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Unsere alten Reaktionsmuster auf Verletzungen sind immer die Gleichen: wir ziehen uns verletzt zurück, wir ärgern uns über den Anderen, lehnen ihn ab und wollen am liebsten nichts mehr mit ihm zu tun haben. Wir wollen es ihm vielleicht sogar heim zahlen, es soll ihm genauso weh tun, es soll ihm auch schlecht gehen. In Variationen kommen solche oder ähnliche Reaktionen. Und diese unsere spontanen Antworten aus der Altstruktur unserer Seele sind letztendlich nicht dazu geeignet, Konflikte aus der Welt zu schaffen oder zu lösen, sondern viel eher sie zu verschärfen, bzw. ungelöst weg zu schieben, mit samt den Menschen, die sie ausgelöst haben.

Schmerz gebiert Schmerz, Hass gebiert Hass, Bitterkeit und Unvergebenheit gebären Ablehnung, und das Traurige ist, dass wir diese Gefühle in uns weg drücken, anstatt sie zu lösen, und uns selbst damit in ein Gefängnis sperren.

Manche Menschen versuchen es mit Therapien, auch mit spirituellen Mitteln wie Meditation oder Achtsamkeitstraining, sich irgendwie zurück in den Frieden zu bringen. Auch ich habe das immer wieder versucht, der Erfolg war jedoch nicht wirklich nachhaltig.  Und bei der nächsten Verletzung reagiert man doch wieder ganz genauso und bekommt es wieder nicht wirklich gelöst. Verletzungen summieren sich, häufen sich an, bis es irgendwann zum endgültigen Bruch kommt, zur Trennung, Scheidung. Man glaubt, sich aus Schmerz heraus abwenden zu müssen und wirft die Menschen gleich mit in die Mülltonne. Menschen, die einem mal lieb und wichtig waren. Lieber bleibt man allein, und das Leben wird so immer einsamer.

Dass Vergebung nötig ist, wissen viele Menschen, und viele bemühen sich sogar darum. Und natürlich kann man versuchen, aus der eigenen Seele heraus zu vergeben, und manchmal gelingt das sogar. Doch ist eines meistens überhaupt nicht klar:  dass wir selbst Vergebung brauchen! Nicht von unserem Konfliktpartner, sondern von Gott, dem Vater!

Wenn ich mich unnachgiebig und stolz verhalte, wenn ich Bitterkeit und Hass zulasse und auslebe, sie also kultiviere, so hat das einen großen Haken: Ich wende mich nicht nur von einem Menschen, sondern auch von Gott ab! Er kann mir nicht mehr wirklich nahe sein, wenn ich Gedanken und Gefühle von Bitterkeit nähre und ihnen folge und damit den Ratschlägen meiner alten Natur.

Es gibt einen Weg wieder in Frieden zu kommen: nicht nur dem Anderen zu vergeben, sondern auch Gott um Vergebung zu bitten, weil wir uns nicht nur von einem Menschen, sondern auch von Ihm abgewandt haben. Als ich beschlossen habe, mich stolz vom dem betreffenden Menschen weg zu drehen, der in mir Schmerz ausgelöst hat, habe ich auch Gott links liegen gelassen – ohne das explizit zu wollen. Gott ist Liebe und nicht Bitterkeit oder Unvergebenheit. Und Gott möchte, dass Liebe unter den Menschen herrscht, und nicht, dass negative Gefühle über uns regieren.  Ich bin  einer Eigendynamik gefolgt, die nichts, aber auch gar nichts mit Gott zu tun hat.

Unsere alt eingefahrene Struktur führt uns IMMER in Stolz und Überlegenheitsgebaren, von wegen: „Der kann mich mal, den guck ich mit dem A. nicht mehr an…“ oder „So eine blöde Kuh, der zeig ich’s aber mal… Ich brauch die doch gar nicht…“

Wie oft führen Missverständnisse zu Konflikten, die schon alleine dadurch ausgeräumt würden, wenn man das Gespräch suchen würde. Doch ist unsere Seele erst einmmal richtig angepiekst, kann sie um nichts in der Welt mehr liebevoll agieren, weil etwas in uns sich so sehr zusammen gezogen hat, dass wir glauben, uns verteidigen oder flüchten zu müssen.

Sowieso sind es meist alte Wunden, die durch heutige Geschehnisse wieder aufgerissen werden. Aber es geht hier nicht darum, woher sie stammen, sondern viel mehr um die Frage: wie komme ich wieder in die Liebe?

„Nein“, sagt der Stolz, „ich werde mich nie wieder melden.“ Man zieht sich zurück und kann auf keinen Fall klein bei geben, und man will es auch gar nicht.

Es ist nur subtil, doch es senkt sich eine gewisse Dunkelheit herab durch diese Haltung. Man tut zwar so als wäre nichts, geht sozusagen zur Tagesordnung zurück, doch in Wahrheit spaltet  man sich von sich selber ab und hofft, dass die Zeit die Wunden heilt. Abwarten und an etwas anderes denken, verdrängen, sich ablenken und sich gut zureden, es wird schon wieder – so jedenfalls lief das bei mir immer ab. Jeder Mensch hat seine eignen Methoden, wie er sich halbwegs wieder herunter holt.  Dabei ist doch dieser gute Kern in uns, der so gerne wieder strahlen möchte… Dieses Strahlen möchte Gott in uns sehen, und das wollen wir auch selbst gerne spüren! Doch ich erdulde lieber einige Tage oder gar Wochen und Monate Dunkelheit, bevor mir am Ende ein Zacken aus der Krone fällt…

Wenn ich schon zu stolz bin, um einem Menschen zu vergeben – bin ich dann auch zu stolz, um Gott um Vergebung zu bitten? Ich habe mich schließlich nicht so verhalten wie Gott es gerne sähe… Sehe ich also ein, dass ich in der Beziehung zu Ihm so etwas wie Schuld auf mich geladen habe durch mein Verhalten? Ja, aus Gottes Sicht habe ich das! Ich habe mich entschieden, einen Menschen nicht leiden zu können, mich abzuwenden und meinem in alten Zeiten geprägten „Fleisch“ zu folgen anstatt mich nach der Liebe auszustrecken.

Wenn ich jedoch erkenne, dass ich vor Gott einen Fehler gemacht habe, öffnet das ganz neue Möglichkeiten. Ohne diese Erkenntnis jedoch kann man nicht von dem Folgenden profitieren:

Ich weiß, dass Gott da ist, dass Er mir aufmerksam zuhört. Ich beginne also damit, Gott alles über den Konflikt zu erzählen (laut und im stillen Kämmerlein), auch mich zu beklagen, jede Einzelheit. Ich stelle mir meinen derzeitigen „Feind“ als Angeklagten vor, benenne ihn beim Namen und haue ihm meine gesamten Vorwürfe um die Ohren – vor Gott als Richter!!! Denn dieser Gott ist nicht scheinheilig! Er will kein Getue von mir! Ich soll einfach wahr und ehrlich sein! In Seiner Gegenwart darf ich den Anderen anklagen: wie sehr er mich verletzt hat, was sein Verhalten mit mir gemacht hat, wie es sich angefühlt hat, was ich gedacht habe, woran es mich erinnert hat, wie groß der Schmerz war – was auch immer in mir vorgeht. Und wenn ich all das vor Gott ausgepackt habe, dann ENTSCHEIDE ich mich, diesem Menschen zu vergeben. Selbst wenn ich es – aus welchen Gründen auch immer – nicht wirklich kann, so ENTSCHEIDE ich mich dennoch dazu, denn ich weiß: Gott wünscht sich das von mir! Und ich versuche es mit ganzem Herzen.

