck einer Intelligenz, die ihn steuert. Wer ist der Steuermann des Zufalls?

Ordnung

Oder könnte man sagen, der Kosmos sei aus purer Intelligenz entstanden, aber ohne Absicht oder Grund? Dann gäbe es also pure Intelligenz, die eine grandiose Natur bildet – ohne Absicht oder Grund, einfach nur so…? Das an sich wäre schon alles andere als intelligent!

Nehmen wir diese Intelligenz also als Erzeuger des Universums an. Sie erzeugt ein geniales Universum mit Planeten und Menschen und Tieren darauf, einfach so ohne Grund. Völlig unabsichtlich und ohne Plan. Diese Intelligenz müsste ganz schön dumm sein. Hat also eigentlich Dummheit alles geschaffen? Das kann auch nicht sein, weil alles so intelligent gebaut ist, dass es sich auch nicht der komplexeste Computer ausdenken könnte.

Dann muss die Dummheit also doch intelligent sein. Doch was ist die Ursache dieser Intelligenz? Wer ist der Besitzer dieser Intelligenz?

Eine Erfindung braucht einen Erfinder. Ein Kunstwerk braucht einen Künstler.Ein Theaterstück braucht einen Autor, der mit Intelligenz gesegnet sein muss. Denn ein Gehirn, das nicht funktioniert, kann all diese Dinge nicht erschaffen.

Wer also ist der Autor, der Erfinder, der Künstler dieses Universums – dieser wunderschönen Erde, auf der wir herum laufen dürfen?

Der Schluss, alles sei nur aus Zufall entstanden ist also absurd. Die Welt sieht ganz so aus, als habe sich jemand etwas dabei gedacht.

Nun kann man natürlich sagen: „Was geht mich das an? Das interessiert mich gar nicht. Ich will einfach nur Spaß haben!“ Ja, das kann man sagen. Doch dann wird man mit Dingen konfrontiert, die keinen Spaß machen, wie Krankheit, Todesfälle und schließlich dem eigenen Tod. Erst dann beginnen die meisten Menschen sich zu fragen, was das wohl alles soll und was sie selbst damit zu tun haben.

Wir können unser Gehirn mit Geld, Luxus, Alkohol, Haschisch oder anderen Drogen versuchen auszuschalten – doch die Realität unseres eigenen Todes wird uns irgendwann einholen. Wenn wir bis dahin nicht für uns selbst und für unser Leben geklärt haben, was die wahre Ursache unserer Existenz ist, sterben wir nicht nur dumm, sondern auch komplett unerlöst. Denn wir haben Menschen verletzt, haben Schlechtes getan, haben versucht alles zu verheimlichen, vor Anderen und vor uns selbst – und nun kommt die Stunde der Nacktheit. Es kommt der Moment, wo du den Körper ausziehst und nackt da stehst.

Dann stehst du nicht vor dem dummen Zufall! Auch nicht vor der blanken Intelligenz, die wahllos Dinge macht. Du stehst dann vor dem, der dich so intelligent geschaffen hat, der dir einen Körper, eine Seele und einen Geist gegeben hast – damit du alle drei weise nutzt. Dann stehst du vor der Frage, ob du sie weise genutzt hast… Hast du dein Leben mit Betäubungen vertan? Hast du dich ständig irgendwie narkotisiert mit Beziehungen oder Drogen oder Geld? Dann ist jetzt die Narkose zu ende. Jetzt wirst du wach werden müssen.

Warum haben wir ein Gewissen? Einfach nur so aus Zufall? Eigentlich stört es mehr als das es hilft, stimmt’s? Es nagt und bohrt, und wenn wir es nicht wollen, müssen wir es auch mit Alkohol oder einem Joint oder dem nächsten Sex zuschütten. Die meisten Menschen gehen den drängenden Fragen ihrer Seele lieber aus dem Weg, anstatt nach der Antwort zu suchen. Die Antwort könnte schließlich unbequem sein. Sie könnte fordern, dass du etwas an deinem Leben änderst. Und das wollen wir einfach nicht. Es ist nicht bequem. Verdrängen ist leichter als sich zu ändern.

Eigentlich wollen wir keinen Gott, der ein Wesen ist, eventuell sogar mit Ansprüchen an uns. Wir wollen keinen Erzieher, keinen Lehrer, der dumme Zufall ist uns lieber. Wir wollen uns nicht bewegen, nicht lernen, nicht ändern – weil wir es ja schließlich selber wissen, was richtig ist und was falsch ist.

Der Baum der Erkenntnis schmeckt bestens. Seine Früchte zu essen hat aber leider folgen, mit denen wir allerspätestens nach unserem Tod konfrontiert werden.

Das Wesen namens „Gott“, das diesen Kosmos und diese Erde und uns geschaffen hat, ist hyper-intelligent. Es ist auch intelligent genug, dass es immer wieder versucht hat auf sich aufmerksam zu machen und Hinweise auf Seine Existenz zu streuen. In einer Welt, in der wirklich nahezu alle komplett vernagelt sind, in der fast alle Hirne narkotisiert sind (auch durch Religion übrigens) ist es zwingend erforderlich für Gott, auf sich aufmerksam zu machen.

Ein Schöpfer liebt seine Schöpfung, er liebt sein Kunstwerk, er möchte es weiter genießen, es pflegen, sich daran freuen. Gottes Kunstwerk sind lebende Menschen, denen Er aus Liebe den freien Willen gegeben hat. Und was machen wir mit diesem freien Willen? Wir laufen vor Ihm weg und machen lieber unser eigenes Ding. Das ist übrigens nicht sehr intelligent, denn Gott ist immer intelligenter als wir und weiß deshalb auch besser als wir selbst, was gut für uns ist. Wir würden gut daran tun, uns Seinen liebenden Händen auszuliefern, anstatt rebellisch in die Ferne zu schweifen.

Mancher kommt freiwillig zurück, wenn er sich die Hörner abgestoßen hat, doch die Meisten haben sich wunderbare Theorien gebastelt, warum sie nicht zurück müssen und verharren in der Gottesferne (was man in der Bibel „Sünde“ nennt).

Ich wiederhole mich, aber es ist wahr: Die Stunde der Wahrheit wird kommen. Sei auf der Hut. Der liebende, hyper-intelligente Gott möchte nicht, dass du in den Bergen verloren gehst, in die du gerannt bist. Er möchte dich, sein liebstes Kunstwerk, in die Arme nehmen und heilen von all den Schrunden und Narben, die du dir auf deinem Weg zugezogen hast.

Der Kosmos ist nicht aus Zufall entstanden, sondern aus Liebe. Und auch Liebe kann nicht an sich und aus sich selbst heraus existieren, sondern jemand muss sie HABEN und ausstrahlen! WER ist es, der diese Schöpfung so sehr liebt, dass er sie gemacht hat? Wer hat diese Schönheit gebaut, diese zahllosen gegenseitigen Abhängigkeiten, Bedingtheiten, die Gesetzmäßigkeiten, die jedem seinen Platz geben und jedem seinen Sinn?

Manche sagen: ja, das ist halt das LEBEN an sich. Aber auch das Leben kann nicht ohne Ursache einfach so aus sich selbst heraus entstanden sein. Ja, sagen wir, das ist halt schon ewig… das ist das kosmische Prinzip. Hmmm. Auch hier wieder: das hyper-intelligente LEBEN ist einfach so aus sich selbst heraus entstanden ohne Ursache, ohne Sinn und Verstand und hat eine hyper-intelligente Natur und Wesenheiten erschaffen – einfach so? Weil es halt LEBEN ist?

All diese Theorien entbehren wirklicher Intelligenz und wirklich tiefer Nachfrage. Da gibt es etwas, was uns komplett verblendet und uns in Dummheit und in aberwitzigen Theorien fest hält. Was oder wer könnte das sein? Wir glauben lieber an Zufall, schiere Intelligenz, oder das große LEBEN, das keine Ursache hat – als dass wir bereit sind, uns mit dem Gedanken zu befassen, dass unser Leben uns zu einem Ziel führen soll. Zu einem guten Ziel, zu einem Ziel, das uns gut tun wird, das uns retten und heilen will, das uns die Augen öffnen will. Und das uns begleiten und tragen will. Gott. Gott der Vater, der Schöpfer – der Geist, der so hyper-intelligent ist und Leben in die Welt gesprochen hat durch seinen Atem.

Kannst du davor nicht ehrfürchtig werden und dich endlich beugen?

Die klugen Theorien negieren den Schöpfer-Gott, negieren einen Teufel und führen zu einem sinnlosen Leben der Betäubung. Und es heißt doch so wahr: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen – die falschen Propheten…“ Ist Betäubung eine gute Frucht? Gehst du damit nicht an deinem Potential vorbei? Du bist so genial gemacht, willst du das so verschleudern? Du rebellierst im Grunde gegen Gott! Willst du das bis zu deinem letzten Stündlein tun? Wenn du dich so sehr gegen Ihn wehrst, kann er dich nicht auffangen. Du strampelst mit allen Vieren gegen Ihn an, während Er dir auf alle möglichen Weisen versucht gut zuzureden.

Der Mensch schreit ein großes NEIN in den Himmel und erwartet von Gott, trotzdem gerettet zu werden. Ist das nicht aberwitzig? Ein Kind, das seinen Vater verschmäht, kann nicht in den Arm genommen werden, es kann nicht getröstet werden. Wenn es weg läuft, ist es allein auf weiter Flur…

Ja, Jesus suchte das verlorene Schaf, aber dieses Schaf war bereits Mitglied Seiner Herde gewesen, es war bereits in Seinem Besitz. Fremde Schafe wird Er nicht retten.

Schafherde

„Meine Schafe hören meine Stimme“. Das impliziert, dass es auch Schafe gibt, die nicht zu Ihm gehören. Möchtest du zu Seinen Schafen gehören oder lieber nicht? Lull dich nicht mit dem Gedanken ein, jeder Mensch würde wahllos gerettet werden, weil Gott reine Liebe ist. Gott möchte deine dezidierte Entscheidung FÜR IHN. Du musst schon zu Ihm zurück kommen. Und erst, wenn du das getan hast, wird es dir mehr und mehr besser gehen. Dann kommst du endlich zum Sinn deiner Existenz.

Fotos: Pixelio, Bernhard Mayr 643711, http://www.jenafoto24.de 102935

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Ich habe den größten Teil meines Lebens als Tontechnikerin beim Hörfunk gearbeitet, habe in dieser Zeit Beiträge und Sendungen bearbeitet. Es ist jeweils die Entscheidung des Autors, welche Teile eines Beitrags er senden will und welche nicht. Hat er sich entschieden, heißt es: „Schnitt!“ Die Entscheidung, welche Worte gesendet werden sollen und welche nicht, hat im Allgemeinen keine allzu großen Auswirkungen. Doch im Gegensatz dazu haben die Entscheidungen in unserem Leben oft sehr große Auswirkungen! Entscheidungen können weitreichend und schwerwiegend sein. Insbesondere meine ich hier die Entscheidung, ob wir an einen Schöpfer-Gott glauben wollen oder nicht. Denn es hängt von dieser Entscheidung und unserem Willen ab, ob wir Gott nahe kommen können oder nicht.

Aufgrund wovon treffen wir unsere Entscheidungen?

Als ich 17 oder 18 Jahre alt war, traf ich die Entscheidung, Atheistin zu werden, aufgrund einer traurigen Geschichte, in der eine junge Freundin durch einen Unfall plötzlich verstarb. Ich konnte den Schmerz kaum ertragen. Ich entwickelte Wut und Hass auf Gott.

Wir richten uns meist mit unseren Entscheidungen nach Gefühlen, oder nach vernünftigen Erwägungen und nach unseren Erfahrungen, denn: Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir selbst wissen was gut und was falsch ist, und was gerecht und was ungerecht. Wir glauben, wir wären im Besitz der Wahrheit und entscheiden nach diesem Anschein.

Scheinbare Wahrheit

Jeder Mensch hat in unserer chaotischen Welt seine eigene Wahrheit. Doch die Wahrheiten widersprechen sich und führen im schlimmsten Fall zu Mord und Totschlag. Wäre es da nicht weiser, der Wahrheit einer objektiven, unbestechlichen, guten und weisen Instanz – Gottes zu folgen? Wenn alle dies täten, wäre diese Welt ein wunderbarer Ort…. Doch der Mensch baut gemeinhin nur auf sich selbst, doch er ist fehlbar, er ist subjektiv, nicht souverän, er hat keinen Überblick, ist oft blind von Emotionen und Gedankenketten und ist tatsächlich nicht in der Lage, aus sich heraus (ohne Gott wirklich zu kennen) zu wissen was wirklich wahr und wirklich gut ist.

Gott jedoch weiß was wirklich wahr und wirklich gut ist. Derjenige, der diese Welt geschaffen hat, der uns geschaffen hat ist selbst die Wahrheit, ist selbst das Gute. Wer könnte also besser wissen als Er, was die Wahrheit ist und was das Gute ist? Und so lange wir Gott noch nicht wirklich kennen gelernt haben und mit Ihm eine Beziehung aufgebaut haben, so lange brauchen wir ein Hilfsmittel, um Seine Wahrheit zu erkennen und nach ihr entscheiden zu können. Und dieses Hilfsmittel ist die Bibel.

Mit ihrer Hilfe können wir diese Beziehung aufbauen. Und anhand von dem was sie sagt können wir – noch bevor wir in Beziehung mit Gott sind – lesen und verstehen, in welche Richtung es gehen sollte. Anhand der Bibel können wir hören was wirklich wahr und wirklich gut ist, und wie der Mensch, und wie wir als Menschen sein könnten.

Lass dir nicht von der Kirche Gott vermiesen!!!!

Die Kirche ist nicht Gott. Keineswegs. Niemand hat je so viele Menschen von Gott abgehalten wie die Kirche, ich meine insbesondere die katholische Kirche mit ihrer schrecklichen Vergangenheit. Durch sie wurde die Bibel zu einem Gesetzestext. Vielen Menschen dreht sich geradezu der Magen um, wenn sie in der Bibel lesen sollen, weil die Kirche aus Worten wie „Buße“ und „Sünde“ einen dicken, schwarzen Hammer geschmiedet hat, um Menschen in Angst zu bringen und gefügig zu machen. Damit hat sie das neue Testament und Jesus nicht verstanden.

Angst verhindert jede Intimität mit Gott

Aus Angst Gesetzen zu folgen ist überhaupt nicht das worum es geht. Die Botschaft des neuen Testaments ist nicht Drohung sondern Liebe, Gnade und Freiheit; nicht die wilde Freiheit des Menschen, der einfach tun möchte was er will und wie es ihm gerade einfällt – sondern die Freiheit, IN GOTTES LIEBE mit Ihm zusammen zu wählen, immer wieder – MIT GOTT.

Die Freiheit, die Gott schenkt ist die, dass der Mensch nicht mehr selbst entscheiden muss was gut und was recht ist, was wahr und was unwahr ist; es ist die Freiheit dessen, der erleben darf, wie gut es sich anfühlt und dem eigenen Leben und Umfeld tut, wenn er geführt wird – von einem Gott, einem liebenden Vater, der uns diese Qualitäten (das Gute, das Wahre) nicht nur in der Bibel vorschlägt, sondern sie selbst in Person IST und repräsentiert.

Dieser Gott hatte niemals etwas anderes im Sinn, als die Menschen zu sich hin zu ziehen, um in ihnen wohnen zu können. Er hat den Menschen geschaffen, um mit Ihm in einer Beziehung zu sein, wie gute, enge Freunde, wie Blutsbrüder.

Er ist ein Gott, der nahbar ist, der sich uns offenbaren will, nicht obwohl, sondern WEIL Er unser Gott und Schöpfer ist! Er möchte in unserem Leben unser König sein – ein weiser, gütiger König, voller Macht und Kraft. Er möchte alle, aber wirklich alle Schritte unseres Lebens GEMEINSAM mit uns gehen. Er möchte gefragt werden und uns dann unter die Arme greifen, uns Vorschläge machen, uns wohl tun wo es immer möglich ist.

Gott weiß, dass dieses Leben in einer gefallenen Welt, die nur so von falschen Wegen strotzt, schwer ist. Deshalb reicht Er uns Seine Hand – immer wieder. Er geht hinter uns her, um uns für sich zu gewinnen. Er fügt die Dinge, damit wir immer wieder die Chance haben, uns für Ihn zu entscheiden, anstatt für das was weder wahr noch gut ist. Er will, dass es uns gut geht!

Gott spricht nicht durch das „Bauchgefühl“

Von Anfang an (1. Mose 3) hat der Mensch immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen und sich damit von Gott und von der ursprünglichen Schönheit und Einfachheit des Lebens entfernt. Nur von sehr wenigen Menschen ist überliefert, dass sie Gott wirklich kannten und hören konnten. Einige davon sind die Autoren der Bibel.

Es ist nicht so, dass Gott immer durch das Bauchgefühl mit uns spricht – wie sehr viele Menschen glauben. Bevor man mit Gott geht, ist das Bauchgefühl eine trügerische Sache. Es muss mit dem Heiligen Geist geprüft werden. Es ist auch nicht so, dass Gott immer durch das Herz zu uns spricht, denn auch das Herz kann verdorben, falsch geprägt und somit trügerisch sein. Auch durch Logik und Vernunft ist Gott nicht zu erreichen und zu fassen. Erst wenn wir Gott gestatten, alle diese Ebenen mehr und mehr zu reinigen (durch Umkehr vom Falschen und durch Seine Vergebung), werden wir empfänglicher für Seine Stimme.

Die Bibel als Lot und als Wegweiser

Wenn du noch keine persönliche Beziehung zu Gott hast (was für die meisten Menschen gilt) und in einer spezifischen Situation fragst, was jenseits deiner eigenen Meinung wirklich gut und richtig und wahr ist, du Gott aber noch nicht hören kannst, dann gleiche deine Entscheidungen mit dem ab, was in der Bibel steht. Und suche mit ganzem Herzen und ganzem Verstand nach der Wahrheit und der Beziehung zu Gott. Jesus ist die Tür zu einem wahrhaft guten Vater. Jesus hatte und hat den Draht. Jesus lebt. Er ist hier.