Und dann, erst dann bitte ich den Vater im Namen Seines Sohnes Jesus Christus um Seine Vergebung FÜR MICH. Denn ich brauche sie dringend. Ich habe mich schließlich durch all die Negativität komplett von Gott abgewandt.

Jesus ist am Kreuz für mich und dich gestorben, damit wir Vergebung erlangen. Und Gott gewährt jedem, der in Seinem Namen umkehrt und von ganzem Herzen um Vergebung bittet, seine Güte. Die Geschichte in der Bibel vom verlorenen Sohn zeigt das in aller Liebe und Deutlichkeit (Lukas 15, 11-32).

Wenn ich dann in diesem Prozess nach meiner Bitte spüre, dass diese Vergebung mich erreicht hat, dass sie wirklich geflossen ist, dann erst kann ich vollen Herzens auch mir selbst vergeben für mein Verhalten! Ich darf auch hier inne halten und nachspüren, ob ich mir wirklich vergeben konnte.

Als Abschluss entscheide ich mich dann, in Zukunft nicht mehr so agieren wie es in diesem Fall war.

That’s it. Das ist meine „Therapie mit Gott“, dich als so heilsam erlebe, immer wieder. Es ist ein himmlischer Gerichtssaal, den ich da imaginiere, mit Jesus als Anwalt, dem Heiligen Geist als Zeugen und Gott Vater als Richter. Der Angeklagte (mein derzeitiger „Feind“) wird von mir beschuldigt, und dabei darf ich auch richtig die Sau raus lassen. Ich muss nichts zurück halten, denn Gott weiß ohnehin schon alles. Es geht darum, mir selbst, aber vor allem vor Gott all die Gefühle von Verletzung einzugestehen und zu bekennen, und damit sozusagen den Blick hinter die Wut zu tun und ihre Ursachen offen zu legen. Das bringt viel Licht in die Angelegenheit, denn alles was wir vor Gott bekennen kommt ans Licht.

Sehe ich dann diesen Wust von Gefühlen und Anschuldigungen an, höre ich mich selbst reden (wir sollten es unbedingt laut tun!), wird es mir leichter klar, dass ich nicht nur dringend dem „Angeklagten“ vergeben muss, sondern auch selbst Gottes Vergebung brauche.

Das Ergebnis eines solchen Prozesses ist ein sanfter innerer Frieden. Er verwandelt mich in einer ganz natürlichen Weise. Denn wenn ich alles ausgedrückt habe, bekannt habe und wirklich vergeben konnte, auch Gottes Vergebung erfahren und mir auch selbst vergeben konnte – was steht dann noch zwischen mir und dem Anderen?

Nichts, denn die Liebe kann wieder frei fließen. Ich kann mich wieder annähern und Frieden schließen, wenn der Andere mich lässt. Auf dieser Basis kann ich dann aus einer ganz anderen Herzenshaltung heraus neu entscheiden, wie ich mich weiter verhalten möchte. Versöhnung wird leicht.

Auf diesem Weg ist es möglich, Beziehungen immer wieder von negativen Gefühlen reinigen – und vor allem mich selbst! Dies ist der Weg, durch den ich meine Freiheit in Jesus erhalten kann, durch den auch Ehen gerettet werden können, es ist der Weg der Liebe, der nichts beschönigt, aber zurück in die Liebe führt. Und der schöne Nebeneffekt: ich nehme damit dämonischen Angriffen jede Grundlage. Denn wie oft setzten die sich dann noch obendrauf und bombardieren mich mit Gedanken des Hasses und der Wut, stacheln mich an und rauben mir sonst noch den letzten Funken Frieden.

Glaube an Gott ist natürlich unerlässlich dafür. Der Glaube an Ihn als Person – zusätzlich zu dem was Er sonst noch ist… Glauben und Vertrauen in Ihn und Seine Wirkkraft. Denn ich bin ein Kind Gottes, das immer wieder dumme Fehler macht und Seine Vergebung braucht. Fehler sind menschlich. Vergebung bekommt aber nur, wer darum bittet und sich vor IHM neigt. Wie ein Kind, dass zu Papa oder Mama läuft und bekennt: „Ja, ich habe das Geld aus deinem Portemonnaie geklaut, es tut mir leid!“

Bei diesem Prozess des himmlischen Gerichtssaals können und sollen Tränen fließen, denn ich öffne mich rückhaltlos dieser höheren Macht, die mich erschaffen hat. Ich höre damit auf, diese Dinge in mir zu vergraben und weg zu sperren, sie nicht wahr haben zu wollen. Damit gebe ich Gott die Möglichkeit, in und an mir zu wirken und mich zu verändern.

Gott ist Geist. Er kann tief in unsere Gehirne eingreifen. Wenn wir unserem himmlischen Papa ganz vertrauen, haben wir den, der die Verkrampfungen unserer Psyche heilen kann und will. Die einzige Bedingung ist die, an Ihn zu glauben, Ihm alles zu offenbaren und uns Ihm hin halten. Daraus fließt großer Segen.

Kleiner Exkurs zum Thema Traumata: Traumata beeinflussen unser Nervensystem. In Schockmomenten, ob körperliche oder seelische, reagiert unsere Amygdala. Sie ist der älteste Teil unseres Gehirns und reagiert automatisch auf alles was als Angriff empfunden wird. Adrenalin wird ausgeschüttet, wir kommen in einen Zustand höchster Wachsamkeit und Verteidigungsbereitschaft. Unser Nervensystem macht uns in Sekundenschnelle fit für Kampf oder Flucht. Ist beides nicht möglich, führt es zur Erstarrung, wie bei der Maus, die vor der Katze erstarrt, wenn sie keinen Ausweg findet. Die Amygdala unterscheidet nicht zwischen echten und scheinbaren Angriffen, auch nicht zwischen körperlichen oder seelischen, sie reagiert einfach auf Stress.

Wir haben zwei Nervenstränge: Den Sympathikus und den Parasympathikus. Und bei Stress macht uns der Sympathikus dann erst richtig Stress. Diese automatischen Reaktionen können wir nicht verhindern, sie rollen einfach ab. Wir bleiben jedoch angespannt und gestresst, wenn nicht etwas Berührendes geschieht, das uns wieder beruhigt. Gott hat sich in meinem Leben als der beste Therapeut erwiesen. Vertrauen ich meinem liebevollen Papa, dem der mich aus Liebe geschaffen hat. Denn wem könnte ich sonst vertrauen, wenn nicht IHM? Er nimmt mich in die Arme und tröstet mich. Und Er sagt zu mir: „Kind, ist doch nicht so schlimm, schau, dein derzeitiger Erzfeind ist doch auch nur ein Mensch. Alle Menschen machen Fehler, du auch! Also komm, vergib ihm das, denn ich liebe ihn genauso wie dich. Er ist dein Bruder/Schwester. Beruhige dich, ich hab dich lieb. Wein dich aus an meiner Brust, und dann geh wieder in dein Leben!“

Ich habe es mehrfach erlebt, dass durch diesen Vorgang der Parasympathikus den Stressprozess ausschaltet, es kommen Signale von Frieden, Entspannung fließt durch Seele und unseren Körper. Es kommen Ruhe und Frieden, eine natürliche Stille, eine Seligkeit, wie sie nur Gott schenken kann. Und ich selbst muss nichts anders tun, als mich Ihm hin zu halten.