Die Bibel steckt voller Weisheiten. Das alte Testament ist sowohl Geschichtsbuch als auch Weisheits-Buch. Im alten Testament findest du Weisheiten besonders in den Psalmen. Das neue Testament ist am besten für Einsteiger geeignet. Dort kann man in der Apostelgeschichte und in den Briefen lesen, wie die Urgemeinde lebte und was ihre Prinzipien waren. Sie waren noch ursprünglich und ganz, ganz nah an Jesus dran.

Die Ermahnungen von Paulus an die Gemeinde in Korinth zeigen, dass es schon damals Spaltungen gab durch Menschen, die ihre eigene Wahrheit leben wollten, anstatt den Worten Jesu zu folgen.

Schon immer war es ein sehr, sehr, sehr schmaler und heikler Pfad, der zu Gott führt, und auf solchen Wegen braucht man einen Führer (die Bibel).

Trügerische Freiheit

Es ist sehr verführerisch, seine eigene Wahrheit leben zu wollen. Es verspricht Erfolg, es stärkt unser Ego, und es gibt auf den ersten Blick ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit (von Gott). Doch ist Unabhängigkeit von Gott wirklich das Richtige für uns? Das Leben zeigt uns oft genug, dass wir doch in die Irre gegangen sind. Die Jahre nach meiner Atheisten-Entscheidung waren die traurigsten meines Lebens. Ich hatte jeden Boden verloren und fiel besinnungslos und blind und getrieben durchs Leben, bis ich endlich wieder einen Funken Glauben fand. Gott hatte mich nicht vergessen. Auf vielen Umwegen musste ich jedoch gehen.

Die Freiheit, die es schenkt, Gott zu folgen, ist nicht zu beschreiben, denn hier wird man wirklich frei von sich selbst. Gott ist so gut, so weise und so voller Liebe, sogar in seinen Korrekturen, dass es eine Freude ist, Ihm zu folgen – selbst wenn der eigene Wille ein anderer gewesen wäre. Denn Er schenkt durch Offenbarungen Einsicht und Erkenntnis. Fehler sind immer erlaubt, wichtig ist das Zurückkommen wie beim verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-32). Dies ist eines der wichtigsten Gleichnisse der Bibel. Unbedingte Freiheit tut dem Menschen nicht gut, er kommt immer wieder in Sackgassen. Erst die Abhängigkeit von Gott macht wirklich frei.

Dieser Gott hat einen wunderbaren Charakter. Er ist so voller Liebe und Weisheit. Er kennt alle deine Wege, jeden Gedanken, er vergibt immer wieder deine Fehltritte, wenn du zurück kommst, und Er weiß was war und was kommen wird. Deshalb kannst du getrost und ohne jede Zweifel dem folgen was Er dir sagt. Durch den Heiligen Geist (den du im besten Fall durch eine Erwachsenen-Taufe empfängst), spricht Gott zu dir.

Das Glück, IHN zu hören

Ihn zu hören ist zunächst nicht ganz einfach. Es ist Übungssache. Es braucht echtes, ehrliches Gebet, Hinwendung, totale Offenheit zu Ihm hin, und immer wieder Umkehr von falschen Wegen, um Ihm auch nah zu bleiben. Durch ein Gefühl der Verlorenheit und dann im Abgleich mit der Bibel und erfahre ich persönlich, wo ich wieder in die falsche Richtung geritten bin. Dann beginne ich, Gott zu fragen, wo der Fehler lag, und wie ich es ändern kann.

Was bringt dich Gott nah?

Sprich mit Ihm wie zu dem Vertrautesten deiner Vertrauten. Du sprichst mit deinem besten Freund. Erzähle Ihm alles. Halte nichts, aber auch wirklich gar nichts zurück. Offenbare Ihm nach und nach all deine Schwächen, deine Zweifel, deine Ängste und auch durchaus deine Vorwürfe. Gott wird dich nicht verurteilen, wenn du Ihm dein Herz anvertraust. Er kann das alles nehmen, einfach weil es ehrlich und aufrichtig und wahr ist. Sprich laut, nicht nur innerlich. Sich selbst zuzuhören verstärkt die Kraft.

Und dann, je weiter die Beziehung fort schreitet, beginnt er dir nach und nach Dinge zu offenbaren. Über dich und über Ihn und über die Wahrheit in deinem Leben. Mehr und mehr erkennst du Sein Wirken in allem, und wie sehr Er dich schon immer gerufen hat. Du erfährst, welche Entscheidungen dich von Ihm weg brachten, auch warum dir so manches Schlechte und Schwere widerfahren ist. Du lernst von Gott auch über Sein Königreich. Du verstehst die Bibel immer besser, du wirst sie sogar eines Tages hoch spannend finden und dir Bücher kaufen, die dir helfen, Gott und die Bibel noch besser zu verstehen.

Es liegt ein Weg vor dir, auf dem du nicht mehr alleine bist, denn du gehst ja mit Gott – ob du nun einen Lebenspartner hast oder nicht. Ein Weg, auf dem du immer Leitung findest – wenn du sie suchst. Ein Weg auf dem du immer wieder hörst, wie sehr dich Gott liebt!

Gott entfernt sich nicht

Nach 46 Jahren Spiritualität, Esoterik, Buddhismus und Erwachens- und Erleuchtungs-Gedöns kann ich endlich sagen: ich habe meinen Weg gefunden, und ich habe Gott wirklich gefunden. Ich bin täglich in Kontakt. Und wenn ich es nicht bin, dann weiß ich sehr schnell, was mich davon abgehalten hat, und ich kenne die Wege, wieder in Seine köstliche und liebevolle Gegenwart zu kommen.

Nicht Er ist es, der sich von uns entfernt, sondern wir sind es selbst, die uns abwenden und nicht hören wollen. Doch Sein Herz ist immer offen für uns. Es ist allein unsere Entscheidung, uns umzudrehen und zurück zu kehren. Wir haben den freien Willen letztendlich, um uns freiwillig für Ihn zu entscheiden – immer wieder.

Entscheidung aus dem Geist

Die Entscheidung für Ihn können wir nur aus dem Geist heraus treffen, insbesondere wenn uns die Emotionen übermannen und wir nicht mehr wissen wohin. Wenn du verstrickt bist in widerstreitenden Gefühlen und Gedanken: reiß dich heraus in den Geist, jenseits des Denkens. Treffe die Entscheidung, nicht mehr selbst die Antwort finden zu wollen, sondern Seine zu hören – frage Gott. Lass dich nicht entmutigen. Gib nicht auf. Suche Ihn vom Geist aus. Immer wieder. Gott ist Geist und steht über der Vernunft und über den Gefühlen. Deine Entscheidung für Gottes Antwort wirkt sich aus, nach oben und nach unten. Die Gefühle folgen dem nach, sie sollten nicht deine Führer sein. Wenn dich beim Nachsinnen über Gottes Antwort für eine Entscheidung tiefer Frieden flutet, dann bist du dort genau richtig.

Die Entscheidung, dein Leben Jesus zu geben

Dies ist die größte Entscheidung für dein Leben, die du treffen kannst. Sobald du dich wirklich entschieden hast, dein Leben Gott zu widmen (ein Senfkorn an Glauben genügt), werden sich Wege öffnen.

Habe Geduld und sei offen. Suche dir Menschen, denen du vertrauen kannst und lass dich taufen, damit du den Heiligen Geist empfängst, und beginne deinen ganz persönlichen intimen Weg mit IHM. Jetzt hast du einen starken Partner, der mit dir durchs Leben geht. Und vielleicht liest du auch die Bücher, die dabei helfen können, um in eine nahe Beziehung zu kommen (z.B. „Meine Schafe hören meine Stimme“ von J.C. Hedgecock).

Wenn du durch die Prägungen der Kirchen eine Aversion gegen die Bibel entwickelt haben solltest, dann bitte Gott, dir die Wahrheit zu zeigen und dich von der Aversion zu befreien. Schlage im Internet nach, was die Begriffe, die dich stören, wirklich bedeuten, und schau bitte nicht auf den Kirchen-Seiten, sondern in Lexika, Wikipedia oder Bibel-wissenschaftlichen Seiten. Beginne damit, Gott selbst zu fragen, was Er eigentlich gemeint hat, dann wird er Heilige Geist dein Lehrer.

Wir lehnen ab was wir nicht kennen

Viele lehnen Gott ab, weil Er nicht in das Bild passt, das man sich von Gott gemacht hat. Doch man lehnt ab was man nicht kennt, weil man eine vorgefasste Meinung über Ihn hat. Gott ist wie Er ist, und Er wird sich nicht ändern. Und Er verspricht uns in der Bibel, dass es sich lohnt Ihn zu suchen und Ihm zu folgen. Den Weg ohne Gott haben wir lange genug ausprobiert. Vielleicht ist es jetzt Zeit für eine neue, grundlegende Entscheidung. Wir können Ihn nämlich erst dann wirklich kennen lernen, verstehen und erfahren, wenn wir in eine persönliche Beziehung mit Ihm treten; erst dann wissen wir – dann aber aus erster Hand!

Photos: Pixelio Image-ID 460757 Thomas Max Müller/ Image-ID 407482 und 348363 Rainer Sturm/ Image-ID 451076 Torben Wengert/ Image-ID 153737 Axel Müller/ Image-ID 806877 BettinaF/ Image ID 417875 A. R.