Diese Art der „Therapie mit Gott“ ist sehr effektiv, sehr wirksam, kostengünstig und könnte den Weltfrieden retten. Gott tut das bei mir in Windeseile, was der Trauma-Therapie in Jahren nicht gelungen ist: Er beruhigt mein Nervensystem, Er heilt. Und ich erfahre: wenn ich diesem Prozess als Muster immer wieder folge, werden ich immer freier. Ich kann auch alte Geschehnissen thematisieren, Dinge dich mich irgendwo noch belasten! Auf diesem Weg gelingt es, die Schuld des Anderen und meine eigene Schuld zu vergeben, und es wird wieder hell in mir. Bei vielen Menschen hat sich so auch manche Depression in Luft aufgelöst.

PS: Dieser Prozess stammt nicht von mir! Er ist aber gängige Praxis in der Gruppe, in der ich mich Zuhause fühle.

 

Foto von Rike / Pixelio.de ID: 734246

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Auf dem Weg mit Jesus geht es aus meiner Sicht um ganz andere Dinge als auf dem Weg der Spiritualität oder des Erwachens.

Als ich nach Erleuchtung suchte, meditierte, diverse Übungen machte, erhoffte und erwartete ich mystische Erfahrungen. Mein Ziel war es, das süße Gefühl der Verschmelzung mit Gott möglichst dauerhaft zu haben, ich erstrebte eine Glückseligkeit auf Dauer. Doch diese scheinbare Verschmelzung erlebte ich im Grunde nie wirklich, sondern vielmehr überlagerte eine immens schmerzhafte Sehnsucht meines Herzens und meiner Seele alles. Die Sehnsucht war so stark, und so oft weinte ich, weil ich einfach nicht fand was ich suchte. Schließlich glaubte ich, diese Sehnsucht müsse schon die Erfüllung sein. Und so wurde Schmerz und süße Sehnsucht mein Indikator für Gottes Wirken in mir, und mir blieb keine Wahl als mich damit zufrieden zu geben.

Ich wusste es damals nicht besser. Ab und an hatte ich auch beeindruckende mystische Erlebnisse von Entgrenzung, Kundalini-Phänomene, Erlebnisse außerhalb des Körpers, beeindruckende mystische Begegnungen, Spuk-ähnliche Phänomene… Das meiste war mehr erschreckend als wirklich wohltuend, und doch war ich für alles dankbar und hielt mich dann auch für besonders, vielleicht gar auserwählt und wichtig für Gott.

Nach dieser endlos langen Phase (ca. 30 Jahre) kam das Erwachen – an einem Punkt des Loslassens dieser Suche. Damit einher kam die Einsicht, dass alles bereits da ist und es nichts zu erstreben gilt. Damit war all dem mystischen Kram ein Ende gesetzt. Statt dessen aber kam die Verherrlichung der Stille, denn es entstand die Möglichkeit, sich im Sein total zu entspannen, darin zu schwelgen und abzutauchen. Das Verschwinden im Sein hat seinen eigenen Reiz, der für mich jedoch immer auch etwas Wehmütiges hatte. Denn alles zu lassen, alles sein zu lassen, alles als unwirklich zu betrachten und mich selbst als geträumter Träumer im Traum – das alles war wenig aufbauend. Es war so etwas wie Sterben auf Raten, oder bereits im Leben gestorben zu sein.

Nun habe ich inzwischen – seit meiner Taufe – ein ganz anderes Leben kennen gelernt. Ich bin wieder lebendig, ich habe wieder ein Ich, ich treffe wieder Entscheidungen. Ich habe mich einfach dafür entschieden, wieder leben zu wollen, dieses Leben ernst zu nehmen, an einen liebenden, persönlichen Gott zu glauben und Ihm zu folgen. Auf dem Weg mit Jesus geht es vorrangig um die Beziehung zu Ihm und erst zweitrangig um mystische Erfahrungen oder das Sein. Es geht um die tägliche Nähe, darum, sich führen zu lassen, Ihn immer wieder aufzusuchen, und Ihm  sein Herz zu öffnen.

Der Heilige Geist zeigt mir jeden Tag im Gebet, ob und wo es noch Dinge zu klären gibt. Wenn ich mich Seiner Führung überlasse, kommen die tagesaktuellen Probleme hoch, und gleichzeitig eröffnet sich auch der Weg, wie ich innerlich oder äußerlich damit umgehen kann – in der Gegenwart Gottes. Im Prozess des „Kreislaufs der Erneuerung“ erlebe ich eine tiefe Reinigung, immer wieder aufs Neue.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, ich habe extrem negative Gedanken in mir zugelassen über jemanden. Ich habe diese Gedanken tagelang gefüttert, verstärkt und verurteile ihn und sinne auf Rache oder Vergeltung, weil ich verletzt wurde. Dann weiß ich in dem Moment sehr genau, dass ich in einem Zustand bin, den Gott nicht mag. Ich weiß dann, dass ich angegriffen bin, entweder von meinen alten Mustern (meinem Fleisch), oder gar haben sich Dämonen angeschlichen und stacheln die alten Muster an (das tun sie gerne). Dann habe ich die Möglichkeit, mit gewissen Gebeten diese Angriffe „im Namen des Herrn Jesus Christus von Nazareth, der im Mensch gekommen ist“ zu parieren, zu verbrennen, in die Flucht zu schlagen.  Denn Jesus ist stärker als alle Dämonen. Wenn das nichts helfen sollte, dann muss ich direkt zu Jesus gehen, und das ist dann ohnehin angebracht, denn ich brauche dann Seine Vergebung für meinen Hass und meine Rebellion. Jesus ist Liebe, Er möchte nicht, dass sich die Menschen hassen.

Dann trete ich im Gebet vor Ihn, bekenne meine Schuld, meine Unvollkommenheit, meine Schwachheit. Ich erzähle Ihm die ganze Geschichte. Ich spreche Ihm gegenüber all das laut aus, so wie ich zu einem Menschen sprechen würde, der anwesend ist und der mein volles Vertrauen genießt. Ich drücke es aus, dass ich mich von meiner negativen Haltung abkehren will, in Zukunft anders handeln möchte und dazu Seine Hilfe brauche. Diese Haltung muss natürlich wirklich ehrlich gemeint aus dem Herzen kommen. Und dann bitte ich Ihn um Vergebung und fühle hinein, ob ich diese Vergebung auch empfange und spüren kann.

Und was dann im Herzen geschieht entzieht sich jeder Beschreibung. Es ist Liebe und Heilung pur, Heilung durch die Liebe Gottes, denn Er vergibt, und ich spüre Seine immense Freude über mich. Wir sind uns nah, ich habe die Gewissheit: Jesus wohnt in meinem Herzen! Ich habe Ihm wirklich in der Taufe mein Leben übergeben, und dies tue ich wieder und immer wieder. Die Vorwürfe gebe ich Ihm, und Er gibt die Heilung und auch die Fähigkeit, selbst zu vergeben. Und so fällt die Last auf dem Buckel ab, alles selbst abwickeln und schaffen zu müssen. Ich werde weich, mein Herz wird warm wie ein Ofen, und jeder Hass verschwindet in Sekundenstelle.

In der Vergebung geschieht die direkte Berührung Gottes/Jesus im Herzen. Das ist der Moment, an dem Tränen fließen, der Moment in dem du unmissverständlich weißt, dass du weißt, dass du weißt, dass dich Gott berührt. Das ist dann auch der Moment, den man als „mystische Erfahrung“ bezeichnen könnte. Dies fühlt sich jedoch viel positiver und lebendiger an als die schmerzhafte Sehnsucht von früher, oder die leere, hoffnungslose Stille/Weite, denn hier wirkt Gott direkt im Herzen. In der Vergebung ist Er uns ganz nah. Sie fließt direkt von Ihm zu uns, aus Seiner unendlichen Liebe zu uns. So Wissen wir uns geliebt und aufgehoben, erhoben zu Ihm.

Dieses Erleben jedoch ist nicht Selbstzweck, man kann es sich nicht erarbeiten oder antrainieren, sondern es ist das Geschenk dieser Beziehung zwischen Gott und Mensch und der Hingabe allen Stolzes, allen Dünkels und aller scheinbaren Stärke. Manche erleben solche Momente häufig und immer wieder, andere nur selten. Das hängt natürlich auch davon ab, wie sehr und oft man die Beziehung sucht, und wie stark diese Beziehung ist.

Es ist wie in der Liebe zu einem Menschen: kehre ich meinem Partner immer wieder den Rücken zu, nehme Anderes wichtiger und ignoriere ihn, so nimmt die Beziehung Schaden.

Solche Momente der Innigkeit können sich durchaus ausdehnen und lange dauern, je nachdem, wie lange wir und der Herr in diesem Zustand von Nähe bleiben. In dieser Zeit muss es nicht zwingend still sein, sondern da kann viel geschehen. Es können Bilder kommen, Worte, Gebete, der Heilige Geist gibt uns ein, was Ihm wichtig ist. Hörendes Gebet und der „Kreislauf der Erneuerung“ sind die Zeiten des innigsten Kontaktes.

Wir haben einen wunderbaren Gott, der Seinen Geschöpfen nah sein möchte, der es liebt, wenn wir uns nach Ihm ausstrecken, Ihn um Rat fragen, unser Leben nach Ihm ausrichten. Er möchte mitten dabei sein in unseren Entscheidungen. Er möchte MIT UNS LEBEN. Er will das Gute für uns und unser Leben, und wenn wir auf diese Weise mit Ihm gehen, wendet sich alles zum Besseren.

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Der „Kreislauf der Erneuerung“ ist ein Schlüssel für Klärung und Heilung. Durch Ehrlichkeit sich selbst und Jesus/dem Vater gegenüber, sowie durch Umkehr, Bereuen und das Erbitten von Vergebung.

Leseprobe „Kreislauf der Erneuerung“ von Marco Gmür

Den folgenden Text habe ich für mich selbst geschrieben. Vielleicht sagt er auch den Menschen etwas, die sich bereits für Jesus entschieden haben und ihren Weg mit Ihm gehen.

Im Grunde ist jeder Widerstand gegen Gott zwecklos. Nicht nur jeder Widerstand sondern auch jedes Bemühen, irgendetwas vor Ihm zu verbergen oder geheim zu halten, Ihm etwas vorzuenthalten. Überhaupt ist es aberwitzig zu glauben – unbewusst oder bewusst, dass Er irgendwas nicht mitkriegen könnte…
Diese Haltung von wegen: „Ich weiß ja, Er will das nicht, aber ich tue es trotzdem ganz klammheimlich…“ ist von vorneherein lächerlich, denn dieser Gott weiß nicht nur alles, Er sieht auch alles, es bleibt Ihm nichts verborgen, Er ist allwissend. Punkt und Basta.
Deshalb ist es IMMER der einfachste Weg, mit Ihm über alles zu sprechen, auch über das was wir gerne ohne Ihn tun würden. Ihn in allem mit einzubeziehen rettet uns dann auch letztlich vor den Konsequenzen, die unser Alleingang haben würde.
Ich kenne das, da sagt eine Stimme in mir: „Ich will ja Seinen Willen tun, aber auf keinen Fall tue ich dies oder das! Das kommt gar nicht in die Tüte. Das geht einfach nicht, deshalb verschließe ich meine Ohren, ich fahre die Scheuklappen hoch und gehe stur meinen Weg. Ich frage Ihn besser nicht!

Das einzig Gute an diesem Weg ist, dass du deinen Willen dann durch setzt. Doch auf Kosten deiner Beziehung zum IHM. Je länger dieser Zustand dauert, umso mehr fühlst du dich getrennt, umso weniger gut klappt es in deinem Leben, umso mehr Mist passiert dir. Nicht etwa weil Er straft. Gott straft nicht, aber weil deine Distanzierung Seinen Schutz aushebelt. Du schlägst Seine Führung aus, du landest auf einem ungünstigen Gleis, denn wo Gott nicht ist, ist alles ungünstig und gefährlich. Dort wuchert das Unkrauf am Wegesrand, möglicherweise liegen plötzlich Felsbrocken im Weg, oder der Zug wird des nachts überfallen.
Du selbst hast es ja gewählt, dich von Ihm zu entfernen.

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Denn: selbst wenn Widerstand auftaucht gegen Gottes Ratschlüsse für dich, selbst wenn du rebellierst dagegen – warum bringst du nicht auch all das vor Gott? „Herr, ich bin in Rebellion, bitte hilf mir, dass ich Deinen Willen tun kann! bitte hilf mir, dass ich wachse, dass ich sogar Rebellion vor Dir nieder legen kann! Ich zeige Dir alle meine Schwächen, alle meine Unzulänglichkeiten, und ich bitte Dich, mich darin zu verändern, mich zu heilen, mich zu einem würdigen Kind Gottes zu machen!“
Da Gott eh schon alles weiß, ist es unsinnig, auch nur einen Millimeter ohne Ihn zu gehen.
Ja, es heißt, dieser Gott ist ein eifersüchtiger Gott. Und Er ist nicht nur eifersüchtig auf Götzen und Götterbilder, sondern auch auf jedes eigenbrötlerische Verhalten und Denken, auf jedes Abschweifen und auf jedes Stückchen Wegstrecke, in das Er nicht einbezogen wird. Dieser Gott möchte bei allem dabei sein.

Einen Bluts-Bund hat Er mit den Menschen geschlossen. Er hat sich für uns in einer so tiefen Weise entschieden, dass wir es gar nicht ermessen können. Er will uns nicht verlassen, doch wir zwingen Ihn immer wieder in die Distanz.