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Wir sind Beziehungswesen

Schon immer lebten wir Menschen, wie auch die meisten Tiere in sozialen Verbänden, in Gruppen, in Partnerschaften, Familien, Sippen und Völkern. Die Gruppe gab und gibt uns Sicherheit und Schutz. Auch bei den Tieren bedeutet Einsamkeit oder verstoßen zu sein den sicheren Tod. Deshalb ist es von Gott genial gedacht, uns so zu prägen, dass aufeinander angewiesen sind.

Doch da gibt es noch etwas, worauf wir viel mehr angewiesen sind. Da ist in uns eine weitere tief in uns wohnende Prägung, und das ist die Sehnsucht nach einem Gott, nach einem grandiosen Wesen, das uns liebt und uns geschaffen hat: hypergenial, hyperintelligent, weise, allwissend, allmächtig, rein und heilig, nicht korrumpierbar. Aus dieser Sehnsucht heraus sind alle Religionen entstanden. Doch nur in einer einzigen von ihnen hat sich Gott persönlich auf die Erde begeben, um uns den Weg zu Ihm (sich selbst) zu weisen. Und dieser Mensch, in den Gott sich inkarniert hatte, Jesus Christus, war etwas äußerst Besonderes. Kein Menschenleben auf dieser Erde vor tausenden von Jahren wurde so gut dokumentiert und von so vielen Zeugen beschrieben. Dieser Jesus Christus ist, im Gegensatz zu vielen mythischen Geschichten anderer Religionen kein Mythos, sondern geschehene, echte Realität. Jesus ist keinem Mythos entsprungen, sondern war wirklich hier.

Prophetien erfüllt

Gott hat es für nötig befunden (und im Alten Testament vielfach darauf hingewiesen), jemanden zu schicken, der Ihn, den Vater, den Schöpfergott bezeugen konnte, und zwar nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten, durch vielfach bezeugte Wunder und Zeichen, sowie durch einen unbestechlichen und nahezu unglaublichen Charakter. Jesus war nicht abhängig davon, ob Ihn Menschen lieben, ja Er ließ sich sogar von ihnen töten – soweit ging Seine Opferbereitschaft für Seinen und unseren Vater. Und: Jesus war auch deshalb hier, um all das zu erfüllen, was bereits im alten Testament geweissagt wurde. Zahllose Prophezeiungen der Bibel sind bereits erfüllt, ein Artikel geht von 3.268 erfüllten Prophetien aus. http://www.kath.net/news/27913 (Hier noch ein Beitrag eines Wissenschaftlers zum gleichen Thema: http://www.professorenforum.de/bibliothek/artikel/detailansicht/biblische-prophezeiungen-und-mathematische-wahrscheinlichkeiten/

Gott hat zuletzt mit Jesu Erscheinen alles getan was möglich war, um noch möglichst vielen Menschen vor und in der Endzeit (die ebenfalls in der Bibel prophezeit ist) Anstöße zu geben, umzukehren und sich ganz und gar auf Gott zu werfen – auf einen Gott, der sie sehnsüchtig erwartet und nicht will, dass sie verloren gehen!

Gott ist kein Marionettenspieler

Gott ist kein Marionettenspieler. Wir alle haben Gelegenheit, uns freiwillig für oder gegen Ihn zu entscheiden, und zwar immer wieder. Der freie Wille ist es, der uns Gott ähnlich macht. Denn welchen Wert hat es, wenn eine Marionette tut was der Marionettenspieler will? Kann man jemanden zur Liebe zwingen? Liebe kann nur aus freiem Herzen und freier Entscheidung fließen, sonst ist sie nichts wert. Wer versucht, einen Menschen dazu zu zwingen, ihn zu lieben, wird das Gegenteil von Liebe ernten.

Deshalb ist unsere freiwillige Liebe für Gott so wertvoll! Und deshalb schickte Er Seinen Sohn wie einen Zeigefinger, der auf Ihn, den Schöpfergott hin wies. Doch Jesus ist noch weit mehr als der Zeigefinger, Er ist auch das offene Tor zum Vater hin. Da Er selbst von Ihm ausging, kam Gott uns durch Ihn richtig, richtig nah. Jesus sagte: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ Joh. 14, 23. Was für ein Angebot! Und: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ Joh. 14, 6.

Welche Beweise für Gottes Liebe brauchen wir noch?

Zahllosen Menschen auf der ganzen Welt erscheint Jesus Christus im Traum! Moslems bekehren sich zu Ihm, obwohl es für sie den Verlust von allem bedeutet, einschließlich Familie – was für Moslems tatsächlich einem Verlust der Identität gleich kommt. Doch Gott schenkt denen, die sich für Ihn entscheiden eine neue Identität, eine neue Sicherheit, einen neuen Weg durchs Leben, so dass sie befähigt werden, ihn auch zu gehen.

Jedem von uns möchte Gott das schenken. Er ruft uns Tag für Tag, Sekunde für Sekunde. Er wartet auf jeden Einzelnen. Und Er zeigt sich uns beständig durch die Genialität und Herrlichkeit der Schöpfung, der Natur.

  • Pusteblume

Vergleichen wir das was Gott gemacht hat (die herrliche Erde) mit dem was der Mensch gemacht hat (Fabrikschlote, Umweltverschmutzung, Kriege), dann sieht sogar ein Blinder, dass der Mensch, der ohne Göttlichen Ratschlag und nur aufgrund seiner menschlichen Entscheidungen durchs Leben geht, verloren ist.

Gott möchte mit uns sprechen! „Meine Schafe hören meine Stimme“ (Joh. 10,27) – dieser Satz aus der Bibel ist WAHR. Er möchte uns raten, uns helfen, uns zeigen wie es geht, uns in mehr Liebe führen, in Vergebung füreinander, in das Gegenteil von Hochmut und Stolz. Hochmut und Stolz führen zu Kriegen, zu Mord und Totschlag, zu Hass.

Wir leben in einem Zustand der Rebellion gegen Gott!

Die „gefallene Welt“ ist eine Welt von Rebellion gegen Gott! Nein, wir wollen Ihn nicht wirklich, wir wollen selber bestimmen. Und wir müssen ernten, jeder Einzelne in seinem eigenen Leben, was daraus erwächst.

Wir können nicht all das (Liebe, Vergebung, Bescheidenheit und Demut) aus uns selber schöpfen. Wir brauchen Gott, der uns bei allem hilft und helfen möchte! ER möchte uns die Liebe geben, die wir brauchen und auch die, die wir schenken möchten. ER will uns von unseren Zwängen befreien und von unseren Ängsten. Er greift jedoch nicht ein wie ein Diktator. Jemand der liebt, möchte freiwillig zurück geliebt werden.

Die Bibel mit den zehn Geboten ist eine Leitlinie. Die zehn Gebote wohnen ursprünglich auch in unseren Herzen, sie sind uns ja eingepflanzt. Sie wurden aufgeschrieben, um uns an das zu erinnern, was bereits tief in uns wohnt. Propheten kamen immer wieder, um auf Gott hinzuweisen, weil wir einfach sehr vergesslich sind und weil es uns viel zu lange ohne Gott ganz gut geht. Doch irgendwann ist Schluss, sowohl global als auch in jedem einzelnen Leben. Irgendwo ist der Point-of-no-return. Das ist nicht als Drohung gemeint, doch es ist Realität.

Es braucht eine eindeutige Entscheidung

Eine Umkehr zu Gott beinhaltet jedoch nicht nur eine einzige Entscheidung und ein schlappes Übergabegebet. Denn der Weg mit Gott geht sehr, sehr in die Tiefen der eigenen Seele – wenn du es willst. Er geht ans „Eingemachte“. Er geht hinein bis in die Gene, auch in das was wir von den Vorfahren mit bekommen haben. Gott will alles ausputzen. Doch Er braucht für jeden Schritt unsere Bitte und unser Einverständnis, unsere ernst gemeinte Einladung. Gott ist nicht übergriffig!

Gott aus dem Glauben in Ihn heraus einzuladen, und jede Entscheidung mit Ihm zusammen zu treffen, das wird uns niemals ins Unglück führen, sondern aus aller Dunkelheit heraus ins Licht. Und wenn die Welt um uns herum untergeht – dieses Licht kann uns niemand nehmen. Dieses Licht wird uns auch noch im Sterben leiten, und es wird uns auch nach dem Tod nicht verlassen – das ist das heilige und große Versprechen von Jesus Christus. Ein ewiges Leben im Licht anstatt in Dunkelheit.

„Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet?“ ( Luk. 11,11). Genauso ist auch unser Schöpfergott. „Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ (Lukas 11,10). Eine ehrliche Bitte aus reinen Motiven, im Glauben und in Demut vor Ihm wird Er nicht abschlagen. Wenn du den „Draht“ zu Ihm hast, bist du gesegnet, dein Leben wird immer besser.

Gott ist viel mehr

Im Erwachen, Erleuchtung, im Advaita, in vielen New Age-Schulen wird Gott reduziert auf Seine Rolle als Schöpfer und das große LEBEN, mehr will man nicht von Ihm. Doch Gott ist mehr: Man kann mit Gott reden – Er antwortet! Er will uns durchs Leben begleiten, so wie Er damals vor dem Sündenfall mit Adam und Eva durch die Abenddämmerung ging – wie gute Freunde! Das könnte unser Leben sein, unsere Gegenwart und Zukunft. Mit Gott Hand durchs Leben zu gehen – was soll man sich sonst noch wünschen?