Gottes größtes Geschenk an uns ist der freie Wille, den Er IMMER respektiert. Und setzen wir diesen freien Willen (aus Seiner Sicht) sozusagen GEGEN IHN ein, wird Er diese Grenze nicht überschreiten. Und kannst du dir vorstellen, wie sehr Er darunter leidet, wenn du Ihn auf Distanz hältst? Er leidet. Denn Er will weiterhin Seine Liebe über dich ausgießen, dich in Seinen Armen wiegen und dir Seinen Frieden schenken. Bist du dumm, dass du das ausschlägst? Bist du dumm, dass du in deinem Stolz verharrst und nicht weißt, dass Er eh schon alles von dir weiß?

Nichts, aber auch gar nichts kannst du vor Ihm geheim halten. Du kannst dich nur ins Abseits setzen, und je länger du das tust, umso schwerer wiegen die Folgen.
In der Bibel steht, dass Ungehorsam in Seinen Augen das Gleiche ist wie Götzendienst. Und auf Götzendienst reagierte Er schon immer allergisch.

„Ich bin ein eifersüchtiger Gott“ sprach Gott. Und wow – wie menschlich ist das denn????? Gott ist wie wir, bzw. wir sind Ihm ähnlich, in Seinem Bilde, in der Bibel steht es ja schon seit tausenden von Jahren. Also mit ein wenig Einfühlungsvermögen können wir uns vorstellen, wie Er sich fühlen muss, wenn wir lieber andere Menschen vergöttern oder Heilige anbeten, anstatt Ihn live hier und jetzt bei jedem Schritt zu fragen und einzubeziehen.

Nein, wir müssen nicht blind Seinen Geboten folgen. Kadaver-Gehorsam ist nicht das was Gott von uns erwartet. Was Er aber möchte ist unsere volle Aufmerksamkeit, unsere volle Hinwendung und eine Art von Zusammenarbeit, die die meisten Menschen gar nicht kennen. Und ja, Gott weiß wie wir uns fühlen, und Er kennt unsere Schwachheiten. Aber Er möchte, dass wir alles vor Ihm ausbreiten, und zwar immer wieder. Und Er ist bereit immer wieder zu vergeben – wenn wir zurück kommen und Ihm unsere Schwächen bekennen, und wenn wir bereit sind, umzukehren und Seine Hilfe anzunehmen.

Gott kann zu einem Begleiter werden wie ein Geliebter, ein Freund, ein Vater – aus Fleisch uns Blut. Er antwortet. Er spricht zu uns. Er beantwortet Fragen, Er tröstet, Er leitet. Wenn du mit Ihm ins Gespräch gehst, lernst du mehr und mehr Seinen Charakter kennen. Doch bete vorher, dass du nicht von falschen Geistern getäuscht wirst, dass Er dir offenbart, welches Seine Stimme ist. Am Besten entscheidest du dich ganz und gar für Ihn, dann wird es leichter. Bis dahin gibt es keine Garantie für richtiges Hören.

Ein Leben mit Gott ist schon sehr anders als ein Leben, indem alles Andere Seine Stelle einnimmt. Mein altes Leben war nichts anderes als die verzweifelte Suche nach Aufmerksamkeit, Anerkennung, Inhalt und nach irgendetwas, das ich vergöttern, anbeten könnte… Doch all das kann nur Einer wirklich und auf Dauer stillen: Er. Ein Leben mit der Person Gottes, mit Jesus im Herzen, ist ein innerer Reichtum für den es keine Worte gibt. Geistige Klarheit, Frieden, Liebe, Sicherheit, Heilung von den alten Verletzungen, Heilung des Körpers – all das hat Er nicht nur versprochen, sondern schenkt Er auch wirklich!

 

Image-ID: 532681 Pixelio/Reuter

Vaterherz

Henk Bruggemann hat ein Buch geschrieben über das Vaterherz Gottes. Mich hat diese kurze Lesung so tief abgeholt, dass ich nach einer Weile sehr in Tränen ausgebrochen bin. Viele Menschen, die vaterlos aufgewachsen sind, oder einen Vater hatten, der kein guter Vater war, die vielleicht missbraucht oder misshandelt wurden, haben in ihrem Herzen ein tiefes Loch. Dieses Loch kann nur von Gott, dem Vater gefüllt werden.

Das durfte ich – immerhin teilweise – schon erleben. Dennoch kann ich nicht genug von dieser Botschaft bekommen, dass Gott ein liebender Vater ist, der uns alle – wie den verlorenen Sohn in der Bibel – in die Arme schließen möchte. Nur Seine Liebe kann unsere Wunden wirklich heilen. Und es ist Seine größte Sehnsucht, uns zu berühren und in Seine Arme zu schließen.

„Das Herz des Vaters entdecken“

 

© gott.net | Illustration: Christian Habicht

Satan verfolgt die immer gleiche Strategie: verwirren, verdrehen, lügen, behaupten. Für Menschen, die nicht Jesus nachfolgen, ist es kaum auseinander zu halten was Lüge und was Wahrheit ist. Es braucht dazu die „Unterscheidung der Geister“, eine Gabe (im Christlichen sog. „Salbung“) die nur der Heilige Geist schenken kann.

In Esoterik und Spiritualität, (aber auch in den Kirchen und Religionen) ist es satan gelungen, ausgeklügelte Konzepte an die Menschen zu bringen, Konzepte, die in sich stimmig zu sein scheinen und in einem Zirkelschluss zu den immer gleichen Schlussfolgerungen führen: Ich bin Schöpfer meines Schicksals, ich bin mein eigener Gott, wenn es mir nicht gut geht, bin ich selber schuld, ich entscheide, wo es in meinem Leben lang geht, es gibt keine Hölle und keinen Teufel, all das sind Ausgeburten meines Unterbewusstseins, es gibt auch kein Gut und Böse, Gott ist gut und lieb, und wir kommen alle in den Himmel oder werden so oft wieder geboren, bis wir ins Nirwana eingehen. Ich erschaffe mir meine Welt, ich heile mich selbst, oder ich lasse mich von Engeln, jenseitigen Meistern oder der Christus-Energie heilen bzw. von Menschen mit den besten Beziehungen zu diesen oder ähnlichen geistigen Wesen.

Die Bibel gilt als altbacken, altmodisch, völlig unlogisch, widersprüchlich, die Jesusgeschichte wird nur partiell angenommen soweit sie ins Konzept passt, Christus Opfertod gilt als ein Mythos, seine Auferstehung als unglaubwürdig, und der Gott des Alten Testaments ist wegen Seines Zorns völlig inakzeptabel. Die Bibel kann nur im übertragenen Sinn gemeint sein, wörtlich genommen ist sie nur etwas für streng gläubige christliche Außenseiter, Fanatiker, Dogmatiker, prüde Quäker, hoffnungslos unmodern und unzeitgemäß. Im gleichen Atemzug wird die Bibel mit „Kirche“ gleich gesetzt, so dass man die Kreuzzüge und alle möglichen anderen Verfehlungen der Kirchenväter oder auch des heutigen Klerus (Missbrauch) zum Ausschlusskriterium erhebt, um sich mit den Themen Bibel und Jesus nicht mehr auseinander setzen zu müssen.

Schalten wir lieber den Fernseher an oder den Computer, dann begegnet uns die schöne, moderne Welt voller Hightech, vermüllten Meeren, Hektik, Mord und Totschlag, sexueller Zügellosigkeit, eine Welt, in der sich jeder nur darstellen will, in der es auf Einschaltquoten und viele Klicks ankommt, in der Inhalt völlig out ist – von Werten ganz zu schweigen.

Warum nur fühlen sich so viele Menschen so hohl? Warum jagen sie nur oberflächlichen Kicks hinterher? Oder dem Traumpartner? Oder Geld, Ruhm, Macht, Popularität, oder der Esoterik? Warum verfallen so viele Stars den Drogen, sterben früh, bringen sich auf Raten um? Warum bringen sich sogar Erleuchtete um, warum bekommen auch sie Schlaganfälle oder sterben früh an Krebs oder an merkwürdigen Unfällen? Was ist das nur für ein undurchschaubares, haltloses und sinnloses Durcheinander auf dieser Welt? Und warum erhebt sich jeder Zweite zum Lehrer, zum Coach, zum Lebensberater, warum wollen alle an allen herum doktern und möglichst noch Geld aus all dem ziehen – aus etwas, was vielleicht ursprünglich mit Idealismus und Hingabe begonnen wurde?

Satan verdreht alles in sein Gegenteil. Wir sehen um uns herum das was satan (einst ein wunderschöner Engel des Lichts) aus dieser Welt gemacht hat, und wir lassen es nicht nur geschehen, sondern helfen kräftig mit. Wir sind uns sicher, das Richtige zu tun und das Richtige zu glauben. Wir geben uns an unsere Götter hin.

Doch an WAS oder WEN geben wir uns da hin? Ist Gott  Geld, Mammon? Ist Gott Popularität? Oder spirituelle gesehen: ist Gott wirklich „das Alles“? Die unpersönliche „Quelle“? Oder gar „das Nichts“? Oder einfach nur „das Bewusstsein“ – so ganz ohne Persönlichkeit? Ohne einen Willen? Ohne eine Ausrichtung? Ohne einen Charakter? Ohne ein Ziel? Ohne Macht? Ohne Herrlichkeit? Und ohne einen Funken persönlicher Liebe zu jedem Einzelnen?

Was für eine traurige, zutiefst einsame Welt!

Dies ist nicht die Wahrheit, denn Jesus lebt. Vergessen wir nicht, dass Gott uns in Seinem Ebenbild geschaffen hat. Auch wir haben Persönlichkeit, haben Charakter, haben Willen, Stärke, Kraft und Liebe.  Warum spricht die Spiritualität Gott solche Eigenschaften ab? Das macht Gott klein und beliebig. Es beraubt ihn dessen, was das Wichtigste ist: der direkten Beziehung zu uns Menschen. Was nützt mir eine unpersönliche Unendlichkeit, die mir nicht antwortet und nicht mit mir spricht? Die mich nicht liebt und kein einziges Gebet beantwortet?  Gott ist sehr, sehr persönlich, und auch Jesus ist sehr persönlich. Er ist Realität.

Da ruft ER – der Rufer in der Wüste – ein leises Angebot. Er wartet. Voller Sehnsucht. Er liebt die Gestrauchelten, die Außenseiter, die Leidenden, denn nur die wenden sich in ihrer höchsten Verzweiflung an Ihn. Die Verzweiflung muss groß sein, sonst kommt man nicht auf die Idee, Gott, den einzigen Gott, um Hilfe anzuflehen. Sonst kommt man nicht auf die Idee, sich zu beugen und zu demütigen vor dem der höher ist als wir. Sonst bleibt man in der Spur des Egoismus und der Selbstbezogenheit, der Selbsterhöhung – verfallen dem Konsum, oder der Unmoral, oder beidem, verfallen der „Welt“.

Wir halten die Bibel und die Botschaften der Bibel für Knechtschaft, dabei ist das worin wir leben die Knechtschaft! Gott will uns nicht knechten. Er will uns nicht den Spaß nehmen, Er will, dass wir Ihn lieben, uns Ihm zuwenden, Ihn erkennen, Ihn anrufen, Ihm unsere Fehler bekennen und Ihn um Hilfe bitten. Ist das zu viel verlangt von einem Gott – DEM Gott – dem Einzigen? „Ich bin der Herr, dein Gott! … Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ (2. Mose 20) Ist es zu viel verlangt, dass dieser Gott, unser Schöpfer und der Schöpfer dieser Erde und des Kosmos, unsere Aufmerksamkeit und Liebe möchte?

Aber es geht um viel, viel mehr als um unsere Aufmerksamkeit. Es geht um unser Leben! Dieser Gott ist so rein und so heilig, so makellos in Seiner Herrlichkeit, dass die Dunkelheit vor Ihm fliehen muss. Ein Mensch, verstrickt in seine Sündhaftigkeit (Sünde=“Zielverfehlung“) und Verlorenheit an satan kann sich der Heiligkeit Gottes und Seiner Herrlichkeit, seiner Vollkommenheit und Reinheit nicht nähern ohne zu verbrennen, ohne zu vergehen in diesem Glanz. Diese Reinheit Gottes verträgt sich nicht mit Dunkelheit. Selbst Moses durfte Ihm im alten Testament nicht zu nahe kommen, durfte Ihn nicht anschauen, weil er sonst hätte sterben müssen, denn, und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Gott ist ein verzehrendes Feuer! (5. Mose 4, 24)  Seine Heiligkeit verglüht alles Dunkle augenblicklich. Würden wir Ihn ansehen, müssten wir zerschmelzen, wir könnten diese Herrlichkeit nicht fassen und nicht ertragen.

Um den Menschen trotzdem (trotz seiner Sündhaftigkeit=Zielverfehlung) nahe kommen zu können, erbat sich Gott im alten Testament Tieropfer. Reine, unschuldige Tiere mussten sterben – anstelle des besudelten Menschen, der eigentlich hätte sterben müssen, wenn sich Gott nähert. Das Blut dieser Tiere bedeckte temporär die Sünde des Menschen. Da jedoch das Fehlverhalten der Menschen immer mehr zu nahm, so dass die Tiere der Welt nicht mehr ausgereicht hätten, die Sünden zu bedecken, gab Gott uns Seine Lösung: Seinen Sohn als stellvertretendes Opfer für die Menschen. Und nicht nur als Opfer, sondern auch als Schleuse, als Weg, als Durchgang und als Wegweiser zu Gott.

Mir ist klar, dass hier 95 Prozent der Leser aussteigen. Die Worte „Opfer“ und „Sünde“ sind einfach zu große Trigger, und vor allem das Wort „Sünde“ wurde von der Kirche massiv als Schuldzuweisung missbraucht, um die Gläubigen auszunutzen und zu beherrschen. Die Folge ist, dass man innerlich abschaltet, sobald man diese Worte hört. Schade. Nur weil man etwas nicht versteht oder missversteht muss man es noch lange nicht verwerfen.

Ich habe selbst lange mit dieser Opfer-Geschichte gehadert und habe sie lange nicht verstanden. Man versteht sie erst, wenn man sich intensiv darum bemüht, Gott und Seine Logik, Seinen Charakter zu verstehen und besser kennen zu lernen. Und das geht nicht in fünf Minuten.