Wenn du Gott noch nicht kennst, dann fang an zu beten, im Vertrauen darauf, dass Er dich hört, und bitte Ihn, in dein Leben zu kommen und sich dir mehr und mehr zu offenbaren. Sprich es laut aus, damit auch deine Seele es hört. Deine Stimme wird im Himmel (und dieser Himmel ist nahe) gehört und jedes Gebet kommt an. Du musst weder knien, noch die Hände falten, noch in die Kirche gehen, denn Gott sieht nur dein Herz!

Foto Marionette: Pixelio, Nr. 81727, Peter Rittmeier

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Ist sie nicht wunderschön, gerade jetzt in diesem Corona-Zeiten? Unsere Erde? Die Vögel scheinen lauter zu zwitschern und mehr geworden zu sein… Der Himmel ist näher gerückt, und noch ist die Natur grün und man kann es ahnen – auf dem Land – wie es im Garten Eden einst gewesen sein muss…

Gott hat diese wunderschöne Erde geschaffen zu unserer Freude. Er hat uns als Verwalter eingesetzt. Den Menschen jedoch hat Er nur aus einem Zweck geschaffen: zu Seiner Freude, um mit Ihm in innigem Austausch zu sein! Der Mensch ist Sein Liebstes, sein innig geliebtes Wesen, Sein Meisterstück, die Krone Seiner Schöpfung – IHM ähnlich gemacht, in Seinem Bilde – gesegnet mit einem freien Willen, wie Ihn sonst niemand mehr in Gottes Schöpfung hat.

Der Austausch zwischen Gott und Mensch und Mensch und Gott ist der Sinn und Zweck der Schöpfung des Menschen! Und wenn nun ein Mensch sagt, er glaube nicht an Gott, oder er brauche Gott nicht – zu dem sagt Gott auch irgendwann (nachdem er lange hinter ihm her ging und ihn mehr als einmal gerufen hat): „Ok, dann brauche ich dich auch nicht.“

Der Verhinderer

Letztendlich hat satan in der derzeitigen Weltzeit mit seinem dunklen Reich und seinen Dämonen seinen Sinn darin hat, die Menschen daran zu erinnern, dass sie sich Gott zuwenden könnten, Ihn um Hilfe bitten könnten, sich von Ihm retten zu lassen vor all dieser Dunkelheit.

Es ist die größte Lüge der Esoterik, es gäbe keinen satan, und alles Dunkle und Böse seien lediglich Anteile des Menschen, die zu ihm gehören und durch Bewusstsein erlöst werden müssten. Das funktioniert nicht. Es ist eine Lüge, die er selbst gesät hat, und sie erreicht was sie will: sie verhindert den Austausch mit Gott, sie hindert uns daran, die Wahrheit zu sehen, ihr Raum in uns zu geben und uns dem wahren Gott, unserem Schöpfer zuzuwenden. Sie verblendet uns mehr und mehr und treibt uns in eine Philosophie der Selbst-Erlösung. Damit schaltet sie Gott als Hilfsmöglichkeit aus.

Pharisäer – Jesus Lieblingsfeinde

Leider ist auch die Kirche, obwohl sie satan auf dem Plan hat, nicht in der Position, dass sie die Menschen in eine lebendige Beziehung zu Gott hinein ziehen könnte. Sie hat sich viel zu weit von der eigentlichen Lehre der Bibel, wie sie in der Apostelgeschichte geschrieben ist, entfernt und wird heute überwiegend von Menschen dominiert, die Jesus als „Pharisäer“ bezeichnen würde und zutiefst abgelehnt hat.

45 Als aber das ganze Volk zuhörte, sprach er zu seinen Jüngern: 46 Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gern im Talar einhergehen und die Begrüßungen auf den Märkten lieben und die ersten Sitze in den Synagogen und die obersten Plätze bei den Mahlzeiten; 47 sie fressen die Häuser der Witwen und sprechen zum Schein lange Gebete; diese werden ein umso schwereres Gericht empfangen!

Lukas 20 (Schlachter)

Gott scheint unbequem zu sein

Warum kennen die meisten Menschen Gott nicht? Zum Einen weil sie den vielen Lügen über Ihn glauben, die satan gesät hat – doch zum weit größeren Teil, weil sie Angst haben, Gott könnte etwas von ihnen verlangen, was sie nicht geben oder leisten wollen. Der biblische Gott macht auf die meisten Menschen einen sehr unbequemen Eindruck. Man möchte den Thron seines Lebens nicht räumen, auf dem man gewohnt ist, selbst zu sitzen. Es könnte ja sein, dass Gott andere Pläne hat. Wir sind ein Volk voller Rebellen – gegen Gott.

Was Gehorsam wirklich ist

Die Bibel wird missverstanden als ein Buch, das lediglich erzwungenen Gehorsam verlangt in einer Art von Glauben, der nicht lebendig ist, sondern tot. Die meisten Menschen glauben, sie müssten all die Gebote aus sich selbst heraus befolgen, aus eigener Kraft. Doch wer Jesus nachfolgen will muss das nicht aus eigener Kraft können. Es genügt eine einmalige, grundlegende, ernsthafte Entscheidung dafür, das Zepter an Gott abzugeben, sich vor Ihm zu neigen, um Vergebung zu bitten, um dann IN SEINEM SEGEN weiter zu laufen, und MIT SEINER HILFE Jesus immer ähnlicher zu werden und seinen Charakter mehr und mehr von Gott verändern zu lassen. Wir müssen nichts aus uns heraus können, wir dürfen Gott bitten und darauf warten und ERLEBEN, dass Er es tut!

Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.

Römer 6, 14

„Glauben“ und „Glauben“ sind zweierlei

Vor dieser Entscheidung (Umkehr, Taufe) ist bei den meisten Menschen „Glaube“ ein blinder Glaube an einen Gott, den man nicht oder kaum kennt, von dem man aber hofft, dass es Ihn gibt. Erst Danach wird der Glaube durch Erfahrung und Erleben von Gewissheit und Vertrauen ERFÜLLT, weil wir erleben, dass Gott tatsächlich wirkt und uns ganz persönlich antwortet! In der lebendigen Beziehung mit Gott wird Glaube erst zu Gewissheit.

Gott ist gut

Er ist das Gute schlechthin. Er würde niemals etwas von uns verlangen, was uns nicht gut tut, was nicht gut für uns wäre oder schlechte Folgen für uns hätte. Und Er verlangt auch nichts von uns, was wir nicht können oder lernen können. Aber natürlich können wir all dies nicht einfach so aus uns selbst heraus! Wir müssen uns nicht dahin prügeln! Es geht nicht um Gesetzlichkeit, darum blind, Gesetze zu befolgen! Wir dürfen uns entspannen! Wir können all das was in der Bibel steht nur mit Seiner Hilfe erlangen.

7 Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! 8 Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Matthäus 7 (Schlachter)

Gott ist Chef

Mit Seiner Unterstützung dürfen wir wachsen – aus einer innigen Zweier-Beziehung heraus mit einem Wesen namens Gott, das in drei Aspekten mit uns kommuniziert: Als Vater, als Jesus Christus und als Heiliger Geist. Und wir dürfen hin fallen und wieder auf stehen, wir dürfen Fehler machen und uns ausprobieren – Hauptsache ist, dass wir immer wieder zu Ihm zurück kommen und bereit sind, Ihn Chef sein zu lassen.

Dazu müssen wir Ihn ganz und gar über uns und unser Leben bestimmen lassen. Das ist einerseits eine anfängliche Entscheidung, andererseits aber auch ein Prozess des Wachsens und Reifens. Und wir werden umso gehorsamer, je länger wir mit Ihm gehen und je mehr wir spüren, wenn wir in die falsche Richtung eingebogen sind. Und dieser Gehorsam ist kein erzwungener, sondern ein freudvoller. Stell dir vor, du spürst ganz direkt Gottes Freude über dich! Und Er belohnt dich für deinen Gehorsam – zu dem Er selbst dich zunächst befähigt hat – auch noch mit Erfahrungen, die dein Herz in der tiefsten und schönsten Liebe bewegen!!! Die dein Herz immer weiter öffnen und dich segnen!!!

So wirkt Gott – (m)eine Geschichte

Vielleicht ist es an der Zeit, ein Beispiel zu erzählen. Ich war nie wirklich ein Mutter-Typ. Kinder gingen mir schnell auf die Nerven. Ich hasste Spielen und das ewige Gequäke auf dem Spielplatz: „Guck mal, guck mal, guck mal….“

Es war sogar so, dass ich meinem erwachsenen Sohn irgendwann sagte: „Glaub bitte nicht, dass ich eines Tages deine Kinder hüte, das ist völlig ausgeschlossen!“ Von Michael Mittermeier gibt es einen Sketch über das sogenannte AK, das A.-Kind – vielleicht kennt ihn jemand – das war so in etwa mein Credo.