Aus Gottes Sicht haben wir uns alle besudelt, begossen mit Jauche, wir stehen bis zum Hals im Dreck. Denn wir glauben jede Lüge, die satan uns erzählt, und das nicht nur einmal, sondern immer wieder neu. Täglich glauben wir tausenden seiner Lügen. Er bombadiert uns mit Vorschlägen, Schlussfolgerungen, Gedanken und Gefühlen. Wir entscheiden uns ohne es zu wissen immer wieder neu, ihm und seinen Mächten der Finsternis zu glauben und laufen weiter und weiter auf den breiten Wegen der „Selbstokratie“ immer tiefer hinein in die Dunkelheit. Und wir wissen nicht was wir tun und welche Folgen das hat.

Ja, die Bibel ist nicht leicht zu verstehen. Sie braucht Zuwendung, sie braucht Zeit, sie braucht Offenheit. Wir sind zu voreingenommen, verwerfen sie, sobald sie unsere heilige Kuh, den „Humanismus“, antastet. Gott ist kein Humanist. Er ist ein Liebender. Doch Er gibt nicht nur, er fordert auch. Das Königreich Gottes ist eine Theokratie mit einem liebenden, strahlenden, heiligen Gott an der Spitze. Es ist ein Land, in dem Seine Gesetze herrschen, FÜR die Menschen, nicht gegen sie, Gesetze, die der Mensch nicht einfach so an seine Wünsche anpassen kann, die er nicht umwerfen kann, Gesetze, die fest stehen und unabänderlich sind, denn auch Gott wandelt sich nicht. Er ist und war schon immer Derselbe.

Es wäre für uns von Vorteil, die geistige Welt wirklich zu kennen, und dabei geht es nicht um aufgestiegene Meister, Energien, Chakren oder Heilkräfte, sondern vielmehr darum zu wissen und zu verstehen, welche Verhaltensweisen Dämonen einlassen und welche nicht. Das ist eine zentrale Lehre, die in der Bibel enthalten ist, und für uns von aller höchster Bedeutung ist. Die 10 Gebote wurden direkt von Gott als Leitlinie gegeben – nicht aus Strenge oder Freude an Unterdrückung, sondern aus LIEBE zu den Menschen, um die schlimmsten Ursachen aufzuzeigen, die der dämonischen Welt Tür und Tor öffnen.

Denn wer Dämonen folgt ist für Gott verloren, in der Bibel heißt das „tot“. Und Gott möchte nicht, dass wir verloren gehen. Er liebt uns, Er hat uns doch geschaffen! Er geht hinter den Menschen her und versucht immer wieder, durch Träume oder Zeichen auf sich aufmerksam zu machen, den Menschen zu sich zu ziehen. Doch auch Dämonen sprechen in unsere Träume hinein, und alles was sich irgendwie gut anfühlt und uns logisch erscheint, verführt uns, denn dieser Weg ist einfach.

Wir sind in eine gefallene Welt hinein geboren, wir sind hier so etwas wie Ausländer in einem fremden Land. Wir haben unseren Halt in Gott, unser Zuhause verloren seit dem Paradies. Wir sind so verführbar mit unseren hungrigen Egos, die es nicht gelernt haben, mit Gott zu gehen, sich nach Ihm zu richten, sondern viel mehr alles selbst zu entscheiden: Gottlose Egos, voller Geltungsbedürfnis, daran gewöhnt sich alle Anerkennung bei anderen Menschen zu holen und dem flüchtigen Erfolg nachzujagen.  Wir kennen nicht wirklich den Frieden, den Gott schenkt, wenn wir uns Ihm zuwenden. Wahren Frieden. Göttlichen Frieden.

Wir gehören hier nicht her, in diese dämonische, dunkle Welt. Doch wir können uns nicht selbst aus eigener Kraft daraus befreien. Wir brauchen Hilfe, Göttliche Hilfe! Jesus streckt Seine Hand nach uns aus. Wir sind Ertrinkende. Greif zu! In jedem Moment ist dieser Weg offen. Wir brauchen uns nur für Ihn zu entscheiden.

Komm_her_zu_mir

Kleiner Nachteil: Ohne Buße (Umkehr, Einsicht und Bekenntnis von Verfehlungen) läuft nichts. Ohne Umkehr und ohne sich selbst zu demütigen vor IHM und ernsthaft um Seine Vergebung für all die Fehltritte zu bitten, öffnet sich die Pforte nicht. Das ist der Preis. Auch der Stolz muss weichen. Er darf als erstes im Angesicht Gottes zusammen brechen, und dann schmilzt nach und nach alles andere, was vor Gott keinen Bestand hat.

 

Hier noch ein Zeugnis eines ehemaligen New-Age-Anhängers, der von Jesus erwischt wurde:

 

Die falsche Tür

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Ich war so viele Jahre auf dem spirituellen Weg, ohne dem wahren und einzigen Gott zu begegnen, dem Gott, der uns geschaffen hat. Dabei war ich voller Sehnsucht, oft verzweifelt, manchmal schrie ich nach Gott, doch Er antwortete mir nicht. Jahrelang meditierte ich täglich mehrmals, suchte die Stille, zog mich klösterlich zurück, besuchte so viele Seminare, retreats, forschte, dachte nach, spürte hinein, in mich, in die Stille, ich hatte einige tief beeindruckende mystische Erfahrungen, doch keine von ihnen blieb letztendlich bei mir. Keine von ihnen konnte dauerhaft meinen Hunger und mein Sehnen befriedigen. Keine.

Ich wurde über 60 Jahre alt bis ich endlich begriff, an einem totalen Tiefpunkt, dass ich Jesus brauche, den echten, wahren Jesus, und ich mich von echten Nachfolgern Jesu Christi taufen und coachen ließ. Seitdem ist mein Leben hell geworden. Ich weiß jetzt, dass ich mit meinen Meditationen und Stille-Übungen immer gegen eine Tür lief. Manchmal ging sie auf, doch dahinter war nichts, und so verlor ich mich in der Leere des Universums.

Wir Meditierende wollen zwar Gott, doch wir zahlen nicht den Preis dafür. Wir wollen Gott nach unseren Konditionen, nach unserem Denken, wie WIR es gerne hätten. Gott ja, aber dann bitte so wie wir Ihn uns vorstellen: als unendlich, als „Energie“, als reine Liebe. Wir wollen Gott fühlen und geben uns mit diesen Gefühlen zufrieden, und da bleiben wir stehen. Und in dieser „Energie des Bewusstseins“ suchen wir nach Heilung. In dieser Bewusstseinsenergie sprechen wir dann mit Engeln oder jenseitigen Wesen, mit allem möglichen sprechen wir, alles Mögliche bitten wir um Heilung, auch Jesus sprechen wir in diesem Glauben an, und doch erleben nur so wenige Menschen Heilung.

Aber wir können in dieser Haltung so viel meditieren wie wir wollen: wir kommen nicht durch diese Tür! Gott ist vor uns verborgen, weil wir uns Ihm auf die falsche Weise nähern. Wir halten uns für Gott-gleich, sehen uns auf einer Ebene mit Ihm, sehen uns selbst als Götter, mit Ihm auf einer Stufe, kleine Götter mit der Macht, beim Universum zu bestellen, sich selbst zu heilen, andere zu heilen… das Leben als Wunschkonzert, ohne dafür etwas geben zu müssen.

Dabei lesen wir es doch in der Bibel ständig: es kostet uns alles, wenn wir Jesus nachfolgen wollen. Wir aber kleben uns Auszeichnungen auf die Schulter. Wir machen Ausbildungen oder brüsten uns mit Erleuchtung und Erwachen und wollen Andere therapieren, ihnen den Weg zeigen, den wir selbst noch nicht gefunden haben. Viele packen sich ihre spirituellen Erfahrungen auch noch auf ihr angeblich nicht vorhandenes Ego drauf. So sind wir voll beladen und treten so in Meditation und Selbstgefälligkeit täglich vor unseren Bewusstseins-Gott und bitten uns selbst um Heilung.

Es ist wirklich aberwitzig, wie sehr wir uns erhöht haben und es gar nicht merken.

Der Preis aber, den Gott von uns verlangt, den wir bezahlen müssen, um Ihm wirklich nahe zu kommen, den zahlen wir nicht. Wir beugen uns nicht vor einem Gott, wir akzeptieren nicht, dass Er größer ist und stärker als wir. Wir weigern uns, vor Ihm zu Kreuze zu kriechen… wo kommen wir denn da hin? Da müssten wir ja unseren Stolz aufgeben! Das geht nicht! Und wir begründen fein säuberlich intellektuell, dass Gott keine Person sein kann, kein Wesen mit Charakter, unsere Konzepte hindern uns daran, in die Demut zu kommen und uns vor Ihm zu erniedrigen.

Der Preis, den Gott von uns verlangt ist der, dass wir uns unter Ihn stellen und dann vor Ihm bekennen, dass wir uns von Ihm entfernt haben. Nicht nur in Worten, sondern wirklich gefühlt, wirklich ganz tief drin, in wirklicher Umkehr. Dass wir Ihm das (durch Jesus Christus) in einer innigen Zwiesprache bekennen, dass wir genau das bereuen und Ihn um Entschuldigung bitten. Und dass wir dann in der Folge den ganzen Rattenschwanz an Arroganz, Stolz und Hochmut, den wir durch unser Leben hinweg und durch unsere Konzepte angehäuft haben, vor Ihm hinlegen und eins nach dem Anderen eingestehen, in Ehrlichkeit, in Wahrheit. Stehend vor einem gütigen Gott, der uns als Kinder annehmen will. Der sich nichts mehr wünscht, als dass wir endlich zu Ihm zurück finden. Vergebung ist Gottes Spezialität. 

Wenn wir das tun, wird unser Herz sich erst mal anfühlen als würde es brechen, denn wenn uns klar wird, wie sehr wir uns von Ihm entfernt hatten all die Jahre, dann tut das weh, dann fließen viele Tränen – aber die sind heilsam, denn darin berührt Gott unsere Herzen, Er kommt uns genau darin nah. Er möchte unsere Entschuldigung hören, unser ehrliches Bereuen sehen, unsere Hinwendung an Ihn spüren. Er möchte, dass wir das beenden, davon umkehren, beginnen Ihn zu suchen! Wie es so schön heißt: Gott sieht in die Herzen der Menschen, Er sieht die Wahrheit, und Er weiß, wann wir es ehrlich meinen. Und: Er liebt es uns zu vergeben. Diese Vergebung bringt uns Ihm nah, hier geschieht das Wunder: dass uns Gott ganz nahe kommt, im Herzen. Und mit dieser Vergebung spüren wir seine Liebe, und dann kommt Sein Frieden.

Und fortan bitten wir nicht uns selbst, sondern IHN um Heilung, wir beten zu Ihm und bitten Ihn um das was wir brauchen, nicht uns selbst, nicht das unpersönliche Bewusstsein. ER möchte im Mittelpunkt unseres Lebens stehen. ER ist unser wahrer Vater, unsere wahre Mutter.

Es war der Auftrag und die Sendung von Jesus Christus, dafür zu bezahlen, dass die Menschheit sich so sehr von Gott abgewandt hatte. Seitdem ist Jesus Christus „available“ (ansprechbar, erreichbar) für uns alle. Für jeden Einzelnen. Er holt jeden ab, der bereit ist, sich vor Gott zu demütigen und der den Vater in Seinem Namen bittet. Dafür kam Er auf die Erde, das hat Gott so eingefädelt, weil Er uns nah kommen möchte, und weil unsere Distanziertheit und unser Stolz Ihn daran hindern, mit uns in eine echte Beziehung zu kommen. Jesus Christus ist seitdem der Mittler zwischen uns und dem Vater, zwischen dem Vater und uns. Deshalb: haben wir doch den Mut, Ihn, der ebenfalls persönlich ist, anzusprechen und um Hilfe zu bitten. „Bittet, so wird euch gegeben werden!“ Das wirst du erleben, sobald Deine Bitte aus ehrlichem Herzen kommt und wirklich wahr ist.

 

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

 

Hier der Trailer zu einem Film, den ich mir kürzlich gekauft habe, und der hoch spannend ist für jeden, der sich mit der Bibel beschäftigt und sich für die Zusammenhänge mit der Geschichte interessiert. Es geht um den Exodus des alten Testamentes und um all die Erzählungen dieser Zeit aus der Bibel.

Der Autor ist Filmemacher und hat 12 Jahre recherchiert, mit spannenden Ergebnissen:

Zitat aus der Beschreibung bei Amazon:

Die Glaubwürdigkeit der Bibel wird zunehmend in Frage gestellt. Die meisten Archäologen sind der Meinung, es gebe keine Belege dafür, dass der Auszug der Israeliten als Sklaven aus Ägypten, der Exodus, so wie er in der Bibel beschrieben wird, jemals stattfand. Den Filmemacher Timothy Mahoney packte eine Glaubenskrise, als er sich fragen musste: „Ist dieses zentrale Ereignis der Bibel wirklich nur ein Mythos?“ Er begann zwölf Jahre lang weltweit zu recherchieren, um die Wahrheit herauszufinden. Das Ergebnis seiner Spurensuche ist die umfassendste Dokumentation über den Exodus, die je in einem Film festgehalten wurde.

Patterns of Evidence: Auf der Suche nach den Spuren des Exodus entschlüsselt das Geheimnis dieser uralten Erzählung und vergleicht aktuelle Forschungsergebnisse mit Details der biblischen Schilderung. Dabei fügen sich alle Funde zu einem schlüssigen Muster zusammen, das so gut zum biblischen Exodus passt, dass unsere Sicht auf die Geschichte des Orients überdacht werden muss. Durch beeindruckende Computeranimationen lässt der mit 13 Preisen ausgezeichnete Film Geschichte lebendig werden. Führende Experten erläutern in Interviews den Stand der Wissenschaft. Darunter die Top-Archäol¬ogen Israel Finkelstein, Kent Weeks und David Rohl. Benjamin Netanjahu und Schimon Peres erzählen, was die Geschichte des Exodus für sie persönlich bedeutet.