In den vergangenen Monaten habe ich Christen kennen gelernt, ein Ehepaar, die mich mochten und mich fragten, ob ich mir vielleicht vorstellen könnte, mit nur einem Elternteil gemeinsam die 4 noch kleinen Kinder für 4 Tage zu hüten. Erst stieg in mir die totale Abwehr auf und ich erbat einige Tage Bedenkzeit. Ich fragte Gott, was Er von mir wolle, und Er sagte nicht etwa lapidar einfach „Ja, mach das!“. Nein, es dauerte nicht lange und Er gab mir Bilder davon, wie schön es sein könnte, noch etwas in meinem Alter dazu zu lernen, mich einmal ganz dem auszuliefern, was da geschehen könnte, mich einzulassen auf Menschen und insbesondere Kinder… Er gab mir Freude und Mut, mich diesem unbekannte Wagnis auszusetzen, mich eventuell weiter zu entwickeln, mich heraus fordern zu lassen… Mein Herz lachte plötzlich bei der Vorstellung, und ich sagte zwar mit einer gewissen Unsicherheit, aber schließlich einfach „ja“. Ich hätte auch nein sagen können, doch ich wollte meinem Gott gefallen, ich wollte Seine Wege gehen, wollte dass Er sich über mich freut, und ich wollte auch dazu lernen.

Die Erfahrung dort war unglaublich intensiv. Die Kinder waren anstrengend, laut und verzogen, und doch spürte ich das Herz eines jeden Kindes als einen ganz besonderen Schatz. Ich wuchs wirklich über mich hinaus, machte mich zum Clown, zum Affen, tanzte, turnte, kroch auf dem Boden herum. Und obwohl die Kinder zunächst schwer zugänglich waren, eroberte ich mir ihre Zuneigung, so dass sie am Ende alle in meinem Herzen waren und ich in ihren. Die schönste Belohnung war, als der Kleinste, der mich die ganze Zeit misstrauisch von der Seite beäugt und ignoriert hatte und trotz meiner Versuche die meiste Zeit schüchtern und verschämt in der Ecke saß, sich plötzlich umdrehte und schließlich sanft auf meinen Schoß kletterte und sich an mich drückte. Ich roch diesen köstlichen Kindergeruch und war einfach nur total glücklich. Ja, am Ende schmusten sie alle mit mir, die doch erst wie feindselig waren und voller Skepsis. Der dritte Tag brachte den Durchbruch und alle Herzen gingen auf. Ich fuhr weg, war zwar total erledigt, denn ich bin 66 und nicht mehr jung, aber ich war unglaublich glücklich.

So wirkt Gott auf organische, natürliche Weise, so wie Er auch in der Natur wirkt. Nicht als Obermacker, der zwingt oder verlangt, sondern wie ein Vater, der das Kind leicht anschiebt, damit es laufen lernt.

Gott spricht mit uns

Natürlich offenbart Er sich auch in der Stille, doch lebendig wird es erst im Gespräch mit Ihm, im täglichen Austausch, im täglichen Reden mit Ihm, im Ausrichten auf Seine Antworten. Schweigen wir, schweigt Er meist auch. Halten wir uns fern, so kommt Er auch nicht näher. Gott wartet ab. Er gibt uns die Zeit, die wir brauchen. Er ist für geraume Zeit sehr nachsichtig. Er sieht uns immer, Er schaut nach uns, ja Er fiebert mit uns mit und ist gespannt, ob wir nicht doch den Weg zu Ihm finden. Er weint mit uns und trauert mit uns. Unsere Schmerzen schmerzen Ihn auch, sogar mehr als uns, weil wir Ihn auch noch aus unseren Schmerzen ausschließen – rebellisch wie wir sind -, weil wir nichts mit Ihm zu tun haben wollen, mit Ihm, der uns geschaffen hat und uns all diese Herrlichkeit, Fruchtbarkeit und Schönheit zur Verfügung gestellt hat.

Ich weiß von mir, dass ich früher auch bereits geglaubt hatte, Gott gefunden zu haben – im Erwachen, in der Stille, darin mich mehr und mehr „abzuschalten“. Dieser Weg führte mich jedoch mit der Zeit in immer größere Empfindlichkeit und Einsamkeit. Er suggerierte mir, Einsamkeit sei gut für mich, ich müsse einfach mehr alleine sein und mich somit schützen vor anderen Menschen – ich kommunizierte im Grunde nur noch virtuell und kaum mehr im echten Leben. Gespräche mit Menschen waren oft verletzend, weil Schmerzpunkte angetriggert wurden, und weil ich oft lange brauchte, das zu verdauen. Die Stille war mir lieber als Menschen, und ich redete mir ein, das sei spirituelle Reife.

Der Gott, mein Gott der Bibel, mit dem ich heute gehe ist ganz anders, Er heilt meine Seele und befähigt mich zu Beziehungen, dazu Familie mit Menschen zu leben, die Ihm ebenfalls nachfolgen. Er macht mein Herz weit und offen für Menschen, Er legt so viel Liebe hinein, Er macht wirklich lebendig und lebenstüchtiger. Er macht wirklich gesund, Körper, Seele und Geist.

Vielleicht kletterst auch du eines Tages auf Gottes Schoß und beginnst Ihm zu vertrauen. Ich wünsche es dir von Herzen!

Fotos: Image ID 303349 von Knipseline (Pixelquelle)

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Heute Nacht, als ich nicht schlafen konnte, fragte ich Jesus, ob es wirklich sein könne, ob es wirklich, wirklich wahr sei, dass all die Menschen verloren gehen, die nicht den Weg über Ihn, Jesus Christus, die Person, wählen (ich komme aus 40 Jahren Spiritualität und bin erst seit 2017 bekehrt) Und Er antwortete:

Warum bin ich denn sonst gekommen? Gott hätte nicht Mensch werden müssen, wenn dies nicht notwendig gewesen wäre. Niemand kommt zum Vater denn durch mich. Ich kam als Mensch, damit diejenigen noch gerettet werden, die wirklich umkehren wollen von ihrem falschen Weg.

Es gefällt meiner alten Natur nicht, dass das wirklich die Wahrheit ist, es fällt mir schwer, das zu vertreten und wirklich dahinter zu stehen. Eine andere Antwort wäre mir lieber gewesen. Es ist ja so unpopulär. Doch wenn Jesus das sogar selbst zu mir sagt: wie könnte ich dem noch widerstehen? Zumal es auch noch mit der Bibel übereinstimmt?

Es verschließt mir mehr und mehr den Mund, bzw. lässt mich fein auswählen, wem ich etwas sage und wem nicht und vor allem: was. Die Wahrheit erzeugt Ablehnung. Und es fällt auch mir schwer, Ablehnung einzustecken. Alles Fleisch lehnt sich auf gegen die Wahrheit. Wird mein Fleisch (die alte Natur, das gottlose Ego) angetastet, steht alles in mir auf und bringt tausend Argumente gegen die Wahrheit. Das ist überhaupt DAS Symptom dafür, dass die Wahrheit wahr ist – wenn diese alte Natur in mir aufsteht und dagegen redet.

Mein gottloses Ego will nicht sterben, der Geist aber, der in mir wohnt, kennt die Wahrheit und kann sie trotzdem aussprechen. Ich setze täglich die Wahrheit gegen die Lüge. Und es tut der Seele so gut sie zu hören. Sie lauscht andächtig und wartet, bis sie ausgesprochen ist. Und oft muss sie zustimmen, zumindest akzeptieren. Und wenn Jesus der Herr meines Lebens ist, und das ist Er, hilft Er mir, danach zu leben. Und Er beruhigt meine Seele wieder mit Seiner unvergleichlichen Liebe und Seinem Frieden.

Die Gedanken von Auflehnung gegen die Wahrheit erkenne ich und bringe Sie zu Ihm ans Kreuz. Sie dürfen mich nicht bestimmen. Das haben sie mein Leben lang gemacht und mein Leben damit verdorben – doch damit ist Schluss.

Verrückte Welt

Paragraph

Die Welt wird immer verrückter. Seit gestern ist es auch in Deutschland erlaubt, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Der offizielle Grund ist, dass der freie Wille nicht vom Staat beschnitten werden darf. Was für Konsequenzen eine solche Gesetzgebung haben wird, darüber macht sich kaum jemand Gedanken. Der freie Wille des Normalmenschen ist nicht frei, sondern geprägt von Dämonen. Es wird in Zukunft viel mehr Suizide geben, weil es so leicht gemacht wird, und weil wir geneigt sind, unsere negativen Gedanken zu glauben. Es wird einem ein Giftcocktail hin gestellt, man musst ihn nur trinken. Das gefällt satan, da feixt er, da kriegt er wieder Personal…

Solche Dinge machen Gott wütend und traurig. Gott ist das Leben. Der Mensch fördert den Tod. Die Dämonen haben nichts anderes im Sinn, als den Egoismus des Menschen bis zum Exzess und zur letzten Konsequenz aufzustacheln, so dass man sich für alles das Recht nimmt. Man entscheidet über Leben und Tod. Gott hat nichts zu sagen.

Wer sich umbringt hat den Tod gewählt und nicht das Leben. Und zwar ein für alle mal. Es ist eine Entscheidung, die den eigenen Willen über den Gottes stellt. Unsere Gesellschaft ist ohnehin davon geprägt, dass des Menschen Wille über dem Gottes steht. Das ist modern, und es kommt den Menschen komisch vor, wenn jemand dagegen redet. Wir haben kein Vertrauen in Gott, sondern vertrauen nur uns selbst.

Dabei….

…kam Gott als Mensch auf die Erde. Er kam mit einem Auftrag, nämlich dem, uns ein Rettungsanker zu sein. Wow, er hat sich in einen verletzlichen Körper begeben, der Schmerz empfinden kann und die ganze Gefühlspalette. Und Sein Geist war so groß, dass Er das Schrecklichste in Kauf nahm, um als Derjenige erkannt zu werden, der die Prophezeiungen der Schrift erfüllt.

Er hatte erkannt, dass Er Derjenige ist, welcher… und Er ging zu Johannes, um sich taufen zu lassen – und anschließend in die Wüste, um sich von satan versuchen zu lassen. Und Er widerstand Ihm.

Und Er wusste, dass Ihn die Liebe zum Vater und Seine Botschaft das Leben kosten würde – das menschliche Leben im Körper. Jesus ist nicht freiwillig gestorben, Er ging vorher zum Vater beten.Er schwitzte Blut und Wasser vor Angst.

Und Er fragte, ob dieser Kelch nicht doch an Ihm vorüber gehen könne. Die Wut der damaligen Religiösen richtete sich hemmungslos auf Ihn, weil Er nicht in ihr Konzept passte, ja weil Er gefährlich für sie war, weil Er zeigte, dass sie auf dem Holzweg waren. Statt umzukehren und Ihn zu erkennen, sich von Ihm belehren zu lassen brachten sie Ihn um.

Das steht symbolisch für das was heute Tag für Tag auf der Welt geschieht. Täglich wird Gott umgebracht. Alles mögliche erklären wir selbst zum Gott, als anbetungswürdig und verehrungswürdig. Manche verehren Achtsamkeit wie einen Gott, oder Stille, Yoga, Erwachen, Gurus, Präsenz, Engel, die Madonna… oder den eigenen Körper – die Krankheit unserer Zeit: Schönheit, Reichtum, Popularität. Doch nichts von all dem ist Jesus wichtig. Aber uns ist es wichtig.

Jesus wäre wichtig, dass Menschen von ihrem hohen Ross herunter kommen und umkehren, dass sie sich beugen vor einem Gott, der sie liebt und lieben möchte… Gott als Person anzunehmen ist die einzige Möglichkeit, um in eine Beziehung mit Ihm zu kommen, die fruchtbar ist für unser Leben – genau gesagt: Ihn in den drei Personen anzunehmen, in denen Er mit uns in Kontakt treten möchte: als Vater, als Jesus Christus, als Heiliger Geist.

Geist – Austauschort mit Gott

Geist ist viel mehr als nur Achtsamkeit oder Bewusstsein oder Stille oder der sonntägliche Kirchgang. Der Geist ist der Austauschort mit Gott. Hier ist die Kommunikation mit Ihm möglich. Hier ist der Ort der Hingabe (nicht in der Seele), hier ist auch der Ort des Empfangens von Frieden und Liebe, von Segen. Dann, wenn der Geist auf Ihn persönlich ausgerichtet ist, in der Zwiesprache, im Hinhalten – am Lot der Bibel ausgerichtet, die eine Messlatte ist für die Wahrheit dessen was wir denken.

Lot, Messlatte

Facebook, Instagram, Blogs, Youtube… es wird so viel geredet. Womit wollen wir abgleichen was wir hören? Woher nehmen wir die Weisheit, nach der wir gehen wollen? Wir sind umher geworfen von Informationen und zahllosen Möglichkeiten. Wir picken uns überall etwas heraus und zimmern uns unser persönliches Weltbild. Und wir hoffen, dass es so richtig ist.

Doch da gibt es einen Gott, einen guten Gott, der es extrem gut mit uns meint, und nur das Beste für uns will. Er, Derjenige, der uns gemacht hat weiß am Besten was gut für uns ist, und Er möchte mit uns SPRECHEN! Doch Gott ist nicht bei Facebook oder Instagram. Er macht keine Videos und schreibt keine Blogs. Er möchte es PERSÖNLICH sagen, jedem Einzelnen – ins Ohr, in den Geist, in die Träume.

Doch dazu müssen wir eine Kehrtwendung vollziehen, innerlich. Weg vom alten Weg ohne diesen Gott, hin zu Ihm, um Ihm mehr zu vertrauen als uns, MEHR als uns selbst und: Jesus nachfolgen.

Das Vertrauen von Jesus in den Vater

Gott kam in Jesus Christus auf die Welt, um uns zu rufen. Jesus war beispielhaft für Vertrauen und Liebe zum Vater. Ein Mensch, der uns zeigt, dass auch wir Menschen das tun können was Er tat, dass auch wir Kinder Gottes sind, die Rettung brauchen durch die Hingabe an Ihn – selbst wenn es uns das Leben kostet. Treue bis in den Tod. Dabei ist es doch für uns noch komfortabel: wir müssen nicht wirklich physisch sterben, sondern nur den gottlosen Teil von uns hingeben in der echten Nachfolge Jesu. Einmal als endgültige Entscheidung, und dann immer wieder – bis dieser Teil Ruhe gibt.

Gott macht stark in der Schwäche. Welchen Mut, aber vor allem wie viel Vertrauen muss ein Mensch zu Seinem Vater haben, wenn Er sich abmetzeln lässt? Jesus vertraute auf die Schrift. Er wusste, dass Sie vom Vater inspiriert war. Und Er wusste, dass er wieder kommen würde, und dass Sein Opfer notwendig war.

Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet

2. Petrus 1, 21

Er wusste, dass Er derjenige war, der die Menschen aufrütteln sollte und dafür schließlich sterben würde. Dies war kein selbstgewählter Selbstmord, dies war die Erfüllung des Willens des Vaters. Es war die maximal mögliche Hingabe an Ihn.

Das Ende der eigenen Weisheit

Die Bibel kann nicht mit dem Verstand verstanden werden. Dazu braucht es das Herz und die Berührung Gottes. Sie ist nicht zum Verstehen da, sondern zum Glauben. Und der Glaube rettet. Und der Glaube führt zum Verständnis der Bibel. Glauben und Vertrauen folgen auf die Umkehr und Abkehr vom alten gottlosen Weg – hin zu einem Weg gemeinsam mit Jesus. Bei den meisten Menschen geschieht das erst dann, wenn das Ende der eigenen Weisheit erreicht ist, wenn man gescheitert ist. Dann kommt Jesus und hält Seine Hand hin, wenn man sich nach Ihm ausstreckt.

Es wäre schön, es wäre besser, wenn dies VOR dem Sterbebett geschieht, vor dem vielleicht selbst gewählten Suizid, bevor die Sterbehelfer kommen – dann wird auch noch die letzte Sekunde des Lebens wertvoll sein.

Fotos von Pixelio – Lot: Nr. 633043 von Rainer Sturm, Blutstropfen: Nr. 198049 von Katzensteiner, Paragraph: Nr. 496377 von Iwona Goldczyk

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Glauben und Glauben sind zweierlei. Es kommt ganz darauf an, an was man glaubt. Da gibt es die tausend verschiedenen Wege und Glaubensformen der Welt und auf der anderen Seite den Glauben, den die Bibel wachsen lässt. Auch die Welt bedient sich hier und da gerne bei der Bibel, doch sie versteht sie nicht und geht ihre Irrwege. Da ich lange genug diesen ersten Weg gegangen bin, weiß ich wovon ich rede. Den zweiten Weg lerne ich immer weiter kennen und lieben und möchte hier von ihm erzählen.

Der Knackpunkt ist der, dass man – wenn man vom Gott der Bibel wirklich gerufen wird – an einem zumeist dramatischen Punkt seines Lebens den Ernst der eigenen Lage erkennt, nämlich dass man verloren ist ohne Gott.

Bei mir ist damals der Auslöser die Erkenntnis, dass Dämonen höchst real sind, dass sie mir echt ans Leder wollten, mich umbringen wollen, mir meine Seele rauben wollen – ich merkte, dass es mehr und mehr darauf hinaus lief. So wurde mir klar, dass ich wirklich, wirklich einen Erlöser brauchte – jemanden, der von mich dieser Qual erlösen kann und will, und das konnte – nach allem was ich wusste und gehört und gelesen hatte – nur Jesus Christus sein. Menschen konnten mich nicht erlösen, Theorien und Glaubenssysteme auch nicht, und am aller wenigsten konnte ich mich selbst erlösen – auch wenn die Welt mir das pausenlos in tausend verschiedenen Formen immer einhämmerte.

Also begann ich an einem Punkt, der dramatisch und schmerzhaft, ja unerträglich war, mich Gott und diesem Erlöser total zuzuwenden. Ich bat um Hilfe und war mehr als jemals zuvor bereit, dafür mein Leben zu geben. Dann begann das Wunder, denn die Hilfe kam tatsächlich. Zuerst hatte ich nur einen Funken Glauben und Hoffnung, und dann begann Gott meinen Glauben zu stärken, denn ich erlebte und erlebe ganz reale Gebetserhörungen. Ich fühlte und fühle eine Resonanz des Guten auf mich und mein Leben. Vorher habe ich auch gebetet in meinem damaligen Glaubenssystem, doch die Resonanz darauf fehlte oder war ganz anders.

Gott reagiert auf dich

Wenn die Beziehung zu Gott wächst, verstärkt das die Resonanz, es entwickelt sich mehr und mehr ein Hin und Her zwischen dir und Ihm. Du lernst Ihn allmählich kennen. Weil du Ihn liebst, liest du in der Bibel – das Wort, das einzige, von dem du weißt, dass es wirklich, wirklich von Ihm stammen muss. Es ist eine merkwürdige und denkwürdige Geschichte, die du da vorfindest, und sie zieht dich immer mehr in ihren Bann. Die Resonanz mit Gott hilft dir, diese Bibel zu verstehen, mehr und mehr. Und mehr und mehr entsteht Leidenschaft, ein Brennen für Gott und Sein Wort. Die Liebe wächst, und wer liebt möchte den Partner immer tiefer und tiefer kennen lernen, ihm möglichst immer nahe sein. Und du spürst so sehr, dass du von Ihm geliebt wirst, dass Er immer für dich da ist, dass Er wohlwollend ist und dir gut will. Und du beginnst damit, mit Ihm durch deine Tage zu gehen und Seinen Rat immer mehr und öfter zu suchen. Und je mehr und öfter du dies tust, umso stärker ist die Resonanz in deinem Inneren und auch in deinem Leben. Je mehr du Ihn einlädst und fragst, umso mehr wirkt Er sich aus.

Plötzlich spürst du, dass dein ganzes Leben auf Ihn reagiert. Auch die Menschen, mit denen du zu tun hast, reagieren darauf. Dein Wort an Gott hat eine immense Kraft. Dein Gebet im Glauben hat einen Effekt auf Dein Leben – durch Ihn. Du adressierst Ihn immer öfter, Er ist aus immer weniger Lebensbereichen ausgeschlossen, Du gewinnst immer mehr Vertrauen in Ihn.

Und Seine Geschichte in der Bibel verändert Dein Weltbild. Da du spürst und erlebst, dass Gott real ist, dass Jesus Christus und der Heilige Geist und der Vater real sind kannst du kein anderes Weltbild mehr glauben – einfach weil es wahr ist was du liest. So kommst du, obwohl du es nicht wünschst, in Konflikt mit der Welt, in der du dich vorher so sicher bewegt hast. Und du beginnst zu verstehen, warum auch das in der Bibel steht, nämlich dass der Pfad immens schmal ist, und dass nur sehr Wenige ihn finden, und dass du abgelehnt werden wirst, wenn du Jesus Christus folgst. Und du verstehst, dass dich andere Menschen, mit denen du vielleicht vorher in Freundschaft verbunden warst, mit einem Mal ablehnen müssen, wenn du beginnst laut über Deinen Gott zu sprechen und über das was du von Ihm erfährst. Er passt nicht in ihr Weltbild.

Das Weltbild der normalen, weltlichen Menschen ist ich-zentriert, ausgerichtet auf Selbst-Erlösung. Doch Gottes Bild ist Gott-zentrisch und ausgerichtet auf die Erlösung durch Gott. Diese Erlösung findet nicht erst am Ende des Lebens statt, sondern schon IM Leben, nämlich genau dann, wenn du dich Ihm ergeben hast. Denn in der Taufe, die Du dann unbedingt willst, wird dein Geist erneuert. Die Dämonen fliegen raus, und Gott kommt herein.

Bei mir war es so, dass es in meinem Kopf plötzlich sehr hell und rein wurde. Der Geist ist eine Empfangsstation für Gott. Er wird dann erst richtig fähig, Ihn mehr und mehr aufzunehmen. Dein Mund, ist der Sender. Deshalb ist es wichtig, was du sprichst, und dass du es nicht nur innerlich sondern real aussprichst. Es ist wichtig, dass du vom Heiligen Geist geführt bist, wenn du betest und möglichst überhaupt.

Deine Worte haben Kraft, denn sie werden gehört von Gott UND von Dämonen. Die geistige Welt muss auf deine Worte reagieren, wenn du mit Gott gehst. So kannst du dir morgens für den Tag erbitten, dass du in Frieden durch gehen darfst, dass du geschützt bist und unbehelligt – und so geschieht es dann auch. Für jede Gelegenheit kannst du beten – in Übereinstimmung mit Seinem Willen und Seinem Wort wird es geschehen.

Das Weltbild ändert sich

Dein Weltbild gleicht sich dem Weltbild der Bibel an, denn du stellst fest, dass dieses Königreich Gottes tatsächlich real ist, und dass darin tatsächlich ganz spezielle Gesetze herrschen und wirken. Es geht nicht mehr um dich, sondern um deine Beziehung zu Gott. Und die Welt reagiert darauf in der einen oder anderen Weise. Fortan ist der Heilige Geist dein Helfer, dein Ratgeber, dein „Menschenflüsterer“. Er spricht mit Hilfe von Gedanken, Gefühlen, Eindrücken – und nicht nur dein Geist, auch deine Seele versteht immer mehr, wie gut Er ihr tut. Sie ist erst noch widerspenstig, doch nach und nach wird sie weicher und nachgiebiger. Sie merkt wie gut es ihr tut, all die Verhärtungen und Bitterkeiten, all das was noch nicht gelöst ist, Ihm hinzugeben und es von Ihm lösen zu lassen. Ja, du wirst mehr und mehr „süchtig“ nach Seinem Wirken in deinem Herzen und nach dem Frieden und Segen, den Er dann schenkt, wenn du die Dinge mit Ihm gemeinsam anschaust und sie Ihm übergibst.

Du erkennst, dass es sinnlos ist, etwas vor Ihm verheimlichen zu wollen – Er weiß es sowieso schon. Und Er ist so sehr daran interessiert, mit dir zusammen die Dinge zu bewältigen. Er ist wie ein großer Bruder an deiner Seite, um dir zu helfen.

Die GUTE Kraft

Da du es so konkret erlebst, dass du es nicht selbst bist, der dich erlöst, sondern dass da diese unendlich GUTE Kraft ist, die in dein Leben hinein wirkt, wird auch dein Glaube groß und größer. Und umso mehr du glaubst und im Glauben agierst, umso größer sind die Wirkungen auf dein Leben. Irgendwann hältst du gar nichts mehr vor Gott zurück und übergibst Ihm wirklich alles. Er soll dich lenken und gebrauchen wie Er will. Er gebraucht dich da wo du stehst, in deinem Leben. In diesem kleinen Umfeld sagt Er dir, wie es Dir und deinen Mitmenschen gut gehen könnte. Durch dich wirkt ER SICH aus. Er hat ja keinen Körper. Er braucht dich, um hier zu wirken. Und das ist der Sinn deines Lebens, der dich glücklich macht.

Gottes Liebe wirkt erst wenn DU IHN LIEBST

In der Rückschau auf dein altes Leben fällt dir irgendwann auf, wie extrem ego-zentriert du so oft warst, auch dann noch als du dich für erwacht und erleuchtet gehalten hast, ja du erkennst, wie viel mehr dich diese Lehren und Philosophien in die Egozentrik getrieben haben. Und diese Egozentrik hinderte Gott daran, zu dir zu sprechen.

Gott ist gut. Gott ist Liebe. Selbstlose Liebe. Doch diese Liebe ist nicht bedingungslos. Ja, Er erhält die Schöpfung durch Liebe am Leben, das ist, wenn man so will, der kosmische Aspekt von Jesus Christus. Doch die persönliche Liebe Gottes ist nicht bedingungslos, denn das was sie hindert ist, dass wir selbst Ihn nicht lieben, wenn wir unser Ego-Ding leben. Wir lieben immer uns selbst mehr. Und das schafft die Distanz.

Das Wort „Hölle“ bedeutet im Grunde nichts anderes als „Gottesferne“. Das ist das Schrecklichste, Gott fern zu sein, und es ist IMMER selbst gewählt. Weil man Gott nicht kennt und sich selbst mehr liebt, rückt man ab von Ihm. Irgendwo in der Bibel heißt es:

Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. 5 Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße[1] und tue die ersten Werke.

(Offenbarung 2, 4-5)

Meine erste Liebe als Kind galt Gott, doch in der Pubertät, als etwas Dramatisches geschah, entzog ich Ihm mein Vertrauen und kappte meinen Glauben ab. Heute weiß ich, dass ich dadurch aus Seinem Schutz heraus fiel und dadurch all das geschehen konnte, was dann geschah. Gott zwingt sich uns nicht auf, es ist unsere eigene Wahl.

Wir liegen Ihm am Herzen, Er möchte uns Gutes tun. Das wollte Er schon immer, und das will Er auch jetzt. Doch das steht und fällt mir unserem eigenen Denken, Glauben und Verhalten. Es geht jedoch gar nicht darum, dass wir uns zu irgendetwas zwingen müssten, um Seinen Willen zu tun – ganz und gar nicht! Es (der Glaube und die Beziehung zu Gott) beginnt klein und wächst in Liebe heran, und Gott zieht dich in Seinen Bann. Es ist ein Bann der Liebe und des Guten.

Wären wir nicht dumm, wenn wir dieses Angebot ablehnen?

Resonanz
Pixelio.de Foto von Schemmi Nr. 117321

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